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Ich war an einem Dienstagabend in der Schlange an der Käsetheke, als die ältere Dame vor mir sich plötzlich umdrehte und sagte: „Weißt du, was das beste Frühstück für heiße Sommertage ist? Kalter Haferbrei.” Sie hieß Frau Meier und trug eine bestickte Bluse. Ich hatte sie noch nie gesehen und erwartete eigentlich nur ein „Schönen Abend noch”. Stattdessen bekam ich eine fünfminütige, detailreiche Anleitung für ihr Overnight Porridge, komplett mit der Warnung, ja keine säuerlichen Beeren zu nehmen. Ich stand da mit meinem Camembert und notierte mir alles auf einem Kassenzettel. Es war das letzte Gespräch, bei dem ich mit einem Rezept gerechnet hätte – aber ehrlich gesagt, genau das Richtige.
Ich habe ihr Rezept für cremiges Overnight Porridge mit Beeren und Chiasamen seitdem unzählige Male gemacht. Es ist nicht nur einfach, sondern auch perfekt zum Abnehmen, wenn man auf eine ausgewogene Ernährung achtet. Die Kombination aus cremigen Haferflocken, saftigen Beeren und dem leichten Biss der Chiasamen ist einfach unschlagbar. Ich meine, wer hätte gedacht, dass eine zufällige Begegnung an der Käsetheke zu meinem liebsten Sommerfrühstück wird? Vielleicht geht es dir ja auch so – du suchst nach einer schnellen, gesunden Mahlzeit, die trotzdem nach einem Genuss schmeckt. Dann bist du hier genau richtig.
Was mich an diesem Rezept so überzeugt hat, ist seine Schlichtheit. Kein Kochen, kein Aufwärmen, kein großer Aufwand. Du rührst es abends zusammen, stellst es in den Kühlschrank und am Morgen wartet ein fertiges, cremiges Frühstück auf dich. Es ist die Art von Rezept, die man immer wieder macht, weil sie einfach funktioniert. Und jedes Mal, wenn ich eine Portion anrühre, denke ich an Frau Meier und ihren unerwarteten Tipp. Manchmal kommt die beste Inspiration wirklich von den unwahrscheinlichsten Orten.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses Overnight Porridge ist nicht nur ein weiteres Frühstücksrezept. Es ist eine kleine Revolution in deiner Morgenroutine. Ich habe es in den letzten Monaten immer wieder getestet und verfeinert, und ich kann dir sagen: Es funktioniert einfach perfekt.
- Schnell & einfach: Die Zubereitung dauert gerade mal fünf Minuten. Du brauchst keinen Herd, keine Pfanne, nur eine Schüssel und einen Löffel. Perfekt für hektische Morgen, an denen du trotzdem gut essen willst.
- Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich schon alles zu Hause. Haferflocken, Milch, Joghurt, Chiasamen und Beeren – das sind Basics, die in fast jeder Küche zu finden sind. Keine exotischen Superfoods, keine teuren Spezialitäten.
- Perfekt zum Abnehmen: Dieses Porridge ist sättigend, aber leicht. Die Kombination aus Ballaststoffen, Proteinen und gesunden Fetten hält dich stundenlang voll und verhindert Heißhungerattacken. Es ist ein idealer Start in einen bewussten Tag.
- Ein Publikumsliebling: Ich habe es meiner Familie, Freunden und sogar skeptischen Kollegen serviert. Jeder war begeistert. Die cremige Textur und die fruchtige Süße kommen bei Groß und Klein an.
- Unglaublich lecker: Die Beeren geben eine frische Säure, die Chiasamen sorgen für einen leichten Crunch und die Haferflocken werden über Nacht wunderbar weich und cremig. Es schmeckt wie ein Dessert, ist aber ein gesundes Frühstück.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet, ist das perfekte Verhältnis von Flüssigkeit zu Haferflocken. Viele Overnight Porridges werden matschig oder zu flüssig. Meine Version bleibt cremig, aber nicht schwer. Der Trick liegt in der richtigen Menge an Chiasamen, die als natürliches Bindemittel wirken und die perfekte Konsistenz zaubern. Ich habe wochenlang mit den Mengen experimentiert, bis es genau richtig war.
Dieses Porridge ist nicht nur gut – es ist die Art von Frühstück, bei dem du nach dem ersten Löffel kurz innehältst und denkst: „Warum habe ich das nicht schon früher gemacht?” Es ist Komfortessen, das gesund ist. Es ist schnell, aber trotzdem besonders. Perfekt, um den Tag mit einem Lächeln zu beginnen.
Welche Zutaten du brauchst
Für dieses cremige Overnight Porridge mit Beeren und Chiasamen brauchst du nur eine Handvoll einfacher Zutaten. Sie sind alle leicht erhältlich und bilden die Basis für ein Frühstück, das satt macht und glücklich. Ich habe bewusst auf komplizierte Zutaten verzichtet, damit du es jederzeit zubereiten kannst.
Die Basis
- Haferflocken (50 g): Verwende am besten zarte Haferflocken (Overnight Oats). Sie quellen besser auf und werden besonders cremig. Grobkörnige Flocken brauchen länger und werden nicht so weich. Ich empfehle die von Kölln oder Alnatura – sie sind zuverlässig und günstig.
- Milch (150 ml): Du kannst Kuhmilch, Mandelmilch, Hafermilch oder Sojamilch verwenden. Jede Sorte gibt dem Porridge eine andere Note. Mit Hafermilch wird es besonders süßlich, mit Mandelmilch nussiger. Ich nehme am liebsten Barista-Hafermilch, weil sie extra cremig ist.
- Naturjoghurt (100 g): Joghurt sorgt für die cremige Konsistenz und einen leicht säuerlichen Geschmack. Griechischer Joghurt ist besonders dick und proteinreich. Für eine vegane Variante nimmst du Kokosjoghurt oder Sojajoghurt.
- Chiasamen (2 EL): Sie sind der Star in diesem Rezept. Chiasamen quellen auf und binden die Flüssigkeit, wodurch das Porridge seine typische, puddingartige Konsistenz bekommt. Außerdem sind sie reich an Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen. Ich kaufe sie im Bioladen oder online.
Die Süße und das Aroma

- Ahornsirup oder Honig (1 EL): Für die natürliche Süße. Ahornsirup passt geschmacklich wunderbar zu den Beeren. Honig gibt eine blumige Note. Du kannst auch Agavendicksaft oder Dattelsirup verwenden. Wer es weniger süß mag, lässt ihn einfach weg.
- Vanilleextrakt (1 TL): Ein Schuss Vanille rundet den Geschmack ab und macht das Porridge aromatisch. Echter Vanilleextrakt ist besser als Vanillezucker, da er keine zusätzlichen Süßstoffe enthält.
- Eine Prise Salz: Klingt ungewöhnlich, aber Salz hebt die Süße hervor und balanciert die Aromen aus. Nur eine kleine Prise – du solltest es nicht herausschmecken.
Die Beeren und das Topping
- Gemischte Beeren (100 g): Frisch oder gefroren – beides funktioniert. Ich nehme gerne eine Mischung aus Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Im Sommer sind frische Beeren von der Saison ein Traum. Im Winter greife ich auf TK-Beeren zurück, die sind genauso gut. Achte darauf, dass die Beeren nicht zu sauer sind – Frau Meier hatte ja gewarnt.
- Optional: Nüsse oder Samen (1 EL): Für den Crunch. Gehackte Mandeln, Walnüsse oder Kürbiskerne passen hervorragend. Ich streue oft geröstete Kokoschips darüber – das gibt eine tropische Note.
Du siehst, die Zutatenliste ist überschaubar. Das Schöne ist, dass du sie nach Belieben anpassen kannst. Kein Joghurt im Haus? Dann nimm mehr Milch. Keine Chiasamen? Dann lass sie weg, aber das Porridge wird dann etwas flüssiger. Ich habe schon alle möglichen Variationen ausprobiert und es schmeckt immer.
Benötigte Küchenutensilien
Für dieses Rezept brauchst du keine Spezialausrüstung. Das meiste hast du bestimmt schon in deiner Küche. Ich mag Rezepte, die ohne großen Schnickschnack auskommen.
- Eine Schüssel (ca. 500 ml Inhalt): Zum Anrühren der Zutaten. Eine mittelgroße Rührschüssel reicht völlig. Ich benutze eine aus Glas, weil ich sehen kann, ob sich alles gut vermischt hat.
- Ein Löffel oder Schneebesen: Zum Verrühren. Ein Schneebesen ist ideal, um Klümpchen zu vermeiden. Ein normaler Esslöffel tut es aber auch.
- Ein Glas oder eine Dose mit Deckel: Zum Einweichen über Nacht. Ein Weckglas, ein altes Marmeladenglas oder eine Plastikdose – alles ist erlaubt. Der Deckel sollte gut schließen, damit nichts ausläuft. Ich verwende Einmachgläser von Weck, weil sie so schön aussehen.
- Ein Messbecher: Für die genauen Flüssigkeitsmengen. Einfacher als Schätzen und sorgt für ein gleichmäßiges Ergebnis.
- Optional: Ein kleiner Topf: Falls du die Beeren kurz erwärmen möchtest. Nicht nötig, aber im Winter eine schöne Option.
Ein Tipp von mir: Wenn du kein Glas mit Deckel hast, nimm eine Schüssel und decke sie mit Frischhaltefolie ab. Funktioniert genauso gut. Und falls du den Schneebesen nicht findest, rühre einfach kräftig mit einer Gabel. Hauptsache, die Chiasamen verteilen sich gleichmäßig.
Zubereitungsmethode
Die Zubereitung ist denkbar einfach. Du wirst sehen, wie schnell das geht. Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du das perfekte cremige Overnight Porridge mit Beeren und Chiasamen zauberst.
- Haferflocken und Chiasamen vermischen: Gib die 50 g Haferflocken und die 2 EL Chiasamen in deine Schüssel. Vermische sie kurz mit einem Löffel. Das sorgt dafür, dass sich die Samen später gleichmäßig verteilen und nicht alle am Boden kleben.
- Flüssigkeit hinzufügen: Gieße die 150 ml Milch und den 100 g Naturjoghurt dazu. Füge den 1 EL Ahornsirup, 1 TL Vanilleextrakt und die Prise Salz hinzu. Jetzt kommt der wichtige Teil: Rühre alles kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel um. Die Chiasamen beginnen sofort zu quellen, also achte darauf, dass keine Klümpchen entstehen. Die Mischung sollte glatt und gleichmäßig sein.
- Beeren unterheben: Wasche die 100 g Beeren, falls sie frisch sind. Hebe sie vorsichtig unter die Haferflocken-Milch-Mischung. Ich mache das immer mit einem Spatel, damit die Beeren nicht zerdrückt werden. Wenn du gefrorene Beeren nimmst, musst du sie vorher nicht auftauen – sie tauen über Nacht im Kühlschrank auf.
- In ein Glas füllen: Gieße die Mischung in dein Glas oder deine Dose. Verschließe es gut mit dem Deckel. Ich klopfe das Glas ein paarmal leicht auf die Arbeitsplatte, damit keine Luftblasen bleiben und alles schön gleichmäßig ist.
- Über Nacht kühlen: Stelle das Glas für mindestens 6 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank. Die Chiasamen und Haferflocken quellen auf und verwandeln die Mischung in ein cremiges Porridge. Ich bereite es immer abends zu – dann ist es morgens perfekt.
- Am Morgen genießen: Nimm das Glas aus dem Kühlschrank. Rühre das Porridge noch einmal kurz um. Die Konsistenz sollte dick und cremig sein – wie ein Pudding. Wenn es dir zu dick ist, kannst du noch einen Schuss Milch unterrühren. Gib nach Belieben Nüsse oder Samen als Topping darüber. Fertig!
Ein wichtiger Hinweis: Schmecke das Porridge vor dem Servieren noch einmal ab. Manchmal braucht es einen zusätzlichen Hauch Süße, besonders wenn die Beeren sehr sauer sind. Ich hatte schon Gläser, die waren perfekt, und andere, bei denen ich noch einen halben Teelöffel Honig nachgegeben habe. Das ist völlig normal – Beeren sind manchmal unberechenbar.
Die Zubereitung dauert keine fünf Minuten. Ehrlich, ich habe es oft morgens gemacht, wenn ich es vergessen hatte – aber dann muss es ja nicht über Nacht stehen. Zwei Stunden im Kühlschrank reichen auch, wenn es sein muss. Aber über Nacht ist es am besten, weil die Aromen richtig durchziehen können.
Kochtipps & Techniken
Im Laufe der Zeit habe ich einige Tricks gelernt, die dieses Porridge noch besser machen. Ich habe auch Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps für dich.
Die richtige Konsistenz: Das Verhältnis von Flüssigkeit zu Haferflocken ist entscheidend. Wenn du es besonders cremig magst, nimm etwas mehr Joghurt. Wenn du es flüssiger willst, erhöhe die Milchmenge um 20-30 ml. Ich habe einmal aus Versehen doppelt so viel Milch genommen und hatte am Morgen eine Haferflockensuppe – nicht empfehlenswert.
Chiasamen nicht vergessen: Sie sind der Schlüssel zur Cremigkeit. Ohne sie wird das Porridge dünner und weniger puddingartig. Falls du keine Chiasamen hast, kannst du Leinsamen nehmen, aber die quellen nicht so stark. Dann solltest du die Milchmenge um 20 ml reduzieren.
Geschmack intensivieren: Lass das Porridge nicht nur über Nacht stehen, sondern auch mal 24 Stunden. Die Aromen werden dann noch intensiver. Ich habe es schon für zwei Tage vorbereitet und es schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser. Die Haferflocken sind dann extrem weich und die Beeren geben ihre ganze Süße ab.
Die richtige Beerenauswahl: Nicht alle Beeren sind gleich. Himbeeren sind sehr empfindlich und können matschig werden. Heidelbeeren bleiben fester. Eine Mischung aus beiden ist ideal. Ich hatte einmal nur Brombeeren genommen – die waren sehr sauer und das ganze Porridge schmeckte säuerlich. Seitdem mische ich immer.
Multitasking am Abend: Bereite gleich mehrere Portionen auf einmal zu. Ich mache oft drei Gläser auf einmal – eines für den nächsten Morgen, zwei für die folgenden Tage. So habe ich ein schnelles Frühstück für die ganze Woche. Im Kühlschrank hält es sich bis zu vier Tage.
Ein persönlicher Fail: Ich habe einmal vergessen, den Deckel richtig zu schließen. Am Morgen war die Kühlschrankablage voller Milch-Haferflocken-Matsch. Seitdem kontrolliere ich immer zweimal, ob der Deckel fest sitzt. Aus Fehlern wird man klug.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist ein toller Ausgangspunkt, aber du kannst es nach Lust und Laune abwandeln. Ich habe schon viele Versionen ausprobiert, und jede hat ihren eigenen Charme. Hier sind meine liebsten Variationen.
Schoko-Overnight Porridge: Für alle Schokofans. Gib 1 EL Kakaopulver (ungesüßt) zur Haferflocken-Milch-Mischung. Rühre es gut ein, damit keine Klümpchen entstehen. Die Beeren kannst du durch Bananenscheiben ersetzen – Schokolade und Banane sind ein Traumpaar. Ich mache diese Variante oft, wenn ich Lust auf etwas Süßes habe.
Vegane Version: Ersetze den Joghurt durch Kokosjoghurt oder Sojajoghurt. Nimm Hafermilch oder Mandelmilch als Basis. Ahornsirup statt Honig verwenden. Das Porridge wird dann etwas leichter, aber genauso cremig. Ich habe es schon oft für vegane Gäste gemacht und es kam super an.
Protein-Porridge: Wenn du nach dem Sport etwas brauchst, gib 1 EL Proteinpulver (Vanille oder neutral) zur Mischung. Rühre es gut ein. Du kannst auch etwas mehr Joghurt nehmen, um den Proteingehalt zu erhöhen. Ich nehme gerne Erbsenprotein – es schmeckt neutral und macht das Porridge noch sämiger.
Saisonale Früchte: Im Herbst probiere es mit geriebenem Apfel und Zimt statt Beeren. Im Winter mit Orangenzesten und Granatapfelkernen. Im Frühling mit Rhabarberkompott. Die Möglichkeiten sind endlos. Ich freue mich jedes Jahr auf die Erdbeersaison, dann gibt es nur noch Erdbeer-Porridge.
Warme Variante: An kalten Wintermorgen kannst du das Porridge auch warm genießen. Bereite es wie gewohnt zu, aber erwärme es am Morgen kurz in der Mikrowelle (ca. 1 Minute bei 600 Watt) oder in einem Topf. Die Chiasamen behalten ihre Bindung, das Porridge wird aber wohlig warm. Ein echter Seelenwärmer.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Die richtige Präsentation und Aufbewahrung machen den Unterschied. Hier sind meine Tipps, wie du dein Porridge am besten genießt und haltbar machst.
Serviertemperatur: Am besten schmeckt es gut gekühlt direkt aus dem Kühlschrank. Die Beeren sind dann erfrischend und die Konsistenz ist fest. An heißen Tagen ist das ein Genuss. Im Winter kannst du es wie gesagt auch warm essen – dann eher wie ein klassischer Haferbrei.
Anrichten: Fülle das Porridge in eine schöne Schale. Gib einen Klecks Joghurt oder einen Schuss Milch darüber. Streue Nüsse, Samen oder Kokoschips als Topping. Ein paar frische Beeren obendrauf sehen nicht nur hübsch aus, sondern geben auch einen frischen Geschmackskick. Ich liebe es, wenn das Porridge bunt aussieht.
Dazu passen: Ein Glas Orangensaft oder ein Kaffee sind die perfekte Begleitung. Das Porridge ist sättigend genug, um allein zu stehen, aber du kannst auch ein Vollkornbrot oder einen Obstsalat dazu reichen. An manchen Tagen mache ich mir ein großes Porridge und einen kleinen Smoothie – das ist mein Power-Frühstück.
Aufbewahrung: Das Porridge hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas bis zu vier Tage. Die Aromen werden mit der Zeit sogar intensiver. Am dritten Tag ist es oft am besten – die Haferflocken sind dann maximal weich und die Beeren haben ihre ganze Süße abgegeben. Du kannst es also wunderbar meal-preppen.
Einfrieren: Du kannst das Porridge auch einfrieren. Fülle es in portionsgerechte Behälter (am besten ohne Beeren, da diese matschig werden). Zum Auftauen über Nacht in den Kühlschrank legen. Ich habe es schon eingefroren und es schmeckt fast wie frisch. Die Konsistenz wird nach dem Auftauen etwas weicher, aber immer noch gut.
Reheating: Wenn du es warm magst, erwärme es in der Mikrowelle (1-2 Minuten bei 600 Watt) oder im Topf bei niedriger Hitze. Rühre zwischendurch um. Füge etwas Milch hinzu, falls es zu dick wird. Ich mag es lieber kalt, aber meine Kinder essen es oft warm – beides ist lecker.
Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile
Dieses Porridge ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Ich achte sehr auf eine ausgewogene Ernährung, und dieses Rezept passt perfekt in meinen Alltag. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Topping).
Nährwerte pro Portion (ca.):
- Kalorien: 380 kcal
- Eiweiß: 15 g
- Fett: 12 g
- Kohlenhydrate: 50 g
- Ballaststoffe: 12 g
- Zucker: 18 g (natürlicher Fruchtzucker)
Gesundheitliche Vorteile: Die Haferflocken liefern komplexe Kohlenhydrate, die lange satt machen und den Blutzuckerspiegel stabil halten. Die Chiasamen sind reich an Omega-3-Fettsäuren, die gut für Herz und Gehirn sind. Die Beeren stecken voller Antioxidantien, die freie Radikale bekämpfen und das Immunsystem stärken. Der Joghurt liefert probiotische Kulturen für eine gesunde Darmflora und viel Eiweiß für die Muskeln.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, wenn du glutenfreie Haferflocken verwendest. Es ist vegetarisch und kann leicht vegan zubereitet werden. Es ist reich an Ballaststoffen und Proteinen, was es ideal für eine Gewichtsabnahme macht, da es lange sättigt und Heißhunger verhindert. Ich esse es oft nach dem Sport, weil es die Energiespeicher wieder auffüllt.
Allergene: Enthält Gluten (Haferflocken) und Milchprodukte (Joghurt). Für eine milchfreie Variante nimm pflanzliche Alternativen. Achte bei gekauften Haferflocken auf Spuren von Nüssen, falls du allergisch bist. Ich bin selbst laktoseintolerant und verwende laktosefreien Joghurt – funktioniert einwandfrei.
Für mich ist dieses Porridge der perfekte Start in den Tag. Es gibt mir Energie, ohne mich zu beschweren, und ich fühle mich danach leicht und vital. Das ist genau das, was ich mir von einem Frühstück wünsche.
Fazit
Dieses cremige Overnight Porridge mit Beeren und Chiasamen ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, den Morgen entspannt und genussvoll zu beginnen. Die Zubereitung ist so einfach, dass es keine Ausrede gibt, es nicht auszuprobieren. Fünf Minuten Arbeit am Abend, und am nächsten Morgen wartet ein fertiges, gesundes Frühstück auf dich.
Ich liebe dieses Porridge, weil es so wandelbar ist. Du kannst es süßer, saurer, cremiger oder leichter machen – je nachdem, worauf du Lust hast. Es ist perfekt zum Abnehmen, weil es satt macht ohne viele Kalorien. Und es schmeckt einfach jeden Tag aufs Neue. Ich habe es schon unzähligen Freunden empfohlen, und alle sind begeistert.
Also, trau dich und probiere es aus! Du wirst sehen, wie einfach und lecker gesundes Frühstück sein kann. Und wenn du eine eigene Variante entwickelst – lass es mich wissen! Ich bin gespannt auf deine Kreationen. Hinterlasse gerne einen Kommentar oder teile dein Porridge auf Pinterest. Ich freue mich auf deine Erfahrungen. Bis dahin: Guten Appetit und einen wunderschönen Morgen!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich das Porridge auch ohne Joghurt zubereiten?
Ja, du kannst den Joghurt einfach durch mehr Milch ersetzen. Nimm dann 250 ml Milch insgesamt. Das Porridge wird dann etwas flüssiger, aber immer noch cremig. Für eine vegane Variante nimmst du Pflanzenmilch und pflanzlichen Joghurt.
Wie lange muss das Porridge mindestens ziehen?
Mindestens 4 Stunden, besser sind 6-8 Stunden oder über Nacht. Je länger es zieht, desto weicher werden die Haferflocken und desto intensiver wird der Geschmack. Wenn es mal schnell gehen muss, reichen auch 2 Stunden – dann sind die Flocken aber noch etwas bissfest.
Kann ich das Porridge auch warm essen?
Absolut! Erwärme es einfach in der Mikrowelle (1-2 Minuten bei 600 Watt) oder in einem Topf bei niedriger Hitze. Rühre etwas Milch unter, falls es zu dick wird. Es schmeckt warm genauso gut wie kalt – perfekt für kalte Wintermorgen.
Welche Beeren eignen sich am besten?
Am besten eine Mischung aus Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren. Heidelbeeren bleiben am festesten, Himbeeren geben eine schöne Säure. TK-Beeren sind genauso gut wie frische. Achte darauf, dass die Beeren nicht zu sauer sind – sonst wird das Porridge säuerlich.
Ist das Porridge zum Abnehmen geeignet?
Ja, es ist perfekt zum Abnehmen. Die Kombination aus Ballaststoffen (Haferflocken, Chiasamen) und Proteinen (Joghurt) sorgt für eine langanhaltende Sättigung und verhindert Heißhunger. Mit ca. 380 Kalorien pro Portion ist es ein leichtes, aber nährstoffreiches Frühstück.
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Cremiges Overnight Porridge mit Beeren: Einfach & perfekt zum Abnehmen
Dieses cremige Overnight Porridge mit Beeren und Chiasamen ist ein einfaches, gesundes Frühstück, das über Nacht im Kühlschrank zubereitet wird. Es ist sättigend, leicht und perfekt zum Abnehmen geeignet.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 6 Stunden (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 1 Portion 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 50 g Haferflocken (zarte Overnight Oats)
- 150 ml Milch (Kuhmilch oder pflanzliche Alternative)
- 100 g Naturjoghurt (griechischer Joghurt oder pflanzliche Alternative)
- 2 EL Chiasamen
- 1 EL Ahornsirup oder Honig
- 1 TL Vanilleextrakt
- 1 Prise Salz
- 100 g gemischte Beeren (frisch oder gefroren, z.B. Heidelbeeren, Himbeeren, Erdbeeren)
- Optional: 1 EL Nüsse oder Samen (gehackte Mandeln, Walnüsse, Kürbiskerne oder Kokoschips)
Instructions
- Haferflocken und Chiasamen in einer Schüssel vermischen.
- Milch, Joghurt, Ahornsirup, Vanilleextrakt und Salz hinzufügen und kräftig mit einem Schneebesen oder einer Gabel verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
- Beeren vorsichtig unterheben, damit sie nicht zerdrückt werden.
- Die Mischung in ein Glas oder eine Dose mit Deckel füllen und gut verschließen.
- Für mindestens 6 Stunden, am besten über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
- Am Morgen das Porridge umrühren, bei Bedarf mit etwas Milch verdünnen und mit Nüssen oder Samen toppen. Genießen!
Notes
Die Chiasamen sind entscheidend für die cremige Konsistenz. Bei Verwendung von gefrorenen Beeren müssen diese nicht aufgetaut werden. Das Porridge hält sich im Kühlschrank bis zu 4 Tage und kann auch warm genossen werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 380
- Sugar: 18
- Sodium: 150
- Fat: 12
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 50
- Fiber: 12
- Protein: 15
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