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Meine Nachbarin Silke machte überhaupt keine große Sache daraus. Ich war an einem ganz normalen Dienstagvormittag kurz bei ihr vorbeigeschlittert, um mir eine Gartenschere auszuleihen, und dann traf mich dieser Duft. Es roch nach geröstetem Kreuzkümmel und etwas Süßlich-Erdigem, das ich nicht sofort zuordnen konnte. Sie stand in ihrer kleinen Küche, die Sonne fiel durch das Fenster auf ein buntes Durcheinander auf der Arbeitsplatte, und sie warf ganz lässig eine Handvoll Kichererbsen in eine Schüssel. „Ach, das ist nur so ein Reste-Ding”, sagte sie, als sie meinen neugierigen Blick bemerkte. „Ich mach mir schnell ’ne Buddha Bowl.” Nur so ein Reste-Ding. Ich stand da, die Gartenschere schon in der Hand, und konnte den Blick nicht von dieser Schüssel voller Farben wenden – leuchtend orangefarbene Süßkartoffelwürfel, knallgrüne Avocadoscheiben, rotes Kraut und diese perfekt gewürzten Kichererbsen. Sie hatte nicht mal ein Rezept. Sie hat einfach gemacht. Diese Lässigkeit, diese Selbstverständlichkeit – das hat mich umgehauen. Und ehrlich? Seitdem ist diese leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen mein absoluter Go-to, wenn ich etwas Farbenfrohes und Sättigendes will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn du etwas isst und denkst: „Warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht?” Genau so ging es mir. Und seit diesem Dienstag bei Silke mache ich sie ständig. Es ist einfach die perfekte Mahlzeit, die satt macht, glücklich und irgendwie auch ein bisschen stolz darauf, wie gut man sich selbst versorgen kann.
Warum du diese leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen lieben wirst
Diese Buddha Bowl ist nicht einfach nur ein weiterer Salat in einer Schüssel. Sie ist eine richtig runde Sache – sättigend, voller Aromen und trotzdem leicht. Ich habe sie inzwischen bestimmt dreißig Mal gemacht, jedes Mal ein bisschen anders, aber immer mit dem gleichen Ergebnis: Sie schmeckt einfach fantastisch.
- Ratzfatz zubereitet: In unter 30 Minuten hast du ein komplettes, nahrhaftes Essen auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen der Kühlschrank leer aussieht und du trotzdem etwas Gutes willst.
- Zutaten aus dem Vorrat: Kichererbsen aus der Dose, ein bisschen Gemüse, das noch rumliegt, und ein einfaches Dressing – mehr brauchst du nicht. Kein Trip in den Supermarkt für exotische Zutaten.
- Ideal für Meal Prep: Du kannst die Komponenten am Sonntag vorbereiten und unter der Woche einfach zusammenstellen. Die Bowls halten sich gut im Kühlschrank und schmecken sogar am nächsten Tag noch besser.
- Garantiert ein Hit: Selbst mein Freund, der sonst eher skeptisch bei „Schüsselsalat” ist, löffelt sie restlos aus. Die Kombination aus knusprigen Kichererbsen, cremiger Avocado und dem knackigen Gemüse ist einfach unwiderstehlich.
- Gesundheit to go: Diese Bowl ist vollgepackt mit Ballaststoffen, Proteinen und gesunden Fetten. Sie hält dich stundenlang satt, ohne dass du dich schwer fühlst.
Was diese leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen aber wirklich besonders macht, ist die Textur. Die Kichererbsen werden im Ofen so schön knusprig, dass sie fast wie Croutons sind – nur viel besser. Und das Dressing? Eine einfache Sache aus Tahini, Zitrone und etwas Ahornsirup, die alles zusammenhält. Es ist nicht nur ein Rezept, es ist meine absolute Lieblingsversion. Die, die ich immer wieder mache, wenn ich mich einfach gut fühlen will.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese farbenfrohe und sättigende Buddha Bowl verwendest du einfache, aber wirkungsvolle Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe – ob für den Biss, die Cremigkeit oder den Frischekick. Du wirst sehen, die meisten hast du bestimmt schon zu Hause.
Für die knusprigen Kichererbsen
- 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgetropft und gut abgespült (Ich nehme am liebsten die von „Bio-Zentrale”, die haben eine schöne feste Konsistenz)
- 1 EL Olivenöl (für den Crunch)
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (das gibt das typische Aroma)
- ½ TL Paprikapulver, edelsüß (für die Farbe und leichte Süße)
- ½ TL Knoblauchpulver (nicht zu aufdringlich, aber wichtig)
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Für das Gemüse und Toppings
- 1 mittelgroße Süßkartoffel (ca. 250 g), geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten (im Ofen geröstet wird sie wunderbar süß und weich)
- 1 Avocado, in Scheiben oder Würfel geschnitten (für die Cremigkeit)
- 100 g Rotkohl, fein gehobelt oder in dünne Streifen geschnitten (gibt einen tollen Biss und Farbe – du kannst auch fertigen Rotkrautsalat aus dem Kühlregal nehmen, wenn es schnell gehen muss)
- 1 Handvoll Babyspinat oder Feldsalat (als Basis)
- 2 EL Kürbiskerne (für den extra Crunch)
- Optional: 1 EL eingelegte rote Zwiebeln (für eine säuerliche Note – ich mache sie oft selbst, indem ich dünne Zwiebelringe in etwas Apfelessig und Salz einlege)
Für das Tahini-Dressing
- 2 EL Tahini (Sesampaste – achte darauf, dass sie gut gerührt ist, sonst wird das Dressing klumpig)
- Saft von ½ Zitrone (frisch gepresst, das macht den Unterschied)
- 1 TL Ahornsirup oder Honig (für die leichte Süße)
- 2-3 EL lauwarmes Wasser (um die gewünschte Konsistenz zu erreichen)
- 1 kleine Knoblauchzehe, gepresst (für die Würze)
- Salz und Pfeffer
Substitutionstipp: Wenn du keinen Tahini magst, kannst du auch ein einfaches Joghurt-Dressing machen – nimm 3 EL griechischen Joghurt, etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Oder probiere ein Honig-Senf-Dressing für eine ganz andere Geschmacksrichtung. Für eine vegane Variante ersetze den Honig einfach durch Ahornsirup.
Benötigte Küchenausstattung
Für diese leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen brauchst du keine ausgefallenen Geräte. Ein Backblech und ein scharfes Messer reichen eigentlich schon. Aber hier ist, was ich dir empfehle:
- Backblech (am besten mit Backpapier ausgelegt – das erspart dir das lästige Einweichen)
- Kleine Schüsseln für die vorbereiteten Zutaten (ich nehme einfach meine normalen Salatschüsseln)
- Schneidebrett und ein scharfes Messer (ein gutes Kochmesser macht das Würfeln der Süßkartoffel so viel einfacher)
- Küchenwaage oder Messbecher (ich wiege selten alles ab, aber fürs erste Mal ist es hilfreich)
- Kleine Schüssel für das Dressing (ein Marmeladenglas mit Deckel funktioniert übrigens auch super zum Schütteln)
- Optional: Spiralschneider – wenn du Karotten oder Zucchini in hübsche Nudeln schneiden willst, aber das ist wirklich optional
Ein Tipp von mir: Wenn du öfter Buddha Bowls machst, lohnt sich ein Gemüsehobel für hauchdünne Rotkohlstreifen. Die sehen nicht nur toll aus, sie sind auch viel angenehmer zu essen als dicke Stücke. Ich habe meinen für unter 10 Euro gekauft und benutze ihn ständig.
Schritt-für-Schritt Zubereitung
Los geht’s! Keine Sorge, das ist wirklich einfacher, als es klingt. Ich zeige dir, wie du in weniger als 30 Minuten eine wunderschöne, sättigende Buddha Bowl auf den Tisch bekommst.
- Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit die Kichererbsen und Süßkartoffeln schön knusprig werden.
- Süßkartoffel vorbereiten: Schäle die Süßkartoffel und schneide sie in gleichmäßige Würfel von etwa 1 cm Größe. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. Gib die Würfel in eine Schüssel, beträufle sie mit 1 EL Olivenöl, salze und pfeffere sie. Verteile sie auf einer Hälfte des Backblechs.
- Kichererbsen vorbereiten: Schütte die Kichererbsen in ein Sieb und spüle sie gründlich mit kaltem Wasser ab. Lass sie gut abtropfen – je trockener sie sind, desto knuspriger werden sie. Tupfe sie vorsichtig mit einem Küchentuch trocken. Gib sie in die gleiche Schüssel (du sparst dir das Abspülen), füge den Kreuzkümmel, Paprikapulver, Knoblauchpulver, 1 EL Olivenöl und eine Prise Salz hinzu. Vermische alles gut, bis die Kichererbsen rundum gewürzt sind. Verteile sie auf der anderen Hälfte des Backblechs.
- Rösten: Schiebe das Blech in den Ofen und röste alles für ca. 20-25 Minuten. Nach der Hälfte der Zeit (bei mir nach etwa 12 Minuten) nimmst du das Blech raus und schüttelst es ein bisschen, damit alles gleichmäßig bräunt. Die Süßkartoffeln sollten weich und leicht gebräunt sein, die Kichererbsen schön knusprig. Achtung: Die Kichererbsen können schnell verbrennen, also behalte sie im Auge!
- Währenddessen: Dressing zubereiten: In einer kleinen Schüssel oder einem Glas verrührst du das Tahini mit dem Zitronensaft, Ahornsirup und dem gepressten Knoblauch. Rühre so lange, bis eine glatte Paste entsteht. Füge dann nach und nach das lauwarme Wasser hinzu und rühre kräftig, bis ein cremiges, gießfähiges Dressing entsteht. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab. Wenn es zu dick ist, gib einfach noch etwas mehr Wasser dazu. Wenn es zu dünn ist, etwas mehr Tahini. Keine Panik, das ist sehr verzeihend.
- Gemüse vorbereiten: Während die Süßkartoffeln und Kichererbsen im Ofen sind, bereitest du das frische Gemüse vor. Wasche den Spinat und lass ihn abtropfen. Schneide den Rotkohl in feine Streifen (oder nimm den fertigen aus dem Kühlregal). Halbiere die Avocado, entferne den Kern und schneide das Fruchtfleisch in Scheiben oder Würfel. Beträufle die Avocado gleich mit etwas Zitronensaft, damit sie nicht braun wird.
- Anrichten: Jetzt kommt der schönste Teil! Verteile den Spinat oder Feldsalat als Basis auf zwei tiefen Tellern oder in Schüsseln. Ordne darauf die gerösteten Süßkartoffelwürfel, die knusprigen Kichererbsen, die Avocadoscheiben und den Rotkohl an. Ich mag es, wenn alles schön nebeneinander liegt und man jede Zutat einzeln sehen kann. Streue die Kürbiskerne darüber und gib nach Belieben ein paar eingelegte rote Zwiebeln dazu.
- Dressing und Servieren: Träufle großzügig das Tahini-Dressing über die Bowl – so viel du magst. Ich liebe es, wenn das Dressing in die Ritzen läuft und alles miteinander verbindet. Serviere die Bowls sofort, solange die Kichererbsen noch schön knusprig sind und die Avocado frisch und cremig.
Mein persönlicher Tipp für mehr Effizienz: Wenn ich die Bowls für die Arbeit vorbereite, röste ich die Süßkartoffeln und Kichererbsen am Sonntagabend, lasse sie abkühlen und bewahre sie getrennt im Kühlschrank auf. Das Dressing mache ich auch vor. Dann muss ich unter der Woche nur noch das frische Gemüse schnippeln und alles anrichten. So habe ich in 5 Minuten ein gesundes Mittagessen.
Tipps & Tricks für die perfekte Buddha Bowl
Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt – meistens durch Ausprobieren und ja, auch durch kleine Missgeschicke. Hier sind meine besten Erkenntnisse, damit deine leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen jedes Mal gelingt.
- Die Kichererbsen richtig trocknen: Das ist der wichtigste Schritt für knusprige Kichererbsen. Nach dem Abspülen sollten sie wirklich gut abgetropft und trocken getupft sein. Feuchte Kichererbsen werden im Ofen eher matschig als knusprig. Ich lege sie manchmal sogar für 5 Minuten auf ein Küchentuch, um die letzte Feuchtigkeit aufzusaugen.
- Nicht überladen: Verteile die Kichererbsen und Süßkartoffeln auf dem Backblech so, dass sie sich nicht zu sehr überlappen. Wenn sie zu eng liegen, dämpfen sie eher, anstatt zu rösten. Bei Bedarf nimm einfach ein zweites Blech.
- Das Dressing richtig dosieren: Tahini-Dressing kann schnell bitter werden, wenn du zu viel nimmst. Fang mit 2 EL an und schmecke ab. Wenn es dir zu herb ist, gib etwas mehr Ahornsirup oder eine Prise Salz dazu. Das balanciert die Bitterkeit aus.
- Avocado nicht zu früh schneiden: Schneide die Avocado erst kurz vor dem Servieren, damit sie nicht braun wird. Ein Spritzer Zitronensaft hilft, aber die beste Farbe hat sie wirklich nur ganz frisch.
- Mein größter Fail: Einmal habe ich die Kichererbsen ohne Öl in den Ofen geschoben – dachte, das spart Kalorien. Das Ergebnis war eine traurige, trockene Angelegenheit. Das Öl ist nicht nur für den Geschmack da, es sorgt auch dafür, dass die Gewürze haften und die Kichererbsen schön knusprig werden. Also: nicht am Öl sparen!
- Timing-Tipp: Während die Süßkartoffeln und Kichererbsen im Ofen sind, hast du genau die richtige Zeit, um das Dressing zu machen und das frische Gemüse zu schnippeln. So läuft alles parallel und du bist in unter 30 Minuten fertig.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an einer Buddha Bowl ist, dass du sie immer wieder neu erfinden kannst. Hier sind ein paar meiner liebsten Varianten, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe:
- Mediterrane Bowl: Ersetze die Süßkartoffel durch gegrillte Zucchini und Paprika. Statt Rotkohl nimmst du Rucola und fügst ein paar halbierte Cherrytomaten hinzu. Die Kichererbsen kannst du mit getrockneten Kräutern wie Oregano und Thymian würzen. Dazu passt ein Balsamico-Dressing wunderbar.
- Asiatisch angehaucht: Tausche das Tahini-Dressing gegen ein Soja-Ingwer-Dressing aus (3 EL Sojasauce, 1 EL Reisessig, 1 TL Sesamöl, 1 TL geriebener Ingwer, etwas Honig). Statt Süßkartoffel nimmst du Edamame und Mango. Die Kichererbsen würzt du mit etwas Currypulver. Ein echter Geschmacks-Explosion!
- Low-Carb-Version: Für eine kohlenhydratärmere Variante lässt du die Süßkartoffel einfach weg und ersetzt sie durch mehr Blattspinat oder gegrillten Blumenkohl. Die Kichererbsen sind ja bereits eine gute Protein- und Ballaststoffquelle. Du kannst auch die Menge an Kichererbsen reduzieren und dafür mehr Avocado und Kürbiskerne nehmen.
- Extra-Protein-Bowl: Wenn du nach dem Sport eine sättigende Mahlzeit brauchst, füge einfach noch ein gekochtes Ei oder gegrillte Hähnchenstreifen hinzu. Die Kombination aus pflanzlichem und tierischem Protein ist ideal für die Regeneration.
- Saisonale Variante: Im Sommer liebe ich es, frische Erdbeeren oder Pfirsiche in die Bowl zu geben. Die Süße der Früchte harmoniert perfekt mit dem herzhaften Dressing. Im Herbst kommen geröstete Kürbiswürfel und Granatapfelkerne dazu. Einfach das Gemüse der Saison verwenden – das schmeckt immer am besten.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen schmeckt am besten frisch zubereitet, aber du kannst sie auch wunderbar vorbereiten. Hier ist, wie ich es mache:
Servieren: Ich serviere die Bowl am liebsten lauwarm. Die gerösteten Süßkartoffeln und Kichererbsen sind dann noch schön warm, während der Spinat und die Avocado kühl und frisch sind. Dieser Temperaturkontrast macht das Essen so besonders. Dazu passt ein kaltes Glas Wasser mit Zitrone oder ein leichter Eistee. Als Beilage? Eigentlich braucht die Bowl nichts mehr, aber ein Stück knuspriges Fladenbrot oder ein paar Reiswaffeln sind auch lecker.
Aufbewahrung: Wenn du die Bowls vorbereiten möchtest, bewahre die Komponenten getrennt voneinander auf. Die gerösteten Kichererbsen und Süßkartoffeln halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Der Rotkohl und das Dressing sind ebenfalls gut vorbereitbar. Die Avocado schneidest du aber wirklich erst kurz vor dem Servieren auf, sonst wird sie braun und matschig. Der Spinat sollte auch frisch bleiben – wasche ihn erst, wenn du ihn brauchst.
Wiederaufwärmen: Die Süßkartoffeln und Kichererbsen kannst du im Backofen bei 180 °C für etwa 5-7 Minuten wieder aufbacken, dann werden sie wieder fast so knusprig wie am ersten Tag. In der Mikrowelle werden sie leider eher weich und verlieren ihren Crunch. Das Dressing und das frische Gemüse kommen natürlich nicht in die Mikrowelle – die bleiben kalt.
Mein Geheimtipp: Die Bowls schmecken am nächsten Tag fast noch besser, weil die Aromen durchziehen können. Wenn ich also fürs Büro vorbereite, röste ich alles am Vorabend, lasse es abkühlen und packe es getrennt ein. Am nächsten Morgen kommt nur noch die Avocado und das Dressing dazu. Perfekt!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Buddha Bowl ist nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch richtig gut für dich. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (ohne optionale Toppings):
- Kalorien: ca. 450-500 kcal
- Protein: ca. 15 g
- Fett: ca. 22 g (hauptsächlich gesunde Fette aus Avocado und Tahini)
- Kohlenhydrate: ca. 50 g (davon Ballaststoffe: ca. 15 g)
Die Kichererbsen sind eine fantastische pflanzliche Protein- und Ballaststoffquelle. Sie halten dich lange satt und unterstützen eine gesunde Verdauung. Die Süßkartoffel liefert Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und die Haut. Avocado steckt voller einfach ungesättigter Fettsäuren, die gut für dein Herz sind. Und der Rotkohl? Ein wahres Vitamin-C-Wunder. Alles in allem eine Mahlzeit, die dich nährt, ohne zu belasten.
Allergene: Dieses Rezept ist vegan, glutenfrei und nussfrei (wenn du darauf achtest, dass dein Tahini keine Spuren enthält). Es enthält Sesam (Tahini). Für eine sesamfreie Variante ersetze das Tahini-Dressing durch das erwähnte Joghurt-Dressing oder ein einfaches Olivenöl-Zitronen-Dressing.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Kichererbsen auch in der Pfanne knusprig braten?
Ja, das geht auch! Erhitze etwas Öl in einer beschichteten Pfanne, gib die gewürzten Kichererbsen hinein und brate sie bei mittlerer Hitze unter häufigem Schütteln etwa 8-10 Minuten, bis sie goldbraun und knusprig sind. Der Ofen ist aber einfacher, weil du dann die Hände frei hast, um das Gemüse vorzubereiten.
Wie kann ich die Bowl proteinreicher machen?
Füge einfach ein gekochtes Ei, etwas gegrillten Tofu oder Hähnchenbruststreifen hinzu. Auch ein Klecks griechischer Joghurt oder etwas Hüttenkäse passt wunderbar und liefert extra Eiweiß.
Kann ich die Bowl auch kalt essen?
Absolut! Die gerösteten Kichererbsen und Süßkartoffeln schmecken auch kalt sehr gut. Wenn du die Bowl fürs Büro vorbereitest, ist sie ein perfekter kalter Mittagssnack. Lass sie vor dem Verzehr einfach 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, dann entfalten sich die Aromen besser.
Welches Gemüse kann ich noch verwenden?
So gut wie jedes! Probiere es mit gegrilltem Brokkoli, gerösteten Paprikaschoten, frischen Gurkenscheiben, Radieschen oder Möhrenstreifen. Auch eingelegtes Gemüse wie Kimchi oder eingelegte Rote Bete geben der Bowl eine besondere Note. Sei kreativ und nimm, was der Kühlschrank hergibt.
Wie lange sind die vorbereiteten Komponenten haltbar?
Die gerösteten Kichererbsen und Süßkartoffeln halten sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage. Das Dressing ist ebenfalls 3-4 Tage haltbar. Den Rotkohl solltest du innerhalb von 2 Tagen aufbrauchen, da er sonst schlapp wird. Die Avocado und der frische Spinat werden immer frisch zubereitet – die sind nicht für die Vorbereitung geeignet.
Fazit
Diese leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen ist für mich mehr als nur ein Rezept. Sie ist ein Beweis dafür, dass gesundes Essen nicht langweilig oder kompliziert sein muss. Sie ist bunt, sättigend, voller guter Zutaten und macht einfach glücklich. Seit diesem Nachmittag bei Silke ist sie aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Sie rettet mich an hektischen Wochentagen, wenn ich keine Zeit zum Kochen habe, und sie ist mein absoluter Favorit für entspannte Abende, an denen ich mir etwas Gutes tun will.
Ich liebe es, wie flexibel sie ist – du kannst sie immer wieder neu erfinden, je nachdem, was du gerade da hast oder worauf du Lust hast. Probier sie aus, mach sie zu deiner eigenen und lass mich wissen, wie sie dir schmeckt! Welche Variation ist deine Lieblingskombination? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar oder teile deine Kreation auf Pinterest. Ich bin schon total gespannt auf deine Ideen.
Und denk dran: Perfektion ist nicht das Ziel. Eine Buddha Bowl lebt von der Vielfalt und der Freude am Experimentieren. Also schnapp dir deine Lieblingszutaten, mach es dir gemütlich und genieße jeden Bissen. Du hast es dir verdient!
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Leichte Buddha Bowl mit Kichererbsen – Bestes, einfaches Rezept
Eine farbenfrohe, sättigende Buddha Bowl mit knusprigen Kichererbsen, gerösteten Süßkartoffeln, cremiger Avocado und einem Tahini-Dressing. In unter 30 Minuten zubereitet, ideal für Meal Prep und voller gesunder Nährstoffe.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20-25 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 2 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: International
Ingredients
- 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgetropft und abgespült
- 1 EL Olivenöl
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- ½ TL Paprikapulver, edelsüß
- ½ TL Knoblauchpulver
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 1 mittelgroße Süßkartoffel (ca. 250 g), geschält und in 1 cm große Würfel geschnitten
- 1 Avocado, in Scheiben oder Würfel geschnitten
- 100 g Rotkohl, fein gehobelt oder in dünne Streifen geschnitten
- 1 Handvoll Babyspinat oder Feldsalat
- 2 EL Kürbiskerne
- Optional: 1 EL eingelegte rote Zwiebeln
- 2 EL Tahini
- Saft von ½ Zitrone
- 1 TL Ahornsirup oder Honig
- 2–3 EL lauwarmes Wasser
- 1 kleine Knoblauchzehe, gepresst
- Salz und Pfeffer
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- Süßkartoffel schälen und in gleichmäßige 1 cm große Würfel schneiden. Mit 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer vermischen und auf einer Hälfte des Backblechs verteilen.
- Kichererbsen abspülen, gut abtropfen lassen und trocken tupfen. In einer Schüssel mit Kreuzkümmel, Paprikapulver, Knoblauchpulver, 1 EL Olivenöl und einer Prise Salz vermischen. Auf der anderen Hälfte des Backblechs verteilen.
- Das Blech in den Ofen schieben und alles 20-25 Minuten rösten. Nach der Hälfte der Zeit das Blech herausnehmen und schütteln, damit alles gleichmäßig bräunt.
- Währenddessen das Dressing zubereiten: Tahini mit Zitronensaft, Ahornsirup und gepresstem Knoblauch verrühren. Nach und nach lauwarmes Wasser hinzufügen, bis ein cremiges Dressing entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
- Das frische Gemüse vorbereiten: Spinat waschen und abtropfen lassen. Rotkohl in feine Streifen schneiden. Avocado halbieren, Kern entfernen und Fruchtfleisch in Scheiben oder Würfel schneiden. Mit etwas Zitronensaft beträufeln.
- Spinat oder Feldsalat als Basis auf zwei tiefen Tellern oder Schüsseln verteilen. Geröstete Süßkartoffelwürfel, knusprige Kichererbsen, Avocadoscheiben und Rotkohl darauf anrichten. Kürbiskerne und nach Belieben eingelegte rote Zwiebeln darüber streuen.
- Tahini-Dressing großzügig über die Bowl träufeln und sofort servieren.
Notes
Die Kichererbsen müssen gut getrocknet sein, damit sie knusprig werden. Das Dressing kann bei Bedarf mit mehr Wasser verdünnt werden. Avocado erst kurz vor dem Servieren schneiden, um Braunfärbung zu vermeiden. Für Meal Prep die Komponenten getrennt aufbewahren und erst beim Servieren zusammenfügen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Bowl
- Calories: 450500
- Sugar: 10
- Sodium: 400
- Fat: 22
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 15
- Protein: 15
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