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Es war ein verregneter Dienstagabend, und ich hatte einfach nur Lust auf Schokoladenkuchen. Nicht diesen trockenen, krümeligen Kuchen aus der Packung, sondern einen richtig saftigen, fast puddingartigen Schokoladenkuchen. Aber ich war allein zu Hause, und eine ganze Springform voller Kuchen? Das wäre eine Katastrophe gewesen. Ich meine, wer isst schon eine ganze 26er Springform an einem Abend? (Bitte nicht antworten.) Also stand ich da, die Küchenschublade mit den Backformen klaffte vor mir, und mir wurde klar: Ich brauchte ein Rezept, das genau für zwei Personen ist. Keine Reste, keine Versuchung am nächsten Tag, kein schlechtes Gewissen. Nach drei Fehlversuchen – einer zu trocken, einer zu flüssig, einer, der einfach nicht aus der Form wollte – habe ich es endlich geschafft. Dieser herzige Schokoladenkuchen für zwei ist genau das, wonach ich damals gesucht habe. Er ist klein, aber oho, und er fühlt sich an wie eine große Umarmung in einer Tasse. Vielleicht kennst du das ja, wenn man einfach nur diesen einen perfekten Bissen braucht, ohne gleich eine Woche lang Kuchen essen zu müssen. Genau dafür ist dieses Rezept da.
Warum du diesen Kuchen lieben wirst
Dieser Schokoladenkuchen ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept. Er ist der Beweis, dass Größe keine Rolle spielt. Er ist klein, aber er hat alles, was einen großen Kuchen ausmacht – und noch mehr.
- Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du einen warmen, saftigen Kuchen auf dem Tisch. Perfekt für spontane Gelüste oder ein schnelles Dessert unter der Woche.
- Keine Reste, kein Drama: Das Beste an diesem Rezept? Es ist für zwei Personen gemacht. Kein halber Kuchen, der im Kühlschrank traurig vor sich hin trocknet. Keine Versuchung, um 22 Uhr noch ein Stück zu essen. Einfach genau die richtige Menge.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Außergewöhnliches. Keine ausgefallenen Schokoladensorten oder spezielle Mehle. Die Zutaten hast du wahrscheinlich schon in deinem Vorratsschrank.
- Unwiderstehlich saftig: Die Kombination aus geschmolzener Butter, saurer Sahne und einem Schuss Milch macht diesen Kuchen so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Es ist, als würde man einen warmen Schokoladenpudding essen – nur in Kuchenform.
- Perfekt für kuschelige Abende: Ob für einen romantischen Abend zu zweit, einen gemütlichen Filmabend oder einfach, weil du dir etwas Gutes tun willst – dieser Kuchen ist immer die richtige Wahl.
Was diesen Kuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Liebe zum Detail. Ich habe die Mengen so lange angepasst, bis die Textur einfach perfekt war – nicht zu trocken, nicht zu feucht, sondern genau richtig. Und er ist so herzhaft schokoladig, dass du nach dem ersten Bissen einfach die Augen schließen musst. Ehrlich, das ist kein Märchen. Das ist Wissenschaft.
Was du für die Zutaten brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Jede einzelne Komponente spielt ihre Rolle, um diesen kleinen Kuchen so besonders zu machen. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar.
Für den Kuchen
- 60 g weiche Butter (Zimmertemperatur, nicht geschmolzen – das ist wichtig für die cremige Textur)
- 60 g Zucker (feiner Haushaltszucker oder brauner Zucker für eine leicht karamellige Note)
- 1 Ei (Größe M) (Zimmertemperatur, damit der Teig schön geschmeidig wird)
- 60 ml Milch (Vollmilch oder pflanzliche Milch, beides funktioniert)
- 40 g saure Sahne (das macht den Kuchen so unglaublich saftig – kein Ersatz, wirklich!)
- 60 g Mehl (glattes Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
- 20 g Backkakao (ungesüßter Kakao, ich empfehle Backkakao von Dr. Oetker für ein intensives Aroma)
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz (das hebt den Schokoladengeschmack hervor)
Für die Glasur (optional, aber empfohlen)
- 50 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakaoanteil – ich nehme am liebsten Lindt Excellence 70%)
- 30 ml Sahne oder Milch (für eine extra cremige Glasur)
- Ein paar frische Beeren oder Minzblätter zum Dekorieren
Ein Tipp von mir: Wenn du keinen Backkakao hast, kannst du auch 30 g geschmolzene Zartbitterschokolade verwenden. Reduziere dann aber das Mehl um 10 g, sonst wird der Teig zu fest. Und die saure Sahne? Die ist wirklich nicht verhandelbar. Sie macht den Kuchen so zart, dass du ihn fast mit einem Löffel essen könntest. Probier es aus!
Welche Ausrüstung du brauchst
Keine Sorge, du brauchst keine Profi-Ausstattung für diesen Kuchen. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus.
- Eine kleine Kastenform (ca. 15 x 7 cm) oder eine kleine Springform (12 cm Durchmesser). Wenn du keine hast, kannst du auch eine ofenfeste Tasse oder zwei kleine Förmchen nehmen. Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert – sogar eine leere Konservendose (gut ausgespült und gefettet, versteht sich).
- Eine Rührschüssel und ein Handrührgerät oder ein Schneebesen – der Teig ist so einfach, dass du ihn auch von Hand schlagen kannst, wenn du ein bisschen Muskelkraft investieren willst.
- Backpapier oder etwas Butter und Mehl zum Einfetten der Form. Nichts ist ärgerlicher als ein Kuchen, der nicht aus der Form kommt.
- Ein kleiner Topf für die Glasur oder eine Mikrowelle, wenn du es eilig hast.
- Ein Kuchengitter oder ein Teller, auf dem der Kuchen abkühlen kann.
Ich persönlich benutze am liebsten eine kleine Kastenform aus Keramik. Sie speichert die Wärme gut und der Kuchen backt gleichmäßig. Aber wie gesagt, improvisieren ist erlaubt! Das ist das Schöne an diesem Rezept – es ist flexibel.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Folge diesen Schritten, und du wirst in weniger als 30 Minuten einen warmen, duftenden Schokoladenkuchen aus dem Ofen holen. Versprochen!
- Den Ofen vorheizen. Heize deinen Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Fette deine kleine Kastenform oder Springform gut mit Butter ein und bestäube sie mit etwas Mehl. Oder lege sie mit Backpapier aus – das ist die einfachste Methode, den Kuchen später sauber herauszubekommen.
- Butter und Zucker schaumig schlagen. Gib die weiche Butter und den Zucker in eine Rührschüssel. Schlage beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 2-3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen. Das ist der Moment, in dem die Luft eingearbeitet wird, die den Kuchen später locker macht.
- Das Ei unterrühren. Gib das Ei zur Butter-Zucker-Mischung und rühre es auf mittlerer Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger, das ist völlig normal.
- Die trockenen Zutaten mischen. In einer separaten kleinen Schüssel vermischst du das Mehl, den Backkakao, das Backpulver und die Prise Salz. Verrühre alles kurz mit einem Löffel, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen.
- Mehlmischung und Milch abwechselnd einrühren. Jetzt kommt der wichtigste Schritt: Gib etwa die Hälfte der Mehlmischung zur Butter-Ei-Masse und rühre kurz ein. Dann gib die Milch und die saure Sahne dazu und rühre weiter. Zum Schluss die restliche Mehlmischung unterheben. Rühre nur so lange, bis alles gerade so vermischt ist – nicht zu lange, sonst wird der Kuchen zäh. Der Teig ist jetzt dick und cremig, fast wie ein Pudding.
- In die Form füllen. Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche, damit sich eventuelle Luftblasen lösen.
- Backen. Backe den Kuchen auf der mittleren Schiene für etwa 18-22 Minuten. Mach nach 18 Minuten die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte des Kuchens. Wenn nur noch ein paar feuchte Krümel daran kleben, ist der Kuchen perfekt. Wenn das Stäbchen ganz trocken ist, hast du ihn vielleicht eine Minute zu lange drin gelassen – aber kein Drama, er ist dann immer noch lecker, nur etwas fester.
- Abkühlen lassen. Lass den Kuchen 5 Minuten in der Form abkühlen, dann stürze ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter. Wenn du Backpapier verwendet hast, ist das ganz einfach. Wickle ihn nicht ein, sonst wird die Kruste weich.
- Die Glasur zubereiten (optional). Während der Kuchen abkühlt, kannst du die Glasur machen. Hacke die Zartbitterschokolade grob und gib sie in einen kleinen Topf. Füge die Sahne oder Milch hinzu und erhitze alles bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Rühre, bis eine glänzende, glatte Glasur entsteht. Wenn du die Mikrowelle benutzt, erhitze die Schokolade in 20-Sekunden-Intervallen und rühre jedes Mal um.
- Glasieren und servieren. Gieße die warme Glasur über den noch leicht warmen Kuchen. Verteile sie mit einem Löffel oder einem Spatel gleichmäßig. Dekoriere mit frischen Beeren, Minzblättern oder einfach pur. Und dann – genieße ihn warm! Das ist der absolute Moment der Wahrheit.
Ein kleiner Hinweis: Wenn du den Kuchen lieber kalt magst, lass ihn vollständig abkühlen, bevor du die Glasur aufträgst. Die Glasur wird dann fester und bildet eine schöne, knackige Schicht. Ich persönlich mag ihn am liebsten lauwarm – dann ist er am saftigsten.
Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen
Ich habe diesen Kuchen bestimmt schon zehnmal gebacken, und jedes Mal habe ich etwas dazugelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit auch dein erster Versuch ein voller Erfolg wird.
- Die Butter muss weich sein. Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu kalt ist, wird die Masse nicht schaumig, und der Kuchen wird schwer und kompakt. Nimm die Butter einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, schneide sie in kleine Würfel – das geht schneller.
- Nicht zu lange rühren. Sobald das Mehl im Teig ist, solltest du nicht mehr wild rühren. Das Gluten wird sonst aktiviert, und der Kuchen wird zäh. Rühre nur so lange, bis keine Mehlstreifen mehr zu sehen sind. Lieber ein paar Klümpchen als ein zäher Kuchen.
- Die Stäbchenprobe ist dein bester Freund. Jeder Ofen ist anders. Meiner ist ein alter Gasofen, der manchmal seine eigenen Vorstellungen hat. Verlasse dich nicht blind auf die Backzeit, sondern mach die Stäbchenprobe. Ein feuchtes Stäbchen bedeutet: Der Kuchen ist perfekt. Ein trockenes Stäbchen bedeutet: Er ist vielleicht eine Minute zu lange drin.
- Die Form gut einfetten. Ich habe es schon erlebt, dass der Kuchen trotz Einfetten kleben geblieben ist. Seitdem lege ich immer einen Streifen Backpapier auf den Boden der Form. Das erspart dir viel Frust.
- Warm servieren ist ein Game-Changer. Ein warmer Schokoladenkuchen ist einfach etwas Besonderes. Die Schokolade schmilzt fast auf der Zunge, und die Textur ist unvergleichlich. Wenn du den Kuchen aufbewahrst, wärme ihn einfach 10 Sekunden in der Mikrowelle auf – das bringt das Aroma zurück.
Ich erinnere mich noch an das eine Mal, als ich vergessen hatte, das Backpulver in den Teig zu geben. Der Kuchen war flach wie ein Pfannkuchen, aber ehrlich – er hat immer noch fantastisch geschmeckt. Es war ein Schokoladen-Fladen, aber ein sehr leckerer. Also keine Panik, wenn mal etwas schiefgeht. Das gehört zum Kochen dazu.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist so vielseitig, dass du es immer wieder neu erfinden kannst. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten.
- Vegane Variante: Ersetze das Ei durch einen Esslöffel Leinsamenmehl, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser (lass es 5 Minuten quellen). Verwende pflanzliche Milch und Margarine statt Butter. Die saure Sahne kannst du durch einen Esslöffel Apfelessig und etwas pflanzlichen Joghurt ersetzen. Der Kuchen wird etwas fester, aber immer noch lecker.
- Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus (ich empfehle Schaer Mix B). Füge einen Teelöffel Guarkernmehl oder Xanthan hinzu, um die Bindung zu verbessern. Der Kuchen wird etwas krümeliger, aber der Geschmack ist genauso intensiv.
- Schokoladen-Orangen-Kuchen: Gib den Abrieb einer halben Bio-Orange in den Teig. Die Orangenschale passt wunderbar zur Schokolade und gibt dem Kuchen eine frische, fast weihnachtliche Note. Ein Schuss Orangensaft in der Glasur macht das Ganze perfekt.
- Schokoladen-Kirsch-Kuchen: Hebe vor dem Backen eine Handvoll frische oder abgetropfte Kirschen unter den Teig. Die Kombination aus Schokolade und Kirschen ist ein Klassiker, der einfach immer funktioniert. Pass nur auf, dass die Kirschen nicht zu nass sind, sonst wird der Teig matschig.
- Extra schokoladig: Wenn du ein richtiger Schokoladen-Fan bist, kannst du 20 g der Schokolade für die Glasur in den Teig geben (in Stücke gehackt). Sie schmelzen während des Backens und hinterlassen kleine Schokoladenpools im Kuchen. Ein Traum!
Ich habe einmal eine Variante mit Chili probiert – eine Prise Cayennepfeffer im Teig. Das war überraschend gut! Die Schärfe hebt die Schokolade hervor, ohne dass es unangenehm wird. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr. Fang mit einer Messerspitze an.
Servieren & Aufbewahren
Dieser Kuchen ist ein echtes Multitalent, wenn es ums Servieren geht. Er passt zu fast jeder Gelegenheit.
Serviertemperatur: Am besten schmeckt er lauwarm, direkt aus dem Ofen. Die Schokoladenglasur ist dann noch weich und der Kuchen innen fast puddingartig. Wenn du ihn kalt magst, lass ihn vollständig abkühlen – er wird dann fester, aber immer noch saftig. Für eine besondere Note kannst du ihn mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne servieren. Der Temperaturkontrast zwischen dem warmen Kuchen und dem kalten Eis ist einfach himmlisch.
Aufbewahrung: Da der Kuchen für zwei Personen gemacht ist, bleiben normalerweise keine Reste übrig. Sollte doch einmal ein Stück übrig bleiben (was ich kaum glauben kann), wickele es in Frischhaltefolie und bewahre es im Kühlschrank auf. Er hält sich dort etwa 2-3 Tage. Aber ehrlich? Am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser, weil die Aromen durchgezogen sind.
Einfrieren: Du kannst den Kuchen auch einfrieren. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Im Gefrierschrank hält er sich etwa einen Monat. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur stehen lassen oder kurz in der Mikrowelle aufwärmen. Perfekt für einen spontanen Schokoladen-Moment!
Was dazu passt: Ein Espresso oder ein Glas Milch sind die perfekten Begleiter. Für einen besonderen Anlass kannst du auch einen kleinen selbstgemachten Kirschlikör dazu reichen. Oder du machst ein paar knusprige Vanillekipferl als Beilage – das gibt eine wunderbare Kombination aus weich und knusprig.
Mein persönlicher Tipp: Serviere den Kuchen auf einem kleinen Teller mit einem Zweig Minze und ein paar Himbeeren. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern die fruchtige Säure der Beeren bricht die Süße des Kuchens perfekt. Und es fühlt sich an wie ein echtes Dessert aus einem Sternerestaurant – nur dass du es in 30 Minuten selbst gemacht hast.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Ja, ich weiß – Schokoladenkuchen ist nicht gerade ein Superfood. Aber er muss es auch nicht sein. Manchmal geht es einfach um Genuss. Und trotzdem hat dieser kleine Kuchen ein paar Überraschungen zu bieten.
- Pro Portion (bei 2 Portionen, ohne Glasur): ca. 380 Kalorien, 22 g Fett, 42 g Kohlenhydrate, 7 g Eiweiß. Das ist ein durchaus vertretbarer Wert für ein Dessert, das dich glücklich macht.
- Antioxidantien aus Kakao: Der Backkakao enthält Flavonoide, die entzündungshemmend wirken und die Herzgesundheit unterstützen können. Also ja, Schokolade ist gut für dich – in Maßen.
- Gute Fette: Die Butter liefert gesunde Fettsäuren, die für die Aufnahme fettlöslicher Vitamine wichtig sind. Und die saure Sahne enthält Probiotika, die die Darmgesundheit fördern.
- Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.
- Mein Ansatz: Ich glaube nicht an Verbote. Ein Stück Kuchen am Abend ist kein Verbrechen. Es ist ein kleines Ritual, eine Belohnung für einen langen Tag. Und wenn du dich dafür entscheidest, diesen Kuchen zu backen, dann tu es mit ganzem Herzen. Genieße jeden Bissen, ohne schlechtes Gewissen. Das ist die beste Art zu essen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Kuchen auch in der Mikrowelle backen?
Ja, das ist möglich! Gib den Teig in eine mikrowellengeeignete Tasse und backe ihn bei 800 Watt für etwa 60-90 Sekunden. Der Kuchen wird dann eher wie ein Schokoladenpudding – auch sehr lecker! Beachte aber, dass er nicht so luftig wird wie im Ofen.
Kann ich statt saurer Sahne auch Joghurt verwenden?
Du kannst griechischen Joghurt nehmen, aber der Kuchen wird dann etwas weniger saftig. Die saure Sahne ist wirklich der Schlüssel zur perfekten Textur. Wenn du keinen hast, mische einen Esslöffel Joghurt mit einem halben Teelöffel Zitronensaft – das kommt dem am nächsten.
Wie verhindere ich, dass der Kuchen in der Form kleben bleibt?
Die beste Methode ist, die Form gut mit Butter einzufetten und dann mit Mehl zu bestäuben. Oder du legst einen Streifen Backpapier auf den Boden der Form. Wenn du eine Silikonform verwendest, musst du sie nicht einfetten – aber ich finde, der Kuchen wird in einer Metallform knuspriger.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Ja, du kannst den Zucker auf 40 g reduzieren, wenn du es weniger süß magst. Der Kuchen wird dann etwas weniger saftig, aber immer noch lecker. Wenn du einen Zuckerersatz wie Erythrit verwendest, beachte, dass der Kuchen dann etwas trockener wird.
Was mache ich, wenn ich keine kleine Kastenform habe?
Kein Problem! Du kannst den Teig in zwei ofenfeste Tassen oder kleine Förmchen füllen. Backe sie dann etwa 15-18 Minuten. Oder du nimmst eine leere Konservendose (gut ausgespült und gefettet) – das habe ich schon gemacht, und es hat funktioniert. Kreativität ist erlaubt!
Fazit
Dieser herzige Schokoladenkuchen für zwei ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine kleine Auszeit vom Alltag, ein Moment der Ruhe und des Genusses. Er beweist, dass Größe keine Rolle spielt, wenn es um Geschmack geht. Und er ist der perfekte Beweis dafür, dass man nicht immer eine große Torte backen muss, um sich etwas Gutes zu tun.
Ich liebe es, wie dieser Kuchen riecht, wenn er aus dem Ofen kommt – dieser intensive Schokoladenduft, der die ganze Küche erfüllt. Und ich liebe es, wie er schmeckt: warm, saftig, mit einer dünnen, knackigen Kruste und einer weichen, fast puddingartigen Mitte. Es ist, als würde man eine große Umarmung essen.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir deine Zutaten, heiz den Ofen vor und back dir und deinem Lieblingsmenschen diesen kleinen Schokoladentraum. Und wenn du eine besondere Variante ausprobierst oder einen Tipp hast, den ich noch nicht kenne, dann schreib es mir in die Kommentare. Ich bin gespannt, was du daraus machst! Vielleicht entdeckst du ja deine eigene Lieblingsvariante – mit Chili, mit Kirschen oder ganz pur. Das ist das Schöne am Kochen: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Es gibt nur das, was dir schmeckt.
Viel Spaß beim Backen und vor allem: Guten Appetit!
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Bester Schokoladenkuchen für Zwei: Einfach ohne Reste
Ein saftiger, fast puddingartiger Schokoladenkuchen, der genau für zwei Personen gemacht ist – keine Reste, keine Versuchung. In weniger als 30 Minuten hast du einen warmen, unwiderstehlichen Kuchen auf dem Tisch.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 60 g weiche Butter (Zimmertemperatur)
- 60 g Zucker (feiner Haushaltszucker oder brauner Zucker)
- 1 Ei (Größe M, Zimmertemperatur)
- 60 ml Milch (Vollmilch oder pflanzliche Milch)
- 40 g saure Sahne
- 60 g Mehl (glattes Weizenmehl Type 405 oder Dinkelmehl Type 630)
- 20 g Backkakao (ungesüßter Kakao, z.B. Dr. Oetker)
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 50 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakaoanteil, z.B. Lindt Excellence 70%)
- 30 ml Sahne oder Milch (für die Glasur)
- Frische Beeren oder Minzblätter zum Dekorieren (optional)
Instructions
- Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Eine kleine Kastenform (ca. 15 x 7 cm) oder eine kleine Springform (12 cm Durchmesser) mit Butter einfetten und mit Mehl bestäuben oder mit Backpapier auslegen.
- Die weiche Butter und den Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 2-3 Minuten schaumig schlagen, bis die Masse hell und cremig ist.
- Das Ei zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf mittlerer Stufe unterrühren, bis es vollständig eingearbeitet ist.
- In einer separaten kleinen Schüssel Mehl, Backkakao, Backpulver und Salz vermischen.
- Die Hälfte der Mehlmischung zur Butter-Ei-Masse geben und kurz einrühren. Dann Milch und saure Sahne dazugeben und weiterrühren. Die restliche Mehlmischung unterheben, nur so lange rühren, bis alles gerade vermischt ist.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und die Oberfläche glatt streichen. Die Form einmal leicht auf die Arbeitsfläche klopfen, um Luftblasen zu lösen.
- Den Kuchen auf der mittleren Schiene 18-22 Minuten backen. Nach 18 Minuten die Stäbchenprobe machen: Ein Holzstäbchen in die Mitte stecken; wenn nur noch feuchte Krümel daran kleben, ist der Kuchen perfekt.
- Den Kuchen 5 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen.
- Für die Glasur die Zartbitterschokolade grob hacken und mit der Sahne oder Milch in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren schmelzen, bis eine glänzende, glatte Glasur entsteht. Alternativ in der Mikrowelle in 20-Sekunden-Intervallen erhitzen und umrühren.
- Die warme Glasur über den noch leicht warmen Kuchen gießen und gleichmäßig verteilen. Mit frischen Beeren oder Minzblättern dekorieren und warm servieren.
Notes
Die Butter muss Zimmertemperatur haben, damit die Masse schaumig wird. Nicht zu lange rühren, sobald das Mehl im Teig ist, sonst wird der Kuchen zäh. Die Stäbchenprobe ist entscheidend – ein feuchtes Stäbchen bedeutet perfekte Saftigkeit. Den Kuchen warm servieren für das beste Aroma.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ohne Glas
- Calories: 380
- Sugar: 28
- Sodium: 200
- Fat: 22
- Saturated Fat: 13
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 3
- Protein: 7
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