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„Mama, warum machst du nicht einfach einen Klecks von dem weißen Käse auf die Cracker und dann die roten Beeren drauf?“, fragte meine damals 12-jährige Tochter Lina, während ich hektisch in der Küche stand und versuchte, aus teuren Zutaten etwas Festliches zu zaubern. Ich startete eine Erklärung darüber, dass so ein „einfacher Klecks“ natürlich nicht gut aussehen würde und dass man für richtige Weihnachtshäppchen eine aufwendige Creme braucht – dann hielt ich inne. Sie hatte recht.
Ehrlich gesagt, ich war viel zu sehr damit beschäftigt, ein kompliziertes Rezept aus einer Zeitschrift nachzukochen, das gefühlt 25 Zutaten und drei verschiedene Garnituren vorsah. Mein Kühlschrank war voll mit teuren Zutaten, die ich für diesen einen Abend gekauft hatte. Und da stand Lina, die einfach nur hunger hatte und mir eine so einfache, geniale Lösung präsentierte. Ich schluckte meinen Stolz runter und sagte: „Okay, lass es uns versuchen.“
Was dann passierte, war eine kleine Offenbarung. Aus einer Handvoll günstiger Zutaten entstanden diese festlichen Ziegenkäse-Cranberry-Häppchen, die nicht nur fantastisch aussahen, sondern auch noch himmlisch schmeckten. Sie waren der absolute Hit auf unserer Weihnachtsfeier – und das Beste daran? Sie kosteten nur einen Bruchteil von dem, was ich ursprünglich ausgegeben hatte. Vielleicht kennst du das ja, wenn man sich selbst im Weg steht und denkt, es müsse immer kompliziert sein. Manchmal, so lernte ich an diesem Nachmittag, ist die einfachste Idee die beste. Und genau darum geht es bei diesen Häppchen: Sie beweisen, dass festliches Fingerfood nicht teuer oder aufwendig sein muss, um zu begeistern. Seitdem sind sie aus unserem Weihnachtsmenü nicht mehr wegzudenken.
Warum du diese Häppchen lieben wirst
Diese festlichen Ziegenkäse-Cranberry-Häppchen sind ein echter Gamechanger für die Weihnachtszeit. Ich habe sie inzwischen Dutzende Male zubereitet – für Familienfeiern, für den gemütlichen Abend zu zweit und sogar für die Weihnachtsfeier im Büro. Und jedes Mal sind sie restlos weggefuttert.
- Schnell & einfach: In weniger als 15 Minuten hast du ein beeindruckendes Fingerfood auf dem Tisch. Perfekt für den stressigen Heiligabend oder wenn die Gäste plötzlich früher da sind.
- Günstige Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten nötig. Die meisten Zutaten hast du wahrscheinlich schon zu Hause oder bekommst sie im Supermarkt für kleines Geld.
- Perfekt für die ganze Familie: Diese Häppchen kommen bei Groß und Klein gleichermaßen gut an. Selbst meine Nichte, die sonst alles mit Käse ablehnt, hat heimlich drei Stück gegessen.
- Crowd-Pleaser garantiert: Die Kombination aus cremigem Ziegenkäse, süß-säuerlichen Cranberries und dem knusprigen Cracker ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Der erste Biss ist eine kleine Geschmacksexplosion – und dann kannst du nicht mehr aufhören. Versprochen!
Was diese Häppchen von anderen Weihnachtsrezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen herzhaft und süß. Der Ziegenkäse bringt eine angenehme Würze, die Cranberries eine fruchtige Süße und ein Hauch von Honig und Thymian rundet alles ab. Es ist kein Rezept, das dich stundenlang in der Küche festhält. Es ist das Rezept, das dir Zeit schenkt – Zeit für deine Familie, für Geschenke einpacken oder einfach nur für eine Tasse Glühwein auf dem Sofa.
Und das ist für mich der eigentliche Zauber von Weihnachten: Nicht die perfekte Dekoration oder das aufwendige Menü, sondern die Momente, die man miteinander teilt. Diese Häppchen machen genau das möglich.
Was du an Zutaten brauchst
Für diese festlichen Ziegenkäse-Cranberry-Häppchen brauchst du wirklich nur eine Handvoll Zutaten. Das meiste davon hast du wahrscheinlich sogar im Vorratsschrank. Ich zeige dir genau, worauf du achten solltest, damit das Ergebnis perfekt wird.
Die Basis
- 1 Packung Cracker (ca. 150-200 g): Am besten eignen sich knackige Buttercracker oder Salzstangen-Cracker. Ich persönlich mag die runden „Tuc“-Cracker oder auch die schmalen „Grissini“-ähnlichen Stangen. Die Cracker sollten nicht zu dick sein, damit sie noch schön knusprig bleiben.
- 200 g frischer Ziegenkäse (Loge oder Rolle): Achte darauf, dass der Käse schön cremig ist. Die weiße Rinde kannst du dranlassen oder vorsichtig abziehen – das ist Geschmackssache. Ich lasse sie meist dran, weil sie eine leicht pfeffrige Note gibt. Marken wie „Chavroux“ oder „Le Picandine“ sind super, aber auch der günstigere vom Discounter tut seinen Dienst.
- 100 g getrocknete Cranberries: Nimm am besten ungezuckerte oder nur leicht gezuckerte Cranberries. Die säuerlichen passen besser zum cremigen Käse. Falls du frische Cranberries bekommst, kannst du die auch nehmen – dann aber vorher kurz in etwas Honig karamellisieren lassen.
- 2-3 EL flüssiger Honig: Ein guter, mild schmeckender Honig ist ideal. Akazienhonig oder Waldhonig eignen sich perfekt. Wenn du keinen Honig magst, geht auch Ahornsirup oder Agavendicksaft.
- Einige Zweige frischer Thymian: Die kleinen Blättchen geben ein wunderbares Aroma. Wenn du keinen frischen Thymian hast, nimm getrockneten – aber dann nur eine Prise, der ist intensiver. Rosmarin geht auch, schmeckt aber kräftiger.
- Eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pekannüsse (optional): Sie geben einen schönen Crunch und passen perfekt zu den Aromen. Wenn du Nüsse für die Kinder weglassen möchtest, ist das auch kein Problem.
- Salz und Pfeffer aus der Mühle: Zum Abschmecken. Ein Hauch von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer macht den Unterschied.
Substitutionen und Tipps

Falls du keinen Ziegenkäse magst – was ich kaum glauben kann, aber okay –, kannst du auch Frischkäse oder einen milden Camembert verwenden. Der Geschmack wird dann etwas anders, aber immer noch lecker. Für eine vegane Variante nimmst du einen pflanzlichen Käseersatz auf Cashewbasis und lässt den Honig weg oder verwendest Ahornsirup.
Die Cranberries lassen sich super durch getrocknete Kirschen oder Preiselbeeren ersetzen. Besonders in der Weihnachtszeit habe ich oft ein Glas Preiselbeeren im Kühlschrank – die passen auch hervorragend. Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du die Cranberries vor der Verwendung für 5 Minuten in warmen Orangensaft einlegst, werden sie noch saftiger und bekommen eine fruchtige Note. Das ist ein kleiner Trick, den ich von einer Freundin gelernt habe, und er macht wirklich einen Unterschied.
Welches Equipment du brauchst
Für diese Häppchen brauchst du wirklich keine Spezialausrüstung. Das ist das Schöne daran. Ich habe in den letzten Jahren mit den unterschiedlichsten Werkzeugen gearbeitet und es geht immer.
- Ein scharfes Messer: Zum Schneiden des Ziegenkäses. Ein gezahntes Messer eignet sich besonders gut, weil der Käse nicht so leicht kleben bleibt.
- Ein kleines Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff. Achte darauf, dass es sauber und trocken ist.
- Ein kleiner Löffel oder ein Teelöffel: Zum Auftragen des Käses auf die Cracker. Ein Buttermesser geht auch.
- Eine Servierplatte oder ein großes Brett: Zum Anrichten der Häppchen. Sieht auf einem Holzbrett besonders rustikal und festlich aus.
- Eine kleine Schüssel: Für den Honig und die Cranberries, falls du sie separat servieren möchtest.
Das war es auch schon! Keine Küchenmaschine, kein Mixer, keine teuren Formen. Du siehst, dieses Rezept ist wirklich für jeden machbar – egal wie voll deine Küchenschränke sind oder wie viel Zeit du hast.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte! Keine Sorge, es ist wirklich kinderleicht. Ich zeige dir jeden Schritt ganz genau, damit auch nichts schiefgehen kann. Insgesamt brauchst du etwa 15 Minuten – länger nicht.
- Cranberries vorbereiten (optional, 5 Minuten): Wenn du deine Cranberries besonders saftig haben möchtest, gib sie in eine kleine Schüssel und übergieße sie mit warmem Orangensaft. Lass sie 5 Minuten ziehen, während du die anderen Zutaten vorbereitest. Dann gießt du den Saft ab und tupfst sie trocken. Dieser Schritt ist optional, aber ich mache ihn fast immer – er gibt den Cranberries eine wunderbar fruchtige Tiefe.
- Ziegenkäse schneiden (2 Minuten): Nimm die Rolle Ziegenkäse und schneide sie in etwa 1 cm dicke Scheiben. Wenn der Käse sehr weich ist, kannst du ihn auch einfach mit einem Löffel auf die Cracker setzen. Ich persönlich mag die kleinen runden Scheiben, weil sie gleichmäßig aussehen. Aber ehrlich gesagt: Es ist völlig egal, wie sie aussehen – sie schmelzen sowieso auf der Zunge.
- Cracker belegen (3 Minuten): Lege die Cracker auf deine Servierplatte. Setze auf jeden Cracker ein Stück Ziegenkäse oder gib einen großzügigen Klecks darauf. Drücke den Käse leicht an, damit er nicht verrutscht. Wenn du den Käse vorher etwas antauen lässt (10 Minuten bei Zimmertemperatur), lässt er sich leichter verarbeiten.
- Cranberries und Nüsse verteilen (2 Minuten): Gib auf jeden Häppchen einige Cranberries und, wenn du magst, ein paar gehackte Walnüsse oder Pekannüsse. Die Nüsse sollten in kleine Stücke gehackt sein, damit sie nicht zu dominant sind. Ein Tipp: Röste die Nüsse vorher kurz in einer trockenen Pfanne an – das bringt ihr Aroma noch besser zur Geltung. Aber Vorsicht, sie verbrennen schnell!
- Honig und Thymian (2 Minuten): Träufle einen kleinen Klecks Honig über jedes Häppchen. Nicht zu viel, sonst wird es zu süß. Dann zupfe die kleinen Thymianblättchen von den Zweigen und streue sie darüber. Der Thymian ist ein echtes Geschmackswunder – er verbindet die Aromen von Käse, Cranberries und Honig auf eine fast magische Weise.
- Würzen und servieren (1 Minute): Zum Schluss gibst du einen Hauch von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und ein paar Flocken Meersalz über die Häppchen. Das ist der letzte Schliff, der alles perfekt abrundet. Jetzt sind sie bereit zum Servieren!
Ein wichtiger Hinweis: Bereite die Häppchen möglichst frisch zu, denn die Cracker können durch den Käse und den Honig mit der Zeit weich werden. Wenn du sie aber innerhalb von 1-2 Stunden servierst, sind sie noch herrlich knusprig. Ich stelle die Platte meist erst kurz vor dem Servieren zusammen – das geht ja schnell genug.
Tipps und Tricks für perfekte Häppchen
In den Jahren, in denen ich diese Häppchen mache, habe ich so einiges gelernt. Hier sind meine besten Tipps, die dir das Leben leichter machen und das Ergebnis noch besser werden lassen.
- Käse richtig temperieren: Nimm den Ziegenkäse etwa 15 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. Zimmertemperatur macht ihn cremiger und leichter zu verarbeiten. Wenn er zu kalt ist, bröselt er beim Schneiden.
- Die richtige Cracker-Wahl: Nicht alle Cracker sind gleich. Ich habe festgestellt, dass dünne, knusprige Sorten am besten halten. Vermeide zu dicke oder weiche Cracker – sie werden schnell matschig. Die runden „Tuc“ oder die länglichen „Grissini“-ähnlichen Stangen sind ideal.
- Nicht zu viel Honig: Weniger ist hier mehr. Ein kleiner Klecks reicht völlig aus. Wenn du zu viel Honig nimmst, läuft er von den Crackern und macht alles klebrig. Außerdem überdeckt er dann den feinen Geschmack des Ziegenkäses.
- Thymian richtig zupfen: Die kleinen Blättchen lassen sich leichter von den Stielen zupfen, wenn der Thymian frisch ist. Wenn er schon etwas trocken ist, kannst du die Stiele einfach zwischen den Fingern reiben – dann fallen die Blättchen fast von selbst ab.
- Vorbereitung ist alles: Du kannst die Cranberries schon am Vortag einweichen und die Nüsse hacken. Den Ziegenkäse schneidest du am besten erst kurz vor dem Servieren, damit er nicht austrocknet. Aber die einzelnen Komponenten lassen sich gut vorbereiten – dann dauert das Zusammenstellen nur noch 5 Minuten.
Ein kleiner Fail von mir: Bei meinem ersten Versuch habe ich die Häppchen zwei Stunden vor der Feier zubereitet und abgedeckt in den Kühlschrank gestellt. Als ich sie rausholte, waren die Cracker total weich und die Honigschicht war eine klebrige Pampe. Seitdem bereite ich sie immer frisch zu – oder höchstens 30 Minuten vorher. Aus Fehlern lernt man ja bekanntlich.
Variationen und Abwandlungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es nach Herzenslust abwandeln kannst. Ich habe im Laufe der Zeit viele verschiedene Versionen ausprobiert – hier sind meine liebsten.
- Vegetarisch und vegan: Für eine vegane Variante verwendest du pflanzlichen Käse auf Cashewbasis und Ahornsirup statt Honig. Die Cranberries und Nüsse sind ja von Natur aus vegan. Ich habe das schon für eine Freundin gemacht, die sich vegan ernährt, und sie war begeistert.
- Mit Feigen statt Cranberries: Im Herbst, wenn es frische Feigen gibt, ersetze ich die Cranberries einfach durch kleine Feigenscheiben. Die Kombination aus Ziegenkäse und Feige ist ein absoluter Klassiker – und schmeckt nochmal eine Nummer raffinierter. Einfach die Feigen in dünne Scheiben schneiden und auf den Käse legen.
- Mit Preiselbeeren für eine herbe Note: Wenn du es etwas herber magst, nimm Preiselbeeren aus dem Glas. Sie sind weniger süß als Cranberries und haben eine leicht säuerliche Note, die wunderbar zum Käse passt. Ich mache das gerne, wenn ich die Häppchen zu einem herzhaften Hauptgang serviere.
- Mit Schinken umwickelt: Für die Fleischliebhaber unter uns: Wickle eine dünne Scheibe Serrano-Schinken oder luftgetrockneten Schinken um jedes Häppchen. Das gibt eine zusätzliche salzige Note und macht die Häppchen noch gehaltvoller. Aber Achtung: Dann sind sie nicht mehr vegetarisch.
- Mit Balsamico-Creme: Statt Honig kannst du auch einen Klecks Balsamico-Creme (dickflüssiger Balsamico-Essig) verwenden. Das gibt eine süß-säuerliche Note, die perfekt zu den Cranberries passt. Ich habe das auf einer Party einer Freundin probiert und war sofort begeistert.
Probiere einfach aus, was dir schmeckt! Die Grundidee ist immer dieselbe: ein Cracker, eine cremige Basis, etwas Süßes und ein frisches Kraut. Der Rest ist reine Kreativität.
Servieren und Aufbewahren
Jetzt, wo deine Häppchen fertig sind, geht es ans Servieren. Und auch hier habe ich ein paar Tipps für dich, damit alles perfekt wird.
Servieren: Die Häppchen schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Richte sie auf einer schönen Platte oder einem Holzbrett an – das sieht besonders festlich aus. Du kannst sie auch auf einzelnen kleinen Tellern servieren, wenn du ein Buffet machst. Dazu passen ein Glas Glühwein, ein trockener Weißwein oder einfach eine Tasse Tee. Wenn du ein komplettes Fingerfood-Buffet planst, kombiniere die Häppchen mit anderen einfachen Snacks wie Oliven, Nüssen oder kleinen Frikadellen.
Aufbewahren: Wie schon gesagt, die Häppchen sollten möglichst frisch gegessen werden. Wenn du aber Reste hast (was selten vorkommt, aber passieren kann), kannst du sie im Kühlschrank aufbewahren. Lege sie in eine luftdichte Dose und schichte sie mit Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben. Sie halten sich so etwa 1-2 Tage. Aber Vorsicht: Die Cracker werden mit der Zeit weich. Wenn du die Reste am nächsten Tag isst, schmecken sie eher wie ein kleiner Snack – immer noch lecker, aber nicht mehr knusprig.
Reheat-Tipp: Du kannst die Häppchen nicht wirklich aufwärmen, weil die Cracker dann total matschig werden. Aber du kannst die einzelnen Komponenten getrennt aufbewahren und am nächsten Tag wieder frisch zusammenstellen. Das geht superschnell und schmeckt wie neu.
Die Aromen entwickeln sich übrigens mit der Zeit. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen die Cranberries und der Honig noch etwas in den Käse ein – das gibt eine noch intensivere Geschmackskombination. Also keine Sorge, wenn du sie etwas früher zubereitest.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was wir essen. Und diese Häppchen sind überraschend ausgewogen – für Fingerfood jedenfalls.
Ungefähre Nährwerte pro Häppchen (bei 20 Stück):
- Kalorien: ca. 80-100 kcal
- Eiweiß: 3-4 g
- Fett: 5-6 g (davon gesättigt: 3 g)
- Kohlenhydrate: 7-8 g (davon Zucker: 4 g)
- Ballaststoffe: 1 g
Gesundheitliche Vorteile: Ziegenkäse ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält weniger Laktose. Er ist reich an Kalzium, Phosphor und den Vitaminen A und B. Cranberries sind wahre Antioxidantien-Bomben – sie unterstützen das Immunsystem und sind gut für die Blase. Die Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Und der Thymian wirkt antibakteriell und beruhigt die Atemwege. Also eigentlich ein kleiner Gesundheitsbooster für die Weihnachtszeit!
Allergene: Enthält Milchprodukte (Ziegenkäse), Gluten (Cracker) und Nüsse (Walnüsse). Wenn du Allergiker im Haus hast, kannst du die Nüsse weglassen und glutenfreie Cracker verwenden. Für Laktoseintolerante ist Ziegenkäse oft verträglicher, aber nicht völlig laktosefrei.
Ich finde, es ist ein gutes Gefühl, wenn man seinen Gästen etwas anbieten kann, das nicht nur lecker, sondern auch noch ein bisschen gesund ist. Gerade in der Weihnachtszeit, wo man sonst oft zu viel Zucker und Fett isst, sind diese Häppchen eine willkommene Abwechslung.
Fazit: Warum du diese Häppchen unbedingt ausprobieren solltest
Diese festlichen Ziegenkäse-Cranberry-Häppchen sind für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft die einfachsten sind. Sie sind schnell gemacht, kosten fast nichts und schmecken trotzdem so, als hättest du stundenlang in der Küche gestanden. Genau das Richtige für die stressige Weihnachtszeit, wenn die Gäste kommen und du noch schnell etwas Leckeres zaubern musst.
Ich liebe es, wie vielseitig sie sind. Du kannst sie nach Herzenslust abwandeln, je nachdem, was gerade im Kühlschrank liegt oder worauf du Lust hast. Und das Beste: Sie kommen bei allen gut an – bei der Oma genauso wie beim Kleinkind. Meine Tochter Lina, die damals die Idee hatte, ist heute 15 und hilft mir jedes Jahr beim Zubereiten. Es ist inzwischen eine kleine Tradition geworden, die ich nicht mehr missen möchte.
Also, trau dich! Probiere das Rezept aus und mach es zu deinem eigenen. Ändere die Zutaten, füge etwas Neues hinzu oder lass etwas weg – ganz wie es dir schmeckt. Und wenn du es ausprobiert hast, schreib mir doch einen Kommentar! Ich bin gespannt, wie es dir gelungen ist und welche Variationen du ausprobiert hast. Vielleicht hast du ja eine Idee, die ich noch nicht kenne. Teile das Rezept auch gerne mit deinen Freunden und deiner Familie – denn gutes Essen soll man bekanntlich teilen.
Ich wünsche dir eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit und ganz viele genüssliche Momente mit deinen Liebsten. Und denk dran: Manchmal ist die einfachste Idee die beste – genau wie bei diesen Häppchen.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Häppchen auch einen Tag vorher zubereiten?
Ja, aber dann werden die Cracker weich. Ich empfehle, die einzelnen Komponenten (Käse schneiden, Cranberries einweichen, Nüsse hacken) vorzubereiten und erst kurz vor dem Servieren zusammenzustellen. So bleiben sie schön knusprig.
Kann ich statt Ziegenkäse auch Frischkäse nehmen?
Ja, absolut! Frischkäse schmeckt milder, aber auch sehr lecker. Du kannst auch einen Mix aus beiden verwenden. Wenn du Frischkäse nimmst, würze ihn vielleicht mit etwas Salz, Pfeffer und Kräutern, damit er nicht zu langweilig ist.
Wie lange halten sich die Häppchen im Kühlschrank?
Fertige Häppchen halten sich 1-2 Tage im Kühlschrank. Aber die Cracker werden mit der Zeit weich. Am besten isst du sie am Tag der Zubereitung. Wenn du Reste hast, schmecken sie am nächsten Tag eher wie ein weicher Snack – immer noch gut, aber anders.
Kann ich die Häppchen auch einfrieren?
Das würde ich nicht empfehlen. Der Ziegenkäse verändert seine Konsistenz beim Auftauen und wird bröselig. Die Cracker werden matschig. Die Cranberries und Nüsse kann man aber gut einfrieren – die sind dann für den nächsten Einsatz bereit.
Welche Getränke passen zu den Häppchen?
Ein trockener Weißwein wie Sauvignon Blanc oder ein Glas Sekt passen hervorragend. Für die alkoholfreie Variante empfehle ich einen selbstgemachten Holunderblütensirup mit Mineralwasser oder einen fruchtigen Apfelpunsch. Glühwein geht auch, aber der kann den feinen Geschmack des Ziegenkäses etwas überdecken.
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Festliche Ziegenkäse-Cranberry-Häppchen: Günstiges Weihnachts-Fingerfood
Diese schnellen und einfachen Häppchen aus cremigem Ziegenkäse, süß-säuerlichen Cranberries und knusprigen Crackern sind der perfekte Crowd-Pleaser für die Weihnachtszeit. Sie sind in weniger als 15 Minuten zubereitet und kosten nur einen Bruchteil von aufwendigen Alternativen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 15 Minuten
- Yield: 20 Häppchen 1x
- Category: Vorspeise / Fingerfood
- Cuisine: Deutsch / International
Ingredients
- 1 Packung Cracker (ca. 150–200 g), z.B. runde Tuc-Cracker oder Grissini-Stangen
- 200 g frischer Ziegenkäse (Loge oder Rolle), z.B. Chavroux oder Le Picandine
- 100 g getrocknete Cranberries (ungesüßt oder leicht gesüßt)
- 2–3 EL flüssiger Honig (z.B. Akazienhonig oder Waldhonig)
- Einige Zweige frischer Thymian (oder 1 Prise getrockneter Thymian)
- Eine Handvoll gehackte Walnüsse oder Pekannüsse (optional)
- Salz und Pfeffer aus der Mühle
Instructions
- Cranberries vorbereiten (optional): Gib die Cranberries in eine kleine Schüssel und übergieße sie mit warmem Orangensaft. Lasse sie 5 Minuten ziehen, gieße den Saft ab und tupfe sie trocken.
- Ziegenkäse schneiden: Schneide die Rolle Ziegenkäse in etwa 1 cm dicke Scheiben. Wenn der Käse sehr weich ist, kannst du ihn auch mit einem Löffel auf die Cracker setzen.
- Cracker belegen: Lege die Cracker auf eine Servierplatte. Setze auf jeden Cracker ein Stück Ziegenkäse oder gib einen großzügigen Klecks darauf. Drücke den Käse leicht an.
- Cranberries und Nüsse verteilen: Gib auf jedes Häppchen einige Cranberries und, wenn gewünscht, ein paar gehackte Walnüsse oder Pekannüsse.
- Honig und Thymian: Träufle einen kleinen Klecks Honig über jedes Häppchen. Zupfe die Thymianblättchen von den Zweigen und streue sie darüber.
- Würzen und servieren: Gib einen Hauch von frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer und ein paar Flocken Meersalz über die Häppchen. Serviere sie sofort oder innerhalb von 1-2 Stunden.
Notes
Bereite die Häppchen möglichst frisch zu, da die Cracker durch den Käse und Honig mit der Zeit weich werden. Für eine vegane Variante pflanzlichen Käse auf Cashewbasis und Ahornsirup verwenden. Die Cranberries können durch getrocknete Kirschen oder Preiselbeeren ersetzt werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Häppchen
- Calories: 80100
- Sugar: 4
- Fat: 56
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 78
- Fiber: 1
- Protein: 34
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