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Meine Nachbarin Renate machte gar kein Aufheben darum. Ich war kurz bei ihr reingeschneit, um mir eine Tasse Zucker zu leihen – ja, so altmodisch läuft das bei uns im Haus – und da traf mich dieser Duft. Warm, würzig, irgendwie nach Zuhause. Sie stand in der Küche, die Hände voller Mehl, und schob gerade ein Blech in den Ofen. „Ach, nur ein schnelles Kürbisbrot“, sagte sie achselzuckend, als hätte sie gerade Toast gemacht. Aber der Geruch? Der log. Honig, Zimt und dieser erdige Kürbisduft hingen in der Luft wie eine Umarmung. Ich stand einfach da, atmete tief ein und vergaß fast, warum ich eigentlich gekommen war. Sie wischte sich die Hände an der Schürze ab und meinte nur: „Das Rezept ist nichts Besonderes, ehrlich. Dauert keine zehn Minuten, bis es im Ofen ist.“ Und genau diese Lässigkeit hat mich umgehauen. Sie hatte Recht – es war nichts Kompliziertes. Kein stundenlanges Kneten, keine ausgefallenen Zutaten. Aber genau das machte es so besonders. Vielleicht kennst du das: Wenn etwas so einfach ist, dass man fast denkt, es kann gar nicht richtig schmecken – und dann beißt man rein und ist einfach nur still. Genau so ging es mir mit diesem einfachen Kürbisbrot mit Kernen. Seitdem backe ich es jedes Jahr, sobald die ersten Kürbisse im Laden liegen. Es ist mein kleiner Herbstgruß geworden, der ohne viel Tamtam auskommt. Und heute zeige ich dir, wie auch du es in weniger als einer Stunde auf dem Tisch hast – ruckzuck fertig und trotzdem himmlisch.
Warum du dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen lieben wirst
Dieses Rezept hat mich durch so viele hektische Herbstwochen gerettet. Es ist nicht nur unglaublich saftig und aromatisch – es ist auch noch erstaunlich unkompliziert. Lass mich dir sagen, warum es sich lohnt, gleich heute den Ofen anzuwerfen:
- Ruckzuck fertig: In weniger als 10 Minuten hast du den Teig angerührt. Kein aufwendiges Abwiegen, keine komplizierten Techniken. Perfekt für diese Abende, an denen die Zeit knapp ist, du aber trotzdem etwas Selbstgebackenes willst.
- Einfache Zutaten: Du brauchst nichts Exotisches. Kürbispüree, Mehl, Eier, Öl, Zucker und ein paar Gewürze – das hast du wahrscheinlich schon im Haus. Die Kerne oben drauf sind das i-Tüpfelchen.
- Perfekt für gemütliche Herbsttage: Ob zum Nachmittagskaffee, als Mitbringsel zur Einladung oder einfach so zum Frühstück – dieses Brot passt einfach immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst Leute, die sonst nicht so auf Kürbis stehen, lieben es. Die Kombination aus saftigem Teig und knusprigen Kernen ist einfach unwiderstehlich.
- Unverschämt lecker: Die Gewürze machen es warm und einladend, der Honig gibt eine dezente Süße und die Kerne sorgen für den perfekten Crunch. Es ist der Inbegriff von Comfort Food – nur schneller.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ehrlichkeit. Ich habe unzählige Kürbisbrote gebacken – manche waren zu trocken, andere zu süß, wieder andere viel zu aufwendig. Dieses hier ist der Goldlöckchen-Moment: genau richtig. Es ist nicht zu schwer, nicht zu süß und die Zubereitung ist so einfach, dass es fast schon verdächtig ist. Ich habe monatelang an der perfekten Balance getüftelt, bis ich genau diese Mischung gefunden hatte. Und weißt du was? Es hat sich gelohnt. Denn dieses Brot ist nicht nur gut – es ist das, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt und genießt. Versprochen.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen verwendest du ganz alltägliche Zutaten. Das Schöne daran: Du musst nicht extra in den Bioladen rennen. Alles bekommst du im Supermarkt um die Ecke. Hier kommt die Liste:
Für den Teig:
- 300 g Kürbispüree (aus dem Glas oder selbstgemacht – ich nehme oft Hokkaido, weil man ihn nicht schälen muss)
- 2 große Eier (Zimmertemperatur, dann wird der Teig schön geschmeidig)
- 100 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl – kein Olivenöl, das wäre zu dominant)
- 80 g Honig oder Ahornsirup (je nachdem, was du da hast; Ahornsirup gibt eine leicht karamellige Note)
- 80 g brauner Zucker (für die Tiefe – du kannst auch normalen weißen Zucker nehmen, aber braun ist besser)
- 200 g Weizenmehl (Type 405 oder 550 – für ein rustikaleres Brot nimm Dinkelmehl)
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 2 TL Zimt
- 1 TL gemahlener Ingwer (wärmt so schön von innen)
- 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben, wenn du magst)
- 1/4 TL Nelkenpulver (optional, aber ich liebe diesen weihnachtlichen Touch)
- 1 Prise Salz
Für den Belag:
- 50 g gemischte Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne – was der Vorratsschrank hergibt)
- 1 EL Honig (zum Beträufeln vor dem Backen – gibt eine glänzende, leicht knusprige Kruste)
Ein kleiner Tipp von mir: Achte darauf, dass dein Kürbispüree nicht zu wässrig ist. Wenn du selbstgemachtes verwendest, lass es vorher gut abtropfen. Ich hatte einmal ein sehr nasses Püree erwischt, und das Brot wurde innen matschig – keine schöne Erfahrung. Seitdem drücke ich das Püree kurz durch ein Sieb oder tupfe es mit Küchenpapier ab. Klingt nach extra Arbeit, aber es macht den Unterschied zwischen einem guten und einem perfekten Kürbisbrot aus.
Für die Kerne: Ich schwöre auf eine Mischung aus Kürbiskernen und gehackten Mandeln. Die Kürbiskerne passen natürlich thematisch perfekt, und die Mandeln geben einen zusätzlichen Biss. Aber ehrlich – nimm, was du da hast. Sonnenblumenkerne funktionieren genauso gut. Letzte Woche habe ich sogar gehackte Walnüsse draufgegeben, weil ich keine Kerne mehr hatte. War auch lecker!
Welche Küchenhelfer du benötigst
Für dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Das meiste hast du bestimmt schon in deiner Schublade:
- Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge – wenn du eine kleinere hast, backt es einfach etwas höher und länger)
- Eine große Rührschüssel
- Eine kleinere Schüssel für die trockenen Zutaten
- Ein Schneebesen oder eine Gabel (ja, wirklich – du brauchst keinen Mixer!)
- Backpapier (damit nichts kleben bleibt – ich hasse es, wenn der Boden reißt)
- Ein Messbecher und eine Küchenwaage
- Ein Holzspieß oder Zahnstocher für die Stäbchenprobe
Falls du keine Kastenform hast: Kein Problem! Backe den Teig einfach in einer runden Springform oder sogar als Muffins. Dann verkürzt sich die Backzeit auf etwa 20-25 Minuten. Ich hab das schon gemacht, als ich meine Kastenform mal verliehen hatte – die Muffins waren innerhalb von 20 Minuten weg. Kein Witz.
Ein Tipp zur Form: Lege sie immer mit Backpapier aus. Ich hatte schon so manche Kastenform, die angeblich antihaftbeschichtet war, aber trotzdem alles festgeklebt hat. Mit Backpapier bist du auf der sicheren Seite. Schneide einfach zwei Streifen zurecht, einen längs und einen quer, und lege sie kreuzweise ein. So kannst du das Brot später mühelos herausheben.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es konkret. Ich zeige dir genau, wie dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen ruckzuck fertig wird. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – ich hab es schon mit meiner Nichte gebacken, und die war damals sechs. Wenn sie es schafft, schaffst du es erst recht.
Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Das ist wichtig, denn der Teig geht relativ schnell und sollte in den heißen Ofen kommen. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus oder fette sie leicht ein. Ich persönlich mag das Backpapier, weil es einfach sauberer ist.
Schritt 2: Trockene Zutaten vermischen
In einer mittelgroßen Schüssel verrührst du 200 g Mehl, 1 TL Backpulver, 1 TL Natron, 2 TL Zimt, 1 TL Ingwer, 1/2 TL Muskatnuss, 1/4 TL Nelkenpulver und eine Prise Salz. Einfach mit dem Schneebesen kurz durchrühren, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Keine Klumpen mehr – fertig. Stell die Schüssel erstmal beiseite.
Schritt 3: Feuchte Zutaten anrühren
In der großen Rührschüssel vermengst du 300 g Kürbispüree, 2 Eier, 100 ml Öl, 80 g Honig und 80 g braunen Zucker. Rühre alles mit einem Schneebesen oder einer Gabel glatt. Der Teig riecht jetzt schon unglaublich gut – dieser Duft von Honig und Kürbis! Achte darauf, dass der Zucker sich weitgehend aufgelöst hat. Ein paar kleine Körner sind okay, aber es sollte keine Zuckerkristalle mehr geben.
Schritt 4: Trocken zu Nass geben
Jetzt gibst du die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten. Rühre nur so lange, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Ich weiß, es ist verlockend, nochmal kräftig durchzumischen, aber dann wird das Brot zäh. Ein paar kleine Mehlnester sind okay – die verschwinden beim Backen. Der Teig wird ziemlich dick sein, fast wie ein Muffinteig. Das ist genau richtig.
Schritt 5: In die Form füllen
Fülle den Teig in die vorbereitete Kastenform und streiche ihn glatt. Klopfe die Form einmal kurz auf die Arbeitsplatte, damit sich eventuelle Luftblasen lösen. Dann streust du die 50 g gemischten Kerne gleichmäßig darüber. Drück sie leicht an, damit sie später nicht abfallen. Zum Schluss beträufelst du alles mit 1 EL Honig – das gibt eine wunderbar glänzende Kruste.
Schritt 6: Backen – und Geduld haben
Schiebe die Form in den Ofen und backe das Brot für 45-55 Minuten. Nach etwa 30 Minuten solltest du einen Blick darauf werfen: Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, deckst du sie locker mit Alufolie ab. Mach die Stäbchenprobe: Stecke einen Holzspieß in die Mitte des Brotes. Wenn er sauber herauskommt oder nur ein paar feuchte Krümel dranhängen, ist es fertig. Wenn noch flüssiger Teig dran klebt, braucht es noch 5-10 Minuten.
Lass das Brot nach dem Backen 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor du es auf ein Gitter stürzt. Sonst bricht es auseinander – ich hab das schon erlebt, und es war herzzerreißend. Geduld lohnt sich also!
Tipps & Tricks für das perfekte Kürbisbrot
Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Erkenntnisse für dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen:
- Nicht zu viel rühren: Das ist der häufigste Fehler. Sobald das Mehl drin ist, nur noch kurz unterheben. Je weniger du rührst, desto lockerer wird das Brot.
- Raumtemperatur ist wichtig: Eier und Kürbispüree sollten nicht eiskalt aus dem Kühlschrank kommen. Sonst wird der Teig klumpig und backt ungleichmäßig. Nimm sie einfach 30 Minuten vorher raus.
- Die Stäbchenprobe nicht vergessen: Jeder Ofen ist anders. Meiner backt heißer als angezeigt, und ich bin schon oft hereingefallen. Lieber einmal mehr testen als ein trockenes Brot zu haben.
- Kerne vorher anrösten: Wenn du Zeit hast, röste die Kerne kurz in einer trockenen Pfanne an, bevor du sie aufs Brot streust. Das bringt ihr Aroma noch viel mehr zur Geltung. Aber nur 2-3 Minuten bei mittlerer Hitze – sie verbrennen schnell!
- Das Brot ruhen lassen: Am besten schmeckt es am nächsten Tag. Die Aromen verbinden sich über Nacht und das Brot wird noch saftiger. Wenn du so lange warten kannst – ich schaff es selten.
Einmal habe ich vergessen, das Natron in den Teig zu geben. Das Brot wurde flach wie ein Pfannkuchen. Seitdem mische ich die trockenen Zutaten immer separat, bevor ich sie zu den feuchten gebe. Klingt nach einem extra Schritt, aber es verhindert genau solche Pannen. Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung!
Variationen & Abwandlungen
Dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen ist ein echter Verwandlungskünstler. Hier sind ein paar Ideen, wie du es immer wieder neu erfinden kannst:
Schokoladen-Kürbisbrot
Füge 100 g dunkle Schokoladenstückchen (oder gehackte Zartbitterschokolade) unter den Teig. Die Kombination aus Kürbis und Schokolade ist einfach umwerfend. Streue ein paar extra Stückchen auf die Oberseite, bevor die Kerne draufkommen. Himmlisch!
Vegan & glutenfrei
Ersetze die Eier durch 2 Leinsamen-Eier (2 EL Leinsamenmehl + 6 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen) und das Mehl durch eine glutenfreie Mehlmischung. Verwende Ahornsirup statt Honig. Ich habe das für eine Freundin mit Zöliakie ausprobiert, und es hat super geklappt. Das Brot wird etwas dichter, aber genauso lecker.
Würzig-orientalische Variante
Tausche die klassischen Gewürze gegen 1 TL Kardamom, 1/2 TL Kreuzkümmel und eine Prise Cayennepfeffer aus. Klingt verrückt, oder? Aber probier es mal – die Wärme des Kardamoms und die leichte Schärfe passen überraschend gut zum Kürbis. Dazu ein paar gehackte Pistazien statt der Kerne. Ein Freund aus Marokko hat mich auf diese Idee gebracht, und seitdem backe ich diese Version manchmal für besondere Anlässe.
Fruchtige Note
Unterhebe 100 g getrocknete Cranberries oder gehackte Datteln in den Teig. Die süß-säuerlichen Früchte geben einen schönen Kontrast zur erdigen Süße des Kürbisses. Ich mache das gerne in der Vorweihnachtszeit – es schmeckt fast wie ein Stollen, nur viel schneller.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen schmeckt warm genauso gut wie kalt. Hier sind meine liebsten Arten, es zu genießen:
- Frisch aus dem Ofen: Ein warmes Stück mit einem Klecks Butter oder Frischkäse – das ist purer Genuss. Die Butter schmilzt langsam in die warmen Poren des Brotes. Unbeschreiblich.
- Zum Frühstück: Getoastet mit etwas Honig oder Marmelade. Ich liebe es, wenn die Kerne im Toaster nochmal richtig knusprig werden.
- Als Dessert: Mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Ein bisschen Zimt drüber – fertig ist ein Herbst-Dessert, das jeden beeindruckt.
- Zum Kaffee: Einfach so, ohne etwas. Es ist saftig genug, um auch pur zu überzeugen.
Aufbewahrung
Das Brot bleibt in einem luftdichten Behälter bei Raumtemperatur 3-4 Tage frisch. Wickel es in Frischhaltefolie oder lege es in eine Brotdose. Nicht in den Kühlschrank legen – da wird es trocken! Wenn es dir zu trocken wird, wickel ein Stück in ein feuchtes Küchentuch und gib es für 10 Sekunden in die Mikrowelle. Das bringt die Feuchtigkeit zurück.
Einfrieren
Du kannst das Brot problemlos einfrieren. Wickel es gut in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält es sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur stehen lassen oder im Ofen bei 150 °C für 10 Minuten aufbacken. Ich friere oft eine zweite Portion ein, damit ich immer eines parat habe, wenn spontan Besuch kommt.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gesundheitliche Vorzüge. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Stück (bei 12 Scheiben):
- Kalorien: ca. 220 kcal
- Kohlenhydrate: 32 g
- Fett: 9 g (davon 1 g gesättigt)
- Eiweiß: 4 g
- Ballaststoffe: 2 g
- Zucker: 14 g (davon 8 g zugesetzt)
Kürbis ist reich an Vitamin A (in Form von Beta-Carotin), das gut für die Augen und das Immunsystem ist. Die Kerne liefern Magnesium, Zink und gesunde Fette, die Herz und Gehirn unterstützen. Zimt hilft, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren – ein Grund mehr, sich ein zweites Stück zu gönnen, oder? Natürlich ist es immer noch ein Kuchen, aber im Vergleich zu vielen anderen Backwaren ist er erstaunlich nährstoffreich. Ich sehe es so: Wenn ich schon etwas Süßes esse, dann lieber etwas, das auch noch Gutes tut.
Allergikerhinweis: Enthält Gluten, Eier und Nüsse (je nach Kernen). Für eine glutenfreie oder vegane Variante siehe die Abwandlungen oben.
Fazit – Warum du dieses Brot sofort backen solltest
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich liebe Rezepte, die einfach funktionieren. Kein stundenlanges Warten, keine Zutaten, die ich nur einmal im Jahr verwende. Dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen ist genau das: unkompliziert, schnell und trotzdem so besonders, dass es jedes Mal aufs Neue begeistert. Es riecht nach Herbst, nach gemütlichen Abenden und nach genau dem, was wir in der hektischen Alltagswelt brauchen: ein bisschen Zeit für uns selbst.
Ich lade dich ein: Probier es aus. Mach es genau so, wie ich es beschrieben habe, oder gib deine eigene Note dazu. Vielleicht mit mehr Zimt, weniger Zucker oder einer Handvoll Schokoladenstückchen. Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es Fehler verzeiht und trotzdem immer gut schmeckt. Und wenn du es einmal gebacken hast, wirst du verstehen, warum ich jedes Jahr im September sehnsüchtig auf die ersten Kürbisse warte.
Hast du es ausprobiert? Dann lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie es geworden ist oder welche Variation du ausprobiert hast. Ich bin schon gespannt auf deine Ideen. Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen ist doch viel schöner, wenn man es teilt, oder?
In diesem Sinne: Ran an den Kürbis und viel Spaß beim Backen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich auch Butternut-Kürbis statt Hokkaido verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis ist sogar etwas süßer und cremiger als Hokkaido. Du musst ihn nur schälen und das Fruchtfleisch weich kochen oder im Ofen garen, bevor du es pürierst. Der Geschmack wird etwas milder, aber genauso lecker.
Mein Kürbisbrot ist innen noch feucht, obwohl die Stäbchenprobe sauber war. Was ist los?
Das kann passieren, wenn das Kürbispüree sehr wässrig war. Lass es beim nächsten Mal vorher in einem Sieb abtropfen oder tupfe es mit Küchenpapier trocken. Wenn das Brot schon gebacken ist, lass es einfach vollständig auskühlen – oft wird es beim Abkühlen fester. Du kannst es auch nochmal für 10 Minuten bei 160 °C in den Ofen schieben, wenn es wirklich zu feucht ist.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Klar! Du kannst den braunen Zucker auf 50 g reduzieren oder ganz durch Honig ersetzen. Bedenke aber, dass Honig flüssig ist – du musst dann eventuell etwas weniger Öl nehmen. Das Brot wird etwas weniger süß, aber immer noch aromatisch genug. Ich habe es schon mit 40 g Zucker und 60 g Honig gemacht, und es hat super geschmeckt.
Warum ist mein Kürbisbrot so flach geworden?
Das liegt meistens an abgelaufenem Backpulver oder Natron. Überprüfe das Haltbarkeitsdatum! Auch zu viel Rühren kann den Teig zusammenfallen lassen. Und wenn der Ofen nicht heiß genug war, geht das Brot nicht richtig auf. Heize immer gut vor und öffne die Ofentür in den ersten 30 Minuten nicht.
Kann ich das Brot auch ohne Kerne backen?
Ja, natürlich. Die Kerne sind nur optional, geben aber eine schöne Textur und sehen hübsch aus. Wenn du sie weglässt, bestreue das Brot einfach mit etwas Hagelzucker oder lasse es pur. Es schmeckt auch ohne – versprochen!
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Einfaches Kürbisbrot mit Kernen: Bestes schnelles Rezept
Dieses einfache Kürbisbrot mit Kernen ist unglaublich saftig, aromatisch und in weniger als einer Stunde fertig. Perfekt für gemütliche Herbsttage, als Mitbringsel oder zum Frühstück.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 12 Scheiben 1x
- Category: Brot / Kuchen
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 300 g Kürbispüree (aus dem Glas oder selbstgemacht, z. B. Hokkaido)
- 2 große Eier (Zimmertemperatur)
- 100 ml neutrales Öl (z. B. Raps- oder Sonnenblumenöl)
- 80 g Honig oder Ahornsirup
- 80 g brauner Zucker
- 200 g Weizenmehl (Type 405 oder 550)
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 2 TL Zimt
- 1 TL gemahlener Ingwer
- 1/2 TL Muskatnuss (frisch gerieben)
- 1/4 TL Nelkenpulver (optional)
- 1 Prise Salz
- 50 g gemischte Kerne (Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne)
- 1 EL Honig (zum Beträufeln)
Instructions
- Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Kastenform (ca. 25 cm) mit Backpapier auslegen oder einfetten.
- In einer mittelgroßen Schüssel Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer, Muskatnuss, Nelkenpulver und Salz mit einem Schneebesen vermischen.
- In einer großen Rührschüssel Kürbispüree, Eier, Öl, Honig und braunen Zucker glatt rühren, bis der Zucker sich weitgehend aufgelöst hat.
- Die Mehlmischung nach und nach zu den feuchten Zutaten geben und nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Der Teig wird dick.
- Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Form kurz auf die Arbeitsplatte klopfen, um Luftblasen zu lösen.
- Gemischte Kerne gleichmäßig auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Mit 1 EL Honig beträufeln.
- Im vorgeheizten Ofen 45-55 Minuten backen. Nach etwa 30 Minuten bei zu dunkler Oberfläche mit Alufolie abdecken. Stäbchenprobe machen: Holzspieß in die Mitte stecken – wenn er sauber herauskommt oder nur feuchte Krümel hängen, ist das Brot fertig.
- Brot 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitter stürzen und vollständig auskühlen lassen.
Notes
Kürbispüree vor der Verwendung gut abtropfen lassen, wenn es selbstgemacht ist, um ein matschiges Brot zu vermeiden. Eier und Kürbispüree sollten Zimmertemperatur haben. Nicht zu viel rühren, sonst wird das Brot zäh. Das Brot schmeckt am nächsten Tag noch besser, da sich die Aromen verbinden. Kerne vor dem Aufstreuen kurz in einer trockenen Pfanne anrösten, um das Aroma zu intensivieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 220
- Sugar: 14
- Sodium: 0.2
- Fat: 9
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 2
- Protein: 4
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