Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass Gnocchi nicht immer aus Kartoffeln sein müssen. Ehrlich gesagt, ich war skeptisch, als mir eine Kollegin aus der Südtiroler Küche – nennen wir sie Maria – ihr Familienrezept für Kürbis-Gnocchi zeigte. Sie sah mich an, wie ich versuchte, den Kürbis zu schälen, und schüttelte nur lächelnd den Kopf. Dann nahm sie mir das Messer aus der Hand und zeigte mir, wie man den Kürbis richtig zubereitet. In diesem Moment entstand nicht nur ein Gericht, sondern eine kleine Freundschaft über die Küchentheke hinweg.
Diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter sind seitdem mein absolutes Lieblingsgericht für die kühle Jahreszeit. Sie sind fluffig, leicht süßlich und bekommen durch die braune Butter und den Salbei dieses unglaublich nussige Aroma. Ich meine, kann es etwas Besseres geben, als an einem verregneten Oktoberabend mit einer Schüssel warmer Gnocchi auf dem Sofa zu sitzen? Ich glaube nicht.
Was mich am meisten überrascht hat? Wie einfach sie eigentlich sind. Maria hat mir gezeigt, dass es nicht auf Perfektion ankommt, sondern auf das Gefühl für den Teig. Und genau dieses Gefühl möchte ich heute mit dir teilen.
Warum du diese Kürbis-Gnocchi lieben wirst
- Schnell & einfach: In unter 45 Minuten hast du ein Gourmet-Gericht auf dem Tisch, das aussieht, als hättest du stundenlang gekocht.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen speziellen Lebensmittelladen – die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause.
- Perfekt für den Herbst: Ob als gemütliches Abendessen, für Gäste oder als Sonntagsessen – diese Gnocchi passen zu jeder herbstlichen Gelegenheit.
- Garantiert ein Hit: Selbst meine Kinder, die sonst nichts mit Kürbis anfangen können, lieben diese Gnocchi. Sie schmecken einfach nach purem Glück.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßlichem Kürbis, herzhaftem Parmesan und der nussigen Salbeibutter ist einfach himmlisch.
Was diese Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Mehl und Kürbis. Viele Rezepte werden entweder zu matschig oder zu mehlig. Meine Version, die ich über Jahre verfeinert habe, ist genau richtig – zart, aber stabil genug, um in der Butter zu brutzeln, ohne auseinanderzufallen.
Ich habe dieses Gericht schon für Freunde gekocht, die eigentlich keine Kürbisfans waren. Rate mal, was passiert ist? Sie haben nach dem Rezept gefragt. Es ist einfach dieses Gericht, das die Leute überrascht und glücklich macht.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Geheimnis liegt in der Frische und der richtigen Zubereitung. Lass mich dir zeigen, was du brauchst.
Für die Gnocchi
- 500 g Hokkaido-Kürbis (gewaschen, entkernt, aber nicht geschält – die Schale ist essbar und gibt Farbe)
- 200 g mehligkochende Kartoffeln (optional, aber sie machen die Gnocchi fluffiger – ich empfehle die Sorte Linda)
- 250 g Mehl Type 00 (oder normales Weizenmehl – Type 00 gibt eine feinere Textur)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur – das bindet den Teig)
- 50 g frisch geriebener Parmesan (bitte nicht den aus der Tüte, der schmilzt nicht richtig)
- 1/2 TL Salz (ich verwende feines Meersalz)
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben – das ist der geheime Kick!)
- 1 Prise Pfeffer (frisch gemahlen)
Für die Salbeibutter
- 80 g Butter (ich nehme am liebsten deutsche Markenbutter mit 82 % Fett – sie bräunt besser)
- 15-20 frische Salbeiblätter (große Blätter, die in der Butter knusprig werden)
- 2 EL Pinienkerne (optional, aber sie geben einen wunderbaren Crunch)
- 50 g Parmesan (zum Bestreuen – in dünnen Spänen gehobelt)
- Salz und Pfeffer (zum Abschmecken)
Pro-Tipp von mir: Verwende auf jeden Fall Hokkaido-Kürbis. Du musst ihn nicht schälen, was dir viel Arbeit erspart. Außerdem hat er ein intensiveres Aroma als Butternuss-Kürbis. Ich habe beide Varianten getestet, und Hokkaido ist einfach unschlagbar für Gnocchi.
Falls du keinen Hokkaido bekommst, kannst du auch Butternuss-Kürbis nehmen. Dann aber unbedingt schälen und etwas weniger Mehl verwenden, weil Butternuss mehr Wasser enthält.
Welche Küchengeräte du benötigst
Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausstattung für diese Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter. Hier ist, was wirklich hilfreich ist:
- Backblech zum Rösten des Kürbisses
- Gabel oder Kartoffelpresse (eine Presse ist besser, aber eine Gabel tut es auch – ich hab jahrelang nur eine Gabel benutzt)
- Große Schüssel für den Teig
- Großer Topf zum Kochen der Gnocchi
- Pfanne (am besten beschichtet oder Edelstahl) für die Salbeibutter
- Schaumlöffel zum Herausfischen der Gnocchi
- Mehl zum Bestäuben der Arbeitsfläche
- Gnocchi-Brett (optional – ich verwende einfach die Rückseite einer Gabel, funktioniert genauso gut)
Ich hab mir erst letztes Jahr eine Kartoffelpresse zugelegt, und ehrlich gesagt – sie macht einen Unterschied. Aber zwingend notwendig ist sie nicht. Wenn du nur eine Gabel hast, drück den Kürbis einfach gut durch. Deine Arme werden kurz brennen, aber das Ergebnis ist fast genauso gut.
Schritt-für-Schritt Zubereitung
Jetzt wird’s spannend! Ich zeige dir genau, wie diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter gelingen. Keine Sorge, wenn beim ersten Mal nicht alles perfekt ist – Übung macht den Meister.
Schritt 1: Kürbis und Kartoffeln vorbereiten
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne. Schneide ihn in grobe Stücke (etwa 3 cm groß). Die Kartoffeln schälst du und schneidest sie ebenfalls in Stücke. Lege alles auf ein Backblech, beträufle mit etwas Olivenöl und streue eine Prise Salz darüber. Röste das Ganze für 25–30 Minuten, bis der Kürbis weich ist und leicht karamellisiert. Der Duft in der Küche wird dich umhauen!
Schritt 2: Die Basis pürieren
Nimm das Blech aus dem Ofen und lass das Gemüse kurz abkühlen – etwa 5 Minuten, damit du dich nicht verbrennst. Dann gibst du den Kürbis und die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder zerdrückst sie mit einer Gabel. Wichtig: Drücke so viel Flüssigkeit wie möglich heraus. Kürbis enthält viel Wasser, und zu viel Feuchtigkeit macht den Teig klebrig. Ich lege das Püree manchmal auf ein Küchentuch und drücke vorsichtig – das hilft enorm.
Schritt 3: Den Teig kneten
Gib das Kürbis-Kartoffel-Püree in eine große Schüssel. Füge das Ei, den geriebenen Parmesan, Salz, Muskatnuss und Pfeffer hinzu. Vermenge alles mit einem Holzlöffel. Dann gib nach und nach das Mehl dazu – nicht alles auf einmal! Knete den Teig mit den Händen, bis er geschmeidig ist. Er sollte nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib etwas mehr Mehl. Ist er zu trocken, einen Spritzer Wasser. Vertrau mir, das Gefühl kommt mit der Zeit.
Schritt 4: Gnocchi formen
Bestäube deine Arbeitsfläche mit Mehl. Teile den Teig in vier Portionen. Rolle jede Portion zu einer langen Rolle (etwa 2 cm dick). Schneide mit einem Messer kleine Stücke (etwa 2 cm breit). Jetzt kommt der Trick: Rolle jedes Stück über die Rückseite einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett. Das erzeugt die typischen Rillen, in denen später die Butter haften bleibt. Leg die geformten Gnocchi auf ein bemehltes Brett oder Backpapier – sie sollten sich nicht berühren.
Schritt 5: Gnocchi kochen
Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe – das Wasser sollte nur leicht simmern, nicht sprudelnd kochen. Gib die Gnocchi portionsweise hinein (nicht zu viele auf einmal). Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen – das dauert nur 2–3 Minuten. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie kurz abtropfen. Ich stelle sie auf einen Teller, bis alle Gnocchi gekocht sind.
Schritt 6: Die Salbeibutter zubereiten
Während die Gnocchi kochen, erhitzt du eine große Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Butter hinein und lass sie schmelzen. Wenn sie anfängt zu schäumen, füg die Salbeiblätter hinzu. Lass die Butter leicht bräunen – sie sollte nussig riechen und eine goldbraune Farbe bekommen. Das dauert etwa 3–4 Minuten. Achtung: Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird die Butter bitter. Dann gib die Pinienkerne dazu und röste sie kurz mit.
Schritt 7: Gnocchi in der Butter schwenken
Jetzt kommt der beste Teil: Gib die gekochten Gnocchi direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie von allen Seiten mit der Butter überzogen werden. Lass sie 2–3 Minuten in der Pfanne brutzeln, bis sie leicht knusprig sind. Das gibt ihnen diese unwiderstehliche Textur – außen knusprig, innen fluffig.
Schritt 8: Anrichten und genießen
Verteile die Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter auf Tellern. Streue großzügig Parmesan-Späne darüber und garniere mit den knusprigen Salbeiblättern und Pinienkernen. Ein Hauch frisch gemahlener Pfeffer – fertig!
Tipps und Tricks für perfekte Gnocchi
Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dir diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter auf Anhieb gelingen.
Der Teig darf nicht zu nass sein
Das ist der häufigste Fehler. Kürbis enthält viel Wasser, und wenn du nicht genug Flüssigkeit entfernst, werden die Gnocchi matschig. Mein Tipp: Drück das Püree durch ein sauberes Geschirrtuch oder ein feines Sieb. Ja, es ist etwas Arbeit, aber es lohnt sich.
Nicht zu viel kneten
Ich weiß, es ist verlockend, den Teig schön glatt zu kneten. Aber zu viel Kneten aktiviert das Gluten im Mehl, und die Gnocchi werden zäh. Knete nur so lange, bis alles gerade verbunden ist. Ein bisschen Rauheit ist okay.
Die richtige Wassertemperatur
Das Wasser sollte nur leicht simmern, nicht kochen. Wenn es zu stark kocht, fallen die Gnocchi auseinander. Ich hab das einmal gemacht, und es war eine einzige Kürbissuppe im Topf. Seitdem halte ich die Hitze zurück.
Gnocchi nicht überladen
Koch die Gnocchi in Portionen. Wenn du zu viele auf einmal ins Wasser gibst, sinkt die Temperatur, und sie kleben zusammen. Lieber in 3–4 Durchgängen arbeiten.
Butter nicht verbrennen
Braune Butter ist delikat. Sie riecht nussig und sieht goldbraun aus, aber eine Sekunde zu spät, und sie wird schwarz und bitter. Nimm die Pfanne vom Herd, sobald die Butter die richtige Farbe hat. Die Restwärme reicht, um die Gnocchi zu braten.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept für Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter ist super wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Vegane Variante
Lass das Ei einfach weg und ersetze es durch 2 EL Leinsamen-Mehl (mit 3 EL Wasser verrührt). Statt Parmesan nimmst du Hefeflocken oder veganen Käse. Die Butter ersetzt du durch vegane Margarine oder Kokosöl. Ich hab diese Version für eine Freundin gekocht, und sie war begeistert – die Gnocchi werden etwas fester, aber genauso lecker.
Glutenfreie Variante
Ersetze das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle die von Schär oder eine eigene Mischung aus Reismehl und Maisstärke). Der Teig wird etwas brüchiger, also arbeite vorsichtig. Koche die Gnocchi vielleicht 1 Minute länger, bis sie sicher gar sind.
Würzige Variante
Füge zum Teig 1 TL geräuchertes Paprikapulver und eine Prise Chili hinzu. Das gibt den Gnocchi eine rauchige Schärfe, die super zum Kürbis passt. Ich hab das mal für ein Herbst-Dinner gemacht, und alle waren hin und weg.
Mit Pilzen
Brate 200 g gemischte Pilze (Champignons, Kräuterseitlinge) in der Pfanne an, bevor du die Gnocchi hinzugibst. Die Pilze und die Salbeibutter – das ist eine Kombination, die einfach funktioniert.
Servieren und Aufbewahren
Diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter schmecken am besten frisch zubereitet. Aber ich weiß, manchmal bleibt etwas übrig (oder du kochst gleich eine größere Portion).
Serviervorschläge
Serviere die Gnocchi auf vorgewärmten Tellern – das klingt vielleicht übertrieben, aber es macht einen Unterschied. Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing, der die Reichhaltigkeit der Butter ausgleicht. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc, rundet das Ganze ab. Im Herbst liebe ich auch einen warmen Apfelwein dazu – einfach gemütlich.
Aufbewahrung im Kühlschrank
Gekochte Gnocchi halten sich im Kühlschrank 2–3 Tage. Leg sie in einen luftdichten Behälter, aber schichte sie nicht zu hoch, sonst kleben sie zusammen. Zum Aufwärmen: Einfach in einer Pfanne mit etwas Butter oder Öl bei mittlerer Hitze schwenken, bis sie wieder knusprig sind. Die Mikrowelle ist keine gute Idee – sie werden matschig.
Einfrieren
Rohe Gnocchi lassen sich hervorragend einfrieren. Leg sie auf ein mit Mehl bestäubtes Brett und stell sie für 1 Stunde ins Gefrierfach. Dann gib sie in einen Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Zum Kochen: Einfach die gefrorenen Gnocchi direkt ins simmernde Wasser geben – sie brauchen etwa 1 Minute länger. Gekochte Gnocchi einzufrieren ist nicht ideal, sie werden beim Auftauen matschig.
Die Gnocchi schmecken am nächsten Tag noch besser
Ich hab festgestellt, dass die Aromen über Nacht ziehen. Wenn du also Zeit hast, bereite die Gnocchi einen Tag vorher zu und brate sie erst kurz vor dem Servieren in der Salbeibutter an. Die Kürbis-Süße und der Salbei verbinden sich dann noch intensiver.
Nährwerte und gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich kann dir sagen, dass diese Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter nicht nur lecker, sondern auch überraschend gesund sind – für ein Comfort-Food, wohlgemerkt.
Pro Portion (ca. 200 g Gnocchi mit Butter):
- Kalorien: ca. 450 kcal
- Kohlenhydrate: 55 g
- Eiweiß: 12 g
- Fett: 20 g (davon 12 g gesättigt)
- Ballaststoffe: 6 g
Der Kürbis ist reich an Vitamin A (gut für die Augen) und Beta-Carotin, das dein Immunsystem stärkt – perfekt für die Erkältungszeit. Die Salbeiblätter enthalten ätherische Öle, die verdauungsfördernd wirken. Und der Parmesan liefert Kalzium für starke Knochen. Also ja, du kannst dieses Gericht mit gutem Gewissen genießen.
Falls du auf eine Low-Carb-Ernährung achtest, sind Kürbis-Gnocchi natürlich nicht ideal. Aber für einen gemütlichen Herbstabend sind sie einfach perfekt. Alles in Maßen, oder?
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auch Butternuss-Kürbis verwenden?
Ja, absolut. Butternuss-Kürbis hat ein ähnliches Aroma, ist aber etwas süßer. Du musst ihn schälen, weil die Schale nicht essbar ist. Achte darauf, das Püree gut auszudrücken, da Butternuss mehr Wasser enthält als Hokkaido.
Warum fallen meine Gnocchi auseinander?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu nass ist oder das Wasser zu stark kocht. Drück das Kürbispüree gut aus und lass das Wasser nur leicht simmern. Auch zu wenig Mehl kann die Ursache sein – füge notfalls etwas mehr hinzu.
Kann ich die Gnocchi im Voraus zubereiten?
Ja! Du kannst die rohen Gnocchi formen und für bis zu 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren (auf einem bemehlten Brett, abgedeckt). Oder friere sie ein, wie oben beschrieben. Gekochte Gnocchi sind auch 2–3 Tage haltbar.
Schmeckt das Gericht auch ohne Parmesan?
Klar, du kannst den Parmesan weglassen oder durch Hefeflocken ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas milder, aber die Salbeibutter und der Kürbis sind stark genug, um das Gericht zu tragen. Ich persönlich liebe den Parmesan aber – er gibt den Gnocchi eine herzhafte Note.
Kann ich die Salbeibutter durch etwas anderes ersetzen?
Wenn du keinen Salbei magst, probier es mit Thymian oder Rosmarin. Auch eine einfache Tomatensauce oder eine Sahnesauce mit Pilzen passt hervorragend zu Kürbis-Gnocchi. Aber die Salbeibutter ist schon etwas Besonderes – gib ihr eine Chance!
Fazit
Diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Erlebnis. Jedes Mal, wenn ich sie koche, erinnere ich mich an Marias freundliches Lächeln und daran, wie sie mir geduldig gezeigt hat, dass Kochen nicht kompliziert sein muss. Es geht um Vertrauen in die eigenen Hände und darum, den Moment zu genießen.
Ich lade dich ein, dieses Rezept zu deinem eigenen zu machen. Ändere die Gewürze, probiere verschiedene Kürbissorten aus oder serviere es mit deiner Lieblingsbeilage. Das Schöne an diesem Gericht ist, dass es Fehler verzeiht und dich trotzdem mit einem Lächeln belohnt.
Hast du die Gnocchi ausprobiert? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen sind. Welche Variation hast du gewählt? Welche Fehler hast du gemacht (und daraus gelernt)? Teilen macht doch einfach mehr Spaß!
Also, ran an den Kürbis und losgekocht. Deine Küche wird nach Herbst duften, und dein Herz wird warm werden. Versprochen.
Pin This Recipe!

Beste Herbstliche Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter – Einfaches Rezept
Diese herbstlichen Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter sind fluffig, leicht süßlich und bekommen durch die braune Butter und den Salbei ein unglaublich nussiges Aroma. In unter 45 Minuten hast du ein Gourmet-Gericht auf dem Tisch, das aussieht, als hättest du stundenlang gekocht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 30 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 500 g Hokkaido-Kürbis (gewaschen, entkernt, aber nicht geschält – die Schale ist essbar und gibt Farbe)
- 200 g mehligkochende Kartoffeln (optional, aber sie machen die Gnocchi fluffiger – ich empfehle die Sorte Linda)
- 250 g Mehl Type 00 (oder normales Weizenmehl – Type 00 gibt eine feinere Textur)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur – das bindet den Teig)
- 50 g frisch geriebener Parmesan (bitte nicht den aus der Tüte, der schmilzt nicht richtig)
- 1/2 TL Salz (ich verwende feines Meersalz)
- 1 Prise Muskatnuss (frisch gerieben – das ist der geheime Kick!)
- 1 Prise Pfeffer (frisch gemahlen)
- 80 g Butter (ich nehme am liebsten deutsche Markenbutter mit 82 % Fett – sie bräunt besser)
- 15–20 frische Salbeiblätter (große Blätter, die in der Butter knusprig werden)
- 2 EL Pinienkerne (optional, aber sie geben einen wunderbaren Crunch)
- 50 g Parmesan (zum Bestreuen – in dünnen Spänen gehobelt)
- Salz und Pfeffer (zum Abschmecken)
Instructions
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbiere ihn und entferne die Kerne. Schneide ihn in grobe Stücke (etwa 3 cm groß). Die Kartoffeln schälst du und schneidest sie ebenfalls in Stücke. Lege alles auf ein Backblech, beträufle mit etwas Olivenöl und streue eine Prise Salz darüber. Röste das Ganze für 25–30 Minuten, bis der Kürbis weich ist und leicht karamellisiert.
- Nimm das Blech aus dem Ofen und lass das Gemüse kurz abkühlen – etwa 5 Minuten, damit du dich nicht verbrennst. Dann gibst du den Kürbis und die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse oder zerdrückst sie mit einer Gabel. Wichtig: Drücke so viel Flüssigkeit wie möglich heraus. Kürbis enthält viel Wasser, und zu viel Feuchtigkeit macht den Teig klebrig. Ich lege das Püree manchmal auf ein Küchentuch und drücke vorsichtig – das hilft enorm.
- Gib das Kürbis-Kartoffel-Püree in eine große Schüssel. Füge das Ei, den geriebenen Parmesan, Salz, Muskatnuss und Pfeffer hinzu. Vermenge alles mit einem Holzlöffel. Dann gib nach und nach das Mehl dazu – nicht alles auf einmal! Knete den Teig mit den Händen, bis er geschmeidig ist. Er sollte nicht mehr an den Fingern kleben. Wenn er zu klebrig ist, gib etwas mehr Mehl. Ist er zu trocken, einen Spritzer Wasser.
- Bestäube deine Arbeitsfläche mit Mehl. Teile den Teig in vier Portionen. Rolle jede Portion zu einer langen Rolle (etwa 2 cm dick). Schneide mit einem Messer kleine Stücke (etwa 2 cm breit). Jetzt kommt der Trick: Rolle jedes Stück über die Rückseite einer Gabel oder ein Gnocchi-Brett. Das erzeugt die typischen Rillen, in denen später die Butter haften bleibt. Leg die geformten Gnocchi auf ein bemehltes Brett oder Backpapier – sie sollten sich nicht berühren.
- Bringe einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen. Reduziere die Hitze auf mittlere Stufe – das Wasser sollte nur leicht simmern, nicht sprudelnd kochen. Gib die Gnocchi portionsweise hinein (nicht zu viele auf einmal). Sie sind fertig, wenn sie an die Oberfläche steigen – das dauert nur 2–3 Minuten. Heb sie mit einem Schaumlöffel heraus und lass sie kurz abtropfen. Ich stelle sie auf einen Teller, bis alle Gnocchi gekocht sind.
- Während die Gnocchi kochen, erhitzt du eine große Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Butter hinein und lass sie schmelzen. Wenn sie anfängt zu schäumen, füg die Salbeiblätter hinzu. Lass die Butter leicht bräunen – sie sollte nussig riechen und eine goldbraune Farbe bekommen. Das dauert etwa 3–4 Minuten. Achtung: Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird die Butter bitter. Dann gib die Pinienkerne dazu und röste sie kurz mit.
- Jetzt kommt der beste Teil: Gib die gekochten Gnocchi direkt in die Pfanne mit der Salbeibutter. Schwenke sie vorsichtig, damit sie von allen Seiten mit der Butter überzogen werden. Lass sie 2–3 Minuten in der Pfanne brutzeln, bis sie leicht knusprig sind. Das gibt ihnen diese unwiderstehliche Textur – außen knusprig, innen fluffig.
- Verteile die Kürbis-Gnocchi in Salbeibutter auf Tellern. Streue großzügig Parmesan-Späne darüber und garniere mit den knusprigen Salbeiblättern und Pinienkernen. Ein Hauch frisch gemahlener Pfeffer – fertig!
Notes
Der Teig darf nicht zu nass sein – drücke das Kürbispüree gut aus. Nicht zu viel kneten, sonst werden die Gnocchi zäh. Das Wasser sollte nur leicht simmern, nicht kochen. Butter nicht verbrennen – sie sollte goldbraun und nussig riechen. Die Gnocchi schmecken am nächsten Tag noch besser, wenn die Aromen über Nacht ziehen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 200 g
- Calories: 450
- Fat: 20
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 55
- Fiber: 6
- Protein: 12
Keywords: Kürbis-Gnocchi, Salbeibutter, herbstliches Rezept, einfache Gnocchi, Hokkaido-Kürbis, vegetarisch


