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Das sollte eigentlich ein klassisches Rote-Bete-Risotto werden. Ich hatte den rohen Knollengemüse schon fein gerieben, den Arborio-Reis bereitgestellt und die Brühe köchelte leise vor sich hin. Dann klingelte das Telefon, und während ich mit meiner Tante über ihren diesjährigen Kürbis-Anbau sprach – sie züchtet seit drei Jahren diese riesigen Hokkaidos –, griff ich geistesabwesend nach dem roten Essig statt nach dem Weißwein. Ein ordentlicher Schuss landete in der Pfanne, bevor ich überhaupt realisierte, was passiert war. Der Geruch war sofort anders. Scharf, säuerlich, irgendwie… roh. Ich stand da, die Gabel in der Hand, und starrte auf diese glänzenden, rubinroten Rübenschnitze, die jetzt in dieser Essig-Wolke badeten. Der Risotto-Plan war im Eimer. Oder? Ich habe dann einfach weitergemacht. Habe die gerösteten Walnüsse aus dem Schrank geholt, die ich eigentlich für einen Salat am nächsten Tag aufheben wollte. Habe den Ziegenkäse in dünne Scheiben geschnitten. Und diesen Granatapfel, der schon seit Tagen traurig in der Obstschale lag, habe ich ausgekernt. Was dabei rauskam, war nichts wie geplant – und viel besser. Manchmal, da muss man einfach loslassen, wissen Sie? Und dann passiert das Beste.
Warum Sie dieses Rezept lieben werden
Dieses herbstliche Rote-Bete-Carpaccio ist nicht einfach nur ein weiterer Salat. Es ist eine kleine Sensation auf dem Teller. Und zwar aus mehreren Gründen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte.
- Schnell & einfach: Die meiste Arbeit macht der Ofen für Sie. Sie müssen die Rote Bete nur garen, in Scheiben schneiden und anrichten. In 15 Minuten aktiver Zeit steht das Gericht auf dem Tisch. Perfekt für stressige Herbsttage.
- Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder schwer zu findenden Spezialitäten. Rote Bete, Ziegenkäse, Granatapfel – das bekommen Sie in jedem gut sortierten Supermarkt. Sogar im Discounter um die Ecke.
- Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und die Tage kürzer werden, sehnen wir uns nach genau diesen Aromen. Erdig, süß, nussig und fruchtig. Dieses Carpaccio ist der Geschmack der Saison, ganz ohne Schnickschnack.
- Immer ein Hingucker: Die Farben! Das tiefe Rot der Rote Bete, das leuchtende Rosa des Granatapfels, das cremige Weiß des Ziegenkäses – das ist ein Kunstwerk auf dem Teller. Ihre Gäste werden staunen.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus der süßlich-erzigen Rote Bete, dem mild-säuerlichen Ziegenkäse, den knackigen Granatapfelkernen und den gerösteten Walnüssen ist einfach perfekt. Jeder Bissen eine kleine Offenbarung.
Dieses Rezept ist meine ganz persönliche Lieblingsversion, weil es zeigt, dass aus einem vermeintlichen Missgeschick etwas Großartiges entstehen kann. Es ist kein kompliziertes Drei-Gänge-Menü, sondern ehrliches, bodenständiges Essen, das trotzdem elegant genug für eine Dinner-Party ist. Es ist das Gericht, das ich mache, wenn ich Eindruck schinden will, aber keine Lust auf stundenlanges Kochen habe. Und es funktioniert jedes Mal.
Welche Zutaten Sie brauchen
Dieses Rezept lebt von der Qualität seiner wenigen, aber feinen Zutaten. Keine Sorge, Sie müssen nicht stundenlang durch Feinkostläden streifen. Die meisten Dinge haben Sie vielleicht sogar schon zu Hause. Oder sie sind schnell besorgt. Lassen Sie mich Ihnen erklären, worauf es bei jeder einzelnen Zutat ankommt.
Die Hauptdarsteller
- Rote Bete (ca. 600 g, etwa 3-4 mittelgroße Knollen): Die Basis des Gerichts. Achten Sie auf feste, unbeschädigte Knollen mit glatter Schale. Je nach Saison gibt es auch schon vorgegarte Rote Bete in der Kühltheke. Die spart Zeit, aber ich finde, die selbst gegarte hat mehr Geschmack. Wenn Sie frische nehmen, waschen Sie sie gründlich, aber schälen Sie sie erst nach dem Garen. So bleiben die Farbe und die Nährstoffe besser erhalten. Ich bevorzuge die klassische rote Sorte, aber eine Mischung aus roter und gelber Rote Bete sieht auch wunderschön aus.
- Ziegenkäse (150 g, möglichst ein milder, cremiger, rollbarer): Hier gilt: Je besser die Qualität, desto besser das Carpaccio. Ich nehme am liebsten einen jungen Ziegenkäse aus der Region, der noch nicht zu fest und nicht zu weich ist. Die klassische Rolle, die es in fast jedem Supermarkt gibt, funktioniert aber auch prima. Der Käse sollte Zimmertemperatur haben, damit er sich besser schneiden lässt und sein Aroma voll entfalten kann. Ein zu strenger Ziegenkäse würde die feine Süße der Rote Bete überdecken.
- Granatapfel (1 großer, reifer): Die kleinen roten Kerne sind die Geschmacksbomben in diesem Gericht. Sie bringen eine fruchtige Süße und eine herrliche Säure, die perfekt mit der Erdigkeit der Rote Bete und der Cremigkeit des Käses harmoniert. Achten Sie auf eine schwere, pralle Frucht mit glatter, unbeschädigter Schale. Ein Tipp aus meiner Küche: Rollen Sie den Granatapfel vor dem Öffnen kräftig auf der Arbeitsplatte, damit sich die Kerne leichter lösen. Dann halbieren und über einer Schüssel die Kerne mit einem Löffel aus der Schale klopfen. Das spart Zeit und Nerven.
Für das Dressing und Topping
- Walnüsse (60 g): Geröstet und grob gehackt geben sie dem Carpaccio den nötigen Crunch. Sie können sie in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze rösten, bis sie duften. Das dauert nur 2-3 Minuten, aber der Geschmacksunterschied ist enorm. Achtung: Sie verbrennen schnell! Statt Walnüssen gehen auch Pekannüsse oder Haselnüsse.
- Roter Balsamico-Essig (3 EL): Die Säure, die dem Gericht die nötige Frische verleiht. Ein guter, gereifter Balsamico ist hier Gold wert. Er ist nicht so scharf wie normaler Essig und hat eine leichte Süße. Wenn Sie keinen Balsamico haben, nehmen Sie Himbeeressig oder einen guten Rotweinessig.
- Olivenöl (4 EL, kaltgepresst, extra vergine): Das beste Olivenöl, das Sie im Haus haben. Es sollte fruchtig und nicht zu bitter schmecken. Das Olivenöl ist nicht nur für das Dressing, sondern auch zum Beträufeln des fertigen Carpaccios da. Ein gutes Öl macht hier den Unterschied.
- Ahornsirup oder Honig (1 EL): Ein Hauch von Süße, um die Aromen zu verbinden. Ich nehme gerne Ahornsirup, weil er einen feinen, karamelligen Geschmack hat. Honig geht aber genauso gut. Für eine vegane Variante verwenden Sie Agavendicksaft.
- Salz & Pfeffer (frisch gemahlen): Unverzichtbar. Ein grobes Meersalz wie Fleur de Sel ist ideal, weil es eine schöne Textur hat.
- Frische Kräuter (optional, z.B. Thymian oder Rosmarin): Ein paar Blättchen Thymian passen wunderbar zum Herbstthema. Sie können sie über das Carpaccio streuen, bevor Sie es servieren. Minze wäre auch eine interessante, erfrischende Note.
Benötigte Küchengeräte
Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich habe im Laufe der Jahre ein paar Tricks gelernt, die die Arbeit erleichtern.
- Backofen: Zum Garen der Roten Bete. Wenn Sie vorgegarte Rote Bete verwenden, entfällt dieser Schritt natürlich.
- Backblech oder Auflaufform: Für die Rote Bete im Ofen.
- Alufolie: Zum Einwickeln der Roten Bete. Das verhindert, dass der Backofen rot wird und die Rüben garen gleichmäßiger.
- Scharfes Messer oder Hobel: Ein scharfes Messer ist das A und O, um die Rote Bete in hauchdünne Scheiben zu schneiden. Noch besser ist ein Gemüsehobel oder eine Mandoline. Damit werden die Scheiben perfekt gleichmäßig – ein absoluter Profi-Tipp. Achten Sie nur auf Ihre Finger! Ich habe mir schon oft die Fingerkuppe mit dem Hobel erwischt. Benutzen Sie den Schutz, wirklich.
- Große flache Platte oder Teller: Zum Anrichten des Carpaccios. Ein weißer Teller lässt die Farben am besten zur Geltung kommen.
- Schneidebrett: Für die Rote Bete und die Walnüsse. Am besten ein separates Brett für die Rote Bete, da sie stark abfärbt. Ein Plastikbrett lässt sich leichter reinigen als ein Holzbrett.
- Kleine Schüssel: Für das Dressing.
- Pfanne: Zum Rösten der Walnüsse.
Zubereitung: So gelingt das herbstliche Carpaccio
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Angst, das ist einfacher, als es klingt. Ich führe Sie Schritt für Schritt durch den Prozess. Versprochen.
- Rote Bete garen: Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Waschen Sie die Roten Beten gründlich, aber schälen Sie sie nicht. Wickeln Sie jede Knolle einzeln fest in Alufolie ein. Legen Sie die Päckchen auf ein Backblech und garen Sie sie für 45-60 Minuten, je nach Größe der Knollen. Die Rote Bete ist fertig, wenn Sie mit einer Gabel leicht hineinstechen können. Lassen Sie die Rüben dann etwas abkühlen, bis Sie sie anfassen können. Ein Tipp: Ziehen Sie beim Schälen Einweghandschuhe an, sonst sehen Ihre Hände aus wie nach einem Verbrechen.
- Walnüsse rösten: Während die Rote Bete im Ofen ist, können Sie die Walnüsse rösten. Geben Sie sie ohne Öl in eine beschichtete Pfanne und rösten Sie sie bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für 2-3 Minuten, bis sie duften. Achten Sie genau darauf, sie verbrennen im Handumdrehen! Nehmen Sie die Pfanne vom Herd und lassen Sie die Nüsse auf einem Teller abkühlen. Hacken Sie sie dann grob.
- Dressing zubereiten: In einer kleinen Schüssel den roten Balsamico-Essig, das Olivenöl und den Ahornsirup (oder Honig) verrühren. Mit einer Prise Salz und etwas frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Stellen Sie das Dressing beiseite. Es kann ruhig etwas durchziehen.
- Rote Bete schälen und schneiden: Sobald die Roten Beten abgekühlt sind, schälen Sie sie. Die Schale lässt sich jetzt ganz leicht mit den Fingern oder einem kleinen Messer abziehen. Schneiden Sie die Rüben dann mit einem scharfen Messer oder einem Hobel in hauchdünne Scheiben. Je dünner, desto besser. Die Scheiben sollten fast durchsichtig sein. So wird das Carpaccio besonders zart und elegant.
- Anrichten: Verteilen Sie die Rote-Bete-Scheiben fächerartig auf einer großen Platte oder mehreren Tellern. Die Scheiben sollten sich leicht überlappen, damit eine schöne, gleichmäßige Fläche entsteht. Das ist der Moment, in dem Sie ein bisschen kreativ sein können. Ich lege sie immer in konzentrischen Kreisen an, das sieht am schönsten aus.
- Ziegenkäse und Granatapfel darauf verteilen: Bröseln oder schneiden Sie den Ziegenkäse in dünne Scheiben oder kleine Stücke und verteilen Sie ihn gleichmäßig über die Rote Bete. Streuen Sie dann die Granatapfelkerne und die gehackten Walnüsse darüber. Nicht zu viel, es soll ja nicht aussehen wie eine Müllhalde. Ein paar Kerne und Nüsse hier und da reichen völlig.
- Dressing und Kräuter hinzufügen: Träufeln Sie das Dressing gleichmäßig über das Carpaccio. Wenn Sie frische Kräuter verwenden, streuen Sie diese jetzt darüber. Ich nehme am liebsten ein paar Thymianblättchen, aber Minze oder glatte Petersilie passen auch wunderbar.
- Servieren: Das Carpaccio schmeckt am besten sofort, wenn es noch schön kühl und frisch ist. Wenn Sie es vorbereiten möchten, können Sie die Rote Bete und das Dressing schon am Vortag zubereiten. Das Anrichten sollte aber erst kurz vor dem Servieren erfolgen, damit die Rote Bete nicht durchweicht.
Kochtipps & Techniken für das perfekte Carpaccio
Ich habe in meiner Küche schon so manches Carpaccio verhunzt, bevor ich den Dreh raushatte. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen das nicht passiert.
Die Rote Bete richtig garen: Der Klassiker ist das Garen im Ofen. Das ist einfach und zuverlässig. Aber wussten Sie, dass Sie Rote Bete auch in der Mikrowelle garen können? Das geht viel schneller. Einfach die gewaschene Knolle in einen mikrowellengeeigneten Behälter mit etwas Wasser geben und abgedeckt für 8-12 Minuten bei 800 Watt garen. Das spart eine Menge Zeit. Der Geschmack ist etwas anders, aber nicht schlechter. Ich mache das oft, wenn es mal schnell gehen muss. Ein weiterer Fehler, den ich oft gemacht habe: Die Rote Bete zu lange garen. Dann wird sie matschig und lässt sich nicht mehr in dünne Scheiben schneiden. Sie sollte noch Biss haben, aber nicht mehr roh sein.
Das richtige Schneiden: Ein stumpfes Messer ist der Feind eines jeden Carpaccios. Die Rote Bete wird sonst zerdrückt und die Scheiben werden ungleichmäßig. Investieren Sie in einen guten Gemüsehobel oder eine Mandoline. Das ist eine der besten Anschaffungen, die ich je für meine Küche gemacht habe. Aber wie gesagt: Vorsicht, die Dinger sind scharf! Benutzen Sie den mitgelieferten Schutz oder einen Schnittschutzhandschuh. Ich habe mir schon zweimal die Fingerkuppe weggeschnitten, und das tut höllisch weh.
Das Dressing richtig dosieren: Weniger ist oft mehr. Das Dressing sollte die Aromen unterstreichen, nicht ertränken. Träufeln Sie es erst kurz vor dem Servieren über das Carpaccio, sonst wird die Rote Bete weich und verliert ihre schöne Farbe. Ich gebe das Dressing immer mit einem Löffel über die Ränder der Platte, damit es sich gleichmäßig verteilt.
Der letzte Schliff: Ein paar Tropfen hochwertiges Olivenöl und eine Prise grobes Meersalz direkt vor dem Servieren machen den Unterschied. Das Salz bringt die Aromen richtig zum Tanzen. Und vergessen Sie nicht den frisch gemahlenen Pfeffer! Er gibt dem Gericht eine leichte Schärfe, die wunderbar mit der Süße der Rote Bete und des Granatapfels kontrastiert.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein echtes Chamäleon. Sie können es nach Lust und Laune abwandeln und an Ihre eigenen Vorlieben anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst schon ausprobiert habe.
- Vegane Variante: Lassen Sie den Ziegenkäse einfach weg oder ersetzen Sie ihn durch einen veganen Feta auf Mandel- oder Cashewbasis. Ich habe es mal mit marinierten Tofu-Würfeln probiert, das war auch überraschend lecker, auch wenn es natürlich nicht dasselbe ist.
- Andere Nüsse: Statt Walnüssen können Sie auch Pekannüsse, Haselnüsse oder Pinienkerne verwenden. Geröstete Kürbiskerne passen auch hervorragend in den Herbst. Einfach nach dem Rösten grob hacken.
- Fruchtige Alternativen: Statt Granatapfel können Sie auch frische Feigen oder Birnen in dünne Scheiben schneiden und mit auf das Carpaccio legen. Im Sommer passen auch ein paar Himbeeren oder Brombeeren wunderbar. Die Säure der Beeren bricht die Süße der Rote Bete schön.
- Ein Hauch von Schärfe: Wer es etwas pikanter mag, kann dem Dressing eine kleine, fein gehackte Chilischote oder etwas Chiliflocken hinzufügen. Das gibt dem Ganzen eine schöne, unerwartete Schärfe, die ich sehr mag.
- Kräutervielfalt: Neben Thymian und Minze passen auch Rosmarin, Salbei oder Kerbel hervorragend. Ich habe neulich mal ein paar Blättchen Zitronenmelisse aus dem Garten darüber gestreut – das war eine tolle, frische Note.
- Low-Carb und Keto: Dieses Rezept ist von Natur aus kohlenhydratarm und eignet sich perfekt für eine Low-Carb- oder Keto-Ernährung. Lassen Sie einfach den Ahornsirup im Dressing weg oder ersetzen Sie ihn durch ein paar Tropfen Flüssigsüße.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Ein gutes Carpaccio lebt von der Frische und der richtigen Präsentation. Hier sind meine besten Tipps, wie Sie es optimal servieren und aufbewahren.
Servieren: Das Carpaccio sollte gut gekühlt serviert werden. Stellen Sie die Teller oder die Platte vor dem Anrichten für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das hält die Rote Bete schön fest und der Ziegenkäse zerläuft nicht. Dazu passt ein knuspriges Baguette oder geröstetes Ciabatta, um die restlichen Säfte und das Dressing aufzutunken. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Sauvignon Blanc oder ein Grüner Veltliner, rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab. Für einen alkoholfreien Genuss empfehle ich einen selbst gemachten Holunderblüten-Sirup mit Mineralwasser.
Aufbewahren: Ein fertig angerichtetes Carpaccio sollten Sie nicht aufbewahren, da die Rote Bete durch das Dressing weich wird und die Farbe verliert. Wenn Sie Reste haben, können Sie die einzelnen Komponenten getrennt lagern. Die gegarte und in Scheiben geschnittene Rote Bete hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2-3 Tage. Das Dressing und die gerösteten Walnüsse können Sie ebenfalls separat aufbewahren. Den Ziegenkäse sollten Sie immer im Kühlschrank lagern und kurz vor dem Servieren auspacken. Granatapfelkerne halten sich in einer Schüssel mit etwas Wasser im Kühlschrank für etwa eine Woche.
Reheating: Dieses Gericht wird kalt serviert, es muss also nicht aufgewärmt werden. Sollten die Roten Beten aus dem Kühlschrank zu kalt sein, lassen Sie sie vor dem Anrichten einfach 15 Minuten bei Zimmertemperatur stehen.
Geschmacksentwicklung: Die Aromen dieses Carpaccios sind am besten, wenn es frisch zubereitet wird. Die Rote Bete allein kann man aber gut einen Tag vorher garen und im Kühlschrank lagern. Der Geschmack der Rüben wird dadurch sogar noch etwas intensiver und süßer. Das Dressing kann man auch gut einen Tag vorher anrühren, damit die Aromen sich verbinden können.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Carpaccio ist nicht nur ein Fest für die Sinne, sondern auch richtig gesund. Hier ein kleiner Überblick, warum Sie es ruhig öfter essen sollten.
- Rote Bete: Ein echtes Superfood! Sie ist reich an Folsäure, Kalium und Vitamin C. Die enthaltenen Betaine unterstützen die Leberfunktion und können entzündungshemmend wirken. Außerdem soll sie den Blutdruck senken können. Und sie ist ein natürlicher Stimmungsaufheller – wer hätte das gedacht?
- Granatapfel: Die kleinen Kerne sind wahre Antioxidantien-Bomben. Sie schützen die Zellen vor freien Radikalen und können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Außerdem sind sie eine gute Quelle für Vitamin C und Kalium.
- Walnüsse: Vollgepackt mit Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz und das Gehirn sind. Sie liefern außerdem wertvolles Eiweiß und Ballaststoffe, die lange satt machen.
- Ziegenkäse: Im Vergleich zu Kuhmilchkäse ist Ziegenkäse oft leichter verdaulich und enthält weniger Laktose. Er liefert hochwertiges Eiweiß und Kalzium für starke Knochen.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
| Nährwert | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 320 kcal |
| Fett | ca. 22 g |
| Kohlenhydrate | ca. 18 g |
| davon Zucker | ca. 12 g |
| Eiweiß | ca. 10 g |
| Ballaststoffe | ca. 6 g |
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Herbstliches Rote-Bete-Carpaccio mit Ziegenkäse: einfaches Rezept
Ein elegantes und dennoch einfaches Herbstgericht aus dünn geschnittener Roter Bete, cremigem Ziegenkäse, knackigen Granatapfelkernen und gerösteten Walnüssen, verfeinert mit einem Balsamico-Dressing.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 45-60 Minuten
- Total Time: 60-75 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Vorspeise / Salat
- Cuisine: Deutsch / Mediterran
Ingredients
- 600 g Rote Bete (ca. 3–4 mittelgroße Knollen)
- 150 g milder, cremiger Ziegenkäse (rollbar)
- 1 großer Granatapfel
- 60 g Walnüsse
- 3 EL roter Balsamico-Essig
- 4 EL Olivenöl (kaltgepresst, extra vergine)
- 1 EL Ahornsirup oder Honig
- Salz und Pfeffer (frisch gemahlen)
- Frische Kräuter (optional, z.B. Thymian oder Rosmarin)
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rote Bete gründlich waschen, aber nicht schälen. Jede Knolle einzeln fest in Alufolie wickeln. Auf ein Backblech legen und 45-60 Minuten garen, bis sie mit einer Gabel leicht durchstochen werden kann. Abkühlen lassen.
- Während die Rote Bete gart, Walnüsse in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten rösten, bis sie duften. Auf einem Teller abkühlen lassen, dann grob hacken.
- In einer kleinen Schüssel Balsamico-Essig, Olivenöl und Ahornsirup (oder Honig) verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseitestellen.
- Abgekühlte Rote Bete schälen (die Schale lässt sich leicht abziehen). Mit einem scharfen Messer oder Gemüsehobel in hauchdünne Scheiben schneiden.
- Rote-Bete-Scheiben fächerartig auf einer großen Platte oder mehreren Tellern anrichten, leicht überlappend.
- Ziegenkäse in dünne Scheiben schneiden oder bröseln und gleichmäßig über die Rote Bete verteilen. Granatapfelkerne und gehackte Walnüsse darüberstreuen.
- Dressing gleichmäßig über das Carpaccio träufeln. Nach Wunsch frische Kräuter (z.B. Thymianblättchen) darüberstreuen.
- Sofort servieren.
Notes
Die Rote Bete kann auch in der Mikrowelle gegart werden (8-12 Minuten bei 800 Watt). Für eine vegane Variante Ziegenkäse weglassen oder durch veganen Feta ersetzen und Ahornsirup verwenden. Das Dressing erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit die Rote Bete nicht durchweicht.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 320
- Sugar: 12
- Sodium: 200
- Fat: 22
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 6
- Protein: 10
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