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Ich war letzten Dienstag auf dem Bauernmarkt, um die letzten Sonnenblumen der Saison zu ergattern, als der Standbetreiber – ein älterer Herr mit erdigen Fingernägeln und einer Wollmütze, die aussah, als hätte sein Enkel sie gestrickt – anfing, über Kartoffeln zu reden. Nicht über die Sorte oder den Preis, nein. Er redete darüber, wie man sie schneiden muss. „Fächer sie auf”, sagte er und wedelte mit der Hand. „Wie ein Buch, das man aufklappt. Dann werden die Ränder knusprig und das Innere bleibt fluffig.” Ich stand da, eine Tüte Äpfel in der Hand, und hörte zu. Er nannte es „Hasselback”, und ehrlich, ich hatte den Namen schon mal gehört, aber nie wirklich verstanden, warum die Leute so einen Aufstand darum machen.
Zuhause angekommen, musste ich es sofort ausprobieren. Die Knusprigen Hasselback-Kartoffeln sind seitdem mein absoluter Herbst-Favorit. Es ist dieses Gericht, bei dem man denkt: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?” Die dünnen Scheiben, die im Ofen wie ein Fächer auseinanderklaffen und an den Rändern goldbraun und knusprig werden, während das Innere butterweich bleibt. Dazu eine Prise Rosmarin und Knoblauch – der Duft allein ist es wert. Ich meine, vielleicht habt ihr auch schon mal so einen Moment erlebt, wo ein simpler Tipp von einem Fremden alles verändert. Genau so war es bei mir. Seitdem mache ich diese Kartoffeln zu jeder Gelegenheit, ob zum Sonntagsbraten oder einfach nur so, weil der Herbstwind ums Haus pfeift und man etwas Wärmendes braucht.
Warum ihr diese Knusprigen Hasselback-Kartoffeln lieben werdet
Diese Kartoffeln sind nicht nur ein weiteres Beilagen-Rezept. Sie sind eine Erfahrung. Ich habe sie in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gemacht, jedes Mal mit kleinen Anpassungen, und jedes Mal waren sie weg, bevor ich mich versehen konnte. Hier ist, warum sie bei euch genauso ankommen werden:
- Perfekt für den Herbst: Wenn die Blätter fallen und die Luft kühler wird, gibt es nichts Besseres als den Duft von Knoblauch und Rosmarin aus dem Ofen. Diese Kartoffeln passen einfach zur Jahreszeit.
- Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Supermarkt-Gänge. Ihr braucht nur Kartoffeln, Öl, Knoblauch, Kräuter und Salz. Das habt ihr wahrscheinlich alles zu Hause.
- Knusprig und fluffig zugleich: Das ist der Zauber der Hasselback-Technik. Die dünnen Scheiben werden außen knusprig wie Pommes, aber das Innere bleibt zart und cremig. Ein Textur-Traum.
- Immer ein Hingucker: Serviert diese Kartoffeln auf einer Platte, und alle werden „Wow” sagen. Sie sehen aus wie kleine Kunstwerke – ohne dass ihr ein Profi-Koch sein müsst.
- Unwiderstehlich lecker: Der Knoblauch und die Kräuter ziehen in die Einschnitte ein und verleihen jeder Scheibe Geschmack. Ich sage nur: einmal probieren, nie wieder zurück.
Was diese Knusprigen Hasselback-Kartoffeln von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Zubereitung. Viele Rezepte lassen die Kartoffeln einfach im Ofen vor sich hin garen. Ich habe aber einen Trick gelernt: die Kartoffeln vor dem Backen in kochendem Wasser zu blanchieren. Das klingt nach einem Extra-Schritt, aber glaubt mir, es ist der Schlüssel zu dieser perfekten Knusprigkeit. Die Stärke wird freigesetzt, und die Kartoffeln werden innen schön weich, während die Außenhaut im Ofen knuspert. Es ist nicht einfach nur eine weitere Version – es ist die beste Version.
Ich liebe dieses Rezept, weil es mich an diesen windigen Markttag erinnert. Es ist comfort food, das nach Herbst schmeckt und nach Gemütlichkeit. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne stundenlang in der Küche zu stehen, oder um einen einfachen Abend in etwas Besonderes zu verwandeln.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese Knusprigen Hasselback-Kartoffeln braucht ihr nur wenige, aber entscheidende Zutaten. Jede Komponente spielt ihre Rolle, um das perfekte Ergebnis zu erzielen. Hier ist meine Liste, basierend auf vielen Testläufen in meiner Küche.
- 8 mittelgroße festkochende Kartoffeln (ca. 1 kg): Ich schwöre auf festkochende Sorten wie Linda, Annabelle oder kleine Drillinge. Sie behalten beim Schneiden ihre Form und werden innen schön cremig. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen leichter – das ist nichts für die Hasselback-Technik.
- 4 Esslöffel Olivenöl (oder 60 ml): Ein gutes Olivenöl ist hier Gold wert. Es sorgt für die Knusprigkeit und gibt einen milden, fruchtigen Geschmack. Ich verwende am liebsten ein natives Olivenöl extra, aber ein neutrales Öl wie Raps geht auch.
- 4 Knoblauchzehen, fein gehackt: Knoblauch ist das Herz dieses Gerichts. Er wird im Ofen mild und süßlich. Ich empfehle, ihn frisch zu hacken – der Geschmack aus dem Glas ist einfach nicht dasselbe.
- 2 Zweige frischer Rosmarin (oder 1 TL getrocknet): Der Duft von Rosmarin und Kartoffeln ist für mich der Inbegriff von Herbstküche. Frischer Rosmarin ist intensiver, aber getrockneter funktioniert auch gut. Zupft die Nadeln einfach ab und hackt sie fein.
- 1 Teelöffel grobes Meersalz: Salz ist entscheidend, um den Geschmack der Kartoffeln hervorzuheben. Ich streue es großzügig über die Kartoffeln, bevor sie in den Ofen kommen.
- ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen: Ein bisschen Schärfe und Würze, die perfekt mit dem Knoblauch harmoniert.
- Optional: 2 Esslöffel Butter (30 g): Ein paar kleine Butterflocken auf den Kartoffeln in den letzten 10 Minuten – das macht sie noch goldener und gibt einen extra Schmelz. Nicht zwingend nötig, aber wer mag schon nein zu Butter sagen?
Ein Tipp zur Auswahl der Kartoffeln: Achtet darauf, dass sie alle ungefähr gleich groß sind. Dann garen sie gleichmäßig, und ihr habt keine, die schon verbrannt ist, während eine andere noch hart ist. Ich kaufe meine Kartoffeln immer auf dem Wochenmarkt – die sind oft erdiger und haben mehr Geschmack. Wenn ihr keine festkochenden Kartoffeln findet, könntet ihr auch vorwiegend festkochende nehmen, aber passt dann auf, dass sie nicht zu weich werden.
Für eine vegane Variante lasst ihr einfach die Butter weg und verwendet etwas mehr Olivenöl. Das funktioniert genauso gut. Und wenn ihr keinen Rosmarin mögt, probiert es mit Thymian oder Salbei – auch das sind tolle herbstliche Kräuter.
Benötigte Küchengeräte
Bevor ihr loslegt, sammelt am besten alles, was ihr braucht. Die richtige Ausrüstung macht den Unterschied, aber keine Sorge – ihr habt das meiste bestimmt schon in der Schublade.
- Ein scharfes Messer: Ein großes Kochmesser ist ideal. Die Klinge sollte lang und scharf sein, damit ihr die Kartoffeln sauber einschneiden könnt, ohne durchzurutschen.
- Zwei Holzkochlöffel oder Essstäbchen: Das ist mein Geheimtipp! Legt die Kartoffel zwischen die Stiele der Löffel, bevor ihr sie einschneidet. Die Löffel verhindern, dass ihr versehentlich ganz durchschneidet. Perfekt für gleichmäßige, dünne Scheiben.
- Ein Backblech oder eine große Auflaufform: Die Kartoffeln sollten nebeneinander Platz haben, ohne sich zu berühren. Ein Backblech mit Backpapier ausgelegt ist ideal – die Reinigung ist dann ein Kinderspiel.
- Ein großer Topf: Zum Blanchieren der Kartoffeln. Er sollte groß genug sein, dass die Kartoffeln bedeckt sind.
- Eine kleine Schüssel: Zum Vermischen des Öls, des Knoblauchs und der Kräuter.
- Ein Pinsel (optional): Damit verteilt ihr die Öl-Mischung gleichmäßig in den Einschnitten. Ich benutze oft einfach meine Finger – das ist persönlicher und spart Spülarbeit.
Wenn ihr keine Holzkochlöffel habt, tun es auch dicke Gummibänder, die ihr um die Kartoffel wickelt, oder ihr legt sie auf einen Suppenlöffel. Hauptsache, die Klinge trifft auf einen Widerstand, der sie aufhält. Ich habe am Anfang einfach drauflos geschnitten und ein paar Kartoffeln komplett zerteilt – aus Fehlern lernt man!
Zubereitung der Knusprigen Hasselback-Kartoffeln
Jetzt wird es ernst. Folgt diesen Schritten, und ihr werdet mit den knusprigsten, aromatischsten Kartoffeln belohnt, die ihr je gegessen habt. Nehmt euch Zeit – der Aufwand lohnt sich.
- Den Ofen vorheizen (200°C Ober-/Unterhitze): Heizt den Ofen rechtzeitig vor, damit er schön heiß ist, wenn die Kartoffeln hineinkommen. Die Hitze ist entscheidend für die Knusprigkeit.
- Die Kartoffeln vorbereiten und blanchieren: Wascht die Kartoffeln gründlich, aber schält sie nicht. Die Schale hält sie zusammen und wird später knusprig. Setzt einen großen Topf mit Salzwasser auf und bringt es zum Kochen. Gebt die Kartoffeln hinein und lasst sie für 8–10 Minuten kochen. Sie sollten außen weich, innen aber noch fest sein. Das Blanchieren ist der Trick, den mir der Marktmann verraten hat – es macht die Kartoffeln innen fluffig, ohne dass sie zu lange im Ofen müssen.
- Die Kartoffeln abkühlen lassen: Gießt die Kartoffeln ab und lasst sie kurz abkühlen, bis ihr sie anfassen könnt. Sie sollten noch warm, aber nicht mehr kochend heiß sein. Trocknet sie mit einem Küchentuch ab – nasse Kartoffeln werden nicht knusprig.
- Die Hasselback-Schnitte vorbereiten: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Legt eine Kartoffel zwischen die Stiele zweier Holzkochlöffel (oder auf einen Löffel). Schneidet mit dem scharfen Messer vorsichtig quer zur Länge der Kartoffel etwa 3–4 mm dicke Scheiben ein. Die Löffel verhindern, dass ihr ganz durchschneidet. Die Einschnitte sollten etwa 80% der Kartoffel erreichen, sodass die Unterseite intakt bleibt. Wiederholt das mit allen Kartoffeln.
- Die Öl-Mischung zubereiten: In einer kleinen Schüssel das Olivenöl, den gehackten Knoblauch und den fein gehackten Rosmarin verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Diese Mischung duftet schon jetzt unglaublich!
- Die Kartoffeln bestreichen: Legt die eingeschnittenen Kartoffeln auf das vorbereitete Backblech. Nehmt einen Pinsel oder eure Finger und verteilt die Öl-Mischung großzügig über die Kartoffeln. Achtet darauf, dass das Öl auch in die Einschnitte läuft – das ist der Schlüssel zum Geschmack. Drückt die Kartoffeln dabei leicht auseinander, damit die Flüssigkeit hineinziehen kann.
- Das erste Mal backen (30 Minuten): Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Kartoffeln für 30 Minuten. Nach dieser Zeit sollten sie anfangen, goldbraun zu werden.
- Nachölen und weiterbacken (20–25 Minuten): Holt das Blech heraus und bestreicht die Kartoffeln erneut mit der restlichen Öl-Mischung (oder gebt ein paar Butterflocken dazu). Backt sie weitere 20–25 Minuten, bis sie tief goldbraun und knusprig sind. Die Röstaromen sollten sich an den Rändern zeigen – das ist der Moment, auf den wir warten.
- Ruhen lassen und servieren: Nehmt die Kartoffeln aus dem Ofen und lasst sie 2–3 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann vorsichtig auf eine Platte heben und mit etwas grobem Meersalz bestreuen. Die Knusprigen Hasselback-Kartoffeln schmecken am besten, wenn sie noch heiß sind – also schnell servieren!
Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn ihr sichergehen wollt, dass die Kartoffeln innen gar sind, testet mit einem dünnen Spieß. Er sollte leicht durch das Fruchtfleisch gleiten, ohne auf Widerstand zu stoßen. Und keine Panik, wenn ein paar Scheiben abbrechen – das passiert den Besten. Einfach weitermachen, es schmeckt trotzdem!
Tipps & Tricks für die perfekten Hasselback-Kartoffeln
Ich habe bei diesem Rezept so einige Fehler gemacht, damit ihr sie nicht wiederholen müsst. Hier sind meine besten Erkenntnisse aus der Küche.
- Der richtige Schnitt: Die gleichmäßigen Einschnitte sind das A und O. Wenn sie zu dick sind, werden sie nicht knusprig. Sind sie zu dünn, fallen sie auseinander. Übt am besten an einer Kartoffel, bis ihr ein Gefühl dafür habt. Die Holzkochlöffel sind wirklich die Rettung!
- Nicht zu lange blanchieren: Die 8–10 Minuten im kochenden Wasser sind perfekt. Wenn die Kartoffeln zu weich werden, zerfallen sie beim Schneiden. Sie sollten außen weich, innen aber noch bissfest sein.
- Die Hitze nutzen: Vergesst nicht, die Kartoffeln nach dem ersten Backen noch einmal zu ölen. Das sorgt für die zweite Knusprigkeitswelle. Ich habe einmal vergessen, sie nachzuölen, und sie waren nur halb so knusprig – eine Lehre fürs Leben.
- Multitasking in der Küche: Während die Kartoffeln blanchieren, könnt ihr schon den Knoblauch hacken und den Rosmarin zupfen. Das spart Zeit. Und während sie im Ofen sind, bereite ich gerne ein schnelles Dressing oder einen Dip vor – ein Joghurt-Dip mit Kräutern passt hervorragend.
- Die richtige Temperatur: Wenn euer Ofen ungleichmäßig backt (wie meiner), dreht das Blech nach der Hälfte der Zeit einmal um. So werden alle Kartoffeln gleichmäßig knusprig.
Einmal habe ich die Kartoffeln zu früh aus dem Ofen genommen, weil ich dachte, sie wären fertig. Sie waren innen noch etwas mehlig – nicht schlimm, aber nicht perfekt. Also: lieber ein paar Minuten länger backen, bis die Ränder richtig knusprig sind. Das Geduldsspiel lohnt sich!
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Probiert euch aus und macht es zu eurem eigenen.
- Käse-Liebhaber-Variante: Streut in den letzten 5 Minuten etwas geriebenen Parmesan oder Gouda über die Kartoffeln. Der Käse schmilzt und wird knusprig – ein Traum!
- Herbstliche Gewürznote: Statt Rosmarin könnt ihr auch eine Mischung aus Thymian, Salbei und etwas Muskatnuss verwenden. Das passt perfekt zu Wildgerichten oder einem kräftigen Rotwein.
- Schärfe für Mutige: Gebt eine Prise Chiliflocken oder Cayennepfeffer zur Öl-Mischung. Die leichte Schärfe bricht die Cremigkeit der Kartoffeln und gibt einen tollen Kick.
- Vegane Version: Ersetzt die Butter durch weiteres Olivenöl oder eine vegane Margarine. Ich habe es mit Kokosöl probiert – das gibt einen leichten, exotischen Touch, der überraschend gut funktioniert.
- Süßkartoffeln statt normaler: Ja, das geht auch! Süßkartoffeln sind etwas weicher, also schneidet sie etwas dicker (ca. 5 mm) und backt sie 5–10 Minuten kürzer. Der süßliche Geschmack mit Knoblauch und Rosmarin ist herrlich.
Ich habe einmal eine „Frühlings-Variante” mit frischem Dill und Zitronenschale ausprobiert. War auch lecker, aber für mich bleibt die herbstliche Kombination aus Knoblauch und Rosmarin die Nummer eins. Probiert einfach, was euch schmeckt!
Servier- und Aufbewahrungstipps
Die Knusprigen Hasselback-Kartoffeln sind ein Star auf jedem Teller. Hier erfahrt ihr, wie ihr sie am besten serviert und wie ihr Reste verwertet.
- Servieren: Am besten direkt aus dem Ofen, solange sie noch heiß und knusprig sind. Legt sie auf eine große Platte, bestreut sie mit etwas grobem Salz und vielleicht einem Zweig Rosmarin zur Dekoration. Sie passen perfekt zu einem saftigen Braten, gegrilltem Lachs oder einfach als Hauptgericht mit einem grünen Salat.
- Dips: Ein cremiger Joghurt-Dip mit Knoblauch und Kräutern oder eine schnelle Aioli sind ideale Begleiter. Aber auch ein Kräuterquark oder eine scharfe Salsa passen wunderbar.
- Aufbewahrung: Falls mal welche übrig bleiben (was selten vorkommt), könnt ihr sie im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 2–3 Tage aufbewahren. Sie verlieren allerdings etwas von ihrer Knusprigkeit.
- Wiederaufwärmen: Der Ofen ist hier die beste Wahl. Heizt ihn auf 180°C vor und backt die Kartoffeln für 5–8 Minuten, bis sie wieder knusprig sind. Die Mikrowelle macht sie leider nur weich und matschig – also lieber den Ofen nehmen.
- Einfrieren: Das Einfrieren ist nicht ideal, da die Kartoffeln danach ihre Textur verlieren. Aber wenn ihr unbedingt müsst, friert sie nach dem Backen ein und taut sie langsam im Kühlschrank auf. Dann im Ofen aufwärmen.
Ein Tipp: Der Geschmack entwickelt sich, wenn die Kartoffeln etwas abkühlen. Ich finde, sie schmecken sogar am nächsten Tag noch fantastisch – einfach kalt aus dem Kühlschrank als Snack. Aber das ist vielleicht Geschmackssache!
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Diese Knusprigen Hasselback-Kartoffeln sind nicht nur lecker, sondern haben auch einiges zu bieten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (basierend auf 4 Portionen):
| Nährwert | Menge pro Portion |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Fett | 14 g |
| Kohlenhydrate | 32 g |
| Ballaststoffe | 4 g |
| Eiweiß | 5 g |
- Kartoffeln sind reich an Kalium: Das ist gut für den Blutdruck und die Muskelfunktion. Gerade im Herbst, wenn wir mehr Zeit drinnen verbringen, ist das ein Plus.
- Ballaststoffe für die Verdauung: Die Schale der Kartoffeln enthält viele Ballaststoffe, die satt machen und die Verdauung fördern.
- Gesunde Fette aus Olivenöl: Olivenöl ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren, die gut fürs Herz sind.
- Knoblauch als Immunbooster: Knoblauch ist bekannt für seine antibakteriellen Eigenschaften – perfekt für die kalte Jahreszeit.
Wenn ihr auf eine ausgewogene Ernährung achtet, sind diese Kartoffeln in Maßen ein toller Bestandteil. Ich persönlich finde, dass ein bisschen Fett und Kohlenhydrate ab und zu einfach dazugehören – besonders, wenn es so gut schmeckt!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch mehligkochende Kartoffeln verwenden?
Ich rate davon ab. Mehligkochende Kartoffeln zerfallen beim Kochen und Schneiden leicht. Festkochende Sorten behalten ihre Form und werden innen schön cremig. Wenn ihr nur mehlige habt, kocht sie kürzer (ca. 5 Minuten) und schneidet sie vorsichtiger.
Warum werden meine Kartoffeln nicht knusprig?
Das liegt meistens an zu wenig Öl oder einer zu niedrigen Ofentemperatur. Achtet darauf, die Kartoffeln nach dem ersten Backen noch einmal gründlich zu ölen. Und stellt sicher, dass der Ofen wirklich auf 200°C vorgeheizt ist. Ein Umluft-Ofen kann auch helfen – dann reichen 180°C.
Kann ich die Kartoffeln im Voraus zubereiten?
Ja, aber nur teilweise. Ihr könnt die Kartoffeln blanchieren und einschneiden, dann abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Servieren ölt ihr sie ein und backt sie wie beschrieben. Das spart Zeit, wenn ihr Gäste erwartet.
Wie bekomme ich die Einschnitte gleichmäßig hin?
Die Holzkochlöffel-Methode ist der einfachste Weg. Legt die Kartoffel zwischen zwei Löffelstiele, dann schneidet ihr automatisch gleich tief ein. Mit etwas Übung bekommt ihr ein Gefühl dafür – es muss nicht perfekt sein, es schmeckt trotzdem!
Passen diese Kartoffeln zu einer Diät?
In Maßen ja. Sie sind von Natur aus glutenfrei und können mit weniger Öl zubereitet werden (dann werden sie aber weniger knusprig). Für eine Low-Carb-Diät sind sie nicht geeignet, aber als Teil einer ausgewogenen Ernährung sind sie ein toller Sattmacher.
Fazit
Diese Knusprigen Hasselback-Kartoffeln sind mehr als nur eine Beilage – sie sind ein kleines Herbstwunder. Mit ihrer knusprigen Hülle und dem fluffigen Inneren bringen sie alles mit, was ein gutes Comfort Food braucht. Und die Geschichte dahinter? Ein Tipp von einem Fremden auf dem Markt, der mein Kartoffel-Spiel für immer verändert hat. Genau das liebe ich am Kochen: diese unerwarteten Momente, die ein einfaches Gericht zu etwas Besonderem machen.
Probiert es aus und macht es zu eurem eigenen. Vielleicht mit etwas mehr Knoblauch, einem anderen Kräuter-Mix oder einem extra Klecks Butter – scheut euch nicht, zu experimentieren. Ich bin mir sicher, dass diese Kartoffeln auch bei euch schnell zum Lieblingsgericht werden. Lasst mir doch in den Kommentaren wissen, wie sie bei euch angekommen sind! Welche Variation habt ihr ausprobiert? Oder habt ihr einen eigenen Trick für die perfekte Knusprigkeit? Ich bin gespannt auf eure Geschichten.
Also, ran an die Kartoffeln und ab in die Küche. Der Herbst wartet schon!
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Knusprige Hasselback-Kartoffeln: Das perfekte Herbstgericht
Diese knusprigen Hasselback-Kartoffeln sind ein herbstliches Comfort Food mit goldbraunen, fächerartigen Scheiben, die außen knusprig und innen fluffig sind. Mit Knoblauch und Rosmarin verfeinert, sind sie die perfekte Beilage oder Hauptgericht.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Beilage
- Cuisine: Schwedisch
Ingredients
- 8 mittelgroße festkochende Kartoffeln (ca. 1 kg)
- 4 Esslöffel Olivenöl (60 ml)
- 4 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 Zweige frischer Rosmarin (oder 1 TL getrocknet)
- 1 Teelöffel grobes Meersalz
- ½ Teelöffel schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
- Optional: 2 Esslöffel Butter (30 g)
Instructions
- Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Die Kartoffeln gründlich waschen (nicht schälen). In einem großen Topf mit Salzwasser 8–10 Minuten blanchieren, bis sie außen weich, innen aber noch fest sind.
- Die Kartoffeln abgießen und kurz abkühlen lassen, bis sie handwarm sind. Mit einem Küchentuch trocknen.
- Jede Kartoffel zwischen die Stiele zweier Holzkochlöffel legen. Mit einem scharfen Messer quer zur Länge etwa 3–4 mm dicke Scheiben einschneiden, ohne die Unterseite zu durchtrennen.
- In einer kleinen Schüssel Olivenöl, gehackten Knoblauch und fein gehackten Rosmarin verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
- Die eingeschnittenen Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Die Öl-Mischung großzügig mit einem Pinsel oder den Fingern auf den Kartoffeln verteilen, dabei auch in die Einschnitte einarbeiten.
- Die Kartoffeln 30 Minuten backen, bis sie goldbraun werden.
- Das Blech herausnehmen, die Kartoffeln erneut mit der restlichen Öl-Mischung bestreichen (optional Butterflocken hinzufügen). Weitere 20–25 Minuten backen, bis sie tief goldbraun und knusprig sind.
- Die Kartoffeln 2–3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf eine Platte heben und mit grobem Meersalz bestreuen. Heiß servieren.
Notes
Die Kartoffeln vor dem Backen zu blanchieren ist der Schlüssel zur perfekten Knusprigkeit. Für eine vegane Variante die Butter weglassen und mehr Olivenöl verwenden. Die Kartoffeln sollten alle ungefähr gleich groß sein, damit sie gleichmäßig garen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 2 Kar
- Calories: 280
- Sugar: 1
- Sodium: 300
- Fat: 14
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 4
- Protein: 5
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