Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftige Apfel-Hafer Muffins: Das beste Herbst-Frühstück in 30 Minuten

Fertig in 30 Minuten
Portionen 12 Muffins
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Es sollte eigentlich ein Apfelkuchen werden. Ein ganz normaler, klassischer Apfelkuchen mit einer ordentlichen Portion Butter und Zucker, genau so, wie meine Oma ihn immer gebacken hat. Ich stand in der Küche, die Äpfel lagen schon geschält auf dem Brett, das Mehl war abgewogen – und dann passierte es. Der Mixer, dieses alte Ding, das ich von meiner Tante geerbt habe, machte einfach schlapp. Mitten beim Rühren der Butter-Zucker-Mischung blieb er stehen. Ein leises Surren, dann nichts mehr. Ich stand da, die Hände voller Teig, und die Zeit lief mir davon. Der Herbstmorgen draußen war grau und verregnet, perfekt eigentlich zum Backen, aber nicht zum Panik schieben. Ich hatte keine Lust, den ganzen Kuchen von Hand zu rühren, und ehrlich gesagt, keine Zeit mehr dafür.

Also schaute ich in den Schrank. Was hatte ich noch? Ein Paket Haferflocken, etwas Joghurt, und die Erinnerung an ein muffiges Rezept, das ich mal in einer Zeitschrift gesehen hatte. Spontan kippte ich die Haferflocken in die Schüssel, gab den Joghurt dazu, und rührte alles mit einem Holzlöffel zusammen – so richtig altmodisch, mit Muskelkraft. Der Teig war klumpig, nicht so schön glatt wie der für einen Kuchen. Ich dachte, das wird bestimmt nichts. Vielleicht ein zäher, trockener Flop, den ich dann heimlich entsorgen würde. Aber die Äpfel waren schon geschnitten, also kamen sie auch noch dazu.

Dreißig Minuten später, als die Muffins aus dem Ofen kamen, war ich sprachlos. Sie dufteten nach gebuttertem Apfel und warmem Hafer, eine goldbraune Kruste, und innen waren sie so saftig, dass sie fast auf der Zunge zergingen. Der Kuchen war vergessen. Seitdem mache ich diese Muffins immer wieder, besonders an diesen kühlen Herbstmorgen, wenn man etwas Brauchbares zum Frühstück braucht, das trotzdem nach Genuss schmeckt. Vielleicht kennst du das ja auch, wenn die besten Sachen im Leben aus einem kleinen Chaos entstehen. Genau das ist dieses Rezept: ein glücklicher Zufall, der zur neuen Lieblingsroutine wurde.

Warum du diese Muffins lieben wirst

Diese saftigen Apfel-Hafer Muffins sind mehr als nur ein schnelles Frühstück. Sie sind der Beweis, dass gesund und lecker perfekt zusammenpassen. Ich habe sie mittlerweile bestimmt zwanzig Mal gebacken, für mich allein, für die Familie und für überraschte Nachbarn, und jedes Mal sind sie restlos verschwunden.

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten sind sie fertig, vom ersten Rühren bis zum Aus-dem-Ofen-Holen. Perfekt für hektische Morgen, wenn die Zeit knapp ist.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Sachen. Haferflocken, Äpfel, Joghurt – das hast du bestimmt zu Hause. Kein Stress mit extra Einkäufen.
  • Perfekt für den Herbst: Sie schmecken nach genau dem, was man an einem nebligen Oktobermorgen braucht: wärmend, sättigend und voller Aroma.
  • Familienliebling: Selbst meine Kinder, die sonst alles mit Haferflocken misstrauisch beäugen, greifen hier begeistert zu. Sie sind einfach unwiderstehlich.
  • Unfassbar saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus geriebenen Äpfeln und Joghurt. Die Muffins bleiben tagelang frisch und trocknen nicht aus.

Was diese Muffins von anderen Rezepten unterscheidet, ist die perfekte Balance. Sie sind nicht zu süß, nicht zu schwer, aber genau richtig, um dich glücklich zu machen. Der Hafer gibt eine leichte, nussige Note, während die Äpfel eine natürliche Süße und Feuchtigkeit liefern. Es ist kein weiteres „gesundes“ Rezept, das nach Pappe schmeckt. Es ist das echte Ding: ein Frühstück, das dich umarmt und dir das Gefühl gibt, dass heute ein guter Tag wird.

Was du an Zutaten brauchst

Für diese saftigen Apfel-Hafer Muffins verwendest du ganz einfache, aber kluge Zutaten. Jede hat ihre Aufgabe, um den perfekten Biss und Geschmack zu liefern. Ich zeige dir, worauf es ankommt.

  • Haferflocken (150 g): Am besten nimmst du zarte Haferflocken. Sie geben den Muffins eine weiche, fast puddingartige Textur, ohne dass man sie vorher einweichen muss. Ich verwende gerne die von Kölln, die haben eine gleichbleibend gute Qualität.
  • Mehl (100 g): Normales Weizenmehl Type 405 funktioniert perfekt. Du kannst auch Dinkelmehl nehmen, dann werden die Muffins etwas herzhafter und nussiger im Geschmack.
  • Äpfel (2 große, ca. 250 g): Hier ist die Wahl entscheidend. Ich nehme am liebsten eine süß-säuerliche Sorte wie Elstar oder Boskoop. Die Säure der Boskoop-Äpfel passt wunderbar zu der Süße des Teigs. Reibe sie grob, nicht zu fein, dann hast du schöne Stückchen im Muffin.
  • Joghurt (150 g): Naturjoghurt mit 3,5 % Fett ist mein Favorit. Er macht die Muffin unfassbar saftig. Du kannst auch griechischen Joghurt nehmen, dann wird der Teig noch cremiger. Für eine vegane Variante funktioniert Sojajoghurt genauso gut.
  • Ei (1 großes): Das Ei bindet den Teig und gibt ihm Struktur. Wenn du keine Eier isst, kannst du es durch einen „Leinsamen-Ei“-Ersatz ersetzen: 1 EL gemahlene Leinsamen mit 3 EL Wasser verrühren und 5 Minuten quellen lassen.
  • Butter (80 g): Geschmolzen und abgekühlt. Ich nehme Butter, weil sie den besten Geschmack gibt. Du kannst sie aber auch durch neutrales Öl wie Rapsöl ersetzen, dann werden die Muffins noch fluffiger.
  • Zucker (80 g): Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, die perfekt zu Äpfeln passt. Normaler weißer Zucker geht aber auch. Ich mische manchmal braunen und weißen Zucker.
  • Backpulver (1 TL): Für die Lockerheit. Achte darauf, dass es noch frisch ist, sonst gehen die Muffins nicht richtig auf.
  • Zimt (1 TL): Ein Muss für den Herbstgeschmack! Er harmoniert wunderbar mit den Äpfeln und dem Hafer. Du kannst auch eine Prise Muskatnuss dazugeben.
  • Vanilleextrakt (1 TL): Ein kleiner Schuss, der den Geschmack abrundet. Wenn du keine Vanille hast, kannst du auch etwas Vanillezucker nehmen.
  • Eine Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber es hebt alle Aromen hervor und balanciert die Süße aus.

Welche Küchengeräte du brauchst

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du keine Spezialausrüstung brauchst. Ein paar Basics reichen völlig aus.

  • Muffinblech (12er): Ein klassisches Blech. Ich habe ein antihaftbeschichtetes von Kaiser, das funktioniert seit Jahren einwandfrei.
  • Muffinförmchen aus Papier: Die sind praktisch, weil die Muffins dann nicht kleben und du kein Fett brauchst. Ich nehme gerne die braunen, ungebleichten, die sehen rustikaler aus.
  • Zwei Rührschüsseln: Eine große für die trockenen Zutaten, eine für die feuchten. Ich mische immer erst alles Trockene in einer Schüssel und dann das Nass in einer anderen.
  • Küchenreibe: Für die Äpfel. Eine grobe Reibe ist ideal. Ich habe eine von Microplane, die ist scharf und reibt schnell.
  • Schneebesen oder Holzlöffel: Zum Verrühren. Du brauchst keinen Mixer, ein Schneebesen reicht völlig. Rühre aber nicht zu lange, sonst werden die Muffins zäh.

Ein Tipp von mir: Wenn du kein Muffinblech hast, kannst du den Teig auch in einer kleinen Kastenform backen. Dann brauchst du nur etwa 10 Minuten länger Backzeit. Funktioniert genauso gut.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Saftige Apfel-Hafer Muffins preparation steps

Jetzt geht es ans Eingemachte. Folge diesen Schritten, und die Muffins werden garantiert perfekt. Ich habe alle Details notiert, damit nichts schiefgehen kann.

  1. Backofen vorheizen: Heize den Ofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Das ist wichtig, damit die Muffins gleichmäßig aufgehen. Lege das Muffinblech mit den Papierförmchen aus.
  2. Trockene Zutaten mischen: In einer großen Schüssel vermischst du die Haferflocken, das Mehl, den Zucker, das Backpulver, den Zimt und die Prise Salz. Verrühre alles gut mit einem Schneebesen, damit sich die Zutaten gleichmäßig verteilen. So verhinderst du Klumpen.
  3. Feuchte Zutaten vorbereiten: In einer zweiten Schüssel verquirlst du das Ei mit dem Joghurt, der geschmolzenen Butter und dem Vanilleextrakt. Rühre alles glatt, bis eine homogene Masse entsteht. Die Butter sollte nicht mehr heiß sein, sonst gerinnt das Ei.
  4. Äpfel reiben: Jetzt kommen die Äpfel dran. Wasche sie, schäle sie, und reibe sie grob. Du kannst auch die Schale dranlassen, wenn du magst, das gibt noch mehr Ballaststoffe. Aber ich ziehe sie lieber ab, weil die Muffins dann zarter werden.
  5. Alles zusammenfügen: Gib die feuchten Zutaten zu den trockenen. Füge auch die geriebenen Äpfel hinzu. Jetzt ist Fingerspitzengefühl gefragt: Rühre alles nur so lange, bis gerade keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Der Teig darf ruhig etwas klumpig aussehen. Wenn du zu lange rührst, werden die Muffins zäh – das ist der häufigste Fehler!
  6. Teig verteilen: Verteile den Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden des Muffinblechs. Ich benutze dafür zwei Teelöffel, das geht sauberer. Die Förmchen sollten etwa zu ¾ gefüllt sein, denn die Muffins gehen noch auf.
  7. Backen: Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens und backe die Muffins für 18-22 Minuten. Nach 18 Minuten machst du die Stäbchenprobe: Stecke ein Holzstäbchen in die Mitte eines Muffins. Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig. Die Oberseite sollte goldbraun und leicht gebräunt sein.
  8. Abkühlen lassen: Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen. Dann hebst du sie vorsichtig heraus und legst sie auf ein Kuchengitter. Wenn du sie komplett auskühlen lässt, werden sie noch saftiger. Aber warm sind sie auch unschlagbar!

Ein persönlicher Tipp: Wenn die Muffins nach dem Backen ein bisschen kleben, lass sie noch etwas länger im Ofen. Jeder Ofen ist anders, und die ersten Male musst du ein Gefühl dafür bekommen. Bei mir waren sie beim ersten Mal noch etwas weich in der Mitte, aber nach zwei Minuten extra waren sie perfekt.

Tipps & Tricks aus meiner Küche

Nach vielen Testdurchläufen habe ich ein paar Geheimnisse entdeckt, die den Unterschied machen. Hier sind sie für dich.

Das Problem mit der Feuchtigkeit: Äpfel geben beim Backen Wasser ab. Deshalb sind die Muffins so saftig, aber manchmal auch matschig, wenn man nicht aufpasst. Mein Trick: Die geriebenen Äpfel vor dem Unterheben leicht ausdrücken. Drücke sie mit den Händen über der Schüssel aus, aber nicht zu fest – ein bisschen Flüssigkeit darf bleiben. So werden die Muffins perfekt saftig, ohne durchzuweichen.

Die richtige Konsistenz: Der Teig sollte dickflüssig sein, aber nicht fest. Wenn er zu trocken aussieht, gib noch einen Schuss Milch oder Joghurt dazu. Wenn er zu flüssig ist, streue noch einen Esslöffel Haferflocken ein. Vertraue auf dein Gefühl. Ich habe schon oft nachjustiert, und es hat immer geklappt.

Multitasking leicht gemacht: Während die Muffins im Ofen sind, kannst du schon das Geschirr wegräumen oder den Kaffee aufsetzen. Ich stelle mir immer einen Timer, damit ich sie nicht vergesse. Nichts ist ärgerlicher als verbrannte Muffins, weil man abgelenkt war.

Einmal passiert mir das: Letzten Monat habe ich vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Die Muffins waren flach wie Pfannkuchen! Seitdem schreibe ich mir die Zutaten auf einen Zettel und hake sie ab, während ich sie in die Schüssel gebe. Klingt albern, aber es hilft.

Konsistenz ist der Schlüssel: Verwende immer die gleiche Marke von Haferflocken und Joghurt, wenn du ein Rezept einstellst. Ich habe festgestellt, dass verschiedene Marken unterschiedlich viel Flüssigkeit aufnehmen. Wenn du einmal das perfekte Verhältnis gefunden hast, bleibe dabei.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein echtes Chamäleon. Du kannst es nach Lust und Laune verändern. Hier sind meine liebsten Abwandlungen.

  • Vegane Variante: Ersetze das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser) und die Butter durch Rapsöl. Der Joghurt kann durch Sojajoghurt ersetzt werden. Die Muffins werden etwas kompakter, aber genauso lecker.
  • Glutenfrei: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung aus. Achte darauf, dass die Haferflocken als glutenfrei gekennzeichnet sind, denn sie enthalten oft Spuren von Gluten. Ich habe gute Erfahrungen mit der Schär-Mehlmischung gemacht.
  • Weniger Zucker: Reduziere den Zucker auf 50 g und füge einen halben, reifen, zerdrückten Apfel mehr hinzu. Die natürliche Süße der Äpfel reicht oft aus. Du kannst auch einen Esslöffel Ahornsirup dazugeben.
  • Nussige Note: Gib 50 g gehackte Walnüsse oder Mandeln in den Teig. Sie geben einen herrlichen Crunch und passen perfekt zu den Äpfeln. Ich habe einmal Pekannüsse verwendet, das war auch fantastisch.
  • Schokoladige Sünde: Für die Kinder (oder den inneren Schweinehund) kannst du 60 g dunkle Schokoladenstückchen unterheben. Die schmelzen beim Backen und machen die Muffins zu einem Dessert.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit einer Prise Kardamom. Das gibt den Muffins eine orientalische Note, die wunderbar zu den Äpfeln passt. Probiere es einfach mal aus!

Servieren & Aufbewahren

Die Muffins schmecken am besten, wenn sie noch lauwarm sind. Die Butter schmilzt dann leicht auf der Zunge, und der Duft von Zimt und Apfel steigt einem in die Nase. Serviere sie einfach pur oder mit einem Klecks griechischem Joghurt und einem Schuss Honig. Ein Glas kalte Milch oder eine Tasse heißer Kaffee sind die perfekten Begleiter.

Wenn du sie für später aufbewahren möchtest, hast du mehrere Möglichkeiten. Im Kühlschrank halten sie sich in einer luftdichten Dose bis zu 5 Tage. Sie werden mit der Zeit sogar noch saftiger, weil die Aromen durchziehen. Ich wärme sie dann kurz in der Mikrowelle (15 Sekunden) oder im Ofen (5 Minuten bei 150 °C) auf, dann schmecken sie wie frisch gebacken.

Du kannst die Muffins auch einfrieren. Wickele sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach über Nacht in den Kühlschrank oder lässt sie bei Raumtemperatur auftauen. Ein Tipp: Friere sie direkt nach dem Abkühlen ein, dann sind sie am frischesten.

Ein kleiner Hinweis: Die Muffins schmecken am ersten Tag am besten, aber auch am zweiten oder dritten Tag sind sie noch ein Genuss. Ich backe sie oft am Sonntagabend und genieße sie dann die ganze Woche über zum Frühstück. Das spart Zeit und macht den Morgen gleich viel schöner.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Diese Muffins sind nicht nur lecker, sondern auch überraschend nahrhaft. Hier eine ungefähre Angabe pro Muffin (bei 12 Stück):

  • Kalorien: ca. 180 kcal
  • Kohlenhydrate: 28 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Fett: 6 g
  • Ballaststoffe: 3 g

Die Haferflocken sind reich an Ballaststoffen, die lange satt machen und die Verdauung fördern. Die Äpfel liefern Vitamin C und Antioxidantien, die das Immunsystem stärken – perfekt für die kältere Jahreszeit. Der Joghurt gibt wertvolles Kalzium für starke Knochen. Und der Zimt hilft, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, sodass der Energielevel über den Morgen stabil bleibt.

Für alle, die auf ihre Figur achten: Diese Muffins sind eine gute Alternative zu gekauften, zuckerhaltigen Snacks. Sie sind sättigend und geben dir einen natürlichen Energieschub, ohne dass du danach einen Heißhunger bekommst. Ich esse sie gern als zweites Frühstück oder als Snack am Nachmittag.

Allergiker sollten beachten: Das Rezept enthält Gluten (Mehl, Haferflocken) und Laktose (Joghurt, Butter). Für eine laktosefreie Variante nimmst du laktosefreien Joghurt und Butter. Für eine glutenfreie Version sieh dir die Variationen oben an.

Fazit

Diese saftigen Apfel-Hafer Muffins sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind eine kleine Geschichte von einem verpatzten Kuchen, der zu etwas Besserem wurde. Sie sind der Beweis, dass man manchmal einfach loslegen muss, auch wenn nicht alles perfekt läuft. Und sie sind vor allem eins: unglaublich lecker.

Ich liebe es, wie sie die Küche mit ihrem Duft erfüllen, wie sie an einem grauen Herbstmorgen ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern. Sie sind einfach, schnell und machen glücklich. Probier sie unbedingt aus und pass sie nach deinem Geschmack an. Vielleicht entdeckst du ja auch deine eigene Lieblingsvariante.

Wenn du sie gebacken hast, schreib mir doch einen Kommentar! Ich bin total gespannt, wie sie dir schmecken und ob du etwas anders gemacht hast. Und wenn du jemanden kennst, der auch ein bisschen Herbstglück gebrauchen kann, dann teile das Rezept mit ihm. Bis zum nächsten Mal – und lass es dir schmecken!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich auch andere Früchte als Äpfel verwenden?

Ja, absolut! Birnen passen wunderbar, oder auch eine Mischung aus Äpfeln und Birnen. Im Sommer kannst du frische Beeren oder Pfirsiche nehmen. Achte nur darauf, dass die Früchte nicht zu wässrig sind, sonst werden die Muffins matschig.

Muss ich die Haferflocken vorher einweichen?

Nein, das ist nicht nötig. Die zarten Haferflocken saugen sich während des Backens mit der Flüssigkeit voll und werden schön weich. Wenn du kernige Haferflocken verwendest, kannst du sie vorher 15 Minuten in Joghurt einweichen.

Warum sind meine Muffins nicht aufgegangen?

Das kann mehrere Gründe haben. Möglicherweise war das Backpulver zu alt oder der Ofen nicht heiß genug. Achte darauf, dass der Ofen auf 180 °C vorgeheizt ist und das Backpulver noch frisch ist. Auch zu langes Rühren kann die Muffins flach machen, weil dann das Gluten im Mehl zu stark entwickelt wird.

Kann ich den Zucker durch Honig ersetzen?

Ja, das geht. Ersetze 80 g Zucker durch 60 g Honig oder Ahornsirup. Reduziere dann die Flüssigkeit (Joghurt) um einen Esslöffel, da Honig flüssig ist. Die Muffins werden etwas dunkler und bekommen eine feine, blumige Note.

Wie bekomme ich die Muffins besonders fluffig?

Der Trick ist, die trockenen und feuchten Zutaten getrennt zu mischen und dann nur kurz zu verrühren, bis sie sich gerade verbunden haben. Ein weiterer Tipp: Die Eier und der Joghurt sollten Zimmertemperatur haben, dann geht der Teig besser auf. Und nicht zu feste Muffinförmchen verwenden, die das Aufgehen behindern.

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Saftige Apfel-Hafer Muffins recipe

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Saftige Apfel-Hafer Muffins: Das beste Herbst-Frühstück in 30 Minuten

Diese saftigen Apfel-Hafer Muffins sind der Beweis, dass gesund und lecker perfekt zusammenpassen. In unter 30 Minuten sind sie fertig und schmecken nach genau dem, was man an einem nebligen Oktobermorgen braucht: wärmend, sättigend und voller Aroma.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 12 Muffins 1x
  • Category: Frühstück
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 150 g Haferflocken (zarte)
  • 100 g Mehl (Type 405 oder Dinkelmehl)
  • 2 große Äpfel (ca. 250 g, z.B. Elstar oder Boskoop)
  • 150 g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
  • 1 großes Ei
  • 80 g Butter (geschmolzen und abgekühlt)
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Prise Salz

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Muffinblech mit Papierförmchen auslegen.
  2. In einer großen Schüssel Haferflocken, Mehl, Zucker, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.
  3. In einer zweiten Schüssel Ei, Joghurt, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt verquirlen.
  4. Äpfel waschen, schälen und grob reiben.
  5. Feuchte Zutaten und geriebene Äpfel zu den trockenen Zutaten geben. Nur so lange rühren, bis keine Mehlnester mehr sichtbar sind (Teig darf klumpig sein).
  6. Teig gleichmäßig auf die 12 Mulden verteilen (zu ¾ füllen).
  7. Im vorgeheizten Ofen 18-22 Minuten backen. Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, sind sie fertig.
  8. Muffins 5 Minuten im Blech abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die geriebenen Äpfel vor dem Unterheben leicht ausdrücken, damit die Muffins nicht matschig werden. Der Teig sollte dickflüssig sein; bei Bedarf mit einem Schuss Milch oder Joghurt anpassen. Für eine vegane Variante Ei durch Leinsamen-Ei-Ersatz und Butter durch Rapsöl ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Muffin
  • Calories: 180
  • Sugar: 12
  • Sodium: 120
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 3
  • Protein: 5

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