Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln – Einfach und perfekt

Fertig in 75 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

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Ich war letzte Woche beim Bäcker um die Ecke, um schnell etwas für den Nachmittagskaffee zu holen. Während ich an der Theke stand und die üblichen Verdächtigen musterte – Streuselkuchen, Käsekuchen, Apfelstrudel –, fing der ältere Herr hinter mir plötzlich an zu reden. „Weißt du”, sagte er, „der beste Apfelkuchen, den ich je gegessen habe, kam nicht aus einer Bäckerei. Den hat meine Nachbarin gebacken. Mit Karamell. Und Salz.” Er erzählte mir genau, wie sie ihn machte, während die Verkäuferin ungeduldig mit dem Kassenbon klimperte. Ich hörte trotzdem zu. Drei Tage später stand dieser Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln bei mir im Ofen. Und ehrlich? Ich habe seitdem keinen anderen Apfelkuchen mehr gebacken.

Dieser Kuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist eine Offenbarung. Die Kombination aus saftigen Apfelstücken, einer buttrigen Streuselkruste und dem feinen, salzigen Karamell – das ist etwas, das man einmal probiert und nie wieder vergisst. Vielleicht kennst du das ja: Du suchst nach dem perfekten Kuchen für den Sonntag, der sowohl einfach als auch beeindruckend ist. Genau hier kommt er ins Spiel.

Das Tolle an diesem Rezept? Es ist überraschend unkompliziert. Kein stundenlanges Rühren, keine ausgefallenen Zutaten. Nur ein paar Handgriffe, und der Duft von Karamell und Zimt zieht durch die ganze Wohnung. Die erste Scheibe, die ich probierte, war noch warm – der Streusel knusprig, der Kuchen saftig, das Karamell genau richtig süß-salzig. Seitdem backe ich ihn für jede Gelegenheit. Und jedes Mal werde ich gefragt: „Wo hast du das Rezept her?”

Warum du diesen Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln lieben wirst

Ich habe dieses Rezept in den letzten Monaten bestimmt sechsmal gebacken. Nicht, weil ich etwas beweisen wollte, sondern weil ich sichergehen wollte, dass es wirklich so gut ist, wie ich es in Erinnerung hatte. Und ja – es ist jedes Mal aufs Neue perfekt. Hier ist, warum du ihn unbedingt ausprobieren solltest:

  • Saftig und fluffig zugleich: Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht, während die Apfelstücke für eine natürliche Feuchtigkeit sorgen. Kein trockener Kuchen mehr!
  • Knusprige Streusel, die halten: Die Streusel bleiben auch am zweiten oder dritten Tag knusprig. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis der richtigen Butter-Zucker-Mehl-Mischung. Ich habe es getestet.
  • Das besondere Etwas – Salted Caramel: Das Karamell wird nicht einfach nur süß, sondern bekommt durch die Meersalzflocken eine Tiefe, die den ganzen Kuchen auf ein neues Level hebt. Es ist dieser kleine Twist, der den Unterschied macht.
  • Einfache Zutaten, die du kennst: Keine ausgefallenen Importprodukte. Alles, was du brauchst, findest du im normalen Supermarkt. Sogar das Karamell kannst du ganz einfach selbst machen.
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Sonntagskaffee, zum Geburtstag oder einfach so – dieser Kuchen ist immer ein Highlight. Er sieht aus wie aufwendig, ist aber überraschend schnell gemacht.

Ich habe ihn letztes Wochenende für meine Nachbarn gebacken, und einer von ihnen – der sonst nie Süßes isst – hat sich zwei Stücke genommen. Zwei! Das sagt doch alles, oder? Dieser Kuchen verbindet die Gemütlichkeit eines klassischen Apfelkuchens mit dem gewissen Extra, das ihn unvergesslich macht. Du wirst sehen: Nach dem ersten Bissen wirst du ihn nie wieder anders backen wollen.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität des Karamells und der Äpfel macht hier den größten Unterschied. Keine Sorge – es sind alles Dinge, die du wahrscheinlich schon zu Hause hast oder leicht bekommen kannst.

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für eine feine, zarte Krume. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann wird der Kuchen etwas nussiger im Geschmack.
  • 150 g Zucker – Ich nehme feinen Haushaltszucker. Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, aber er ist nicht nötig.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Für das unvergleichliche Aroma. Am besten selbst gemacht oder Bourbon-Vanillezucker.
  • 2 TL Backpulver – Für die Lockerheit. Nicht zu viel, sonst fällt der Kuchen zusammen.
  • 1 Prise Salz – Es verstärkt die Süße und balanciert das Karamell aus.
  • 3 Eier (Größe M) – Sie sollten Zimmertemperatur haben, dann wird der Teig schön homogen.
  • 125 ml neutrales Öl – Rapsöl oder Sonnenblumenöl. Olivenöl würde zu stark schmecken.
  • 125 ml Milch – Auch Zimmertemperatur. Du kannst sie durch Mandelmilch ersetzen, wenn du laktosefrei backen möchtest.

Für die Apfelfüllung

Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln preparation steps

  • 3 große Äpfel (ca. 500 g) – Ich empfehle säuerliche Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten beim Backen ihre Form und geben eine schöne Säure, die perfekt mit dem süßen Karamell harmoniert.
  • 1 EL Zitronensaft – Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und bringt ihre Frische zur Geltung.
  • 1 TL Zimt – Für die klassische Apfelkuchen-Würze. Wer mag, kann noch eine Prise Muskatnuss hinzufügen.

Für die knusprigen Streusel

  • 150 g Mehl – Wieder Weizenmehl oder Dinkelmehl.
  • 80 g kalte Butter – In kleine Stücke geschnitten. Sie muss wirklich kalt sein, damit die Streusel schön krümelig werden.
  • 80 g Zucker – Brauner Zucker gibt eine intensivere Farbe und einen Hauch von Karamell.
  • 1 TL Vanilleextrakt – Oder das Mark einer halben Vanilleschote.

Für das Salted Caramel

  • 200 g Zucker – Für das Karamell. Keine Sorge, es klingt aufwendiger, als es ist.
  • 80 g Butter – In Würfel geschnitten, Zimmertemperatur.
  • 120 ml Sahne – Schlagsahne mit 30% Fett. Sie sollte Zimmertemperatur haben, sonst spritzt das Karamell.
  • 1 TL Meersalzflocken – Oder Fleur de Sel. Das Salz ist das Herzstück des Salted Caramels – es darf ruhig etwas großzügiger sein.

Ich verwende für das Karamell am liebsten die Butter von Kerrygold, weil sie so schön cremig ist. Aber jede gute Butter tut es. Und falls du keine Meersalzflocken hast, geht auch normales Salz – dann aber nur eine halbe Prise, weil es intensiver ist.

Welche Küchengeräte du brauchst

Für diesen Kuchen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Meine erste Version habe ich mit einer einfachen Schüssel und einem Schneebesen gemacht. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein:

  • Eine Springform (26 cm Durchmesser): Ideal, damit der Kuchen nach dem Backen leicht aus der Form kommt. Eine beschichtete Form ist am besten, aber du kannst auch eine normale Form mit Backpapier auslegen.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Teig und die Streusel. Mit der Hand geht es auch, aber dann brauchst du etwas Geduld und Muskelkraft.
  • Ein kleiner Topf mit dickem Boden: Für das Karamell. Ein dünner Topf kann dazu führen, dass der Zucker ungleichmäßig schmilzt und anbrennt.
  • Ein scharfes Messer und ein Sparschäler: Für die Äpfel. Ein Gemüsehobel ist auch praktisch, wenn du die Äpfel in gleichmäßige Stücke schneiden willst.
  • Ein Backpinsel (optional): Falls du die Form mit etwas Öl oder Butter einfetten möchtest. Ich fette sie immer leicht ein, auch wenn sie beschichtet ist – so lösen sich die Streusel garantiert.

Ein Tipp von mir: Investiere in einen guten Topf für das Karamell. Ich habe meinen ersten Versuch in einem billigen Topf gemacht, und das Karamell brannte an, bevor ich überhaupt die Sahne bereit hatte. Seitdem nehme ich einen Edelstahltopf mit dickem Boden – und es klappt jedes Mal.

So gelingt dir der Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, ich führe dich durch jeden Schritt. Am Ende wirst du staunen, wie einfach es eigentlich ist. Nimm dir etwa 20 Minuten für die Vorbereitung und eine Stunde fürs Backen – die meiste Arbeit macht der Ofen.

Schritt 1: Das Karamell vorbereiten

Ja, wir beginnen mit dem Karamell. Es muss etwas abkühlen, bevor wir es auf den Kuchen geben. Gib den Zucker in einen Topf mit dickem Boden und erhitze ihn bei mittlerer Hitze. Rühre nicht! Lass den Zucker einfach schmelzen. Wenn er an den Rändern anfängt, flüssig zu werden, schwenke den Topf vorsichtig. Nach etwa 5–7 Minuten hast du eine goldene, bernsteinfarbene Flüssigkeit. Jetzt nimm den Topf vom Herd und gib die Butterstücke hinein. Vorsicht, es spritzt! Rühre mit einem Schneebesen, bis die Butter geschmolzen ist. Dann gieße langsam die Sahne ein – wieder spritzt es. Rühre weiter, bis alles glatt ist. Zum Schluss die Meersalzflocken unterrühren. Lass das Karamell abkühlen, während du den Teig machst.

Schritt 2: Die Äpfel vorbereiten

Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in kleine Würfel (ca. 1 cm). Nicht zu klein, sonst zerfallen sie beim Backen. Gib sie in eine Schüssel, beträufle sie mit dem Zitronensaft und bestreue sie mit dem Zimt. Vermische alles gut. Die Äpfel sollten gleichmäßig bedeckt sein. Wenn du magst, kannst du jetzt schon eine Handvoll Walnüsse oder Rosinen untermischen – das gibt eine schöne Textur.

Schritt 3: Den Teig zubereiten

Heize den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 °C). Fette die Springform leicht ein oder lege sie mit Backpapier aus. In einer großen Schüssel vermischst du Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz. In einer zweiten Schüssel verquirlst du die Eier, das Öl und die Milch. Gieße die flüssigen Zutaten zu den trockenen und rühre alles kurz mit einem Handrührgerät oder Schneebesen – nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu viel rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist recht flüssig, das ist normal.

Schritt 4: Den Kuchen schichten

Gib den Teig in die vorbereitete Springform und streiche ihn glatt. Verteile die Apfelstücke gleichmäßig darauf. Drücke sie leicht in den Teig, aber nicht zu tief – sie sollen später sichtbar sein. Jetzt kommt das abgekühlte Karamell: Gieße es in einem dünnen Strahl über die Äpfel. Du musst nicht alles aufbrauchen, aber eine großzügige Schicht ist perfekt. Hebe dir etwas Karamell für später auf, falls du magst.

Schritt 5: Die Streusel zubereiten

Für die Streusel gibst du Mehl, Zucker und die kalten Butterstücke in eine Schüssel. Mit den Fingerspitzen verreibst du die Butter mit dem Mehl, bis krümelige Streusel entstehen. Es ist okay, wenn einige größer und einige kleiner sind – das gibt später eine schöne Textur. Verteile die Streusel gleichmäßig über dem Karamell und den Äpfeln. Drücke sie nicht an, lass sie locker liegen.

Schritt 6: Backen

Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für 45–55 Minuten. Nach etwa 30 Minuten solltest du einen Blick hineinwerfen: Wenn die Streusel zu dunkel werden, decke sie locker mit Alufolie ab. Der Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen, das du in die Mitte steckst, sauber herauskommt. Die Streusel sollten goldbraun sein und der Kuchen sollte sich leicht vom Rand der Form lösen.

Schritt 7: Abkühlen und genießen

Lass den Kuchen in der Form auf einem Kuchengitter etwa 15 Minuten abkühlen. Dann löse vorsichtig den Rand der Springform. Wenn du möchtest, kannst du den Kuchen jetzt noch mit etwas übrigem Karamell beträufeln und mit einer Prise Meersalz bestreuen. Am besten schmeckt er lauwarm – dann ist der Streusel am knusprigsten und das Karamell noch leicht flüssig. Aber auch kalt ist er ein Gedicht.

Meine besten Tipps für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – manchmal durch Erfolg, manchmal durch Misserfolg. Hier sind meine besten Tricks, damit dir der Kuchen garantiert gelingt:

  • Karamell nicht zu dunkel werden lassen: Es ist verlockend, den Zucker so lange zu erhitzen, bis er fast schwarz ist. Aber dann wird das Karamell bitter. Nimm ihn vom Herd, sobald er eine schöne Bernsteinfarbe hat – das ist der Sweet Spot.
  • Butter für die Streusel wirklich kalt halten: Wenn die Butter zu weich wird, werden die Streusel zu einem Teig. Schneide sie in kleine Stücke und stelle sie bei Bedarf nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank, bevor du sie verarbeitest.
  • Nicht zu viel rühren: Der Teig ist flüssig, das ist okay. Wenn du zu lange rührst, entwickelt sich zu viel Gluten, und der Kuchen wird zäh. Rühre nur, bis sich alles gerade verbunden hat.
  • Die Äpfel nicht zu nass machen: Wenn die Äpfel sehr saftig sind, drücke sie vor dem Vermischen mit Zimt und Zitronensaft leicht aus. Sonst kann der Kuchen matschig werden.
  • Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, es duftet unglaublich, aber versuche, den Kuchen mindestens 15 Minuten in der Form ruhen zu lassen. Sonst bricht er auseinander, wenn du ihn herausnimmst.

Einmal habe ich vergessen, die Butter für die Streusel kalt zu stellen, und sie sind zu einer einzigen Kruste verschmolzen. Der Kuchen war trotzdem lecker, aber die Textur war nicht mehr so schön knusprig. Seitdem nehme ich mir die Zeit – und es lohnt sich.

Variationen und Anpassungen – Mach den Kuchen zu deinem

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune anpassen kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe:

  • Vegane Version: Ersetze die Eier durch 3 EL Apfelmus oder Leinsamen-Eier (3 EL gemahlene Leinsamen + 9 EL Wasser, 10 Minuten quellen lassen). Die Butter im Karamell und in den Streuseln kannst du durch vegane Margarine ersetzen. Die Milch wird durch Hafer- oder Mandelmilch ausgetauscht. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.
  • Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung für Kuchen (mit Xanthan-Gummi). Ich habe es mit der Schär-Mischung getestet, und es hat super funktioniert. Die Streusel werden etwas bröseliger, aber das ist sogar schön.
  • Mit Nüssen: Gib 100 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse zu den Streuseln. Das gibt einen herrlichen Crunch und passt perfekt zum Karamell.
  • Schokoladig: Streue 50 g dunkle Schokoladenchips (mindestens 70 % Kakao) über die Äpfel, bevor du das Karamell darauf gibst. Die Kombination aus Schokolade, Karamell und Apfel ist einfach himmlisch.
  • Gewürzt: Füge zum Teig eine Prise Kardamom, Nelkenpulver oder Ingwer hinzu. Das gibt dem Kuchen eine orientalische Note, die besonders in der Weihnachtszeit wunderbar ist.

Servieren und Aufbewahren – So bleibt der Kuchen perfekt

Dieser Kuchen schmeckt warm wie kalt. Aber ein paar Dinge solltest du beachten, damit er sein volles Aroma entfaltet:

  • Servieren: Am besten lauwarm mit einem Klecks Schlagsahne oder einer Kugel Vanilleeis. Das kühle Eis und das warme Karamell – ein Traum! Für einen besonderen Anlass kannst du den Kuchen mit Puderzucker bestäuben und ein paar frische Himbeeren danebenlegen.
  • Begleitgetränke: Ein starker Espresso oder ein Milchkaffee passt perfekt. Oder ein Glas kalte Milch für die Kinder. Im Herbst liebe ich einen Chai Latte dazu.
  • Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur 3–4 Tage. Die Streusel werden mit der Zeit etwas weicher, aber das macht ihn nicht weniger lecker. Lege ein Stück Küchenpapier unter den Kuchen, damit überschüssige Feuchtigkeit aufgesogen wird.
  • Einfrieren: Du kannst den Kuchen hervorragend einfrieren. Wickle ihn in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz im Ofen bei 150 °C aufwärmen. Das Karamell wird dann wieder schön flüssig.
  • Reheating: Wenn du den Kuchen am nächsten Tag nochmal warm genießen möchtest, gib ein Stück für 5 Minuten bei 160 °C in den Ofen. Die Mikrowelle ist nicht zu empfehlen, weil die Streusel dann matschig werden.

Nährwerte und gesundheitliche Vorteile

Ja, es ist ein Kuchen – aber das heißt nicht, dass er nicht auch ein paar gute Seiten hat. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 22 g
  • Kohlenhydrate: 42 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 2 g

Die Äpfel liefern Vitamin C und Ballaststoffe, die gut für die Verdauung sind. Das Meersalz im Karamell enthält wichtige Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium – natürlich in kleinen Mengen, aber es zählt. Und mal ehrlich: Ein Stück von diesem Kuchen macht glücklich, und das ist doch der beste gesundheitliche Vorteil, oder?

Für eine leichtere Version kannst du den Zucker im Teig auf 100 g reduzieren und die Streusel mit Haferflocken statt Mehl machen. Aber ich finde, manchmal darf es einfach richtig dekadent sein.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Kuchen auch ohne Karamell backen?

Ja, klar. Dann hast du einen klassischen Apfel-Streuselkuchen. Aber das Karamell ist es, was ihn besonders macht. Wenn du keine Zeit hast, kannst du auch fertiges Karamell aus dem Glas verwenden – aber selbst gemacht ist einfach besser.

Welche Äpfel sind am besten geeignet?

Säuerliche, feste Sorten wie Boskop, Elstar oder Jonagold. Sie behalten ihre Form und geben eine schöne Säure. Süße Äpfel wie Gala oder Fuji werden zu matschig und machen den Kuchen zu süß.

Kann ich den Teig auch am Vortag zubereiten?

Der Teig selbst sollte frisch zubereitet werden, weil das Backpulver sonst an Triebkraft verliert. Aber du kannst die Äpfel vorbereiten (mit Zitronensaft beträufelt) und die Streusel kalt stellen. Dann geht das Zusammenbauen am nächsten Tag super schnell.

Warum sind meine Streusel nicht knusprig geworden?

Das passiert, wenn die Butter zu weich war oder die Streusel zu fest in den Teig gedrückt wurden. Achte darauf, dass die Butter wirklich kalt ist, und lasse die Streusel locker auf der Oberfläche liegen. Auch zu langes Backen kann sie weich machen.

Kann ich den Kuchen in einer anderen Form backen?

Ja, du kannst auch eine eckige Backform (ca. 20×30 cm) verwenden. Dann wird der Kuchen etwas flacher, und die Backzeit verkürzt sich auf etwa 35–40 Minuten. Passe die Menge der Streusel und des Karamells einfach an die Größe der Form an.

Fazit – Warum du diesen Kuchen sofort backen solltest

Dieser Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, den Herbst mit allen Sinnen zu genießen. Die Kombination aus saftigen Äpfeln, buttrigen Streuseln und dem feinen, salzigen Karamell ist einfach unschlagbar. Und das Beste? Du musst kein Profi sein, um ihn hinzubekommen. Jeder Schritt ist machbar, und die Belohnung ist ein Kuchen, der nach mehr schmeckt.

Ich liebe es, wie dieses Rezept Menschen zusammenbringt. Wenn ich ihn backe, stehen die Kinder in der Küche und warten ungeduldig, bis er abgekühlt ist. Mein Mann sagt dann immer: „Der ist noch besser als der vom Bäcker.” Und genau das ist es, was mich antreibt – die Freude, die ein selbst gebackener Kuchen bereiten kann.

Jetzt bist du dran! Probiere das Rezept aus und lass mich wissen, wie es dir gelungen ist. Welche Äpfel hast du verwendet? Hast du eine eigene Variation ausprobiert? Ich freue mich auf deine Kommentare und Erfahrungen. Teile den Beitrag gerne mit deinen Freunden, denn gute Rezepte gehören geteilt. Und wenn du Fragen hast – ich bin für dich da. Also, ran an die Schürze und los geht’s!

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Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln recipe

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Saftiger Salted Caramel Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln – Einfach und perfekt

Dieser saftige Apfelkuchen mit knusprigen Streuseln und feinem, salzigem Karamell ist eine Offenbarung. Einfach zuzubereiten und perfekt für jeden Anlass.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 50 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (Größe M)
  • 125 ml neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 125 ml Milch
  • 3 große Äpfel (ca. 500 g, z.B. Boskop, Elstar oder Jonagold)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 TL Zimt
  • 150 g Mehl (für Streusel)
  • 80 g kalte Butter (für Streusel)
  • 80 g Zucker (für Streusel, brauner Zucker empfohlen)
  • 1 TL Vanilleextrakt (für Streusel)
  • 200 g Zucker (für Karamell)
  • 80 g Butter (für Karamell, Zimmertemperatur)
  • 120 ml Sahne (30% Fett, Zimmertemperatur)
  • 1 TL Meersalzflocken (für Karamell)

Instructions

  1. Karamell vorbereiten: Zucker in einem Topf mit dickem Boden bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, nicht rühren. Wenn der Zucker goldbraun ist, Topf vom Herd nehmen, Butterstücke einrühren, dann langsam die Sahne zugießen und glatt rühren. Meersalzflocken unterrühren und abkühlen lassen.
  2. Äpfel vorbereiten: Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Würfel (ca. 1 cm) schneiden. Mit Zitronensaft und Zimt vermischen.
  3. Teig zubereiten: Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160 °C) vorheizen. Springform (26 cm) einfetten oder mit Backpapier auslegen. Mehl, Zucker, Vanillezucker, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. In einer zweiten Schüssel Eier, Öl und Milch verquirlen. Flüssige Zutaten zu den trockenen geben und kurz verrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
  4. Kuchen schichten: Teig in die Form geben und glatt streichen. Apfelstücke gleichmäßig darauf verteilen und leicht in den Teig drücken. Abgekühltes Karamell in einem dünnen Strahl über die Äpfel gießen.
  5. Streusel zubereiten: Mehl, Zucker und kalte Butterstücke mit den Fingerspitzen zu krümeligen Streuseln verreiben. Streusel gleichmäßig über dem Karamell und den Äpfeln verteilen, nicht andrücken.
  6. Backen: Kuchen auf der mittleren Schiene 45–55 Minuten backen. Nach 30 Minuten ggf. mit Alufolie abdecken, wenn die Streusel zu dunkel werden. Kuchen ist fertig, wenn ein Holzstäbchen sauber herauskommt.
  7. Abkühlen und genießen: Kuchen 15 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig den Rand lösen. Lauwarm servieren, optional mit übrigem Karamell und einer Prise Meersalz bestreuen.

Notes

Karamell nicht zu dunkel werden lassen, sonst wird es bitter. Butter für die Streusel wirklich kalt halten. Teig nicht zu lange rühren. Äpfel nicht zu nass machen. Kuchen vor dem Anschneiden mindestens 15 Minuten abkühlen lassen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 380
  • Sugar: 28
  • Sodium: 0.3
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 10
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Apfelkuchen, Streuselkuchen, Salted Caramel, Karamell, Herbst, einfach, saftig

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