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Eigentlich sollte es Zimtsterne geben. An diesem verregneten Novembernachmittag vor ein paar Jahren hatte ich mir fest vorgenommen, endlich das Rezept meiner Nachbarin Frau Berger auszuprobieren. Ich stand in der Küche, die Ärmel hochgekrempelt, und war fest entschlossen. Das Problem? Ich hatte vergessen, gemahlene Haselnüsse zu kaufen. Und ehrlich gesagt, ich hatte auch keine Lust mehr, noch einmal bei dem Wetter rauszugehen. Also stand ich da, die Hände voller Butter und Mehl, und starrte in den Vorratsschrank. Was macht man da? Man improvisiert. Ich griff zur Mandelmehl-Tüte, die noch vom letzten Backen übrig war, und beschloss, einfach mein Glück zu versuchen. Die Zimtsterne waren Geschichte. Herausgekommen sind diese butterzarten Vanillekipferl – himmlisch, zerbrechlich und so unglaublich gut, dass ich das Rezept für Zimtsterne seitdem nie wieder angerührt habe. Manchmal, das habe ich gelernt, sind die besten Rezepte die, die man eigentlich gar nicht backen wollte. Vielleicht kennen Sie das ja auch – dieses Gefühl, wenn aus einem kleinen Missgeschick etwas ganz Großartiges entsteht.
Warum Sie diese Vanillekipferl lieben werden
Diese Vanillekipferl sind nicht einfach nur Plätzchen. Sie sind eine Erinnerung, ein Stück Kindheit, eingefangen in einer kleinen, mit Puderzucker bestäubten Mondsichel. Ich habe dieses Rezept so oft gebacken, dass ich es mittlerweile im Schlaf könnte – und jedes Mal sind sie perfekt.
- Butterzart und himmlisch: Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Das ist das Geheimnis der perfekten Vanillekipferl.
- Einfach & schnell: Sie brauchen nur wenige Zutaten, die Sie wahrscheinlich sowieso im Haus haben. Der Teig ist in 10 Minuten gemacht.
- Perfekt für die Adventszeit: Diese Kipferl duften nach Weihnachten, nach Omas Küche und nach gemütlichen Nachmittagen mit einer Tasse Tee.
- Ein echter Publikumsliebling: Bei jeder Weihnachtsfeier sind sie das erste Gebäck, das weg ist. Alt und Jung lieben sie gleichermaßen.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Mürbeteig, feinem Mandelgeschmack und der süßen Vanille-Puderzucker-Hülle ist einfach perfekt.
Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Butter und Mandeln. Ich habe unzählige Varianten getestet – zu viel Mehl, zu wenig Fett, die falsche Mandelsorte. Dieses Rezept hier ist das Ergebnis jahrelanger Experimente. Es ist der Goldstandard, wenn Sie so wollen. Und es ist genau das Rezept, das meine Oma früher gebacken hat (nachdem sie selbst jahrelang getüftelt hat). Es ist nicht nur gut – es ist das beste.
Diese Kipferl sind genau das richtige Gebäck, wenn Sie Ihre Gäste beeindrucken wollen, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Sie schmecken nach Geborgenheit, nach Liebe und nach genau dem richtigen Maß an Süße. Einfach himmlisch.
Zutaten, die Sie brauchen
Dieses Rezept für klassische Vanillekipferl setzt auf einfache, aber hochwertige Zutaten. Die Qualität macht hier den entscheidenden Unterschied. Nehmen Sie sich die Zeit, gute Butter und echte Vanille zu verwenden – Sie werden den Unterschied schmecken.
Für den Teig
- 280 g Weizenmehl (Type 405): Das Mehl bildet die Basis. Ich schwöre auf Type 405, weil es den Teig besonders zart macht. Sieben Sie es vor der Verwendung, damit es schön locker wird.
- 210 g kalte Butter: Ja, Sie lesen richtig – 210 Gramm! Die Butter muss kalt sein und in kleine Würfel geschnitten. Ich nehme am liebsten die Marke Meggle oder Kerrygold, weil sie einen höheren Fettgehalt haben und die Kipferl besonders buttrig machen. Lassen Sie die Butter auf keinen Fall weich werden, sonst wird der Teig klebrig.
- 100 g gemahlene Mandeln: Verwenden Sie unbedingt ganze, blanchierte Mandeln und mahlen Sie sie frisch, wenn möglich. Abgepacktes Mandelmehl ist oft zu grob. Die feinen Mandeln geben den Kipferl den typischen, nussigen Geschmack. Tipp: Für ein noch intensiveres Aroma können Sie die Mandeln vor dem Mahlen kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
- 80 g Puderzucker: Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Er löst sich besser auf und sorgt für eine gleichmäßige Süße. Auch hier: selbst gemacht oder aus der Tüte – beides funktioniert.
- 2 Eigelb (Größe M): Die Eigelbe binden den Teig und geben ihm eine schöne, gelbe Farbe. Achten Sie darauf, dass die Eier Zimmertemperatur haben, damit sie sich besser mit der Butter verbinden.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Nehmen Sie echten Vanillezucker, nicht den mit künstlichem Aroma. Ich bevorzuge den von Dr. Oetker oder Bourbon-Vanillezucker aus dem Reformhaus. Der Unterschied ist enorm.
- 1 Prise Salz: Eine kleine Prise Salz hebt den Buttergeschmack hervor und verhindert, dass die Kipferl zu süß schmecken. Klingt komisch, ist aber so!
Für die Vanille-Zucker-Hülle

- 100 g Puderzucker: Zum Wälzen der noch warmen Kipferl. Der Puderzucker haftet dann perfekt und bildet die typische, weiße Schicht.
- 2 Päckchen Vanillezucker: Für den intensiven Vanillegeschmack. Mischen Sie den Vanillezucker direkt unter den Puderzucker.
Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Variante können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Die Konsistenz wird etwas anders sein, aber sie schmecken trotzdem lecker. Wer keine Mandeln mag oder eine Nussallergie hat, kann stattdessen gemahlene Haselnüsse verwenden. Das gibt den Kipferl ein ganz anderes, aber auch sehr feines Aroma. Für eine vegane Version habe ich noch kein perfektes Rezept gefunden – die Butter ist hier einfach der entscheidende Faktor.
Benötigte Küchengeräte
Für diese Vanillekipferl brauchen Sie keine ausgefallene Küchenausstattung. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon zu Hause.
- Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die Schüssel sollte groß genug sein, um den Teig gut durchkneten zu können.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Ich verwende am liebsten meine Küchenmaschine von KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Der Teig ist schnell gemacht.
- Ein scharfes Messer oder ein Teigschaber: Zum Portionieren des Teigs. Ein Teigschaber ist ideal, weil er den Teig nicht so zusammenpresst.
- Zwei Backbleche: Am besten mit Backpapier ausgelegt. So kleben die Kipferl nicht fest und lassen sich leicht lösen.
- Ein Kuchengitter: Zum Abkühlen der gebackenen Kipferl. Unverzichtbar, damit sie nicht durchweichen.
- Eine flache Schale: Für die Vanille-Zucker-Mischung. Die Schale sollte groß genug sein, um die Kipferl darin zu wälzen.
Budget-Tipp: Wenn Sie keine Küchenmaschine haben, können Sie den Teig auch gut mit den Händen kneten. Wichtig ist nur, dass die Butter kalt ist und Sie schnell arbeiten, damit der Teig nicht zu warm wird.
Zubereitung: Schritt für Schritt zu butterzarten Vanillekipferln
Jetzt wird es ernst! Keine Sorge, die Zubereitung ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit himmlischen Kipferln belohnt.
- Mehl und Mandeln mischen: Geben Sie das gesiebte Mehl, die gemahlenen Mandeln und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Vermischen Sie alles kurz mit einem Löffel. So verteilen sich die Zutaten gleichmäßig.
- Kalte Butter einarbeiten: Schneiden Sie die kalte Butter in kleine Würfel und geben Sie sie zusammen mit dem Puderzucker und dem Vanillezucker zur Mehl-Mandel-Mischung. Jetzt kommt die Küchenmaschine ins Spiel: Kneten Sie alles auf niedriger Stufe, bis eine bröselige Masse entsteht. Das dauert etwa 1-2 Minuten. Wenn Sie mit der Hand kneten, reiben Sie die Butter am besten auf einer groben Reibe in die Mehlmischung – das geht viel schneller!
- Eigelbe untermischen: Fügen Sie die beiden Eigelbe hinzu und kneten Sie den Teig nur so lange, bis er sich zu einer glatten Kugel formt. Nicht zu lange kneten! Sonst wird der Teig zäh und die Kipferl werden hart. Der Teig sollte sich geschmeidig anfühlen, aber nicht kleben. Falls er zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Ist er zu klebrig, arbeiten Sie noch etwas Mehl ein.
- Teig kühlen (optional, aber empfehlenswert): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für etwa 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht ihn etwas fester und die Kipferl lassen sich später besser formen. Wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie diesen Schritt auch überspringen. Der Teig lässt sich auch so gut verarbeiten.
- Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- Kipferl formen: Nehmen Sie den Teig aus dem Kühlschrank. Formen Sie mit den Händen kleine Rollen von etwa 1,5 cm Durchmesser und 6-7 cm Länge. Das ist ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt – die Rollen sollten gleichmäßig dick sein. Legen Sie jede Rolle auf das Backblech und biegen Sie die Enden vorsichtig zu einer Mondsichel. Drücken Sie die Enden nicht zu fest zusammen, sonst brechen sie später. Wichtig: Lassen Sie genügend Abstand zwischen den Kipferln, da sie beim Backen etwas auseinanderlaufen. Aus dem Teig sollten Sie etwa 50-60 Kipferl formen können.
- Backen: Backen Sie die Kipferl auf der mittleren Schiene für 12-15 Minuten. Sie sind fertig, wenn sie an den Rändern eine ganz leichte, goldgelbe Farbe bekommen. Sie dürfen auf keinen Fall braun werden! Die Kipferl sind nach dem Backen noch sehr weich – das ist völlig normal. Lassen Sie sie etwa 2-3 Minuten auf dem Blech abkühlen. Sie werden beim Abkühlen fester.
- Vanille-Zucker-Mischung zubereiten: Während die Kipferl backen, mischen Sie den Puderzucker mit dem Vanillezucker in einer flachen Schale.
- Kipferl wälzen: Die Kipferl müssen noch warm sein, aber nicht mehr heiß, wenn Sie sie in der Zuckermischung wälzen. Am besten nehmen Sie jedes Kipferl einzeln und drehen es vorsichtig in der Schale, bis es rundherum mit Zucker bedeckt ist. Tipp: Seien Sie sanft! Die Kipferl sind sehr zerbrechlich. Wenn sie zu kalt sind, haftet der Zucker nicht mehr gut. Wenn sie zu heiß sind, schmilzt der Zucker und wird klitschig. Der perfekte Zeitpunkt ist nach etwa 5 Minuten Abkühlzeit.
- Auskühlen lassen: Legen Sie die gewälzten Kipferl auf ein Kuchengitter und lassen Sie sie vollständig auskühlen. Erst dann sind sie richtig fest und butterzart.
Backtipps & Techniken für perfekte Kipferl
Ich habe so einige Fehler gemacht, bevor diese Kipferl perfekt wurden. Lassen Sie mich Ihnen meine wichtigsten Erkenntnisse verraten, damit Sie nicht dieselben Fehler machen.
Der Teig darf nicht zu warm werden. Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu weich ist, wird der Teig klebrig und die Kipferl verlieren im Ofen ihre Form. Arbeiten Sie deshalb so schnell wie möglich und kühlen Sie den Teig bei Bedarf immer wieder zwischen. Ich stelle die Schüssel manchmal für 10 Minuten in den Kühlschrank, wenn der Teig mir zu weich wird.
Die richtige Größe der Kipferl. Nicht zu groß und nicht zu klein. Eine Rolle von 1,5 cm Durchmesser und 6-7 cm Länge ist ideal. Zu dicke Kipferl bleiben innen teigig, zu dünne werden schnell zu hart. Messen Sie die ersten Rollen ruhig einmal nach – nach ein paar Mal haben Sie das Gefühl dafür.
Das Wälzen ist eine Wissenschaft für sich. Der Zeitpunkt ist entscheidend. Zu früh gewälzt, schmilzt der Zucker. Zu spät gewälzt, bleibt er nicht haften. Ich warte immer genau 5 Minuten nach dem Backen. Dann sind sie warm genug, aber nicht mehr heiß. Und denken Sie daran: Der Puderzucker-Staub gehört dazu! Je mehr Sie die Kipferl wälzen, desto dicker wird die Zuckerschicht.
Multitasking ist der Schlüssel. Während ein Blech im Ofen ist, forme ich schon die Kipferl für das nächste. So geht alles schneller und der Teig bleibt kühl. Stellen Sie den Teig zwischen dem Formen immer wieder in den Kühlschrank, wenn er zu weich wird.
Variationen & Abwandlungen
Das Grundrezept ist perfekt, aber manchmal möchte ich etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar meiner liebsten Abwandlungen.
Nuss-Variation: Statt Mandeln können Sie auch gemahlene Haselnüsse, Walnüsse oder sogar Pistazien verwenden. Jede Nusssorte gibt den Kipferl ein ganz eigenes Aroma. Haselnüsse passen besonders gut zu Schokolade. Ich habe einmal eine Charge mit gerösteten Pistazien gemacht – die waren unwiderstehlich!
Schoko-Kipferl: Für alle Schokoladenfans: Mischen Sie 2 Esslöffel Kakaopulver unter das Mehl. Die Kipferl bekommen dann eine schöne, dunkle Farbe und schmecken herrlich schokoladig. Wälzen Sie sie nach dem Backen in einer Mischung aus Puderzucker und Kakaopulver.
Zitronen-Kipferl: Für eine frische, fruchtige Note reiben Sie die Schale einer unbehandelten Zitrone fein ab und geben sie mit in den Teig. Die Zitronen-Kipferl schmecken besonders gut im Sommer oder als Abwechslung in der Weihnachtsbäckerei. Sie sind weniger süß und sehr erfrischend.
Vegane Variante: Wie gesagt, die Butter ist schwer zu ersetzen. Ich habe es mit veganer Margarine versucht, aber das Ergebnis war nicht dasselbe. Die Kipferl wurden nicht so buttrig und zart. Vielleicht haben Sie mehr Glück – probieren Sie es aus!
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Vanillekipferl schmecken am besten, wenn sie vollständig ausgekühlt sind. Der Geschmack entfaltet sich erst nach ein paar Stunden richtig. Ich finde, sie schmecken sogar am nächsten Tag noch besser.
Servieren: Servieren Sie die Kipferl auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder Glühwein. Für eine besondere Note können Sie die Kipferl vor dem Servieren noch einmal leicht mit Puderzucker bestäuben. Sie sehen dann aus wie kleine, verschneite Mondsicheln.
Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kipferl in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie mehrere Wochen frisch und butterzart. Wichtig: Legen Sie sie nicht zusammen mit anderen Plätzchen, die Feuchtigkeit abgeben, sonst werden sie weich. Ein Stück Apfel in der Dose kann helfen, sie weich zu halten, aber ich mag sie lieber knusprig-zart. Im Kühlschrank sollten Sie sie nicht aufbewahren, da sie dort an Aroma verlieren.
Einfrieren: Sie können die Kipferl problemlos einfrieren. Am besten frieren Sie sie ungewälzt ein. Legen Sie sie dazu auf ein Tablett und frieren Sie sie vor. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Auftauen nehmen Sie sie heraus und lassen sie bei Zimmertemperatur auftauen. Wälzen Sie sie erst nach dem Auftauen in der Vanille-Zucker-Mischung. So schmecken sie wie frisch gebacken.
Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte
Gut, wir sind uns einig: Vanillekipferl sind kein Diätgebäck. Aber sie sind ein Stück Lebensfreude, und das ist auch etwas wert.
- Pro Kipferl (ca. 20 g): etwa 100 Kalorien, 6 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 2 g Eiweiß.
- Butter: Liefert wertvolle fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K. In Maßen genossen ist Butter ein natürliches und hochwertiges Lebensmittel.
- Mandeln: Sind reich an Vitamin E, Magnesium und ungesättigten Fettsäuren. Sie sind gut für Herz und Haut. Also, die Mandeln machen die Kipferl fast schon gesund!
- Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Weizenmehl), Milchprodukte (Butter), Eier und Nüsse (Mandeln). Für Allergiker nicht geeignet, es sei denn, Sie verwenden die genannten Substitutionsmöglichkeiten.
Ich persönlich finde, dass ein oder zwei Kipferl am Tag in der Adventszeit völlig in Ordnung sind. Es geht um Genuss, nicht um Verzicht. Und ein bisschen Puderzucker auf der Nase gehört einfach zur Weihnachtszeit dazu.
Fazit: Ein Rezept für die Ewigkeit
Diese Vanillekipferl sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine Erinnerung an gemütliche Nachmittage, an den Duft von Weihnachten in der Küche und an die Liebe, die in jedem Keks steckt. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken himmlisch und werden garantiert jeden begeistern. Ob für die Familie, für Freunde oder einfach nur für sich selbst – diese Kipferl sind immer eine gute Idee.
Ich liebe es, wie der Teig zwischen meinen Fingern zerbröselt und sich dann zu einer glatten Kugel formt. Ich liebe den Duft, der durch die Küche zieht, wenn sie backen. Und ich liebe den ersten Biss in ein noch leicht warmes Kipferl, wenn der Puderzucker auf der Zunge zergeht. Das ist für mich Weihnachten.
Probieren Sie es aus! Backen Sie diese Kipferl und machen Sie sich und Ihren Lieben eine Freude. Und wenn Sie eine eigene Variante ausprobieren, lassen Sie es mich wissen. Ich bin immer gespannt auf neue Ideen! Schreiben Sie mir gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag oder teilen Sie Ihre Fotos auf Pinterest mit dem Hashtag #VanillekipferlNachOmasRezept. Ich freue mich darauf!
Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Warum werden meine Vanillekipferl hart?
Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder die Backzeit zu lang war. Achten Sie darauf, den Teig nur kurz zu kneten und die Kipferl nicht zu braun zu backen. Sie sollten nur ganz leicht Farbe annehmen.
Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, unbedingt! Der Teig lässt sich hervorragend über Nacht im Kühlschrank lagern. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie ein. Das macht ihn sogar noch geschmeidiger und die Kipferl werden noch zarter.
Meine Kipferl sind beim Backen auseinandergelaufen. Was habe ich falsch gemacht?
Das liegt meistens daran, dass der Teig zu warm war. Die Butter war vielleicht nicht kalt genug, oder der Teig wurde zu lange verarbeitet. Kühlen Sie den Teig vor dem Formen noch einmal für 15-20 Minuten im Kühlschrank.
Kann ich statt Puderzucker auch normalen Zucker verwenden?
Für den Teig können Sie auch feinen Kristallzucker verwenden, aber Puderzucker macht den Teig feiner und zarter. Für die Hülle sollten Sie unbedingt Puderzucker nehmen, da er besser haftet und die Kipferl nicht so süß macht.
Wie lange sind die Vanillekipferl haltbar?
In einer luftdichten Keksdose aufbewahrt, halten sie sich mehrere Wochen. Sie schmecken aber in der ersten Woche am besten. Nach einiger Zeit können sie etwas an Aroma verlieren. Einfrieren ist auch eine gute Option.
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Omas beste Vanillekipferl: Einfaches Rezept für butterzarte Plätzchen
Diese butterzarten Vanillekipferl sind ein klassisches Weihnachtsgebäck, das auf der Zunge zergeht. Ein einfaches Rezept mit wenigen Zutaten, das garantiert gelingt.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten (plus 30 Minuten Kühlzeit)
- Yield: 50-60 Kipferl 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 280 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 1/4 Tassen)
- 210 g kalte Butter (ca. 1 Tasse minus 1 Esslöffel)
- 100 g gemahlene Mandeln (ca. 1 Tasse)
- 80 g Puderzucker (ca. 2/3 Tasse)
- 2 Eigelb (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
- 1 Prise Salz
- 100 g Puderzucker für die Hülle (ca. 3/4 Tasse)
- 2 Päckchen Vanillezucker für die Hülle (ca. 16 g)
Instructions
- Mehl und Mandeln mischen: Das gesiebte Mehl, die gemahlenen Mandeln und die Prise Salz in eine große Rührschüssel geben und kurz vermischen.
- Kalte Butter einarbeiten: Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Puderzucker und Vanillezucker zur Mehl-Mandel-Mischung geben. Mit der Küchenmaschine oder den Händen zu einer bröseligen Masse kneten (ca. 1-2 Minuten).
- Eigelbe untermischen: Die beiden Eigelbe hinzufügen und den Teig nur so lange kneten, bis er sich zu einer glatten Kugel formt. Nicht zu lange kneten.
- Teig kühlen (optional, aber empfehlenswert): Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
- Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Kipferl formen: Kleine Rollen von ca. 1,5 cm Durchmesser und 6-7 cm Länge formen. Auf das Backblech legen und die Enden zu einer Mondsichel biegen. Ausreichend Abstand lassen.
- Backen: Die Kipferl auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie an den Rändern leicht goldgelb sind. Nicht braun werden lassen.
- Vanille-Zucker-Mischung zubereiten: Puderzucker und Vanillezucker in einer flachen Schale mischen.
- Kipferl wälzen: Die noch warmen Kipferl (ca. 5 Minuten abgekühlt) vorsichtig in der Zuckermischung wälzen, bis sie rundherum bedeckt sind.
- Auskühlen lassen: Die gewälzten Kipferl auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden, sonst laufen die Kipferl auseinander. Die Kipferl sollten nur ganz leicht Farbe annehmen. Das Wälzen gelingt am besten, wenn die Kipferl etwa 5 Minuten abgekühlt sind.
Nutrition
- Serving Size: 1 Kipferl (ca. 20 g)
- Calories: 100
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 6
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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