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Ich stand letzte Woche im Supermarkt in der Gewürzregal-Gasse, als mich dieser eine Duft traf – Zimt, Nelken, eine Spur Orange – und plötzlich war ich acht Jahre alt in Oma Annas winziger Küche an einem verregneten Dezembernachmittag. Sie hatte die Hände voller Mehl, und ich durfte die Rosinen für die Augen in den Teig drücken. Ich habe damals nie verstanden, warum sie so konzentriert aussah, als sie die kleinen Männchen formte. Heute weiß ich: Dieses Rezept ist kein einfaches Gebäck, es ist ein Ritual. Und letzte Woche, in dieser Supermarkt-Gasse, wurde mir klar, dass ich dieses Ritual unbedingt wiederbeleben musste. Vielleicht kennst du das ja auch – dieser eine Geruch, der dich direkt in die Vergangenheit katapultiert, ohne Vorwarnung.
Dieses Rezept für saftige Grittibänz mit Rosinenaugen ist nicht einfach nur ein weiteres Weihnachtsgebäck. Es ist der Versuch, genau dieses Gefühl von damals einzufangen – die Wärme in der Küche, das Gefühl von Teig unter den Fingern, die leise Vorfreude auf den Nikolaustag. Ehrlich gesagt, ich habe beim ersten Versuch zuhause fast den Teig ruiniert, weil ich zu wenig Milch genommen habe. Aber genau diese kleinen Pannen machen es doch erst richtig, oder? Dieses Rezept ist mein Lieblingsprojekt für die Adventszeit, und ich hoffe, du wirst es genauso lieben wie ich.
Warum bleibe ich jedes Jahr dabei? Weil diese Grittibänz nicht nur perfekt zum Nikolaustag schmecken, sondern weil sie nach Kindheit schmecken. Nach dem Gefühl, wenn der Nikolaus am Morgen vor der Tür steht und die Schuhe voller Süßigkeiten sind. Es ist der Geschmack von Vorfreude, von gemütlichen Abenden und von der Magie, die nur Dezember mit sich bringt. Und genau das will ich mit dir teilen.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Ich habe dieses Rezept über Jahre getestet und verfeinert. Es ist nicht das erste Mal, dass ich Grittibänz backe – und ehrlich, ich hab schon einige Fehler gemacht. Aber genau aus diesen Fehlern ist dieses Rezept entstanden. Es ist das, was ich als „die perfekte Balance” bezeichne: saftig genug, um nicht trocken zu sein, aber fest genug, um die Form zu halten. Und die Rosinenaugen? Die sind das i-Tüpfelchen, das jedes Kind zum Strahlen bringt.
- Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten fertig gemischt. Kein stundenlanges Kneten, keine komplizierten Techniken. Perfekt für einen gemütlichen Backnachmittag mit den Kids.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Mehl, Butter, Hefe, Milch, Zucker und Rosinen – das hast du garantiert zuhause.
- Perfekt für den Nikolaustag: Diese Grittibänz sind das Herzstück jeder Nikolausfeier. Sie passen in den Schuh, auf den Frühstückstisch oder als Mitbringsel für Freunde.
- Publieksliebling: Egal ob Groß oder Klein – jeder liebt diese kleinen Teig-Männchen. Sie sind der Star jeder Adventsfeier.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus fluffigem Hefeteig, süßen Rosinen und einem Hauch Zitronenschale ist einfach himmlisch. Du wirst nach dem ersten Bissen süchtig sein.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik, den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen zu lassen. Das macht ihn nicht nur aromatischer, sondern auch unglaublich saftig. Und die Rosinen? Die werden vorher in etwas Rum oder Orangensaft eingelegt – das gibt ihnen eine extra Portion Geschmack. Glaub mir, das ist kein Standardrezept. Es ist meine persönliche, perfektionierte Version, die ich mit dir teile.
Dieses Rezept ist mehr als nur Backen. Es ist eine Einladung, innezuhalten, den Moment zu genießen und eine Tradition zu schaffen, die jedes Jahr aufs Neue glücklich macht. Und wenn du die Grittibänz aus dem Ofen holst und der Duft durch die Wohnung zieht – dann weißt du, warum es sich lohnt.
Zutaten, die du brauchst
Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und ich verrate dir, worauf du achten solltest, damit das Ergebnis perfekt wird. Keine Sorge, es ist alles ganz unkompliziert.
- 500 g Weizenmehl (Type 550): Das ist die Basis. Ich empfehle Mehl von guter Qualität, zum Beispiel von der Marke „RUF” oder „Bio-Vollkornbäckerei”. Für ein lockereres Ergebnis kannst du auch 100 g durch Dinkelmehl ersetzen.
- 1 Würfel frische Hefe (42 g): Frische Hefe gibt dem Teig das beste Aroma. Du kannst auch 2 Päckchen Trockenhefe nehmen, aber dann wird der Teig etwas weniger saftig. (Tipp: Hefe immer in lauwarmer Milch auflösen, nicht in heißer – sonst stirbt sie ab.)
- 250 ml Milch (3,5 % Fett): Die Milch macht den Teig geschmeidig. Für eine vegane Variante nimmst du Hafermilch oder Mandelmilch. Aber Achtung: Dann wird der Teig etwas fester, also gib notfalls einen Schuss mehr Flüssigkeit dazu.
- 80 g Butter (weich): Butter sorgt für den unvergleichlichen Geschmack und die Saftigkeit. Ich verwende am liebsten „Weihenstephan” oder „Meggle”. Lass sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich ist.
- 80 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann werden die Grittibänz etwas karamelliger im Geschmack.
- 1 Ei (Größe M): Das Ei bindet den Teig und macht ihn fluffig. Für eine vegane Version nimmst du 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (quellen lassen).
- 1 Päckchen Vanillezucker: Vanillezucker gibt eine feine, süße Note. Selbstgemachter ist natürlich am besten – einfach eine ausgekratzte Vanilleschote in Zucker legen.
- 1 Prise Salz: Salz hebt die Aromen hervor. Nicht vergessen, sonst schmeckt der Teig fade.
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone: Das ist mein Geheimtipp! Die Zitronenschale bringt Frische in den Teig und harmoniert perfekt mit den Rosinen. Unbedingt Bio nehmen, damit keine Schadstoffe dran sind.
- 100 g Rosinen: Für die Augen und für den Teig. Ich verwende am liebsten „Jeden Tag” oder „Seeberger” Rosinen – sie sind saftig und nicht zu süß. Vorher 30 Minuten in lauwarmem Wasser oder Rum einweichen, dann werden sie schön prall.
- 1 Eigelb + 2 EL Milch (zum Bestreichen): Das gibt den Grittibänz eine goldbraune, glänzende Kruste. Alternativ nimmst du pflanzliche Sahne.
- Optional: Hagelzucker oder Mandelblättchen zum Bestreuen: Für etwas Crunch. Aber die klassischen Grittibänz kommen ohne aus.
Die Zutaten sind wirklich alle im normalen Supermarkt zu finden. Ich kaufe meine Rosinen immer im Vorrat, weil ich sie auch für andere Weihnachtsplätzchen brauche. Und die Zitrone? Die wird bei mir im Dezember zur Dauergast in der Küche. Ein Tipp: Wenn du die Rosinen vorher einweichst, werden sie nicht nur saftiger, sondern sie verbrennen auch nicht so leicht im Ofen. Das habe ich einmal schmerzhaft lernen müssen – die schwarzen Punkte auf den Grittibänz waren nicht schön!
Benötigte Küchengeräte
Du brauchst keine ausgefallenen Geräte für dieses Rezept. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Hier ist meine persönliche Liste, die sich über Jahre bewährt hat:
- Große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Keramik. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an.
- Handrührgerät mit Knethaken: Ich liebe mein „Bosch Handrührer” – der macht die Arbeit so viel leichter. Du kannst den Teig aber auch von Hand kneten (dauert dann etwa 10 Minuten).
- Küchenwaage: Für genaue Mengen. Ich schwöre auf meine „Soehnle” – die ist präzise und hält ewig.
- Backblech mit Backpapier: Einfach und effektiv. Ich nehme immer „Backpapier von Rewe” – das klebt nicht.
- Teigschaber: Unverzichtbar, um den Teig aus der Schüssel zu bekommen. Ein flexibler Silikonschaber ist ideal.
- Messer oder Teigrädchen: Zum Formen der Grittibänz. Ein scharfes Messer reicht völlig, aber ein Teigrädchen macht die Ränder schöner.
- Backpinsel: Zum Bestreichen mit Eigelb. Ich habe einen aus Silikon, der lässt sich leicht reinigen.
- Küchenhandtuch: Zum Abdecken des Teigs während der Gehzeit. Ein sauberes Geschirrtuch tut es auch.
Falls du keine Küchenmaschine hast: Kein Problem! Ich habe den Teig früher immer von Hand geknetet. Es dauert etwas länger, aber es funktioniert genauso gut. Und ehrlich, das Kneten von Hand hat etwas Meditatives – perfekt für einen stressigen Dezembertag. Ein Tipp zur Pflege: Deine Rührschüssel aus Edelstahl polierst du am besten mit etwas Essigwasser, dann bleibt sie schön glänzend.
Zubereitungsschritte
Jetzt geht es ans Eingemachte! Ich führe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt. Und glaub mir, der Duft, der deine Küche erfüllen wird, ist die ganze Mühe wert.
- Hefe aktivieren: Erwärme die Milch lauwarm (nicht heiß!). Löse die frische Hefe darin auf, gib 1 TL Zucker dazu und rühre um. Lass die Mischung 5-10 Minuten stehen, bis sie schäumt. Das zeigt dir, dass die Hefe aktiv ist und der Teig später schön aufgeht. (Wenn keine Bläschen kommen, ist die Hefe vielleicht zu alt – dann lieber neu ansetzen.)
- Trockene Zutaten mischen: Gib das Mehl, den restlichen Zucker, den Vanillezucker, das Salz und den Zitronenabrieb in eine große Schüssel. Vermische alles kurz mit einem Löffel.
- Teig kneten: Gib die Hefemilch, das Ei und die weiche Butter zu den trockenen Zutaten. Knete alles mit dem Handrührgerät (Knethaken) für etwa 5 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig. Der Teig sollte sich vom Schüsselrand lösen. Wenn er zu klebrig ist, gib noch 1-2 EL Mehl dazu. Ist er zu trocken, einen Schuss Milch.
- Rosinen einarbeiten: Die eingeweichten Rosinen abtropfen lassen und unter den Teig kneten. Achte darauf, dass sie gleichmäßig verteilt sind. (Ich drücke sie manchmal mit den Händen unter, das geht schneller.)
- Teig gehen lassen: Forme den Teig zu einer Kugel, lege ihn zurück in die Schüssel und decke sie mit einem Küchenhandtuch ab. Lass ihn an einem warmen Ort (ca. 30°C) für 1 Stunde gehen, bis er sich verdoppelt hat. Mein Trick: Ich stelle die Schüssel auf die Heizung oder in den ausgeschalteten Backofen mit einer Schüssel heißem Wasser darunter. Das beschleunigt den Prozess.
- Teig portionieren: Nach der Gehzeit den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und nochmals kurz durchkneten. Teile ihn in 8-10 gleich große Stücke (je nachdem, wie groß deine Grittibänz sein sollen). Jedes Stück zu einer Kugel formen.
- Grittibänz formen: Rolle jedes Teigstück zu einer Rolle (ca. 20 cm lang). Lege sie auf das mit Backpapier belegte Blech. Für den Kopf: Drücke ein Ende der Rolle etwas flach und schneide mit einem Messer zwei kleine Schlitze für die Arme ein. Ziehe die Arme leicht auseinander. Für die Beine: Schneide das untere Ende einmal ein und spreize es leicht. Jetzt hast du die typische Grittibänz-Form! (Sieht aus wie ein kleiner Mann, oder?)
- Augen setzen: Drücke für jedes Auge eine eingeweichte Rosine in den Kopf. Drücke sie leicht an, damit sie beim Backen nicht herausfallen. (Ich mache manchmal auch einen Mund aus einer Rosine – das finden Kinder besonders lustig.)
- Zweite Gehzeit: Decke die geformten Grittibänz mit dem Küchenhandtuch ab und lass sie weitere 30 Minuten gehen. Sie sollten jetzt schön prall aussehen. (In der Zwischenzeit kannst du den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.)
- Bestreichen und backen: Verquirle das Eigelb mit der Milch und bestreiche die Grittibänz damit vorsichtig. Achte darauf, dass die Rosinen nicht mit Eigelb bedeckt werden – sonst werden sie matschig. Backe sie auf der mittleren Schiene für 15-18 Minuten, bis sie goldbraun sind. (Die Backzeit kann je nach Ofen variieren – mach die Probe: Ein Grittibänz anstechen, wenn kein Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.)
- Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lass die Grittibänz auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 20 Minuten. In dieser Zeit werden sie noch etwas fester.
Ein wichtiger Tipp aus meiner Erfahrung: Die zweite Gehzeit ist entscheidend. Wenn du sie überspringst, werden die Grittibänz nicht so fluffig. Ich habe das einmal gemacht, weil ich keine Zeit hatte – das Ergebnis war eher „steinzeitlich” als „saftig”. Also: Geduld ist hier der Schlüssel!
Backtipps & Techniken
Hier kommen meine besten Tricks, die ich über die Jahre gesammelt habe. Manche habe ich von meiner Oma, andere durch Trial-and-Error gelernt. Sie machen den Unterschied zwischen guten und perfekten Grittibänz aus.
- Die richtige Teigtemperatur: Der Teig sollte nicht zu kalt sein, wenn du ihn formst. Kalter Teig reißt leichter und die Rosinen fallen heraus. Lass ihn nach der ersten Gehzeit kurz bei Raumtemperatur ruhen, bevor du ihn formst.
- Nicht zu viel Mehl verwenden: Beim Formen neigt man dazu, die Arbeitsfläche stark zu bemehlen. Das macht den Teig trocken. Streue nur ganz wenig Mehl – der Teig sollte noch leicht kleben, das ist normal.
- Gleichmäßige Größe: Damit alle Grittibänz gleichmäßig backen, sollten sie ähnlich groß sein. Ich wiege die Teigstücke manchmal ab – 80-100 g pro Stück sind ideal.
- Backofen nicht überhitzen: 180°C sind perfekt. Wenn der Ofen zu heiß ist, werden die Grittibänz außen braun, innen aber bleiben sie roh. Ein Backofenthermometer hilft, wenn dein Ofen ungenau ist (meiner ist das leider).
- Die Rosinen vor dem Verbrennen schützen: Wenn die Rosinen zu weit oben auf dem Kopf sitzen, können sie im Ofen verbrennen. Drücke sie etwas tiefer in den Teig oder bedecke sie mit einem kleinen Stück Backpapier, wenn sie zu dunkel werden.
- Fehler, den ich gemacht habe: Einmal habe ich die Grittibänz zu lange gehen lassen – sie wurden so groß, dass sie im Ofen zusammengefallen sind. Die Gehzeit ist wichtig, aber übertreibe es nicht. Wenn der Teig übermäßig aufgeht, kann er instabil werden.
- Multitasking-Tipp: Während der zweiten Gehzeit kannst du schon mal die Küche aufräumen oder den Tisch decken. Oder du machst eine Tasse Tee und genießt den Duft – das ist meine Lieblingsmethode.
Ein letzter Tipp: Wenn du die Grittibänz am Vortag backen willst, lass sie komplett abkühlen und bewahre sie in einer luftdichten Dose auf. Am Nikolaustag schmeckst du sie dann kurz im Ofen auf – das macht sie wieder fast wie frisch gebacken.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist unglaublich vielseitig. Ich habe im Laufe der Jahre viele Versionen ausprobiert, und hier sind meine liebsten Abwandlungen. Vielleicht findest du ja deine neue Lieblingsvariante darunter.
- Vegane Grittibänz: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. „Alsan”), die Milch durch Hafermilch und das Ei durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser. Der Teig wird etwas fester, aber das Ergebnis ist trotzdem saftig. Ich habe das letztes Jahr für eine Freundin gemacht, und sie war begeistert.
- Schoko-Grittibänz: Füge 2 EL Kakaopulver zum Mehl hinzu und ersetze die Rosinen durch Schokotropfen (z.B. „Dr. Oetker”). Das gibt eine herrlich schokoladige Note. Perfekt für kleine Schokoholics!
- Zimtsterne-Variante: Gib 1 TL Zimt und 1/2 TL Kardamom zum Teig. Die Rosinen bleiben drin. Das schmeckt weihnachtlich und würzig – wie eine Mischung aus Grittibänz und Zimtsternen.
- Glutenfrei: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. „Schaer” oder „Bauckhof”). Der Teig wird etwas bröseliger, also gib 1 TL Flohsamenschalenpulver dazu, um die Bindung zu verbessern. Die Gehzeit kann etwas länger dauern.
- Fruchtige Variante: Statt Rosinen nimmst du getrocknete Cranberries oder Aprikosenstücke. Die Cranberries geben eine säuerliche Note, die super mit dem süßen Teig harmoniert. Ich habe das mal zu Thanksgiving gemacht – ein voller Erfolg.
- Herzhafte Grittibänz: Ja, das geht auch! Lass den Zucker und die Rosinen weg, gib 1 TL Salz, etwas Rosmarin und 50 g geriebenen Käse (z.B. Gruyère) in den Teig. Forme sie wie gewohnt und bestreiche sie mit etwas Olivenöl. Perfekt als Snack zum Apéro.
Meine persönliche Lieblingsvariante? Die mit Zimt und Kardamom. Sie erinnert mich an die Weihnachtsmärkte in Wien, wo ich mal war. Der Duft allein macht mich schon glücklich. Probier einfach aus, was dir schmeckt – dieses Rezept verzeiht viel.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die Grittibänz schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind. Aber auch kalt sind sie ein Genuss. Hier sind meine Tipps für das perfekte Servieren und die richtige Aufbewahrung.
Servieren: Lege die Grittibänz auf eine schöne Platte, vielleicht mit einem weihnachtlichen Stoffservietten darunter. Sie sind der Star auf jedem Nikolaus-Frühstückstisch. Dazu passen eine Tasse heißer Kakao oder ein Glas Milch – für die Erwachsenen auch ein Glühwein. Ich serviere sie manchmal mit einer Schüssel warmer Vanillesoße zum Dippen – das lieben die Kinder.
Aufbewahrung: Bewahre die Grittibänz in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu 3 Tage frisch. Lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält sie saftig. (Aber wechsle das Brot täglich, sonst schimmelt es.)
Einfrieren: Du kannst die Grittibänz auch einfrieren. Wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach bei Zimmertemperatur aus der Verpackung und lässt sie 1-2 Stunden liegen. Oder du wärmst sie kurz im Backofen bei 150°C auf – dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Reheating: Wenn die Grittibänz vom Vortag sind, werden sie oft etwas trocken. Wickle sie in ein feuchtes Küchentuch und gib sie für 5 Minuten bei 150°C in den Ofen. Das macht sie wieder schön weich. Oder du toastest sie kurz im Toaster – das gibt eine knusprige Kruste.
Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt, schmecken die Grittibänz am zweiten Tag manchmal sogar noch besser. Die Aromen von Zitrone und Rosinen ziehen dann richtig durch. Also keine Sorge, wenn du sie einen Tag vorher backst – sie werden nur besser!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Und diese Grittibänz sind – in Maßen genossen – durchaus in Ordnung. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 10 Stücken):
- Kalorien: ca. 280 kcal
- Kohlenhydrate: 45 g
- Eiweiß: 6 g
- Fett: 8 g
- Ballaststoffe: 2 g
Die Rosinen liefern natürliche Süße und enthalten Eisen und Antioxidantien. Die Zitronenschale bringt Vitamin C mit. Und der Hefeteig ist leichter verdaulich als manches andere Gebäck. Klar, es ist kein Diät-Rezept, aber für einen besonderen Anlass wie den Nikolaustag ist es genau richtig.
Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Spuren von Schalenfrüchten (durch die Rosinen, die manchmal in Anlagen verarbeitet werden). Für Allergiker gibt es die veganen und glutenfreien Varianten oben.
Ich persönlich sehe diese Grittibänz als Teil einer ausgewogenen Ernährung. Ein Stück am Nikolaustag – das ist kein Problem. Und wenn du sie mit der Familie teilst, ist das auch gut für die Seele. Und die Seele braucht auch mal etwas Süßes, oder?
Fazit
Dieses Rezept für saftige Grittibänz mit Rosinenaugen ist mehr als nur ein Gebäck – es ist ein Stück Kindheit, ein Ritual, das du jedes Jahr aufs Neue zelebrieren kannst. Es ist einfach, ehrlich und macht einfach glücklich. Ich liebe es, wie der Duft durch die Wohnung zieht und alle in Weihnachtsstimmung versetzt.
Ich ermutige dich, das Rezept nach deinen eigenen Vorlieben anzupassen. Ob mit Schokolade, vegan oder mit Zimt – mach es zu deinem. Und wenn du es ausprobierst, erzähl mir davon! Hinterlasse einen Kommentar unter dem Beitrag, teile deine Fotos auf Pinterest oder tagge mich in deinen Stories. Ich bin schon gespannt auf deine Kreationen.
Denk daran: Backen ist Liebe, die man essen kann. Und diese Grittibänz sind voller Liebe – für dich und deine Familie. Ich wünsche dir einen wundervollen Nikolaustag voller Freude, Lachen und natürlich ganz viel Genuss. Du schaffst das, glaub mir!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig auch am Vorabend vorbereiten?
Ja, absolut! Bereite den Teig zu, forme die Grittibänz und lass sie abgedeckt über Nacht im Kühlschrank gehen. Am nächsten Morgen nimmst du sie 30 Minuten vor dem Backen heraus und backst sie wie gewohnt. Das spart Zeit und die Aromen werden intensiver.
Warum werden meine Grittibänz nicht fluffig?
Das kann mehrere Ursachen haben: Die Hefe war zu alt oder die Milch zu heiß (dann stirbt die Hefe). Achte darauf, dass die Milch nur lauwarm ist (ca. 30°C). Auch eine zu kurze Gehzeit kann der Grund sein – lass den Teig lieber etwas länger gehen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.
Kann ich die Rosinen durch andere Trockenfrüchte ersetzen?
Ja, du kannst getrocknete Cranberries, Aprikosenstücke, Datteln oder Feigen verwenden. Schneide größere Stücke klein und weiche sie vorher in Wasser oder Saft ein. Das verhindert, dass sie im Ofen austrocknen.
Wie verhindere ich, dass die Rosinen beim Backen verbrennen?
Drücke die Rosinen tief genug in den Teig – sie sollten fast vollständig bedeckt sein. Wenn sie trotzdem zu dunkel werden, decke sie in den letzten 5 Minuten der Backzeit mit einem kleinen Stück Backpapier ab. Auch das Einweichen in Wasser hilft, da sie dann nicht so schnell verbrennen.
Kann ich die Grittibänz auch ohne Ei backen?
Ja, für eine vegane Version ersetze das Ei durch 1 EL Leinsamen (gemahlen) + 3 EL Wasser. Lass die Mischung 5 Minuten quellen, bis sie schleimig wird. Du kannst auch 1/2 zerdrückte Banane nehmen – das gibt zusätzliche Süße und macht den Teig saftig.
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Saftige Grittibänz mit Rosinenaugen – perfektes Rezept zum Nikolaustag
Dieses Rezept für saftige Grittibänz mit Rosinenaugen ist ein traditionelles Hefegebäck zum Nikolaustag. Der Teig wird über Nacht im Kühlschrank gegangen, was ihn besonders aromatisch und saftig macht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15-18 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 45 Minuten (inkl. Gehzeiten)
- Yield: 8-10 Stück 1x
- Category: Weihnachtsgebäck
- Cuisine: Schweizerisch
Ingredients
- 500 g Weizenmehl (Type 550)
- 1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Päckchen Trockenhefe
- 250 ml Milch (3,5 % Fett)
- 80 g Butter (weich)
- 80 g Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- Abrieb einer halben Bio-Zitrone
- 100 g Rosinen
- 1 Eigelb + 2 EL Milch (zum Bestreichen)
- Optional: Hagelzucker oder Mandelblättchen zum Bestreuen
Instructions
- Hefe aktivieren: Milch lauwarm erwärmen, frische Hefe darin auflösen, 1 TL Zucker zugeben und 5-10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt.
- Trockene Zutaten mischen: Mehl, restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz und Zitronenabrieb in einer großen Schüssel vermischen.
- Teig kneten: Hefemilch, Ei und weiche Butter zu den trockenen Zutaten geben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) etwa 5 Minuten zu einem glatten, elastischen Teig kneten.
- Rosinen einarbeiten: Eingeweichte Rosinen abtropfen lassen und unter den Teig kneten.
- Teig gehen lassen: Teig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen, mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort (ca. 30°C) 1 Stunde gehen lassen, bis er sich verdoppelt hat.
- Teig portionieren: Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben, kurz durchkneten und in 8-10 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück zu einer Kugel formen.
- Grittibänz formen: Jedes Teigstück zu einer Rolle (ca. 20 cm lang) rollen. Für den Kopf ein Ende flach drücken und zwei Schlitze für die Arme einschneiden. Für die Beine das untere Ende einmal einschneiden und spreizen.
- Augen setzen: Für jedes Auge eine eingeweichte Rosine in den Kopf drücken.
- Zweite Gehzeit: Geformte Grittibänz mit dem Küchenhandtuch abdecken und weitere 30 Minuten gehen lassen. In der Zwischenzeit Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Bestreichen und backen: Eigelb mit Milch verquirlen und die Grittibänz damit bestreichen. Auf der mittleren Schiene 15-18 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
- Abkühlen lassen: Grittibänz auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
Notes
Die zweite Gehzeit ist entscheidend für die Fluffigkeit. Rosinen vorher 30 Minuten in lauwarmem Wasser oder Rum einweichen, damit sie saftig bleiben und nicht verbrennen. Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen für intensiveres Aroma.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 15
- Sodium: 2
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 45
- Fiber: 2
- Protein: 6
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