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Meine Nachbarin fragte mich letzte Woche, warum ich den Wirsing nicht einfach roh mit in den Topf geben könnte, statt ihn vorzublanchieren. Ich wollte gerade eine kleine Vorlesung über Bitterstoffe und Garzeiten halten – und dann hielt ich inne. Vielleicht hatte sie ja recht.
Ich bin ehrlich, ich war skeptisch. Seit Jahren mache ich Wirsing nach der „alten Schule”: erst blanchieren, dann abschrecken, dann in den Topf. Aber an diesem Dienstag, mit dem Regen, der gegen die Fenster prasselte, und einer hungrigen Familie, die wartete, dachte ich mir: Probier’s einfach aus. Und wissen Sie was? Es hat nicht nur funktioniert – es war besser. Der Wirsing behielt mehr Biss, mehr Farbe und, ja, sogar mehr von seinem erdigen, leicht süßlichen Geschmack. Manchmal, und das ist schwer zuzugeben, liegt ein Hobbykoch einfach falsch.
Dieser leichte Wirsingtopf mit cremigen Kartoffeln ist seitdem mein absoluter Favorit für Abende, an denen ich etwas Wärmendes, aber nicht Schweres brauche. Er ist genau das richtige Gericht für die Übergangszeit, wenn die Tage kürzer werden, aber der Körper noch nicht den schweren Wintereintopf verlangt. Die Cremigkeit kommt übrigens nicht von Sahne, sondern von den Kartoffeln selbst, die beim Kochen zerfallen und die Brühe in eine samtige Sauce verwandeln. Kein Sahneschwapp, kein Mehlschwitze – einfach nur Kartoffelmagie.
Ich habe an diesem Abend natürlich auch eine Riesensauerei gemacht, weil ich beim Umrühren den Deckel zu heftig abgesetzt und Brühe auf die Herdplatte geschleudert habe. Aber genau das macht dieses Rezept für mich so besonders: Es ist unkompliziert, verzeiht kleine Patzer und belohnt einen am Ende mit einer Schüssel voller Wohlgefühl. Vielleicht haben Sie ja auch schon mal eine Küchenweisheit in Frage gestellt und wurden eines Besseren belehrt?
Warum Sie diesen leichten Wirsingtopf lieben werden
Dieses Rezept ist kein weiterer Eintopf von vielen – es ist der, den Sie immer wieder kochen werden. Ich habe ihn in den letzten Wochen fünfmal zubereitet, jedes Mal mit kleinen Anpassungen, und jedes Mal war er perfekt. Hier ist, warum er auch in Ihrer Küche zur Routine werden wird:
- Schnell & einfach: In unter 40 Minuten steht ein komplettes Abendessen auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein aufwendiges Vorbereiten – ideal für stressige Wochentage.
- Aus einfachen Zutaten: Sie brauchen keinen Spezialitätenladen. Wirsing, Kartoffeln, Zwiebeln, Brühe – das haben Sie wahrscheinlich morgen schon im Haus. Oder können es auf dem Weg von der Arbeit schnell mitnehmen.
- Perfekt für kühle Abende: An Tagen, an denen Sie sich nach etwas Wärmendem sehnen, aber keine schwere Mahlzeit wollen, ist dieser Topf genau richtig. Er füllt den Bauch, ohne zu beschweren.
- Garantiert ein Publikumsliebling: Selbst meine Kinder, die normalerweise skeptisch bei grünem Gemüse sind, haben nachgefordert. Der milde, leicht süßliche Geschmack des Wirsings und die cremige Textur der Kartoffeln überzeugen wirklich jeden.
- Unglaublich lecker: Die Kombination aus buttrig weichen Kartoffeln, zartem Wirsing und einer Brühe, die durch das Kochen fast von selbst eindickt, ist einfach himmlisch. Es ist pures Wohlfühlessen – aber ohne das schlechte Gewissen hinterher.
Was diesen Wirsingtopf von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Technik. Indem Sie die Kartoffeln direkt mitkochen und einen Teil davon zerdrücken, entsteht eine natürliche Cremigkeit ganz ohne Sahne oder Mehl. Und der Verzicht auf das Vorkochen des Wirsings? Das war die beste Änderung, die ich je an einem Rezept vorgenommen habe. Der Wirsing bleibt bissfest, behält seine schöne grüne Farbe und gibt sein Aroma direkt an die Brühe ab.
Ehrlich, dieses Gericht ist genau das, was Sie brauchen, wenn Sie sich nach einem langen Tag etwas Gutes tun wollen. Es ist die Art von Mahlzeit, bei der man nach dem ersten Löffel einfach die Augen schließt und einen Moment innehalten muss. Gesund, schnell und trotzdem so befriedigend – das ist für mich die perfekte Kombination.
Welche Zutaten Sie brauchen
Für diesen leichten Wirsingtopf mit cremigen Kartoffeln verwenden wir einfache, aber hochwertige Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein harmonisches Ganzes. Lassen Sie mich Ihnen die wichtigsten Zutaten vorstellen:
- Wirsing (ca. 500 g / 1 Kopf): Der Star des Gerichts. Achten Sie auf einen festen, schweren Kopf mit knackigen, dunkelgrünen Blättern. Wirsing hat einen milderen, leicht nussigen Geschmack als Weißkohl und wird beim Kochen wunderbar zart. Ich kaufe ihn am liebsten auf dem Wochenmarkt, wo er oft noch den Erdgeruch des Feldes hat.
- Kartoffeln (ca. 600 g / 4-5 mittelgroße): Verwenden Sie mehligkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln. Mehlige Kartoffeln (wie die Sorte „Linda” oder „Agria”) zerfallen stärker und machen die Brühe besonders cremig. Vorwiegend festkochende (wie „Laura”) geben etwas mehr Struktur, aber auch eine schöne Sämigkeit. Finger weg von festkochenden Salatkartoffeln – die bleiben zu hart und cremen die Suppe nicht ein.
- Zwiebeln (2 mittelgroße): Gelbe oder rote Zwiebeln – beide funktionieren. Sie bilden die aromatische Basis. Ich schwitze sie langsam an, bis sie glasig sind und fast süßlich duften.
- Knoblauch (2-3 Zehen): Verleiht Tiefe. Frischer Knoblauch ist hier ein Muss – das Pulver aus dem Glas kann da nicht mithalten. Ich hacke ihn fein und gebe ihn kurz vor den Kartoffeln dazu, damit er nicht verbrennt.
- Gemüsebrühe (750 ml – 1 Liter): Die Qualität der Brühe macht einen großen Unterschied. Ich empfehle eine gute selbstgemachte Brühe oder eine hochwertige gekaufte ohne Geschmacksverstärker. Meine Lieblingsmarke ist „Alnatura” oder „Zwergenwiese” – sie haben ein klares, nicht zu dominantes Aroma.
- Lorbeerblatt (1-2): Ein unterschätzter Held. Es gibt dem ganzen Gericht eine würzige, leicht florale Note. Vergessen Sie nicht, es vor dem Servieren wieder zu entfernen!
- Pfeffer und Salz: Zum Abschmecken. Verwenden Sie frisch gemahlener schwarzer Pfeffer – das Aroma ist unvergleichlich. Ich salze erst am Ende, da die Brühe oft schon genug Salz enthält.
- Optional: Frische Petersilie oder Schnittlauch: Zum Bestreuen. Es bringt Farbe und Frische auf den Teller. Ein Schuss Zitronensaft oder ein Klecks Senf kann dem fertigen Gericht auch einen schönen Kick geben.
Substitutionshinweise: Wenn Sie keinen Wirsing bekommen, können Sie auch Grünkohl oder Spitzkohl verwenden. Für eine vegane Version achten Sie darauf, dass die Brühe vegan ist und verwenden Sie Pflanzenöl statt Butter. Wer es etwas gehaltvoller mag, kann am Ende einen Schuss Sahne oder einen Klecks Crème fraîche unterrühren – aber ehrlich, das ist gar nicht nötig!
Benötigte Küchenausrüstung
Für dieses Rezept brauchen Sie keine ausgefallene Profi-Ausstattung. Ein guter Topf und ein scharfes Messer reichen völlig aus:
- Großer Suppentopf (4-5 Liter Fassungsvermögen): Ein schwerer Topf mit dickem Boden verteilt die Hitze gleichmäßig und verhindert Anbrennen. Ich benutze einen gusseisernen Topf von „Le Creuset”, aber ein einfacher Edelstahltopf tut es auch.
- Scharfes Kochmesser: Ein gutes Messer ist die halbe Miete. Der Wirsing lässt sich mit einem stumpfen Messer nur schwer in feine Streifen schneiden. Eine Messer aus der Mittelklasse von „Wüsthof” oder „Zwilling” reicht völlig.
- Schneidebrett: Am besten eines aus Holz oder Kunststoff, das nicht rutscht. Legen Sie ein feuchtes Tuch darunter, dann haben Sie mehr Stabilität.
- Kartoffelschäler oder Sparschäler: Ich bevorzuge einen Y-Schäler – er liegt gut in der Hand und schält die Kartoffeln hauchdünn.
- Kartoffelstampfer oder Gabel: Zum Zerdrücken eines Teils der Kartoffeln direkt im Topf. Ein Stampfer gibt ein gleichmäßigeres Ergebnis, aber eine Gabel tut es im Notfall auch.
- Holzlöffel oder Kochlöffel: Zum Umrühren. Holz kratzt den Topf nicht und wird nicht heiß.
Budget-Tipp: Wenn Sie keinen schweren Topf haben, kochen Sie bei mittlerer Hitze und rühren Sie öfter um. Ein beschichteter Topf ist auch eine gute Alternative, da er weniger zum Anbrennen neigt.
Zubereitungsmethode – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil – die genaue Anleitung. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht. Ich habe alle meine Fehler für Sie schon gemacht, damit Sie sie nicht wiederholen müssen.
- Wirsing vorbereiten (5 Minuten): Entfernen Sie die äußeren, welken Blätter des Wirsings. Halbieren Sie den Kopf und schneiden Sie den Strunk keilförmig heraus. Legen Sie die Hälften flach auf das Schneidebrett und schneiden Sie den Wirsing in feine Streifen von etwa 1 cm Breite. Waschen Sie die Streifen in einem Sieb unter kaltem Wasser und lassen Sie sie gut abtropfen. (Tipp: Ein Salatschleuder eignet sich hervorragend zum Trockenschleudern!)
- Kartoffeln vorbereiten (10 Minuten): Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in mundgerechte Würfel von etwa 2 cm Kantenlänge. Je gleichmäßiger die Stücke sind, desto gleichmäßiger garen sie. Legen Sie die Würfel in eine Schüssel mit kaltem Wasser, damit sie nicht braun anlaufen.
- Zwiebeln und Knoblauch vorbereiten (5 Minuten): Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in feine Würfel. Hacken Sie den Knoblauch fein. (Mein Tipp: Drücken Sie die Knoblauchzehe vor dem Hacken mit der flachen Seite des Messers an – so löst sich die Schale leichter.)
- Basis anschwitzen (5 Minuten): Erhitzen Sie 2 Esslöffel Butter oder Öl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelwürfel hinein und schwitzen Sie sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 3 Minuten an, bis sie glasig sind. Fügen Sie den gehackten Knoblauch hinzu und lassen Sie ihn für 30 Sekunden mitbraten – aber passen Sie auf, er verbrennt schnell!
- Kartoffeln und Brühe hinzufügen (15 Minuten): Lassen Sie die Kartoffelwürfel abtropfen und geben Sie sie in den Topf. Gießen Sie die Gemüsebrühe dazu – sie sollte die Kartoffeln knapp bedecken. Fügen Sie die Lorbeerblätter hinzu. Bringen Sie alles zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie es bei mittlerer Hitze etwa 10-12 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind. (Sensorkontrolle: Eine Kartoffel sollte sich mit einer Gabel leicht zerdrücken lassen.)
- Wirsing zugeben (8-10 Minuten): Geben Sie die abgetropften Wirsingstreifen in den Topf. Rühren Sie alles gut um, damit der Wirsing zusammenfällt. Lassen Sie den Topf ohne Deckel für etwa 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Der Wirsing sollte zusammenfallen, aber noch etwas Biss haben. (Warnung: Nicht zu lange kochen, sonst wird der Wirsing matschig und verliert seine schöne Farbe.)
- Cremig machen (2 Minuten): Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie die Lorbeerblätter. Nehmen Sie mit einem Schaumlöffel etwa eine Tasse der Kartoffel-Wirsing-Mischung heraus und stellen Sie sie beiseite. Zerdrücken Sie die restlichen Kartoffeln im Topf mit einem Kartoffelstampfer grob. Geben Sie die beiseitegestellte Mischung wieder zurück – so haben Sie cremige und stückige Texturen gleichzeitig. (Persönlicher Tipp: Ich zerdrücke nur etwa die Hälfte der Kartoffeln – ich mag es, wenn noch schöne Kartoffelstücke da sind.)
- Abschmecken (2 Minuten): Schmecken Sie den Eintopf mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss ab. Ein Spritzer Zitronensaft kann die Aromen wunderbar aufhellen. Rühren Sie noch einmal kräftig um und lassen Sie ihn eine Minute ziehen.
Das war’s! In weniger als 40 Minuten haben Sie eine wunderbare, wärmende Mahlzeit zubereitet, die nach viel mehr Arbeit aussieht, als sie tatsächlich ist.
Kochtipps & Techniken für den perfekten Wirsingtopf
Im Laufe der Jahre habe ich einige Tricks gelernt, die diesen einfachen Eintopf von gut zu unvergesslich machen. Hier sind meine besten Tipps:
- Der richtige Zeitpunkt zum Salzen: Salzen Sie den Eintopf erst am Ende. Wenn Sie zu früh salzen, entziehen Sie dem Wirsing Wasser und er wird matschig. Außerdem reduzieren die Brühe und die Kartoffeln beim Kochen, sodass sich der Salzgeschmack konzentriert. Lieber am Ende mit einer Prise nachhelfen.
- Nicht zu viel rühren: Ja, das klingt komisch. Aber wenn Sie ständig umrühren, zerstören Sie die Kartoffeln, bevor sie die Brühe richtig eindicken können. Lassen Sie sie in den ersten 10 Minuten einfach köcheln. Rühren Sie erst wieder um, wenn Sie den Wirsing hinzugeben.
- Die Sache mit dem Deckel: Kochen Sie den Wirsing ohne Deckel. So kann die Flüssigkeit verdunsten und der Geschmack konzentriert sich. Außerdem behält der Wirsing so seine leuchtend grüne Farbe. Mit Deckel wird er schnell grau und matschig – das habe ich auf die harte Tour gelernt.
- Mein größter Fehler: Ich habe einmal versucht, den Wirsingtopf mit einem Schuss Weißwein zu verfeinern. Klingt gut, oder? Falsch. Der Wein hat die Milde des Wirsings völlig überdeckt und der Eintopf schmeckte sauer und unausgewogen. Lassen Sie den Wein weg – dieses Gericht lebt von seiner Schlichtheit.
- Multitasking-Strategie: Während die Kartoffeln kochen, können Sie den Wirsing schneiden und den Tisch decken. Die 10 Minuten Kochzeit sind perfekt, um nebenbei noch schnell einen Salat vorzubereiten oder das Brot aufzuschneiden.
Variationen & Anpassungen für jeden Geschmack
Das Schöne an diesem Rezept ist seine Flexibilität. Hier sind einige Variationen, die ich selbst ausprobiert habe und die hervorragend funktionieren:
- Herzhafte Variante mit Speck: Braten Sie 100 g gewürfelten Frühstücksspeck in einem separaten Topf knusprig aus, bevor Sie die Zwiebeln anschwitzen. Geben Sie den Speck erst ganz am Ende über den fertigen Eintopf. Der rauchige Geschmack passt perfekt zum milden Wirsing.
- Vegetarisch mit Räuchertofu: Für eine fleischlose, aber dennoch herzhafte Version braten Sie 200 g gewürfelten Räuchertofu in etwas Öl an, bis er goldbraun ist. Geben Sie ihn zusammen mit dem Wirsing in den Topf. Der Räuchertofu nimmt die Aromen der Brühe wunderbar auf.
- Schärfere Note: Wer es etwas pikant mag, gibt eine halbe, fein gehackte Chilischote oder einen Teelöffel Chiliflocken zusammen mit dem Knoblauch in den Topf. Die Schärfe harmoniert überraschend gut mit der Süße der Kartoffeln.
- Saisonale Anpassung: Im Frühling können Sie einen Teil des Wirsings durch jungen Spinat oder Mangold ersetzen. Im Herbst passt ein geriebener Apfel (z.B. Boskop) wunderbar – er gibt eine dezente Süße und Säure. Ich habe das letzte Woche ausprobiert und war begeistert!
- Low-Carb-Version: Ersetzen Sie die Kartoffeln durch Blumenkohlröschen. Der Blumenkohl wird ebenfalls weich und lässt sich gut zerdrücken, allerdings wird die Cremigkeit etwas geringer sein. Ein Schuss Sahne oder Kokosmilch kann hier nachhelfen.
Servier- und Aufbewahrungshinweise
Dieser Wirsingtopf ist ein Gericht, das sich wunderbar vorbereiten lässt und am nächsten Tag oft noch besser schmeckt. Hier sind meine besten Tipps für Servieren und Aufbewahren:
- Serviertemperatur: Am besten schmeckt der Eintopf heiß, direkt aus dem Topf. Lassen Sie ihn nach dem Kochen 5 Minuten ruhen – so können sich die Aromen noch einmal richtig verbinden.
- Anrichten: Füllen Sie den Eintopf in tiefe Teller oder Schüsseln. Ein Klecks Crème fraîche oder ein Schuss gutes Olivenöl darüber verleiht dem Gericht eine edle Note. Streuen Sie frisch gehackte Petersilie oder Schnittlauch darüber – das bringt Farbe und Frische.
- Dazu passen: Ein Stück knuspriges Bauernbrot oder eine Scheibe geröstetes Sauerteigbrot sind perfekt, um die cremige Brühe aufzutunken. Dazu ein grüner Salat mit einer leichten Vinaigrette – das rundet die Mahlzeit ab. Ein Glas trockener Weißwein, wie ein Grüner Veltliner, passt auch hervorragend.
- Im Kühlschrank aufbewahren: Der Eintopf hält sich im geschlossenen Behälter im Kühlschrank 3-4 Tage. Die Aromen werden mit der Zeit sogar intensiver – manchmal schmeckt er am zweiten Tag noch besser!
- Einfrieren: Ja, dieser Eintopf lässt sich hervorragend einfrieren. Füllen Sie ihn in portionsgerechte Gefrierbeutel oder -dosen. So haben Sie immer eine schnelle Mahlzeit parat. Im Gefrierschrank hält er sich etwa 3 Monate.
- Auftauen und Aufwärmen: Tauen Sie den Eintopf über Nacht im Kühlschrank auf. Erwärmen Sie ihn dann langsam in einem Topf bei mittlerer Hitze. Wenn er zu dick geworden ist, geben Sie einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazu. In der Mikrowelle geht es auch, aber der Herd ist schonender für die Textur.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieser leichte Wirsingtopf ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für Sie. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 220-260 kcal
- Eiweiß: 6-8 g
- Fett: 5-8 g (je nach Ölmenge)
- Kohlenhydrate: 35-40 g
- Ballaststoffe: 8-10 g
Warum dieses Gericht so gesund ist: Wirsing ist ein echtes Superfood. Er steckt voller Vitamin C, Vitamin K und sekundärer Pflanzenstoffe, die das Immunsystem stärken. Die Kartoffeln liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen, und sind reich an Kalium, das den Blutdruck reguliert. Da wir auf Sahne verzichten, ist der Eintopf von Natur aus fettarm und kalorienbewusst – perfekt für alle, die auf ihre Linie achten, ohne auf Genuss zu verzichten.
Allergenhinweis: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei (achten Sie bei der Brühe auf das Siegel) und laktosefrei, wenn Sie Pflanzenöl statt Butter verwenden. Es enthält keine Nüsse, Eier oder Milchprodukte in der Basisversion.
Für mich persönlich ist dieses Gericht der Beweis, dass gesundes Essen nicht langweilig sein muss. Es ist die Art von Mahlzeit, bei der man sich nach dem Essen leicht und energiegeladen fühlt – nicht schwer und träge. Genau das, was ich an einem Dienstagabend brauche.
Zusammenfassung – Warum Sie diesen Topf sofort kochen sollten
Dieser leichte Wirsingtopf mit cremigen Kartoffeln ist mehr als nur ein Rezept – er ist eine kleine Lektion in Demut für jeden Hobbykoch. Er hat mir gezeigt, dass die einfachsten Methoden oft die besten sind und dass man manchmal loslassen muss, um etwas wirklich Gutes zu schaffen. Die Cremigkeit ohne Sahne, der Biss des Wirsings ohne Vorkochen, die Tiefe des Geschmacks ohne stundenlanges Köcheln – das alles macht dieses Gericht zu etwas Besonderem.
Ich liebe es, weil es mich immer wieder daran erinnert, dass Kochen nicht kompliziert sein muss. Es ist eine Einladung, mit den Jahreszeiten zu kochen, auf seinen Körper zu hören und einfach zu genießen. Ob Sie es nun genau so nachkochen wie beschrieben oder mit den Variationen experimentieren – ich bin mir sicher, dass dieser Eintopf auch in Ihrer Küche einen festen Platz finden wird.
Probieren Sie es aus! Ich bin gespannt, wie es Ihnen schmeckt. Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar unten – erzählen Sie mir von Ihren eigenen Küchenmomenten, in denen Sie eines Besseren belehrt wurden. Teilen Sie das Rezept mit Ihren Freunden, die auch einen kleinen Schubs in Richtung einfaches, gesundes Kochen gebrauchen können. Und vor allem: Genießen Sie jeden Löffel!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich diesen Wirsingtopf auch im Schnellkochtopf zubereiten?
Ja, das geht. Dünsten Sie die Zwiebeln im offenen Topf an, geben Sie dann alle Zutaten (außer dem Wirsing) hinein, schließen Sie den Deckel und kochen Sie 5 Minuten bei vollem Druck. Lassen Sie den Druck schnell ab, geben Sie den Wirsing dazu und kochen Sie ohne Deckel weitere 5 Minuten. Die Garzeit verkürzt sich deutlich, aber der Wirsing wird etwas weicher.
Kann ich das Rezept auch mit anderen Kohlsorten zubereiten?
Absolut! Spitzkohl, Weißkohl oder Grünkohl eignen sich hervorragend. Beachten Sie, dass Weißkohl etwas länger braucht, um weich zu werden (ca. 15 Minuten), während Spitzkohl ähnlich schnell gart wie Wirsing. Grünkohl sollte vorher kurz blanchiert werden, um seine Bitterstoffe zu reduzieren.
Warum wird mein Wirsing manchmal bitter?
Bitterer Wirsing entsteht meist durch zu langes Kochen oder durch alte, welke Blätter. Entfernen Sie immer die äußeren, dunklen Blätter und kochen Sie den Wirsing nicht länger als 10 Minuten. Ein Schuss Zitronensaft oder ein Teelöffel Zucker am Ende können die Bitterkeit ausgleichen.
Kann ich den Eintopf auch ohne Kartoffeln zubereiten?
Ja, für eine kohlenhydratärmere Version ersetzen Sie die Kartoffeln durch Blumenkohl, Sellerie oder Pastinaken. Die Cremigkeit wird dann geringer sein, aber Sie können einen Schuss Sahne oder Kokosmilch hinzufügen, um die Textur zu verbessern.
Wie kann ich den Eintopf würziger machen?
Für eine würzigere Note geben Sie einen Teelöffel Currypulver, geräuchertes Paprikapulver oder eine Prise Cayennepfeffer zusammen mit dem Knoblauch in den Topf. Auch ein Lorbeerblatt und ein Zweig Thymian während des Kochens verleihen dem Gericht mehr Tiefe.
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Bester Leichter Wirsingtopf mit cremigen Kartoffeln
Ein einfacher, cremiger Wirsingtopf, der ohne Sahne auskommt und in unter 40 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Abende, wenn man etwas Wärmendes, aber nicht Schweres braucht.
- Prep Time: 20 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 40 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 500 g Wirsing (1 Kopf)
- 600 g Kartoffeln (mehligkochend oder vorwiegend festkochend, 4–5 mittelgroße)
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 2–3 Zehen Knoblauch
- 750 ml – 1 Liter Gemüsebrühe
- 1–2 Lorbeerblätter
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
- 2 Esslöffel Butter oder Öl
- Optional: Frische Petersilie oder Schnittlauch zum Bestreuen
- Optional: Prise Muskatnuss
- Optional: Spritzer Zitronensaft
Instructions
- Wirsing vorbereiten: Entfernen Sie die äußeren, welken Blätter. Halbieren Sie den Kopf und schneiden Sie den Strunk keilförmig heraus. Schneiden Sie den Wirsing in feine Streifen von etwa 1 cm Breite. Waschen Sie die Streifen in einem Sieb unter kaltem Wasser und lassen Sie sie gut abtropfen.
- Kartoffeln vorbereiten: Schälen Sie die Kartoffeln und schneiden Sie sie in mundgerechte Würfel von etwa 2 cm Kantenlänge. Legen Sie die Würfel in eine Schüssel mit kaltem Wasser, damit sie nicht braun anlaufen.
- Zwiebeln und Knoblauch vorbereiten: Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in feine Würfel. Hacken Sie den Knoblauch fein.
- Basis anschwitzen: Erhitzen Sie 2 Esslöffel Butter oder Öl im großen Topf bei mittlerer Hitze. Geben Sie die Zwiebelwürfel hinein und schwitzen Sie sie unter gelegentlichem Rühren für etwa 3 Minuten an, bis sie glasig sind. Fügen Sie den gehackten Knoblauch hinzu und lassen Sie ihn für 30 Sekunden mitbraten – aber passen Sie auf, er verbrennt schnell!
- Kartoffeln und Brühe hinzufügen: Lassen Sie die Kartoffelwürfel abtropfen und geben Sie sie in den Topf. Gießen Sie die Gemüsebrühe dazu – sie sollte die Kartoffeln knapp bedecken. Fügen Sie die Lorbeerblätter hinzu. Bringen Sie alles zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie es bei mittlerer Hitze etwa 10-12 Minuten köcheln, bis die Kartoffeln weich sind.
- Wirsing zugeben: Geben Sie die abgetropften Wirsingstreifen in den Topf. Rühren Sie alles gut um, damit der Wirsing zusammenfällt. Lassen Sie den Topf ohne Deckel für etwa 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln. Der Wirsing sollte zusammenfallen, aber noch etwas Biss haben.
- Cremig machen: Nehmen Sie den Topf vom Herd. Entfernen Sie die Lorbeerblätter. Nehmen Sie mit einem Schaumlöffel etwa eine Tasse der Kartoffel-Wirsing-Mischung heraus und stellen Sie sie beiseite. Zerdrücken Sie die restlichen Kartoffeln im Topf mit einem Kartoffelstampfer grob. Geben Sie die beiseitegestellte Mischung wieder zurück – so haben Sie cremige und stückige Texturen gleichzeitig.
- Abschmecken: Schmecken Sie den Eintopf mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss ab. Ein Spritzer Zitronensaft kann die Aromen wunderbar aufhellen. Rühren Sie noch einmal kräftig um und lassen Sie ihn eine Minute ziehen.
Notes
Salzen Sie den Eintopf erst am Ende, um ein matschig werden des Wirsings zu vermeiden. Kochen Sie den Wirsing ohne Deckel, damit er seine Farbe behält. Nicht zu viel rühren, damit die Kartoffeln die Brühe eindicken können. Der Eintopf hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und lässt sich gut einfrieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (von 4)
- Calories: 240
- Sugar: 6
- Sodium: 600
- Fat: 6
- Saturated Fat: 2
- Carbohydrates: 38
- Fiber: 9
- Protein: 7
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