Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Schnelles Hackfleisch-Chili: Das Beste in 20 Minuten

Fertig in 20 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Eigentlich sollte es ein langsames, stundenlang köchelndes Chili con Carne werden. Ich hatte mir das so schön vorgestellt: ein verregneter Sonntag, die gute Pfanne, der Duft von Kreuzkümmel, der durch die ganze Wohnung zieht. Mein Plan war, Rinderhack langsam anzubraten, Bohnen und Mais dazuzugeben und dann stundenlang vor mich hin köcheln zu lassen. Das war der Plan.

Dann kam der Anruf von meiner Schwester. „Ich bin in einer Stunde da, hast du was zu essen da?“ Klar, dachte ich. Ich habe ja das Chili. Nur dass ich nicht bedacht hatte, dass ich das Rinderhack noch nicht einmal angebraten hatte. Die Bohnen waren noch in der Dose. Mein Chili-Traum war geplatzt. Ich stand in der Küche, schaute auf die Uhr und dann auf das Hackfleisch. Panik? Ja, ein bisschen. Verzweiflung? Auf jeden Fall.

Also schmiss ich alles, was ich in die Hand bekam, in einen Topf. Kein stundenlanges Köcheln, kein Geduldsspiel. Ich wollte einfach nur, dass es schmeckt und dass meine Schwester nicht denkt, ich hätte die Kochkunst verlernt. Und wisst ihr was? Was dabei rauskam, war nicht nur essbar. Es war verdammt gut. So gut, dass ich mir notiert habe, was ich gemacht habe. Dieses schnelle Hackfleisch-Chili in 20 Minuten ist seitdem mein Geheimtipp für genau solche Momente. Vielleicht kennt ihr das ja – wenn das Leben dazwischenfunkt, aber der Magen knurrt.

Warum ihr dieses Rezept lieben werdet

Ich habe dieses Rezept inzwischen bestimmt zwanzig Mal gemacht. Nicht, weil ich es musste, sondern weil es einfach funktioniert. Es ist der Beweis, dass guter Geschmack keine Stunde am Herd braucht. Hier sind die Gründe, warum es bei mir und allen, die es probiert haben, auf der „Immer-wieder-Liste“ steht:

  • Schnell & einfach: In genau 20 Minuten steht das fertige Chili auf dem Tisch. Perfekt für diese Abende, an denen die Zeit knapp ist, aber der Hunger groß.
  • Einfache Zutaten: Alles, was ihr braucht, habt ihr wahrscheinlich schon im Vorratsschrank oder bekommt es im nächsten Supermarkt. Keine ausgefallenen Gewürze, kein stundenlanges Suchen.
  • Perfekt für stressige Abende: Ob nach der Arbeit, vor dem Sport oder wenn die Kinder unerwartet Besuch mitbringen – dieses Chili rettet den Abend. Es ist ein echtes „Notfall-Rezept“.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand „Nein“ zu einem Teller Chili gesagt hat. Die Kombination aus herzhaftem Hack, süßem Mais und den würzigen Bohnen kommt bei jedem gut an.
  • Unglaublich lecker: Der Geschmack ist tief und würzig, obwohl es so schnell geht. Das Geheimnis liegt in der richtigen Technik beim Anbraten und den perfekt abgestimmten Gewürzen. Es schmeckt nicht wie ein „schnelles“ Gericht, sondern wie ein richtig gutes Chili.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Kombination aus Zeitersparnis und Geschmackstiefe. Ich habe lange nach einer Methode gesucht, die beides vereint. Dieses Chili ist mein bester Kompromiss – und ehrlich gesagt, vermisse ich die stundenlange Köchelei kein bisschen.

Welche Zutaten ihr braucht

Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber wirkungsvollen Zutaten. Jede Komponente hat eine Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein rundes, sättigendes Gericht. Ihr werdet sehen, das meiste habt ihr bestimmt zu Hause.

Für das Chili

  • 500 g Rinderhackfleisch (alternativ gemischtes Hack oder Geflügelhack)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt (oder durchgepresst)
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g) – ich nehme am liebsten die von Mutti, sie haben ein tolles Aroma
  • 1 Dose Kidneybohnen (400 g), abgetropft und abgespült
  • 1 Dose Mais (200 g), abgetropft
  • 2 EL Tomatenmark (für die Tiefe)
  • 1 rote Paprikaschote, gewürfelt (optional, für mehr Gemüse)

Für die Gewürzmischung

Schnelles Hackfleisch-Chili preparation steps

  • 2 TL Chilipulver (mild oder scharf, je nach Vorliebe)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen (das gibt das typische Chili-Aroma)
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • ½ TL Oregano, getrocknet
  • ½ TL Cayennepfeffer (optional, für die Schärfe)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zucker (rundet die Säure der Tomaten ab)

Zum Servieren (optional, aber empfohlen)

  • Sauerrahm oder griechischer Joghurt
  • Frischer Koriander oder Petersilie, gehackt
  • Geriebener Käse (Cheddar oder Gouda)
  • Nachos oder Reis

Ein Tipp von mir: Achtet beim Kauf der Kidneybohnen auf die Marke. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass günstige Bohnen manchmal etwas mehlig schmecken. Die von Bonduelle oder der Eigenmarke von Rewe sind bisher immer gut gewesen. Und wenn ihr keine Dose Mais mögt, nehmt einfach Tiefkühl-Mais – der ist genauso gut und oft sogar knackiger.

Substitutionen: Wenn ihr kein Rinderhack mögt, ist Hähnchenhack eine tolle Alternative. Für eine vegetarische Version könnt ihr das Hack durch eine zweite Dose Bohnen (z.B. schwarze Bohnen) und etwas Räuchertofu ersetzen. Das funktioniert überraschend gut!

Benötigte Ausrüstung

Für dieses Rezept braucht ihr keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich bin ein Fan von einfachen Werkzeugen, die ihre Arbeit gut machen.

  • Ein großer Topf oder eine tiefe Pfanne: Ich verwende am liebsten einen Gusseisentopf. Er speichert die Hitze super und das Anbraten gelingt perfekt. Eine beschichtete Pfanne tut es aber auch.
  • Ein scharfes Messer: Zwiebeln und Knoblauch lassen sich damit viel leichter und präziser schneiden. Ein stumpfes Messer ist nur frustrierend.
  • Ein Schneidebrett: Am besten aus Holz oder Kunststoff – beides erfüllt seinen Zweck.
  • Ein Holzlöffel oder ein Pfannenwender: Zum Anbraten des Hacks und zum Umrühren. Ich schwöre auf meinen alten Holzlöffel, er ist schon bei unzähligen Chilis dabei gewesen.
  • Ein Dosenöffner: Falls eure Dosen keinen Aufreißdeckel haben.
  • Ein Messbecher: Für die Brühe oder das Wasser.

Budget-Tipp: Ein guter, schwerer Topf muss nicht teuer sein. Ich habe meinen Gusseisentopf vor Jahren im Angebot bei einem Discounter gekauft. Er hält ewig und ist sein Geld wert. Wenn ihr erst anfangt, reicht eine gute beschichtete Pfanne völlig aus.

Zubereitungsmethode

Los geht’s! Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr in 20 Minuten ein fantastisches Chili auf den Tisch zaubert. Keine Sorge, es ist wirklich einfach.

  1. Vorbereitung ist alles: Bevor ihr mit dem Kochen beginnt, hackt ihr die Zwiebel und den Knoblauch. Schneidet die Paprika in kleine Würfel. Öffnet die Dosen und lasst die Bohnen und den Mais in einem Sieb abtropfen. Mischt alle Gewürze (Chilipulver, Kreuzkümmel, Paprika, Oregano, Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer) in einer kleinen Schüssel. Das spart später Zeit und ihr müsst nicht hektisch nach den Gewürzen suchen.
  2. Das Hack anbraten: Stellt den großen Topf auf den Herd und erhitzt ihn auf hoher Stufe. Gebt einen Schuss Öl hinein (ich nehme Rapsöl, es verträgt hohe Hitze). Sobald das Öl heiß ist, gebt ihr das Hackfleisch hinein. Wichtig: Drückt das Hack mit dem Holzlöffel flach, damit es eine schöne Bräunung bekommt. Lasst es 3-4 Minuten ungestört brutzeln, bis es von unten schön braun ist. Dann erst umrühren! Mein Tipp: Wenn ihr das Hack zu früh bewegt, wird es grau und kocht nur, statt zu bräunen. Die Bräunung ist der Schlüssel zu einem intensiven Geschmack.
  3. Das Gemüse anschwitzen: Sobald das Hack schön gebräunt ist, gebt ihr die gewürfelte Zwiebel und den Knoblauch dazu. Rührt alles gut um und brat es für etwa 2 Minuten mit an, bis die Zwiebeln glasig sind. Dann kommt die Paprika dazu – falls ihr sie verwendet. Sie braucht nur eine Minute, um etwas von ihrer Bissfestigkeit zu verlieren.
  4. Das Tomatenmark anrösten: Jetzt kommt der Trick für die Tiefe: Gebt das Tomatenmark in die Mitte des Topfes und lasst es für 30 Sekunden anrösten, während ihr ständig umrührt. Das entfaltet das Aroma des Tomatenmarks enorm. Es riecht jetzt schon himmlisch!
  5. Die Gewürze einrühren: Streut die vorbereitete Gewürzmischung über das Hack und das Gemüse. Rührt alles gut unter, sodass sich die Gewürze gleichmäßig verteilen. Lasst das Ganze noch eine Minute mitbraten – die Gewürze werden dadurch viel aromatischer.
  6. Die Flüssigkeit hinzufügen: Gießt die stückigen Tomaten aus der Dose dazu. Füllt die leere Tomatendose zur Hälfte mit Wasser (ca. 200 ml) und gießt das auch in den Topf. Das holt die letzten Tomatenreste aus der Dose und gibt dem Chili die richtige Konsistenz. Rührt alles gut um.
  7. Bohnen und Mais dazu: Gebt die abgetropften Kidneybohnen und den Mais in den Topf. Rührt alles vorsichtig unter, damit die Bohnen nicht zerfallen.
  8. Aufkochen und ziehen lassen: Bringt das Chili zum Kochen, reduziert dann die Hitze auf mittlere Stufe und lasst es für 5-7 Minuten köcheln. Rührt gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Das Chili sollte jetzt schön eindicken. Wenn es zu dick wird, gebt einfach noch einen Schuss Wasser dazu.
  9. Abschmecken und verfeinern: Nach der Kochzeit schmeckt ihr das Chili mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab. Der Zucker ist wichtig – er nimmt die Säure der Tomaten und macht den Geschmack rund. Wenn ihr es schärfer mögt, gebt noch etwas Cayennepfeffer dazu. Ein Spritzer Zitronensaft oder ein Schuss Worcestershiresauce (wenn ihr sie habt) geben dem Chili den letzten Pfiff.
  10. Servieren: Nehmt den Topf vom Herd. Lasst das Chili eine Minute ruhen, dann serviert es in tiefen Tellern. Ein Klecks Sauerrahm, etwas frischer Koriander und ein paar Nachos dazu – perfekt!

Das war’s! In genau 20 Minuten habt ihr ein Chili, das nach mehr schmeckt. Die Konsistenz ist sämig, aber nicht zu dick, und der Geschmack ist überraschend komplex für die kurze Zeit.

Kochtipps & Techniken

Im Laufe der Jahre habe ich ein paar Dinge gelernt, die den Unterschied zwischen einem guten und einem großartigen Chili ausmachen. Hier sind meine besten Tipps:

  • Die richtige Hitze beim Anbraten: Das ist der häufigste Fehler. Viele braten das Hack bei mittlerer Hitze an und wundern sich, dass es grau wird. Nehmt hohe Hitze! Der Topf muss richtig heiß sein, bevor das Hack hineinkommt. Nur so entsteht die leckere Kruste, die dem Chili den herzhaften Geschmack gibt.
  • Nicht zu viel umrühren: Ich weiß, es ist verlockend, ständig im Topf zu rühren. Aber lasst das Hack in Ruhe brutzeln! Wenn ihr es zu früh bewegt, reißt ihr die Kruste auf und das Fleisch gibt Flüssigkeit ab. Dann kocht es, statt zu braten. Geduld ist hier der Schlüssel.
  • Das Tomatenmark nicht vergessen: Das Anrösten des Tomatenmarks ist mein Geheimtipp für mehr Tiefe. Es karamellisiert leicht und entwickelt ein intensives, fast schon süßliches Aroma. Das könnt ihr bei jedem Gericht mit Tomatenbasis anwenden – ob Bolognese oder Suppe.
  • Die Gewürze mitbraten: Genau wie das Tomatenmark entfalten auch die Gewürze ihr volles Aroma, wenn sie kurz im heißen Fett mitbraten. Streut sie nicht einfach in die Flüssigkeit, sondern gebt ihnen eine Minute Zeit im Topf. Der Unterschied ist enorm.
  • Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, die Bohnen abzuspülen. Das Chili war eine einzige, schleimige Pampe. Die Flüssigkeit in der Dose enthält Stärke und oft auch Salz. Also: Bohnen immer gut abspülen! Das ist eine kleine Extraarbeit, die sich lohnt.

Multitasking-Tipp: Während das Chili köchelt, könnt ihr den Reis kochen oder die Nachos auf einem Blech im Ofen knusprig backen. So ist alles gleichzeitig fertig.

Variationen & Anpassungen

Dieses Rezept ist ein echter Allrounder. Ich habe es schon in unzähligen Varianten ausprobiert und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind meine Lieblingsideen:

  • Vegetarisches Chili: Ersetzt das Hackfleisch einfach durch eine zusätzliche Dose schwarze Bohnen und 200 g zerbröselten Räuchertofu. Den Tofo bratet ihr genau wie das Hack an, bis er schön knusprig ist. Das gibt eine tolle Textur.
  • Extra scharfes Chili: Für alle, die es lieben, wenn der Schweiß auf der Stirn steht: Verwendet scharfes Chilipulver und gebt zusätzlich eine gehackte frische Chili (z.B. eine rote Thai-Chili) mit den Zwiebeln dazu. Ein Schuss Tabasco am Ende rundet die Schärfe ab.
  • Low-Carb-Version: Lasst den Mais einfach weg. Er ist der einzige nennenswerte Kohlenhydratlieferant im Chili. Serviert das Ganze auf einem Bett aus gebratenem Blumenkohlreis oder einfach pur mit einem Klecks Sauerrahm.
  • Mexikanischer Twist: Gebt einen halben Teelöffel gemahlenen Koriander (Koriandersamen) zu den Gewürzen und ersetzt das Wasser durch eine halbe Dose Bier (ein helles Lagerbier). Das Bier verleiht dem Chili eine malzige Note. Köchelt es dann eine Minute länger, damit der Alkohol verfliegt.
  • Süßkartoffel-Chili: Eine meiner liebsten Variationen: Würfelt eine mittelgroße Süßkartoffel (ca. 200 g) in kleine Stücke und gebt sie mit den Tomaten dazu. Sie braucht etwas länger zum Garen, also lasst das Chili dann 10 Minuten statt 5 Minuten köcheln. Die Süße der Kartoffel harmoniert perfekt mit der Schärfe.

Meine persönliche Lieblingsvariation: Ich habe einmal eine halbe Tasse Kaffee (den Rest vom Frühstück) ins Chili gegeben. Klingt komisch, oder? Aber der Kaffee unterstreicht die herzhaften, fast schokoladigen Noten des Chilis. Probiert es mal aus – ihr werdet überrascht sein!

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Ein gutes Chili verdient die richtige Bühne. Hier sind meine Tipps, wie ihr es am besten serviert und wie ihr Reste clever verwertet.

Servieren: Das Chili schmeckt am besten heiß, direkt aus dem Topf. Füllt es in tiefe Teller oder Schüsseln. Ein Klecks Sauerrahm oder griechischer Joghurt kühlt die Schärfe ab und sorgt für eine cremige Note. Streut frischen Koriander oder glatte Petersilie darüber – das gibt Farbe und Frische. Geriebener Cheddar oder Gouda ist natürlich auch immer eine gute Idee. Dazu passen knusprige Nachos, ein Stück Baguette oder einfach Reis. Ich persönlich liebe es mit einem Klecks Avocado-Creme.

Aufbewahrung: Das Chili lässt sich wunderbar vorbereiten. Es hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter für 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch besser, wenn es einen Tag durchgezogen ist. Die Aromen haben dann Zeit, sich richtig zu verbinden.

Einfrieren: Chili ist ein perfektes Gericht zum Einfrieren. Füllt es in portionsgerechte Gefrierbeutel oder -dosen. Es hält sich im Tiefkühler für mindestens 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank legen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen.

Wiederaufwärmen: Gebt das Chili in einen Topf und erhitzt es bei mittlerer Hitze. Rührt gelegentlich um. Wenn es zu dick geworden ist, gebt einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazu. In der Mikrowelle geht es auch, aber ich finde, der Geschmack ist im Topf besser. Tipp: Wenn ihr es aufwärmt, gebt noch einen frischen Klecks Sauerrahm dazu – das macht es wieder richtig cremig.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Dieses Chili ist nicht nur schnell und lecker, sondern auch überraschend ausgewogen. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen, ohne Beilagen):

Nährwert Pro Portion
Kalorien ca. 420 kcal
Eiweiß ca. 32 g
Fett ca. 18 g
Kohlenhydrate ca. 28 g
Ballaststoffe ca. 10 g

Warum dieses Chili gut für euch ist: Die Kidneybohnen sind eine fantastische Ballaststoffquelle. Sie halten lange satt und unterstützen die Verdauung. Das Rinderhack liefert hochwertiges Eiweiß und Eisen – besonders wichtig für eine ausgewogene Ernährung. Das Lycopin aus den Tomaten ist ein starkes Antioxidans, und durch das kurze Kochen bleibt mehr davon erhalten als bei stundenlangem Köcheln.

Allergene: Dieses Rezept ist glutenfrei (achtet bei den Gewürzen auf eventuelle Zusätze) und laktosefrei, wenn ihr den Sauerrahm weg lasst oder eine vegane Alternative verwendet. Es enthält kein Ei und keine Nüsse.

Meine persönliche Perspektive: Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich achte darauf, was ich esse. Dieses Chili ist für mich der Beweis, dass „schnell“ nicht „ungesund“ bedeutet. Es steckt voller guter Zutaten, macht satt und glücklich – und das in nur 20 Minuten. Das ist für mich ein rundum gelungenes Gericht.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich das Chili auch mit Tofu zubereiten?

Ja, absolut! Zerbröselt 200 g Räuchertofu und brat ihn genau wie das Hackfleisch an. Er wird schön knusprig und nimmt die Gewürze super auf. Das ist meine liebste vegetarische Variante.

Das Chili ist zu dünn geworden. Was kann ich tun?

Kein Problem! Lasst es einfach bei offenem Deckel noch 2-3 Minuten länger köcheln, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ihr könnt auch einen Esslöffel Tomatenmark einrühren, das bindet die Flüssigkeit zusätzlich.

Kann ich das Chili auch im Slow Cooker zubereiten?

Ja, das geht. Brat Hack und Gemüse wie beschrieben an, gib alles in den Slow Cooker und lass es auf niedriger Stufe 4-6 Stunden ziehen. Der Geschmack wird noch intensiver, aber die 20-Minuten-Version ist natürlich viel schneller.

Wie mache ich das Chili weniger scharf?

Verwendet mildes Chilipulver und lasst den Cayennepfeffer einfach weg. Ein Klecks Sauerrahm oder Joghurt mildert die Schärfe zusätzlich. Ihr könnt auch einen Schuss Milch oder einen Löffel Sahne unterrühren.

Kann ich das Chili auch mit Hackfleisch vom Vortag machen?

Ja, aber brat es dann nicht noch einmal an, sondern gib es einfach zu den Zutaten dazu. Das spart noch mehr Zeit. Achte nur darauf, dass das Hackfleisch gut durcherhitzt wird, bevor du es servierst.

Fazit

Dieses schnelle Hackfleisch-Chili ist für mich mehr als nur ein Rezept. Es ist eine kleine Lebensversicherung für die Tage, an denen die Zeit knapp ist, der Kühlschrank leer aussieht und der Magen trotzdem laut knurrt. Es ist der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas richtig Gutes zu kochen. Die Kombination aus saftigem Hack, würzigen Bohnen und dem süßen Mais ist einfach unschlagbar – und das in nur 20 Minuten.

Ich liebe es, wie flexibel dieses Rezept ist. Ihr könnt es scharf machen oder mild, mit oder ohne Paprika, mit Rind oder vegetarisch. Es passt sich euren Vorlieben an und wird trotzdem immer ein Erfolg. Probiert es aus, spielt damit herum und macht es zu eurem eigenen. Vielleicht entdeckt ihr ja auch eure eigene Lieblingsvariation – so wie ich die mit dem Kaffee entdeckt habe.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir unten in den Kommentaren erzählt, wie es euch geschmeckt hat oder welche Zutaten ihr noch dazugegeben habt. Teilt das Rezept gerne mit Freunden, die auch mal schnell etwas Leckeres brauchen. Und denkt dran: Nicht jedes gute Essen braucht Zeit – manchmal reichen 20 Minuten und eine Prise Mut. Guten Appetit!

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Schnelles Hackfleisch-Chili recipe

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Schnelles Hackfleisch-Chili: Das Beste in 20 Minuten

Ein schnelles und würziges Hackfleisch-Chili, das in nur 20 Minuten zubereitet ist. Perfekt für stressige Abende, wenn die Zeit knapp ist, aber der Hunger groß.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Hauptgericht
  • Cuisine: Mexikanisch

Ingredients

Scale
  • 500 g Rinderhackfleisch (alternativ gemischtes Hack oder Geflügelhack)
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt (oder durchgepresst)
  • 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
  • 1 Dose Kidneybohnen (400 g), abgetropft und abgespült
  • 1 Dose Mais (200 g), abgetropft
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 rote Paprikaschote, gewürfelt (optional)
  • 2 TL Chilipulver (mild oder scharf)
  • 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
  • 1 TL Paprikapulver, edelsüß
  • ½ TL Oregano, getrocknet
  • ½ TL Cayennepfeffer (optional)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • 1 Prise Zucker
  • Öl zum Anbraten (z.B. Rapsöl)
  • 200 ml Wasser (oder mehr nach Bedarf)
  • Zum Servieren: Sauerrahm oder griechischer Joghurt, frischer Koriander oder Petersilie, geriebener Käse (Cheddar oder Gouda), Nachos oder Reis

Instructions

  1. Vorbereitung: Zwiebel und Knoblauch hacken. Paprika in kleine Würfel schneiden. Bohnen und Mais in einem Sieb abtropfen lassen. Alle Gewürze (Chilipulver, Kreuzkümmel, Paprika, Oregano, Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer) in einer kleinen Schüssel mischen.
  2. Hack anbraten: Einen großen Topf auf hoher Stufe erhitzen und einen Schuss Öl hineingeben. Das Hackfleisch hineingeben und mit einem Holzlöffel flach drücken. 3-4 Minuten ungestört brutzeln lassen, bis es von unten schön braun ist. Dann umrühren.
  3. Gemüse anschwitzen: Zwiebel und Knoblauch zum Hack geben und etwa 2 Minuten mitbraten, bis die Zwiebeln glasig sind. Paprika dazugeben und eine weitere Minute mitbraten.
  4. Tomatenmark anrösten: Das Tomatenmark in die Mitte des Topfes geben und 30 Sekunden unter ständigem Rühren anrösten.
  5. Gewürze einrühren: Die vorbereitete Gewürzmischung über das Hack und Gemüse streuen und gut unterrühren. Eine Minute mitbraten.
  6. Flüssigkeit hinzufügen: Die stückigen Tomaten aus der Dose dazugießen. Die leere Tomatendose zur Hälfte mit Wasser (ca. 200 ml) füllen und ebenfalls in den Topf geben. Alles gut umrühren.
  7. Bohnen und Mais dazu: Die abgetropften Kidneybohnen und den Mais in den Topf geben und vorsichtig unterrühren.
  8. Aufkochen und ziehen lassen: Das Chili zum Kochen bringen, dann die Hitze auf mittlere Stufe reduzieren und 5-7 Minuten köcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Bei Bedarf etwas Wasser hinzufügen.
  9. Abschmecken und verfeinern: Das Chili mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Nach Wunsch mit Cayennepfeffer, Zitronensaft oder Worcestershiresauce verfeinern.
  10. Servieren: Den Topf vom Herd nehmen, das Chili eine Minute ruhen lassen und dann in tiefen Tellern servieren. Mit Sauerrahm, frischem Koriander und Nachos oder Reis garnieren.

Notes

Das Chili lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag noch besser. Es kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt oder eingefroren werden (mindestens 3 Monate haltbar). Beim Wiederaufwärmen bei Bedarf etwas Wasser oder Brühe hinzufügen. Für eine vegetarische Variante das Hack durch eine zusätzliche Dose schwarze Bohnen und 200 g zerbröselten Räuchertofu ersetzen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (von 4)
  • Calories: 420
  • Sugar: 8
  • Sodium: 800
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 6
  • Carbohydrates: 28
  • Fiber: 10
  • Protein: 32

Keywords: Chili, Hackfleisch, schnell, einfach, 20 Minuten, Chili con Carne, Rinderhack, Kidneybohnen, Mais, Abendessen, Notfall-Rezept

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