Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Gemütlicher Apfel-Zimt-Porridge: Bestes Wohlfühl-Frühstück mit Crunch

Fertig in 20 Minuten
Portionen 2 Portionen
Schwierigkeitsgrad Easy

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Es gab mal ein winziges Café in der Seitenstraße hinter dem Hauptmarkt, das den besten Porridge der Stadt machte. „Goldener Apfel“ hieß der Laden, und die Besitzerin, eine ältere Dame mit Namen Greta, zauberte jeden Morgen eine Schüssel Wärme, die einfach unvergesslich war. Als das Café vor zwei Jahren schloss – Greta ging in Rente –, war ich ehrlich gesagt ein bisschen traurig. Ich meine, wo sollte ich jetzt meinen morgendlichen Glücksmoment finden? Nach etwa zwölf Versuchen – manche waren matschig, andere zu süß, einer sogar verbrannt (ja, wirklich) – habe ich es endlich geknackt. Dieser gemütliche Apfel-Zimt-Porridge mit Walnüsse-Crunch schmeckt genau wie damals, nur dass ich ihn jetzt in meiner eigenen Küche mache. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein bestimmtes Gericht einfach nach Zuhause schmeckt, obwohl du es zum ersten Mal selbst gekocht hast.

Die Kombination aus weichen, zimtigen Äpfeln und dem knackigen Walnuss-Crunch ist einfach himmlisch. Es ist dieses Frühstück, das dich von innen wärmt und dir das Gefühl gibt, dass heute alles gut wird. Ich hab mich richtig reingehängt, um die perfekte Balance zu finden – nicht zu süß, nicht zu wässrig, mit genau der richtigen Menge an Biss. Und jetzt, wo ich es endlich perfektioniert habe, will ich es mit dir teilen. Denn gutes Essen ist doch am besten, wenn man es weitergibt, oder?

Warum du diesen Porridge lieben wirst

Dieser Porridge ist nicht einfach nur ein weiteres Frühstücksrezept. Er ist das Ergebnis von vielen frühen Morgen und einigen verpatzten Versuchen. Ich habe getüftelt, bis die Konsistenz perfekt war – cremig, aber nicht pampig, süß, aber nicht klebrig. Und der Crunch? Der ist der heimliche Star.

  • Schnell & einfach: In unter 20 Minuten steht eine warme Schüssel auf dem Tisch. Perfekt für hektische Morgen, an denen du trotzdem etwas Besonderes willst.
  • Einfache Zutaten: Keine ausgefallenen Superfoods oder teuren Importwaren. Alles, was du brauchst, hast du wahrscheinlich schon im Vorratsschrank.
  • Perfekt für gemütliche Morgen: Ob verregneter Sonntag oder kühler Dienstag – dieser Porridge ist wie eine Umarmung in einer Schüssel.
  • Absoluter Publikumsliebling: Selbst mein Freund, der Porridge früher „langweiligen Haferschleim“ nannte, löffelt den jetzt mit Begeisterung.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus weichen, karamellisierten Äpfeln und dem nussigen, knusprigen Topping ist einfach süchtig machend.

Was diesen Porridge von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Technik. Ich karamellisiere die Äpfel kurz in Butter und Ahornsirup, bevor sie in den Topf kommen. Das gibt ihnen eine Tiefe, die man einfach nicht bekommt, wenn man sie nur roh unterrührt. Und das Walnuss-Crunch wird separat karamellisiert – so bleibt es knusprig, auch wenn es auf dem heißen Porridge liegt. Es ist ein bisschen mehr Aufwand, aber glaub mir, der Unterschied ist riesig. Es ist nicht nur gut, es ist dieses eine Frühstück, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt und einfach nur genießt.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen gemütlichen Apfel-Zimt-Porridge verwendest du einfache, aber hochwertige Zutaten, die zusammen ein Geschmackserlebnis ergeben, das weit mehr ist als die Summe seiner Teile.

Für den Porridge:

  • 80 g (ca. 1 Tasse) zarte Haferflocken: Ich verwende am liebsten die von Kölln oder Alnatura. Sie werden schön cremig, ohne zu zerfallen. Wer es glutenfrei braucht, sollte zu zertifizierten glutenfreien Haferflocken greifen.
  • 250 ml Milch (oder Pflanzenmilch): Vollmilch macht den Porridge besonders cremig. Ich habe ihn aber auch schon mit Hafermilch gemacht – die passt geschmacklich wunderbar zum Apfel und Zimt. Mandelmilch geht auch, wird aber etwas dünnflüssiger.
  • 200 ml Wasser: Das Wasser sorgt dafür, dass der Porridge nicht zu schwer wird. Die Mischung aus Milch und Wasser ist meiner Meinung nach der Schlüssel zur perfekten Konsistenz.
  • 1 große Prise Salz: Klingt komisch, ist aber ein Muss. Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus. Nicht weglassen!

Für die karamellisierten Äpfel:

Apfel-Zimt-Porridge preparation steps

  • 2 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar oder Boskoop): Boskoop wird beim Kochen schön weich und hat eine angenehme Säure, die gut mit dem Süßen harmoniert. Elstar ist etwas fester und süßer. Beide sind perfekt.
  • 1 EL Butter: Für den Geschmack. Du kannst auch vegane Margarine oder Kokosöl nehmen.
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig: Ahornsirup gibt ein feines, leicht malziges Aroma. Akazienhonig ist auch sehr fein.
  • 1 TL Zimt (gemahlen): Am besten Ceylon-Zimt, der ist feiner und aromatischer als Cassia-Zimt.

Für das Walnuss-Crunch:

  • 50 g (ca. 1/2 Tasse) Walnüsse: Ich hacke sie grob, damit man noch schöne Stücke hat. Für ein extra nussiges Aroma kannst du sie vorher kurz in einer trockenen Pfanne anrösten.
  • 1 EL Ahornsirup: Zum Karamellisieren der Nüsse.
  • 1 Prise Zimt: Für die Harmonie mit dem Porridge.
  • 1 kleine Prise Meersalz (Fleur de Sel): Das Salzflocken-Crunch ist der absolute Hammer! Es bricht die Süße und bringt die Nüsse richtig zur Geltung.

Ich empfehle, die Äpfel erst kurz vor dem Kochen zu schälen und zu würfeln, damit sie nicht braun werden. Und bei den Walnüssen lohnt es sich, in eine gute Qualität zu investieren – sie sind schließlich der Star des Crunchs.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Ausrüstung. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon zuhause.

  • Kleiner Topf (ca. 1,5 Liter Volumen): Am besten mit dickem Boden, damit der Porridge nicht anbrennt. Ich hab mir mal einen billigen Topf ruiniert, weil ich zu kurz weggeschaut habe.
  • Beschichtete Pfanne: Für die karamellisierten Äpfel und das Walnuss-Crunch. Eine gute Antihaftbeschichtung macht die Reinigung zum Kinderspiel.
  • Holzlöffel oder Silikonspatel: Zum Umrühren. Kratzt nicht und ist sanft zu den Töpfen.
  • Schneidebrett und scharfes Messer: Zum Apfelschälen und -würfeln. Ein stumpfes Messer ist hier echt der Feind der guten Laune.
  • Messbecher und Küchenwaage: Für genaue Mengen. Gerade bei den Haferflocken finde ich Wiegen genauer als Tassen.
  • Schüsselchen: Zum Bereitstellen der Zutaten. Das spart Zeit und Stress, glaub mir.

Ein Tipp von mir: Wenn du öfter Porridge kochst, lohnt sich ein kleiner Porridge-Topf mit dickerem Boden. Die gibt es schon für 15-20 Euro und sie verteilen die Hitze viel gleichmäßiger.

Zubereitungsmethode

Lass uns loslegen! Die Zubereitung ist einfacher, als du denkst, und in 20 Minuten hast du ein Frühstück, das nach mehr aussieht.

  1. Walnuss-Crunch vorbereiten (ca. 5 Minuten): Gib die gehackten Walnüsse, den Ahornsirup, eine Prise Zimt und die Meersalzflocken in eine kalte, beschichtete Pfanne. Erhitze sie bei mittlerer Hitze und rühre ständig um, bis der Sirup schäumt und die Nüsse zu kleben beginnen – das dauert etwa 2-3 Minuten. Achtung, das geht schnell! Sobald die Nüsse goldbraun sind und der Sirup karamellisiert ist, schütte sie sofort auf ein Stück Backpapier. Lass sie dort auskühlen und hart werden. Nicht in der Pfanne lassen, sonst verbrennen sie nach. Glaub mir, ich hab da schon ein paar Chargen in den Müll werfen müssen.
  2. Äpfel karamellisieren (ca. 5 Minuten): Schäle die Äpfel, viertle sie und schneide das Kerngehäuse raus. Würfle sie in etwa 1 cm große Stücke. In der gleichen Pfanne (kurz auswischen) die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Apfelwürfel, den Ahornsirup und den Zimt dazugeben. Alles gut vermischen und etwa 4-5 Minuten braten, bis die Äpfel weich sind und der Sirup schön dickflüssig wird. Sie sollten glasig aussehen und leicht karamellisiert sein. Nimm sie vom Herd und stell sie beiseite.
  3. Porridge kochen (ca. 10 Minuten): Gib die Haferflocken, die Milch, das Wasser und die Prise Salz in den kleinen Topf. Rühre einmal kräftig um. Bring die Mischung bei mittlerer Hitze zum Kochen, dann reduziere die Hitze auf niedrige Stufe. Lass den Porridge unter gelegentlichem Rühren etwa 6-8 Minuten köcheln. Er wird langsam dick und cremig. Rühre dabei immer mal wieder vom Boden, damit nichts ansetzt. Wenn du ihn lieber flüssiger magst, gib einfach einen Schuss Milch mehr dazu.
  4. Porridge verfeinern und anrichten: Sobald der Porridge die gewünschte Konsistenz hat, nimmst du den Topf vom Herd. Hebe die Hälfte der karamellisierten Äpfel unter den Porridge – so verteilt sich der Zimtgeschmack gleichmäßig. Fülle den Porridge in eine Schüssel. Gib die restlichen karamellisierten Äpfel oben drauf. Zerbrösele das inzwischen ausgekühlte Walnuss-Crunch grob über die Äpfel. Wer mag, träufelt noch einen kleinen Schuss Ahornsirup oder einen Klecks Joghurt darüber. Fertig!

Ein kleiner Hinweis: Der Porridge dickt beim Stehen noch etwas nach. Wenn du ihn für später vorbereiten willst, koche ihn einen Tick flüssiger. Er lässt sich übrigens auch super in einem verschließbaren Glas mitnehmen – dann aber das Crunch separat verpacken, damit es knusprig bleibt.

Kochtipps & Techniken

Hier sind ein paar Dinge, die ich auf die harte Tour gelernt habe, damit dein Porridge jedes Mal perfekt wird.

Die richtige Flüssigkeitsmenge: Die Menge an Milch und Wasser ist ein Richtwert. Je nach Haferflockenmarke und gewünschter Konsistenz kann es variieren. Ich fange immer mit der angegebenen Menge an und gebe dann nach und nach einen Schuss mehr Flüssigkeit dazu, wenn es zu dick wird. Lieber zu wenig als zu viel, denn nachverdünnen ist einfacher als eindicken.

Nicht zu viel rühren: Ja, Porridge muss gerührt werden, aber nicht ständig. Einmal pro Minute reicht völlig. Ständiges Rühren kann die Stärke in den Haferflocken so aktivieren, dass der Porridge klebrig und matschig wird. Du willst cremig, nicht pampig.

Das Geheimnis des Crunchs: Das Walnuss-Crunch ist der Star, aber auch der heikelste Teil. Der Sirup karamellisiert bei hoher Hitze superschnell. Bleib unbedingt an der Pfanne und rühre. Sobald die Nüsse anfangen zu duften und der Sirup goldbraun wird, sofort raus damit. Und das Backpapier ist kein Vorschlag, sondern eine Notwendigkeit – sonst klebt alles an der Arbeitsplatte fest.

Timing ist alles: Ich starte immer mit dem Crunch, weil es abkühlen muss. Während es abkühlt, mache ich die Äpfel. Während die Äpfel brutzeln, setze ich den Porridge auf. So ist alles zur gleichen Zeit fertig und du hast kein Chaos in der Küche. Multitasking ist der Schlüssel zum stressfreien Frühstück.

Mein größter Fail: Ich hab mal vergessen, die Äpfel zu schälen. Die Schale wurde beim Kochen zäh und hat sich unangenehm angefühlt. Seitdem schäle ich immer. Und einmal hab ich das Salz vergessen – der Porridge schmeckte flach und langweilig. Salz ist kein Feind, es ist der beste Freund des Porridges.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie du es abwandeln kannst.

  • Vegan: Ersetze die Butter durch vegane Margarine oder Kokosöl und die Milch durch Hafer-, Mandel- oder Sojamilch. Für das Crunch nimmst du Ahornsirup (der ist eh vegan). Funktioniert perfekt.
  • Glutenfrei: Verwende einfach zertifizierte glutenfreie Haferflocken. Achte auch darauf, dass die Gewürze und der Ahornsirup keine Spuren von Gluten enthalten (ist meistens der Fall, aber sicher ist sicher).
  • Andere Nüsse: Statt Walnüssen kannst du auch Pekannüsse, Mandeln oder Haselnüsse nehmen. Jede Nusssorte gibt ein eigenes Aroma. Haselnüsse mit einem Hauch Kakaopulver im Crunch sind auch der Hammer.
  • Anderes Obst: Im Herbst passen Birnen wunderbar. Einfach die Äpfel durch eine reife Birne ersetzen. Im Sommer kannst du frische Pfirsiche oder Nektarinen nehmen. Oder wie wäre es mit geriebenem Kürbis im Winter? Klingt verrückt, schmeckt fantastisch.
  • Extra Gewürze: Neben Zimt passt auch eine Prise Kardamom, Muskatnuss oder Lebkuchengewürz in den Porridge. Für eine orientalische Note etwas gemahlenen Ingwer und eine Prise Nelkenpulver.
  • Protein-Boost: Rühre nach dem Kochen einen Löffel Mandelmus, Erdnussbutter oder einen Scoop Vanille-Proteinpulver unter den Porridge. Das macht ihn noch sättigender.

Ich persönlich liebe die Variante mit gerösteten Birnen und einem Klecks Mascarpone – das ist mein Sonntags-Luxus-Porridge.

Servier- & Aufbewahrungshinweise

Dieser Porridge schmeckt am besten frisch zubereitet, aber du kannst auch gut Reste verwerten.

Servieren: Fülle den Porridge in eine vorgewärmte Schüssel (einfach mit heißem Wasser ausspülen und trockenwischen). Die karamellisierten Äpfel und das Crunch kommen erst kurz vor dem Servieren drauf. Dazu passt ein Klecks Naturjoghurt, etwas kalte Milch oder ein Schuss Sahne. Ein paar frische Minzblätter oder Apfelscheiben als Deko sehen auch hübsch aus. Am besten isst du ihn lauwarm – nicht kochend heiß, dann entfalten sich die Aromen am besten.

Aufbewahren: Den fertigen Porridge (ohne Topping) kannst du in einem luftdichten Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. Die karamellisierten Äpfel halten sich auch 2-3 Tage im Kühlschrank. Das Walnuss-Crunch bleibt in einem verschlossenen Glas bei Raumtemperatur etwa eine Woche knusprig – wenn es nicht vorher aufgegessen wird.

Wiederaufwärmen: Gib den Porridge in einen kleinen Topf, gib einen Schuss Milch oder Wasser dazu (er ist nach dem Kühlen fester) und erwärme ihn bei niedriger Hitze unter ständigem Rühren. Oder du stellst ihn in der Mikrowelle für 1-2 Minuten bei mittlerer Stufe. Die Äpfel erwärmst du kurz in der Pfanne oder Mikrowelle. Das Crunch am besten frisch zubereiten, denn es wird beim Lagern weich. Aber es schmeckt auch noch, wenn es nicht mehr ganz so knusprig ist.

Der Porridge schmeckt übrigens am zweiten Tag oft noch besser, weil die Aromen von Zimt und Apfel richtig durchziehen können. Ein bisschen wie bei einem guten Eintopf.

Nährwertangaben & Vorteile

Dieser Porridge ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (basierend auf den angegebenen Zutaten mit Vollmilch).

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 520 kcal
Eiweiß ca. 14 g
Fett ca. 22 g
Kohlenhydrate ca. 65 g
Ballaststoffe ca. 9 g

Warum das gut für dich ist: Haferflocken sind reich an löslichen Ballaststoffen, die den Cholesterinspiegel senken und lange satt machen. Die Walnüsse liefern wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die gut fürs Herz und das Gehirn sind. Äpfel stecken voller Vitamine und Antioxidantien. Und Zimt hilft, den Blutzuckerspiegel stabil zu halten – ein Frühstück, das dich nicht in ein Mittagstief schickt.

Allergene: Enthält Gluten (Hafer), Milchprodukte (Butter, Milch) und Schalenfrüchte (Walnüsse). Für eine vegane, glutenfreie oder nussfreie Version siehe die Variationsvorschläge oben.

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie ein so einfaches Gericht so viel Gutes für den Körper tun kann. Es ist kein Wundermittel, aber ein Schritt in die richtige Richtung für einen gesunden Start in den Tag.

Fazit

Dieser gemütliche Apfel-Zimt-Porridge mit Walnüsse-Crunch ist für mich mehr als nur ein Frühstück. Er ist eine kleine Auszeit am Morgen, ein Moment der Ruhe, bevor der Tag richtig losgeht. Er erinnert mich an gemütliche Sonntage, an den Duft von Zimt in der Küche und daran, dass die einfachen Dinge im Leben oft die besten sind.

Ich hoffe, du gibst diesem Rezept eine Chance. Probier es aus, pass es an deinen Geschmack an und mach es zu deinem eigenen. Vielleicht magst du mehr Zimt, vielleicht weniger Nüsse, vielleicht einen Schuss Kokosmilch – alles ist erlaubt. Das Schöne am Kochen ist doch, dass du der Chef in deiner Küche bist.

Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir geschmeckt hat. Hast du eine besondere Variante ausprobiert? Oder hast du auch so eine Café-Geschichte wie ich? Teile sie mit mir! Und wenn dir das Rezept gefällt, teile es gerne mit deinen Freunden. Denn gutes Frühstück sollte man nicht für sich behalten. Also, ran an die Töpfe – deine Schüssel Wärme wartet schon!

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Porridge auch mit Milchalternativen zubereiten?

Ja, absolut! Hafermilch, Mandelmilch, Sojamilch oder Kokosmilch funktionieren alle sehr gut. Hafermilch gibt eine besonders cremige Konsistenz, die dem Original sehr nahe kommt. Mandelmilch wird etwas dünnflüssiger, also reduziere die Flüssigkeitsmenge um einen Schuss.

Muss ich die Äpfel unbedingt schälen?

Ich empfehle es, weil die Schale beim Kochen zäh werden kann und sich dann unangenehm im Porridge anfühlt. Wenn du aber Bio-Äpfel verwendest und sie sehr fein reibst (nicht würfelst), kannst du die Schale auch dran lassen. Dann wird der Porridge etwas herber im Geschmack.

Kann ich das Walnuss-Crunch auch im Voraus zubereiten?

Ja, unbedingt! Das Crunch hält sich in einem luftdichten Glas bei Raumtemperatur etwa eine Woche. Es wird mit der Zeit etwas weicher, bleibt aber knusprig genug. Für das perfekte Crunch-Erlebnis mach es aber am besten frisch am Morgen.

Der Porridge ist mir zu dick geworden. Was kann ich tun?

Kein Problem! Rühre einfach einen Schluck heiße Milch oder Wasser unter, bis er die gewünschte Konsistenz hat. Mach das am besten, während er noch im Topf ist. Wenn er schon in der Schüssel ist, geht es auch, aber dann wird er nicht mehr so schön gleichmäßig.

Kann ich den Porridge auch ohne Ahornsirup süßen?

Klar! Du kannst den Ahornsirup durch Honig, Agavendicksaft, Dattelsirup oder einfach eine zerdrückte, sehr reife Banane ersetzen. Auch ein paar Datteln, klein gehackt und mitgekocht, geben eine natürliche Süße. Oder du lässt die Süße ganz weg und genießt den natürlichen Geschmack der Äpfel.

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Apfel-Zimt-Porridge recipe

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Gemütlicher Apfel-Zimt-Porridge: Bestes Wohlfühl-Frühstück mit Crunch

Dieser cremige Porridge mit karamellisierten Äpfeln und knusprigem Walnuss-Crunch ist das perfekte Wohlfühlfrühstück. Einfach, schnell und unwiderstehlich lecker.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 2 Portionen 1x
  • Category: Frühstück
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 80 g (ca. 1 Tasse) zarte Haferflocken
  • 250 ml Milch (oder Pflanzenmilch)
  • 200 ml Wasser
  • 1 große Prise Salz
  • 2 mittelgroße Äpfel (z.B. Elstar oder Boskoop)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Ahornsirup oder Honig
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 50 g (ca. 1/2 Tasse) Walnüsse
  • 1 EL Ahornsirup (für das Crunch)
  • 1 Prise Zimt (für das Crunch)
  • 1 kleine Prise Meersalz (Fleur de Sel)

Instructions

  1. Walnuss-Crunch vorbereiten: Gib die gehackten Walnüsse, 1 EL Ahornsirup, eine Prise Zimt und die Meersalzflocken in eine kalte, beschichtete Pfanne. Erhitze sie bei mittlerer Hitze und rühre ständig um, bis der Sirup schäumt und die Nüsse zu kleben beginnen (ca. 2-3 Minuten). Schütte die Nüsse sofort auf ein Stück Backpapier und lasse sie auskühlen.
  2. Äpfel karamellisieren: Schäle die Äpfel, viertle sie und schneide das Kerngehäuse raus. Würfle sie in etwa 1 cm große Stücke. In der gleichen Pfanne (kurz auswischen) die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Die Apfelwürfel, 1 EL Ahornsirup und 1 TL Zimt dazugeben. Alles gut vermischen und etwa 4-5 Minuten braten, bis die Äpfel weich sind und der Sirup dickflüssig wird. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.
  3. Porridge kochen: Gib die Haferflocken, die Milch, das Wasser und die Prise Salz in einen kleinen Topf. Rühre einmal kräftig um. Bringe die Mischung bei mittlerer Hitze zum Kochen, dann reduziere die Hitze auf niedrige Stufe. Lasse den Porridge unter gelegentlichem Rühren etwa 6-8 Minuten köcheln, bis er dick und cremig ist.
  4. Porridge verfeinern und anrichten: Sobald der Porridge die gewünschte Konsistenz hat, nimm den Topf vom Herd. Hebe die Hälfte der karamellisierten Äpfel unter den Porridge. Fülle den Porridge in eine Schüssel. Gib die restlichen karamellisierten Äpfel oben drauf. Zerbrösele das ausgekühlte Walnuss-Crunch grob über die Äpfel. Nach Belieben mit einem Schuss Ahornsirup oder einem Klecks Joghurt servieren.

Notes

Das Walnuss-Crunch am besten frisch zubereiten, damit es knusprig bleibt. Den Porridge beim Wiederaufwärmen mit etwas Milch oder Wasser verdünnen. Die Äpfel sollten geschält werden, da die Schale beim Kochen zäh werden kann.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion
  • Calories: 520
  • Fat: 22
  • Carbohydrates: 65
  • Fiber: 9
  • Protein: 14

Keywords: Porridge, Apfel, Zimt, Walnüsse, Frühstück, Wohlfühlgericht, einfach, schnell

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