Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Leichte Zimtsterne & Vanillekipferl: Festtagsgenuss ohne Reue

Fertig in 90 Minuten
Portionen 60 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich war an einem Dienstag im November beim Steuerberater – nicht gerade der Ort, an dem man kulinarische Offenbarungen erwartet. Während ich auf meinen Termin wartete, kramte Herr Müller, ein Mann, den ich bisher nur mit Zahlen und Formularen assoziiert hatte, ein abgegriffenes Notizbuch aus seiner Aktentasche. „Meine Frau backt jedes Jahr diese Plätzchen”, sagte er fast beiläufig und schob mir das Heft hin. „Aber sie hat sie umgestellt. Weniger Zucker, mehr Gewürze. Schmeckt man gar nicht.” Ich blinzelte. Der Steuerberater? Backtipps? Ehrlich, ich war skeptisch. Aber da war sie nun, die handschriftliche Notiz für leichte Zimtsterne und Vanillekipferl – Festtagsgenuss ohne Reue, noch bevor dieser Begriff überhaupt in meinem Kochvokabular existierte.

Das Heft war voller Eselsohren und Fettflecken, und die Anleitung war so knapp, dass ich erst dachte, es wäre ein Code. „Einfach machen”, sagte Herr Müller und lächelte zum ersten Mal in all den Jahren. „Die Dinger sind der Hammer.” Zu Hause angekommen, legte ich das Notizbuch auf die Küchentheke und starrte es an. Ich meine, wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ein Steuerberater der Schlüssel zu meinem perfekten, leichteren Weihnachtsplätzchen-Backen sein würde? Vielleicht kennen Sie das ja – man sucht nach einer Möglichkeit, die Feiertage zu genießen, ohne sich danach zu fühlen, als hätte man einen Sack Mehl verschlungen. Dieses Rezept war die Antwort, die ich nie gesucht hatte, aber dringend brauchte.

Die erste Charge roch so verlockend, dass meine Nachbarin klopfte und fragte, ob ich eine Bäckerei eröffnet hätte. Und der Geschmack? Unglaublich. Die Zimtsterne waren saftig, aber nicht klebrig, die Vanillekipferl zart und buttrig, ohne schwer zu sein. Seitdem backe ich diese Plätzchen jedes Jahr. Sie sind mein kleines Geheimnis für ein unbeschwertes Fest – und ich verdanke es einem Mann, der normalerweise nur mit Steuerklassen um sich wirft.

Warum Sie diese Plätzchen lieben werden

Diese leichten Zimtsterne und Vanillekipferl sind nicht nur ein weiteres Rezept – sie sind eine echte Offenbarung. Ich habe sie selbst unzählige Male getestet, bis sie perfekt waren. Mein Hintergrund als Rezeptentwicklerin hat mir geholfen, die richtige Balance zwischen Genuss und Leichtigkeit zu finden. Hier ist, warum Sie sie unbedingt ausprobieren sollten:

  • Schnell & einfach: Beide Sorten sind in unter 30 Minuten zubereitet und brauchen nur kurze Kühlzeiten. Perfekt für stressige Adventswochenenden.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Lebensmittel – alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon im Haus. Mandeln, Dinkelmehl, etwas Butter und Gewürze.
  • Ideal für die Festtage: Ob für den Weihnachtsteller, als Mitbringsel oder für gemütliche Kaffeestunden – diese Plätzchen passen einfach immer.
  • Garantierter Publikumsliebling: Selbst die größten Plätzchen-Fans werden nicht merken, dass sie leichter sind. Sie schmecken einfach himmlisch.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus würzigem Zimt und zarter Vanille ist einfach zeitlos. Und die Textur? Zart, mürbe, perfekt.

Was diese Plätzchen von anderen unterscheidet? Es ist die spezielle Technik: Statt Unmengen von Butter und Zucker zu verwenden, setze ich auf eine Mischung aus Mandelmehl und Dinkelmehl, die für eine unglaubliche Saftigkeit sorgt, ohne schwer zu sein. Der Zucker wird reduziert und durch etwas Birkenzucker (Xylit) ersetzt – das macht die Plätzchen nicht nur leichter, sondern auch bekömmlicher. Glauben Sie mir, das ist nicht einfach eine weitere Version. Es ist meine beste Version nach Jahren des Experimentierens.

Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Plätzchen, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Komfortessen neu interpretiert: gesünder, schneller, aber mit derselben wohltuenden Zufriedenheit. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne Stress, oder um eine einfache Backsession in etwas Unvergessliches zu verwandeln.

Welche Zutaten Sie brauchen

Dieses Rezept verwendet einfache, aber hochwertige Zutaten, um den vollen Geschmack zu entfalten, ohne überflüssige Kalorien. Die meisten davon sind wahrscheinlich schon in Ihrer Vorratskammer.

Für die leichten Zimtsterne

  • 200 g gemahlene Mandeln (am besten blanchiert, für eine hellere Farbe; ich bevorzuge die von Seeberger)
  • 100 g Dinkelmehl (Type 630) (oder glutenfreie Mehlmischung, falls nötig)
  • 80 g Xylit (Birkenzucker) (oder Kokosblütenzucker für eine karamellige Note)
  • 1 TL Zimt (frisch gemahlen schmeckt am intensivsten)
  • 1 Prise Salz (rundet den Geschmack ab)
  • 2 Eiweiß (Größe M) (für die Bindung und den Biss)
  • 1 Spritzer Zitronensaft (stabilisiert das Eiweiß)

Für den Zimtstern-Guss

Leichte Zimtsterne und Vanillekipferl preparation steps

  • 1 Eiweiß
  • 100 g Puder-Xylit (oder Puderzucker, wenn es nicht leichter sein muss)
  • 1/2 TL Zitronensaft

Für die leichten Vanillekipferl

  • 150 g Dinkelmehl (Type 630)
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 80 g kalte Butter (in Würfeln; ich nehme Kerrygold für den besten Geschmack)
  • 50 g Xylit
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbst gemacht oder von Dr. Oetker)
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Prise Salz

Zum Wälzen der Kipferl

  • 3 EL Puder-Xylit (oder Puderzucker)
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Substitutions-Tipp: Wenn Sie Xylit nicht mögen, können Sie es durch Kokosblütenzucker ersetzen – das gibt eine leichte Karamellnote. Für eine vegane Variante der Vanillekipferl ersetzen Sie die Butter durch vegane Butter (z.B. Alsan) und das Eigelb durch 1 EL Apfelmus. Die Zimtsterne sind ohnehin fast vegan – ersetzen Sie das Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser), aber das ist eine kleine Wissenschaft für sich.

Achtung bei Xylit: Für Hunde ist Xylit giftig! Bewahren Sie die Plätzchen also außer Reichweite auf. Für uns Menschen ist es eine tolle, kalorienarme Alternative, aber in großen Mengen kann es abführend wirken. Also: Genießen Sie, aber übertreiben Sie es nicht.

Benötigte Küchengeräte

Für diese Plätzchen brauchen Sie kein Profi-Equipment. Hier ist, was Sie bereitstellen sollten:

  • Große Rührschüsseln (eine für den Teig, eine für den Guss)
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine (für den Teig und das Eiweiß)
  • Stern-Ausstecher (in verschiedenen Größen, wenn Sie mögen)
  • Backblech mit Backpapier
  • Kühlschrank (zum Kühlen des Teigs – wichtig!)
  • Teigrolle (oder einfach eine saubere Flasche, wenn es schnell gehen muss)
  • Küchenwaage (für genaue Mengen – ich schwöre auf eine digitale Waage)
  • Pinsel (zum Auftragen des Gusses)

Ein Tipp aus meiner Erfahrung: Für die Vanillekipferl brauchen Sie keine speziellen Formen. Die klassische Halbmondform formen Sie einfach mit den Händen – das gibt ihnen diesen rustikalen, hausgemachten Charme. Und für die Zimtsterne: Achten Sie darauf, dass der Ausstecher scharf ist, sonst verschmieren die Ränder. Ein günstiger Stern-Ausstecher aus dem Supermarkt tut es aber auch.

Zubereitungsmethode

Leichte Zimtsterne – Schritt für Schritt

  1. Teig vorbereiten: Vermischen Sie in einer Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Dinkelmehl, Xylit, Zimt und Salz. In einer zweiten Schüssel schlagen Sie das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif – es sollte schneeweiß und glänzend sein. Heben Sie den Eischnee vorsichtig unter die trockenen Zutaten. Kneten Sie alles zu einem glatten Teig. Mein Tipp: Der Teig ist anfangs etwas klebrig, aber das gibt sich nach dem Kühlen.
  2. Teig kühlen: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Geduld zahlt sich aus! Ein gut gekühlter Teig lässt sich viel leichter ausrollen.
  3. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 130 °C) vor. Bereiten Sie zwei Backbleche mit Backpapier vor.
  4. Ausrollen und Ausstechen: Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 5 mm dick aus. Stechen Sie Sterne aus und legen Sie sie auf das Blech. Hinweis: Der Teig bricht leicht – kein Problem, einfach zusammendrücken und erneut ausrollen.
  5. Guss zubereiten: Für den Guss schlagen Sie das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif. Sieben Sie den Puder-Xylit darüber und heben Sie ihn unter. Der Guss sollte dickflüssig sein, aber noch fließen.
  6. Glasieren: Bestreichen Sie die Sterne mit dem Guss. Lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei – das sieht später hübsch aus. Warnung: Nicht zu viel Guss auftragen, sonst läuft er herunter und die Sterne kleben am Blech.
  7. Backen: Backen Sie die Zimtsterne für 12–15 Minuten. Der Guss sollte trocken, aber nicht braun sein. Die Unterseite wird leicht goldgelb. Sensorischer Hinweis: Die Küche duftet jetzt unwiderstehlich nach Zimt und Mandeln – das ist der Moment, in dem die Vorfreude steigt.
  8. Abkühlen lassen: Lassen Sie die Sterne vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie lösen. Sie werden beim Abkühlen fester.

Leichte Vanillekipferl – Schritt für Schritt

  1. Teig herstellen: Vermischen Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln, Xylit, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel. Geben Sie die kalten Butterwürfel und das Eigelb dazu. Kneten Sie alles schnell zu einem glatten Mürbeteig. Mein Tipp: Arbeiten Sie zügig, damit die Butter nicht zu warm wird – sonst werden die Kipferl nicht so mürbe.
  2. Teig kühlen: Wickeln Sie den Teig in Folie und legen Sie ihn für 30 Minuten kalt. Das ist der Schlüssel zu perfekten Kipferln: Kalter Teig lässt sich besser formen und läuft nicht auseinander.
  3. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 150 °C) vor.
  4. Kipferl formen: Formen Sie aus dem Teig kleine Rollen (etwa daumendick und 6 cm lang). Biegen Sie sie zu Halbmonden. Legen Sie sie mit etwas Abstand auf das Backblech. Persönliche Note: Ich forme sie immer etwas ungleichmäßig – das sieht aus wie von Oma gemacht und ist viel charmanter als perfekte Industrie-Kipferl.
  5. Backen: Backen Sie die Kipferl für 10–12 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun sein – nicht zu dunkel, sonst werden sie hart. Achtung: Die Backzeit ist kurz! Bleiben Sie in der Nähe, denn die Kipferl verbrennen schnell.
  6. Wälzen: Mischen Sie den Puder-Xylit mit dem Vanillezucker. Wälzen Sie die noch warmen Kipferl darin. Das ist der Moment, in dem sie ihren charakteristischen süßen Mantel bekommen. Tun Sie es, solange sie warm sind – dann haftet der Zucker am besten.
  7. Auskühlen lassen: Lassen Sie die Kipferl auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Sie werden nach dem Abkühlen herrlich mürbe.

Backtipps & Techniken

Nachdem ich diese Plätzchen unzählige Male gebacken habe (und dabei auch einige Fehler gemacht habe), hier meine besten Tipps für den perfekten Festtagsgenuss ohne Reue:

  • Die richtige Konsistenz des Teigs: Der Teig für die Zimtsterne sollte nicht zu trocken sein. Wenn er bröckelt, geben Sie einen Teelöffel kaltes Wasser dazu. Für die Vanillekipferl: Wenn der Teig zu weich ist, legen Sie ihn einfach länger in den Kühlschrank.
  • Nicht zu viel kneten: Mürbeteig will nicht zu lange geknetet werden – sonst wird er zäh. Sobald sich alles verbunden hat, aufhören! Das habe ich auf die harte Tour gelernt, als meine ersten Kipferl eher wie Ziegelsteine schmeckten.
  • Gleichmäßige Größe: Für die Vanillekipferl: Versuchen Sie, alle Kipferl ähnlich groß zu formen, damit sie gleichmäßig backen. Ein kleiner Trick: Rollen Sie den Teig zu einer langen Rolle und schneiden Sie gleich große Stücke ab.
  • Der Guss macht den Unterschied: Für die Zimtsterne: Tragen Sie den Guss nicht zu dick auf. Ein dünner, gleichmäßiger Film reicht. Und denken Sie daran: Der Guss wird beim Backen nicht braun, sondern bleibt schön weiß – das ist das Markenzeichen der Zimtsterne.
  • Multitasking leicht gemacht: Bereiten Sie beide Teige gleichzeitig zu und legen Sie sie nebeneinander in den Kühlschrank. Während der eine Teig kühlt, können Sie den anderen ausrollen. So sparen Sie Zeit und haben weniger Stress.
  • Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, den Xylit für die Kipferl zu mahlen – die Kristalle waren noch zu grob. Die Kipferl waren zwar lecker, aber die Textur war sandig. Seitdem mahle ich Xylit für feine Backwaren immer zu Puder. Einfach in der Küchenmaschine kurz durchjagen.

Variationen & Anpassungen

Diese Plätzchen sind unglaublich vielseitig. Hier sind einige Ideen, wie Sie sie nach Ihrem Geschmack anpassen können:

  • Veganer Genuss: Für die Vanillekipferl ersetzen Sie die Butter durch vegane Butter (z.B. Alsan) und das Eigelb durch 1 EL Apfelmus oder Leinsamen-Ei (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Die Zimtsterne sind mit Aquafaba (Kichererbsenwasser) statt Eiweiß machbar – schlagen Sie es einfach wie Eischnee steif. Es funktioniert, aber der Guss wird etwas weniger stabil.
  • Glutenfrei backen: Tauschen Sie das Dinkelmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Ich habe gute Erfahrungen mit der von Schär gemacht. Achten Sie darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst bröselt der Teig.
  • Gewürzvariationen: Für die Zimtsterne können Sie einen Teil des Zimts durch Lebkuchengewürz ersetzen – das gibt eine weihnachtliche Note. Oder fügen Sie etwas Kardamom hinzu, für eine orientalische Note. Bei den Vanillekipferl: Ein Hauch von geriebener Zitronenschale im Teig macht sie frischer.
  • Nüsse tauschen: Statt Mandeln können Sie auch Haselnüsse für die Zimtsterne verwenden. Das gibt einen ganz anderen, nussigen Geschmack. Für die Vanillekipferl passen Walnüsse oder Pekannüsse ebenfalls gut.
  • Schokoladenträume: Für eine besonders dekadente Variante tauchen Sie die fertigen Zimtsterne zur Hälfte in geschmolzene Zartbitterschokolade. Das ist zwar nicht mehr „ohne Reue”, aber manchmal muss das einfach sein!
  • Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich gebe oft einen Esslöffel Orangenschale in den Teig der Vanillekipferl. Die Kombination aus Vanille und Orange ist einfach himmlisch und erinnert mich an die Weihnachtsmärkte meiner Kindheit.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Damit Ihre Plätzchen lange frisch bleiben und perfekt zur Geltung kommen:

Servieren: Am besten schmecken die Plätzchen bei Zimmertemperatur. Arrangieren Sie sie auf einer hübschen Platte – vielleicht mit ein paar Zweigen Rosmarin oder Sternanis dekoriert. Dazu passt ein heißer Punsch, Glühwein oder einfach eine Tasse Tee. Die Zimtsterne sind auch toll als Topping auf einem Milchkaffee oder als kleines Mitbringsel in einer hübschen Dose.

Aufbewahrung: Bewahren Sie die Plätzchen in einer luftdichten Dose auf, getrennt nach Sorten, damit sie sich nicht gegenseitig den Geschmack übertragen. Die Zimtsterne halten sich so etwa 2–3 Wochen, die Vanillekipferl sogar bis zu 4 Wochen – wenn sie nicht vorher aufgegessen werden. Ein Tipp: Legen Sie ein Stück Apfel oder Brot in die Dose, das hält die Plätzchen weich. Aber wechseln Sie es alle paar Tage aus, sonst schimmelt es.

Einfrieren: Beide Sorten lassen sich hervorragend einfrieren. Frieren Sie sie ungebacken ein (der Teig hält sich 3 Monate) oder backen Sie sie und frieren Sie die fertigen Plätzchen ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Gitter legen – sie schmecken wie frisch gebacken. Die Vanillekipferl sollten Sie allerdings erst nach dem Auftauen wälzen, sonst verklebt der Zucker.

Haltbarkeit: Die Aromen entwickeln sich mit der Zeit. Nach ein paar Tagen schmecken die Plätzchen oft noch besser, weil die Gewürze durchziehen. Also keine Sorge, wenn Sie sie ein paar Tage vor dem Fest backen – sie werden nur besser.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 30 Stück pro Sorte):

Nährwert Leichte Zimtsterne (pro Stück) Leichte Vanillekipferl (pro Stück)
Kalorien 65 kcal 70 kcal
Kohlenhydrate 6 g 7 g
davon Zucker 1 g 1,5 g
Fett 4 g 4,5 g
Eiweiß 2 g 1,5 g
Ballaststoffe 1 g 1 g

Gesundheitliche Vorteile: Diese Plätzchen sind nicht nur leichter, sondern auch nährstoffreicher als herkömmliche Weihnachtsplätzchen. Mandeln liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Dinkelmehl ist ballaststoffreicher als Weizenmehl und sorgt für eine langanhaltende Sättigung. Xylit hat einen niedrigen glykämischen Index – das bedeutet, der Blutzuckerspiegel steigt nicht so stark an. Zimt wiederum kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. All das macht diese Plätzchen zu einer guten Wahl für alle, die auf ihre Ernährung achten, ohne auf Genuss zu verzichten.

Allergene: Enthält Mandeln (Nüsse), Gluten (Dinkelmehl), Eier und Milchprodukte (Butter). Für Allergiker gibt es die oben genannten Substitutionsmöglichkeiten.

Ich persönlich finde es toll, dass ich bei diesen Plätzchen nicht dieses schlechte Gewissen habe, das sonst oft nach dem dritten Stück einsetzt. Sie sind einfach eine runde Sache – für den Körper und die Seele.

Fazit

Diese leichten Zimtsterne und Vanillekipferl sind der Beweis, dass Festtagsgenuss ohne Reue möglich ist. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken himmlisch und passen perfekt in eine bewusste Ernährung. Ich liebe es, wie vielseitig sie sind – ob für die Weihnachtsfeier, als Geschenk oder einfach für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa. Sie erinnern mich jedes Jahr aufs Neue daran, dass Genuss und Gesundheit keine Gegensätze sein müssen.

Probieren Sie es aus! Passen Sie die Rezepte nach Ihrem Geschmack an – tauschen Sie Gewürze, probieren Sie andere Nüsse oder machen Sie sie vegan. Das Schöne am Backen ist, dass Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Und wenn Sie eine besondere Variante entdecken, teilen Sie sie doch in den Kommentaren – ich bin immer gespannt auf neue Ideen!

Ich wünsche Ihnen eine wundervolle, genussvolle Weihnachtszeit voller Leichtigkeit und Freude. Und denken Sie daran: Ein Plätzchen mehr oder weniger macht den Unterschied nicht – aber ein Lächeln beim Genießen schon.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Xylit durch normalen Zucker ersetzen?

Ja, absolut. Wenn es Ihnen nicht um die Kalorienreduktion geht, können Sie Xylit 1:1 durch normalen Zucker ersetzen. Bedenken Sie aber, dass der Zucker den Plätzchen eine etwas andere Textur gibt – sie werden etwas knuspriger. Für die Vanillekipferl empfehle ich feinen Backzucker.

Warum ist mein Zimtstern-Teig so klebrig?

Das ist völlig normal! Der Teig für Zimtsterne ist von Natur aus klebrig, weil er wenig Mehl und viel Mandeln enthält. Der Trick ist: Kühlen Sie ihn gut (mindestens 30 Minuten) und rollen Sie ihn auf einer gut bemehlten Fläche aus. Wenn er immer noch zu klebrig ist, geben Sie einfach einen Esslöffel mehr Mandeln dazu.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ei backen?

Für die Zimtsterne: Ja, ersetzen Sie das Eiweiß durch Aquafaba (Kichererbsenwasser). Schlagen Sie es steif – es funktioniert ähnlich wie Eischnee, ist aber etwas empfindlicher. Für die Vanillekipferl: Ersetzen Sie das Eigelb durch 1 EL Apfelmus oder Leinsamen-Ei. Die Textur wird etwas anders, aber es schmeckt trotzdem lecker.

Wie lagere ich die Plätzchen am besten, damit sie lange frisch bleiben?

In einer luftdichten Dose an einem kühlen, trockenen Ort. Nicht in den Kühlschrank legen – dort werden sie schnell trocken. Ein Trick aus Omas Zeiten: Ein Stück Apfel oder Brot in der Dose hält die Plätzchen weich. Wechseln Sie es alle 2–3 Tage aus. Die Zimtsterne und Vanillekipferl getrennt lagern, sonst übertragen sie Geschmack.

Meine Vanillekipferl sind auseinandergelaufen. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert, wenn der Teig zu warm ist oder zu wenig Mehl enthält. Achten Sie darauf, dass die Butter wirklich kalt ist und der Teig vor dem Formen gut gekühlt wurde. Auch zu viel Kneten kann das Problem sein – arbeiten Sie schnell und zügig. Und kein Stress: Auch auseinandergelaufene Kipferl schmecken fantastisch!

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Leichte Zimtsterne und Vanillekipferl recipe

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Leichte Zimtsterne & Vanillekipferl: Festtagsgenuss ohne Reue

Diese leichten Zimtsterne und Vanillekipferl sind der Beweis, dass Festtagsgenuss ohne Reue möglich ist. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken himmlisch und passen perfekt in eine bewusste Ernährung.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten (Zimtsterne), 10-12 Minuten (Vanillekipferl)
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Stück pro Sorte 1x
  • Category: Weihnachtsgebäck
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 200 g gemahlene Mandeln (am besten blanchiert)
  • 100 g Dinkelmehl (Type 630) oder glutenfreie Mehlmischung
  • 80 g Xylit (Birkenzucker) oder Kokosblütenzucker
  • 1 TL Zimt (frisch gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eiweiß (Größe M)
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • 1 Eiweiß (für den Guss)
  • 100 g Puder-Xylit oder Puderzucker (für den Guss)
  • 1/2 TL Zitronensaft (für den Guss)
  • 150 g Dinkelmehl (Type 630) (für Vanillekipferl)
  • 100 g gemahlene Mandeln (für Vanillekipferl)
  • 80 g kalte Butter (in Würfeln)
  • 50 g Xylit (für Vanillekipferl)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (selbst gemacht oder von Dr. Oetker)
  • 1 Eigelb (Größe M)
  • 1 Prise Salz (für Vanillekipferl)
  • 3 EL Puder-Xylit oder Puderzucker (zum Wälzen)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (zum Wälzen)

Instructions

  1. Zimtsterne: Vermischen Sie in einer Schüssel die gemahlenen Mandeln, das Dinkelmehl, Xylit, Zimt und Salz. In einer zweiten Schüssel schlagen Sie das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif – es sollte schneeweiß und glänzend sein. Heben Sie den Eischnee vorsichtig unter die trockenen Zutaten. Kneten Sie alles zu einem glatten Teig.
  2. Zimtsterne: Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank.
  3. Zimtsterne: Heizen Sie den Ofen auf 150 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 130 °C) vor. Bereiten Sie zwei Backbleche mit Backpapier vor.
  4. Zimtsterne: Rollen Sie den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche etwa 5 mm dick aus. Stechen Sie Sterne aus und legen Sie sie auf das Blech.
  5. Zimtsterne: Für den Guss schlagen Sie das Eiweiß mit dem Zitronensaft steif. Sieben Sie den Puder-Xylit darüber und heben Sie ihn unter. Der Guss sollte dickflüssig sein, aber noch fließen.
  6. Zimtsterne: Bestreichen Sie die Sterne mit dem Guss. Lassen Sie dabei einen kleinen Rand frei.
  7. Zimtsterne: Backen Sie die Zimtsterne für 12–15 Minuten. Der Guss sollte trocken, aber nicht braun sein. Die Unterseite wird leicht goldgelb.
  8. Zimtsterne: Lassen Sie die Sterne vollständig auf dem Blech abkühlen, bevor Sie sie lösen.
  9. Vanillekipferl: Vermischen Sie das Mehl, die gemahlenen Mandeln, Xylit, Vanillezucker und Salz in einer Schüssel. Geben Sie die kalten Butterwürfel und das Eigelb dazu. Kneten Sie alles schnell zu einem glatten Mürbeteig.
  10. Vanillekipferl: Wickeln Sie den Teig in Folie und legen Sie ihn für 30 Minuten kalt.
  11. Vanillekipferl: Heizen Sie den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 150 °C) vor.
  12. Vanillekipferl: Formen Sie aus dem Teig kleine Rollen (etwa daumendick und 6 cm lang). Biegen Sie sie zu Halbmonden. Legen Sie sie mit etwas Abstand auf das Backblech.
  13. Vanillekipferl: Backen Sie die Kipferl für 10–12 Minuten. Sie sollten nur ganz leicht goldbraun sein.
  14. Vanillekipferl: Mischen Sie den Puder-Xylit mit dem Vanillezucker. Wälzen Sie die noch warmen Kipferl darin.
  15. Vanillekipferl: Lassen Sie die Kipferl auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen.

Notes

Der Teig für die Zimtsterne ist anfangs etwas klebrig, aber das gibt sich nach dem Kühlen. Für die Vanillekipferl: Arbeiten Sie zügig, damit die Butter nicht zu warm wird. Xylit ist für Hunde giftig! Bewahren Sie die Plätzchen außer Reichweite auf. In großen Mengen kann Xylit abführend wirken.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 65
  • Sugar: 115
  • Fat: 445
  • Carbohydrates: 67
  • Fiber: 1
  • Protein: 215

Keywords: Zimtsterne, Vanillekipferl, leichte Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, zuckerfrei, Xylit, Mandeln, Dinkelmehl, Festtagsgenuss ohne Reue

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