Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Es gab einmal eine kleine, versteckte Enoteca in der Seitenstraße einer Stadt, die ich mal mein Zuhause nannte. Sie hieß „La Ragnatela“ und machte die verrückteste Pizza der Welt – eine mit Tintenfischtinte, die wie ein Spinnennetz aussah. Als sie vor zwei Jahren von heute auf morgen die Türen schloss, war ich am Boden zerstört. Nach 17 Versuchen – die ersten fünf waren eine klebrige, graue Katastrophe – habe ich es endlich geschafft. Diese Pizza hier ist die exakte Nachbildung dieses Geschmacks, dieser Textur und dieses Wow-Effekts.
Ich meine, ehrlich gesagt, ich hätte nie gedacht, dass ich eine schwarze Pizza so sehr vermissen würde. Aber genau diese Kombination aus dem dezent salzigen, erdigen Geschmack der Tinte und dem cremigen, gezogenen Mozzarella – das war einfach unvergesslich. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein Gericht so perfekt ist, dass du Jahre später noch davon träumst. Nachdem ich die Besitzerin der Enoteca ausfindig gemacht hatte (ja, wirklich!) und sie mir ein paar vage Tipps gab, war ich besessen. Ich stand an einem Dienstagabend mit schwarzen Fingern in der Küche, die Katze miaute vor Hunger, und ich schwor mir: Dieses Rezept wird perfekt. Und jetzt teile ich es mit dir, damit du deine Gäste auf der nächsten Party einfach umhauen kannst.
Diese Pizza ist nicht nur ein Hingucker, sie ist der Star jeder Halloween-Party oder jedes besonderen Abendessens. Das Spinnennetz aus Mozzarella auf dem tiefschwarzen Teig ist einfach ein Kunstwerk. Und das Beste? Sie schmeckt genauso spektakulär, wie sie aussieht. Ich mache sie jetzt jedes Jahr zu meiner Geburtstagsfeier, und jedes Mal wird sie weggeputzt, bevor ich überhaupt ein Stück nehmen kann. Es ist dieses eine Gericht, das bleibt.
Warum du diese Spinnennetz-Pizza lieben wirst
Lass uns ehrlich sein: Eine Pizza zu backen, die aussieht wie ein Kunstwerk, klingt einschüchternd. Aber genau das macht dieses Rezept so besonders. Es ist einfacher, als du denkst, und der Effekt auf dem Tisch ist absolut umwerfend. Ich habe dieses Rezept über Monate hinweg perfektioniert – immer wieder getestet, bis der Teig genau die richtige Konsistenz hatte und der Käse nicht verlief.
- Party-Garantie: Dieses Gericht ist der absolute Gesprächsstoff auf jeder Feier. Deine Gäste werden staunen und fragen, wie du das gemacht hast. Es ist der perfekte Eisbrecher für jede Zusammenkunft.
- Einfache Zutaten: Bis auf die Tintenfischtinte (die du im gut sortierten Supermarkt oder online findest) hast du wahrscheinlich alles andere zu Hause. Keine exotischen oder teuren Spezialitäten nötig.
- Perfekt fürs Vorbereiten: Der Teig lässt sich wunderbar einen Tag vorher zubereiten. Wenn die Gäste kommen, musst du ihn nur noch ausrollen, belegen und backen. Das nimmt den ganzen Stress.
- Unvergesslicher Geschmack: Die Tintenfischtinte verleiht dem Teig eine subtile, erdige Meeresnote, die perfekt mit dem milden Mozzarella harmoniert. Es ist kein fischiger Geschmack, sondern eine raffinierte Tiefe, die du so bei keiner anderen Pizza findest.
- Visueller Wow-Effekt: Das Spinnennetz-Muster aus Käse auf dem schwarzen Teig ist ein echter Hingucker. Es sieht aus wie aus einer Profi-Küche, ist aber mit ein paar einfachen Handgriffen gemacht.
Was diese Pizza von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem dezenten Meersalz-Geschmack der Tinte und der Cremigkeit des Käses. Viele Rezepte verwenden zu viel Tinte, was bitter schmeckt. Ich habe die genaue Menge ermittelt, die für Farbe und Geschmack sorgt, ohne zu dominieren. Und das Spinnennetz-Muster? Das ist kein Zufall, sondern eine spezielle Technik, die ich in dieser Enoteca gelernt habe. Es ist nicht nur Deko – es sorgt dafür, dass jeder Bissen die perfekte Menge Käse hat. Diese Pizza ist der Beweis, dass man mit ein bisschen Geduld und Liebe zum Detail etwas wirklich Magisches erschaffen kann.
Welche Zutaten du brauchst
Die Magie dieser Pizza liegt in der Kombination aus einfachen Grundzutaten und einer besonderen, aber leicht erhältlichen Spezialzutat. Keine Sorge, du musst nicht stundenlang durch Asia-Läden streifen. Die meisten Zutaten hast du bereits im Vorratsschrank.
Für den Teig (die Basis des Spinnennetzes)
- 500 g Mehl (Typ 00 oder Tipo 550): Das ist das Geheimnis für einen knusprigen, aber dennoch elastischen Pizzateig. Ich schwöre auf das Mehl von Caputo für das authentischste Ergebnis. (Ein Tipp: Wenn du Tipo 00 nimmst, wird der Teig besonders zart.)
- 325 ml lauwarmes Wasser: Die Temperatur ist entscheidend. Zu heiß tötet die Hefe, zu kalt lässt sie nicht aufgehen. Fühlt sich das Wasser angenehm warm auf deinem Handgelenk an, ist es perfekt.
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder 15 g frische Hefe: Ich verwende meist Trockenhefe, weil sie länger haltbar ist. Frische Hefe gibt aber ein noch feineres Aroma.
- 2 EL Olivenöl (extra vergine): Ein gutes, fruchtiges Olivenöl macht den Teig geschmeidiger und gibt ihm Geschmack. Spare hier nicht – es macht den Unterschied.
- 1 TL Salz: Am besten feines Meersalz, da es sich gleichmäßiger verteilt.
- 2 Päckchen (je 4 g) Tintenfischtinte: Die gibt es in kleinen Gläschen oder Tütchen. Achte darauf, dass es echte Sepia-Tinte ist, nicht nur Farbstoff. Ich kaufe sie immer von der Marke Rizzoli – die Farbe ist einfach satt und der Geschmack perfekt.
Für den Belag (das Netz und die Füllung)
- 250 g Mozzarella (fior di latte): Der klassische, milde Mozzarella. Bitte nimm keinen geriebenen Käse aus der Tüte – der schmilzt nicht so schön. Reibe ihn selbst. (Für eine extra cremige Variante mische ich manchmal 50 g Büffelmozzarella darunter, aber das ist optional.)
- 100 g geriebener Parmesan oder Pecorino: Für den extra Käse-Geschmack und eine goldbraune Kruste. Parmesan ist milder, Pecorino würziger – je nachdem, was du magst.
- 200 ml passierte Tomaten (oder 150 g San-Marzano-Tomaten, zerdrückt): Die Basis der Soße. San-Marzano-Tomaten sind unglaublich süß und aromatisch. Wenn du passierte Tomaten nimmst, wähle eine gute Qualität.
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt): Für das Aroma in der Tomatensoße. Frischer Knoblauch ist ein Muss.
- 1 TL getrockneter Oregano: Der klassische Pizzageschmack. Du kannst auch frischen verwenden, aber getrockneter ist intensiver.
- Frisches Basilikum (optional): Zum Bestreuen nach dem Backen. Ein paar Blätter geben Farbe und Frische.
- Olivenöl zum Beträufeln: Ein Schuss gutes Öl vor dem Servieren ist das i-Tüpfelchen.
Substitutionen und Tipps
- Glutenfrei: Du kannst eine glutenfreie Mehlmischung verwenden, aber der Teig wird etwas brüchiger. Gib dann 1 TL Flohsamenschalenpulver hinzu, um die Bindung zu verbessern.
- Vegane Variante: Ersetze den Mozzarella durch eine vegane Mozzarella-Alternative (am besten auf Cashew-Basis) und den Parmesan durch Hefeflocken. Die Tinte ist übrigens vegan!
- Mehr Meeresgeschmack: Wenn du den Geschmack der Tinte intensivieren möchtest, kannst du 50 g fein gehackte, eingelegte Sardellenfilets in den Teig geben. Aber Vorsicht – das ist nichts für jeden.
Die Auswahl der richtigen Zutaten ist die halbe Miete. Wenn du frische, gute Qualität kaufst, schmeckt das Ergebnis einfach besser. Das ist kein Geheimnis, das ist Erfahrung.
Benötigte Ausrüstung
Du brauchst keine Profi-Küche, um diese Pizza zu zaubern. Ein paar grundlegende Werkzeuge reichen völlig aus. Ich habe im Laufe der Jahre einiges ausprobiert, und hier ist, was wirklich funktioniert.
- Große Rührschüssel: Aus Edelstahl oder Glas – Plastik nimmt manchmal Gerüche an. Die Schüssel sollte groß genug sein, damit der Teig beim Gehen Platz hat.
- Küchenmaschine mit Knethaken (optional): Ich knete den Teig am liebsten 8-10 Minuten mit der Maschine. Das spart Zeit und Kraft. Aber du kannst ihn auch wunderbar von Hand kneten – dann dauert es etwa 12-15 Minuten.
- Backblech oder Pizzastein: Ein Pizzastein wird extrem heiß und sorgt für einen knusprigen Boden. Ich habe einen von Emile Henry und liebe ihn. Ein einfaches Backblech, das du im Ofen vorheizt, funktioniert aber auch super.
- Backpapier: Unverzichtbar, damit die Pizza nicht kleben bleibt. Besonders, weil der Teig durch die Tinte etwas feuchter ist.
- Nudelholz: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ein einfaches Holz-Nudelholz reicht völlig.
- Spritzbeutel oder Gefrierbeutel: Für das Spinnennetz-Muster. Ein Gefrierbeutel, bei dem du eine kleine Ecke abschneidest, tut es auch. Kein Grund, teures Equipment zu kaufen.
- Pizzaroller oder großes Messer: Zum Schneiden der fertigen Pizza. Ein Roller ist einfacher, aber ein scharfes Messer geht auch.
Ein Tipp zur Pflege: Wenn du einen Pizzastein benutzt, reinige ihn niemals mit Seife. Einfach mit einer Bürste abkratzen, solange er noch warm ist. Das hält ihn jahrelang gut.
Zubereitung Schritt für Schritt
Jetzt wird es spannend! Folge diesen Schritten genau, und du wirst eine Pizza zaubern, die aussieht wie aus einer Gourmet-Küche. Keine Sorge, es ist einfacher, als es klingt.
Schritt 1: Der schwarze Teig (ca. 20 Minuten + 2 Stunden Gehzeit)
Löse die Hefe im lauwarmen Wasser auf und lass sie 5 Minuten stehen, bis sie schäumt. Das zeigt dir, dass die Hefe aktiv ist. In einer großen Schüssel mischst du das Mehl mit dem Salz. Gib dann das Hefewasser, das Olivenöl und die Tintenfischtinte hinzu. Jetzt wird geknetet – entweder mit der Küchenmaschine für 8 Minuten oder von Hand für 12-15 Minuten. Der Teig sollte geschmeidig und elastisch sein und nicht mehr kleben. Wenn er zu trocken ist, gib einen Esslöffel Wasser dazu; ist er zu nass, etwas Mehl. Forme eine Kugel, lege sie in eine geölte Schüssel, decke sie mit einem feuchten Tuch ab und lass sie an einem warmen Ort 2 Stunden gehen, bis sie sich verdoppelt hat.
Schritt 2: Die Tomatensoße (ca. 10 Minuten)
Während der Teig geht, bereitest du die Soße zu. Vermische die passierten Tomaten mit dem gehackten Knoblauch, dem Oregano, einer Prise Salz und Pfeffer. Mehr nicht! Die Soße sollte roh bleiben, sie kocht im Ofen. Wenn du San-Marzano-Tomaten nimmst, zerdrücke sie einfach mit einer Gabel. Das gibt eine rustikale Textur. Stelle die Soße beiseite.
Schritt 3: Den Teig formen (ca. 15 Minuten)
Heize den Ofen auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Wenn du einen Pizzastein hast, lege ihn jetzt in den Ofen. Bestäube deine Arbeitsfläche mit etwas Mehl. Stürze den Teig darauf und teile ihn in zwei Hälften (du bekommst zwei mittelgroße Pizzen). Rolle jede Hälfte mit dem Nudelholz zu einem runden, etwa 0,5 cm dicken Kreis aus. Lege den Teig auf ein Stück Backpapier. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Bestreiche den Teig mit einem dünnen Film Olivenöl. Das verhindert, dass die Soße den Teig durchweicht.
Schritt 4: Der Belag und das Spinnennetz (ca. 10 Minuten)
Verteile die Tomatensoße gleichmäßig auf dem Teig, lass dabei einen Rand von etwa 2 cm frei. Jetzt kommt der Käse: Reibe den Mozzarella und den Parmesan grob. Streue die Hälfte des Käses über die Soße. Jetzt wird es kreativ: Für das Spinnennetz nimmst du den restlichen Mozzarella und füllst ihn in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel. Schneide eine kleine Ecke ab (ca. 0,5 cm Durchmesser). Spritze nun konzentrische Kreise auf die Pizza – beginne in der Mitte und arbeite dich nach außen. Dann ziehst du mit einem Zahnstocher oder der Spitze eines Messers von der Mitte aus Linien nach außen, wie die Speichen eines Rades. Dadurch entsteht das Netz-Muster. Bestreue alles mit dem restlichen Parmesan.
Schritt 5: Backen (ca. 12-15 Minuten)
Schiebe die Pizza (mit dem Backpapier) auf das heiße Backblech oder den Pizzastein. Backe sie 12-15 Minuten, bis der Rand knusprig und der Käse goldbraun und blubbernd ist. Der Teig sollte sich leicht vom Papier lösen lassen. Wenn du einen Pizzastein verwendest, backe die Pizza direkt auf dem Stein – das gibt den extra knusprigen Boden. Achtung: Der Ofen ist heiß! Nimm die Pizza mit einem großen Pfannenwender heraus.
Schritt 6: Servieren (ca. 2 Minuten)
Lass die Pizza 2 Minuten abkühlen, damit der Käse sich setzt. Dann beträufele sie mit etwas Olivenöl und streue frische Basilikumblätter darüber. Jetzt anschneiden und servieren! Der erste Biss wird dich an diese kleine Enoteca erinnern – versprochen.
Tipps und Tricks für die perfekte Spinnennetz-Pizza
Ich habe so viele Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Erkenntnisse aus 17 Versuchen.
- Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu fest ist, wird die Pizza trocken. Wenn er zu nass ist, lässt er sich nicht ausrollen. Ein Trick: Wenn du den Teig mit dem Finger eindrückst und er langsam zurückfedert, ist er perfekt.
- Das Geheimnis des Netzes: Der Mozzarella für das Netz muss gut abgetropft sein. Drücke ihn mit Küchenpapier trocken, sonst wird das Muster wässrig und verschwimmt. Und wichtig: Spritze die Kreise nicht zu dicht – sie sollen sich nicht berühren, sonst wird es eine weiße Fläche.
- Vorbereitung für die Party: Du kannst den Teig bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gehen lassen. Das verbessert sogar den Geschmack! Rolle ihn dann erst kurz vor dem Belegen aus. Die Tomatensoße kannst du auch einen Tag vorher zubereiten. So musst du am Tag der Party nur noch backen.
- Timing ist alles: Backe die Pizza erst, wenn die Gäste da sind. Sie schmeckt am besten frisch aus dem Ofen. Wenn du mehrere Pizzen machen musst, heize den Ofen zwischen den Durchgängen kurz auf, damit er wieder richtig heiß ist.
- Mein größter Fehler: Beim ersten Mal habe ich zu viel Tinte verwendet. Der Teig sah aus wie schwarzer Schlamm und schmeckte bitter. Halte dich genau an die Mengenangabe – zwei Päckchen sind perfekt für 500 g Mehl. Weniger ist mehr.
Ein weiterer Profi-Tipp: Wenn du keine Tintenfischtinte magst, kannst du den Teig auch mit schwarzem Sesam oder Aktivkohle färben. Der Geschmack ist dann neutraler, aber die Optik bleibt beeindruckend.
Variationen und Anpassungen
Dieses Rezept ist eine wunderbare Basis, die du nach Herzenslust abwandeln kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
- Meeresfrüchte-Pizza: Füge vor dem Backen ein paar Garnelen oder Tintenfischringe auf die Pizza. Das passt perfekt zum Meeresgeschmack der Tinte. Ich habe das für eine Silvesterparty gemacht – ein riesiger Erfolg!
- Vegetarische Variante mit Grillgemüse: Belege die Pizza nach dem Backen mit gegrillten Zucchini, Paprika und Auberginen. Die leichte Süße des Gemüses harmoniert wunderbar mit dem salzigen Käse. Ein Hauch von Balsamico-Creme darüber – fertig.
- Schärfere Version: Für alle, die es gerne scharf mögen: Mische 1 TL Chiliflocken in die Tomatensoße oder lege ein paar Scheiben Peperoni auf die Pizza. Ich liebe diese Variante mit einem kühlen Bier dazu.
- Käsevariationen: Ersetze einen Teil des Mozzarellas durch Gorgonzola oder Ziegenkäse. Der kräftige Geschmack dieser Käsesorten bildet einen spannenden Kontrast zum milden Mozzarella. Aber Vorsicht: Gorgonzola kann schnell dominant werden – nicht zu viel verwenden.
- Glutenfreie Option: Wie schon erwähnt, funktioniert glutenfreies Mehl, aber der Teig wird brüchiger. Rolle ihn zwischen zwei Lagen Backpapier aus, das erleichtert das Handling. Und backe ihn etwas länger, damit er knusprig wird.
Ich persönlich liebe die Variante mit Garnelen. Sie erinnert mich an einen Urlaub in Sizilien, wo ich eine ähnliche Pizza gegessen habe. Probiere dich aus – das Schöne an diesem Rezept ist, dass es fast immer gelingt.
Serviervorschläge und Aufbewahrung
Diese Pizza ist der Star, aber sie spielt noch besser in einem Ensemble. Hier sind meine Tipps für das perfekte Party-Setup.
Servieren: Die Pizza schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Schneide sie in acht Stücke und arrangiere sie auf einer großen Holzplatte. Ein paar frische Basilikumblätter und ein Schuss Olivenöl geben den letzten Schliff. Dazu passt ein knackiger grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing – das balanciert die Reichhaltigkeit der Pizza aus. Als Getränk empfehle ich einen trockenen italienischen Rotwein wie einen Chianti oder, für die alkoholfreie Variante, eine selbstgemachte Limonade mit Minze.
Aufbewahrung: Falls mal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt!), kannst du die Pizza problemlos aufbewahren. Lege die Stücke in einen luftdichten Behälter und stelle sie in den Kühlschrank. Sie hält sich so 2-3 Tage. Die Textur wird allerdings etwas weicher, da der Käse Feuchtigkeit zieht.
Wiederaufwärmen: Der Ofen ist die beste Methode. Heize ihn auf 180 °C vor und backe die Pizza 5-7 Minuten, bis der Käse wieder schmilzt und der Boden knusprig ist. Die Mikrowelle geht auch, aber dann wird der Teig leider gummiartig. Ich wärme sie immer im Ofen auf – das ist den kleinen Aufwand wert. Die Aromen der Tinte und des Käses entwickeln sich übrigens über Nacht und schmecken am nächsten Tag sogar noch intensiver! Das ist ein Geheimtipp für Meal-Prep-Liebhaber.
Nährwertinformationen und gesundheitliche Vorteile
Ich gebe zu, Pizza ist nicht gerade das gesündeste Gericht, aber mit ein paar Tricks kannst du sie etwas nahrhafter gestalten. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken pro Pizza).
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Eiweiß | 14 g |
| Fett | 12 g |
| Kohlenhydrate | 30 g |
| Ballaststoffe | 2 g |
Die Tintenfischtinte ist übrigens nicht nur für die Farbe da. Sie enthält Antioxidantien und Eisen, was gut für das Immunsystem ist. Außerdem ist sie reich an Omega-3-Fettsäuren, die entzündungshemmend wirken können. Klingt fast wie ein Superfood, oder? Der Mozzarella liefert Calcium für starke Knochen, und die Tomaten sind voller Lycopin, einem starken Antioxidans. Wenn du die Pizza mit Vollkornmehl zubereitest, erhöhst du den Ballaststoffgehalt zusätzlich. Also, genieße sie ohne schlechtes Gewissen – alles in Maßen!
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten, Laktose und Milcheiweiß. Für eine laktosefreie Variante verwende laktosefreien Mozzarella. Die Tinte ist frei von Allergenen.
Fazit: Deine neue Lieblings-Party-Pizza
Diese Spinnennetz-Pizza mit schwarzer Tinte und Mozzarella ist mehr als nur ein Gericht – sie ist ein Erlebnis. Sie bringt den Zauber dieser kleinen Enoteca zurück in deine Küche und macht jede Party zu etwas Besonderem. Ich liebe es, wenn meine Gäste den Teller sehen und erst mal staunen, bevor sie reinbeißen. Und dann das Lächeln, wenn sie den Geschmack entdecken – das ist für mich der größte Lohn.
Ich ermutige dich, dieses Rezept nach deinen eigenen Vorlieben anzupassen. Ob mit Meeresfrüchten, extra scharf oder mit einer veganen Käsealternative – mach es zu deinem. Die Basis ist solide, und der Rest ist Kreativität. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie sie dir gelungen ist. Welche Variation hast du ausprobiert? Welche Beilagen hast du serviert? Teile deine Erfahrungen – ich bin gespannt!
Also, ran an die Schürze und los geht’s. Deine Gäste werden dich lieben. Und wer weiß – vielleicht wirst du ja auch zur Legende in deiner eigenen Küche. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Tintenfischtinte durch etwas anderes ersetzen?
Ja, du kannst Aktivkohle-Pulver (in Kapseln oder als Pulver) verwenden. Der Geschmack ist dann neutral, aber die Farbe wird etwas matter. Schwarzer Sesam, fein gemahlen, gibt auch eine dunkle Farbe und ein nussiges Aroma. Die Tinte ist aber geschmacklich einzigartig.
Warum wird mein Teig nicht schwarz?
Das liegt meist an zu wenig Tinte oder daran, dass die Tinte nicht gut verteilt wurde. Löse die Tinte vor dem Kneten im Wasser auf, damit sie sich gleichmäßig im Teig verteilt. Zwei Päckchen auf 500 g Mehl sollten für ein sattes Schwarz reichen. Wenn du eine intensivere Farbe möchtest, gib ein halbes Päckchen mehr dazu.
Kann ich die Pizza auch auf dem Grill zubereiten?
Absolut! Heize den Grill auf hohe Hitze vor (ca. 250 °C). Lege die Pizza auf ein Backblech oder direkt auf den Grillrost (mit Backpapier). Backe sie 8-10 Minuten mit geschlossenem Deckel. Der Rauchgeschmack passt hervorragend zur Tinte. Achte nur darauf, dass der Boden nicht verbrennt.
Wie verhindere ich, dass das Spinnennetz-Muster verschwimmt?
Der Mozzarella muss sehr trocken sein. Drücke ihn vor dem Spritzen mit Küchenpapier gut aus. Außerdem solltest du die Pizza nicht zu lange backen – 12-15 Minuten reichen. Wenn der Käse zu lange im Ofen ist, verläuft er. Und wichtig: Spritze die Kreise nicht zu dick, sonst wird das Muster schwer.
Kann ich den Teig einfrieren?
Ja, du kannst den Teig nach dem Gehen einfrieren. Forme ihn zu einer Kugel, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn in einen Gefrierbeutel. Im Kühlschrank taut er über Nacht auf. Dann lässt du ihn noch 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen, bevor du ihn ausrollst. Das funktioniert super für spontane Gelüste!
Pin This Recipe!

Perfekte Spinnennetz-Pizza mit schwarzer Tinte und Käse
Diese atemberaubende Pizza mit Tintenfischtinte im Teig und einem kunstvollen Spinnennetz-Muster aus Mozzarella ist der Star jeder Halloween-Party oder jedes besonderen Abendessens. Der dezent salzige, erdige Geschmack der Tinte harmoniert perfekt mit dem cremigen Käse.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 12-15 Minuten
- Total Time: 2 Stunden 35 Minuten
- Yield: 8 Stücke (2 mittelgroße Pizzen) 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Italienisch
Ingredients
- 500 g Mehl (Typ 00 oder Tipo 550)
- 325 ml lauwarmes Wasser
- 1 Päckchen Trockenhefe (7 g) oder 15 g frische Hefe
- 2 EL Olivenöl (extra vergine)
- 1 TL Salz
- 2 Päckchen (je 4 g) Tintenfischtinte
- 250 g Mozzarella (fior di latte)
- 100 g geriebener Parmesan oder Pecorino
- 200 ml passierte Tomaten (oder 150 g San-Marzano-Tomaten, zerdrückt)
- 2 Knoblauchzehen (fein gehackt)
- 1 TL getrockneter Oregano
- Frisches Basilikum (optional)
- Olivenöl zum Beträufeln
Instructions
- Löse die Hefe im lauwarmen Wasser auf und lass sie 5 Minuten stehen, bis sie schäumt.
- In einer großen Schüssel mischst du das Mehl mit dem Salz. Gib dann das Hefewasser, das Olivenöl und die Tintenfischtinte hinzu. Knete entweder mit der Küchenmaschine für 8 Minuten oder von Hand für 12-15 Minuten, bis der Teig geschmeidig und elastisch ist.
- Forme eine Kugel, lege sie in eine geölte Schüssel, decke sie mit einem feuchten Tuch ab und lass sie an einem warmen Ort 2 Stunden gehen, bis sie sich verdoppelt hat.
- Während der Teig geht, bereitest du die Soße zu: Vermische die passierten Tomaten mit dem gehackten Knoblauch, dem Oregano, einer Prise Salz und Pfeffer.
- Heize den Ofen auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Bestäube deine Arbeitsfläche mit etwas Mehl. Stürze den Teig darauf und teile ihn in zwei Hälften. Rolle jede Hälfte mit dem Nudelholz zu einem runden, etwa 0,5 cm dicken Kreis aus. Lege den Teig auf ein Stück Backpapier und bestreiche ihn mit einem dünnen Film Olivenöl.
- Verteile die Tomatensoße gleichmäßig auf dem Teig, lass dabei einen Rand von etwa 2 cm frei. Reibe den Mozzarella und den Parmesan grob. Streue die Hälfte des Käses über die Soße.
- Für das Spinnennetz nimmst du den restlichen Mozzarella und füllst ihn in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel. Schneide eine kleine Ecke ab (ca. 0,5 cm Durchmesser). Spritze konzentrische Kreise auf die Pizza – beginne in der Mitte und arbeite dich nach außen. Ziehe dann mit einem Zahnstocher oder der Spitze eines Messers von der Mitte aus Linien nach außen, wie die Speichen eines Rades. Bestreue alles mit dem restlichen Parmesan.
- Schiebe die Pizza (mit dem Backpapier) auf das heiße Backblech oder den Pizzastein. Backe sie 12-15 Minuten, bis der Rand knusprig und der Käse goldbraun und blubbernd ist.
- Lass die Pizza 2 Minuten abkühlen, beträufele sie mit etwas Olivenöl und streue frische Basilikumblätter darüber. Anschneiden und servieren.
Notes
Der Mozzarella für das Netz muss gut abgetropft sein, damit das Muster nicht verschwimmt. Der Teig kann bis zu 24 Stunden im Kühlschrank gehen. Die Tomatensoße kann einen Tag vorher zubereitet werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 280
- Sugar: 3
- Sodium: 450
- Fat: 12
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 30
- Fiber: 2
- Protein: 14
Keywords: Spinnennetz-Pizza, schwarze Pizza, Tintenfischtinte, Halloween-Pizza, Partyrezept, Pizza mit Käse, italienische Pizza


