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Meine Nachbarin Frau Schmidt beobachtete mich eines Nachmittags dabei, wie ich frustriert einen zerbröselten Teig aus meiner Küche in den Biomüll warf. Sie sagte nichts, kam einfach ein paar Minuten später mit einem abgenutzten Blechkästchen an die Gartentür. „Die sind in zwanzig Minuten fertig”, meinte sie trocken. „Kein Ausstechen, kein Kühlen, kein Theater.”
Ich war skeptisch, ehrlich gesagt. Ich hatte schon so viele „schnelle” Plätzchenrezepte ausprobiert, die am Ende entweder wie Ziegelsteine schmeckten oder nach kaum etwas. Aber Frau Schmidts Plätzchen – die waren anders. Sie waren knusprig, aber nicht hart. Sie hatten diesen buttrigen, vanilligen Geschmack, der sofort nach Weihnachten und Geborgenheit rief. Und sie waren wirklich in zwanzig Minuten fertig, inklusive Backzeit.
Ich habe das Rezept in den letzten Jahren bestimmt dreißig Mal gebacken. Es ist mein absoluter Geheimtipp für alle, die plötzlich Besuch bekommen, an einem verregneten Sonntag einfach nur Trost brauchen oder keine Lust auf stundenlange Teigarbeit haben. Vielleicht kennen Sie das ja – Sie wollen etwas Selbstgebackenes, aber die Zeit ist knapp und die Nerven sind es auch.
Dieses Rezept ist nicht nur schnell. Es ist auch unheimlich wandelbar. Ich habe es mit Schokolade, mit Nüssen, mit Zitronenschale und sogar mit einer Prise Chili ausprobiert. Aber die Originalversion – die von Frau Schmidt – bleibt meine absolute Lieblingsvariante. Es ist die Art von Plätzchen, die man isst und sofort an gemütliche Abende auf dem Sofa denken muss.
Und das Beste daran? Sie werden nie wieder ein anderes Plätzchenrezept brauchen, wenn es mal schnell gehen muss. Versprochen.
Warum Sie diese gemütlichen Plätzchen lieben werden
Ich backe seit über fünfzehn Jahren Plätzchen, und ich habe noch nie ein Rezept gefunden, das so viel mit so wenig Aufwand erreicht. Diese Plätzchen sind nicht nur schnell – sie sind eine echte Wohltat für die Seele.
- Schnell & einfach: In nur 20 Minuten sind sie fertig. Kein stundenlanges Kneten, kein Ausstechen, kein Kühlen. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn die Kinder plötzlich Plätzchen backen wollen.
- Einfache Zutaten: Sie haben wahrscheinlich alles in Ihrer Küche. Mehl, Butter, Zucker, Vanille – das war es schon. Keine exotischen Gewürze, keine speziellen Mehlsorten.
- Perfekt für gemütliche Abende: Ob bei einer Tasse Tee an einem kalten Winterabend oder als kleiner Trost nach einem anstrengenden Tag – diese Plätzchen sind wie eine Umarmung auf dem Teller.
- Immer ein Erfolg: Ich habe diese Plätzchen schon auf Weihnachtsfeiern, Kindergeburtstagen und sogar bei einem Picknick im Sommer serviert. Jeder liebt sie. Keine Krümel auf dem Boden, keine Beschwerden – nur leere Teller.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus knuspriger Kruste und zartem Inneren ist perfekt. Der Vanillegeschmack ist dezent, aber präsent. Und die Konsistenz – einfach himmlisch.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Technik. Ich verwende eine Methode, bei der der Teig nicht geknetet wird, sondern nur kurz vermengt. Das sorgt dafür, dass die Plätzchen luftig bleiben, aber trotzdem ihre knusprige Textur behalten. Keine trockenen, mehligen Kekse mehr – nur pure Köstlichkeit.
Und ehrlich? Dieses Rezept hat mir so manchen stressigen Nachmittag gerettet. Wenn ich nach der Arbeit nach Hause komme und einfach nur etwas Selbstgemachtes brauche, ohne stundenlang in der Küche zu stehen – dann sind diese Plätzchen meine Rettung. Sie sind nicht nur gut, sie sind tröstlich. Und das ist doch das Wichtigste an einem Plätzchen, oder?
Welche Zutaten Sie brauchen
Die Schönheit dieses Rezepts liegt in seiner Einfachheit. Sie brauchen keine ausgefallenen Zutaten – nur ein paar Grundlagen, die Sie vielleicht schon im Schrank haben. Lassen Sie mich Ihnen die einzelnen Zutaten erklären, denn jede hat ihre Aufgabe.
Die Basis
- 250 g Weizenmehl (Type 405) – Das ist das Standardmehl für Plätzchen. Es sorgt für die richtige Konsistenz, nicht zu klebrig, nicht zu trocken. Ich verwende am liebsten Mehl von Diamant oder Ruf, aber jedes gute Mehl funktioniert. Achten Sie darauf, dass es nicht zu alt ist – frisches Mehl gibt ein besseres Ergebnis.
- 125 g kalte Butter – Die Butter muss wirklich kalt sein, am besten direkt aus dem Kühlschrank. Sie sorgt für die knusprige Textur. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst bestimmen kann. Tipp: Wenn Sie nur gesalzene Butter haben, lassen Sie einfach die Prise Salz im Rezept weg.
- 80 g Zucker – Normaler Haushaltszucker reicht völlig aus. Er gibt den Plätzchen die nötige Süße und hilft beim Bräunen. Sie können auch braunen Zucker verwenden, dann werden die Plätzchen etwas karamelliger und dunkler.
- 1 Päckchen Vanillezucker – Oder 1 Teelöffel Vanilleextrakt. Vanille ist das Herzstück dieser Plätzchen. Sie gibt ihnen diesen unverwechselbaren, gemütlichen Geschmack. Ich bevorzuge Vanillezucker von Dr. Oetker, aber selbst gemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser.
- 1 Prise Salz – Klingt unwichtig, ist aber entscheidend. Das Salz balanciert die Süße aus und verstärkt den Vanillegeschmack. Verwenden Sie feines Meersalz oder normales Kochsalz.
- 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig und sorgt für die richtige Konsistenz. Wenn Sie kein Ei zur Hand haben, können Sie es durch 2 Esslöffel Milch ersetzen – das Ergebnis wird etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker.
Optionale Zutaten für Variationen

- 50 g gehackte Schokolade oder Schokotropfen – Für eine schokoladige Variante. Ich nehme am liebsten Zartbitterschokolade, aber Vollmilchschokolade funktioniert auch.
- 50 g gehackte Nüsse (Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse) – Für etwas Crunch. Rösten Sie die Nüsse vorher kurz in der Pfanne, dann schmecken sie noch intensiver.
- 1 Teelöffel Zitronen- oder Orangenschale – Für eine frische, fruchtige Note. Achten Sie darauf, nur die gelbe oder orange Schale zu verwenden, nicht das Weiße – das schmeckt bitter.
- 1/2 Teelöffel Zimt oder Lebkuchengewürz – Für eine weihnachtliche Variante. Perfekt für die Adventszeit.
Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Version können Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst werden die Plätzchen bröselig. Für eine vegane Version ersetzen Sie die Butter durch vegane Margarine und das Ei durch 2 Esslöffel Apfelmus oder einen Esslöffel Leinsamenmehl gemischt mit 3 Esslöffel Wasser.
Benötigte Küchenausrüstung
Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung für dieses Rezept. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon in Ihrer Küche. Hier ist, was Sie brauchen:
- Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Eine Plastikschüssel funktioniert auch, aber sie kann manchmal Gerüche annehmen.
- Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Ich verwende am liebsten meine KitchenAid, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch. Sie können den Teig sogar von Hand kneten – dann dauert es nur ein paar Minuten länger.
- Ein Backblech – Normales Backblech, am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf Backpapier von Dr. Oetker, weil es wirklich nicht klebt.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Eisportionierer – Zum Portionieren des Teigs. Ein Eisportionierer sorgt für gleichmäßige Plätzchen, aber ein Teelöffel tut es auch.
- Ein Kuchengitter – Zum Abkühlen der Plätzchen. Wenn Sie keins haben, legen Sie die Plätzchen einfach auf ein sauberes Geschirrtuch.
- Eine Küchenwaage – Für genaue Messungen. Ich finde, Backen nach Gewicht ist viel zuverlässiger als nach Volumen. Aber wenn Sie keine Waage haben, geht es auch mit Messbechern.
Tipp: Wenn Sie eine Küchenmaschine haben, ist das der perfekte Moment, sie zu benutzen. Der Teig ist in weniger als einer Minute fertig. Aber ehrlich – ich habe das Rezept auch schon mit der Hand gemacht, und es hat genauso gut funktioniert. Es dauert einfach nur ein bisschen länger.
Zubereitung: Schritt für Schritt zu perfekten Plätzchen
Jetzt wird es ernst. Ich zeige Ihnen genau, wie Sie diese Plätzchen zubereiten, damit sie jedes Mal perfekt werden. Keine Geheimnisse, keine Tricks – nur klare Anweisungen.
- Ofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Das ist wichtig, damit die Plätzchen von Anfang an die richtige Hitze bekommen. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus.
- Butter und Zucker cremig rühren: Geben Sie die kalte Butter (gewürfelt) und den Zucker in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie beides mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten lang, bis eine cremige, hellgelbe Masse entsteht. Tipp: Die Butter sollte noch kalt sein, aber durch das Rühren wird sie geschmeidig. Wenn sie zu weich wird, stellen Sie die Schüssel kurz in den Kühlschrank.
- Ei und Vanillezucker hinzufügen: Geben Sie das Ei und den Vanillezucker zur Butter-Zucker-Mischung. Rühren Sie alles kurz unter, bis es gut vermischt ist. Nicht zu lange rühren – sonst wird der Teig zäh.
- Mehl und Salz einarbeiten: Mischen Sie das Mehl mit der Prise Salz. Geben Sie die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Masse. Rühren Sie nur so lange, bis sich alles zu einem Teig verbindet. Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu klebrig ist, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu.
- Teig portionieren: Nehmen Sie mit einem Teelöffel oder einem kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen vom Teig. Rollen Sie jede Portion zwischen Ihren Handflächen zu einer Kugel. Tipp: Befeuchten Sie Ihre Hände leicht, dann klebt der Teig nicht so sehr.
- Plätzchen formen: Legen Sie die Teigkugeln mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech (sie laufen ein wenig auseinander). Drücken Sie jede Kugel mit der Gabel leicht flach, sodass ein kleines Muster entsteht. Oder lassen Sie sie einfach als Kugeln – das sieht auch hübsch aus.
- Backen: Backen Sie die Plätzchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für 10–12 Minuten. Achtung: Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder goldbraun sind, aber die Mitte noch hell aussieht. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester. Sensorischer Hinweis: Sie sollten einen buttrigen, vanilligen Duft in der Küche riechen können.
- Abkühlen lassen: Nehmen Sie das Blech aus dem Ofen und lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter, um vollständig auszukühlen.
Mein persönlicher Tipp: Ich lasse die Plätzchen manchmal noch 2 Minuten länger im Ofen, wenn ich sie besonders knusprig mag. Aber Vorsicht – sie verbrennen schnell. Behalten Sie sie im Auge!
Backtipps & Techniken für perfekte Plätzchen
Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Dinge gelernt, die den Unterschied zwischen guten und großartigen Plätzchen ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:
Die richtige Butter-Temperatur
Das ist der häufigste Fehler, den ich sehe. Die Butter muss kalt sein, wenn Sie sie verarbeiten. Wenn die Butter zu weich ist, werden die Plätzchen flach und breit. Wenn sie zu kalt ist, wird der Teig bröselig. Die ideale Temperatur ist etwa 8–10 °C – direkt aus dem Kühlschrank, aber nicht gefroren.
Nicht übermischen
Sobald das Mehl hinzugefügt ist, sollten Sie nur so lange rühren, bis sich alles verbindet. Wenn Sie zu lange rühren, entwickelt sich das Gluten im Mehl, und die Plätzchen werden zäh und hart. Ich habe das selbst erlebt – einmal war ich abgelenkt und habe zu lange gerührt, und die Plätzchen waren wie Gummi. Seitdem achte ich genau darauf.
Der Abstand auf dem Blech
Lassen Sie genug Platz zwischen den Teigkugeln – etwa 3–4 cm. Die Plätzchen laufen beim Backen auseinander. Wenn sie zu nah beieinander liegen, backen sie ungleichmäßig und kleben vielleicht sogar zusammen.
Die Backzeit variieren
Jeder Ofen ist anders. Mein Ofen backt zum Beispiel etwas heißer als die meisten. Backen Sie die Plätzchen beim ersten Mal genau nach Rezept, aber notieren Sie sich, wie sie in Ihrem Ofen werden. Passen Sie die Zeit dann entsprechend an. Tipp: Backen Sie ein Probierplätzchen zuerst, um die ideale Zeit zu finden.
Multitasking leicht gemacht
Während die erste Ladung Plätzchen backt, formen Sie schon die zweite. So sparen Sie Zeit und der Ofen läuft durchgehend. Aber vergessen Sie nicht, das heiße Blech kurz unter kaltem Wasser abzukühlen, bevor Sie neue Teigkugeln darauflegen – sonst laufen sie sofort auseinander.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist unglaublich wandelbar. Hier sind meine liebsten Varianten:
Schokoladen-Plätzchen
Geben Sie 50 g gehackte Zartbitterschokolade oder Schokotropfen zum Teig, bevor Sie ihn portionieren. Ich liebe diese Variante – sie ist wie eine kleine Umarmung für den Gaumen. Tipp: Verwenden Sie Schokolade mit mindestens 70 % Kakao, dann wird es nicht zu süß.
Nuss-Plätzchen
Ersetzen Sie 30 g des Mehls durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Die Plätzchen werden dann etwas mürber und bekommen ein wunderbares nussiges Aroma. Ich habe diese Variante einmal für eine Freundin gebacken, die keine Schokolade mag – sie war begeistert.
Zitronen-Plätzchen
Geben Sie die abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone zum Teig. Die Plätzchen schmecken dann frisch und sommerlich. Perfekt für ein Picknick oder einen Nachmittag im Garten.
Vegane Variante
Ersetzen Sie die Butter durch 125 g vegane Margarine (am besten eine feste Sorte) und das Ei durch 2 Esslöffel Apfelmus. Die Plätzchen werden etwas weicher, aber immer noch lecker. Ich habe diese Variante schon mehrmals gebacken, und niemand hat den Unterschied bemerkt.
Glutenfreie Variante
Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung, die Xanthan enthält. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber der Geschmack ist genauso gut. Tipp: Geben Sie einen Teelöffel mehr Vanillezucker hinzu, um den Geschmack zu verstärken.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Diese Plätzchen schmecken am besten, wenn sie vollständig abgekühlt sind – dann sind sie richtig knusprig. Aber ehrlich? Ich esse sie auch gerne noch warm, wenn sie gerade aus dem Ofen kommen. Dann sind sie weicher und fast wie kleine Kekse.
Serviervorschläge
Servieren Sie die Plätzchen auf einem schönen Teller oder in einer Keksdose. Sie passen perfekt zu:
- Einer Tasse heißen Tee (besonders selbstgemachtem Pfefferminztee)
- Einem Glas kalter Milch
- Einem heißen Kakao mit Sahne
- Einer Kugel Vanilleeis – dann werden die Plätzchen zu einem kleinen Dessert
Aufbewahrung
Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf. So bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig. Tipp: Legen Sie ein Stück Küchenpapier mit in die Dose – das absorbiert überschüssige Feuchtigkeit und hält die Plätzchen länger frisch.
Sie können die Plätzchen auch einfrieren. Legen Sie sie dafür in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen lassen Sie sie einfach bei Raumtemperatur auf einem Teller liegen – nach etwa 30 Minuten sind sie wieder knusprig.
Reheating
Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich geworden sind, backen Sie sie einfach für 3–4 Minuten bei 150 °C im Ofen. Dann sind sie wieder wie frisch gebacken. Aber passen Sie auf, dass sie nicht verbrennen – ich habe das schon einmal gemacht und dann nach verbrannten Plätzchen gerochen.
Hinweis zur Geschmacksentwicklung: Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen etwas setzen. Also keine Sorge, wenn Sie nicht alle am ersten Tag essen – sie werden nur besser.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich möchte Ihnen eine ungefähre Vorstellung geben, was in diesen Plätzchen steckt. Pro Plätzchen (bei etwa 20 Stück pro Rezept):
- Kalorien: ca. 110 kcal
- Fett: 6 g (davon 4 g gesättigte Fettsäuren)
- Kohlenhydrate: 12 g (davon 5 g Zucker)
- Eiweiß: 2 g
- Ballaststoffe: 0,5 g
Diese Plätzchen sind nicht gerade ein Diätgericht, aber sie haben auch ihre Vorteile. Die Butter liefert fettlösliche Vitamine wie Vitamin A, und das Ei ist eine gute Quelle für Protein und B-Vitamine. Wenn Sie die Nuss-Variante wählen, bekommen Sie zusätzlich gesunde Fette und Vitamin E.
Allergenhinweis: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter) und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Version sehen Sie sich bitte die Variationsvorschläge oben an.
Meine persönliche Meinung? Diese Plätzchen sind ein Genussmittel, und das ist auch in Ordnung. Sie sind nicht dazu da, Sie zu ernähren, sondern um Ihnen eine Freude zu machen. Und manchmal ist genau das das Gesündeste, was wir tun können – uns etwas Gutes tun.
Fazit: Warum Sie diese Plätzchen sofort backen sollten
Ich hoffe, ich konnte Sie überzeugen, dass dieses Rezept seinen Platz in Ihrer Küche verdient. Es ist schnell, einfach und liefert jedes Mal ein perfektes Ergebnis. Kein stundenlanges Kneten, kein Ausstechen, kein Kühlen – nur pure, unkomplizierte Backfreude.
Was ich an diesen Plätzchen am meisten liebe, ist ihre Vielseitigkeit. Sie sind der perfekte Begleiter für gemütliche Abende, aber auch der Retter in der Not, wenn plötzlich Besuch kommt. Sie schmecken pur, mit Schokolade, mit Nüssen oder mit Zitrone – und jedes Mal sind sie ein kleines Stück Geborgenheit auf dem Teller.
Probieren Sie es aus! Backen Sie diese Plätzchen und machen Sie sie zu Ihrer eigenen. Ändern Sie die Zutaten, experimentieren Sie mit den Aromen, und finden Sie Ihre Lieblingsvariante. Und wenn Sie eine besonders gelungene Kreation haben, teilen Sie sie doch in den Kommentaren mit mir – ich bin schon gespannt!
Also, worauf warten Sie noch? Der Ofen ist vorgeheizt, die Zutaten stehen bereit. Lassen Sie uns backen! Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude dabei – und einen wunderbar gemütlichen Nachmittag mit einer Tasse Tee und diesen knusprigen, kleinen Glücksbringern.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja, absolut! Sie können den Teig zubereiten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Dann einfach portionieren und backen – die Backzeit bleibt gleich.
Warum werden meine Plätzchen zu weich?
Das liegt meistens daran, dass sie zu kurz gebacken wurden oder die Butter zu warm war. Achten Sie darauf, dass die Butter kalt ist, und backen Sie die Plätzchen, bis die Ränder goldbraun sind. Sie werden nach dem Abkühlen noch etwas fester.
Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?
Ja, ersetzen Sie das Ei durch 2 Esslöffel Milch oder pflanzliche Milchalternative. Die Plätzchen werden dann etwas weniger mürbe, aber immer noch lecker. Für eine vegane Version verwenden Sie Apfelmus oder Leinsamen-Ei.
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer luftdichten Dose aufbewahrt, bleiben sie bis zu 2 Wochen knusprig. Sie können sie auch einfrieren – dann halten sie sich bis zu 3 Monate. Einfach bei Raumtemperatur auftauen lassen.
Kann ich das Rezept verdoppeln?
Ja, auf jeden Fall. Verdoppeln Sie einfach alle Zutaten. Backen Sie die Plätzchen dann in mehreren Durchgängen, da Sie nicht zu viele auf einmal auf ein Blech legen sollten. Der Teig hält sich im Kühlschrank, während die erste Ladung backt.
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Gemütliche Plätzchen in 20 Minuten: Schnell & Knusprig
Diese buttrigen, vanilligen Plätzchen sind in nur 20 Minuten fertig – kein Ausstechen, kein Kühlen, kein Theater. Perfekt für spontane Gelüste oder gemütliche Abende.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 10-12 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 20 Plätzchen 1x
- Category: Kekse / Plätzchen
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405) (ca. 2 Tassen)
- 125 g kalte Butter (ca. 1/2 Tasse oder 1 Stück)
- 80 g Zucker (ca. 1/3 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
- 1 Prise Salz
- 1 Ei (Größe M)
Instructions
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Kalte Butter (gewürfelt) und Zucker in eine große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten cremig rühren, bis eine hellgelbe Masse entsteht.
- Ei und Vanillezucker zur Butter-Zucker-Mischung geben und kurz unterrühren, bis alles gut vermischt ist.
- Mehl mit der Prise Salz mischen und nach und nach zur Butter-Ei-Masse geben. Nur so lange rühren, bis sich alles zu einem weichen, nicht klebrigen Teig verbindet.
- Mit einem Teelöffel oder kleinen Eisportionierer walnussgroße Portionen vom Teig nehmen und zu Kugeln rollen.
- Teigkugeln mit etwas Abstand auf das Backblech legen und mit einer Gabel leicht flach drücken (oder als Kugeln lassen).
- Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 10–12 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind, die Mitte aber noch hell aussieht.
- Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Die Butter muss kalt sein (ca. 8–10 °C). Nicht übermischen, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren – ein Probierplätzchen backen. Die Plätzchen schmecken am zweiten Tag oft noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 110
- Sugar: 5
- Sodium: 0.1
- Fat: 6
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 12
- Fiber: 0.5
- Protein: 2
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