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Eigentlich sollte es heute Abend ein aufwendiger Schokoladenkuchen werden. Ich hatte mir das so schön vorgestellt: ein luftiger Biskuit, eine seidige Ganache, vielleicht noch ein paar frische Himbeeren obendrauf. Aber dann kam der Tag dazwischen. Sie wissen schon, einer dieser Tage, an dem das Telefon ständig klingelt, die Spülmaschine sich entscheidet, den Geist aufzugeben, und ich beim Einkaufen völlig vergesse, die Eier zu kaufen. Ja, genau. Keine Eier für den Kuchen.
Ich stand in der Küche, die Zutaten für meinen ambitionierten Plan ausgebreitet, und starrte auf die offene Keksdose, die schon seit einer Woche auf mich wartete. Meine Laune war im Keller. Dann fiel mein Blick auf das Nutella-Glas. Und auf die Mehlpackung. Und irgendwie, in einem kurzen Moment von “Ach, was soll’s”, habe ich einfach angefangen zu mischen. Keine Butter, keine Eier – nur Nutella, Mehl und ein Schuss Milch, der eigentlich für den Kaffee gedacht war. Der Teig war klebrig, formte sich kaum zu Kugeln, und ich dachte mir: “Na super, das wird eine Katastrophe.”
Als die Plätzchen dann aus dem Ofen kamen, waren sie nicht knusprig, nicht trocken, sondern… wohlig weich. So richtig schön schokoladig, fast wie kleine, warme Küsse. Ich habe sofort eines probiert – und dann noch eines. Und dann wusste ich: Dieser Reinfall war mein größter Glücksfall. Seitdem backe ich diese Nutella-Plätzchen, wenn ich Trost brauche, wenn es schnell gehen muss, oder einfach, weil ich das Gefühl von purer, unkomplizierter Zufriedenheit mag. Vielleicht kennen Sie das ja auch – dieses Gefühl, wenn aus einem Plan, der schiefgeht, etwas noch Besseres entsteht. Genau das ist dieses Rezept.
Warum Sie diese Plätzchen lieben werden
Diese kleinen Wunderwerke sind nicht einfach nur Kekse. Sie sind eine Umarmung in Plätzchenform. Und das Beste? Sie schmecken nicht nur unglaublich, sie sind auch noch wahnsinnig einfach. Ich habe sie unzählige Male gebacken, für spontane Besuche, gemütliche Filmabende oder einfach, um die Seele zu wärmen.
- Nur 3 Zutaten: Keine langen Einkaufslisten, keine exotischen Gewürze. Sie brauchen wirklich nur Nutella, Mehl und ein kleines bisschen Milch. Das ist alles.
- Unfassbar schnell: Vom Gedanken bis zum ersten Bissen vergehen keine 20 Minuten. Perfekt, wenn die Lust auf etwas Süßes plötzlich zuschlägt und Sie keine Stunde auf einen aufwendigen Teig warten wollen.
- Wohlig weich & intensiv schokoladig: Anders als viele Schokoladenplätzchen werden diese nicht hart. Sie bleiben Tage lang zart und schmelzen fast auf der Zunge. Der Nutella-Geschmack kommt dabei voll zur Geltung.
- Der ultimative Seelentröster: An einem verregneten Nachmittag, nach einem stressigen Tag oder einfach, wenn Sie sich etwas Gutes tun wollen – diese Plätzchen sind wie eine kleine Auszeit. Sie schmecken nach Kindheit, nach Geborgenheit, nach einem warmen Sofa.
- Immer ein Erfolgserlebnis: Selbst wenn Sie denken, Sie hätten beim Backen zwei linke Hände, dieses Rezept gelingt immer. Es ist narrensicher und macht einfach glücklich.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die pure Einfachheit, die zu einem perfekten Ergebnis führt. Keine komplizierte Technik, kein stundenlanges Kühlen. Nur ehrlicher, unverfälschter Nutella-Geschmack in einer weichen, fast puddingartigen Textur. Es ist das Rezept, das ich meiner besten Freundin gebe, wenn sie sagt “Ich kann gar nichts backen”. Und es funktioniert immer.
Welche Zutaten Sie brauchen
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Minimalistik. Wir arbeiten mit dem, was die meisten von uns sowieso im Haus haben. Keine ausgefallenen Sachen, nur ehrliche Zutaten, die zusammen etwas Magisches erschaffen. Lassen Sie mich Ihnen die drei Helden des heutigen Backnachmittags vorstellen.
- Nutella (oder eine andere Haselnuss-Nougat-Creme, 200 g): Die Hauptdarstellerin. Sie gibt den Plätzchen nicht nur den unverwechselbaren Schokoladengeschmack, sondern auch die nötige Feuchtigkeit und Fülle. Ich persönlich greife am liebsten zum Original, aber ich habe das Rezept auch schon mit einer günstigeren Eigenmarke getestet und es hat auch gut funktioniert. Achten Sie nur darauf, dass die Creme schön streichzart ist, nicht zu fest. Wenn Ihr Glas sehr kühl gelagert wurde, lassen Sie es vor dem Backen kurz bei Zimmertemperatur stehen.
- Weizenmehl (Type 405, 130 g): Das Mehl sorgt für die nötige Struktur, damit die Plätzchen nicht zu flachen Laufkugeln werden. Es bindet die Feuchtigkeit der Nutella. Ich habe auch schon Dinkelmehl (Type 630) ausprobiert, das gibt eine leicht nussigere Note und die Plätzchen werden einen Hauch fester. Für eine glutenfreie Variante können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, das Ergebnis wird dann aber etwas krümeliger.
- Milch (1-2 Esslöffel): Die Geheimwaffe für die perfekte Konsistenz. Sie lockert den Teig auf und macht ihn geschmeidig, sodass er sich überhaupt formen lässt. Ohne die Milch wäre der Teig zu bröselig. Sie können hier jede Milchsorte verwenden, die Sie mögen – Kuhmilch, Hafermilch, Mandelmilch. Ich nehme meistens Hafermilch, weil sie einen milden, leicht süßlichen Geschmack hat, der wunderbar mit der Schokolade harmoniert.
Das war’s auch schon! Ehrlich, mehr brauchen Sie nicht. Kein Backpulver, kein Vanillezucker – die Nutella ist so aromatisch, dass sie alles alleine trägt. Ein kleiner Tipp aus meiner Küche: Wenn Sie die Plätzchen noch etwas edler machen wollen, können Sie die Kugeln vor dem Backen in Puderzucker wälzen. Dann bekommen sie eine schöne, rissige Oberfläche und sehen aus wie kleine Schneebälle. Aber auch pur sind sie ein Gedicht.
Benötigte Küchenutensilien
Für dieses Rezept brauchen Sie wirklich keine Profi-Ausstattung. Wenn Sie eine Schüssel, einen Löffel und ein Backblech besitzen, sind Sie bestens gerüstet. Ich habe die Plätzchen schon in einer Studentenwohnung mit einem einzigen Topf als Rührschüssel gebacken – es hat funktioniert. Hier ist eine kleine Liste, was ich Ihnen ans Herz lege.
- Eine mittelgroße Rührschüssel: Nichts Besonderes, einfach eine Schüssel, in der Sie alles gut vermischen können.
- Ein Kochlöffel oder ein Teigschaber: Zum ordentlichen Verrühren des Teigs. Ein Holzlöffel tut es auch, aber ein flexibler Teigschaber ist Gold wert, um den letzten Rest Teig aus der Schüssel zu kratzen.
- Ein Backblech: Ein normales Ofenblech, ausgelegt mit Backpapier. Das Backpapier ist wichtig, damit nichts anklebt.
- Ein Esslöffel oder ein kleiner Eisportionierer: Zum gleichmäßigen Portionieren des Teigs. So werden alle Plätzchen ungefähr gleich groß und backen gleichmäßig. Ein gehäufter Esslöffel ist perfekt.
- Ein Backofen: Der muss auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorgeheizt werden. Wenn Sie Umluft verwenden, reichen 160 Grad.
Ein kleiner Tipp zur Anschaffung: Wenn Sie öfter Plätzchen backen, lohnt sich ein kleiner Eisportionierer mit Auslöser. Den gibt es schon für ein paar Euro im Supermarkt oder online. Damit werden die Kugeln nicht nur gleich groß, es geht auch viel schneller und die Hände bleiben sauber. Für den Anfang reicht aber ein normaler Esslöffel völlig aus.
Zubereitung: So gelingen die Plätzchen garantiert

Jetzt wird es praktisch. Ich führe Sie Schritt für Schritt durch den Prozess, damit am Ende garantiert wohlig weiche Nutella-Plätzchen auf Ihrem Teller landen. Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Lassen Sie uns loslegen.
- Den Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit die Plätzchen später nicht festkleben.
- Die Hauptzutat vorbereiten: Geben Sie die 200 g Nutella in die Rührschüssel. Wenn die Creme sehr fest ist, können Sie sie kurz für 10-15 Sekunden bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle erwärmen. Aber Vorsicht: Sie soll nur etwas weicher werden, nicht heiß sein.
- Das Mehl hinzufügen: Messen Sie 130 g Mehl ab und geben Sie es direkt zur Nutella in die Schüssel. Jetzt kommt der erste wichtige Moment: Vermischen Sie alles mit einem Kochlöffel oder Teigschaber. Der Teig wird anfangs sehr bröselig und trocken aussehen – keine Panik, das ist völlig normal! Es fühlt sich an, als ob das Mehl niemals in die Creme einziehen wird.
- Die Milch als Retterin: Genau jetzt kommt die Milch ins Spiel. Geben Sie einen Esslöffel Milch dazu und rühren Sie kräftig weiter. Sie werden sehen, wie sich der Teig langsam, aber sicher zu einer homogenen, leicht klebrigen Masse verbindet. Wenn er immer noch zu bröselig ist, geben Sie den zweiten Esslöffel Milch hinzu. Der Teig sollte am Ende so sein, dass er sich gut zu Kugeln formen lässt, aber nicht an den Fingern kleben bleibt. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie einfach noch einen Teelöffel Mehl dazu.
- Die Kugeln formen: Nehmen Sie mit einem Esslöffel immer eine kleine Portion Teig (etwa walnussgroß) und rollen Sie sie zwischen Ihren Handflächen zu einer glatten Kugel. Das geht am besten, wenn Sie die Hände leicht mit etwas kaltem Wasser befeuchten. Legen Sie die Kugeln mit etwas Abstand (ca. 3-4 cm) auf das vorbereitete Backblech. Sie müssen die Kugeln nicht platt drücken, sie verlaufen von selbst ein wenig.
- Der magische Moment im Ofen: Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen (Mittelschiene) und backen Sie die Plätzchen für 8-10 Minuten. Achtung: Die Plätzchen sind fertig, wenn sie an den Rändern leicht gebräunt sind und die Oberfläche feine Risse bekommt. Sie werden sich noch sehr weich anfühlen, wenn Sie sie aus dem Ofen holen – das ist perfekt! Lassen Sie sich nicht verleiten, sie länger zu backen, sonst werden sie hart.
- Auskühlen lassen – die Geduldsprobe: Lassen Sie die Plätzchen für mindestens 5 Minuten auf dem Blech liegen. Sie sind jetzt noch sehr empfindlich und zerfallen leicht. Nach dieser Ruhezeit können Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen. Erst dann entfalten sie ihre wohlig weiche Textur vollständig.
Ein persönlicher Tipp von mir: Wenn ich die Kugeln rolle, mache ich das immer in zwei Durchgängen. Während das erste Blech im Ofen ist, rolle ich die Kugeln für das zweite Blech. So geht alles schneller und der Teig steht nicht zu lange rum.
Tipps & Tricks für das perfekte Ergebnis
Ich habe in meiner Küche schon so manches Back-Debakel erlebt. Von Plätzchen, die zu flach waren wie Pfannkuchen, bis hin zu solchen, die sich anfühlen wie Golfbälle. Aus diesen Erfahrungen habe ich gelernt, worauf es bei diesem einfachen Rezept wirklich ankommt. Hier sind meine besten Tipps.
- Nicht zu lange backen: Das ist der häufigste Fehler. Die Plätzchen sehen nach 8 Minuten noch nicht “durch” aus, sondern noch sehr weich und fast roh. Das ist genau richtig! Sie garen auf dem heißen Blech nach. Wenn Sie warten, bis sie fest aussehen, sind sie nach dem Abkühlen steinhart. Vertrauen Sie auf die angegebene Zeit und die Rissbildung an der Oberfläche.
- Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte geschmeidig, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu trocken bröselt, fehlt Flüssigkeit (Milch). Wenn er an den Fingern klebt wie Kaugummi, ist entweder die Nutella zu warm oder es fehlt etwas Mehl. Im Zweifel lieber etwas mehr Mehl nehmen, die Plätzchen werden dann etwas fester, aber immer noch lecker.
- Gleichmäßige Größe: Verwenden Sie einen Esslöffel oder einen kleinen Eisportionierer, damit alle Plätzchen gleich groß sind. Dann backen sie auch gleichmäßig. Kleine Plätzchen sind schneller fertig als große – das kann sonst zu einem Mix aus verbrannten und rohen Keksen führen.
- Das Abkühlen nicht überspringen: Ich weiß, der Duft ist himmlisch und Sie wollen sofort reinbeißen. Aber die Plätzchen sind direkt aus dem Ofen extrem zerbrechlich. Die 5 Minuten auf dem Blech sind kein Vorschlag, sondern ein Muss. Sonst haben Sie am Ende nur noch Krümel auf dem Teller.
Variationen & kreative Ideen
Dieses Grundrezept ist eine wunderbare Basis, um kreativ zu werden. Ich habe im Laufe der Zeit einige Varianten ausprobiert, und fast alle waren ein voller Erfolg. Hier sind ein paar Anregungen, wie Sie die Plätzchen ganz nach Ihrem Geschmack abwandeln können.
- Die Schoko-Nuss-Variante: Geben Sie 50 g gehackte Haselnüsse oder Mandeln mit in den Teig. Das gibt einen wunderbaren Crunch und harmoniert perfekt mit dem Haselnussaroma der Nutella. Einfach die Nüsse unter den fertigen Teig kneten, bevor Sie die Kugeln formen.
- Die Überraschungs-Variante: Verstecken Sie in der Mitte jeder Kugel ein kleines Stück Vollmilchschokolade oder einen weißen Schokoladentropfen. Wenn Sie dann in das Plätzchen beißen, haben Sie einen flüssigen Schokoladenkern. Einfach den Teig um die Schokolade herum formen.
- Die Salz-Karamell-Variante: Bestreuen Sie die fertigen, noch warmen Plätzchen mit einer Prise grobem Meersalz (z.B. Fleur de Sel). Das Salz bricht die Süße der Nutella und sorgt für einen unwiderstehlichen Kontrast. Klingt ungewohnt, ist aber ein echter Gamechanger!
- Die vegane Variante: Ersetzen Sie die Kuhmilch einfach durch Hafer-, Mandel- oder Sojamilch. Achten Sie bei der Nutella darauf, dass sie von Haus aus vegan ist. Die Plätzchen gelingen damit genauso gut und werden genauso weich.
- Die “Erwachsenen”-Variante: Geben Sie einen Teelöffel Orangenschale oder einen Schuss Orangenlikör (wie Cointreau) in den Teig. Die fruchtige Note passt hervorragend zur dunklen Schokolade und gibt den Plätzchen eine raffinierte Note.
Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit dem Meersalz. Ich habe sie einmal ganz spontan ausprobiert, weil ich dachte, das kann ja nicht schmecken – und dann konnte ich nicht aufhören zu essen. Es ist diese kleine Prise Salz, die den ganzen Geschmack explodieren lässt.
Servieren & Aufbewahren
Diese Plätzchen sind ein wahres Multitalent, wenn es ums Servieren geht. Sie schmecken lauwarm am besten, aber auch komplett ausgekühlt sind sie ein Genuss. Hier sind meine Empfehlungen, wie Sie sie am besten genießen und haltbar machen.
- Serviertemperatur: Am allerbesten schmecken die Nutella-Plätzchen noch lauwarm, wenn sie innen ganz weich und fast ein bisschen flüssig sind. Einfach ein Glas Milch dazu – perfekter geht es nicht. Aber auch am nächsten Tag, kalt aus der Dose, sind sie ein wunderbarer Snack.
- Die perfekte Begleitung: Reichen Sie die Plätzchen zu einer Tasse heißen Kaffee, einem Glas kalter Milch oder einem Becher Kakao. Sie passen aber auch wunderbar zu einer Kugel Vanilleeis – die warmen Plätzchen auf dem kalten Eis, das ist der Himmel!
- Richtig lagern: Bewahren Sie die vollständig ausgekühlten Plätzchen in einer luftdichten Keksdose auf. So bleiben sie bis zu einer Woche lang schön weich. Ein Trick aus Omas Zeiten: Legen Sie ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose. Das gibt Feuchtigkeit ab und die Plätzchen bleiben noch länger zart.
- Einfrieren: Sie können die ungebackenen Teigkugeln auch wunderbar einfrieren. Formen Sie die Kugeln, legen Sie sie auf ein Blech und frieren Sie sie für eine Stunde ein. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. Zum Backen müssen Sie die Kugeln nicht auftauen, sondern backen sie einfach direkt aus dem Gefrierschrank – dann reichen etwa 10-12 Minuten Backzeit.
Ein kleiner Tipp zur Aufbewahrung: Wenn Sie die Plätzchen mit Puderzucker bestäubt haben, sollten Sie sie erst kurz vor dem Servieren bestäuben. Sonst zieht der Puderzucker in die Plätzchen ein und ist nicht mehr sichtbar.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Seien wir ehrlich – diese Plätzchen sind ein reines Genussmittel. Aber ein bisschen was Gutes hat jedes Rezept. Hier eine kleine Übersicht, was in einem Plätzchen (bei etwa 20 Stück pro Portion) steckt, und warum man sie mit gutem Gewissen naschen kann.
| Nährwert (pro Plätzchen) | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 100 kcal |
| Kohlenhydrate | 13 g |
| davon Zucker | 8 g |
| Fett | 5 g |
| Eiweiß | 2 g |
Die Haselnüsse in der Nutella liefern übrigens wertvolle ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E. Und der Kakao enthält Antioxidantien. Natürlich sind die Plätzchen kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, aber sie sind ein wunderbarer Seelentröster, der in Maßen genossen absolut in Ordnung geht. Ich persönlich sehe sie als kleine Belohnung für den Alltag – ein Stück Wohlgefühl, das man sich einfach mal gönnen darf.
Für Allergiker: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl) und Haselnüsse (in der Nutella). Wenn Sie eine Nussallergie haben, achten Sie darauf, eine nussfreie Schokoladencreme zu verwenden. Die meisten Supermärkte führen mittlerweile auch nussfreie Aufstriche auf Kakaobasis.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Im Laufe der Zeit haben mir Leser und Freunde viele Fragen zu diesem Rezept gestellt. Hier sind die häufigsten – vielleicht ist Ihre ja auch dabei.
Kann ich statt Nutella eine andere Schokoladencreme verwenden?
Ja, absolut! Sie können jede beliebige Haselnuss-Nougat-Creme verwenden. Achten Sie nur darauf, dass die Konsistenz ähnlich ist. Sehr feste oder sehr flüssige Cremes können das Ergebnis beeinflussen. Ich habe das Rezept auch schon mit einer weißen Schokoladencreme getestet – das war auch sehr lecker, aber dann eher etwas für den besonderen Anlass.
Meine Plätzchen sind nach dem Backen hart geworden. Was habe ich falsch gemacht?
Das passiert meistens, wenn die Plätzchen zu lange im Ofen waren. Denken Sie daran: Sie müssen die Plätzchen herausnehmen, wenn sie noch weich aussehen! Sie backen auf dem heißen Blech nach. Ein weiterer Grund könnte sein, dass Sie zu viel Mehl verwendet haben. Achten Sie genau auf die Mengenangaben im Rezept.
Kann ich den Teig auch im Voraus zubereiten?
Ja, das ist sogar eine gute Idee! Sie können den Teig vorbereiten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 1-2 Tage im Kühlschrank lagern. Lassen Sie ihn dann vor dem Formen der Kugeln kurz bei Zimmertemperatur etwas weicher werden, damit er sich besser verarbeiten lässt. Oder Sie frieren die geformten Kugeln direkt ein, wie oben beschrieben.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Milch backen?
Die Milch ist wichtig für die Bindung des Teigs. Sie können sie aber durch Wasser oder einen Schuss Kaffee ersetzen. Der Kaffee verstärkt sogar das Schokoladenaroma, ohne dass die Plätzchen nach Kaffee schmecken. Ein Teelöffel ist völlig ausreichend.
Warum werden meine Plätzchen so flach?
Das kann passieren, wenn die Nutella zu warm oder sehr weich ist. Dann verläuft der Teig zu sehr. Stellen Sie die geformten Kugeln in diesem Fall für 15 Minuten in den Kühlschrank, bevor Sie sie backen. Auch ein Teelöffel mehr Mehl hilft, die Form zu stabilisieren.
Fazit – Warum Sie diese Plätzchen sofort backen sollten
Diese wohlig weichen Nutella-Plätzchen sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Auszeit, ein schnelles Glück, ein Beweis dafür, dass die einfachsten Dinge im Leben oft die schönsten sind. Sie brauchen keinen aufwendigen Plan, keine seltenen Zutaten und keine stundenlange Arbeit. Nur einen Moment Zeit, drei Zutaten und die Lust auf etwas unverschämt Gutes.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich immer wieder daran erinnert, dass Perfektion überschätzt wird. Manchmal entstehen die besten Dinge aus einem Missgeschick, einem “Ach, egal” oder einer spontanen Idee. Diese Plätzchen sind genau so entstanden – und sie sind perfekt in ihrer Unvollkommenheit. Sie sind weich, schokoladig, tröstend und machen einfach glücklich.
Probieren Sie es aus! Backen Sie diese kleinen Glücksbringer, vielleicht noch heute Abend. Und wenn Sie eine eigene Variante entdecken oder einen besonderen Tipp haben, dann schreiben Sie es mir doch in die Kommentare. Ich bin schon gespannt, was Sie daraus machen. Teilen Sie das Rezept auch gerne mit Ihren Liebsten – denn gutes Essen ist doch am schönsten, wenn man es teilt. Also, ran an die Schüssel und viel Spaß beim Backen! Sie werden sehen, es lohnt sich.
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Wohlig weiche Nutella-Plätzchen mit nur 3 Zutaten – einfaches Rezept
Diese wohlig weichen Nutella-Plätzchen werden mit nur drei Zutaten zubereitet und sind der ultimative Seelentröster. Sie sind schnell gemacht, unglaublich schokoladig und bleiben tagelang zart.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Nutella (oder andere Haselnuss-Nougat-Creme)
- 130 g Weizenmehl (Type 405)
- 1–2 Esslöffel Milch (z.B. Kuhmilch, Hafermilch oder Mandelmilch)
Instructions
- Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Die 200 g Nutella in eine mittelgroße Rührschüssel geben. Falls die Creme sehr fest ist, kurz für 10-15 Sekunden bei niedriger Wattzahl in der Mikrowelle erwärmen, bis sie etwas weicher ist.
- 130 g Mehl zur Nutella geben und mit einem Kochlöffel oder Teigschaber vermischen. Der Teig wird zunächst bröselig und trocken aussehen.
- Einen Esslöffel Milch hinzufügen und kräftig weiterrühren, bis sich der Teig zu einer homogenen, leicht klebrigen Masse verbindet. Falls nötig, den zweiten Esslöffel Milch hinzufügen. Der Teig sollte sich gut zu Kugeln formen lassen, aber nicht an den Fingern kleben bleiben. Falls zu klebrig, einen Teelöffel Mehl mehr zugeben.
- Mit einem Esslöffel walnussgroße Portionen Teig abnehmen und zwischen den Handflächen zu glatten Kugeln rollen. Die Hände leicht mit kaltem Wasser befeuchten, damit der Teig nicht klebt. Die Kugeln mit etwa 3-4 cm Abstand auf das vorbereitete Backblech setzen. Nicht platt drücken.
- Das Blech auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Ofen schieben und die Plätzchen 8-10 Minuten backen. Sie sind fertig, wenn die Ränder leicht gebräunt sind und die Oberfläche feine Risse bekommt. Die Plätzchen fühlen sich noch sehr weich an.
- Die Plätzchen mindestens 5 Minuten auf dem Blech auskühlen lassen, dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Plätzchen nicht zu lange backen, sonst werden sie hart. Sie garen auf dem heißen Blech nach. Für eine rissige Oberfläche die Kugeln vor dem Backen in Puderzucker wälzen. Die ungebackenen Teigkugeln können eingefroren werden; dann direkt aus dem Gefrierschrank backen (Backzeit 10-12 Minuten).
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 100
- Sugar: 8
- Sodium: 15
- Fat: 5
- Saturated Fat: 1.5
- Carbohydrates: 13
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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