Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Hausgemachte Quittenmarmelade mit Zimt – Einfach & perfekt

Fertig in 60 Minuten
Portionen 4-5 Gläser (ca. 200-250 ml)
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Die Marmelade war für einen Samstagvormittag geplant und ich hatte völlig vergessen, dass ich mich bereit erklärt hatte, die Frühstücksbrötchen für den Bücherclub am nächsten Morgen zu besorgen. Es war Donnerstag. Und dann standen da diese unförmigen, pelzigen Früchte auf der Arbeitsplatte – ein Geschenk von einer Nachbarin, die wusste, dass ich „irgendwas mit Kochen mache”. Ich hatte noch nie eine Quitte angefasst. Ehrlich gesagt, ich wusste nicht mal, ob man die roh essen kann. (Spoiler: Sollte man nicht. Viel zu hart und adstringierend.) Also stand ich da, Freitagabend, mit einem Haufen Quitten und der leisen Panik, am nächsten Morgen mit leeren Händen dazustehen. Ich habe dann einfach angefangen, sie zu schälen – die Schale ist übrigens wahnsinnig hart, da habe ich mir fast einen Blase geholt – und sie in Stücke zu hacken. Der Duft, der sich dann in der Küche ausbreitete, war völlig unerwartet. Irgendwie blumig, ein bisschen wie exotische Birnen und Vanille. Ich habe ein bisschen Zimt dazugeworfen, weil mir kalt war und ich diesen warmen, weihnachtlichen Geruch wollte. Die Marmelade wurde nicht nur fertig. Sie wurde zur Sensation. Zwei Gläser waren leer, bevor die Bücher überhaupt ausgepackt waren. Seitdem ist dieses Rezept mein kleiner Geheimtipp für alle Momente, in denen aus einem „Oh je” ein „Wow” werden muss.

Warum du dieses Rezept lieben wirst

Diese hausgemachte Quittenmarmelade mit Zimt ist nicht einfach nur eine weitere Marmelade. Sie ist der Beweis, dass die einfachsten Dinge oft die besten sind. Ich habe sie inzwischen Dutzende Male gekocht, für mich allein und für große Frühstücksrunden, und sie enttäuscht nie.

  • Schnell & einfach: In weniger als einer Stunde hast du ein fertiges Produkt im Glas. Kein stundenlanges Einkochen oder komplizierte Schritte.
  • Wenige Zutaten: Du brauchst nur Quitten, Zucker, Zitronensaft und Zimt. Das wars. Keine ausgefallenen Supermarkt-Gänge.
  • Perfekt für Geschenke: Ein Glas dieser Marmelade, hübsch verpackt, ist das beste Mitbringsel. Es zeigt, dass du dir Zeit genommen hast.
  • Einzigartiger Geschmack: Der natürliche, leicht exotische Geschmack der Quitte trifft auf die Wärme des Zimts. Das ist kein Allerweltsgeschmack.
  • Gelingt garantiert: Selbst wenn du noch nie Marmelade gekocht hast, wirst du hier Erfolg haben. Das Rezept ist absolut anfängertauglich.

Was diese Marmelade von anderen unterscheidet, ist die Textur. Die Quittenstücke bleiben leicht bissfest, sie zerfallen nicht komplett zu Matsch. Zusammen mit dem Zimt entsteht eine fast konfitorienartige Konsistenz, die auf einem frischen Brötchen einfach himmlisch ist. Das ist kein süßer Kleister, das ist ein echtes Geschmackserlebnis. Du wirst dich dabei ertappen, wie du das Glas einfach so auslöffelst. Glaub mir.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese aromatische Quittenmarmelade brauchst du wirklich nur eine Handvoll Zutaten. Das Schöne daran ist, dass sie alle eine wichtige Rolle spielen und zusammen etwas Magisches erschaffen. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.

  • 1 kg Quitten: Die Hauptdarstellerin. Achte darauf, dass die Früchte fest sind und keine Druckstellen haben. Reife Quitten duften intensiv und geben ihr Aroma am besten ab. Du musst sie übrigens nicht unbedingt schälen, wenn du magst – die Schale enthält viel Pektin, das für die Bindung sorgt. Ich schäle sie meistens, weil ich die glatte Textur mag, aber das ist Geschmackssache.
  • 500 g Gelierzucker (2:1): Ich schwöre auf den Gelierzucker im Verhältnis 2:1. Das bedeutet, auf ein Kilo Früchte kommt ein halbes Kilo Zucker. Die Marmelade wird dadurch nicht zu süß und die Frucht kommt richtig zur Geltung. Wenn du es süßer magst, nimm 1:1. Aber probier es erstmal mit 2:1 – ich finde, das ist die perfekte Balance.
  • Saft einer Zitrone: Der Zitronensaft ist nicht nur für die Säure da. Er verhindert, dass die Quitten oxydieren und braun werden. Außerdem bringt er die Süße der Früchte richtig zur Geltung und sorgt dafür, dass die Marmelade schön glänzt. Immer frisch pressen, nie aus der Flasche!
  • 1-2 TL gemahlener Zimt: Hier kommt das Aroma! Nimm am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt. Er passt perfekt zu dem blumigen Aroma der Quitte. Ich gebe den Zimt immer erst ganz am Ende dazu, damit er sein volles Aroma behält. Einmal habe ich zu viel erwischt – das war dann eher „Quitten-Zimt-Paste” – also sei vorsichtig und fang mit einem TL an.
  • Optional: 1 Vanilleschote: Ich liebe die Kombination aus Quitte und Vanille. Das Mark einer halben Schote untergerührt, bevor die Marmelade in die Gläser kommt, gibt ihr eine unglaubliche Tiefe. Ist aber kein Muss.

Das war’s auch schon. Du siehst, es sind wirklich keine Zauberei. Die Qualität der Zutaten macht den Unterschied. Wenn du gute, aromatische Quitten bekommst, wirst du eine überragende Marmelade haben.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine Profi-Küche für dieses Rezept. Die meisten Sachen hast du sicherlich zuhause. Ich liste dir auf, was wirklich hilfreich ist.

  • Ein großer Topf: Nimm einen mit dickem Boden, damit nichts anbrennt. Ich verwende einen Edelstahltopf, Alu kann die Säure angreifen.
  • Ein scharfes Messer: Die Quitten sind hart. Ein stumpfes Messer macht die Arbeit zur Qual. Ein gutes Kochmesser ist Gold wert.
  • Ein Sparschäler: Wenn du die Quitten schälen willst, ist ein Sparschäler dein bester Freund. Der Y-förmige ist super für die harte Schale.
  • Ein Schneidebrett: Am besten ein großes, damit du Platz hast.
  • Ein Kartoffelstampfer oder Pürierstab: Ich püriere die Marmelade nie komplett. Ich mag Stücke. Ein Kartoffelstampfer reicht völlig, um die Quitten etwas zu zerdrücken. Wenn du es glatt magst, nimm den Pürierstab, aber nur kurz.
  • Ein Schaumlöffel: Damit schöpfst du den entstehenden Schaum ab. Der Schaum ist zwar essbar, aber er trübt die Optik und kann die Marmelade später etwas krümelig machen.
  • Ein Trichter: Ein Marmeladentrichter mit weitem Auslauf ist perfekt, um die heiße Marmelade sauber in die Gläser zu füllen. Ohne Trichter kleckert man immer.
  • 4-5 Schraubgläser (ca. 200-250 ml): Die Gläser müssen sauber und unbedingt steril sein. Ich koche sie immer in kochendem Wasser für 5 Minuten aus oder gebe sie für 10 Minuten bei 100°C in den Backofen.

Ein Tipp aus meiner Küche: Wenn du keinen Marmeladentrichter hast, nimm eine saubere, abgeschnittene Plastikflasche als Trichter. Funktioniert fast genauso gut!

Zubereitung – Schritt für Schritt

Quittenmarmelade mit Zimt preparation steps

So, jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Und ich verrate dir auch, worauf du achten musst.

  1. Quitten vorbereiten (10 Minuten): Wasche die Quitten gründlich unter fließendem Wasser. Der Flaum auf der Schale lässt sich mit einem Küchentuch abreiben. Halbiere die Früchte dann und schneide sie in Viertel. Entferne das Kerngehäuse und die Blütenansätze. Die Quitten sind steinhart – da ist etwas Muskelarbeit gefragt. Schneide sie dann in etwa 1-2 cm große Würfel. Du musst nicht perfekt sein, die Stücke sollten nur nicht zu riesig sein, damit sie gleichmäßig garen.
  2. Quitten kochen (20 Minuten): Gib die Quittenwürfel in den großen Topf und füge den Zitronensaft und etwa 200 ml Wasser hinzu. Das Wasser verhindert, dass die Quitten im Topf anbrennen, bevor sie Saft ziehen. Bringe alles zum Kochen und lass es bei mittlerer Hitze für etwa 15-20 Minuten köcheln. Die Quitten sollten weich werden, aber nicht zerfallen. Du solltest sie mit einer Gabel leicht einstechen können. Rühre gelegentlich um.
  3. Zucker zugeben (5 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Gib den Gelierzucker zu den heißen Quitten und rühre so lange, bis er sich vollständig aufgelöst hat. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Achte darauf, dass keine Zuckerkristalle mehr am Topfboden zu sehen sind. Jetzt kommt der Moment, in dem die Masse anfängt, wunderbar zu duften.
  4. Kochen und Gelierprobe (5-10 Minuten): Bringe die Mischung unter ständigem Rühren wieder zum Kochen. Sobald sie sprudelnd kocht, lass sie für genau 4-5 Minuten kräftig weiterkochen. Ständiges Rühren ist jetzt Pflicht, sonst brennt dir der Zucker an! Nach der Kochzeit machst du die Gelierprobe: Gib einen Klecks der heißen Marmelade auf einen kalten Teller. Warte 30 Sekunden. Wenn die Masse beim Schieben des Tellers wellig stehen bleibt und nicht mehr flüssig auseinanderläuft, ist sie fertig. Wenn nicht, kochst du noch 1-2 Minuten und wiederholst die Probe.
  5. Zimt (und Vanille) zugeben (1 Minute): Nimm den Topf vom Herd. Rühre jetzt erst den Zimt (und optional das Vanillemark) unter. Warum erst jetzt? Weil die intensive Hitze das feine Aroma des Zimts zerstören würde. So bleibt er vollmundig und aromatisch.
  6. Schaum abschöpfen (2 Minuten): Mit dem Schaumlöffel schöpfst du den weißen Schaum von der Oberfläche. Das ist normal und kein Zeichen, dass etwas falsch ist. Der Schaum ist nur Luft und kann später die Haltbarkeit beeinträchtigen und die Optik trüben. Weg damit!
  7. In Gläser füllen (10 Minuten): Stelle die sterilisierten Gläser bereit. Fülle die heiße Marmelade mit dem Trichter bis knapp unter den Rand. Verschließe die Gläser sofort fest mit dem Deckel. Drehe sie für 5 Minuten auf den Kopf. Das erzeugt ein Vakuum und verlängert die Haltbarkeit enorm. Danach stellst du sie wieder richtig herum und lässt sie vollständig abkühlen.

Und schon bist du fertig! Hörst du dieses befriedigende „Plopp”-Geräusch beim Abkühlen? Das ist der Sound von Erfolg.

Tipps & Tricks für die perfekte Marmelade

Ich habe bei diesem Rezept einiges gelernt – oft durch Fehler. Damit du nicht dieselben machen musst, habe ich hier meine besten Tipps für dich.

  • Nicht zu lange kochen: Das ist der häufigste Fehler. Je länger du kochst, desto mehr Wasser verdampft und desto fester wird die Marmelade. Aber irgendwann karamellisiert der Zucker und die Marmelade schmeckt verbrannt. Vertraue auf die Gelierprobe, nicht auf die Uhr.
  • Die richtige Hitze: Koche die Marmelade nicht auf höchster Stufe. Ein kräftiges, aber gleichmäßiges Köcheln ist ideal. Zu starke Hitze führt dazu, dass der Zucker am Topfboden anbrennt, bevor die Marmelade überhaupt eindickt.
  • Rühren, rühren, rühren: Besonders nach der Zugabe des Zuckers. Ich habe es einmal geschafft, am Telefon zu quatschen und die Marmelade anzubrennen. Der ganze Topf war hinüber. Seitdem bin ich diszipliniert und rühre ununterbrochen, besonders am Boden entlang.
  • Die Gläser richtig sterilisieren: Das ist kein Hexenwerk, aber wichtig. Ich wasche die Gläser immer in der Spülmaschine bei 70°C und stelle sie dann für 10 Minuten bei 100°C in den Ofen. Die Deckel koche ich separat in einem Topf mit Wasser aus. So sind sie garantiert keimfrei.
  • Marmelade nicht zu spät füllen: Sobald die Marmelade fertig ist, musst du schnell sein. Wenn sie abkühlt, wird sie zäh und lässt sich nicht mehr gut in die Gläser füllen. Arbeite zügig, aber ohne Hektik.

Ein kleiner Fail aus meiner Anfangszeit: Ich habe die Quitten einmal nicht weich genug gekocht, bevor ich den Zucker dazugegeben habe. Die Marmelade war dann zwar fest, aber die Fruchtstücke waren steinhart. Also: Die Quitten müssen wirklich weich sein, bevor der Zucker kommt!

Variationen & Abwandlungen

Dieses Grundrezept ist schon fantastisch, aber man kann es wunderbar variieren. Ich habe ein paar Versionen ausprobiert und jede hat ihren eigenen Charme.

  • Quitten-Ingwer-Marmelade: Schäle ein etwa 2 cm großes Stück Ingwer und reibe es fein. Gib es zusammen mit dem Zimt in die fertige Marmelade. Die Schärfe des Ingwers ist ein toller Kontrast zur Süße der Quitte. Perfekt zu einem herzhaften Käsebrot!
  • Quitten-Rosmarin-Marmelade: Koche einen Zweig frischen Rosmarin mit den Quitten mit. Nimm ihn vor dem Abfüllen wieder heraus. Das gibt eine ganz edle, fast herzhafte Note. Diese Marmelade ist der Hammer zu Wildgerichten oder auf einem Bruschetta mit Ziegenkäse.
  • Quitten-Apfel-Marmelade: Ersetze die Hälfte der Quitten durch säuerliche Äpfel (z.B. Boskop oder Granny Smith). Die Äpfel bringen mehr Flüssigkeit und eine frische Säure. Die Marmelade wird etwas weicher, aber sehr fruchtig.
  • Die vegane Variante: Dieses Rezept ist bereits vegan, wenn du auf den Gelierzucker achtest. Die meisten Gelierzucker sind pflanzlich, aber ein paar Marken verwenden tierische Fette als Trennmittel. Schau einfach auf die Verpackung.
  • Die zuckerfreie Variante: Du kannst speziellen Gelierzucker für Diabetiker verwenden. Die Marmelade wird dann etwas weniger fest und hat einen anderen Geschmack, funktioniert aber erstaunlich gut.

Meine persönliche Lieblingsvariante ist die mit Ingwer. Sie hat so einen frischen Kick, der einen morgens richtig wach macht. Probiere es aus!

Servieren & Aufbewahren

Du hast die Marmelade gemacht – und jetzt? Hier erfährst du, wie du sie am besten genießt und wie lange du etwas davon hast.

  • Servieren: Am besten schmeckt die Marmelade bei Zimmertemperatur. Nimm sie also etwa 15 Minuten vor dem Frühstück aus dem Kühlschrank. Sie passt perfekt auf ein frisches Brötchen, auf einen warmen Croissant oder auf einen dicken Toast mit Butter. Aber auch zu Pfannkuchen, Waffeln oder Joghurt ist sie ein Traum.
  • Kombinationen: Ein Glas dieser Marmelade ist ein tolles Geschenk. Packe es zusammen mit einem Fläschchen Holunderblütensirup oder einem Glas Honig in einen Korb. Oder serviere sie zu einer Käseplatte – sie harmoniert wunderbar mit würzigem Blauschimmelkäse oder mildem Brie.
  • Aufbewahrung: Ungeöffnet und kühl und dunkel gelagert (Vorratskammer, Keller) hält sich die Marmelade mindestens ein Jahr. Einmal geöffnet, gehört sie in den Kühlschrank. Dort ist sie bei sauberer Entnahme (immer einen sauberen Löffel verwenden!) etwa 4-6 Wochen haltbar.
  • Einfrieren: Ja, das geht! Fülle die Marmelade in gefriergeeignete Behälter (nicht ganz voll, sie dehnt sich aus) und friere sie ein. So hält sie sich bis zu 6 Monate. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas wässriger sein, rühre sie einfach gut durch.

Ein Tipp von mir: Die Marmelade schmeckt am zweiten oder dritten Tag oft noch besser, weil sich die Aromen richtig verbinden können. Also keine Sorge, wenn du nicht alles sofort aufisst – sie wird nur besser!

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Natürlich ist Marmelade nicht das gesündeste Lebensmittel, aber sie hat auch ihre guten Seiten. Hier ein kleiner Überblick.

  • Quitten: Quitten sind reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. Sie unterstützen die Verdauung und stärken das Immunsystem. Das enthaltene Pektin ist gut für die Darmflora.
  • Zimt: Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. (Achtung: In großen Mengen kann Cassia-Zimt schädlich sein, daher lieber Ceylon-Zimt verwenden.)
  • Zucker: Ja, Zucker ist drin. Aber durch die Verwendung von Gelierzucker 2:1 ist der Zuckergehalt geringer als bei vielen gekauften Marmeladen. Außerdem bestimmst du selbst, was reinkommt – keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen.

Ungefähre Nährwerte pro Esslöffel (ca. 20g):

  • Kalorien: 45 kcal
  • Kohlenhydrate: 11g
  • davon Zucker: 10g
  • Ballaststoffe: 0,5g
  • Fett: 0g
  • Eiweiß: 0g

Allergene: Dieses Rezept ist glutenfrei, laktosefrei und vegan. Es enthält keine Nüsse. Achte bei gekauftem Gelierzucker auf mögliche Spuren von Weizen oder anderen Allergenen.

Ich sehe diese Marmelade als einen kleinen, bewussten Genuss. Ein Löffel davon auf dem Frühstücksbrot ist kein Sündenfall, sondern ein Stück selbstgemachtes Glück. Und das ist doch was wert, oder?

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Hier beantworte ich die Fragen, die mir am häufigsten zu diesem Rezept gestellt werden.

Kann ich auch andere Früchte mit den Quitten mischen?

Ja, absolut! Äpfel und Birnen passen hervorragend. Aber auch eine Handvoll Preiselbeeren oder Brombeeren gibt der Marmelade eine tolle Farbe und Säure. Achte nur darauf, dass die Hauptmenge der Früchte aus Quitten besteht, da sie das meiste Pektin liefern.

Warum wird meine Marmelade nicht fest?

Das kann mehrere Gründe haben. Entweder hast du die Gelierprobe nicht richtig gemacht, die Quitten waren zu wässrig (selten) oder du hast zu wenig Zucker verwendet. Manchmal hilft es, die Marmelade noch einmal mit etwas Zitronensaft aufzukochen. Ein Trick: Gib einen Schuss Apfelsaft mit viel Pektin dazu.

Muss ich die Quitten schälen?

Nein, das ist nicht zwingend nötig. Die Schale enthält viel Pektin und Farbe. Wenn du die Marmelade aber besonders fein und glatt haben möchtest, solltest du sie schälen. Ich persönlich mag die Stücke, also lasse ich die Schale meist dran.

Wie lange muss ich die Marmelade kochen?

Pauschal kann ich das nicht sagen, da es auf die Menge und die Hitze ankommt. Die Faustregel ist: Nach dem Aufkochen des Zuckers etwa 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Aber die Gelierprobe ist immer der sicherste Weg. Vertraue deinen Sinnen und der Probe!

Kann ich die Marmelade auch im Thermomix oder im Schnellkochtopf zubereiten?

Ja, das ist möglich. Im Thermomix kochst du sie nach dem Standard-Marmeladen-Programm. Im Schnellkochtopf verkürzt sich die Garzeit der Quitten auf etwa 5-8 Minuten. Achte aber darauf, dass du den Zucker erst nach dem Garen zugibst, sonst kann der Topf überkochen.

Fazit – Warum du diese Marmelade sofort machen solltest

Diese hausgemachte Quittenmarmelade mit Zimt ist mehr als nur ein Brotaufstrich. Sie ist ein kleines Stück Herbst im Glas, ein Beweis dafür, dass aus einfachen Zutaten etwas ganz Besonderes entstehen kann. Sie ist das perfekte Geschenk, der Retter in der Not und der Star auf jedem Frühstückstisch. Sie ist einfach, aromatisch und unglaublich befriedigend – genau das, was gutes Essen ausmacht.

Ich liebe es, wie die Küche duftet, wenn sie kocht, und wie die Gläser zufrieden „ploppen”, wenn sie sich verschließen. Es ist ein kleines Ritual, das mich jedes Mal aufs Neue glücklich macht. Und ich hoffe, dass es dir genauso geht. Probiere es aus! Experimentiere mit den Variationen und finde deine Lieblingskombination. Mach sie zu deiner eigenen.

Hast du die Marmelade schon ausprobiert? Oder hast du eine eigene Variante entwickelt? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren davon erzählst. Teile deine Erfahrungen, deine Bilder und deine Tipps mit mir! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit deinen Freunden und deiner Familie. Denn gutes Essen will geteilt werden. Bis zum nächsten Mal in der Küche!

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Quittenmarmelade mit Zimt recipe

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Hausgemachte Quittenmarmelade mit Zimt – Einfach & perfekt

Diese hausgemachte Quittenmarmelade mit Zimt ist ein einfaches und aromatisches Rezept, das in weniger als einer Stunde fertig ist. Perfekt als Geschenk oder für den eigenen Frühstückstisch.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 30 Minuten
  • Total Time: 45 Minuten
  • Yield: 4-5 Gläser à 200-250 ml 1x
  • Category: Frühstück, Brotaufstrich
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg Quitten
  • 500 g Gelierzucker (2:1)
  • Saft einer Zitrone
  • 12 TL gemahlener Zimt (Ceylon-Zimt empfohlen)
  • Optional: 1 Vanilleschote

Instructions

  1. Quitten vorbereiten: Quitten waschen, den Flaum abreiben, halbieren, vierteln, Kerngehäuse und Blütenansätze entfernen. In 1-2 cm große Würfel schneiden.
  2. Quitten kochen: Quittenwürfel mit Zitronensaft und 200 ml Wasser in einen großen Topf geben. Zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind.
  3. Zucker zugeben: Topf vom Herd nehmen, Gelierzucker zugeben und rühren, bis er sich vollständig aufgelöst hat (ca. 2-3 Minuten).
  4. Kochen und Gelierprobe: Mischung unter ständigem Rühren wieder zum Kochen bringen und 4-5 Minuten sprudelnd kochen lassen. Gelierprobe machen: Einen Klecks auf einen kalten Teller geben, nach 30 Sekunden sollte die Masse wellig stehen bleiben.
  5. Zimt (und Vanille) zugeben: Topf vom Herd nehmen, Zimt und optional Vanillemark unterrühren.
  6. Schaum abschöpfen: Weißen Schaum mit einem Schaumlöffel von der Oberfläche entfernen.
  7. In Gläser füllen: Heiße Marmelade mit einem Trichter in sterilisierte Gläser füllen, sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Dann wieder richtig herum stellen und vollständig abkühlen lassen.

Notes

Die Quitten müssen vor der Zuckerzugabe weich sein, sonst werden die Stücke hart. Zimt erst am Ende zugeben, damit das Aroma erhalten bleibt. Gläser vorher sterilisieren (10 Minuten bei 100°C im Ofen oder 5 Minuten in kochendem Wasser).

Nutrition

  • Serving Size: 1 Esslöffel (ca. 20
  • Calories: 45
  • Sugar: 10
  • Carbohydrates: 11
  • Fiber: 0.5

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