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Klassische Rinderrouladen mit Speck: einfaches Rezept für kalte Tage

Klassische Rinderrouladen mit Speck - featured image

Ein herzhaftes, wärmendes Gericht für kalte Tage: Zarte Rinderrouladen gefüllt mit Speck, Senf und Gewürzgurken, geschmort in einer samtigen Rotwein-Sauce. Perfekt für einen gemütlichen Sonntag.

Ingredients

Scale
  • 4 große Rinderrouladen (ca. 150–200 g pro Stück)
  • 8 Scheiben Frühstücksspeck (ca. 100 g)
  • 4 kleine Gewürzgurken (Cornichons)
  • 4 Teelöffel mittelscharfer Senf
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Karotten
  • 2 Stangen Sellerie
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 250 ml kräftiger Rotwein (z. B. Spätburgunder oder Dornfelder)
  • 500 ml Rinderbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Wacholderbeeren
  • 2 Esslöffel Butterschmalz oder neutrales Öl
  • Optional: 1 Esslöffel kalte Butter und 1 Teelöffel Speisestärke

Instructions

  1. Das Fleisch vorbereiten: Tupfen Sie die Rinderrouladen mit Küchenpapier trocken. Legen Sie die Scheiben flach auf das Brett und klopfen Sie sie mit der flachen Hand etwas flacher, falls sie noch zu dick sind.
  2. Die Rouladen füllen: Bestreichen Sie jede Scheibe dünn mit Senf. Lassen Sie einen Rand von etwa 1 cm frei. Legen Sie dann zwei Scheiben Speck nebeneinander auf das Fleisch. Verteilen Sie die Gurkenviertel gleichmäßig darauf. Würzen Sie alles mit einer Prise Salz und reichlich Pfeffer. Klappen Sie die beiden schmalen Seiten der Roulade nach innen, damit die Füllung nicht herausfällt. Dann rollen Sie das Fleisch von der breiten Seite her fest auf. Die Naht sollte unten liegen. Fixieren Sie die Rol…
  3. Scharf anbraten: Erhitzen Sie das Butterschmalz im Schmortopf bei hoher Hitze. Legen Sie die Rouladen mit der Nahtseite nach unten hinein. Achtung – sie dürfen sich nicht berühren, sonst braten sie nur, statt zu bräunen. Lassen Sie sie 2-3 Minuten pro Seite anbraten, bis sie rundherum eine dunkelbraune Kruste haben. Nehmen Sie die Rouladen heraus und stellen Sie sie beiseite.
  4. Das Gemüse anschwitzen: Reduzieren Sie die Hitze auf mittlere Stufe. Geben Sie die Zwiebelwürfel in den Topf und braten Sie sie unter Rühren an, bis sie glasig sind. Fügen Sie dann die Karotten- und Selleriewürfel hinzu und braten Sie alles für weitere 2 Minuten an.
  5. Ablöschen und würzen: Geben Sie das Tomatenmark zum Gemüse und rühren Sie es gut ein. Lassen Sie es eine Minute mitbraten, bis es dunkler wird. Dann gießen Sie den Rotwein an. Kratzen Sie mit einem Holzlöffel den Bratensatz vom Boden des Topfes los. Lassen Sie den Wein fast vollständig einkochen.
  6. Schmoren: Legen Sie die Rouladen zurück in den Topf. Gießen Sie die Rinderbrühe an, bis die Rouladen etwa zur Hälfte bedeckt sind. Fügen Sie die Lorbeerblätter und die Wacholderbeeren hinzu. Bringen Sie alles zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze auf niedrige Stufe, decken Sie den Topf ab und lassen Sie die Rouladen 1,5 bis 2 Stunden sanft köcheln. Nach etwa einer Stunde können Sie die Rouladen einmal wenden.
  7. Die Sauce verfeinern: Nehmen Sie die fertigen Rouladen vorsichtig aus dem Topf und halten Sie sie warm. Entfernen Sie die Lorbeerblätter und Wacholderbeeren. Pürieren Sie das Gemüse mit einem Stabmixer fein – oder passieren Sie die Sauce durch ein Sieb. Stellen Sie die Sauce wieder auf den Herd. Wenn sie zu dünn ist, verrühren Sie die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser und rühren Sie sie ein. Lassen Sie die Sauce kurz aufkochen. Zum Schluss die kalte Butter einrühren. Schmecken Sie mit Salz un…
  8. Servieren: Entfernen Sie das Küchengarn oder die Zahnstocher von den Rouladen. Legen Sie sie auf eine Platte und übergießen Sie sie mit etwas Sauce.

Notes

Das Fleisch vor dem Anbraten gut trocken tupfen, um eine schöne Bräunung zu erzielen. Die Rouladen nicht zu eng im Topf platzieren, sonst sinkt die Temperatur. Geduld beim Schmoren – mindestens 1,5 Stunden, bis das Fleisch zart ist. Die Sauce erst am Ende salzen, da sie beim Einkochen konzentrierter wird. Der Wein muss nicht teuer sein, aber trinkbar.

Nutrition

Keywords: Rinderrouladen, Speck, Gewürzgurken, Senf, Schmorgericht, Hausmannskost, Wintergericht, Sonntagsessen