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Einleitung
Meine Nachbarin Frau Schmidt machte gar kein großes Aufheben darum. Ich war nur schnell rübergekommen, um mir ihre Küchenwaage auszuleihen – meine hatte nämlich den Geist aufgegeben – und da traf mich dieser Duft. Es roch nach weihnachtlichem Gewürz, nach Kokos und Schokolade, aber irgendwie auch nach etwas, das ich nicht sofort einordnen konnte. Es war nicht der typische Plätzchenteigduft, der einem aus der Backstube entgegenströmt. Es war… einfacher, aber irgendwie genauso verheißungsvoll.
Frau Schmidt stand in ihrer gemütlichen Küche, umgeben von einer leichten Mehlstaubwolke, und rührte in einer großen Schüssel. „Ach, das sind nur meine Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen”, sagte sie achselzuckend, als wäre es das Normalste der Welt, mitten am Dienstagvormittag eine Ladung der besten Plätzchen der Saison zu zaubern, ohne dafür auch nur den Ofen anzustellen. Sie war so entspannt, so nonchalant. Ich stand da, den Mund leicht offen, und starrte auf die Kugeln, die da auf einem Blech ruhten. „Die sind in 15 Minuten fertig”, fügte sie hinzu, während sie eine Kugel zwischen ihren Handflächen rollte. „Kein Backen, kein Stress.”
Ich muss zugeben, ich war skeptisch. Plätzchen ohne Backen? Sind das nicht einfach nur diese gepressten Dinger aus der Keksdose? Aber dann reichte sie mir eine. Der erste Biss war eine Offenbarung. Cremig, schokoladig, mit einem Hauch von Zimt und einem Kern aus weihnachtlicher Wärme. Und dieses Gefühl, wie sie perfekt auf der Zunge zerging. „Du musst mir das Rezept geben”, hörte ich mich sagen. Sie lachte nur. „Das ist kein Geheimnis. Das ist einfach nur cleveres Kombinieren.”
Seit diesem Tag, und das ist jetzt drei Winter her, sind diese Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen mein bester Freund in der Adventszeit. Sie retten mich, wenn Besuch überraschend vor der Tür steht, die Kinder ungeduldig nach Plätzchen verlangen oder ich einfach keine Lust habe, die ganze Küche für eine Backsession zu verwüsten. Ehrlich, manchmal habe ich das Gefühl, sie schmecken sogar besser als die gebackenen Varianten – vielleicht, weil sie so unglaublich einfach sind. Vielleicht kennen Sie das ja: Dieses Gefühl, wenn ein Rezept so unkompliziert ist, dass man es fast nicht glauben kann, aber das Ergebnis einfach perfekt ist. Ja, genau das sind diese Plätzchen.
Warum Sie diese Plätzchen lieben werden
Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieses Rezept für Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen ein absoluter Game-Changer ist. Ich habe es in den letzten Jahren unzählige Male gemacht, für Familienfeiern, für den Adventskaffee mit Freundinnen und sogar für den Weihnachtsmarktstand meiner Schwester. Es hat noch nie jemanden enttäuscht. Hier sind die Gründe, warum es auch bei Ihnen zur neuen Lieblings-Weihnachtstradition wird:
- Schnell & Einfach: In unter 15 Minuten sind diese Plätzchen fertig. Kein Kneten, kein Kühlen des Teigs, kein stundenlanges Warten. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn die Zeit mal wieder knapp ist.
- Einfache Zutaten: Sie brauchen keine exotischen Backutensilien oder teure Spezialitäten. Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank oder bekommen Sie im nächsten Supermarkt.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Adventskaffee, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder für die gemütliche Runde unterm Tannenbaum – diese Plätzchen sind der Star jeder weihnachtlichen Zusammenkunft.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe sie Kindern, Erwachsenen und sogar echten Plätzchen-Puristen serviert. Jeder liebt sie. Die Kombination aus cremiger Füllung und knusprigem Überzug ist einfach unwiderstehlich.
- Unglaublich lecker: Das ist nicht nur ein weiteres Rezept. Die Textur ist perfekt – weich, aber nicht matschig, süß, aber nicht überladen. Der Geschmack ist so weihnachtlich, dass man sofort in Festtagsstimmung kommt.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Einfachheit und Raffinesse. Viele Plätzchen ohne Backen schmecken entweder zu trocken oder zu klebrig. Meine Version, die auf einem Tipp von Frau Schmidt basiert, verwendet eine spezielle Technik mit der Füllung, die für eine unwiderstehlich cremige Konsistenz sorgt. Es ist nicht einfach nur eine weitere Version – es ist die beste Version. Und das Beste? Sie werden beim ersten Mal genauso gelingen wie beim zehnten Mal. Versprochen!
Welche Zutaten Sie benötigen
Für diese Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen brauchen Sie wirklich nur eine Handvoll Zutaten. Die meisten davon sind wahre Alleskönner in der Weihnachtsbäckerei. Lassen Sie mich Ihnen zeigen, was Sie einkaufen müssen und warum jede Zutat ihre Berechtigung hat.
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao): Die Schokolade ist das Herzstück dieser Plätzchen. Sie sorgt für den intensiven, nicht zu süßen Geschmack. Ich persönlich bevorzuge die Marke „Lindt Excellence”, aber jede gute Zartbitterschokolade tut es. Achten Sie darauf, dass sie fein gehackt ist, damit sie gleichmäßig schmilzt. (Tipp: Wenn Sie es etwas milder mögen, können Sie auch Vollmilchschokolade nehmen, aber dann werden die Plätzchen deutlich süßer.)
- 100 g weiche Butter: Die Butter macht die Plätzchen schön cremig und sorgt für eine zarte Textur. Sie sollte wirklich weich sein, also nehmen Sie sie rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Für eine vegane Variante können Sie hier vegane Butter oder Kokosöl verwenden – das habe ich selbst schon getestet und es funktioniert einwandfrei.
- 100 g Puderzucker: Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht die Masse schön glatt. Sie können ihn auch selbst herstellen, indem Sie normalen Zucker ganz fein mahlen. (Ein kleiner Tipp aus meiner Küche: Sieben Sie den Puderzucker vor der Verwendung, um Klümpchen zu vermeiden.)
- 200 g feine Haferflocken (oder glutenfreie Haferflocken): Die Haferflocken geben den Plätzchen Struktur und Biss. Sie saugen die Flüssigkeit auf und sorgen dafür, dass die Masse formbar wird. Ich verwende am liebsten zarte Haferflocken, aber kernige gehen auch – dann werden die Plätzchen etwas knackiger. Für eine glutenfreie Variante achten Sie auf zertifizierte glutenfreie Haferflocken.
- 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse): Die Nüsse verleihen den Plätzchen ein wunderbar nussiges Aroma und eine feine, mürbe Textur. Sie binden auch die Feuchtigkeit. Wer keine Nüsse mag oder eine Allergie hat, kann sie durch mehr Haferflocken ersetzen – das habe ich auch schon gemacht, und es schmeckt immer noch fantastisch.
- 2 EL Kokosöl (oder Butter): Das Kokosöl sorgt dafür, dass die Schokolade schön geschmeidig wird und die Plätzchen einen leichten, exotischen Touch bekommen. Wenn Sie den Kokosgeschmack nicht mögen, nehmen Sie einfach ein geschmacksneutrales Öl oder mehr Butter. (Ich habe beides ausprobiert, und beide Varianten sind köstlich, aber mit Kokosöl schmecken sie einfach noch weihnachtlicher.)
- 1 TL Zimt: Zimt ist das Aroma der Weihnacht schlechthin. Er harmoniert perfekt mit der Schokolade und den Nüssen. Verwenden Sie Ceylon-Zimt, wenn Sie können – er ist feiner und aromatischer als Cassia-Zimt.
- 1 Prise Salz: Salz ist der geheime Geschmacksverstärker. Eine kleine Prise reicht aus, um die Süße zu balancieren und die Aromen hervorzuheben. Unterschätzen Sie das Salz nicht!
- Optional: 50 g getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln: Diese geben den Plätzchen eine fruchtige Note und ein bisschen Extra-Kauigkeit. Ich füge sie oft hinzu, wenn ich etwas Besonderes zaubern möchte. (Im Sommer ersetze ich sie gerne durch getrocknete Kirschen – ein Traum!)
- Zum Wälzen: Kakaopulver, Kokosraspeln oder Puderzucker: Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ich liebe es, die Hälfte der Plätzchen in Kakaopulver und die andere Hälfte in Kokosraspeln zu wälzen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern sorgt auch für unterschiedliche Geschmackserlebnisse.
Benötigte Küchengeräte

Keine Sorge, Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diese Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon zu Hause. Hier ist, was Sie brauchen:
- Eine mittelgroße Schüssel (hitzebeständig): Für das Schmelzen der Schokolade im Wasserbad. Eine Edelstahl- oder Glasschüssel ist ideal.
- Einen Topf: Für das Wasserbad. Er sollte etwas kleiner sein als Ihre Schüssel, damit diese gut hineinpasst, ohne das Wasser zu berühren.
- Einen Schneebesen oder einen Holzlöffel: Zum Verrühren der geschmolzenen Schokolade mit den anderen Zutaten. Ein Schneebesen ist besser, um Klümpchen zu vermeiden.
- Eine Küchenwaage: Für genaue Mengenangaben. Ich schwöre auf meine digitale Waage von „Soehnle”, aber jede funktioniert. (Augenmaß ist bei Plätzchen ohne Backen nicht zu empfehlen, die Konsistenz ist entscheidend.)
- Ein Backblech oder ein großes Brett: Zum Kühlen der geformten Plätzchen. Ein mit Backpapier ausgelegtes Blech ist perfekt.
- Ein kleiner Teigschaber oder zwei Teelöffel: Zum Portionieren und Formen der Kugeln. Ich benutze am liebsten einen kleinen Eisportionierer – das geht am schnellsten und die Kugeln werden alle gleich groß.
- Ein Teller oder eine flache Schale: Für das Kakaopulver, die Kokosraspeln oder den Puderzucker zum Wälzen.
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie keine hitzebeständige Schüssel haben, können Sie die Schokolade auch vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen. Geben Sie sie dafür in eine mikrowellengeeignete Schüssel und erhitzen Sie sie in 20-Sekunden-Intervallen, wobei Sie zwischendurch immer wieder umrühren. Das geht sogar noch schneller!
Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt
Jetzt wird es spannend! Folgen Sie diesen einfachen Schritten, und in kürzester Zeit halten Sie die köstlichsten Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen in den Händen. Ich habe jede Menge persönlicher Tipps eingebaut, damit es Ihnen garantiert gelingt.
- Schokolade schmelzen (ca. 5 Minuten): Hacken Sie die Zartbitterschokolade fein. Je kleiner die Stücke, desto gleichmäßiger und schneller schmilzt sie. Geben Sie die gehackte Schokolade zusammen mit dem Kokosöl (oder der Butter) in Ihre hitzebeständige Schüssel. Stellen Sie die Schüssel auf einen Topf mit köchelndem Wasser – achten Sie darauf, dass das Wasser den Boden der Schüssel nicht berührt. Rühren Sie gelegentlich um, bis die Schokolade vollständig geschmolzen und glatt ist. Nehmen Sie die Schüssel vom Wasserbad und lassen Sie sie kurz abkühlen. (Vorsicht: Wenn die Schokolade zu heiß ist, verbrennt sie und wird bitter. Lieber etwas langsamer schmelzen lassen.)
- Trockene Zutaten mischen (ca. 2 Minuten): Während die Schokolade schmilzt, mischen Sie in einer separaten, großen Schüssel die Haferflocken, die gemahlenen Mandeln, den Zimt und das Salz. Wenn Sie die Cranberries oder Datteln verwenden, geben Sie sie jetzt auch dazu. Vermischen Sie alles gut, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.
- Butter und Zucker vorbereiten (ca. 2 Minuten): Geben Sie die weiche Butter und den Puderzucker in eine dritte Schüssel. Rühren Sie beides mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät (auf niedriger Stufe) cremig. Es muss keine fluffige Masse werden, aber Butter und Zucker sollten gut verbunden sein. (Ich mache das immer von Hand, das gibt mir das Gefühl, mehr Kontrolle zu haben, aber ein Mixer tut es auch.)
- Alles zusammenfügen (ca. 3 Minuten): Gießen Sie die geschmolzene Schokolade zur Butter-Zucker-Mischung und rühren Sie alles glatt. Geben Sie dann nach und nach die trockene Mischung (Haferflocken, Mandeln, etc.) dazu. Rühren Sie kräftig, bis alle Zutaten gut vermischt sind und eine homogene, leicht klebrige Masse entsteht. Sie sollte fest genug sein, um Kugeln formen zu können, aber nicht zu trocken. Wenn die Masse zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Ist sie zu feucht, fügen Sie einen Esslöffel mehr Haferflocken hinzu. (Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt – die Konsistenz kann je nach Haferflocken und Nüssen leicht variieren.)
- Plätzchen formen (ca. 5 Minuten): Nehmen Sie mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer jeweils eine Portion des Teigs (etwa walnussgroß) und formen Sie mit den Händen gleichmäßige Kugeln. Das geht am besten, wenn Sie die Hände leicht anfeuchten – dann klebt der Teig nicht so sehr. Rollen Sie jede Kugel fest und gleichmäßig. (Ein kleiner Trick aus meiner Küche: Wenn der Teig zu weich zum Formen ist, stellen Sie ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Das erleichtert die Arbeit ungemein.)
- Plätzchen wälzen (ca. 2 Minuten): Rollen Sie jede geformte Kugel sofort in Ihrem gewählten Belag – Kakaopulver, Kokosraspeln oder Puderzucker. Drücken Sie den Belag leicht an, damit er gut haftet. Legen Sie die fertigen Plätzchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech oder Brett.
- Kühlen (mindestens 30 Minuten): Stellen Sie das Blech mit den Plätzchen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch werden sie fest und bekommen die perfekte Konsistenz. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie auch für 15 Minuten ins Gefrierfach legen – aber passen Sie auf, dass sie nicht durchfrieren. (Ich lasse sie meistens über Nacht im Kühlschrank, dann sind sie am nächsten Tag einfach perfekt.)
Und das war’s schon! In weniger als 20 Minuten haben Sie eine ganze Ladung wundervoller Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen gezaubert. Die Kugeln sollten sich fest, aber nicht hart anfühlen und eine leicht cremige Textur haben. Der Duft, der dabei in Ihrer Küche entsteht, ist einfach himmlisch – genau wie bei Frau Schmidt damals.
Tipps & Tricks für perfekte Plätzchen
Ich habe in den letzten Jahren so einige Male Plätzchen ohne Backen gemacht – und dabei auch das ein oder andere Mal danebengegriffen. Lassen Sie mich Ihnen meine besten Tipps verraten, damit Ihnen das nicht passiert.
Die richtige Konsistenz ist alles. Das ist der wichtigste Tipp, den ich Ihnen geben kann. Die Masse sollte weder zu trocken noch zu feucht sein. Wenn Sie zu viele Haferflocken erwischen, werden die Plätzchen bröselig und lassen sich nicht gut formen. Wenn Sie zu wenig nehmen, werden sie matschig und kleben an den Fingern. Mein Rat: Geben Sie die Haferflocken immer nach und nach dazu und fühlen Sie, wie sich die Masse anfühlt. Sie sollte sich wie ein fester, aber noch leicht feuchter Teig anfühlen. (Das war auch mein größter Fehler am Anfang – ich habe mich zu sehr auf die Mengenangaben verlassen und nicht auf mein Gefühl gehört.)
Schokolade nicht überhitzen. Schokolade ist empfindlich. Wenn Sie sie zu heiß werden lassen, gerinnt sie und wird klumpig. Dann nützt auch kein Retten mehr. Mein Tipp: Schmelzen Sie die Schokolade immer bei niedriger Hitze im Wasserbad und nehmen Sie die Schüssel vom Topf, sobald sie fast geschmolzen ist. Die Restwärme reicht völlig aus, um sie vollständig zu verflüssigen. (Einmal habe ich die Schokolade aus Versehen anbrennen lassen – der Geruch hing den ganzen Tag in der Küche. Seitdem bin ich vorsichtiger.)
Timing und Multitasking. Diese Plätzchen sind perfekt, um in kurzer Zeit viel zu schaffen. Während die Schokolade im Wasserbad schmilzt, können Sie die trockenen Zutaten abwiegen und mischen. Das spart Zeit und hinterlässt weniger Chaos in der Küche. Planen Sie am besten alle Zutaten und Geräte vorher bereit, dann geht es wie am Schnürchen.
Gleichmäßige Größe für gleichmäßiges Gelingen. Verwenden Sie einen Eisportionierer oder zwei Teelöffel, um gleich große Kugeln zu formen. Das sorgt nicht nur für ein schönes Erscheinungsbild, sondern auch dafür, dass alle Plätzchen gleichzeitig fest werden. (Ich habe früher immer nach Augenmaß geformt, und dann waren die einen riesig und die anderen winzig. Seit ich den Portionierer benutze, sehen sie aus wie vom Bäcker.)
Kühlen nicht vergessen. Auch wenn die Plätzchen „ohne Backen” sind, brauchen sie doch Zeit zum Festwerden. Die Kühlzeit ist entscheidend für die Textur. Wenn Sie sie zu früh aus dem Kühlschrank nehmen, fallen sie auseinander. Planen Sie also mindestens 30 Minuten ein – besser eine Stunde. (Ich stelle sie gerne über Nacht kalt, dann sind sie am nächsten Tag einfach perfekt und schmecken noch intensiver.)
Variationen & Anpassungen
Das Schöne an diesen Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen ist ihre Vielseitigkeit. Sie können sie nach Herzenslust anpassen und immer wieder neu erfinden. Hier sind meine liebsten Variationen:
Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Butter oder Kokosöl und verwenden Sie vegane Schokolade. Achten Sie bei den Haferflocken darauf, dass sie glutenfrei sind, wenn Sie auch eine glutenfreie Version möchten. Ich habe diese Variante schon oft gemacht und sie schmeckt genauso gut wie das Original.
Nussfreie Variante: Wenn Sie Nüsse meiden müssen, ersetzen Sie die gemahlenen Mandeln einfach durch die gleiche Menge an Haferflocken oder durch gemahlene Sonnenblumenkerne. Die Sonnenblumenkerne geben eine tolle, nussige Note, ohne dass sie tatsächlich Nüsse enthalten. (Das war ein Tipp von einer Freundin, deren Sohn eine Nussallergie hat – seitdem ist diese Variante ein Dauerbrenner.)
Fruchtige Variante: Fügen Sie neben den Cranberries noch fein gehackte getrocknete Aprikosen oder Feigen hinzu. Das gibt den Plätzchen eine fruchtige Süße und eine wunderbare Textur. Im Sommer liebe ich es, frische, getrocknete Kirschen zu verwenden – das schmeckt nach Sonne und Weihnachten zugleich.
Gewürzvariante: Experimentieren Sie mit den Gewürzen! Neben Zimt passen auch Lebkuchengewürz, Kardamom oder eine Prise Nelkenpulver wunderbar. Mein persönlicher Favorit ist eine Mischung aus Zimt, Kardamom und einer winzigen Prise Cayennepfeffer – das gibt den Plätzchen eine unerwartete, wärmende Schärfe. (Das habe ich einmal ausprobiert, als ich dachte, die Plätzchen seien zu langweilig, und es war ein voller Erfolg!)
Schoko-Kokos-Variante: Ersetzen Sie einen Teil der Haferflocken durch Kokosraspeln und wälzen Sie die fertigen Kugeln in Kokosraspeln. Das schmeckt wie eine weihnachtliche Version von Rafaello – einfach himmlisch!
Servier- und Aufbewahrungshinweise
Diese Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen sind wahre Alleskönner, wenn es ums Servieren und Aufbewahren geht. Hier sind meine besten Tipps, damit Sie lange Freude daran haben.
Servieren: Die Plätzchen schmecken am besten gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank. Sie sind dann schön fest und haben diese wunderbar cremige Textur. Sie können sie aber auch bei Zimmertemperatur servieren – dann werden sie etwas weicher und schmelziger. Stellen Sie sie auf einer hübschen Platte oder in einer Weihnachtstüte ansprechend zur Schau. Ein paar frische Cranberries oder Minzblätter dazu sehen toll aus und unterstreichen den weihnachtlichen Charakter. (Ich serviere sie gerne zu einer Tasse Glühwein oder einem heißen Kakao – das ist die perfekte Kombination.)
Aufbewahrung im Kühlschrank: Bewahren Sie die Plätzchen in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf. So halten sie sich problemlos 1-2 Wochen. Achten Sie darauf, dass sie nicht mit anderen, stark riechenden Lebensmitteln in Kontakt kommen, da sie sonst Fremdgerüche annehmen können. (Ich lege sie immer zwischen Lagen von Backpapier, damit sie nicht aneinanderkleben.)
Einfrieren: Diese Plätzchen lassen sich hervorragend einfrieren! Legen Sie sie dazu auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und frieren Sie sie für etwa eine Stunde vor. Dann können Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Gefrierdose umfüllen. So sind sie bis zu 3 Monate haltbar. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder für etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen lassen. (Ich mache immer eine doppelte Portion und friere die Hälfte ein – so habe ich auch an stressigen Tagen immer selbstgemachte Plätzchen parat.)
Geschmacksentwicklung: Ein kleiner Geheimtipp: Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser als am ersten! Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden und zu entfalten. Der Geschmack wird runder und intensiver. Also keine Sorge, wenn Sie sie nicht sofort alle aufessen – sie werden mit der Zeit nur besser. (Ehrlich, manchmal backe ich sie extra einen Tag vor dem Verzehr, weil ich finde, dass sie dann am besten schmecken.)
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Ich möchte Ihnen nicht vormachen, dass diese Plätzchen ein Diätwunder sind – sie sind und bleiben ein Genussmittel. Aber sie haben durchaus ihre Vorzüge.
Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei ca. 20 Stück):
- Kalorien: ca. 120 kcal
- Fett: ca. 8 g
- Kohlenhydrate: ca. 10 g
- Eiweiß: ca. 2 g
- Ballaststoffe: ca. 1,5 g
Gesundheitliche Aspekte: Die Plätzchen enthalten Haferflocken, die reich an Ballaststoffen sind und lange satt machen. Die gemahlenen Mandeln liefern wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E und Magnesium. Zartbitterschokolade mit hohem Kakaoanteil ist bekannt für ihre Antioxidantien. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. (Ich persönlich finde es immer gut zu wissen, dass meine Plätzchen nicht nur aus leeren Kalorien bestehen, sondern auch ein paar Nährstoffe mitbringen.)
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept kann leicht an verschiedene Ernährungsweisen angepasst werden. Wie oben beschrieben, ist eine vegane und eine glutenfreie Variante möglich. Die Plätzchen sind von Natur aus laktosefrei, wenn Sie laktosefreie Butter oder Kokosöl verwenden. (Für Menschen mit Nussallergien habe ich die Alternative mit Sonnenblumenkernen bereits getestet.)
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Haferflocken), Nüsse (Mandeln) und Milchprodukte (Butter, Schokolade). Bitte überprüfen Sie die Zutatenliste Ihrer Produkte sorgfältig, wenn Sie Allergien haben.
Fazit
Ich hoffe, ich konnte Sie mit diesem Rezept für Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen genauso begeistern, wie ich es damals in Frau Schmidts Küche war. Diese Plätzchen sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert oder zeitaufwendig sein muss, um fantastisch zu schmecken. Sie sind einfach, schnell und so unglaublich lecker, dass Sie sie immer wieder machen werden.
Scheuen Sie sich nicht, mit den Zutaten zu experimentieren und Ihre eigene, persönliche Version zu kreieren. Vielleicht mögen Sie es ja mit mehr Zimt, oder Sie fügen eine Prise Kardamom hinzu? Oder Sie wälzen die Hälfte in buntem Zucker für die Kinder? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es eine perfekte Grundlage bietet, die Sie immer wieder neu interpretieren können. Ich liebe es, jedes Jahr eine neue Variante auszuprobieren und meine Familie zu überraschen.
Probieren Sie es aus und lassen Sie mich wissen, wie es Ihnen schmeckt! Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unter diesem Beitrag, teilen Sie Ihre eigenen Variationen oder markieren Sie mich auf Instagram mit Ihren Fotos – ich freue mich riesig darauf, Ihre Kreationen zu sehen. Und wenn Sie jemanden kennen, der auch auf der Suche nach dem perfekten, unkomplizierten Weihnachtsplätzchen-Rezept ist, dann teilen Sie diesen Beitrag doch mit ihm. Denn gutes Essen – und besonders gutes Weihnachtsgebäck – ist doch dazu da, geteilt zu werden.
Frohe Weihnachten und eine wundervolle, genussvolle Adventszeit wünscht Ihnen von Herzen Ihre Bloggerin! Machen Sie es sich gemütlich, genießen Sie den Duft von Zimt und Schokolade in Ihrer Küche und lassen Sie es sich richtig gut gehen. Sie haben es sich verdient!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Plätzchen auch ohne Kühlschrank aufbewahren?
Es ist nicht empfehlenswert. Die Plätzchen enthalten frische Butter und Schokolade, die bei Zimmertemperatur weich werden und verderben könnten. Im Kühlschrank halten sie sich am besten und behalten ihre perfekte Konsistenz.
Kann ich statt Zartbitterschokolade auch Vollmilchschokolade nehmen?
Ja, das können Sie. Bedenken Sie aber, dass die Plätzchen dann deutlich süßer werden. Ich würde dann eventuell etwas weniger Puderzucker verwenden, um die Süße auszugleichen. Vollmilchschokolade macht die Plätzchen auch etwas weicher.
Die Masse ist zu trocken, was kann ich tun?
Kein Problem! Geben Sie einfach einen Esslöffel Milch, Sahne oder sogar einen Schuss Orangensaft dazu und rühren Sie alles gut durch. Die Flüssigkeit bindet die trockenen Zutaten und macht die Masse wieder geschmeidig. Geben Sie die Flüssigkeit immer nur löffelweise dazu, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Kann ich die Plätzchen auch mit Kindern machen?
Unbedingt! Dieses Rezept ist perfekt für Kinder, da kein Backofen benötigt wird und die Gefahr sich zu verbrennen minimal ist. Lassen Sie die Kinder beim Abwiegen der Zutaten, beim Mischen und vor allem beim Formen der Kugeln helfen. Das macht riesigen Spaß und die Kleinen sind mächtig stolz auf ihre selbstgemachten Plätzchen.
Wie lange sind die Plätzchen haltbar?
Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter aufbewahrt, sind die Plätzchen problemlos 1-2 Wochen haltbar. Eingefroren halten sie sich sogar bis zu 3 Monate. Achten Sie darauf, dass sie nicht mit anderen, stark riechenden Lebensmitteln in Kontakt kommen, da sie sonst Fremdgerüche annehmen können.
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Beste Weihnachtliche Plätzchen ohne Backen – Einfach & Schnell in 15 Minuten
Diese weihnachtlichen Plätzchen ohne Backen sind in nur 15 Minuten zubereitet und benötigen keinen Ofen. Sie sind cremig, schokoladig und perfekt für die Adventszeit.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 45 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 20 Stück 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 200 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao)
- 100 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker
- 200 g feine Haferflocken (oder glutenfreie Haferflocken)
- 100 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
- 2 EL Kokosöl (oder Butter)
- 1 TL Zimt
- 1 Prise Salz
- Optional: 50 g getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln
- Zum Wälzen: Kakaopulver, Kokosraspeln oder Puderzucker
Instructions
- Schokolade schmelzen (ca. 5 Minuten): Hacken Sie die Zartbitterschokolade fein. Geben Sie die gehackte Schokolade zusammen mit dem Kokosöl (oder der Butter) in eine hitzebeständige Schüssel. Stellen Sie die Schüssel auf einen Topf mit köchelndem Wasser – achten Sie darauf, dass das Wasser den Boden der Schüssel nicht berührt. Rühren Sie gelegentlich um, bis die Schokolade vollständig geschmolzen und glatt ist. Nehmen Sie die Schüssel vom Wasserbad und lassen Sie sie kurz abkühlen.
- Trockene Zutaten mischen (ca. 2 Minuten): Mischen Sie in einer separaten, großen Schüssel die Haferflocken, die gemahlenen Mandeln, den Zimt und das Salz. Wenn Sie die Cranberries oder Datteln verwenden, geben Sie sie jetzt auch dazu. Vermischen Sie alles gut.
- Butter und Zucker vorbereiten (ca. 2 Minuten): Geben Sie die weiche Butter und den Puderzucker in eine dritte Schüssel. Rühren Sie beides mit einem Schneebesen oder einem Handrührgerät (auf niedriger Stufe) cremig.
- Alles zusammenfügen (ca. 3 Minuten): Gießen Sie die geschmolzene Schokolade zur Butter-Zucker-Mischung und rühren Sie alles glatt. Geben Sie dann nach und nach die trockene Mischung (Haferflocken, Mandeln, etc.) dazu. Rühren Sie kräftig, bis alle Zutaten gut vermischt sind und eine homogene, leicht klebrige Masse entsteht. Wenn die Masse zu trocken ist, geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne dazu. Ist sie zu feucht, fügen Sie einen Esslöffel mehr Haferflocken hinzu.
- Plätzchen formen (ca. 5 Minuten): Nehmen Sie mit zwei Teelöffeln oder einem kleinen Eisportionierer jeweils eine Portion des Teigs (etwa walnussgroß) und formen Sie mit den Händen gleichmäßige Kugeln. Das geht am besten, wenn Sie die Hände leicht anfeuchten – dann klebt der Teig nicht so sehr. Rollen Sie jede Kugel fest und gleichmäßig.
- Plätzchen wälzen (ca. 2 Minuten): Rollen Sie jede geformte Kugel sofort in Ihrem gewählten Belag – Kakaopulver, Kokosraspeln oder Puderzucker. Drücken Sie den Belag leicht an, damit er gut haftet. Legen Sie die fertigen Plätzchen auf das mit Backpapier ausgelegte Blech oder Brett.
- Kühlen (mindestens 30 Minuten): Stellen Sie das Blech mit den Plätzchen für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Dadurch werden sie fest und bekommen die perfekte Konsistenz. Wenn Sie es eilig haben, können Sie sie auch für 15 Minuten ins Gefrierfach legen – aber passen Sie auf, dass sie nicht durchfrieren.
Notes
Die Plätzchen schmecken am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, da die Aromen Zeit haben, sich zu verbinden. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Butter oder Kokosöl ersetzen und vegane Schokolade verwenden. Für eine nussfreie Variante gemahlene Mandeln durch Haferflocken oder gemahlene Sonnenblumenkerne ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Plätzchen
- Calories: 120
- Sugar: 6
- Sodium: 30
- Fat: 8
- Saturated Fat: 4
- Carbohydrates: 10
- Fiber: 1.5
- Protein: 2
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