Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Wohlig-würziger Butternut-Kürbis-Auflauf mit Feta-Thymian: Einfach & perfekt

Fertig in 45 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Es gab einmal ein kleines, französisches Bistro in der Südstadt, das hieß „Chez Léon“. Es war kein schickes Lokal, eher eine Art geheime Wohlfühloase mit karierten Tischdecken und Kerzen in Weinflaschen. Und dort servierten sie einen Butternut-Kürbis-Auflauf, der mich jedes Mal aufs Neue sprachlos machte. Die Kombination aus buttrig-weichem Kürbis, dem salzigen Kick von Feta und dieser unaufdringlichen Würze von Thymian – es war wie eine warme Decke für die Seele. Als das Bistro vor zwei Jahren dann überraschend schloss, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich habe wochenlang von diesem Auflauf geträumt.

Nach etwa fünfzehn gescheiterten Versuchen – der Kürbis war zu matschig, der Feta zu salzig, der Thymian zu aufdringlich – habe ich es endlich geknackt. Der Abend, an dem ich den ersten Bissen nahm und meine Küche für einen Moment nach „Chez Léon“ roch, war einer dieser stillen Siege. Ich stand da, die Gabel in der Hand, und musste einfach grinsen. Vielleicht kennt ihr das ja – dieses Gefühl, wenn ein Gericht nicht nur satt macht, sondern auch ein Stück Erinnerung zurückbringt. Dieser Auflauf hier ist genau das: eine Umarmung in Auflaufform, die schmeckt wie ein glücklicher Moment.

Warum ihr diesen Butternut-Kürbis-Auflauf lieben werdet

Dieser Auflauf ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – er ist das Ergebnis von echter Hingabe und einigen Küchenpatzern. Ich habe gelernt, dass die richtige Temperatur und die Reihenfolge der Zutaten den entscheidenden Unterschied machen. Das Rezept ist durch meine eigene Testphase gegangen, und ich kann euch sagen: Es funktioniert. Jedes Mal.

  • Schnell & einfach: In unter einer Stunde habt ihr ein fertiges Gericht auf dem Tisch. Perfekt für einen anstrengenden Dienstagabend, wenn die Couch ruft.
  • Einfache Zutaten: Ihr müsst nicht in den Gourmet-Supermarkt rennen. Butternut-Kürbis, Feta und Thymian bekommt ihr überall. Die meisten habt ihr vielleicht sogar schon zu Hause.
  • Perfekt für kuschelige Abende: Ob bei Regenwetter, Schneegestöber oder einfach nur einem Tag, der doof war – dieser Auflauf macht alles besser.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst Kinder, die normalerweise die Nase über Gemüse rümpfen, werden hier schwach. Der Feta und die Cremigkeit sind einfach unwiderstehlich.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus süßlich-herbem Kürbis und salzig-cremigem Feta ist einfach himmlisch. Dazu der erdige Thymian – ein Gedicht.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung. Statt den Kürbis einfach nur zu kochen, wird er zuerst angeröstet. Das karamellisiert die natürlichen Zucker und gibt ihm eine Tiefe, die ihr sonst nicht bekommt. Und der Feta wird nicht einfach untergehoben, sondern in dicken Scheiben oben drauf gesetzt – so wird er schön goldbraun und cremig. Das ist kein „einfach nur so“-Auflauf, das ist der Auflauf, den ihr immer wieder machen werdet.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diesen wohlig-würzigen Auflauf verwenden wir überschaubare, aber wirkungsvolle Zutaten. Jede Komponente hat eine wichtige Aufgabe, um das perfekte Geschmackserlebnis zu erschaffen. Keine Sorge, es ist kein Hexenwerk – nur gute, ehrliche Küche.

Für den Auflauf:

  • 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (ca. 1 kg): Achtet darauf, dass er fest ist und keine weichen Stellen hat. Ich nehme am liebsten die Sorte „Butternut“, weil sie so schön nussig und süß ist. (Tipp: Wenn ihr einen besonders großen Kürbis habt, reicht auch ein halber.)
  • 200 g Feta-Käse: Hier lohnt sich die Qualität. Ich schwöre auf den griechischen Feta im Salzlaken – der ist schön cremig und nicht zu trocken. Egal ob ihr ihn in einem Block oder schon zerbröselt kauft, Hauptsache, es ist echter Schafskäse.
  • 2 Zweige frischer Thymian: Frischer Thymian ist ein Muss. Getrockneter Thymian kann schnell bitter werden und verliert dieses wunderbar aromatische Öl. Die Blättchen einfach von den Stielen zupfen – das geht ruckzuck.
  • 3 EL Olivenöl: Nehmt ein gutes, fruchtiges Olivenöl. Es trägt den Geschmack und hilft dem Kürbis beim Karamellisieren. (Ich mag das von „Mutti“ – das ist mild und passt perfekt.)
  • 2 Knoblauchzehen: In feine Scheiben geschnitten, nicht gepresst. So verteilt sich der Geschmack gleichmäßig, ohne zu dominant zu werden.
  • 1 Zwiebel: Eine rote oder eine gelbe, ganz wie ihr mögt. Die Zwiebel wird glasig gedünstet und sorgt für die würzige Basis.
  • 100 ml Sahne oder Schmand: Für die extra Cremigkeit. Wer es leichter mag, kann auch Milch oder eine pflanzliche Alternative nehmen. (Ich habe es schon mit Hafer-Sahne probiert – funktioniert auch super!)
  • Salz und Pfeffer: Zum Abschmecken. Ich verwende grobes Meersalz und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.
  • Eine Prise Muskatnuss (optional): Ein kleiner Geheimtipp von mir. Eine winzige Menge Muskatnuss unter die Sahne gemischt, hebt den Geschmack des Kürbisses wunderbar hervor.

Zum Garnieren (optional):

  • Ein paar Pinienkerne oder Walnüsse: Für den Crunch. Einfach in der trockenen Pfanne kurz anrösten, bis sie duften.
  • Etwas Honig oder Ahornsirup: Für diejenigen, die es ein bisschen süßer mögen. Ein feiner Träufel über den fertigen Auflauf – himmlisch!

Wenn ihr keinen Butternut-Kürbis bekommt, könnt ihr auch Hokkaido-Kürbis nehmen. Den müsst ihr dann aber nicht schälen – die Schale ist essbar und wird schön weich. Beachtet nur, dass Hokkaido etwas fester ist und ein paar Minuten länger braucht.

Welches Equipment ihr benötigt

Ihr braucht keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich bin selbst ein Freund von einfachen Küchenwerkzeugen – Hauptsache, sie funktionieren.

  • Eine große Auflaufform (ca. 20×30 cm): Meine Lieblingsform ist aus Keramik, weil sie die Hitze gleichmäßig verteilt. Aber eine Glas- oder Metallform tut es auch. Achtet nur darauf, dass sie tief genug ist, damit nichts überläuft.
  • Ein scharfes Messer: Ein gutes Kochmesser ist Gold wert. Butternut-Kürbis hat eine harte Schale, da stumpft ein schlechtes Messer schnell ab. (Ich habe mir mal fast in den Finger geschnitten – seitdem nehme ich nur noch mein WMF-Messer.)
  • Ein Schneidebrett: Am besten ein großes, damit ihr Platz habt.
  • Eine Pfanne: Zum Anbraten des Kürbisses und der Zwiebeln. Eine beschichtete Pfanne ist ideal, damit nichts anbrennt.
  • Eine kleine Schüssel: Zum Verrühren der Sahne mit den Gewürzen.
  • Ein Backofen: Auf 200 °C Ober-/Unterhitze (Umluft 180 °C) vorgeheizt.

Falls ihr keine Auflaufform habt, könnt ihr auch eine ofenfeste Pfanne nehmen. Spart sogar das Umfüllen und ihr habt weniger Abwasch. Einfach alles in der Pfanne zubereiten und dann direkt in den Ofen schieben – perfekt für faule Tage!

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Butternut-Kürbis-Auflauf mit Feta preparation steps

Okay, lasst uns loslegen. Ich verspreche euch, es ist einfacher, als ihr denkt. Und der Duft, der sich in der Küche ausbreitet, ist die Belohnung für die ganze Mühe.

  1. Den Kürbis vorbereiten: Zuerst den Butternut-Kürbis schälen. Das ist der einzige etwas mühsame Schritt. Schneidet ihn der Länge nach durch und entfernt die Kerne mit einem Löffel. Dann das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto besser garen sie. (Tipp: Die Kerne könnt ihr übrigens waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack!)
  2. Den Kürbis anbraten: In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Die Kürbiswürfel darin bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum anbraten, bis sie goldbraune Ränder bekommen. Das dauert etwa 5–7 Minuten. Dabei nicht zu viel rühren, sonst werden sie matschig. Lasst sie in Ruhe brutzeln. Sie sollten jetzt leicht karamellisiert sein und herrlich duften.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch zubereiten: Während der Kürbis brät, die Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden und den Knoblauch in dünne Scheiben. Sobald der Kürbis schön Farbe hat, die Hitze reduzieren und die Zwiebel sowie den Knoblauch dazugeben. Alles zusammen für weitere 2–3 Minuten glasig dünsten. Achtet darauf, dass der Knoblauch nicht verbrennt – er wird sonst bitter.
  4. Die Sahne-Mischung zubereiten: In einer kleinen Schüssel die Sahne (oder Schmand) mit einer Prise Salz, Pfeffer und der optionalen Muskatnuss verrühren. Den frischen Thymian von den Stielen zupfen und die Hälfte davon unter die Sahne mischen.
  5. Den Auflauf schichten: Den angebratenen Kürbis mit Zwiebeln und Knoblauch in die Auflaufform geben und gleichmäßig verteilen. Die Sahne-Mischung gleichmäßig darüber gießen, sodass alles gut bedeckt ist. Jetzt kommt der Feta: Den Feta in grobe Stücke brechen oder in dicke Scheiben schneiden und auf dem Kürbis verteilen. Drückt ihn leicht an, damit er etwas in der Sahne versinkt.
  6. Backen: Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 25–30 Minuten backen. Der Feta sollte goldbraun sein und die Sauce sollte blubbern. Wenn der Feta zu schnell braun wird, einfach mit etwas Alufolie abdecken. (Ich hatte mal einen Auflauf, bei dem der Feta schwarz wurde, während der Kürbis noch kalt war – seitdem checke ich nach 20 Minuten immer nach.)
  7. Ruhen lassen und servieren: Nach dem Backen den Auflauf für etwa 5 Minuten aus dem Ofen nehmen und ruhen lassen. Das bindet die Sauce und macht das Ganze noch cremiger. Vor dem Servieren mit dem restlichen frischen Thymian und den gerösteten Pinienkernen oder Walnüssen bestreuen. Wer mag, träufelt noch etwas Honig oder Ahornsirup darüber – eine kleine Sünde, die sich lohnt!

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn ihr den Auflauf am Vortag zubereitet, schmeckt er oft noch besser, weil die Aromen dann richtig durchziehen. Einfach nach dem Backen abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag dann bei 150 °C im Ofen wieder aufwärmen – perfekt für ein stressfreies Abendessen.

Kochtipps & Techniken für den perfekten Auflauf

Ich hab in der Küche schon so manches Mal Mist gebaut – und daraus gelernt. Hier kommen meine besten Tipps, damit euer Auflauf garantiert gelingt.

  • Der Kürbis muss trocken sein: Nach dem Waschen den Kürbis gut abtrocknen. Nasser Kürbis brät nicht richtig an und wird eher matschig. Ein Küchentuch oder etwas Küchenpapier leisten hier gute Dienste.
  • Nicht zu viel rühren: Beim Anbraten des Kürbisses gilt: Weniger ist mehr. Lasst ihn in Ruhe brutzeln, damit er eine schöne Kruste bekommt. Wenn ihr zu oft rührt, wird er nur weich und verliert seine Textur.
  • Die richtige Temperatur: Backt den Auflauf nicht zu heiß. 200 °C sind ideal. Bei Umluft reichen 180 °C. Wenn euer Ofen sehr heiß wird, deckt den Auflauf nach 15 Minuten mit Alufolie ab, damit der Feta nicht verbrennt.
  • Feta nicht zu früh salzen: Feta ist schon sehr salzig. Würzt die Sahne-Mischung daher nur leicht und probiert vor dem Servieren nochmal. Lieber nachsalzen als versalzen – das kann ich aus eigener, bitterer Erfahrung bestätigen.
  • Multitasking ist erlaubt: Während der Kürbis im Ofen backt, könnt ihr schon mal den Tisch decken oder einen einfachen Salat zubereiten. Ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing passt wunderbar dazu und bringt Frische auf den Teller.

Ein Fehler, den ich oft gemacht habe: Den Kürbis zu klein schneiden. Kleine Stücke verbrennen schnell oder werden zu weich. 2 cm Würfel sind die perfekte Größe – sie werden innen schön weich und außen leicht knusprig.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist wie ein Baukasten – ihr könnt es nach Lust und Laune verändern. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch schmecken.

  • Vegetarisch/vegan: Statt Feta könnt ihr eingelegten Tofu oder eine vegane Feta-Alternative auf Mandelbasis verwenden. Für die Sahne nehmt ihr einfach Hafer- oder Sojasahne. Ich habe es mit Cashew-Sahne probiert – das war besonders cremig und lecker.
  • Mit anderen Gemüsesorten: Der Auflauf verträgt sich super mit anderen Herbstgemüsen. Gebt einfach ein paar Süßkartoffelwürfel, Pastinaken oder eine Handvoll Spinat mit in die Form. Das macht das Gericht noch bunter und nährstoffreicher.
  • Würziger: Wer es schärfer mag, kann eine gehackte Chilischote oder etwas Cayennepfeffer unter die Sahne mischen. Oder ihr verwendet geräucherten Paprika – das gibt eine tolle, rauchige Note.
  • Mit Fleisch: Für die Fleischliebhaber unter euch: Gebt ein paar gebratene Hähnchenbrustwürfel oder angebratenes Hackfleisch mit in den Auflauf. Das macht ihn sättigender und proteinreicher.
  • Low-Carb-Version: Lasst die Sahne weg und ersetzt sie durch eine Mischung aus Eiern und etwas Milch. Dadurch wird der Auflauf fester und kohlenhydratärmer. Perfekt für alle, die auf ihre Linie achten.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit gerösteten Walnüssen und einem Schuss Ahornsirup. Die Süße des Sirups harmoniert so wunderbar mit dem salzigen Feta – ein echter Genussmoment! Probiert es aus, es lohnt sich.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Dieser Auflauf ist ein echtes Multitalent. Er schmeckt frisch aus dem Ofen genauso gut wie aufgewärmt am nächsten Tag. Hier ein paar Ideen, wie ihr ihn am besten genießt und lagert.

Servieren: Der Auflauf schmeckt am besten warm, direkt aus dem Ofen. Aber Vorsicht: Die Form ist heiß! Lasst ihn 5 Minuten ruhen, dann könnt ihr ihn ohne Brandgefahr genießen. Dazu passt ein frischer grüner Salat mit einem leichten Joghurt-Dressing oder ein Stück knuspriges Baguette, um die köstliche Sauce aufzutunken. Ein Glas trockener Weißwein oder ein spritziger Apfelschorle runden das Ganze ab.

Aufbewahrung: Übrig gebliebenen Auflauf lasst ihr erst vollständig abkühlen. Dann deckt ihr die Form mit Frischhaltefolie ab oder gebt die Reste in einen luftdichten Behälter. Im Kühlschrank hält er sich so 3–4 Tage. Die Aromen werden über Nacht sogar noch intensiver – fast wie eine zweite Chance auf Genuss!

Einfrieren: Der Auflauf lässt sich auch gut einfrieren. Einfach in portionsgerechte Stücke schneiden und in Gefrierbeutel oder -dosen verpacken. So habt ihr immer eine schnelle Mahlzeit parat. Eingefroren hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen und dann im Ofen bei 150 °C wieder aufwärmen.

Reheating: Die beste Methode zum Aufwärmen ist der Backofen. Bei 150 °C für 10–15 Minuten wird der Auflauf wieder schön warm und der Feta bleibt cremig. Die Mikrowelle geht auch, aber dann wird der Kürbis leider etwas matschig. Wenn es schnell gehen muss, nehmt die Mikrowelle – aber für das beste Ergebnis, nehmt den Ofen.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieser Auflauf ist nicht nur ein Seelentröster, sondern auch richtig gesund. Butternut-Kürbis ist ein echtes Superfood, das euch mit wichtigen Vitaminen versorgt.

Geschätzte Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):

  • Kalorien: ca. 380 kcal
  • Fett: 24 g
  • Kohlenhydrate: 28 g
  • Eiweiß: 14 g
  • Ballaststoffe: 6 g

Gesundheitliche Vorteile:

  • Butternut-Kürbis: Reich an Vitamin A, C und E sowie Beta-Carotin. Das stärkt das Immunsystem und ist gut für die Haut. Außerdem enthält er viele Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.
  • Feta: Liefert hochwertiges Eiweiß und Calcium für starke Knochen. In Maßen genossen, ist er eine gute Proteinquelle.
  • Olivenöl: Enthält gesunde ungesättigte Fettsäuren, die gut für das Herz sind.
  • Thymian: Wirkt entzündungshemmend und antibakteriell. Ein echter Geheimtipp für die Abwehrkräfte.

Diätetische Hinweise: Dieses Gericht ist von Natur aus glutenfrei (achtet bei der Sahne darauf, dass sie keine Zusätze enthält). Wer Laktose meidet, kann den Feta durch eine vegane Alternative und die Sahne durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen. Für eine Low-Carb-Ernährung einfach die Sahne durch Eier ersetzen.

Ich persönlich liebe es, dass dieser Auflauf so sättigend ist, ohne schwer zu sein. Nach einem langen Tag ist er genau das Richtige – er wärmt von innen und gibt mir ein gutes Gefühl. Und das ganz ohne schlechtes Gewissen!

Fazit

Dieser wohlig-würzige Butternut-Kürbis-Auflauf mit Feta und Thymian ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Auszeit vom Alltag. Ich hab ihn jetzt so oft gemacht, dass ich ihn fast im Schlaf zubereiten könnte, und trotzdem freue ich mich jedes Mal aufs Neue darüber. Es ist dieses Gefühl, wenn man den ersten Bissen nimmt und die ganze Welt für einen Moment stillsteht. Der Kürbis ist butterweich, der Feta schön salzig und der Thymian bringt diese besondere Würze, die alles zusammenhält.

Ich ermutige euch, das Rezept nach euren eigenen Vorlieben zu gestalten. Habt ihr keine Pinienkerne da? Dann nehmt Walnüsse. Mögt ihr es lieber scharf? Dann gebt Chili dazu. Das Schöne an der Küche ist, dass sie uns erlaubt, kreativ zu sein. Lasst mich in den Kommentaren wissen, wie es euch gelungen ist! Teilt eure Variationen, eure Erfolge und auch eure kleinen Küchenkatastrophen – daraus lernen wir alle.

Also, ran an den Kürbis! Ich wünsche euch ganz viel Freude beim Nachkochen und Genießen. Und denkt dran: Ein guter Auflauf ist wie eine warme Umarmung – und die kann man nie genug haben.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Auflauf auch mit einem anderen Kürbis zubereiten?

Ja, absolut! Hokkaido-Kürbis ist eine tolle Alternative, da man ihn nicht schälen muss. Er wird etwas fester, aber das ist auch lecker. Muskatkürbis oder sogar eine Süßkartoffel funktionieren ebenfalls gut.

Muss ich den Kürbis vor dem Backen anbraten?

Es ist nicht zwingend notwendig, aber ich empfehle es dringend. Das Anbraten karamellisiert den Zucker und gibt dem Kürbis eine tiefere, nussigere Note. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr den Kürbis auch roh in die Form geben – dann verlängert sich die Backzeit um etwa 10–15 Minuten.

Wie verhindere ich, dass der Feta zu trocken wird?

Der Trick ist, den Feta nicht zu früh in den Ofen zu geben oder ihn mit etwas Olivenöl zu beträufeln. Wenn ihr seht, dass er zu schnell bräunt, deckt die Form einfach mit Alufolie ab. So bleibt er innen schön cremig.

Kann ich den Auflauf auch ohne Sahne zubereiten?

Ja, klar! Für eine leichtere Version könnt ihr die Sahne durch Milch, ungesüßte Mandelmilch oder sogar Gemüsebrühe ersetzen. Der Auflauf wird dann weniger cremig, aber immer noch sehr aromatisch. Eine weitere Option ist, die Sahne durch eine Mischung aus Eiern und etwas Joghurt zu ersetzen.

Wie lange hält sich der Auflauf im Kühlschrank?

Richtig gelagert (luftdicht verschlossen) hält er sich 3–4 Tage. Die Aromen werden sogar noch intensiver, sodass er am nächsten Tag oft noch besser schmeckt. Einfach bei 150 °C im Ofen wieder aufwärmen – das bringt die Cremigkeit zurück.

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Butternut-Kürbis-Auflauf mit Feta recipe

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Wohlig-würziger Butternut-Kürbis-Auflauf mit Feta-Thymian: Einfach & perfekt

Ein wohlig-würziger Butternut-Kürbis-Auflauf mit salzigem Feta und aromatischem Thymian – eine warme Umarmung in Auflaufform, die an ein kleines französisches Bistro erinnert.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Mediterran

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis (ca. 1 kg), geschält, entkernt und in 2 cm große Würfel geschnitten
  • 200 g Feta-Käse (griechischer Feta im Salzlaken), in grobe Stücke gebrochen oder in dicke Scheiben geschnitten
  • 2 Zweige frischer Thymian, Blättchen abgezupft
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
  • 1 Zwiebel (rot oder gelb), in feine Ringe oder Würfel geschnitten
  • 100 ml Sahne oder Schmand
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Muskatnuss (optional)
  • Zum Garnieren (optional): Einige Pinienkerne oder Walnüsse, geröstet
  • Zum Garnieren (optional): Etwas Honig oder Ahornsirup

Instructions

  1. Den Kürbis vorbereiten: Butternut-Kürbis schälen, der Länge nach halbieren, Kerne mit einem Löffel entfernen und das Fruchtfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Den Kürbis anbraten: In einer großen Pfanne 2 EL Olivenöl erhitzen. Die Kürbiswürfel bei mittlerer bis hoher Hitze rundherum anbraten, bis sie goldbraune Ränder bekommen (ca. 5–7 Minuten). Nicht zu viel rühren.
  3. Die Zwiebel und den Knoblauch zubereiten: Während der Kürbis brät, die Zwiebel in feine Ringe oder Würfel schneiden und den Knoblauch in dünne Scheiben. Sobald der Kürbis Farbe hat, die Hitze reduzieren und Zwiebel sowie Knoblauch dazugeben. Alles zusammen für 2–3 Minuten glasig dünsten.
  4. Die Sahne-Mischung zubereiten: In einer kleinen Schüssel die Sahne (oder Schmand) mit einer Prise Salz, Pfeffer und der optionalen Muskatnuss verrühren. Die Hälfte des frischen Thymians unter die Sahne mischen.
  5. Den Auflauf schichten: Den angebratenen Kürbis mit Zwiebeln und Knoblauch in eine Auflaufform (ca. 20×30 cm) geben und gleichmäßig verteilen. Die Sahne-Mischung gleichmäßig darüber gießen. Den Feta in grobe Stücke brechen oder in dicke Scheiben schneiden und auf dem Kürbis verteilen, leicht andrücken.
  6. Backen: Den Auflauf im vorgeheizten Backofen bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 25–30 Minuten backen, bis der Feta goldbraun ist und die Sauce blubbert. Bei zu schneller Bräunung mit Alufolie abdecken.
  7. Ruhen lassen und servieren: Nach dem Backen den Auflauf für etwa 5 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren mit dem restlichen frischen Thymian und den gerösteten Pinienkernen oder Walnüssen bestreuen. Nach Wunsch mit etwas Honig oder Ahornsirup beträufeln.

Notes

Der Auflauf schmeckt am nächsten Tag oft noch besser, da die Aromen durchziehen. Einfach nach dem Backen abkühlen lassen, über Nacht im Kühlschrank lagern und bei 150 °C im Ofen wieder aufwärmen. Für eine vegane Variante Feta durch veganen Feta und Sahne durch Hafer- oder Sojasahne ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 380
  • Sugar: 12
  • Sodium: 600
  • Fat: 24
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 6
  • Protein: 14

Keywords: Butternut-Kürbis-Auflauf, Feta-Thymian, Kürbisauflauf, vegetarisch, einfach, Herbstgericht, Auflauf mit Feta

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