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Ich stand letzten Dienstag in der Schlange an der Fleischtheke – müde, mit einer Einkaufsliste, die länger war als mein Tag –, als plötzlich dieser Duft in der Luft lag. Nicht nach Wurst oder Käse. Sondern nach gebräunter Butter und karamellisiertem Zucker, schwer und süß. Und ich war mit einem Schlag elf Jahre alt, stand in Tante Annas kleiner Küche in ihrem Wohnwagen, und sah zu, wie sie mit flinken Fingern Teigkugeln formte. Sie hatte diese seltsame, abgegriffene Holzschüssel, die nach nichts anderem roch als nach ihr. Ich durfte immer die Walnüsse knacken – mit einem alten Nussknacker, der quietschte. Sie ist schon lange weg, Tante Anna, und der Wohnwagen steht irgendwo in einem anderen Leben. Aber dieser Geruch? Der holt mich immer ein.
Ich habe Jahre gebraucht, um dieses Rezept für knusprige Walnuss-Plätzchen mit Karamellfüllung zu entschlüsseln. Ehrlich, ich habe mehr Bleche verbrannt, als ich zugeben will. Aber wenn ich sie jetzt backe – und das tue ich für jede Party, zu der ich eingeladen bin –, dann ist das mehr als nur Backen. Es ist, als würde ich versuchen, einen Moment festzuhalten, der eigentlich nicht festzuhalten ist. Vielleicht kennst du das: Dieses eine Rezept, das nach mehr schmeckt als nur nach den Zutaten. Genau das sind diese Plätzchen für mich.
Sie sind der absolute Party-Liebling. Ich bringe sie zu jedem Fest mit, und ehrlich, sie sind immer zuerst weg. Die Kombination aus dem buttrigen, nussigen Mürbteig und der weichen, salzigen Karamellfüllung – das ist einfach unwiderstehlich. Und das Beste? Sie sehen aus, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden, dabei sind sie überraschend einfach. Aber das verrate ich ja nicht, oder? Lass mich dir zeigen, wie du diesen Zauber auf deine nächste Party bringst.
Warum du diese Walnuss-Plätzchen mit Karamell lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gebacken. Für Geburtstage, für Weihnachtsfeiern, für spontane Grillabende. Und jedes Mal das gleiche Bild: Die Platte leert sich, und jemand fragt nach dem Rezept. Das sind keine übertriebenen Versprechungen – das ist meine Erfahrung. Diese Plätzchen sind einfach perfekt, wenn du auf einer Party glänzen willst, ohne im Vorfeld durchzudrehen.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in zehn Minuten zusammengerührt. Keine stundenlange Kühlzeit, kein kompliziertes Ausrollen. Perfekt, wenn du am Abend vor der Party noch schnell etwas zaubern musst.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Kram. Mehl, Butter, Zucker, Walnüsse – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Die Karamellfüllung? Die machst du aus Kondensmilch und braunem Zucker. Mehr nicht.
- Perfekt für Partys: Sie sind klein, handlich und sehen aus wie kleine Kunstwerke. Kein Krümeln, kein Kleckern. Deine Gäste können sie locker in der einen Hand halten, während sie in der anderen ein Glas Wein balancieren.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie noch nie erlebt, dass jemand nur einen nimmt. Die Kombination aus Knusprigkeit und cremiger Füllung ist einfach süchtig machend. Kinder lieben sie, Erwachsene auch.
- Unglaublich lecker: Das ist kein Standard-Plätzchenrezept. Die Walnüsse geben dem Teig eine erdige Tiefe, und die Karamellfüllung ist genau richtig – weich, aber nicht flüssig, süß, aber mit einer Prise Salz, die alles ausbalanciert.
Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die Textur. Der Teig ist bewusst etwas bröselig – das sorgt für diesen unwiderstehlichen Biss. Und die Füllung? Die mache ich mit gesalzener Butter. Das klingt vielleicht ungewohnt, aber glaub mir, das ist der Trick. Das Salz bricht die Süße und lässt den Karamellgeschmack richtig zur Geltung kommen.
Ich backe diese Plätzchen nicht, weil sie einfach sind. Ich backe sie, weil sie das Gefühl vermitteln, etwas Besonderes zu schaffen. Wenn ich sie auf einer Platte anrichte – bestäubt mit ein bisschen Puderzucker, vielleicht mit einem Zweig Rosmarin dekoriert –, dann weiß ich: Das wird ein Moment. Die Leute werden innehalten, den ersten Bissen nehmen, und dann dieses leise „Mmm“ von sich geben. Und genau dafür mache ich das.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Karamellfüllung verwendest du einfache, aber sorgfältig ausgewählte Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, und ich verrate dir, worauf du achten solltest.
Für den Teig:
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das ist die Basis. Ich verwende immer Mehl von Ruf oder Diamant, weil es eine gleichmäßige Konsistenz hat. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine 1:1-Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird dann etwas bröseliger.
- 100 g gemahlene Walnüsse – Kaufe ganze Walnüsse und mahle sie frisch. Das Aroma ist unvergleichlich. Achte darauf, dass die Nüsse nicht ranzig riechen – ein frischer, nussiger Duft ist das Qualitätsmerkmal.
- 180 g kalte Butter, in Würfeln – Die Butter muss wirklich kalt sein. Ich lege sie vor dem Backen für 15 Minuten ins Gefrierfach. Das sorgt für einen besonders mürben Teig. Verwende gute Butter wie Meggle oder Weihenstephan – der Fettgehalt macht den Unterschied.
- 80 g Puderzucker – Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig feiner. Du kannst auch braunen Zucker verwenden, dann wird der Teig etwas dunkler und aromatischer.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Nimm es am besten raumwarm, damit es sich leichter unterarbeiten lässt.
- 1 Prise Salz – Klingt banal, aber Salz ist der heimliche Held. Es hebt den Nussgeschmack hervor.
- 1 TL Vanilleextrakt – Echte Vanille, nicht Vanillezucker. Ich schwöre auf Dr. Oetker oder Nielsen-Massey. Der Unterschied ist enorm.
Für die Karamellfüllung:

- 200 g gezuckerte Kondensmilch – Das ist die geheime Waffe. Kein stundenlanges Karamellkochen. Die Kondensmilch wird im Wasserbad oder in der Mikrowelle erhitzt, bis sie dick und goldbraun wird. Marke? Nestlé oder Milchkönig funktionieren beide gut.
- 50 g brauner Zucker – Ich verwende dunklen Muscovado-Zucker. Er hat ein intensives, fast rauchiges Aroma, das perfekt mit den Walnüssen harmoniert. Hellbrauner Zucker geht auch, aber der Geschmack ist weniger komplex.
- 30 g Butter – Gesalzene Butter, wenn du sie hast. Das Salz ist der Game-Changer. Wenn du ungesalzene Butter nimmst, füge eine kleine Prise Meersalz hinzu.
- 1 Prise Meersalz (Fleur de Sel) – Zum Bestreuen der fertigen Plätzchen. Das gibt diesen unwiderstehlichen süß-salzigen Kick.
Zum Dekorieren (optional):
- Puderzucker zum Bestäuben – Für den letzten Schliff.
- Ganze Walnusshälften – Eine auf jedes Plätzchen gesetzt, sieht einfach edel aus.
Substitutionstipp: Wenn du keine Walnüsse magst, kannst du sie durch Pekannüsse oder Haselnüsse ersetzen. Der Teig wird dann etwas anders, aber genauso lecker. Für eine vegane Version verwende pflanzliche Butter und einen Ei-Ersatz aus Leinsamen (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Die Kondensmilch gibt es auch auf pflanzlicher Basis, aber das Karamell wird dann etwas weniger fest.
Welche Ausrüstung du brauchst
Du brauchst keine ausgefallene Profi-Ausrüstung für diese Plätzchen. Aber ein paar gute Helfer machen das Leben leichter.
- Eine Küchenmaschine oder ein Handrührgerät – Ich benutze meine alte KitchenAid Artisan, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Der Teig ist schnell gemacht, also spar dir das Kneten von Hand – das wird eine klebrige Angelegenheit.
- Eine beschichtete Springform (ca. 20 cm) oder ein Muffinblech – Ich verwende eine Springform von Kaiser, weil die Beschichtung wirklich antihaft ist. Für Mini-Plätzchen nimm ein Muffinblech mit 12 Mulden.
- Backpapier – Unverzichtbar. Spart Zeit beim Reinigen und verhindert Ankleben.
- Eine kleine Kugelausstecher oder ein Teelöffel – Zum Formen der Teigkugeln. Ein Eisportionierer in Mini-Größe ist auch super.
- Ein Topf für das Wasserbad – Für die Karamellfüllung. Ein kleiner Edelstahltopf von WMF ist meine erste Wahl.
- Ein Schneebesen – Zum Rühren der Karamellfüllung. Ein Silikonschneebesen ist ideal, weil er den Topf nicht zerkratzt.
Budget-Tipp: Wenn du keine Springform hast, backe die Plätzchen einfach auf einem mit Backpapier belegten Blech. Forme den Teig zu kleinen Häufchen und drücke eine Mulde hinein – das geht auch ohne spezielle Form.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es ernst. Ich zeige dir, wie diese kleinen Wunderwerke entstehen. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
Schritt 1: Den Teig zubereiten (10 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit)
Gib das Mehl, die gemahlenen Walnüsse, den Puderzucker und das Salz in eine große Schüssel. Mische alles kurz mit einem Schneebesen. Dann gib die kalten Butterwürfel dazu. Arbeite die Butter mit den Fingerspitzen oder dem Knethaken deiner Küchenmaschine in die Mehlmischung ein, bis die Masse wie feuchter Sand aussieht. Es sollten noch kleine Butterstückchen zu sehen sein – das ist gut, das macht den Teig mürbe.
Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu. Knete alles nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht. Nicht zu viel arbeiten, sonst wird er zäh. Forme den Teig zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Tipp: Wenn du es eilig hast, kannst du den Teig für 15 Minuten ins Gefrierfach legen. Aber nicht länger, sonst wird er zu hart zum Formen.
Schritt 2: Die Karamellfüllung zubereiten (15 Minuten)
Während der Teig kühlt, kümmerst du dich um die Füllung. Gib die Kondensmilch und den braunen Zucker in einen kleinen Topf. Erhitze alles bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen. Ja, ständig – lass dich nicht ablenken, sonst brennt das Karamell an. Nach etwa 8–10 Minuten wird die Masse dick und bekommt eine goldbraune Farbe. Nimm den Topf vom Herd und rühre die Butter ein, bis sie geschmolzen ist. Die Füllung sollte jetzt cremig und glatt sein.
Lass die Füllung etwas abkühlen. Sie wird beim Abkühlen noch fester. Warnung: Die Masse ist extrem heiß! Nicht probieren, sonst verbrennst du dir die Zunge. Vertrau mir, ich habe diesen Fehler gemacht.
Schritt 3: Die Plätzchen formen (15 Minuten)
Heize den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160°C). Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und forme mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln, etwa so groß wie eine Walnuss. Drücke mit deinem Daumen oder dem Stiel eines Holzlöffels eine Mulde in die Mitte jeder Kugel. Die Mulde sollte tief genug sein, aber nicht bis zum Boden durchgehen.
Setze die Teigkugeln mit etwas Abstand auf das Blech. Tipp: Wenn der Teig zu weich wird und klebt, lege ihn kurz zurück in den Kühlschrank.
Schritt 4: Die Füllung einfüllen und backen (12–15 Minuten)
Fülle einen halben Teelöffel der Karamellfüllung in jede Mulde. Nicht zu viel – die Füllung läuft sonst beim Backen über. Backe die Plätzchen auf der mittleren Schiene für 12–15 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sensorischer Hinweis: Deine Küche wird jetzt nach gebräunter Butter und Karamell duften – das ist der Moment, in dem du weißt, dass alles richtig läuft.
Schritt 5: Abkühlen und dekorieren (10 Minuten)
Lass die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann setze sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Bestreue sie noch warm mit einer Prise Meersalz – das ist der Moment, in dem die Magie passiert. Wenn du magst, setze eine ganze Walnusshälfte auf jedes Plätzchen, solange die Füllung noch weich ist. Nach dem vollständigen Abkühlen kannst du sie mit Puderzucker bestäuben.
Tipps und Tricks für perfekte Plätzchen
Ich habe bei diesem Rezept mehr Fehler gemacht, als ich zählen kann. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert.
- Der Teig darf nicht zu warm werden: Wenn deine Hände warm sind, wird der Teig schnell weich und klebrig. Arbeite zügig und kühle den Teig zwischendurch immer wieder. Ich lege die geformten Kugeln manchmal für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor ich sie backe – das sorgt für extra Knusprigkeit.
- Die Karamellfüllung nicht zu lange kochen: Sie wird beim Abkühlen noch fester. Wenn du sie zu lange kochst, wird sie hart wie Bonbons. Das ist nicht das, was wir wollen. Sie sollte weich und cremig sein, wie ein weicher Karamell.
- Nicht zu viel Füllung: Ein halber Teelöffel reicht völlig. Mehr läuft aus und verbrennt auf dem Blech. Das habe ich gelernt, als ich einmal eine ganze Platte voller verbranntem Karamell hatte – nicht schön.
- Das Timing ist alles: Backe die Plätzchen nicht zu lange. Sie sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind, aber die Mitte noch hell. Sie werden beim Abkühlen noch fester. Wenn du sie zu lange backst, werden sie trocken.
- Multitasking-Strategie: Bereite die Karamellfüllung zu, während der Teig kühlt. Das spart Zeit. Und wenn die Plätzchen im Ofen sind, kannst du schon das nächste Blech vorbereiten.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Lust und Laune abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Schokoladen-Variante: Füge dem Teig 2 EL Kakaopulver hinzu. Die Karamellfüllung passt hervorragend zu Schokolade. Oder tauche die fertigen Plätzchen zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade – das sieht auf einer Party einfach spektakulär aus.
- Vegane Version: Ersetze die Butter durch pflanzliche Margarine (ich verwende Alsan) und das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz. Für die Karamellfüllung nimm pflanzliche Kondensmilch von Provamel. Der Geschmack ist etwas anders, aber immer noch großartig.
- Nussfreie Alternative: Tausche die gemahlenen Walnüsse gegen gemahlene Mandeln oder Sonnenblumenkerne. Die Textur wird etwas anders, aber die Plätzchen bleiben knusprig.
- Gewürz-Variante: Gib 1 TL Zimt und eine Prise Kardamom in den Teig. Das passt besonders gut in der Weihnachtszeit und gibt den Plätzchen eine orientalische Note.
- Fruchtige Note: Lege vor dem Backen ein kleines Stück getrocknete Aprikose oder Kirsche in die Mulde, bevor du die Karamellfüllung hineingibst. Die fruchtige Säule bricht die Süße wunderbar.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Diese Plätzchen sind der Star jeder Party, aber sie wollen richtig behandelt werden. Hier ist, was ich gelernt habe.
Servieren: Am besten schmecken sie lauwarm, wenn die Füllung noch weich ist. Aber auch bei Zimmertemperatur sind sie ein Genuss. Richte sie auf einer schönen Platte an – ich verwende eine alte Marmorplatte von meiner Oma – und bestäube sie mit Puderzucker. Ein paar frische Minzblätter oder essbare Blüten machen optisch etwas her. Dazu passt ein Espresso oder ein Glas kalte Milch. Für eine Party empfehle ich, sie zusammen mit anderen kleinen Leckereien zu servieren – vielleicht mit Schokoladentrüffeln oder salzigen Mandeln. Der Kontrast macht den Unterschied.
Aufbewahren: Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose bei Zimmertemperatur bis zu 5 Tage. Lege sie aber nicht in den Kühlschrank – dort werden sie feucht und verlieren ihre Knusprigkeit. Ich bewahre sie in einer Blechdose mit einem Stück Küchenpapier auf dem Boden auf, das überschüssige Feuchtigkeit aufnimmt.
Einfrieren: Du kannst die ungebackenen Teigkugeln einfrieren. Lege sie auf ein Blech, friere sie für 2 Stunden vor, und packe sie dann in einen Gefrierbeutel. So hast du immer einen Vorrat für spontane Gäste. Zum Backen einfach auftauen lassen und wie gewohnt verfahren. Die fertigen Plätzchen lassen sich auch einfrieren, aber die Füllung wird beim Auftauen etwas weicher. Ich friere sie lieber roh ein.
Reheating: Wenn du die Plätzchen wieder knusprig haben willst, lege sie für 3–4 Minuten in den vorgeheizten Ofen bei 150°C. Das bringt die Textur zurück. Aber ehrlich, sie schmecken auch kalt fantastisch.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Und diese Plätzchen sind – in Maßen – durchaus in Ordnung.
Pro Plätzchen (ca. 25 Stück):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: 8 g (davon gesättigt: 3,5 g)
- Kohlenhydrate: 10 g (davon Zucker: 6 g)
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 1 g
Gesundheitliche Vorteile: Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Sie enthalten auch Antioxidantien, die Entzündungen im Körper reduzieren können. Die Butter liefert Vitamin A, und die Kondensmilch enthält Kalzium. Natürlich ist der Zucker nicht zu ignorieren, aber hey – es sind Plätzchen. Sie sind für besondere Anlässe, und das ist okay.
Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte, Eier und Nüsse (Walnüsse). Für Allergiker gibt es die oben genannten Substitutionsmöglichkeiten. Ich habe die vegane Version schon für eine Freundin mit Laktoseintoleranz gebacken, und sie war begeistert.
Meine persönliche Einstellung? Genieße das Leben. Ein Plätzchen hier und da macht den Unterschied. Und wenn es so lecker ist wie dieses, dann ist es die Kalorien wert.
Fazit: Warum du diese Plätzchen backen solltest
Diese knusprigen Walnuss-Plätzchen mit Karamellfüllung sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind ein kleines Stück Erinnerung, das ich mit dir teilen kann. Jedes Mal, wenn ich sie backe, denke ich an Tante Anna und ihre quietschende Nussknacker. Und jedes Mal, wenn ich sie auf einer Party serviere, sehe ich die gleichen glücklichen Gesichter.
Sie sind einfach zuzubereiten, sehen fantastisch aus und schmecken nach mehr. Ob für eine große Feier oder einen gemütlichen Nachmittag mit Freunden – diese Plätzchen sind immer eine gute Idee. Und das Beste? Du kannst sie nach deinem Geschmack anpassen. Füge Schokolade hinzu, probiere Gewürze aus, oder mach sie vegan. Dieses Rezept verzeiht Fehler und belohnt Kreativität.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Walnüsse, heiz den Ofen vor, und leg los. Ich verspreche dir, die Mühe lohnt sich. Und wenn du sie gebacken hast, schreib mir in den Kommentaren, wie sie gelungen sind. Ich bin gespannt auf deine Version! Vielleicht hast du ja eine eigene Variante entdeckt, die ich noch nicht kenne. Teile sie mit uns – denn gutes Essen verbindet. Und genau das ist es, was ich an diesem Rezept am meisten liebe.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Walnüsse durch andere Nüsse ersetzen?
Ja, absolut. Pekannüsse oder Haselnüsse sind großartige Alternativen. Mahle sie einfach genauso fein wie die Walnüsse. Der Geschmack wird sich leicht verändern, aber das Ergebnis bleibt knusprig und lecker.
Warum wird mein Teig bröselig und lässt sich nicht formen?
Das passiert, wenn der Teig zu trocken ist. Füge einen Esslöffel kaltes Wasser oder einen zusätzlichen Eigelb hinzu. Oder der Teig ist zu warm – lege ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank, dann lässt er sich besser verarbeiten.
Kann ich die Karamellfüllung auch im Voraus zubereiten?
Ja, du kannst die Füllung bis zu 3 Tage im Voraus zubereiten. Bewahre sie in einem luftdichten Glas im Kühlschrank auf. Vor dem Befüllen der Plätzchen kurz auf Zimmertemperatur bringen oder leicht erwärmen, damit sie sich besser verarbeiten lässt.
Meine Plätzchen sind nach dem Backen zu weich. Was habe ich falsch gemacht?
Wahrscheinlich hast du sie nicht lange genug gebacken. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren. Lass sie im Zweifel 1–2 Minuten länger im Ofen. Sie sollten an den Rändern goldbraun sein. Auch das vollständige Abkühlen auf einem Gitter ist wichtig – sie werden dabei fester.
Kann ich diese Plätzchen auch ohne Zucker backen?
Du kannst den Puderzucker im Teig durch Erythrit oder Xylit ersetzen, aber die Konsistenz wird etwas anders. Die Karamellfüllung braucht jedoch Zucker, um zu karamellisieren. Du könntest eine zuckerfreie Karamellalternative aus Datteln und Mandelmus probieren, aber das ist dann ein ganz anderes Rezept.
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Knusprige Walnuss-Plätzchen mit Karamell: Bestes Party-Rezept
Diese knusprigen Walnuss-Plätzchen mit einer weichen, salzigen Karamellfüllung sind der absolute Party-Liebling. Sie sind schnell zubereitet, sehen fantastisch aus und schmecken unwiderstehlich.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 1 Stunde 15 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 25 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 100 g gemahlene Walnüsse
- 180 g kalte Butter, in Würfeln
- 80 g Puderzucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Prise Salz
- 1 TL Vanilleextrakt
- 200 g gezuckerte Kondensmilch
- 50 g brauner Zucker (dunkler Muscovado-Zucker)
- 30 g Butter (gesalzen, wenn möglich)
- 1 Prise Meersalz (Fleur de Sel)
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
- Ganze Walnusshälften (optional)
Instructions
- Den Teig zubereiten: Mehl, gemahlene Walnüsse, Puderzucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Kalte Butterwürfel dazugeben und mit den Fingerspitzen oder dem Knethaken einer Küchenmaschine einarbeiten, bis die Masse wie feuchter Sand aussieht. Ei und Vanilleextrakt hinzufügen und kurz zu einem glatten Teig verkneten. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühl stellen.
- Die Karamellfüllung zubereiten: Kondensmilch und braunen Zucker in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Masse dick und goldbraun wird (ca. 8–10 Minuten). Vom Herd nehmen und die Butter einrühren, bis sie geschmolzen ist. Abkühlen lassen.
- Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (Umluft: 160°C) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit leicht bemehlten Händen kleine Kugeln (etwa walnussgroß) formen. Mit dem Daumen oder dem Stiel eines Holzlöffels eine Mulde in die Mitte jeder Kugel drücken.
- Die Teigkugeln mit etwas Abstand auf das Blech setzen. Einen halben Teelöffel der Karamellfüllung in jede Mulde geben.
- Die Plätzchen auf der mittleren Schiene 12–15 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch hell ist.
- Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen. Noch warm mit einer Prise Meersalz bestreuen. Nach Belieben eine ganze Walnusshälfte auf jedes Plätzchen setzen. Nach dem vollständigen Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.
Notes
Der Teig darf nicht zu warm werden; bei Bedarf zwischendurch kühlen. Die Karamellfüllung nicht zu lange kochen, sonst wird sie hart. Nicht zu viel Füllung in die Mulden geben. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch hell. Sie werden beim Abkühlen fester.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 6
- Sodium: 0.1
- Fat: 8
- Saturated Fat: 3.5
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1
- Protein: 2
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