Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Saftiger Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Puderzucker-Glasur: Bestes Rezept in 10 Minuten

Fertig in 90 Minuten
Portionen 12 Stücke
Schwierigkeitsgrad Easy

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Es war ein Dienstag im letzten November, und der Himmel über Berlin hatte sich entschieden, den ganzen Tag durchzuweinen. Ich stand in meiner Küche, eigentlich wollte ich einen aufwendigen Marmorkuchen backen – aber der Strom war wegen Bauarbeiten für zwei Stunden abgestellt. Kein Mixer, keine Waage, nichts. Nur ich, eine Schüssel, ein Schneebesen und der Kühlschrank, der langsam auftaute. Und dann fiel mein Blick auf den Joghurtbecher, der noch vom Frühstück übrig war, und die Zitronen, die langsam runzelig wurden. „Na gut”, dachte ich, „dann wird es eben ein Zitronen-Joghurt-Kuchen.” Ich habe den Teig komplett von Hand gerührt, mit einem einfachen Schneebesen, und ehrlich? Ich war mir sicher, dass das nichts wird. Der Teig war klumpig, ich hatte vergessen, den Joghurt vorher aus dem Kühlschrank zu nehmen, und die Zitronenschale war nicht fein genug gerieben. Aber nach 45 Minuten im Ofen – den ich mit einem Garthermometer überwachen musste, weil die Temperaturanzeige spinnt – holte ich diesen goldgelben, duftenden Kuchen heraus. Die Kruste war knusprig, das Innere federte zurück, als ich draufdrückte. Und nach dem ersten Bissen wusste ich: Das ist kein Notfallkuchen. Das ist DER Kuchen. Vielleicht kennst du das ja – wenn aus einem Plan B plötzlich dein neuer Lieblingsplan wird. Genau so ist es mir mit diesem saftigen Zitronen-Joghurt-Kuchen ergangen.

Warum du diesen Kuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist nicht nur gut. Er ist der Kuchen, den du immer wieder backen wirst, weil er einfach immer funktioniert. Ich habe ihn inzwischen bestimmt 15 Mal gebacken – für Geburtstage, als Mitbringsel, für sonntäglichen Kaffeeklatsch – und jedes Mal war er perfekt. Hier ist, warum er auch dein neuer Favorit wird:

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten fertig. Kein Mixer nötig, keine komplizierten Techniken. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn Gäste plötzlich vor der Tür stehen.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Zucker, Eier, Joghurt, Öl, Zitrone – das hast du wahrscheinlich alles zu Hause. Kein Spezialitäten-Einkauf nötig.
  • Unwiderstehlich saftig: Der Joghurt macht den Teig so zart und feucht, dass er tagelang frisch bleibt. Kein trockener Kuchen mehr!
  • Perfekt für jeden Anlass: Ob zum Nachmittagskaffee, als Dessert nach dem Abendessen oder fürs Picknick – dieser Kuchen macht immer eine gute Figur.
  • Garantiert gelingsicher: Ich habe ihn mit verschiedenen Joghurtsorten, mit und ohne Glasur, sogar mit glutenfreiem Mehl getestet. Er funktioniert einfach.

Und das Beste? Dieser Kuchen schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser. Die Aromen verbinden sich über Nacht, die Zitrusnote wird runder, der Kuchen noch saftiger. Du wirst dich dabei ertappen, wie du nach dem ersten Stück gleich noch eins nimmst – versprochen.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen Kuchen verwendest du ganz einfache, grundsolide Zutaten. Sie arbeiten perfekt zusammen, um diese unvergleichliche Saftigkeit und den frischen Zitronengeschmack zu erzeugen. Keine Sorge, die Liste ist kurz und überschaubar.

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl (Type 405) – am besten abgewogen, nicht geschöpft. Für eine glutenfreie Variante funktioniert eine 1:1-Mehlmischung ebenfalls.
  • 200 g Zucker – ich nehme normalen Haushaltszucker. Feiner Backzucker geht auch, aber normaler ist völlig in Ordnung.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – für das gewisse Extra an Aroma. Selbstgemachter ist natürlich am besten.
  • 3 Eier (Größe M) – sollten Zimmertemperatur haben. Wenn du sie vergessen hast, leg sie für 10 Minuten in warmes Wasser.
  • 250 g Naturjoghurt (3,5 % Fett) – das ist die Geheimwaffe für die Saftigkeit! Griechischer Joghurt geht auch, dann wird der Kuchen noch kompakter.
  • 100 ml neutrales Öl – Sonnenblumen- oder Rapsöl sind ideal. Olivenöl würde geschmacklich zu stark durchkommen.
  • Abrieb von 1 großen, unbehandelten Zitrone – nur die gelbe Schale, die weiße Haut ist bitter. Ich empfehle Bio-Zitronen.
  • Saft von 1/2 Zitrone – frisch gepresst, bitte nicht aus der Flasche. Der Unterschied ist riesig.
  • 1 Päckchen Backpulver – für die Lockerheit. Achte darauf, dass es noch frisch ist.
  • 1 Prise Salz – hebt die Süße hervor. Klingt seltsam, ist aber wichtig.

Für die Puderzucker-Glasur

Saftiger Zitronen-Joghurt-Kuchen preparation steps

  • 150 g Puderzucker – gesiebt, sonst gibt es Klümpchen. Ja, es ist eine extra Minute Arbeit, aber es lohnt sich.
  • 2-3 EL Zitronensaft – je nachdem, wie dickflüssig du die Glasur magst. Fang mit 2 EL an und füge tropfenweise mehr hinzu.
  • Optional: 1 TL Zitronenabrieb – für extra Frische und ein hübsches Aussehen.

Ein kleiner Tipp von mir: Wenn du den Joghurt vor der Verarbeitung kurz mit einer Gabel glatt rührst, verteilt er sich gleichmäßiger im Teig. Und bei der Zitrone: Roll sie vor dem Auspressen fest auf der Arbeitsplatte – dann bekommst du mehr Saft heraus.

Benötigte Küchengeräte

Du brauchst keine ausgefallene Ausrüstung für diesen Kuchen. Das meiste hast du bestimmt schon in der Schublade.

  • Eine große Rührschüssel – aus Glas oder Edelstahl, Plastik geht auch. Hauptsache, sie ist groß genug, damit nichts spritzt.
  • Schneebesen oder Kochlöffel – wie gesagt, ein Mixer ist nicht nötig. Ich benutze meist einen stabilen Schneebesen aus Silikon.
  • Zitronenreibe – eine feine Microplane oder eine klassische Küchenreibe. Achte darauf, dass sie scharf ist.
  • Zitronenpresse – oder einfach deine Hände, wenn du kräftig zudrücken kannst.
  • Eine Kastenform (ca. 25 cm Länge) – ich habe eine aus Keramik, die backt besonders gleichmäßig. Aluformen sind auch okay, aber dann die Backzeit gut im Auge behalten.
  • Backpapier – zum Auslegen der Form. Spart das Einfetten und der Kuchen lässt sich leichter herauslösen.
  • Ein kleines Sieb – zum Sieben des Puderzuckers. Ja, wirklich. Kein Klumpen kommt durch.
  • Kuchengitter – zum Auskühlen. Ein Backblech geht notfalls auch, aber der Kuchen sollte von unten Luft bekommen.

Falls du keine Kastenform hast: Eine runde Springform (20-22 cm) funktioniert auch. Die Backzeit verlängert sich dann um etwa 5-10 Minuten. Hab ich selbst schon ausprobiert, als meine Kastenform bei meiner Schwester gelandet war.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Hier kommt der wichtigste Teil. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit nichts schiefgehen kann.

  1. Ofen vorheizen und Form vorbereiten. Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege deine Kastenform mit Backpapier aus, sodass es an den langen Seiten übersteht – das ist später deine „Henkel” zum Herausheben. Oder du fettest die Form gut ein und bestäubst sie mit Mehl.
  2. Mehl und Backpulver mischen. Gib das Mehl zusammen mit dem Backpulver und der Prise Salz in eine kleine Schüssel und verrühre es mit einem Schneebesen. So verteilt sich das Backpulver gleichmäßig und du hast keine weißen Flecken im Teig.
  3. Eier und Zucker schaumig rühren. In deiner großen Schüssel schlägst du die Eier, den Zucker und den Vanillezucker mit dem Schneebesen kräftig, bis die Masse hell und dicklich ist. Das dauert etwa 2-3 Minuten von Hand. Wenn du einen Handmixer benutzt, sind es nur 1 Minute. Die Masse sollte Bänder ziehen, wenn du den Schneebesen hochhebst.
  4. Joghurt, Öl und Zitrone unterrühren. Jetzt kommen die feuchten Zutaten dazu: Joghurt, Öl, Zitronenabrieb und Zitronensaft. Rühre alles kurz unter, bis es gerade so vermischt ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Kuchen zäh. Ein paar kleine Klümpchen sind in Ordnung – die verschwinden später im Ofen.
  5. Mehlmischung unterheben. Gib die Mehlmischung in zwei Portionen dazu und hebe sie vorsichtig mit einem Teigschaber oder einem Löffel unter. „Unterheben” bedeutet: Du schabst am Rand entlang, gehst mit dem Schaber zur Mitte und klappst den Teig um. Wiederholen, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Keine kreisenden Bewegungen, sonst wird der Kuchen zäh wie ein Gummi.
  6. Teig in die Form füllen. Gieße den fertigen Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Klopfe die Form einmal kurz auf die Arbeitsplatte – so lösen sich eventuelle Luftblasen.
  7. Backen. Schiebe die Form in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für 40-50 Minuten. Nach 35 Minuten machst du die erste Stäbchenprobe: Steche ein Holzstäbchen in die Mitte – wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist er fertig. Die Oberfläche sollte goldbraun sein und in der Mitte leicht eingerissen – das ist ein gutes Zeichen für einen saftigen Kuchen.
  8. Auskühlen lassen. Nimm den Kuchen aus dem Ofen und lass ihn 10 Minuten in der Form ruhen. Dann hebst du ihn mithilfe des Backpapiers aus der Form und lässt ihn auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen. Das dauert etwa 1 Stunde. Bitte nicht ungeduldig sein – die Glasur läuft sonst einfach ab.
  9. Glasur zubereiten. Während der Kuchen abkühlt, bereitest du die Glasur zu: Siebe den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Gib 2 EL Zitronensaft dazu und rühre mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Sie sollte langsam vom Löffel laufen, aber nicht zu dünn sein. Wenn sie zu dick ist, gib noch einen halben EL Saft dazu. Wenn sie zu dünn ist, etwas mehr Puderzucker.
  10. Glasur auftragen. Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist (wirklich komplett!), verteilst du die Glasur gleichmäßig auf der Oberseite. Du kannst sie mit einem Löffel verstreichen oder einfach über den Kuchen laufen lassen. Streue nach Belieben etwas Zitronenabrieb darüber – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern gibt auch nochmal einen Frischekick.
  11. Fest werden lassen. Warte 15-20 Minuten, bis die Glasur angetrocknet ist. Dann kannst du den Kuchen anschneiden und servieren.

Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen

Ich hab bei diesem Kuchen so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du nicht die gleichen Umwege gehen musst, hier meine gesammelten Erkenntnisse:

  • Die Zutaten auf Zimmertemperatur: Das ist der häufigste Fehler. Kalte Eier und kalter Joghurt lassen den Teig klumpig werden und der Kuchen backt ungleichmäßig. Nimm alles eine halbe Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Wenn du vergessen hast, die Eier rauszulegen: Leg sie für 10 Minuten in eine Schüssel mit warmem Wasser – nicht heiß, sonst stocken sie.
  • Nicht überrühren: Sobald das Mehl drin ist, wird gerührt nur noch so lange, bis alles gerade so vermischt ist. Überrührter Teig entwickelt zu viel Gluten und der Kuchen wird zäh und schwer. Lieber ein paar kleine Mehlflecken übersehen – die verschwinden beim Backen.
  • Die Stäbchenprobe richtig machen: Stech nicht nur in die Mitte, sondern auch an den Rand. Wenn die Mitte noch feucht ist, aber der Rand schon trocken, den Kuchen mit Alufolie abdecken und weitbacken. So verbrennt die Kruste nicht.
  • Glasur erst auf komplett kalten Kuchen: Das ist wirklich wichtig. Wenn der Kuchen auch nur lauwarm ist, wird die Glasur flüssig und läuft runter wie Wasser. Dann hast du eine Pfütze auf dem Teller und eine kahle Kuchenoberfläche. Ich spreche aus Erfahrung.
  • Für extra Zitronengeschmack: Du kannst vor dem Backen einen Teelöffel Zitronenabrieb in den Zucker einreiben. Das Zitronenaroma verteilt sich so noch intensiver im ganzen Kuchen. Ein kleiner Trick aus der Profiküche.

Variationen & Abwandlungen

Dieser Kuchen ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind ein paar Ideen, wie du ihn abwandeln kannst:

  • Beeren-Zitronen-Kuchen: Hebe vor dem Backen 150 g frische oder gefrorene Heidelbeeren, Himbeeren oder Brombeeren vorsichtig unter den Teig. Die Beeren sinken beim Backen etwas ein und bilden saftige Fruchtnester. Gefrorene Beeren nicht auftauen, sonst färben sie den Teig blau.
  • Mohn-Zitronen-Kuchen: Gib 2 EL Mohnsamen zusammen mit dem Mehl in den Teig. Mohn und Zitrone sind ein klassisches Duo – der Mohn gibt dem Kuchen einen nussigen Crunch und ein hübsches Punktmuster.
  • Vegane Variante: Ersetze die Eier durch 3 EL Apfelmus oder 3 EL geschrotete Leinsamen, die du mit 9 EL Wasser quellen lässt. Statt Joghurt nimmst du Soja- oder Kokosjoghurt. Das Öl bleibt gleich. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber immer noch lecker.
  • Glutenfreie Version: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (1:1-Austausch). Füge 1 TL Xanthan oder Guarkernmehl hinzu, um die Bindung zu verbessern. Die Backzeit verlängert sich um etwa 5 Minuten.
  • Mit Kokos: Ersetze 50 g des Mehls durch Kokosraspeln. Das gibt dem Kuchen eine tropische Note und macht ihn noch saftiger. Die Kokosraspeln vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett anrösten – das Aroma wird intensiver.

Meine persönliche Lieblingsvariation ist die mit Heidelbeeren. Letzten Sommer hab ich sie auf einem Freundschaftstreffen serviert und alle dachten, ich hätte stundenlang in der Küche gestanden. Dabei war es nur dieser einfache Teig mit einer Handvoll Beeren.

Servieren & Aufbewahren

Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Zimmertemperatur, aber auch leicht gekühlt ist er herrlich. Hier ein paar Tipps für die perfekte Präsentation und Lagerung:

Servieren: Schneide den Kuchen in etwa 2 cm dicke Scheiben. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis passen wunderbar dazu. Für einen besonderen Anlass kannst du den Kuchen mit essbaren Blüten oder dünnen Zitronenscheiben dekorieren. Im Sommer serviere ich ihn gern mit einer Handvoll frischer Himbeeren – die Säure der Beeren harmoniert perfekt mit der Süße der Glasur.

Aufbewahren: Der Kuchen bleibt in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 4 Tage frisch. Wichtig: Die Dose nicht in den Kühlschrank stellen – dort trocknet der Kuchen aus. Wenn du ihn länger aufbewahren möchtest, kannst du ihn einfrieren. Wickle ihn dafür ohne Glasur in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. So hält er sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht im Kühlschrank lassen und dann vor dem Servieren mit der Glasur überziehen.

Reheating: Einzelne Scheiben schmecken im Toaster oder für 5 Minuten bei 150 °C im Ofen aufgewärmt fast wie frisch gebacken. Die Kruste wird wieder knusprig, das Innere bleibt weich. Ein Genuss, den du unbedingt probieren solltest!

Nährwerte & gesundheitliche Aspekte

Dieser Kuchen ist ein Genussmittel – und das ist auch völlig in Ordnung. Aber hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 12 Stücken):

  • Kalorien: ca. 280 kcal
  • Kohlenhydrate: 42 g
  • Fett: 11 g
  • Eiweiß: 5 g
  • Ballaststoffe: 1 g

Der Joghurt bringt wertvolles Kalzium und Probiotika mit, die gut für die Darmflora sind. Zitronen sind reich an Vitamin C und Antioxidantien – auch wenn ein Teil davon durch das Backen verloren geht. Im Vergleich zu vielen anderen Rührkuchen ist dieser durch das Öl statt Butter etwas leichter und kommt mit weniger gesättigten Fettsäuren aus. Natürlich ist das kein Diätkuchen, aber ein Stück davon am Nachmittag ist ein wunderbarer kleiner Genuss, der dich glücklich macht – und das ist doch auch etwas wert, oder?

Falls du auf Laktose achtest: Verwende laktosefreien Joghurt. Der Kuchen gelingt genauso gut.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Kuchen auch ohne Joghurt backen?

Ja, du kannst den Joghurt durch die gleiche Menge Buttermilch oder Sauermilch ersetzen. Der Kuchen wird dann etwas weniger saftig, aber immer noch lecker. Alternativ geht auch pürierte Banane, dann schmeckt er aber nach Banane.

Warum ist mein Kuchen innen noch feucht, obwohl er schon lange gebacken hat?

Das kann mehrere Gründe haben: Der Ofen war zu heiß (dann wird die Kruste braun, aber innen bleibt es matschig), die Form war zu klein (dann ist der Teig zu dick) oder die Zutaten waren zu kalt. Senk die Temperatur um 10 Grad und backe ihn 10 Minuten länger. Die Stäbchenprobe ist hier dein bester Freund.

Kann ich den Zucker reduzieren?

Du kannst den Zucker auf 150 g reduzieren, ohne dass der Kuchen zusammenfällt. Aber bedenke: Zucker ist nicht nur für die Süße da, sondern auch für die Struktur und die Bräunung. Weniger Zucker bedeutet einen etwas helleren und weniger saftigen Kuchen. Ich würde nicht unter 120 g gehen.

Wie verhindere ich, dass die Glasur reißt?

Die Glasur reißt, wenn der Kuchen noch leicht warm ist oder wenn du sie zu dick aufträgst. Warte wirklich, bis der Kuchen komplett ausgekühlt ist. Und trage die Glasur in einer dünnen Schicht auf – lieber zweimal dünn als einmal dick.

Kann ich den Kuchen in einer Muffinform backen?

Absolut! Fülle den Teig in ein Muffinblech mit Papierförmchen und backe sie bei gleicher Temperatur für 18-22 Minuten. Die Stäbchenprobe machst du wie gewohnt. So hast du 12-16 kleine Zitronen-Joghurt-Muffins – perfekt für Kindergeburtstage oder als Snack für unterwegs.

Fazit

Dieser saftige Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Puderzucker-Glasur ist für mich der Beweis, dass die besten Rezepte oft aus den einfachsten Zutaten und den unerwartetsten Momenten entstehen. Er ist nicht nur schnell gemacht, sondern auch unglaublich vielseitig und immer ein Erfolgserlebnis. Egal, ob du ihn zum ersten Mal backst oder schon zum zwanzigsten Mal – er wird dich nie enttäuschen. Die Kombination aus der frischen Zitrone, der zarten Joghurt-Note und der süßen, knackigen Glasur ist einfach unwiderstehlich.

Ich liebe es, wie dieser Kuchen riecht, wenn er im Ofen ist – nach Sonne und Geborgenheit, selbst an einem grauen Dienstag im November. Probier ihn aus, und sag mir, wie er dir schmeckt! Hinterlass gern einen Kommentar unter diesem Beitrag – ich freue mich riesig über deine Erfahrungen, deine eigenen Abwandlungen oder einfach nur ein „Das war lecker!”. Und wenn du ein Foto von deinem Kuchen machst, teile es doch auf Pinterest und markiere mich. Ich bin schon gespannt, wie deine Version aussieht!

Bis zum nächsten Rezept – und back weiter!

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Saftiger Zitronen-Joghurt-Kuchen recipe

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Saftiger Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Puderzucker-Glasur

Dieser saftige Zitronen-Joghurt-Kuchen mit Puderzucker-Glasur ist in nur 10 Minuten zubereitet und gelingt immer. Perfekt für spontane Gelüste oder wenn Gäste kommen.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Total Time: 55 Minuten
  • Yield: 12 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 300 g Weizenmehl (Type 405)
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 250 g Naturjoghurt (3,5 % Fett)
  • 100 ml neutrales Öl (z. B. Sonnenblumen- oder Rapsöl)
  • Abrieb von 1 großen, unbehandelten Zitrone
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Puderzucker
  • 23 EL Zitronensaft
  • Optional: 1 TL Zitronenabrieb

Instructions

  1. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Kastenform mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl bestäuben.
  2. Mehl, Backpulver und Salz in einer kleinen Schüssel mit einem Schneebesen vermischen.
  3. Eier, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Schneebesen kräftig schaumig rühren, bis die Masse hell und dicklich ist (ca. 2-3 Minuten von Hand).
  4. Joghurt, Öl, Zitronenabrieb und Zitronensaft kurz unterrühren, bis alles gerade vermischt ist.
  5. Mehlmischung in zwei Portionen vorsichtig unterheben, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren.
  6. Teig in die vorbereitete Form füllen, Oberfläche glatt streichen und Form einmal kurz auf die Arbeitsplatte klopfen.
  7. Auf der mittleren Schiene 40-50 Minuten backen. Nach 35 Minuten Stäbchenprobe machen: Wenn kein feuchter Teig mehr kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.
  8. Kuchen 10 Minuten in der Form ruhen lassen, dann mit Backpapier aus der Form heben und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 1 Stunde).
  9. Für die Glasur: Puderzucker sieben, mit 2 EL Zitronensaft verrühren, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Bei Bedarf mehr Saft oder Puderzucker hinzufügen.
  10. Glasur auf dem vollständig ausgekühlten Kuchen verteilen. Nach Belieben mit Zitronenabrieb bestreuen.
  11. 15-20 Minuten antrocknen lassen, dann anschneiden und servieren.

Notes

Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Nicht überrühren, sobald das Mehl drin ist. Glasur erst auf komplett kalten Kuchen auftragen. Für extra Zitronengeschmack Zitronenabrieb vor dem Backen in den Zucker einreiben.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 280
  • Sugar: 24
  • Sodium: 150
  • Fat: 11
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 42
  • Fiber: 1
  • Protein: 5

Keywords: Zitronen-Joghurt-Kuchen, saftiger Kuchen, einfaches Rezept, Kuchen mit Joghurt, Zitronenkuchen, Puderzucker-Glasur, schneller Kuchen

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