Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Selbstgemachte Adventskalender-Pralinen: 5 einfache Rezepte

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30-40 Stück
Schwierigkeitsgrad Mittel

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Ich hatte Pralinen jahrelang abgeschworen. Zu süß, zu klebrig, zu sehr diese langweiligen Dinger aus der Supermarkt-Box, die irgendwie alle gleich schmecken. Letztes Jahr, Anfang Dezember, war ich dann bei einer Freundin zum Plätzchenbacken eingeladen. Sie hatte eine kleine, fast unscheinbare Dose auf dem Tisch stehen. „Nur ein Testlauf”, murmelte sie, während sie den Deckel abnahm. Ich nahm mir aus Höflichkeit eine – und war sofort hin und weg. Die Schokolade war knackig, die Füllung samtig und genau richtig gesüßt. Es war eine selbstgemachte Praline. Und in dem Moment wusste ich: Das muss ich auch können. Diese selbstgemachten Adventskalender-Pralinen sind seitdem mein absolutes Weihnachts-Highlight, und ich mache sie jedes Jahr in einer neuen Variation. Sie sind der perfekte Hingucker auf jeder Feier, versprochen!

Warum Sie diese selbstgemachten Adventskalender-Pralinen lieben werden

Diese Pralinen sind nicht nur unglaublich lecker, sie sind auch ein echter Gewinn für jede Gastgeberin. Sie sehen aus wie vom teuersten Konditor, sind aber mit einfachen Zutaten gemacht. Das Beste daran? Sie lassen sich wunderbar vorbereiten, sodass Sie am Tag der Feier völlig entspannt sein können.

  • Einfach und schnell: Die Rezepte kommen mit überschaubaren Zutatenlisten aus und sind in unter einer Stunde fertig. Perfekt für den stressigen Advent.
  • Zutaten aus dem Supermarkt: Keine ausgefallenen Back-Zutaten, die man nur in Spezialgeschäften findet. Alles bekommen Sie im gut sortierten Supermarkt um die Ecke.
  • Der Star auf jeder Feier: Ob beim Adventskaffee, der Weihnachtsfeier im Büro oder beim gemütlichen Beisammensein mit der Familie – diese Pralinen sind immer der erste Leckerbissen, der vergriffen ist.
  • Ein Erlebnis für Gäste: Nichts beeindruckt Gäste mehr als selbstgemachte Pralinen. Sie zeigen Hingabe und Können, ohne dass Sie stundenlang in der Küche stehen müssen.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus knackiger Schokolade und cremiger, individuell abgestimmter Füllung ist einfach himmlisch. Jeder Bissen ist ein kleiner Glücksmoment.

Was diese Pralinen von anderen unterscheidet, ist die Liebe zum Detail. Es ist nicht einfach nur geschmolzene Schokolade in eine Form gegossen. Es ist die perfekte Balance der Aromen – sei es die feine Note von Orangenlikör, die knackige Haselnuss oder die samtige Karamellfüllung. Diese Pralinen sind eine Umarmung in Schokoladenform, ein kleines Kunstwerk, das man verschenken oder selbst genießen kann.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diese fünf Grundrezepte verwenden wir hochwertige, aber leicht erhältliche Zutaten. Die Basis ist immer eine gute Kuvertüre – investieren Sie hier ruhig ein paar Cent mehr, denn sie bestimmt den Geschmack maßgeblich. Hier ist, was Sie für jede Sorte benötigen:

Für die Basis-Pralinenmasse (für alle Sorten geeignet)

  • 400 g Zartbitter-Kuvertüre (mindestens 60% Kakao, ich empfehle die Marke „Callebaut” oder „Springli” für ein besonders feines Aroma)
  • 200 g Vollmilch-Kuvertüre (für eine mildere Note, optional)
  • 100 g weiße Kuvertüre (zum Verzieren oder für helle Füllungen)
  • 200 ml Sahne (mindestens 30% Fett, für die Ganache-Füllung)
  • 50 g Butter (weich, für eine besonders geschmeidige Textur)
  • 1 Prise Salz (Meersalz oder Fleur de Sel, hebt die Schokolade hervor)

Für die einzelnen Pralinensorten

Selbstgemachte Adventskalender-Pralinen preparation steps

1. Klassische Marzipan-Pralinen

  • 200 g Marzipan-Rohmasse (aus dem Kühlregal, nicht die fertig gefärbte Tüte)
  • 2 EL Puderzucker (zum Bestäuben, damit das Marzipan nicht klebt)
  • 1 EL Rosenwasser oder Orangenblütenwasser (optional, für eine besondere Note)

2. Nuss-Nougat-Trüffel

  • 150 g Haselnüsse (geröstet und gemahlen, oder fertiges Haselnussmehl)
  • 100 g Nougat (weiche Sorte aus dem Kühlregal, z.B. von „Manner”)
  • 2 EL Kakaopulver (zum Wälzen, ungesüßt, z.B. von „Backkakao”)

3. Orangen-Likör-Pralinen

  • 4 EL Orangenlikör (z.B. Grand Marnier oder Cointreau, oder Orangensaft für eine alkoholfreie Variante)
  • 1 Bio-Orange (Schale fein abgerieben, für das intensive Aroma)
  • 50 g kandierte Orangenschale (fein gehackt, für den Biss)

4. Knusprige Knusper-Pralinen

  • 100 g Cornflakes (ungesüßt, oder knusprige Müsliflocken)
  • 50 g gehackte Mandeln (geröstet, für extra Crunch)
  • 2 EL Kokosfett (zum Binden und für den Glanz)

5. Salz-Karamell-Pralinen

  • 100 g Zucker (für das Karamell)
  • 50 g Butter (kalt, in Würfeln)
  • 100 ml Sahne (für die Karamellsauce)
  • 1 TL Meersalz-Flocken (z.B. Maldon Salt, zum Bestreuen)

Substitutions-Tipp: Für eine vegane Variante ersetzen Sie die Sahne durch Kokosmilch (die feste, weiße Schicht aus der Dose) und die Butter durch vegane Margarine. Die Kuvertüre sollte ebenfalls vegan sein – viele Zartbitter-Sorten sind es von Haus aus.

Die richtige Ausrüstung

Sie brauchen kein Profi-Equipment, aber ein paar Helfer erleichtern die Arbeit ungemein. Hier ist, was ich verwende:

  • Pralinenförmchen aus Silikon: Die besten! Die Pralinen lösen sich mühelos und die Formen sind wiederverwendbar. Ich habe ein Set mit verschiedenen Motiven (Herzen, Sterne, Kugeln).
  • Ein gutes Wasserbad oder eine Mikrowelle: Zum schonenden Schmelzen der Kuvertüre. Die Mikrowelle ist schneller, aber das Wasserbad ist sicherer, weil die Schokolade nicht anbrennt.
  • Ein Küchenthermometer: Nicht zwingend nötig, aber für die perfekte Temperierung der Schokolade (das sogenannte „Temperieren”) ein echter Game-Changer. So werden die Pralinen schön glänzend und knackig.
  • Spritzbeutel oder kleine Gefrierbeutel: Zum sauberen Befüllen der Förmchen. Einfach die Masse in den Beutel füllen und eine kleine Ecke abschneiden.
  • Eine kleine Teigkarte oder ein Messer: Zum Abstreichen der überschüssigen Schokolade von den Förmchen.
  • Backpapier und ein Kuchengitter: Zum Abkühlen und Trocknen der Pralinen.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine Silikonförmchen haben, nehmen Sie einfach eine kleine Eiswürfelform aus Silikon. Die Pralinen werden dann etwas größer, sind aber genauso lecker!

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Keine Sorge, das ist einfacher, als es klingt. Ich zeige Ihnen, wie Sie in fünf Schritten perfekte Pralinen zaubern. Die Mengenangaben beziehen sich auf eine Sorte, Sie können die Schritte aber für mehrere Sorten parallel durchführen.

Schritt 1: Die Kuvertüre vorbereiten (ca. 10 Minuten)

Hacken Sie die Kuvertüre mit einem großen Messer in feine Stücke. Je kleiner die Stücke, desto gleichmäßiger schmilzt sie. Geben Sie etwa zwei Drittel der gehackten Kuvertüre in eine hitzebeständige Schüssel. Stellen Sie diese über ein Wasserbad (das Wasser sollte nur simmern, nicht kochen) oder schmelzen Sie sie vorsichtig in der Mikrowelle bei 600 Watt in 30-Sekunden-Intervallen. Rühren Sie nach jeder Runde um. Sobald die Schokolade fast geschmolzen ist, nehmen Sie die Schüssel vom Wasserbad und rühren Sie das restliche Drittel der Kuvertüre unter. Durch diese „Impfmethode” sinkt die Temperatur und die Schokolade wird später schön glänzend und fest.

Schritt 2: Die Förmchen auskleiden (ca. 15 Minuten)

Geben Sie einen Teelöffel der geschmolzenen Kuvertüre in jedes Förmchen. Kippen Sie die Form vorsichtig hin und her, sodass die Schokolade die gesamte Innenfläche bedeckt. Stellen Sie die Form dann für 5 Minuten in den Kühlschrank, damit die Schokolade fest wird. Wiederholen Sie diesen Vorgang einmal, um eine dickere, stabilere Schale zu erhalten. Sie können die Förmchen auch komplett mit Schokolade füllen und nach dem Aushärten die Mitte aushöhlen – das ist aber aufwändiger.

Schritt 3: Die Füllung zubereiten (ca. 20 Minuten)

Während die Schokoladenschalen aushärten, bereiten Sie die Füllung zu. Hier ein Beispiel für die klassischen Marzipan-Pralinen:

Verkneten Sie das Marzipan mit dem Puderzucker und dem Rosenwasser zu einer glatten Masse. Formen Sie kleine Kugeln (etwa so groß wie eine Haselnuss) und drücken Sie sie leicht flach. Für die Nuss-Nougat-Trüffel vermischen Sie die gemahlenen Haselnüsse mit dem weichen Nougat und formen ebenfalls kleine Kugeln. Die Orangen-Likör-Ganache bereiten Sie zu, indem Sie die Sahne erwärmen, die gehackte Kuvertüre darin schmelzen und dann den Likör und die Orangenschale unterrühren. Lassen Sie diese Masse für 15 Minuten im Kühlschrank etwas fest werden, bevor Sie sie in die Förmchen spritzen.

Schritt 4: Die Pralinen füllen und verschließen (ca. 10 Minuten)

Nehmen Sie die Förmchen aus dem Kühlschrank. Geben Sie die Füllung mit einem Spritzbeutel oder einem Teelöffel in die Mitte der Schokoladenschalen. Achten Sie darauf, dass die Füllung nicht bis zum Rand reicht, sondern etwa 2-3 mm Platz bleibt. Gießen Sie dann die restliche geschmolzene Kuvertüre über die Füllung, bis die Form komplett gefüllt ist. Streichen Sie die Oberfläche mit einer Teigkarte glatt. Klopfen Sie die Form leicht auf die Arbeitsplatte, um eventuelle Luftblasen zu entfernen.

Schritt 5: Aushärten und Verzieren (ca. 30 Minuten)

Stellen Sie die gefüllten Förmchen für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank, bis die Schokolade vollständig ausgehärtet ist. Dann können Sie die Pralinen vorsichtig aus der Form lösen. Drehen Sie die Form dazu einfach um und drücken Sie leicht auf die Rückseite der Mulden. Die Pralinen sollten sich von selbst lösen. Zum Schluss können Sie sie noch verzieren: Beträufeln Sie die Marzipan-Pralinen mit etwas geschmolzener weißer Schokolade, wälzen Sie die Nuss-Nougat-Trüffel in Kakaopulver oder bestreuen Sie die Salz-Karamell-Pralinen mit einer Prise Meersalz-Flocken.

Tipps und Tricks für perfekte Pralinen

Ich habe durch unzählige Fehlversuche gelernt, was wirklich zählt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihre Pralinen garantiert gelingen:

  • Das Temperieren ist der Schlüssel: Wenn Ihre Schokolade nach dem Aushärten matt ist oder weiße Schlieren bekommt, wurde sie nicht richtig temperiert. Das ist geschmacklich kein Problem, sieht aber nicht so schön aus. Die Impfmethode (ein Drittel der Schokolade erst nach dem Schmelzen unterrühren) ist der einfachste Weg für Anfänger.
  • Nichts überstürzen: Lassen Sie jede Schicht im Kühlschrank richtig fest werden. Wenn Sie die Füllung auf eine noch weiche Schokoladenschale geben, vermischt sich alles und die Praline wird matschig.
  • Die richtige Konsistenz der Füllung: Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein, sonst läuft sie aus der Schale. Eine Ganache sollte nach dem Abkühlen streichfest sein. Wenn sie zu fest ist, geben Sie einen Schuss Sahne dazu.
  • Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, die Förmchen vor dem Befüllen mit Schokolade auszukühlen. Das Ergebnis war eine einzige, große, klebrige Schokoladenpfütze. Seitdem mache ich das immer gewissenhaft.
  • Multitasking-Tipp: Bereiten Sie die Füllungen am Vortag zu und lassen Sie sie über Nacht im Kühlschrank ruhen. Am nächsten Tag müssen Sie nur noch die Schokolade schmelzen und die Pralinen zusammensetzen. Das spart enorm Zeit, wenn Gäste kommen.

Variationen und Anpassungen für Ihre Gäste

Diese Grundrezepte sind nur der Anfang. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie sie an Ihre Gäste anpassen können:

  • Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetzen Sie Sahne und Butter durch pflanzliche Alternativen. Achten Sie bei der Kuvertüre auf vegane Sorten (meist dunkle Schokolade). Die Nuss-Nougat-Trüffel sind ohnehin oft vegan, wenn Sie auf Milchbestandteile im Nougat achten.
  • Glutenfrei: Alle diese Rezepte sind von Natur aus glutenfrei, solange Sie darauf achten, dass die Cornflakes und die gehackten Mandeln keine Spuren von Gluten enthalten. Verwenden Sie für die Knusper-Pralinen einfach glutenfreie Cornflakes.
  • Alkoholfreie Option: Für die Orangen-Pralinen ersetzen Sie den Likör einfach durch frisch gepressten Orangensaft. Das Aroma ist etwas milder, aber immer noch wunderbar fruchtig.
  • Gewürz-Variation: Geben Sie einen halben Teelöffel Zimt, Kardamom oder Lebkuchengewürz in die Ganache. Das passt perfekt zur Weihnachtszeit.
  • Meine Lieblings-Variation: Ich habe einmal eine Füllung aus weißer Schokolade mit getrockneten Cranberries und Pistazien gemacht. Dazu habe ich die weiße Schokolade mit etwas Kokosöl geschmolzen, die Cranberries und gehackten Pistazien untergerührt und in die Förmchen gefüllt. Ein absoluter Hit!

Servieren und Aufbewahren

Die Pralinen schmecken am besten, wenn sie Zimmertemperatur haben. Nehmen Sie sie daher etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Präsentieren Sie sie auf einer hübschen Platte oder in einer hübschen Dose. Dazu passen ein Glas Sekt, ein guter Espresso oder ein Glas Glühwein.

Zum Aufbewahren legen Sie die Pralinen am besten in eine luftdichte Dose, geschichtet mit Backpapier. Im Kühlschrank halten sie sich so etwa zwei Wochen. Sie können sie auch einfrieren: Legen Sie sie dafür auf ein Backblech, frieren Sie sie eine Stunde lang vor und packen Sie sie dann in einen Gefrierbeutel. So kleben sie nicht zusammen. Im Gefrierfach halten sie sich bis zu drei Monate. Vor dem Verzehr einfach im Kühlschrank auftauen lassen.

Tipp: Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit. Nach zwei bis drei Tagen schmecken die Pralinen oft noch intensiver und runder. Planen Sie das ruhig ein, wenn Sie sie für eine Feier vorbereiten.

Nährwertangaben und gesundheitliche Aspekte

Natürlich sind Pralinen ein Genussmittel, aber sie können auch Teil einer bewussten Ernährung sein. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Praline (je nach Sorte und Größe):

  • Kalorien: ca. 80-120 kcal
  • Fett: 6-9 g
  • Kohlenhydrate: 8-12 g
  • Eiweiß: 1-2 g

Die dunkle Schokolade enthält Antioxidantien und Magnesium, die sich positiv auf die Stimmung und das Herz-Kreislauf-System auswirken können. Die Nüsse liefern gesunde Fette und Vitamine. Genießen Sie sie also in Maßen – und ohne schlechtes Gewissen!

Allergene: Die Rezepte enthalten Milchprodukte, Nüsse (Haselnüsse, Mandeln) und Gluten (in den Cornflakes). Bitte informieren Sie Ihre Gäste entsprechend.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich auch andere Schokoladensorten verwenden?

Ja, absolut! Sie können die Zartbitter-Kuvertüre durch Vollmilch- oder weiße Kuvertüre ersetzen. Bedenken Sie nur, dass diese Sorten etwas süßer sind und die Füllung möglicherweise anpassen müssen. Weiße Schokolade ist außerdem empfindlicher beim Schmelzen.

Warum wird meine Schokolade nicht fest?

Das kann mehrere Gründe haben. Entweder war die Schokolade zu heiß, als Sie sie verarbeitet haben (über 45°C), oder es ist Feuchtigkeit in die Schokolade gelangt. Ein einziger Tropfen Wasser kann die ganze Charge ruinieren. Achten Sie darauf, dass alle Utensilien absolut trocken sind.

Kann ich die Pralinen auch ohne Silikonform machen?

Ja, das ist möglich. Sie können die Pralinenmasse zu Kugeln formen und in geschmolzene Kuvertüre tauchen. Das ist aber aufwändiger und erfordert etwas Übung. Silikonformen sind die Anfänger-freundlichste Methode.

Wie lange sind die Pralinen haltbar?

Im Kühlschrank, gut verschlossen, etwa zwei Wochen. Im Gefrierfach sogar bis zu drei Monate. Achten Sie darauf, dass sie nicht mit anderen stark riechenden Lebensmitteln in Kontakt kommen, da sie sonst den Geruch annehmen können.

Kann ich die Pralinen auch verschenken?

Unbedingt! Selbstgemachte Pralinen sind ein wunderbares, persönliches Geschenk. Verpacken Sie sie in einer hübschen Dose oder einem Glas, legen Sie ein Stück Backpapier dazwischen und verzieren Sie das Ganze mit einem Schleifchen. Das kommt immer gut an.

Fazit

Selbstgemachte Adventskalender-Pralinen sind mehr als nur eine Nascherei. Sie sind ein Ausdruck von Wertschätzung, ein kleines Kunstwerk und der Beweis, dass man mit ein wenig Geduld und Liebe etwas ganz Besonderes zaubern kann. Sie sind das Highlight auf jeder Weihnachtsfeier, weil sie zeigen, dass Sie sich Zeit genommen haben – für sich selbst und für Ihre Gäste.

Probieren Sie es einfach aus! Lassen Sie sich von den Grundrezepten inspirieren und werden Sie kreativ. Tauschen Sie Nüsse gegen Mandeln, geben Sie einen Schuss Rum dazu oder bestreuen Sie die Pralinen mit buntem Zucker. Das Schöne ist: Es gibt kein Richtig oder Falsch. Hauptsache, es schmeckt Ihnen und Ihren Lieben.

Ich bin schon ganz gespannt, welche Kreationen bei Ihnen entstehen! Hinterlassen Sie doch einen Kommentar unter diesem Beitrag und erzählen Sie mir, welche Sorte Ihr Favorit ist. Oder teilen Sie ein Foto Ihrer Pralinen auf Pinterest – ich freue mich riesig, Ihre Ergebnisse zu sehen. Frohe Weihnachten und viel Freude beim Pralinen zaubern!

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Selbstgemachte Adventskalender-Pralinen recipe

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Selbstgemachte Adventskalender-Pralinen: 5 einfache Rezepte

Diese selbstgemachten Pralinen sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch ein echter Hingucker auf jeder Weihnachtsfeier. Mit einfachen Zutaten aus dem Supermarkt zaubern Sie im Handumdrehen fünf verschiedene Sorten, die Ihre Gäste begeistern werden.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 50 Minuten
  • Yield: 30-40 Pralinen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 400 g Zartbitter-Kuvertüre (mindestens 60% Kakao)
  • 200 g Vollmilch-Kuvertüre (optional)
  • 100 g weiße Kuvertüre
  • 200 ml Sahne (mindestens 30% Fett)
  • 50 g Butter (weich)
  • 1 Prise Salz
  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 EL Rosenwasser oder Orangenblütenwasser (optional)
  • 150 g Haselnüsse (geröstet und gemahlen)
  • 100 g Nougat (weich)
  • 2 EL Kakaopulver (ungesüßt)
  • 4 EL Orangenlikör (z.B. Grand Marnier oder Orangensaft für alkoholfreie Variante)
  • 1 Bio-Orange (Schale fein abgerieben)
  • 50 g kandierte Orangenschale (fein gehackt)
  • 100 g Cornflakes (ungesüßt)
  • 50 g gehackte Mandeln (geröstet)
  • 2 EL Kokosfett
  • 100 g Zucker
  • 50 g Butter (kalt, in Würfeln)
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL Meersalz-Flocken

Instructions

  1. Kuvertüre vorbereiten: Kuvertüre fein hacken. Zwei Drittel der gehackten Kuvertüre in einer Schüssel über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (600 Watt, 30-Sekunden-Intervalle) schmelzen. Vom Wasserbad nehmen und das restliche Drittel unterrühren, bis die Schokolade geschmolzen und temperiert ist.
  2. Förmchen auskleiden: Jeweils einen Teelöffel der geschmolzenen Kuvertüre in jedes Silikonförmchen geben. Die Form vorsichtig schwenken, sodass die Schokolade die gesamte Innenfläche bedeckt. Für 5 Minuten in den Kühlschrank stellen. Vorgang einmal wiederholen, um eine dickere Schale zu erhalten.
  3. Füllung zubereiten: Während die Schokoladenschalen aushärten, die gewünschte Füllung zubereiten. Für Marzipan-Pralinen: Marzipan mit Puderzucker und Rosenwasser verkneten, kleine Kugeln formen. Für Nuss-Nougat-Trüffel: Haselnüsse mit Nougat vermischen, Kugeln formen. Für Orangen-Likör-Ganache: Sahne erwärmen, gehackte Kuvertüre darin schmelzen, Likör und Orangenschale unterrühren, 15 Minuten kühlen.
  4. Pralinen füllen und verschließen: Förmchen aus dem Kühlschrank nehmen. Füllung mit Spritzbeutel oder Teelöffel in die Mitte der Schokoladenschalen geben (2-3 mm Rand lassen). Restliche geschmolzene Kuvertüre über die Füllung gießen, bis die Form komplett gefüllt ist. Oberfläche glatt streichen. Form leicht auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftblasen zu entfernen.
  5. Aushärten und Verzieren: Gefüllte Förmchen für mindestens 20 Minuten in den Kühlschrank stellen, bis die Schokolade vollständig ausgehärtet ist. Pralinen vorsichtig aus der Form lösen. Nach Belieben verzieren: Marzipan-Pralinen mit weißer Schokolade beträufeln, Nuss-Nougat-Trüffel in Kakaopulver wälzen, Salz-Karamell-Pralinen mit Meersalz-Flocken bestreuen.

Notes

Die Pralinen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Vor dem Servieren 15 Minuten aus dem Kühlschrank nehmen. Im Kühlschrank in einer luftdichten Dose bis zu zwei Wochen haltbar. Einfrieren möglich: auf Backblech vorfrieren, dann in Gefrierbeutel umfüllen, bis zu drei Monate haltbar. Aromen entwickeln sich nach 2-3 Tagen intensiver.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Praline
  • Calories: 100
  • Sugar: 8
  • Sodium: 0.1
  • Fat: 7
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 1.5

Keywords: Pralinen, Adventskalender, Weihnachten, selbstgemacht, Marzipan, Nougat, Orangenlikör, Knusper, Salz-Karamell

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