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Ich habe jahrelang behauptet, dass ich Chia-Pudding nicht mag. Wirklich. „Diese glibberigen Kügelchen in süßer Milch – nein danke”, war mein Standard-Spruch, wenn jemand das trendige Frühstück erwähnte. Drei Jahre lang hielt ich an dieser Überzeugung fest, mit einer Sturheit, die nur jemand an den Tag legt, der noch nie die richtige Version probiert hat.
Dann – und das ist der Punkt, an dem ich mich selbst erwischen musste – stand ich eines Dienstagmorgens vor dem Kühlschrank. Ich hatte am Abend zuvor aus purer Neugierde ein Glas mit Kokosmilch, Matcha-Pulver und Chiasamen befüllt. Ein Experiment, das ich „nur für mich” gemacht hatte, um zu beweisen, dass ich Recht hatte. Und da stand ich, die Tür einen Spalt geöffnet, und löffelte heimlich direkt aus dem Glas. Mein Partner erwischte mich. „Ich dachte, du hasst Chia-Pudding?”, grinste er. Ich hatte keine gute Antwort. Nur einen löffelweise leeren Beweis, dass ich mich geirrt hatte.
Dieser cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch hat mich eines Besseren belehrt. Die Textur ist alles andere als glibberig – sie ist samtig, fast wie eine leichte Panna Cotta. Der erdige Matcha-Geschmack trifft auf die sanfte Süße der Kokosmilch, und ehrlich, das ist eine Kombination, die ich nie für möglich gehalten hätte. Vielleicht kennen Sie das ja, wenn ein Rezept Sie plötzlich vom Gegenteil überzeugt und Sie sich fragen, warum Sie so lange gebraucht haben, es auszuprobieren. Dieser Pudding ist genau das – und ich mache ihn jetzt jede Woche.
Warum Sie diesen Matcha-Chia-Pudding lieben werden
Lassen Sie mich Ihnen sagen, warum dieser cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch mein absoluter Lieblings-Frühstücks-Fix geworden ist. Ich habe ihn in den letzten Monaten unzählige Male getestet – für mich, für Gäste, sogar für meine skeptische Schwester, die ebenfalls keine Chia-Fan war. Und jedes Mal das gleiche Ergebnis: Begeisterung.
- Schnell & einfach: Sie brauchen genau 5 Minuten aktive Vorbereitung. Der Rest erledigt der Kühlschrank über Nacht. Perfekt für hektische Morgen, wenn Sie trotzdem etwas Gutes wollen.
- Einfache Zutaten: Nur vier Hauptzutaten – Chiasamen, Kokosmilch, Matcha-Pulver und ein Süßungsmittel. Keine ausgefallenen Supermarkt-Suchaktionen nötig.
- Perfekt für Meal Prep: Bereiten Sie gleich mehrere Portionen am Sonntag vor, und Sie haben Frühstück für die halbe Woche. Der Pudding hält sich problemlos 4-5 Tage im Kühlschrank.
- Gesunder Genuss ohne Verzicht: Reich an Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen – aber so cremig und lecker, dass Sie nicht das Gefühl haben, etwas Gesundes zu essen.
- Ein echter Hingucker: Die sanfte grüne Farbe des Matcha in Kombination mit der weißen Kokosmilch – das sieht auf Fotos nicht nur toll aus, sondern macht auch morgens gute Laune.
Was diesen Pudding von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen der Cremigkeit der Kokosmilch und der leichten Bitterkeit des Matcha. Viele Rezepte werden entweder zu süß oder zu bitter. Ich habe wochenlang mit den Verhältnissen experimentiert, bis ich diesen Punkt gefunden habe: genau 2 Teelöffel Matcha auf eine Dose Kokosmilch. Das ist der Sweet Spot. Und ich verwende ausschließlich vollfette Kokosmilch aus der Dose – die aus dem Karton ist zu dünn und ergibt nicht diese himmlische Textur. Vertrauen Sie mir, ich habe beide Varianten getestet.
Dieser Pudding ist nicht nur gut – er ist der Beweis, dass gesundes Frühstück nicht langweilig sein muss. Er macht satt, gibt Energie durch den Matcha und fühlt sich an wie eine kleine Auszeit am Morgen. Genau das, was wir alle brauchen, oder?
Zutaten, die Sie benötigen
Dieser cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch lebt von wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Zutaten. Jede spielt eine entscheidende Rolle für das Endergebnis. Hier ist, was Sie brauchen:
Für den Pudding
- 400 ml Kokosmilch (vollfett, aus der Dose): Das ist die Basis für die unglaubliche Cremigkeit. Ich schwöre auf die Marke „Aroy-D” oder „Chaokoh” – sie haben den höchsten Fettgehalt und ergeben die beste Textur. Die Kokosmilch aus dem Karton ist zu dünn, wirklich, das habe ich schmerzhaft lernen müssen.
- 4 EL Chiasamen (ca. 60 g): Die kleinen Kraftpakete quellen auf und verwandeln die Flüssigkeit in eine puddingartige Konsistenz. Achten Sie auf helle, gleichmäßige Samen – dunkle oder verklumpte Chiasamen sind oft älter.
- 2 TL Matcha-Pulver (ca. 6 g): Hier bitte nicht sparen! Verwenden Sie hochwertiges, japanisches Matcha-Pulver in Zeremonienqualität oder zumindest Premium-Kulinarik-Qualität. Günstiger Matcha schmeckt oft bitter und grasig. Ich verwende „Matcha & Co” oder „Ippodo Tea” – der Unterschied ist himmelweit.
- 2-3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft: Je nachdem, wie süß Sie es mögen. Ahornsirup gibt eine warme, karamellige Note, Agavendicksaft ist neutraler. Honig geht auch, aber dann wird der Geschmack etwas dominanter.
- 1 Prise Meersalz: Klingt ungewöhnlich, aber Salz hebt die Aromen hervor und balanciert die Bitterkeit des Matcha aus. Nicht weglassen!
Für die Toppings (optional, aber empfohlen)

- Frische Beeren: Himbeeren oder Blaubeeren – die Säure kontrastiert wunderbar mit der Cremigkeit.
- Geröstete Kokosflocken: Für etwas Crunch.
- Granola: Einfach, aber effektiv.
- Ein Spritzer Kokosjoghurt: Für extra Cremigkeit.
Substitutions-Hinweise: Für eine zuckerfreie Version verwenden Sie Erythrit oder Mönchsfrucht-Sirup. Mandelmilch statt Kokosmilch? Möglich, aber dann wird es weniger cremig – fügen Sie dann einen Esslöffel Kokosöl hinzu, um die Textur zu retten. Und für einen proteinreicheren Pudding können Sie einen Scoop Vanille-Proteinpulver untermischen – dann aber die Flüssigkeit etwas reduzieren.
Benötigte Küchenausrüstung
Keine Sorge, Sie brauchen keine ausgefallene Küchenmaschine für diesen cremigen Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch. Hier ist, was wirklich hilfreich ist:
- Ein mittelgroßer Mixbecher oder eine Schüssel: Ich verwende einen 500-ml-Messbecher aus Glas – da kann ich die Flüssigkeiten gut abmessen.
- Ein Schneebesen: Unverzichtbar! Ein Schneebesen verteilt den Matcha viel gleichmäßiger als ein Löffel. Ich habe einen kleinen, handlichen Schneebesen aus Edelstahl, der perfekt für solche Mengen ist.
- Ein feines Sieb (optional, aber Gold wert): Matcha neigt zur Klumpenbildung. Wenn Sie ihn durch ein Sieb streichen, bevor Sie ihn in die Kokosmilch geben, wird der Pudding seidig glatt. Ich habe es einmal ohne versucht – das Ergebnis war fleckig und körnig. Nie wieder.
- Einmachgläser oder Dessertgläser mit Deckel: Ich verwende Weck-Gläser (250 ml Fassungsvermögen). Sie sehen hübsch aus, sind wiederverwendbar und der Deckel verhindert, dass der Pudding Fremdgerüche aus dem Kühlschrank annimmt.
- Ein Löffel zum Umrühren: Klingt banal, aber nach 30 Minuten Quellzeit müssen Sie den Pudding noch einmal umrühren, damit sich die Chiasamen nicht am Boden absetzen. Ein normaler Esslöffel reicht völlig.
Budget-Tipp: Sie müssen keine teuren Marken-Gläser kaufen. Alte Marmeladengläser, gründlich gereinigt, tun es genauso gut. Ich sammle sogar die Gläser von gekauften Chia-Puddings – die sind perfekt für die Portionskontrolle.
Zubereitungsmethode
Jetzt wird es praktisch. Folgen Sie diesen Schritten, und Sie werden belohnt mit dem cremigsten Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch, den Sie je gegessen haben. Versprochen.
- Kokosmilch vorbereiten: Öffnen Sie die Dose Kokosmilch und rühren Sie sie gut um. Das feste Kokosfett, das sich oben abgesetzt hat, muss sich vollständig mit der Flüssigkeit verbinden. Wenn Ihre Kokosmilch sehr fest ist, erwärmen Sie sie kurz in einem Topf oder in der Mikrowelle (30 Sekunden bei mittlerer Stufe). Gießen Sie dann 400 ml in Ihren Mixbecher.
- Matcha einrühren: Geben Sie das Matcha-Pulver in ein feines Sieb und streichen Sie es direkt über die Kokosmilch. So vermeiden Sie Klumpen. Dann mit dem Schneebesen kräftig verrühren – etwa 1 Minute lang, bis das Matcha vollständig eingearbeitet ist und die Flüssigkeit eine gleichmäßige, satte grüne Farbe hat. Es sollte keine grauen oder grünen Streifen mehr zu sehen sein. Das ist der Moment, in dem die Küche nach frischem, erdigem Matcha duftet – himmlisch!
- Süßen und salzen: Fügen Sie den Ahornsirup (oder Ihr Süßungsmittel) und die Prise Salz hinzu. Noch einmal gut verrühren. Jetzt kurz probieren! Die Mischung sollte süß, aber nicht überladen sein – denken Sie daran, dass die Chiasamen später die Süße etwas verdünnen. Wenn Sie Zweifel haben, lieber einen Hauch mehr Süße hinzufügen.
- Chiasamen einstreuen: Die Chiasamen unter ständigem Rühren einrieseln lassen. Das ist wichtig – wenn Sie sie einfach auf einmal hineinschütten, verklumpen sie sofort. Rühren Sie etwa 2 Minuten lang, bis die Samen gleichmäßig verteilt sind. Die Mischung wird jetzt noch flüssig sein – das ist normal.
- In Gläser füllen: Verteilen Sie die Mischung gleichmäßig auf Ihre vorbereiteten Gläser. Füllen Sie sie nur zu etwa zwei Dritteln, denn die Chiasamen quellen noch auf und der Pudding wird fester. Ich mache immer 3 Portionen aus dieser Menge.
- Erste Ruhephase (30 Minuten): Stellen Sie die Gläser für 30 Minuten bei Raumtemperatur beiseite. Nach dieser Zeit nehmen Sie sie heraus und rühren mit einem Löffel kräftig um. Sie werden sehen, dass sich die Chiasamen am Boden abgesetzt haben – das ist normal. Durch das Umrühren verteilen sie sich neu und der Pudding wird gleichmäßig cremig.
- Über Nacht kühlen: Verschließen Sie die Gläser mit Deckeln und stellen Sie sie für mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank. Der Pudding ist fertig, wenn er fest und puddingartig ist – die Chiasamen sollten weich und gallertartig sein, aber nicht mehr knirschen. Wenn er nach 4 Stunden noch zu flüssig ist, geben Sie ihm einfach mehr Zeit.
- Servieren: Nehmen Sie den Pudding aus dem Kühlschrank, rühren Sie ihn noch einmal kurz um (er setzt manchmal etwas Flüssigkeit ab – das ist normal). Dann mit Ihren Lieblings-Toppings belegen und genießen. Ich liebe ihn kalt direkt aus dem Glas!
Wichtiger Hinweis: Wenn Sie den Pudding am nächsten Morgen essen und er Ihnen zu fest ist – kein Problem! Einfach einen Schuss Kokosmilch oder Mandelmilch unterrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Das passiert manchmal, wenn die Chiasamen besonders frisch sind und stark quellen.
Kochtipps & Techniken
Ich habe bei diesem cremigen Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch einige Fehler gemacht, bevor ich ihn perfektioniert habe. Lassen Sie mich Ihnen die wichtigsten Lektionen ersparen:
Der Matcha-Klumpen-Killer: Wenn Sie kein feines Sieb haben, machen Sie eine Paste. Mischen Sie das Matcha-Pulver mit einem Esslöffel der heißen Kokosmilch zu einer glatten Paste, bevor Sie die restliche Flüssigkeit hinzufügen. Das funktioniert genauso gut und verhindert Klumpen zuverlässig. Ich habe das einmal vergessen und musste den Pudding durch ein Sieb passieren – eine Sauerei, die ich nicht noch einmal erleben möchte.
Die richtige Chia-Menge: Nicht alle Chiasamen sind gleich. Manche quellen stärker als andere. Wenn Sie einen besonders festen Pudding mögen, erhöhen Sie die Menge auf 5 EL. Für einen flüssigeren Pudding (eher wie ein Smoothie Bowl) nehmen Sie 3 EL. Experimentieren Sie – ich habe meine perfekte Menge nach drei Versuchen gefunden.
Timing ist alles: Der Pudding braucht Zeit. Mindestens 4 Stunden, besser 8. Aber wissen Sie was? Er schmeckt am zweiten Tag sogar noch besser! Die Aromen von Matcha und Kokos verbinden sich über Nacht zu einer harmonischen Einheit. Bereiten Sie ihn also ruhig zwei Tage im Voraus zu.
Multitasking-Tipp: Während der Pudding die ersten 30 Minuten bei Raumtemperatur quillt, können Sie Ihre Toppings vorbereiten. Beeren waschen, Kokosflocken rösten (einfach in einer trockenen Pfanne bei mittlerer Hitze 2-3 Minuten, bis sie duften), Granola abwiegen. So haben Sie am Morgen keine Arbeit mehr.
Der häufigste Fehler: Zu viel Matcha! Ich weiß, es ist verlockend, mehr zu nehmen für eine intensivere Farbe. Aber 3 TL oder mehr machen den Pudding bitter und grasig – und die schöne grüne Farbe wird schnell braun. Halten Sie sich an 2 TL, das ist die perfekte Dosis.
Variationen & Anpassungen
Dieser cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch ist unglaublich vielseitig. Hier sind meine liebsten Abwandlungen:
1. Protein-Boost-Version: Fügen Sie einen Scoop Vanille- oder ungesüßtes Proteinpulver zusammen mit dem Matcha hinzu. Reduzieren Sie dafür die Kokosmilch um 50 ml, da das Pulver Flüssigkeit bindet. Ich benutze gerne Erbsenprotein – das gibt eine extra cremige Textur und macht den Pudding zu einem echten Post-Workout-Snack.
2. Schoko-Matcha-Traum: Ersetzen Sie 1 TL Matcha durch 1 EL ungesüßtes Kakaopulver. Die Kombination aus Matcha und Schokolade ist himmlisch – der erdige Matcha und die bittere Schokolade ergänzen sich perfekt. Streuen Sie noch ein paar Kakaonibs darüber für den Crunch.
3. Vegane Vanille-Variante: Fügen Sie das Mark einer halben Vanilleschote oder 1 TL Vanilleextrakt hinzu. Das rundet den Geschmack ab und macht den Pudding noch aromatischer. Perfekt, wenn Sie Gäste beeindrucken wollen.
4. Sommerliche Beeren-Version: Pürieren Sie eine Handvoll gefrorene Himbeeren oder Erdbeeren und schichten Sie das Püree abwechselnd mit dem Matcha-Pudding in die Gläser. Das ergibt nicht nur einen wunderschönen optischen Effekt (grün-rot-grün), sondern auch einen fruchtigen Kontrast.
5. Low-Carb / Keto-Freundlich: Ersetzen Sie den Ahornsirup durch flüssiges Erythrit oder Mönchsfrucht-Sirup. Die Kokosmilch ist von Natur aus kohlenhydratarm, und die Chiasamen sind reich an Ballaststoffen – perfekt für eine ketogene Ernährung.
Meine persönliche Lieblingsvariation? Die Schoko-Matcha-Kombination. Ich habe sie entdeckt, als ich versehentlich Kakaopulver statt Matcha in den Händen hielt – und es war ein glücklicher Unfall. Seitdem mache ich sie mindestens einmal pro Woche.
Servier- & Aufbewahrungshinweise
Servieren: Der cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch schmeckt am besten gut gekühlt, direkt aus dem Kühlschrank. Nehmen Sie ihn etwa 5-10 Minuten vor dem Servieren heraus, damit er nicht zu kalt ist. Die ideale Serviertemperatur ist kühl, aber nicht eisig – dann entfalten sich die Aromen am besten.
Zum Anrichten: Geben Sie den Pudding in eine schöne Schale oder lassen Sie ihn im Glas. Toppen Sie ihn mit einer Schicht frischer Beeren, einem Klecks Kokosjoghurt (das gibt einen wunderschönen weißen Kontrast zum Grün) und etwas Granola für den Crunch. Ein paar Minzblätter als Garnitur – und schon haben Sie ein Frühstück, das aussieht wie aus einem Café.
Passende Begleiter: Ein grüner Smoothie oder ein Matcha-Latte sind die perfekten Begleiter. Auch ein Stück Vollkornbrot mit Avocado passt wunderbar – die herzhaften Noten ergänzen die Süße des Puddings.
Aufbewahrung: Der Pudding hält sich im Kühlschrank (im verschlossenen Glas) 4-5 Tage. Die Textur bleibt dabei erstaunlich stabil – er wird nicht wässrig oder matschig. Allerdings: Die schöne grüne Farbe kann nach 2-3 Tagen etwas nachdunkeln. Das ist kein Zeichen von Verderb, sondern eine natürliche Oxidation des Matcha. Ein Spritzer Zitronensaft im Rezept kann das verlangsamen, aber ich finde, es schmeckt trotzdem hervorragend.
Einfrieren? Ja, das ist möglich! Füllen Sie den Pudding in gefriergeeignete Behälter (lassen Sie etwas Platz zum Ausdehnen) und frieren Sie ihn bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen und am nächsten Morgen gut umrühren. Die Textur kann nach dem Auftauen minimal wässriger sein – einfach einen Löffel Kokosmilch unterrühren, dann ist es wieder perfekt.
Reheating: Eigentlich wird dieser Pudding kalt gegessen. Aber wenn Sie ihn lieber warm mögen (ja, das gibt es!), stellen Sie das Glas für 30 Sekunden in ein warmes Wasserbad oder erwärmen Sie ihn kurz in der Mikrowelle (20 Sekunden bei niedriger Stufe). Nicht kochen – sonst wird der Matcha bitter.
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Dieser cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für Sie. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Portion (bei 3 Portionen aus dem Rezept):
Pro Portion (ca. 200 g):
Kalorien: ca. 320 kcal
Fett: 24 g (davon gesättigt: 20 g)
Kohlenhydrate: 22 g (davon Zucker: 12 g)
Ballaststoffe: 8 g
Eiweiß: 6 g
Die gesundheitlichen Vorteile im Überblick:
- Matcha: Vollgepackt mit Antioxidantien (insbesondere EGCG), die freie Radikale bekämpfen. Außerdem enthält Matcha L-Theanin, eine Aminosäure, die für fokussierte Ruhe sorgt – kein Koffein-Jitter wie bei Kaffee.
- Chiasamen: Eine der besten pflanzlichen Quellen für Omega-3-Fettsäuren. Sie sind reich an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und lange satt machen.
- Kokosmilch: Liefert gesunde mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell Energie liefern und den Stoffwechsel ankurbeln können.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist von Natur aus glutenfrei, vegan und milchfrei. Es enthält keine Nüsse (sofern Sie nicht mit Nuss-Toppings garnieren). Achten Sie bei Matcha auf die Qualität – billiger Matcha kann Schadstoffe enthalten. Ich kaufe meinen Matcha immer von vertrauenswürdigen japanischen Quellen.
Allergene: Keine der Hauptzutaten gehört zu den häufigsten Allergenen. Aber: Manche Menschen reagieren empfindlich auf Chiasamen (seltene Allergie) oder auf Kokosnuss (obwohl botanisch gesehen keine Nuss). Bei Unsicherheit vorher testen.
Fazit: Warum dieser Pudding einen Platz in Ihrer Küche verdient
Ich habe diesen cremigen Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch jetzt bestimmt 20 Mal gemacht – für mich, für Freunde, für meine Familie, die immer noch nicht ganz versteht, warum ich „grünes Essen” zum Frühstück mag. Aber jedes Mal, wenn ich die Gläser aus dem Kühlschrank hole und die erste Löffelspitze in diese samtige Textur eintauche, weiß ich, warum ich ihn liebe.
Er ist der Beweis, dass gesundes Frühstück nicht nach Verzicht schmecken muss. Er ist schnell, einfach und sieht noch dazu wunderschön aus. Und er hat mich gelehrt, dass ich manchmal einfach falsch liege – und dass das völlig in Ordnung ist, solange man dabei etwas Leckeres entdeckt.
Probieren Sie es aus! Passen Sie die Süße an, experimentieren Sie mit Toppings, machen Sie ihn zu Ihrem eigenen. Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie mir in den Kommentaren erzählen, wie er Ihnen geschmeckt hat. Oder teilen Sie Ihr Foto auf Pinterest – markieren Sie mich, ich will es sehen!
In diesem Sinne: Guten Appetit und genießen Sie jeden Löffel. Sie haben es sich verdient.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Pudding auch mit anderen Milchsorten zubereiten?
Ja, absolut! Sie können die Kokosmilch durch Mandelmilch, Hafermilch oder Cashewmilch ersetzen. Beachten Sie aber, dass der Pudding dann weniger cremig wird. Fügen Sie in diesem Fall einen Esslöffel Kokosöl oder Mandelmus hinzu, um die Textur zu verbessern.
Wie bekomme ich die Chiasamen dazu, nicht zu klumpen?
Der Trick ist, die Chiasamen langsam unter ständigem Rühren in die Flüssigkeit einrieseln zu lassen. Und vergessen Sie nicht das Umrühren nach 30 Minuten – das löst die meisten Klumpen auf. Wenn doch mal ein Klumpen übrig bleibt, einfach mit einer Gabel zerdrücken.
Kann ich den Pudding auch ohne Süßungsmittel zubereiten?
Ja, aber er wird dann deutlich herber und bitterer, da Matcha von Natur aus eine leichte Bitterkeit hat. Wenn Sie auf Zucker verzichten möchten, empfehle ich reife Banane (püriert) oder Datteln als natürliche Süße. Das ändert den Geschmack, aber auf eine leckere Art.
Warum ist mein Matcha-Pudding braun statt grün geworden?
Das passiert, wenn der Matcha oxidiert. Schuld sind oft zu hohe Temperaturen (heißes Wasser) oder zu langes Lagern. Verwenden Sie immer kühle Kokosmilch und bewahren Sie den Pudding im verschlossenen Glas im Kühlschrank auf. Ein Spritzer Zitronensaft kann die Farbe stabilisieren.
Wie lange hält sich der Pudding im Kühlschrank?
Im verschlossenen Glas hält er sich 4-5 Tage. Die Textur bleibt stabil, aber die Farbe kann nach 2-3 Tagen etwas nachdunkeln. Das ist normal und beeinträchtigt den Geschmack nicht. Einfach vor dem Servieren umrühren – dann sieht er wieder frisch aus.
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Köstlicher Cremiger Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch – Einfach & Perfekt
Dieser cremige Matcha-Chia-Pudding mit Kokosmilch ist ein schnelles, gesundes Frühstück, das samtig wie Panna Cotta schmeckt und mit nur 5 Minuten aktiver Vorbereitung auskommt. Perfekt für Meal Prep und voller Antioxidantien.
- Prep Time: 5 Minuten
- Cook Time: 0 Minuten
- Total Time: 4 Stunden 5 Minuten (inkl. Kühlzeit)
- Yield: 3 Portionen 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Japanisch inspiriert
Ingredients
- 400 ml Kokosmilch (vollfett, aus der Dose)
- 4 EL Chiasamen (ca. 60 g)
- 2 TL Matcha-Pulver (ca. 6 g)
- 2–3 EL Ahornsirup oder Agavendicksaft
- 1 Prise Meersalz
- Frische Beeren (optional, zum Toppen)
- Geröstete Kokosflocken (optional)
- Granola (optional)
- Kokosjoghurt (optional)
Instructions
- Kokosmilch vorbereiten: Dose öffnen, gut umrühren (ggf. kurz erwärmen, falls fest). 400 ml in einen Mixbecher geben.
- Matcha einrühren: Matcha-Pulver durch ein feines Sieb über die Kokosmilch streichen, dann mit Schneebesen 1 Minute kräftig verrühren, bis eine gleichmäßige grüne Farbe entsteht.
- Süßen und salzen: Ahornsirup und Prise Salz hinzufügen, gut verrühren. Abschmecken – die Mischung sollte süß, aber nicht überladen sein.
- Chiasamen einstreuen: Chiasamen unter ständigem Rühren einrieseln lassen, etwa 2 Minuten rühren, bis gleichmäßig verteilt.
- In Gläser füllen: Mischung auf 3 Gläser verteilen (nur zu 2/3 füllen).
- Erste Ruhephase: Gläser 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen lassen, dann kräftig umrühren.
- Über Nacht kühlen: Gläser verschließen und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.
- Servieren: Vor dem Servieren kurz umrühren, mit Toppings belegen und genießen.
Notes
Für eine zuckerfreie Version Erythrit oder Mönchsfrucht-Sirup verwenden. Mandelmilch statt Kokosmilch ergibt weniger Cremigkeit – dann 1 EL Kokosöl hinzufügen. Matcha-Qualität ist entscheidend: Zeremonien- oder Premium-Kulinarik-Qualität verwenden. Der Pudding hält sich 4-5 Tage im Kühlschrank und kann eingefroren werden.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 200 g
- Calories: 320
- Sugar: 12
- Sodium: 0.5
- Fat: 24
- Saturated Fat: 20
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 8
- Protein: 6
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