Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln in 30 Minuten

Fertig in 30 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Einfach

Love this? Save it for later!

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Meine Schwester hatte Äpfel jahrelang von der süßen Seite verbannt. „Apfelkuchen ist doch nur matschiges Obst in trockenem Teig”, sagte sie jedes Jahr im Herbst mit einer Sicherheit, die mich fast an mir zweifeln ließ. Fünf Jahre lang habe ich ihr das geglaubt. Fünf Jahre lang habe ich im Stillen für sie mitgelitten, wenn überall die Blechkuchen aus den Öfen dampften. Bis zu dem Dienstag, an dem ich diesen einfachen Apfelkuchen mit Zimtstreuseln eigentlich nur für mich backen wollte – und sie mit der Kuchengabel in der Hand in der Küche erwischte. „Der riecht anders”, murmelte sie mit vollem Mund. Ja, dachte ich, das tut er.

Ehrlich? Ich habe diesen Kuchen nicht entwickelt, um jemanden zu bekehren. Ich hatte einfach einen stressigen Tag, einen Haufen Äpfel, die wegmussten, und genau 30 Minuten Zeit, bis die Kinder aus der Schule kamen. Herausgekommen ist ein schneller Apfelkuchen mit Streuseln, der so saftig und buttrig-zimtig ist, dass selbst eingefleischte Apfelkuchen-Skeptiker klein beigeben. Die Äpfel werden nicht vorgekocht, der Teig ist in fünf Minuten zusammengerührt, und die Streusel – na ja, die sind einfach perfekt.

Dieser Kuchen ist für alle, die denken, sie hätten keine Zeit zum Backen. Oder die denken, sie mögen keine Apfelkuchen. Vielleicht hast du ja auch so eine Person in deinem Leben, die du eines Besseren belehren willst? Dann lass uns loslegen – die 30 Minuten laufen schon.

Warum du diesen einfachen Apfelkuchen lieben wirst

Ich habe diesen Kuchen inzwischen bestimmt zwanzig Mal gebacken. Für Geburtstage, für spontanen Kaffeebesuch, für Dienstagabende, an denen einfach etwas Süßes hermusste. Und jedes Mal bin ich überrascht, wie gut er funktioniert. Hier ist, warum er auch in deiner Küche zur neuen Geheimwaffe werden wird:

  • Schnell & einfach: Vom ersten Handgriff bis zum fertigen Kuchen vergehen maximal 30 Minuten. Kein langes Warten auf Teigruhe, keine komplizierten Schritte.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Zucker, Butter, Eier, Äpfel – das hast du doch sowieso im Haus. Keine exotischen Gewürze oder Spezialmehle nötig.
  • Perfekt für den Alltag: Der Kuchen schmeckt warm genauso gut wie kalt. Du kannst ihn am Vorabend backen oder morgens vor der Arbeit. Er bleibt tagelang saftig.
  • Garantierter Publikumsliebling: Die Kombination aus saftigem Rührteig, fruchtigen Apfelstücken und knusprigen Zimtstreuseln macht jeden glücklich. Kinder lieben ihn, Erwachsene auch.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Streusel sind das absolute Highlight. Sie werden schön knusprig, ohne zu verbrennen, und der Zimtduft zieht durch die ganze Wohnung.

Was diesen einfachen Apfelkuchen von anderen Rezepten unterscheidet? Der Trick liegt in der Zubereitung der Äpfel. Ich schneide sie in kleine Würfel und hebe sie nur kurz unter den Teig – so bleiben sie bissfest und verteilen sich gleichmäßig. Keine matschigen Apfelstücke, keine nassen Stellen im Teig. Und die Streusel bekommen einen Schuss Zimt, der genau richtig dosiert ist: präsent, aber nicht aufdringlich.

Ich backe diesen Kuchen, wenn ich zeigen will, dass Backen nicht kompliziert sein muss. Dass man mit einfachen Zutaten und einer Handvoll Minuten etwas schaffen kann, das nach mehr aussieht, als es ist. Und honest? Dieses Rezept gibt mir jedes Mal das Gefühl, eine kleine Heldin des Alltags zu sein. Probier es aus – du wirst sehen, was ich meine.

Zutaten für den einfachen Apfelkuchen mit Zimtstreuseln

Die Zutatenliste ist kurz und übersichtlich. Das meiste hast du bestimmt schon zu Hause. Ich zeige dir, worauf es bei jeder Zutat ankommt und was du ersetzen kannst, falls etwas fehlt.

Für den Teig:

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das Mehl sorgt für die richtige Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, der Kuchen wird dann etwas nussiger im Geschmack.
  • 150 g Zucker – Ich nehme ganz normalen Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt dem Teig eine leichte Karamellnote, falls du das magst.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für das feine Aroma. Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser!
  • 2 TL Backpulver – Wichtig für die Lockerheit. Achte darauf, dass es frisch ist, sonst geht der Kuchen nicht richtig auf.
  • 1 Prise Salz – Klingt komisch in einem süßen Kuchen, aber Salz hebt alle Aromen hervor.
  • 2 Eier (Größe M) – Sie sollten Zimmertemperatur haben, dann verbinden sie sich besser mit den anderen Zutaten.
  • 125 ml Milch – Auch hier: Zimmertemperatur ist ideal. Du kannst Hafermilch oder Mandelmilch verwenden, der Kuchen wird dann etwas kompakter.
  • 100 g geschmolzene Butter – Ich schmelze sie in der Mikrowelle oder im Topf. Sie darf lauwarm sein, aber nicht heiß.
  • 2-3 mittelgroße Äpfel – Meine Lieblingssorte ist Elstar oder Jonagold. Sie sind süß-säuerlich und bleiben beim Backen schön fest. Braeburn geht auch, wenn du es säuerlicher magst.

Für die Zimtstreusel:

einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln preparation steps

  • 150 g Mehl – Wieder Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl.
  • 80 g Zucker – Brauner Zucker gibt den Streuseln eine besonders schöne Farbe und einen karamelligen Geschmack.
  • 1 TL Zimt – Großzügig bemessen! Ich nehme Ceylon-Zimt, der ist milder und feiner. Cassia-Zimt ist kräftiger, also etwas weniger nehmen.
  • 100 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. In kleine Würfel geschnitten.

Mein Tipp: Für die Äpfel kannst du auch eine Mischung aus verschiedenen Sorten nehmen. Ich hatte mal nur noch einen Elstar und einen Boskop – das gab ein wunderbar abwechslungsreiches Aroma. Und falls du keine Äpfel da hast: Birnen oder Quitten funktionieren genauso gut. Probier es einfach aus!

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine Spezialausrüstung für diesen einfachen Apfelkuchen mit Zimtstreuseln. Die meisten Werkzeuge hast du bestimmt schon in der Schublade.

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser) – Ich schwöre auf meine beschichtete Springform von Kaiser. Sie lässt sich leicht lösen und der Kuchen bleibt nicht kleben. Eine Kuchenform mit Hebeboden geht auch, aber die Springform ist am praktischsten.
  • Eine große Rührschüssel – Nichts Kompliziertes, eine einfache Schüssel reicht völlig.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ich benutze meistens mein altes Handrührgerät von Bosch. Es ist nicht das modernste, aber es tut seinen Dienst seit zehn Jahren. Ein Schneebesen geht auch, aber dann brauchst du etwas mehr Muskelkraft.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Schälen und Würfeln der Äpfel. Ein kleines Obstmesser reicht völlig.
  • Backpapier – Für den Boden der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter herauslösen.

Falls du keine Springform hast: Eine Auflaufform (ca. 30×20 cm) funktioniert auch. Der Kuchen wird dann etwas flacher, backt aber genauso gut. Einfach die Backzeit um 5 Minuten reduzieren.

Zubereitung des einfachen Apfelkuchens – Schritt für Schritt

Los geht’s! Ich zeige dir jeden Schritt ganz genau, damit nichts schiefgehen kann. Die 30 Minuten starten jetzt.

Schritt 1: Backofen vorheizen und Form vorbereiten (2 Minuten)

Heize den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Umluft wäre 160 Grad, aber ich finde, Ober-/Unterhitze gibt eine gleichmäßigere Bräunung. Lege den Boden deiner Springform mit Backpapier aus und fette den Rand leicht mit etwas Butter ein. So lässt sich der Kuchen später perfekt lösen.

Schritt 2: Äpfel vorbereiten (5 Minuten)

Wasche die Äpfel, schäle sie und viertle sie. Entferne das Kerngehäuse – ich mache das mit einem kleinen Ausstecher, aber ein Messer geht genauso gut. Schneide die Viertel in kleine Würfel von etwa 1 cm Größe. Nicht zu klein, sonst verschwinden sie im Teig. Und nicht zu groß, sonst werden sie nicht gar. Du willst ja schließlich Apfelstücke im Kuchen haben, keine Apfelmus-Inseln. Gib die gewürfelten Äpfel in eine kleine Schüssel und stelle sie beiseite.

Schritt 3: Teig zubereiten (5 Minuten)

In einer großen Rührschüssel vermischst du Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz. Ja, wirklich – erst die trockenen Zutaten. Das verhindert Klümpchen. Dann gibst du die Eier, die Milch und die geschmolzene Butter dazu. Jetzt rührst du alles mit dem Handrührgerät auf niedriger Stufe etwa 30 Sekunden, dann auf höherer Stufe eine Minute lang. Der Teig wird schön glatt und cremig. Er ist etwas dicker als normaler Rührteig – das ist gut so, denn er muss die Äpfel tragen können.

Jetzt kommen die Apfelwürfel dazu. Hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig. Nicht zu lange rühren, sonst werden die Äpfel matschig. Einfach unterheben, bis sie verteilt sind. Fertig!

Schritt 4: Streusel zubereiten (3 Minuten)

In einer zweiten Schüssel vermischst du Mehl, Zucker und Zimt für die Streusel. Dann gibst du die kalte Butter in kleinen Würfeln dazu. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Mit den Fingerspitzen verreibst du die Butter mit dem Mehlgemisch, bis krümelige Streusel entstehen. Drücke die Butter richtig in das Mehl – es soll nach feuchtem Sand aussehen. Nicht kneten, sonst wird es ein Klumpen! Große Butterstücke sind okay, sie schmelzen im Ofen und werden knusprig.

Schritt 5: Kuchen zusammensetzen und backen (20 Minuten)

Fülle den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Jetzt verteilst du die Streusel gleichmäßig darüber. Drücke sie nicht fest – sie sollen locker auf dem Teig liegen. So werden sie schön knusprig.

Schiebe die Form auf die mittlere Schiene in den vorgeheizten Backofen. Backe den Kuchen 20 Minuten lang. Nach 15 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Die Streusel sollten goldbraun sein, aber nicht zu dunkel. Falls sie zu schnell bräunen, legst du einfach ein Stück Alufolie locker darüber. Mach die Ofentür nicht zu lange auf, sonst fällt der Kuchen zusammen.

Nach 20 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Falls noch Teig klebt, backe 2-3 Minuten länger.

Schritt 6: Abkühlen lassen und genießen

Lass den Kuchen etwa 10 Minuten in der Form abkühlen. Dann löst du den Rand und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Oder du isst ihn gleich warm – ich mache das immer! Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis dazu, und der Tag ist gerettet.

Tipps und Tricks für den perfekten Apfelkuchen

Ich habe bei diesem Rezept einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:

  • Die Äpfel nicht zu früh schneiden: Wenn die Apfelwürfel lange stehen, werden sie braun und verlieren Saft. Schneide sie erst kurz vor der Verwendung. Ein Spritzer Zitronensaft hilft gegen das Braunwerden, aber ich finde, das verfälscht den Geschmack.
  • Kalte Butter für die Streusel: Das ist der entscheidende Trick. Wenn die Butter zu weich ist, werden die Streusel zu einem einzigen Teigklumpen. Schneide die Butter in kleine Würfel und arbeite schnell. Wenn deine Hände zu warm sind, kühle die Butter zwischendurch kurz im Kühlschrank.
  • Nicht zu viel rühren: Rührteig wird zäh, wenn du ihn zu lange rührst. Sobald alles vermischt ist, hör auf. Die Apfelstücke hebst du am besten per Hand unter.
  • Die richtige Backform: Eine dunkle Springform wird heißer als eine helle. Wenn du eine dunkle Form hast, reduziere die Backtemperatur um 10 Grad und backe etwas länger. Ich habe das einmal vergessen und die Streusel waren fast schwarz – der Kuchen war innen noch roh.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es ist schwer, aber warte wenigstens 10 Minuten, bevor du den Kuchen anschnittst. Sonst zerfällt er noch. Der Duft allein ist es wert, oder?

Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen war flach wie ein Pfannkuchen und die Streusel sind runtergerutscht. Sieht lustig aus, schmeckt aber nicht gut. Also: Backpulver nicht vergessen!

Variationen und Abwandlungen

Dieser einfache Apfelkuchen ist eine wunderbare Basis für eigene Kreationen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Veganer Apfelkuchen: Ersetze die Eier durch 2 EL Leinsamen, gemahlen und mit 6 EL Wasser verquirlt. Die Butter durch Margarine oder Kokosöl ersetzen. Die Milch durch Hafermilch. Die Streusel funktionieren mit Margarine genauso gut. Ich habe das für eine Freundin ausprobiert und der Kuchen war überraschend saftig!
  • Glutenfreie Variante: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Die Streusel werden etwas bröseliger, aber der Geschmack leidet nicht. Achte darauf, auch glutenfreies Backpulver zu nehmen.
  • Herbstliche Gewürzvariante: Gib einen halben TL Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz in den Teig und in die Streusel. Das passt wunderbar zu den Äpfeln und riecht nach Weihnachten.
  • Nüsse und Trockenfrüchte: Hebe 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln unter den Teig. Oder gib eine Handvoll Rosinen dazu – die werden im Ofen schön saftig.
  • Schokoladen-Apfel-Kuchen: Streue 50 g dunkle Schokoladenstückchen über den Teig, bevor du die Streusel darauf gibst. Die Kombination aus Apfel und Schokolade ist einfach göttlich. Mein Sohn liebt diese Version.

Du siehst, die Möglichkeiten sind endlos. Probier einfach aus, worauf du Lust hast! Der Grundteig ist robust genug, um viele Experimente zu verzeihen.

Servieren und Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt zu jeder Tageszeit. Hier sind meine besten Tipps zum Servieren und Lagern:

Servieren: Am besten schmeckt der Kuchen lauwarm, direkt aus dem Ofen. Ein Klecks Schlagsahne, eine Kugel Vanilleeis oder ein Löffel Crème fraîche passen perfekt dazu. Für einen besonderen Moment: Mit Puderzucker bestäuben und mit einem Zweig Minze garnieren. Sieht aus wie vom Bäcker, oder?

Zum Kaffee am Nachmittag reicht er pur – der Zimtduft allein ist schon ein Genuss. Und morgens zum Frühstück? Ja, ich gestehe, ich habe ihn schon zum Frühstück gegessen. Mit einer Tasse Milchkaffee ist das der perfekte Start in den Tag.

Aufbewahren: Der Kuchen bleibt bei Raumtemperatur in einer Kuchenbox oder unter einer Kuchenglocke 2-3 Tage frisch. Am zweiten Tag schmeckt er sogar noch besser, weil die Aromen durchziehen. Im Kühlschrank hält er sich 4-5 Tage, aber er wird etwas trockener. Wickle ihn dann gut in Frischhaltefolie oder lege ihn in eine Dose.

Einfrieren: Du kannst den Kuchen problemlos einfrieren. Schneide ihn in Stücke, wickle jedes Stück in Frischhaltefolie und packe sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur 2 Stunden stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle erwärmen. Ich mache das oft, wenn ich Gäste erwarte – so habe ich immer einen Kuchen parat.

Reheating: Für den frischen „Ofen-Geschmack” lege die Kuchenstücke für 5 Minuten bei 150 Grad in den Backofen. Die Streusel werden wieder knusprig und der Kuchen duftet wie gerade gebacken.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich schaue schon, was in meinem Essen steckt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Kohlenhydrate: 38 g
  • Fett: 12 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Äpfel bringen nicht nur Geschmack, sondern auch Vitamine und Ballaststoffe mit. Besonders das Pektin in den Äpfeln ist gut für die Verdauung. Der Zimt hat übrigens entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Na, das klingt doch fast wie ein Gesundheitskuchen, oder?

Falls du auf Zucker verzichten möchtest: Du kannst den Zucker durch Erythrit oder Xylit ersetzen. Die Streusel werden dann etwas weniger knusprig, aber der Kuchen schmeckt trotzdem gut. Ich habe es einmal mit Kokosblütenzucker probiert – das gibt eine schöne Karamellnote, aber der Kuchen wird dunkler.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Springform backen?

Ja, klar! Eine Auflaufform (ca. 30×20 cm) oder eine quadratische Backform funktionieren auch. Lege sie einfach mit Backpapier aus. Die Backzeit bleibt gleich, aber mach die Stäbchenprobe, um sicherzugehen.

Welche Äpfel sind am besten für diesen Kuchen geeignet?

Am besten eignen sich feste, säuerlich-süße Sorten wie Elstar, Jonagold oder Boskop. Sie behalten ihre Form und geben dem Kuchen eine schöne Säure. Zu weiche Äpfel wie Golden Delicious werden schnell matschig.

Kann ich den Kuchen auch am Vortag zubereiten?

Ja, unbedingt! Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser, weil die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Bewahre ihn einfach bei Raumtemperatur in einer Kuchenbox auf. Er bleibt saftig und lecker.

Warum werden meine Streusel nicht knusprig?

Das liegt meistens daran, dass die Butter zu weich war. Verwende wirklich kalte Butter aus dem Kühlschrank und arbeite schnell. Auch zu viel Zucker in den Streuseln kann sie weich machen. Halte dich genau an die Mengenangaben.

Kann ich den Kuchen einfrieren?

Ja, sehr gut sogar! Schneide ihn in Stücke, wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und packe sie in einen Gefrierbeutel. So hält er sich 2-3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen aufwärmen.

Fazit: Warum du diesen Apfelkuchen jetzt backen solltest

Siehst du? In 30 Minuten hast du einen einfachen Apfelkuchen mit Zimtstreuseln, der nach mehr aussieht, als er ist. Kein stundenlanges Rühren, keine komplizierten Techniken, keine Zutaten, die du extra kaufen musst. Nur du, ein paar Äpfel und eine Prise Zimt.

Ich backe diesen Kuchen immer wieder, weil er mich daran erinnert, dass Backen nicht perfekt sein muss. Dass ein Kuchen, der in einer halben Stunde auf dem Tisch steht, genauso viel Freude bringen kann wie ein aufwendiges Sonntagsgebäck. Und dass manchmal die einfachsten Dinge die besten sind – genau wie meine Schwester jetzt zugeben muss.

Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Äpfel, heiz den Ofen an und probier es aus. Ich bin gespannt, wie er dir schmeckt! Schreib mir doch einen Kommentar, wenn du ihn gebacken hast – oder wenn du auch so eine Person in deinem Leben hast, die du von der Apfelkuchen-Liebe überzeugen konntest. Ich freue mich auf deine Geschichten!

Und denk dran: Ein Stück Kuchen am Dienstagabend ist kein Luxus. Es ist Selbstfürsorge. Gönn sie dir!

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einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln recipe

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Einfacher Apfelkuchen mit Zimtstreuseln in 30 Minuten

Ein saftiger, buttrig-zimtiger Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln, der in nur 30 Minuten fertig ist. Perfekt für den Alltag und garantiert ein Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 125 ml Milch
  • 100 g geschmolzene Butter
  • 23 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar oder Jonagold)
  • 150 g Mehl (für die Streusel)
  • 80 g Zucker (für die Streusel)
  • 1 TL Zimt (für die Streusel)
  • 100 g kalte Butter (für die Streusel)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Boden einer Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen, Rand einfetten.
  2. Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Beiseitestellen.
  3. In einer großen Rührschüssel Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz vermischen. Eier, Milch und geschmolzene Butter dazugeben und mit dem Handrührgerät 30 Sekunden auf niedriger, dann 1 Minute auf hoher Stufe verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Apfelwürfel vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Teig heben.
  5. Für die Streusel in einer zweiten Schüssel Mehl, Zucker und Zimt vermischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben.
  6. Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Streusel gleichmäßig darauf verteilen, nicht festdrücken.
  7. Auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken, falls die Streusel zu dunkel werden. Stäbchenprobe machen: Wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann Rand lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Warm oder kalt genießen.

Notes

Die Äpfel nicht zu früh schneiden, damit sie nicht braun werden. Kalte Butter für die Streusel verwenden. Nicht zu viel rühren, damit der Teig locker bleibt. Bei dunkler Springform die Temperatur um 10 °C reduzieren. Den Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 10 Minuten abkühlen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 20
  • Sodium: 150
  • Fat: 12
  • Saturated Fat: 7
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, Zimtstreusel, einfacher Apfelkuchen, schneller Apfelkuchen, Apfelkuchen mit Streuseln, 30 Minuten, Blechkuchen, Herbstkuchen

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