Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftige Zimtsterne mit knuspriger Baiser-Glasur – glutenfrei

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30-35 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Letzten Dezember stand ich in der Küche meiner Nachbarin Frau Schmidt, und sie musterte mich über den Rand ihrer Brille hinweg, während ich gestand, dass ich noch nie Zimtsterne gebacken hatte. „Nie?”, wiederholte sie, als hätte ich zugegeben, nie Schnee gesehen zu haben. Dann schob sie mir eine Schüssel mit Mandelmehl über die Theke und sagte: „Dann wird es Zeit.” Sie hatte das Rezept von ihrer Großmutter, die aus dem Elsass stammte, aber sie hatte es im Laufe der Jahre immer wieder angepasst – glutenfrei gemacht, die Baiser-Glasur perfektioniert.

Ich muss zugeben, mein erster Versuch war eine Katastrophe. Der Teig war zu trocken, die Glasur lief herunter, und ich stand da mit klebrigen Fingern und einem schlecht gelaunten Ofen. Aber Frau Schmidt hatte mir nicht nur ein Rezept gegeben, sondern eine Methode, ein Gefühl dafür, wie der Teig sich anfühlen sollte – weich, fast samtig, aber fest genug zum Ausrollen. Und diese knusprige Baiser-Glasur? Die ist ihr Geheimnis, und jetzt teile ich es mit dir.

Diese saftigen Zimtsterne mit knuspriger Baiser-Glasur sind nicht nur glutenfrei – sie sind der Beweis, dass Weihnachtsplätzchen ohne Mehl genauso gut, wenn nicht besser schmecken können. Sie sind innen weich und saftig, außen mit einer Haube aus gebackenem Eischnee, die beim Reinbeißen bricht. Ich backe sie jedes Jahr inzwischen dreimal, weil sie einfach immer weg sind. Vielleicht kennst du das ja – du hast Gäste, und plötzlich ist die Keksdose leer. Genau dafür sind diese Sterne gemacht.

Warum du diese Zimtsterne lieben wirst

Diese Zimtsterne sind anders. Wirklich. Ich habe so viele Versionen probiert – trockene, bröselige, geschmacklose – bevor ich bei diesem Rezept gelandet bin. Und jetzt backe ich nichts anderes mehr.

  • Saftig und weich: Dank der richtigen Mischung aus Mandelmehl und Puderzucker bleiben diese Sterne tagelang schön saftig. Keine trockenen Krümel mehr!
  • Knusprige Baiser-Glasur: Die Haube aus Eischnee und Puderzucker wird im Ofen goldbraun und bricht beim Reinbeißen – ein himmlischer Kontrast zum weichen Teig.
  • Glutenfrei, ganz natürlich: Keine seltsamen Mehlmischungen, kein Xanthan – nur Mandelmehl, das von Natur aus glutenfrei ist und den Sternen ihren nussigen Geschmack gibt.
  • Einfache Zutaten: Du brauchst keine exotischen Sachen. Mandelmehl, Puderzucker, Eiweiß, Zimt – das wars. Wahrscheinlich hast du alles schon zu Hause.
  • Perfekt für die Weihnachtsbäckerei: Diese Plätzchen sehen nicht nur toll aus, sie schmecken auch noch so. Ideal zum Verschenken oder für den eigenen Kaffeetisch.
  • Immer ein Erfolg: Selbst wenn du sonst keine glutenfreien Plätzchen backst, diese gelingen garantiert. Ich habe sie schon mit Freunden gebacken, die keine Ahnung vom Backen hatten – und alle waren begeistert.

Was diese Zimtsterne von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Technik. Frau Schmidt hat mir gezeigt, wie man den Teig nicht zu lange knetet, damit er geschmeidig bleibt. Und die Glasur? Die wird nicht einfach aufgetragen, sondern richtig schaumig geschlagen, bis sie glänzt und dicke Spitzen zieht. Das macht den Unterschied zwischen „ganz gut” und „oh mein Gott, die muss ich nachbacken”.

Ehrlich gesagt, diese Zimtsterne sind für mich der Inbegriff von Weihnachten. Wenn ich sie backe, riecht die ganze Wohnung nach Zimt und Mandeln, und ich bin sofort in Festtagsstimmung. Sie sind nicht nur Kekse – sie sind ein Gefühl.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese saftigen Zimtsterne mit knuspriger Baiser-Glasur brauchst du nur wenige, aber entscheidende Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, und ich verrate dir, worauf du achten solltest.

Für den Teig:

  • 200 g gemahlene Mandeln (Mandelmehl): Am besten nimmst du fein gemahlene, blanchierte Mandeln ohne Haut. Die Sorte von Seeberger oder Rapunzel finde ich perfekt. Sie geben dem Teig die saftige Basis. Achte darauf, dass sie nicht zu ölig sind – frische Mandeln sind ideal.
  • 150 g Puderzucker, gesiebt: Ja, gesiebt! Das verhindert Klümpchen und macht den Teig geschmeidig. Du kannst auch Xylit-Puderzucker nehmen, wenn du weniger Zucker verwenden willst – aber der Teig wird dann etwas weniger saftig.
  • 2 Eiweiß (Größe M, ca. 70 g): Die binden den Teig und machen ihn geschmeidig. Nimm frische Eier, am besten in Zimmertemperatur, dann lassen sie sich leichter verarbeiten.
  • 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz holt den Geschmack der Mandeln und des Zimts richtig raus. Nicht vergessen!
  • 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt, wenn möglich): Das Aroma ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt. Ich schwöre auf Ceylon-Zimt für diese Plätzchen – er gibt ein wärmeres, süßeres Aroma.
  • 1/2 TL gemahlene Nelken (optional): Frau Schmidt hat immer eine Prise Nelken dazugegeben. Es unterstreicht den weihnachtlichen Geschmack, ohne aufdringlich zu sein. Kannst du auch weglassen.
  • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone: Das klingt ungewöhnlich für Zimtsterne, aber der Zitruskick hellt den Geschmack auf und verhindert, dass die Plätzchen zu schwer wirken. Probiere es aus!

Für die Baiser-Glasur:

Glutenfreie Zimtsterne mit Baiser-Glasur preparation steps

  • 1 Eiweiß (Größe M, ca. 35 g): Auch hier Zimmertemperatur. Das Eiweiß sollte ganz frisch sein, dann lässt es sich besser aufschlagen.
  • 100 g Puderzucker, gesiebt: Der wird mit dem Eiweiß zu einer dicken, glänzenden Masse geschlagen. Je feiner der Puderzucker, desto glatter die Glasur.
  • 1/2 TL Zitronensaft: Er stabilisiert das Eiweiß und macht die Glasur schön glänzend. Ein Tropfen reicht!

Substitutionshinweise:

Wenn du keine Mandeln verträgst, kannst du das Mandelmehl durch gemahlene Haselnüsse ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas nussiger, aber genauso lecker. Für eine vegane Variante tausche das Eiweiß gegen Aquafaba (Kichererbsenwasser) – 3 EL Aquafaba ersetzen ein Eiweiß. Ich habe es selbst getestet, und es funktioniert überraschend gut, auch wenn die Glasur etwas weniger knusprig wird.

Benötigte Küchengeräte

Für diese Zimtsterne brauchst du kein Spezialequipment, aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit enorm:

  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Zum Aufschlagen des Eischnees und der Glasur. Mit der Hand wird es mühsam – glaub mir, ich hab’s einmal probiert und aufgegeben.
  • Sterne-Ausstecher (ca. 4-5 cm): Am besten aus Metall, sie sind scharf und hinterlassen saubere Kanten. Plastikausstecher sind auch okay, aber sie können den Teig etwas zerren.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts klebt. Ich nehme immer die beschichtete Variante – die hält besser.
  • Teigrolle: Eine glatte Rolle aus Holz oder Edelstahl. Keine Angst, wenn du keine hast – eine saubere Flasche tut’s auch (ich habe schon Bierflaschen zweckentfremdet).
  • Küchenwaage: Für genaue Mengen. Gerade bei glutenfreiem Teig kommt es aufs Gramm an.
  • Schüsseln und Sieb: Zum Sieben des Puderzuckers. Ein feines Sieb verhindert Klümpchen in der Glasur.

Ein Tipp von mir: Investiere in einen guten Sterne-Ausstecher. Die billigen aus Plastik verbiegen sich schnell, und dann werden die Sterne schief. Meine Lieblingsausstecher sind von WMF – die halten ewig.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Keine Sorge, ich führe dich durch jeden Schritt. Nimm dir Zeit – diese Zimtsterne lohnen jede Minute.

Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit)

Vermische in einer großen Schüssel das Mandelmehl, den gesiebten Puderzucker, den Zimt, die Nelken (falls du sie verwendest), den Zitronenabrieb und die Prise Salz. Rühre alles gut durch, damit sich die Aromen verteilen. Gib dann die 2 Eiweiß hinzu und verknete alles mit den Händen oder einem Teigschaber zu einem glatten Teig. Er sollte sich geschmeidig anfühlen, nicht bröselig und nicht klebrig. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Ist er zu klebrig, etwas mehr Mandelmehl.

Forme den Teig zu einer Kugel, wickle sie in Frischhaltefolie und lege sie für 30 Minuten in den Kühlschrank. Das macht den Teig fester und leichter ausrollbar. Während der Teig ruht, kannst du schon mal das Backblech mit Backpapier auslegen.

Schritt 2: Die Baiser-Glasur zubereiten (10 Minuten)

Schlage das Eiweiß mit dem Zitronensaft in einer sauberen, fettfreien Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Sobald das Eiweiß schaumig ist und Spitzen zieht, gib nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzu – etwa einen Esslöffel auf einmal. Schlage weiter, bis die Masse dick, glänzend und schnittfest ist. Sie sollte so fest sein, dass ein Löffel stehen bleibt. Das ist der Moment, in dem du weißt: Die Glasur ist perfekt.

Ein Trick von Frau Schmidt: Gib die letzte Prise Puderzucker erst dann dazu, wenn die Masse schon fast fertig ist. Das macht sie noch stabiler. Und vergiss nicht: Die Schüssel muss absolut fettfrei sein – schon ein Hauch von Eigelb oder Fett verdirbt den Eischnee.

Schritt 3: Den Teig ausrollen und Sterne ausstechen (15 Minuten)

Bestäube deine Arbeitsfläche und die Teigrolle leicht mit Puderzucker (nicht mit Mehl – das würde den glutenfreien Charakter ruinieren). Rolle den Teig gleichmäßig aus, etwa 5-7 mm dick. Nicht dünner, sonst werden die Sterne trocken. Steche mit dem Ausstecher Sterne aus und setze sie mit einem Abstand von etwa 2 cm auf das vorbereitete Backblech. Rolle die Reste zusammen und wiederhole den Vorgang. Aus dieser Menge bekommst du etwa 30-35 Sterne, je nach Größe deines Ausstechers.

Hier ein Tipp aus meiner Küche: Wenn der Teig beim Ausrollen klebt, lege ihn zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie. Dann klebt nichts, und die Sterne werden perfekt.

Schritt 4: Die Glasur auftragen (10 Minuten)

Jetzt kommt der kniffligste Teil: die Glasur. Bestreiche jeden Stern mit einem kleinen Löffel oder einem Pinsel dünn mit der Baiser-Glasur. Du musst nicht bis zum Rand gehen – lass einen schmalen Rand frei, damit die Glasur beim Backen nicht herunterläuft. Die Schicht sollte etwa 2-3 mm dick sein. Wenn du magst, kannst du die Sterne vor dem Backen noch mit gehackten Mandeln bestreuen – das sieht hübsch aus und gibt extra Crunch.

Sei nicht zu perfektionistisch. Die Glasur läuft vielleicht etwas, aber das macht die Sterne erst recht authentisch. Frau Schmidt hat immer gesagt: „Die unregelmäßigen sind die besten.”

Schritt 5: Backen (12-15 Minuten)

Heize den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 130°C). Backe die Zimtsterne auf der mittleren Schiene für etwa 12-15 Minuten. Die Glasur sollte goldbraun werden und leicht Risse bekommen – das ist genau richtig. Der Teig bleibt innen weich und saftig. Achte darauf, dass die Unterseite nicht zu dunkel wird. Wenn du unsicher bist, nimm ein Blech nach 12 Minuten heraus und brich einen Stern an – die Glasur sollte fest sein, der Teig weich.

Lass die Sterne nach dem Backen vollständig auf dem Blech abkühlen. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Versuche nicht, sie zu früh vom Blech zu lösen – sonst brechen sie auseinander. Geduld ist hier der Schlüssel.

Tipps & Tricks für perfekte Zimtsterne

Ich habe über die Jahre einiges gelernt – auch durch Fehler. Hier sind meine besten Tipps, damit deine Zimtsterne jedes Mal gelingen.

  • Teig nicht überkneten: Sobald die Zutaten vermischt sind, hör auf zu kneten. Sonst wird der Teig zäh und die Sterne hart. Kurz und sanft ist die Devise.
  • Glasur richtig schlagen: Der Eischnee muss wirklich steif sein, bevor du den Puderzucker hinzugibst. Und dann weiterschlagen, bis die Masse glänzt und dicke Spitzen zieht. Das dauert etwa 5-6 Minuten. Nicht aufgeben!
  • Glasur nicht zu dick auftragen: Eine dünne Schicht reicht. Zu viel Glasur läuft herunter und verbrennt auf dem Blech. Außerdem wird sie dann zu hart und bröselt.
  • Backzeit im Auge behalten: Jeder Ofen ist anders. Meine Sterne sind bei 150°C nach 13 Minuten perfekt. Aber ich kenne Öfen, die 15 Minuten brauchen. Mach die Probe – die Glasur sollte goldbraun sein und leichte Risse zeigen.
  • Kühl lagern: Zimtsterne halten sich in einer luftdichten Dose bis zu 3 Wochen. Aber ehrlich – sie sind meistens viel schneller weg. Ich bewahre sie im Kühlschrank auf, dann bleiben sie noch saftiger.

Ein Fehler, den ich einmal gemacht habe: Ich habe die Sterne zu früh vom Blech genommen, und sie sind auseinandergebrochen. Seitdem lasse ich sie immer komplett abkühlen – das dauert etwa 30 Minuten, aber es lohnt sich. Und noch was: Wenn die Glasur nach dem Backen nicht glänzt, hast du vielleicht zu wenig Zitronensaft verwendet. Ein halber Teelöffel ist das Minimum.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Herzenslust verändern kannst. Hier sind meine liebsten Variationen:

  • Schoko-Zimtsterne: Füge dem Teig 2 EL ungesüßtes Kakaopulver hinzu und reduziere das Mandelmehl um 10 g. Die Glasur bleibt gleich – der Kontrast zwischen dunklem Teig und weißer Baiserhaube ist ein Hingucker.
  • Nuss-Mix: Ersetze die Hälfte des Mandelmehls durch gemahlene Haselnüsse oder Walnüsse. Das gibt einen anderen, erdigen Geschmack. Ich habe es letztes Jahr mit Pekannüssen probiert – fantastisch!
  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, funktioniert Aquafaba (Kichererbsenwasser) als Eiweißersatz. Für die Glasur schlage 3 EL Aquafaba mit 100 g Puderzucker auf – es wird etwas weniger stabil, aber die Glasur wird trotzdem knusprig. Der Teig wird mit 2 EL Aquafaba statt Eiweiß gebunden.
  • Weniger süß: Verwende für den Teig Xylit-Puderzucker (Birkenzucker) und reduziere den Puderzucker in der Glasur auf 80 g. Die Sterne werden etwas weniger süß, aber immer noch lecker.
  • Gewürzvariation: Statt Nelken kannst du auch 1/2 TL Kardamom oder Lebkuchengewürz verwenden. Das gibt den Sternen eine andere, ebenso weihnachtliche Note.

Meine persönliche Lieblingsvariation? Die Schoko-Zimtsterne. Ich habe sie zum ersten Mal letztes Jahr gebacken, als ich noch eine halbe Tafel dunkle Schokolade übrig hatte – ich habe sie einfach in den Teig gehackt. Seitdem mache ich das immer so.

Servieren & Aufbewahren

Zimtsterne schmecken am besten bei Zimmertemperatur, direkt aus der Dose oder auf einem Teller angerichtet. Serviere sie zu einer Tasse Glühwein, heißer Schokolade oder einem Milchkaffee – die Kombination ist einfach himmlisch. Sie sind auch ein tolles Mitbringsel für Weihnachtsfeiern oder als Geschenk in einer hübschen Dose.

Zum Aufbewahren: Lege die abgekühlten Sterne in eine luftdichte Dose, am besten mit einem Stück Apfel oder einer Scheibe Brot darin (das hält sie saftig). Sie halten sich so bis zu 3 Wochen, aber die Glasur bleibt nur etwa 1 Woche richtig knusprig. Danach wird sie weicher – was auch nicht schlecht ist, nur anders.

Einfrieren? Ja, das geht! Lege die ungebackenen, glasierten Sterne auf ein Blech und friere sie für 2 Stunden ein. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen und bis zu 3 Monate lagern. Zum Backen einfach aus dem Gefrierfach nehmen und direkt in den Ofen schieben – die Backzeit verlängert sich um 2-3 Minuten. Die gebackenen Sterne lassen sich auch einfrieren, aber die Glasur wird dann etwas weicher. Ich friere sie lieber roh ein.

Ein Tipp von mir: Wenn du die Sterne verschenken möchtest, backe sie am Vortag. Sie schmecken am zweiten Tag noch besser, weil die Aromen durchziehen. Und vergiss nicht, sie hübsch zu verpacken – eine Dose mit Schleife macht immer Eindruck.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Diese Zimtsterne sind nicht nur lecker, sie haben auch ein paar gesundheitliche Pluspunkte – zumindest im Vergleich zu klassischen Weihnachtsplätzchen.

Nährwert pro Stück (ca. 20 g) Menge
Kalorien 85 kcal
Fett 5 g
davon gesättigte Fettsäuren 0,4 g
Kohlenhydrate 8 g
davon Zucker 7 g
Eiweiß 2 g
Ballaststoffe 1 g

Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium – gut für Haut und Nerven. Zimt hat entzündungshemmende Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Und weil sie glutenfrei sind, sind sie auch für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit geeignet. Natürlich sind sie immer noch süß und sollten in Maßen genossen werden – aber ein oder zwei Sterne am Tag sind ein schönes kleines Vergnügen ohne schlechtes Gewissen.

Für mich persönlich sind diese Zimtsterne ein Teil einer ausgewogenen Weihnachtszeit. Sie sind nicht „gesund” im Sinne von Diätkost, aber sie sind aus natürlichen Zutaten gemacht und geben mir das Gefühl, etwas Gutes zu essen. Und das ist doch auch was wert, oder?

Fazit

Diese saftigen Zimtsterne mit knuspriger Baiser-Glasur sind mehr als nur ein Rezept – sie sind ein Stück Weihnachten, das du mit deinen Liebsten teilen kannst. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken unglaublich gut und passen perfekt in jede Keksdose. Ob für dich selbst, zum Verschenken oder für die Weihnachtsfeier – diese Sterne kommen immer gut an.

Ich liebe es, wie der Zimtgeruch durch die Wohnung zieht, wenn ich sie backe. Und ich liebe es, wie meine Familie jedes Mal strahlt, wenn ich die Dose öffne. Dieses Rezept ist für mich der Inbegriff von gemütlicher Weihnachtszeit – und ich hoffe, es wird auch für dich zu einem Lieblingsrezept.

Probiere es aus! Und wenn du deine eigenen Variationen findest – lass es mich in den Kommentaren wissen. Ich bin gespannt, wie du die Sterne gestaltest. Vielleicht mit Schokolade? Oder mit einer Prise Kardamom? Teile deine Kreationen mit mir – ich freue mich darauf!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Zimtsterne auch ohne Baiser-Glasur backen?

Ja, du kannst die Glasur weglassen. Dann bestreiche die Sterne vor dem Backen mit etwas Milch oder Wasser und bestreue sie mit Mandelblättchen. Sie werden dann weniger süß und haben eine andere Textur – aber immer noch lecker.

Warum wird meine Glasur nicht fest?

Das liegt meistens an Fett oder Eigelb im Eiweiß. Achte darauf, dass deine Schüssel und der Schneebesen absolut sauber und fettfrei sind. Auch ein Tropfen Zitronensaft hilft, das Eiweiß zu stabilisieren. Schlage es lange genug – mindestens 5 Minuten.

Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?

Ja, du kannst den Teig bis zu 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren, eingewickelt in Frischhaltefolie. Dann musst du ihn vor dem Ausrollen etwas antauen lassen – etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur. Die fertig gebackenen Sterne halten sich in der Dose bis zu 3 Wochen.

Sind diese Zimtsterne wirklich glutenfrei?

Ja, absolut! Sie enthalten kein Mehl – nur Mandelmehl, das von Natur aus glutenfrei ist. Achte aber darauf, dass dein Puderzucker und die anderen Zutaten als glutenfrei zertifiziert sind, wenn du eine Zöliakie hast.

Kann ich die Zimtsterne auch mit anderen Ausstechern formen?

Klar! Du kannst Herzen, Tannenbäume oder Kreise ausstechen. Achte nur darauf, dass die Form nicht zu filigran ist – dünne Spitzen brechen leichter ab. Ich habe schon mal Engel ausgestochen, und die Flügel sind abgebrochen. Seitdem bleibe ich bei Sternen.

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Glutenfreie Zimtsterne mit Baiser-Glasur recipe

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Saftige Zimtsterne mit knuspriger Baiser-Glasur – glutenfrei

Diese saftigen Zimtsterne mit knuspriger Baiser-Glasur sind glutenfrei, innen weich und außen mit einer Haube aus gebackenem Eischnee, die beim Reinbeißen bricht. Perfekt für die Weihnachtsbäckerei.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 15 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 30-35 Stück 1x
  • Category: Weihnachtsplätzchen
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Mandeln (Mandelmehl) (ca. 2 Tassen)
  • 150 g Puderzucker, gesiebt (ca. 1 1/4 Tassen)
  • 2 Eiweiß (Größe M, ca. 70 g) (ca. 2 1/2 oz)
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt, wenn möglich)
  • 1/2 TL gemahlene Nelken (optional)
  • Abrieb von 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 Eiweiß (Größe M, ca. 35 g) (ca. 1 1/4 oz)
  • 100 g Puderzucker, gesiebt (ca. 3/4 Tasse)
  • 1/2 TL Zitronensaft

Instructions

  1. Den Teig vorbereiten: In einer großen Schüssel Mandelmehl, gesiebten Puderzucker, Zimt, Nelken (falls verwendet), Zitronenabrieb und Salz vermischen. Die 2 Eiweiß hinzufügen und mit den Händen oder einem Teigschaber zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte geschmeidig sein, nicht bröselig und nicht klebrig. Bei Bedarf 1 EL kaltes Wasser (bei Trockenheit) oder etwas mehr Mandelmehl (bei Klebrigkeit) hinzufügen. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühl…
  2. Die Baiser-Glasur zubereiten: Eiweiß mit Zitronensaft in einer sauberen, fettfreien Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen (ca. 2-3 Minuten). Nach und nach den gesiebten Puderzucker hinzufügen (etwa 1 EL auf einmal) und weiterschlagen, bis die Masse dick, glänzend und schnittfest ist (ca. 5-6 Minuten).
  3. Den Teig ausrollen und Sterne ausstechen: Arbeitsfläche und Teigrolle leicht mit Puderzucker bestäuben. Teig gleichmäßig auf 5-7 mm Dicke ausrollen. Mit einem Stern-Ausstecher (ca. 4-5 cm) Sterne ausstechen und mit ca. 2 cm Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Reste zusammenrollen und wiederholen. Ergibt ca. 30-35 Sterne.
  4. Die Glasur auftragen: Jeden Stern dünn mit der Baiser-Glasur bestreichen (ca. 2-3 mm dick), dabei einen schmalen Rand frei lassen. Optional mit gehackten Mandeln bestreuen.
  5. Backen: Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 130°C) vorheizen. Zimtsterne auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Glasur goldbraun ist und leichte Risse zeigt. Nach dem Backen vollständig auf dem Blech abkühlen lassen (ca. 30 Minuten).

Notes

Teig nicht überkneten, sonst werden die Sterne hart. Glasur richtig schlagen, bis sie glänzt und dicke Spitzen zieht. Glasur nicht zu dick auftragen, damit sie nicht herunterläuft. Backzeit im Auge behalten, da jeder Ofen anders ist. Zimtsterne in einer luftdichten Dose bis zu 3 Wochen haltbar; im Kühlschrank bleiben sie saftiger.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück (ca. 20 g)
  • Calories: 85
  • Sugar: 7
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Zimtsterne, glutenfrei, Weihnachtsplätzchen, Baiser-Glasur, Mandelmehl, saftig, knusprig

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