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Ich war an einem verregneten Dienstag beim Italiener um die Ecke – nicht um zu essen, sondern weil mein Ofen zu Hause den Geist aufgegeben hatte und ich auf meine bestellte Pizza wartete. Der Besitzer, ein älterer Herr namens Giovanni, der normalerweise nur nickt und „Ciao” sagt, kam mit einem Teller an meinen Tisch, auf dem etwas lag, das wie eine flache, knusprige Wolke aussah. „Probier mal”, sagte er und zog sich einen Stuhl. „Meine Frau ist aus dem Elsass. Die macht das besser als jede Pizza.”
Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Flammkuchen kannte ich nur von diesen überteuerten Weihnachtsmärkten, wo er meistens matschig und fettig war. Aber Giovannis Frau – eine zierliche Frau mit Mehl an der Schürze – hatte eine Version gezaubert, die alles veränderte. Der Teig war hauchdünn, aber nicht spröde. Darauf lag eine cremige Schicht aus Ziegenkäse, die an den Rändern goldbraun blubberte, und darüber verteilt hauchdünne Scheiben von Hokkaido-Kürbis, die im Ofen fast karamellisiert waren. Ein paar Blätter Salbei knisterten noch auf der heißen Oberfläche.
„Das ist mein Geheimnis”, flüsterte Giovanni und zwinkerte. „Kein Crème fraîche. Ziegenkäse und ein Schuss Sahne. Fertig.”
Ich musste lachen. Der Mann, der sein Leben der Pizza verschrieben hatte, schwärmte von einem Kürbis-Flammkuchen. Aber nach dem ersten Bissen war ich still. Die Süße des Kürbisses, die würzige Schärfe des Ziegenkäses und dieses erdige Aroma des Salbeis – es war, als hätte der Herbst beschlossen, sich auf einem knusprigen Blech niederzulassen. Seit diesem verregneten Dienstag mache ich diesen saftigen Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Salbei immer dann, wenn ich etwas Besonderes will, aber keine Lust auf stundenlange Arbeit habe. Vielleicht kennen Sie das ja – dieses Gefühl, wenn man etwas isst und denkt: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?” Genau das ist dieser Flammkuchen.
Warum Sie diesen Kürbis-Flammkuchen lieben werden
Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Herbstgericht. Es ist die Art von Essen, die Gäste zum Schweigen bringt – und zwar im positiven Sinne. Nachdem ich ihn unzählige Male für Freunde, Familie und sogar für ein spontanes Abendessen mit Kollegen gemacht habe, kann ich Ihnen sagen: Er funktioniert immer.
- Schnell & unkompliziert: In unter 30 Minuten steht er auf dem Tisch. Kein stundenlanges Kneten, kein langes Warten auf den Teig.
- Einfache Zutaten: Bis auf den Ziegenkäse haben Sie wahrscheinlich alles zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder Spezialitäten aus dem Feinkostladen.
- Perfekt für die Herbstsaison: Ob als herzhaftes Abendessen, als Highlight auf einer Party oder als warmes Gericht für einen kühlen Abend – dieser Flammkuchen passt immer.
- Ein echter Publikumsliebling: Selbst eingefleischte Fleischliebhaber fragen nach einem zweiten Stück. Der Kürbis und der Ziegenkäse sind einfach eine himmlische Kombination.
- Unvergleichlich lecker: Die Knusprigkeit des Teigs, die Cremigkeit des Käses und die leichte Süße des Kürbisses – jeder Bissen ist ein kleines Geschmackserlebnis.
Was diesen Flammkuchen von anderen unterscheidet? Es ist die Zubereitung des Kürbisses. Ich schneide ihn nicht nur dünn, ich mariniere ihn kurz in Olivenöl und etwas Ahornsirup. Das klingt ungewöhnlich, aber glauben Sie mir: Diese kleine Süße hebt den Ziegenkäse auf ein völlig neues Niveau. Es ist nicht einfach nur ein Rezept – es ist die beste Version, die ich nach Dutzenden von Versuchen gefunden habe.
Dieser Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenkäse ist das Gericht, das Sie machen, wenn Sie jemanden beeindrucken wollen, ohne dabei zu schwitzen. Oder wenn Sie sich selbst einfach etwas Gutes tun wollen.
Die Zutaten – Was Sie brauchen
Für diesen saftigen Kürbis-Flammkuchen brauchen Sie keine lange Einkaufsliste. Die Zutaten sind bewusst einfach gehalten, damit der Geschmack von Kürbis und Ziegenkäse richtig zur Geltung kommt. Ich habe die Mengen für ein großes Backblech (ca. 35×40 cm) angegeben, das reicht für 2-3 Personen als Hauptgericht oder 4-6 als Vorspeise.
Für den Teig:
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550; ich verwende am liebsten ein italienisches Tipo 00 für extra Knusprigkeit)
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 3 EL Olivenöl (ein gutes, fruchtiges Öl – das schmeckt man später heraus)
- 1/2 TL Salz
Für den Belag:
- 300 g Hokkaido-Kürbis (den müssen Sie nicht schälen – die Schale ist essbar und wird beim Backen wunderbar weich)
- 200 g frischer Ziegenkäse (am besten eine Rolle, die gut zerbröselt; ich mag die von „Le Chèvre” oder einem französischen Bio-Ziegenkäse)
- 100 ml Sahne (oder Crème fraîche für eine dickere Konsistenz)
- 1 kleine rote Zwiebel (in feine Ringe geschnitten)
- 6-8 frische Salbeiblätter (je nach Größe; getrockneter Salbei geht auch, aber frischer ist ein Traum)
- 2 EL Olivenöl (zum Bestreichen des Teigs und für den Kürbis)
- 1 EL Ahornsirup oder Honig (optional, aber ich empfehle es – es karamellisiert den Kürbis so schön)
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- Eine Handvoll Pinienkerne (optional, für den Crunch – ich liebe sie!)
Tipp zur Kürbisauswahl: Der Hokkaido-Kürbis ist hier der Star. Er hat ein nussiges Aroma und eine feste Textur, die beim Backen nicht matschig wird. Wenn Sie keinen Hokkaido bekommen, können Sie auch Butternut-Kürbis nehmen – den müssen Sie dann aber schälen. Achten Sie darauf, dass der Kürbis reif ist: Die Schale sollte tief orange sein und sich fest anfühlen.
Substitutionsmöglichkeiten: Für eine vegane Variante ersetzen Sie den Ziegenkäse durch eine vegane Käsealternative auf Mandelbasis und die Sahne durch Hafersahne. Der Ahornsirup bleibt gleich. Es wird etwas anders schmecken, aber immer noch köstlich.
Die Ausrüstung – Was Sie bereitstellen sollten
Sie brauchen keine Profi-Küche für diesen Flammkuchen. Die meisten Dinge haben Sie bestimmt schon.
- Ein Backblech (normale Größe, ca. 35×40 cm; wenn Sie ein kleineres haben, wird der Flammkuchen dicker – auch lecker!)
- Backpapier (unbedingt, sonst klebt der Teig fest)
- Eine Küchenwaage (für die genauen Mengen – ich bin ein Fan von Waagen, weil Augenmaß bei Teig oft schiefgeht)
- Ein scharfes Messer oder eine Mandoline (für hauchdünne Kürbisscheiben; eine Mandoline ist ideal, aber ein gutes Messer tut es auch)
- Eine Schüssel (für den Teig)
- Ein Nudelholz (oder eine leere Flasche, wenn Sie notfalls improvisieren müssen – habe ich selbst schon gemacht)
- Eine kleine Pfanne (für die Pinienkerne, falls Sie sie rösten möchten)
Ich habe einmal versucht, den Teig mit den Händen auf dem Blech auszudrücken – das war eine Katastrophe. Der Teig war ungleichmäßig dick und an einer Stelle verbrannt. Nehmen Sie sich die Zeit für das Nudelholz. Es lohnt sich.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Ich habe alle Schritte für Sie aufgeschrieben, inklusive der kleinen Tricks, die ich über die Jahre gelernt habe.
Schritt 1: Den Teig zubereiten (5 Minuten + 15 Minuten Ruhezeit)
Geben Sie das Mehl und das Salz in eine große Schüssel. Machen Sie eine Mulde in die Mitte und gießen Sie das lauwarme Wasser und das Olivenöl hinein. Vermengen Sie alles mit den Händen oder einem Holzlöffel, bis sich ein grober Teig bildet. Kneten Sie ihn dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche für etwa 3-4 Minuten, bis er glatt und geschmeidig ist. Er sollte nicht kleben – wenn doch, geben Sie etwas mehr Mehl hinzu. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und lassen Sie ihn 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen. In dieser Zeit entspannt sich das Gluten, und der Teig lässt sich später leichter ausrollen.
Mein Tipp: Wenn Sie wenig Zeit haben, können Sie den Teig auch am Vortag zubereiten. Er hält sich im Kühlschrank problemlos einen Tag. Dann müssen Sie ihn vor dem Ausrollen aber 30 Minuten bei Zimmertemperatur akklimatisieren lassen.
Schritt 2: Den Kürbis vorbereiten (5 Minuten)
Waschen Sie den Hokkaido-Kürbis gründlich, halbieren Sie ihn und entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel. Schneiden Sie den Kürbis dann in hauchdünne Scheiben – etwa 2-3 Millimeter dick. Je dünner, desto besser, denn dann wird er schön weich und karamellisiert im Ofen. Geben Sie die Kürbisscheiben in eine kleine Schüssel, beträufeln Sie sie mit 1 EL Olivenöl und dem Ahornsirup (oder Honig). Würzen Sie mit einer Prise Salz und Pfeffer und vermengen Sie alles vorsichtig mit den Händen. Stellen Sie die Schüssel beiseite – der Kürbis kann jetzt ein wenig durchziehen.
Schritt 3: Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten
Heizen Sie den Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze vor (oder 200 °C Umluft). Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Wenn Sie ein besonders knuspriges Ergebnis möchten, legen Sie das Backpapier auf ein kaltes Blech und stellen Sie es direkt auf die unterste Schiene – so wird die Hitze optimal geleitet.
Schritt 4: Den Teig ausrollen (3 Minuten)
Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig so dünn wie möglich aus – er sollte fast durchsichtig sein, etwa 2-3 Millimeter dick. Das ist der Schlüssel zu einem knusprigen Flammkuchen. Wenn der Teig reißt, einfach mit den Fingern zusammendrücken. Übertragen Sie den Teig vorsichtig auf das vorbereitete Backblech. Ziehen Sie ihn dabei nicht – er könnte einreißen. Drücken Sie die Ränder etwas hoch, damit der Belag nicht herunterläuft.
Schritt 5: Den Belag verteilen (5 Minuten)
Verrühren Sie in einer kleinen Schüssel den Ziegenkäse mit der Sahne, bis eine cremige Masse entsteht. Würzen Sie mit einer Prise Salz und etwas Pfeffer. Verteilen Sie diese Creme gleichmäßig auf dem Teig – lassen Sie dabei einen schmalen Rand von etwa 1 cm frei. Verteilen Sie dann die Kürbisscheiben dachziegelartig auf der Käsecreme. Sie können ruhig etwas überlappen, das sieht später schön aus. Streuen Sie die roten Zwiebelringe darüber und zupfen Sie die Salbeiblätter in kleine Stücke, die Sie auf dem Flammkuchen verteilen.
Schritt 6: Backen (12-15 Minuten)
Schieben Sie das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backen Sie den Flammkuchen für 12-15 Minuten, bis der Teig goldbraun und knusprig ist und der Käse anfängt zu blubbern. Der Kürbis sollte weich sein, aber noch etwas Biss haben. Achten Sie darauf, dass der Rand nicht zu dunkel wird – jeder Ofen ist anders. Bei meinem alten Ofen brauchte er immer genau 13 Minuten, bei meinem neuen nur 11. Behalten Sie ihn also im Auge.
Warnung: Öffnen Sie die Ofentür in den ersten 10 Minuten nicht, sonst fällt die Temperatur zu stark ab und der Teig wird nicht knusprig.
Schritt 7: Servieren (2 Minuten)
Nehmen Sie den Flammkuchen aus dem Ofen und lassen Sie ihn 1-2 Minuten auf dem Blech abkühlen. In der Zwischenzeit können Sie die Pinienkerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten – das dauert nur 1-2 Minuten, bis sie duften. Streuen Sie die gerösteten Pinienkerne über den heißen Flammkuchen. Schneiden Sie ihn dann mit einem scharfen Messer oder einer Pizzarolle in Stücke.
Tipps & Techniken für den perfekten Flammkuchen
Ich habe bei diesem Rezept so viel gelernt – vor allem durch Fehler. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihnen der perfekte Kürbis-Flammkuchen gelingt.
Der Teig muss dünn sein. Das ist der häufigste Fehler. Ein dicker Teig wird nicht knusprig, sondern bleibt teigig. Rollen Sie ihn so dünn aus, dass Sie fast hindurchsehen können. Wenn er reißt, machen Sie sich keinen Kopf – einfach zusammendrücken. Das sieht später niemand.
Den Kürbis nicht zu dick schneiden. Dicke Kürbisscheiben werden nicht weich genug und bleiben roh. Eine Mandoline ist hier Gold wert. Wenn Sie keine haben, üben Sie etwas Geduld mit einem scharfen Messer. Ich habe einmal eine dicke Scheibe erwischt und musste sie nach dem Backen wieder runterpulen – nicht schön.
Die Reihenfolge des Belags ist wichtig. Zuerst die Käsecreme, dann der Kürbis, dann die Zwiebeln und zum Schluss der Salbei. So wird der Salbei nicht verbrannt, sondern bekommt nur eine leichte Röstung. Einmal habe ich den Salbei zu früh draufgelegt – er war schwarz und bitter. Seitdem halte ich mich an diese Reihenfolge.
Multitasking ist möglich. Während der Teig ruht, können Sie den Kürbis schneiden und den Ofen vorheizen. So sparen Sie wertvolle Zeit. Ich mache oft auch schon die Käsecreme in der Zwischenzeit – dann geht das Zusammenstellen später super schnell.
Für eine extra knusprige Unterseite: Bestreichen Sie das Backpapier vor dem Belegen dünn mit Olivenöl. Das klingt simpel, aber es macht einen riesigen Unterschied. Der Teig wird unten goldbraun und knusprig, statt blass und weich zu bleiben.
Variationen & Anpassungen
Dieses Rezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber es lebt von seinen Variationen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Vegetarisch mit Birne: Ersetzen Sie die Hälfte des Kürbisses durch dünne Birnenscheiben. Die Birne gibt eine wunderbare Süße, die perfekt mit dem Ziegenkäse harmoniert. Ich habe das für ein Herbst-Dinner gemacht und alle waren begeistert.
Mit Speck oder Schinken: Für die Fleischliebhaber unter uns: Streuen Sie 100 g gewürfelten Speck oder dünne Scheiben Serrano-Schinken über den Flammkuchen, bevor er in den Ofen kommt. Der Speck wird schön knusprig und gibt dem Ganzen eine herzhafte Note. Aber ehrlich gesagt: Der Kürbis und der Ziegenkäse sind so gut, dass ich den Speck oft weglasse.
Vegane Variante: Wie schon erwähnt, ersetzen Sie den Ziegenkäse durch eine vegane Käsealternative (ich mag die von „Simply V” ganz gerne) und die Sahne durch Hafersahne. Der Ahornsirup bleibt. Es wird anders, aber ich habe es für eine Freundin gemacht, die vegan lebt, und sie hat sich sogar das Rezept abgeschrieben.
Mit anderem Gemüse: Im Sommer ersetze ich den Kürbis oft durch dünne Zucchinischeiben oder Auberginen. Dann gebe ich etwas getrockneten Thymian dazu. Es schmeckt fast wie eine mediterrane Version. Im Winter nehme ich manchmal Pastinaken oder Süßkartoffeln – beides funktioniert hervorragend.
Würziger: Wenn Sie es etwas schärfer mögen, geben Sie eine Prise Chiliflocken über den fertigen Flammkuchen. Das passt überraschend gut zur Süße des Kürbisses und zur Cremigkeit des Ziegenkäses.
Servier- und Aufbewahrungstipps
Ein frischer Flammkuchen schmeckt natürlich am besten – warm, knusprig und direkt aus dem Ofen. Aber ich kenne das: Manchmal bleibt etwas übrig oder man möchte ihn vorbereiten.
Servieren: Servieren Sie den Flammkuchen am besten sofort, solange er noch warm und knusprig ist. Dazu passt ein grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing – das bringt eine frische Note. Ein Glas trockener Weißwein (ein Riesling oder ein Silvaner) oder ein spritziger Apfelsaft sind perfekte Begleiter. Ich mag auch einen kleinen Klecks Schmand oder Crème fraîche dazu, aber das ist optional.
Aufbewahrung: Übrig gebliebene Stücke können Sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich 1-2 Tage. Aber ehrlich gesagt: Der Flammkuchen wird nicht mehr so knusprig wie frisch. Die Feuchtigkeit des Belags macht den Teig weich.
Einfrieren: Sie können den Flammkuchen auch einfrieren, aber ich empfehle, ihn vor dem Backen einzufrieren. Bereiten Sie ihn komplett vor (ohne zu backen), legen Sie ihn auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und frieren Sie ihn für 2 Stunden ein. Dann können Sie die Stücke in einen Gefrierbeutel umpacken. Zum Backen legen Sie die gefrorenen Stücke auf ein Blech und backen sie bei 220 °C für 15-18 Minuten – ohne Auftauen. Das funktioniert erstaunlich gut.
Reheating: Wenn Sie Reste aufwärmen möchten, tun Sie das am besten im Ofen oder in einer heißen Pfanne. Die Mikrowelle macht den Teig nur gummiartig. Ich lege die Stücke einfach für 5 Minuten bei 180 °C in den Ofen – dann werden sie fast wieder knusprig.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Dieser Kürbis-Flammkuchen ist nicht nur lecker, sondern hat auch einige gesundheitliche Vorteile. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 380 kcal
- Eiweiß: 14 g
- Fett: 22 g (davon gesättigte Fettsäuren: 10 g)
- Kohlenhydrate: 32 g (davon Zucker: 8 g)
- Ballaststoffe: 4 g
Warum dieser Flammkuchen eine gute Wahl ist: Der Hokkaido-Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das der Körper in Vitamin A umwandelt – gut für die Augen und das Immunsystem. Ziegenkäse ist leichter verdaulich als Kuhmilchkäse und enthält weniger Laktose. Die Pinienkerne liefern gesunde Fette und Vitamin E. Und der Salbei? Er wirkt entzündungshemmend und beruhigt die Verdauung. Also, gönnen Sie sich ruhig ein zweites Stück – es ist quasi ein Gesundheitsgericht!
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl) und Milchprodukte (Ziegenkäse, Sahne). Für eine glutenfreie Version können Sie eine glutenfreie Mehlmischung verwenden – der Teig wird dann etwas bröseliger, aber immer noch lecker. Für eine laktosefreie Version verwenden Sie laktosefreien Ziegenkäse und laktosefreie Sahne.
Fazit – Warum Sie diesen Flammkuchen unbedingt machen sollten
Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich liebe Rezepte, die einfach aussehen, aber am Ende alle überraschen. Dieser saftige Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenkäse und Salbei ist genau das. Er ist schnell gemacht, braucht keine ausgefallenen Zutaten und schmeckt trotzdem wie ein Gericht aus einem Sternerestaurant. Der knusprige Teig, die cremige Käsebasis, der süße Kürbis und das erdige Aroma des Salbeis – das ist Herbst auf einem Blech.
Was ich an diesem Rezept am meisten liebe? Dass es so anpassbar ist. Sie können es vegetarisch, vegan, mit Speck oder mit anderem Gemüse machen. Es wird immer gut. Und es ist eines dieser Gerichte, bei dem die Leute fragen: „Hast du das wirklich selbst gemacht?” Ja, habe ich. Und das können Sie auch.
Probieren Sie es aus! Ich bin gespannt, wie es Ihnen schmeckt. Haben Sie eine besondere Variante ausprobiert? Oder haben Sie einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Schreiben Sie es mir in die Kommentare – ich freue mich riesig über Ihre Erfahrungen. Und wenn Ihnen das Rezept gefällt, teilen Sie es gerne mit Ihren Freunden. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden.
Bis zum nächsten Mal – und lassen Sie es sich schmecken!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig durch einen fertigen Pizzateig ersetzen?
Ja, das geht. Aber der Geschmack ist ein anderer. Ein fertiger Pizzateig ist oft dicker und fluffiger. Für einen authentischen Flammkuchen empfehle ich den selbstgemachten Teig – er ist in 5 Minuten gemacht und wird viel knuspriger.
Muss ich den Kürbis wirklich so dünn schneiden?
Ja, unbedingt. Wenn die Scheiben zu dick sind, werden sie im Ofen nicht weich genug. Sie bleiben dann roh und stören die Textur des Flammkuchens. Eine Mandoline ist hier die beste Hilfe.
Kann ich den Flammkuchen auch ohne Ziegenkäse machen?
Klar! Sie können den Ziegenkäse durch Ricotta, Frischkäse oder sogar durch eine vegane Alternative ersetzen. Der Geschmack wird dann milder, aber immer noch lecker. Probieren Sie es einfach aus.
Der Teig ist beim Ausrollen gerissen – was tun?
Kein Problem! Drücken Sie die Risse einfach mit den Fingern zusammen. Der Teig ist sehr verzeihend. Wenn große Löcher entstehen, können Sie ein kleines Teigstück auflegen und andrücken. Das sieht später niemand.
Kann ich den Flammkuchen vorbereiten und später backen?
Ja, das ist sogar eine gute Idee. Bereiten Sie den Flammkuchen komplett vor (ohne zu backen) und stellen Sie ihn in den Kühlschrank. Backen Sie ihn dann innerhalb von 2-3 Stunden. Oder frieren Sie ihn ein, wie oben beschrieben. Dann haben Sie immer ein schnelles Gericht parat.
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Saftiger Kürbis-Flammkuchen mit Ziegenkäse: Einfach & schnell
Ein knuspriger Flammkuchen mit cremigem Ziegenkäse, süßem Hokkaido-Kürbis und aromatischem Salbei – perfekt für die Herbstsaison und in unter 30 Minuten zubereitet.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 2-3 Portionen als Hauptgericht 1x
- Category: Hauptgericht
- Cuisine: Elsässisch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405 oder 550)
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 3 EL Olivenöl
- 1/2 TL Salz
- 300 g Hokkaido-Kürbis
- 200 g frischer Ziegenkäse
- 100 ml Sahne
- 1 kleine rote Zwiebel
- 6–8 frische Salbeiblätter
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Ahornsirup oder Honig
- Salz und frisch gemahlener Pfeffer
- Eine Handvoll Pinienkerne (optional)
Instructions
- Mehl und Salz in eine Schüssel geben. Eine Mulde formen, lauwarmes Wasser und Olivenöl hineingießen. Mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten (3-4 Minuten). In Frischhaltefolie wickeln und 15 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen.
- Hokkaido-Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in hauchdünne Scheiben (2-3 mm) schneiden. Mit 1 EL Olivenöl und Ahornsirup beträufeln, mit Salz und Pfeffer würzen und vermengen.
- Backofen auf 220 °C Ober-/Unterhitze (200 °C Umluft) vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.
- Teig auf bemehlter Fläche dünn ausrollen (ca. 2-3 mm dick) und auf das Blech legen. Ränder leicht hochdrücken.
- Ziegenkäse mit Sahne verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Gleichmäßig auf dem Teig verteilen, dabei einen Rand von 1 cm frei lassen.
- Kürbisscheiben dachziegelartig auf der Käsecreme verteilen. Rote Zwiebelringe und Salbeiblätter darüberstreuen.
- Flammkuchen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis der Teig goldbraun und knusprig ist.
- Aus dem Ofen nehmen, 1-2 Minuten abkühlen lassen. Pinienkerne in einer trockenen Pfanne kurz anrösten und über den Flammkuchen streuen. In Stücke schneiden und servieren.
Notes
Den Teig so dünn wie möglich ausrollen für maximale Knusprigkeit. Kürbis nicht zu dick schneiden. Für extra Knusprigkeit das Backpapier vor dem Belegen dünn mit Olivenöl bestreichen. Den Flammkuchen am besten sofort servieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (bei 4 Por
- Calories: 380
- Sugar: 8
- Sodium: 0.5
- Fat: 22
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 32
- Fiber: 4
- Protein: 14
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