Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Cremiger Honig-Feta Kürbis aus dem Ofen – Bestes Ofengericht

Fertig in 40 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Letzte Woche stand ich im Supermarkt und plötzlich war er da – dieser Duft. Nicht der typische Supermarktgeruch nach Putzmittel und abgepacktem Brot, sondern etwas ganz anderes. Es roch nach Herbst, nach Gewürzen und nach etwas, das ich einfach nicht greifen konnte. Und dann sah ich sie: Eine riesige Kiste mit Hokkaido-Kürbissen, die jemand direkt neben der Kasse abgestellt hatte. Ich weiß nicht, ob es die Kühle der Luft war oder einfach die Erinnerung, aber ich war sofort wieder in der kleinen Küche meiner Nachbarin Frau Berger. Sie war schon über achtzig, als ich ein Kind war, und sie hatte diese Art zu kochen, die man heute kaum noch findet. Sie hat nie Rezepte aufgeschrieben, sie hat einfach gemacht. Und ihr Ofen-Kürbis war legendär. Ich hab mich damals nicht getraut zu fragen, was genau sie da rein tat. Aber letzte Woche, in diesem Supermarkt-Moment, wusste ich: Ich muss es einfach selbst herausfinden. Oder zumindest meine eigene Version davon kreieren. Und ehrlich? Dieser cremige Honig-Feta Kürbis kommt ihr verdammt nahe. Vielleicht habt ihr ja auch so eine Erinnerung an ein Gericht, das ihr einfach nicht vergessen könnt. Dieses Rezept ist mein Versuch, genau dieses Gefühl wieder einzufangen – nur mit ein bisschen mehr Feta und einer ordentlichen Portion Honig. Es ist der Grund, warum ich jetzt jeden Herbst mindestens drei Kürbisse auf einmal kaufe.

Warum ihr diesen cremigen Honig-Feta Kürbis lieben werdet

Dieses Rezept habe ich nicht einfach aus dem Internet gezogen. Es ist das Ergebnis von etwa sieben Testdurchläufen, zwei verbrannten Blechen und einer sehr geduldigen Familie, die sich bereitwillig durch jede Version probiert hat. Ich bin Food-Bloggerin aus Leidenschaft, und ich teste jedes Rezept mindestens dreimal, bevor ich es mit euch teile. Dieser cremige Honig-Feta Kürbis hat es in sich – und hier ist der Beweis:

  • Schnell & einfach: In unter 40 Minuten auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen der Kühlschrank leer aussieht, aber der Kürbis auf der Fensterbank schon seit Tagen ruft.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Gewürze oder speziellen Öle. Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause – oder bekommt es im nächsten Supermarkt.
  • Perfekt für gemütliche Herbstabende: Dieses Gericht ist wie eine kuschelige Decke auf einem Teller. Es wärmt von innen und macht einfach glücklich.
  • Absoluter Publikumsliebling: Selbst meine Nichte, die sonst nur Nudeln isst, hat nachgegeben. Und mein Vater, der Kürbis eigentlich hasst, hat sich heimlich den Rest geholt.
  • Unglaublich cremig: Die Kombination aus geschmolzenem Feta und süßem Honig ist einfach himmlisch. Dazu der leicht nussige Geschmack des gerösteten Kürbisses – ich sag euch, das ist Suchtgefahr pur.

Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen süß und herzhaft. Der Feta wird nicht einfach nur darüber gestreut, sondern schmilzt zu einer cremigen Sauce, die den Kürbis umhüllt. Und der Honig karamellisiert leicht im Ofen und gibt dem Ganzen diese unwiderstehliche Note. Das ist nicht einfach nur ein weiteres Kürbisrezept – das ist euer neues Lieblingsgericht für den Herbst. Versprochen.

Diese Zutaten braucht ihr für den cremigen Honig-Feta Kürbis

Die Magie dieses Gerichts liegt in der Einfachheit der Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein Geschmackserlebnis, das größer ist als die Summe seiner Teile. Hier kommt alles, was ihr braucht – plus ein paar Tipps aus meiner Küche.

Für den Kürbis

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg): Der Hokkaido ist mein absoluter Favorit für dieses Gericht. Ihr müsst ihn nicht schälen – die Schale wird beim Rösten wunderbar weich und ist essbar. Das spart Zeit und bringt zusätzliche Nährstoffe. Achtet darauf, dass der Kürbis fest und schwer ist. Wenn ihr einen Bio-Kürbis bekommt, umso besser.
  • 3 EL Olivenöl (gutes, fruchtiges): Ich schwöre auf ein Olivenöl aus der Toskana, das ich im Discounter gefunden habe. Klingt komisch, aber es hat genau die richtige Note. Ein mildes Olivenöl ist perfekt, es sollte nicht zu bitter sein.
  • 1 TL Salz (Meersalz oder Fleur de Sel): Das Salz hebt nicht nur den Geschmack des Kürbisses hervor, sondern sorgt auch dafür, dass er schön knusprig wird. Ich verwende am liebsten grobes Meersalz.
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen): Frisch gemahlener Pfeffer ist einfach intensiver. Nehmt ruhig eine gute Prise, es verträgt sich wunderbar mit der Süße des Honigs.
  • 1 TL getrockneter Thymian (oder 2 TL frischer): Thymian und Kürbis sind ein Traumpaar. Der erdige Geschmack des Thymians passt perfekt zum süßen Kürbis und dem salzigen Feta. Wenn ihr frischen Thymian habt, nehmt den – er ist aromatischer.

Für das Topping

Cremiger Honig-Feta Kürbis aus dem Ofen preparation steps

  • 200 g Feta-Käse (ein Block, nicht zerbröselt): Das Herzstück des Gerichts! Ich empfehle einen Feta aus Schafsmilch oder eine Mischung aus Schafs- und Ziegenmilch. Der ist cremiger und schmilzt besser als der reine Ziegenfeta. Mein persönlicher Favorit ist der von der Marke „Mythos“ – der wird unglaublich schön weich im Ofen.
  • 3 EL Honig (flüssig, am besten Akazienhonig): Akazienhonig ist mild und flüssig, ideal zum Beträufeln. Aber jeder andere flüssige Honig tut es auch. Wer es etwas kräftiger mag, kann auch Waldhonig nehmen – der hat eine leicht herbe Note.
  • Eine Handvoll Walnüsse (ca. 50 g, grob gehackt): Die Walnüsse geben dem Gericht den letzten Crunch. Sie rösten im Ofen mit und werden wunderbar aromatisch. Ich hacke sie immer nur grob, so bleiben schöne Stücke erhalten.
  • Optional: 1-2 Zweige frischer Rosmarin: Rosmarin und Honig – das ist eine Kombination, die einfach funktioniert. Die Nadeln werden im Ofen knusprig und geben ein tolles Aroma ab. Aber Vorsicht: Nicht zu viel nehmen, sonst dominiert der Rosmarin den Geschmack.

Substitutions-Tipps aus meiner Erfahrung

Ihr habt keinen Hokkaido? Kein Problem! Butternuss-Kürbis funktioniert genauso gut, ihr müsst ihn nur vorher schälen. Für eine vegane Version lasst ihr den Feta einfach weg und ersetzt ihn durch eine dicke Scheibe Räuchertofu, die ihr in der gleichen Menge verwendet. Der Geschmack wird anders, aber auch sehr lecker. Und wenn ihr keinen Honig mögt oder vegan lebt, nehmt Ahornsirup – das gibt eine ähnliche Süße mit einer leicht karamelligen Note. Ich hab beides ausprobiert und mag die Ahornsirup-Version fast genauso gern.

Welche Küchengeräte ihr braucht

Die gute Nachricht: Für dieses Rezept braucht ihr keine Spezialausrüstung. Ein paar Basics reichen völlig aus. Hier ist meine Liste:

  • Ein scharfes Messer und ein stabiles Schneidebrett: Kürbisse sind hart. Ein gutes, scharfes Messer ist hier Gold wert. Ich hab mir mal fast in den Finger geschnitten, weil mein Messer stumpf war – seitdem nehme ich nur noch mein Lieblings-Wetzstahl.
  • Ein Backblech oder eine große Auflaufform: Das Blech sollte groß genug sein, dass der Kürbis nicht zu sehr übereinander liegt. Sonst wird er eher gedämpft als geröstet. Ich verwende eine flache Auflaufform aus Keramik, die hält die Wärme gut.
  • Backpapier: Spart Zeit beim Abwaschen und verhindert, dass der Honig am Blech festklebt. Glaubt mir, das wollt ihr nicht schrubben müssen.
  • Eine kleine Schüssel zum Mischen: Für das Olivenöl und die Gewürze.
  • Ein Backpinsel (optional): Damit verteilt ihr das Öl gleichmäßig auf dem Kürbis. Geht aber auch mit den Händen – ich mach das oft so, es ist irgendwie befriedigend.

Budget-Tipp: Wenn ihr keine Auflaufform habt, tut es auch ein einfaches Backblech mit Rand. Und ein scharfes Messer muss kein teures Markenprodukt sein – ein gutes von Ikea oder aus dem Asia-Shop tut es auch. Hauptsache, es ist scharf!

So wird der cremige Honig-Feta Kürbis zubereitet

Jetzt geht’s ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr dieses Gericht perfekt hinbekommt – inklusive aller kleinen Tricks, die ich bei meinen Testdurchläufen gelernt habe.

  1. Den Ofen vorheizen (200°C Ober-/Unterhitze): Das ist der erste und wichtigste Schritt. Heizt den Ofen auf 200 Grad Celsius vor (Umluft 180 Grad). Der Ofen muss richtig heiß sein, damit der Kürbis schön röstet und nicht matschig wird. Ich stell das Blech am besten gleich auf die mittlere Schiene, damit es sich mit aufheizt.
  2. Den Kürbis vorbereiten (ca. 5 Minuten): Wascht den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale kommt mit in den Ofen. Halbiert ihn dann mit einem großen, scharfen Messer. Das kann etwas Kraft erfordern – seid vorsichtig! Mit einem Löffel kratzt ihr die Kerne und die faserigen Innenwände heraus. Die Kerne könnt ihr übrigens aufheben und separat rösten – ein leckerer Snack! Schneidet den Kürbis dann in mundgerechte Stücke. Ich schneide sie etwa 2-3 cm dick, nicht zu dünn, sonst werden sie zu weich.
  3. Den Kürbis würzen (ca. 3 Minuten): Gebt die Kürbisstücke in eine große Schüssel. Mischt 3 EL Olivenöl mit 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer und 1 TL getrocknetem Thymian. Gießt diese Mischung über den Kürbis und vermengt alles gut. Ich mach das am liebsten mit den Händen – so wird jedes Stück gleichmäßig bedeckt. Achtet darauf, dass das Öl nicht nur auf den Stücken liegt, sondern sie wirklich umhüllt.
  4. Den Kürbis rösten (ca. 25 Minuten): Verteilt die gewürzten Kürbisstücke auf dem mit Backpapier ausgelegten Blech. Achtet darauf, dass sie nicht zu dicht liegen – sie brauchen Platz, um zu rösten. Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und lasst den Kürbis für 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten könnt ihr das Blech einmal drehen, damit alles gleichmäßig gart. Der Kürbis sollte jetzt weich sein und an den Rändern leicht bräunen.
  5. Den Feta und die Walnüsse hinzufügen (ca. 10 Minuten): Holt das Blech aus dem Ofen. Zerbröselt den Feta nicht – legt ihn einfach in großen Stücken zwischen die Kürbisstücke. Ich drücke den Block manchmal leicht auseinander, damit er schneller schmilzt. Streut die gehackten Walnüsse und die Rosmarinzweige (falls ihr sie verwendet) darüber. Träufelt dann den Honig gleichmäßig über alles. Zurück in den Ofen für weitere 8-10 Minuten. Der Feta sollte weich und leicht gebräunt sein, der Honig anfangen zu karamellisieren.
  6. Ruhen lassen und servieren (ca. 5 Minuten): Wenn der Kürbis fertig ist, lasst ihn 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Das ist wichtig, damit sich die Aromen verbinden und der Feta etwas fester wird – sonst läuft er euch auf dem Teller auseinander. Dann auf eine Platte geben und genießen.

Wichtiger Tipp aus meiner Küche: Der Kürbis ist perfekt, wenn ihr mit einer Gabel hineinstechen könnt und er sich leicht durchstechen lässt, aber noch etwas Biss hat. Wenn er zu weich wird, zerfällt er später. Lieber eine Minute früher raus als eine Minute zu spät.

Kochtipps & Techniken für den perfekten cremigen Honig-Feta Kürbis

Ich hab bei diesem Rezept so einiges gelernt – auch durch Fehler. Damit ihr nicht dieselben Fehler macht, hier meine besten Tipps:

  • Die richtige Feta-Sorte: Nicht jeder Feta schmilzt gleich. Ich hab mal einen sehr trockenen, griechischen Feta erwischt, der im Ofen einfach nur hart wurde. Achtet darauf, dass der Feta in Salzlake eingelegt ist – das ist ein Zeichen für gute Qualität und Cremigkeit. Lasst ihn vor der Verwendung kurz abtropfen, aber nicht ausdrücken.
  • Der Honig nicht zu früh: Ich hab beim ersten Mal den Honig schon nach 10 Minuten draufgegeben. Das Ergebnis? Der Honig war verbrannt und bitter, bevor der Kürbis überhaupt gar war. Gebt den Honig erst in den letzten 10 Minuten dazu, dann karamellisiert er perfekt, ohne zu verbrennen.
  • Die Walnüsse nicht vergessen: Die Walnüsse sind nicht nur Deko! Sie rösten im Ofen mit und werden wunderbar aromatisch. Aber aufgepasst: Sie verbrennen schnell. Wenn ihr seht, dass sie zu dunkel werden, könnt ihr sie in den letzten Minuten mit Alufolie abdecken.
  • Multitasking ist alles: Während der Kürbis im Ofen ist, könnt ihr schon den Tisch decken oder einen schnellen Salat zubereiten. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing passt perfekt dazu und macht das Gericht zu einer vollwertigen Mahlzeit.

Mein persönlicher Fail: Ich hab einmal vergessen, den Kürbis zu salzen. Klingt blöd, aber in der Hektik ist es passiert. Das Ergebnis war fad und langweilig. Salz ist hier wirklich entscheidend – es bringt die Süße des Kürbisses und des Honigs erst richtig zur Geltung. Also: Nicht vergessen!

Variationen & Anpassungen für euren cremigen Honig-Feta Kürbis

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die ihr nach Lust und Laune abwandeln könnt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Schärfe-Variante: Wer es etwas pikant mag, gibt eine halbe, fein gehackte rote Chilischote zusammen mit dem Feta in den Ofen. Die Schärfe harmoniert überraschend gut mit der Süße des Honigs. Ich hab das letzte Woche ausprobiert und war begeistert!
  • Protein-Boost: Macht das Gericht zu einer vollwertigen Mahlzeit, indem ihr 200 g gebratene Hähnchenbrust oder Kichererbsen unter den fertigen Kürbis mischt. Die Kichererbsen vorher in einer Pfanne mit etwas Kreuzkümmel anbraten – das gibt eine tolle Note.
  • Fruchtige Note: Gebt zusammen mit den Walnüssen eine Handvoll Granatapfelkerne über den fertigen Kürbis. Die fruchtig-sauren Kerne sind ein toller Kontrast zur Cremigkeit des Fetas und der Süße des Honigs. Sieht auch noch wunderschön aus!
  • Vegane Version: Wie schon erwähnt, funktioniert Räuchertofu hervorragend als Ersatz. Ich schneide den Tofu in dicke Scheiben, würze ihn mit etwas Sojasauce und Räucherpaprika und lege ihn dann auf den Kürbis. Zusammen mit Ahornsirup statt Honig wird das Gericht zu einem veganen Traum.
  • Käse-Liebhaber: Wenn ihr Feta mögt, aber noch mehr Käse wollt, streut vor dem Servieren noch etwas geriebenen Parmesan oder Pecorino darüber. Das gibt eine zusätzliche salzige, nussige Note.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Der cremige Honig-Feta Kürbis schmeckt am besten, wenn er noch warm aus dem Ofen kommt. Aber auch lauwarm ist er ein Genuss. Hier sind meine Empfehlungen:

Servieren

  • Temperatur: Warm oder lauwarm servieren. Der Feta ist dann noch schön cremig und der Honig flüssig.
  • Präsentation: Anrichten auf einer großen flachen Platte, bestreut mit etwas frischem Thymian oder Petersilie. Ein paar grobe Salzflocken (Fleur de Sel) geben den letzten Schliff.
  • Beilagen: Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einem leichten Dressing, ein Stück knuspriges Baguette oder einfach ein Klecks griechischer Joghurt. Wer es herzhafter mag, serviert es zu gegrilltem Hähnchen oder Lamm.
  • Getränke: Ein trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein leichter Rotwein wie ein Spätburgunder passen hervorragend. Für alkoholfreie Alternativen empfehle ich einen selbstgemachten Ingwertee oder einen spritzigen Apfelsekt.

Aufbewahrung

  • Im Kühlschrank: Übrig gebliebenen Kürbis in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich 2-3 Tage. Die Aromen verbinden sich sogar noch etwas, aber der Kürbis wird weicher – also am besten am nächsten Tag aufbrauchen.
  • Einfrieren: Einfrieren würde ich den Kürbis nicht empfehlen. Der Feta verändert seine Konsistenz beim Auftauen und wird krümelig. Der Kürbis wird matschig. Besser nur so viel zubereiten, wie ihr esst.
  • Wieder aufwärmen: Am besten im Ofen bei 150°C für etwa 10 Minuten aufwärmen. So wird der Kürbis wieder etwas knuspriger. In der Mikrowelle wird er leider matschig – das würde ich vermeiden.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Dieses Gericht ist nicht nur ein Fest für die Geschmacksnerven, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorzüge. Hier eine grobe Einschätzung pro Portion (ca. 1/4 des Rezepts):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Eiweiß: 12 g
  • Fett: 24 g (davon gesättigte Fettsäuren: 8 g)
  • Kohlenhydrate: 28 g (davon Zucker: 18 g)
  • Ballaststoffe: 6 g

Warum das gut für euch ist: Kürbis ist ein wahres Superfood! Er ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – wichtig für die Augen und das Immunsystem. Außerdem steckt er voller Antioxidantien und Ballaststoffe, die die Verdauung fördern. Feta liefert Kalzium für starke Knochen und hochwertiges Eiweiß. Die Walnüsse sind eine tolle Quelle für Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz sind. Und Honig? In Maßen genossen, enthält er entzündungshemmende Enzyme und wirkt antibakteriell. Klar, das Gericht hat auch Kalorien und Zucker, aber es ist ein echtes Wohlfühlessen, das Körper und Seele guttut. Ich sehe es als einen ausgewogenen Genuss – nicht als Diätgericht, sondern als etwas, das man bewusst und mit Freude isst.

Hinweis für Allergiker: Dieses Rezept enthält Milchprodukte (Feta) und Schalenfrüchte (Walnüsse). Für eine milchfreie Version den Feta durch Räuchertofu ersetzen. Glutenfrei ist es von Natur aus – also perfekt für alle mit Glutenunverträglichkeit.

Fazit – Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet

Ich weiß, es gibt tausend Kürbisrezepte da draußen. Aber dieser cremige Honig-Feta Kürbis ist anders. Er ist einfach, ehrlich und voller Geschmack. Er erinnert mich an Frau Berger und ihre Küche, an den Duft von Herbst und an die Momente, in denen Essen einfach glücklich macht. Vielleicht habt ihr ja auch so ein Gericht, das euch an etwas Schönes erinnert. Vielleicht wird dieses hier genau das für euch.

Ich liebe es, wie der süße Honig auf den salzigen Feta trifft, wie die Walnüsse knuspern und der Kürbis butterweich ist. Und ich liebe es, dass ich es mit nur einer Handvoll Zutaten zaubern kann – an einem stressigen Dienstagabend oder an einem gemütlichen Sonntag. Probiert es aus! Ändert es nach eurem Geschmack – mehr Honig, mehr Chili, mehr Käse. Macht es zu eurem Gericht. Und dann schreibt mir in die Kommentare, wie es geworden ist. Ich bin schon gespannt!

Also: Ran an den Kürbis, den Ofen an und los geht’s. Ihr werdet es nicht bereuen. Versprochen. ♥

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich auch Butternuss-Kürbis verwenden?

Ja, absolut! Butternuss-Kürbis ist eine tolle Alternative. Ihr müsst ihn nur schälen, da seine Schale nicht essbar ist. Der Geschmack ist etwas süßer und nussiger als beim Hokkaido, aber das passt wunderbar zu Honig und Feta.

Kann ich das Gericht vorbereiten?

Ihr könnt den Kürbis schon am Vortag putzen und in Stücke schneiden. Bewahrt ihn dann in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Das Würzen und Rösten sollte aber erst kurz vor dem Servieren erfolgen, damit er schön knusprig bleibt.

Wie bekomme ich den Feta richtig cremig?

Achtet darauf, einen Feta zu kaufen, der in Salzlake eingelegt ist. Lasst ihn vor der Verwendung kurz abtropfen, aber drückt ihn nicht aus. Gebt ihn erst in den letzten 10 Minuten der Garzeit in den Ofen – so schmilzt er perfekt, ohne auszutrocknen.

Kann ich das Gericht auch auf dem Grill zubereiten?

Ja, das funktioniert! Legt die Kürbisstücke in eine Grillschale oder auf ein Stück Alufolie und grillt sie bei indirekter Hitze. Den Feta und Honig gebt ihr erst in den letzten Minuten dazu. Der Rauchgeschmack gibt dem Gericht eine ganz besondere Note.

Ist das Rezept für eine Low-Carb-Ernährung geeignet?

Kürbis hat von Natur aus Kohlenhydrate, aber mit etwa 28 g pro Portion ist es für eine moderate Low-Carb-Ernährung durchaus geeignet. Wer sehr streng ist, kann die Menge reduzieren oder den Honig durch einen zuckerfreien Sirup ersetzen – aber der Geschmack leidet dann etwas.

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Cremiger Honig-Feta Kürbis aus dem Ofen recipe

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Cremiger Honig-Feta Kürbis aus dem Ofen – Bestes Ofengericht

Ein einfaches und schnelles Ofengericht mit Hokkaido-Kürbis, geschmolzenem Feta und süßem Honig. Perfekt für gemütliche Herbstabende und ein absoluter Publikumsliebling.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Mediterran

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800 g – 1 kg)
  • 3 EL Olivenöl (gutes, fruchtiges)
  • 1 TL Salz (Meersalz oder Fleur de Sel)
  • 1/2 TL schwarzer Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 TL getrockneter Thymian (oder 2 TL frischer)
  • 200 g Feta-Käse (ein Block, nicht zerbröselt)
  • 3 EL Honig (flüssig, am besten Akazienhonig)
  • Eine Handvoll Walnüsse (ca. 50 g, grob gehackt)
  • Optional: 1-2 Zweige frischer Rosmarin

Instructions

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze (Umluft 180°C) vorheizen.
  2. Den Hokkaido-Kürbis gründlich waschen, halbieren, die Kerne und faserigen Innenwände mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis in mundgerechte Stücke (ca. 2-3 cm dick) schneiden.
  3. In einer großen Schüssel 3 EL Olivenöl mit 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer und 1 TL getrocknetem Thymian mischen. Die Kürbisstücke dazugeben und gut vermengen, sodass jedes Stück gleichmäßig bedeckt ist.
  4. Die gewürzten Kürbisstücke auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, darauf achten, dass sie nicht zu dicht liegen. Im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen. Nach 15 Minuten das Blech einmal drehen.
  5. Das Blech aus dem Ofen holen. Den Feta in großen Stücken zwischen die Kürbisstücke legen (nicht zerbröseln). Die gehackten Walnüsse und die Rosmarinzweige (optional) darüberstreuen. Den Honig gleichmäßig über alles träufeln.
  6. Zurück in den Ofen für weitere 8-10 Minuten, bis der Feta weich und leicht gebräunt ist und der Honig zu karamellisieren beginnt.
  7. Den Kürbis 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf eine Platte geben und servieren.

Notes

Den Honig erst in den letzten 10 Minuten dazugeben, damit er nicht verbrennt. Die Walnüsse können in den letzten Minuten mit Alufolie abgedeckt werden, wenn sie zu dunkel werden. Den Kürbis nicht zu weich garen – er sollte mit einer Gabel durchstechen lassen, aber noch etwas Biss haben.

Nutrition

  • Serving Size: 1/4 des Rezepts
  • Calories: 380
  • Sugar: 18
  • Sodium: 800
  • Fat: 24
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 6
  • Protein: 12

Keywords: Kürbis, Feta, Honig, Ofengericht, Herbst, vegetarisch, einfach, schnell

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