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Es war 6:47 Uhr an einem regnerischen Dienstag im September, und ich stand in der Küche und starrte auf eine Schüssel mit langweiligem, hellem Waffelteig. Der erste Schultag stand bevor – mein Jüngster war aufgeregt und nervös zugleich, und irgendwie spiegelte der graue Morgenhimmel überhaupt nicht die Vorfreude wider, die in der Luft liegen sollte. Ich hatte eigentlich die klassischen Waffeln geplant, die ich schon hundertmal gemacht habe, aber etwas in mir sagte: „Das reicht heute nicht.” Dann fiel mein Blick auf die Lebensmittelfarben, die noch von Omas Geburtstagstorte im Schrank standen, und auf die kleinen Schälchen, die wir sonst für Müsli benutzen. Und ehrlich? In dem Moment wusste ich: Diese Waffeln müssen heute wie ein Regenbogen aussehen – bunt, fröhlich und ein bisschen verrückt, genau wie das Gefühl, wenn ein neues Schuljahr beginnt. Ich habe einfach angefangen, den Teig aufzuteilen, jede Portion in einer anderen Farbe eingefärbt und dann Schicht für Schicht in das Waffeleisen gegeben. Das Ergebnis war so spektakulär, dass sogar der Große, der sonst nie vor 7:30 Uhr lächelt, „Whoa!” gerufen hat. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn man einem normalen Morgen einfach einen Farbklecks verpassen muss. Seitdem sind diese bunten Regenbogen-Waffeln unser absolutes Ritual zum ersten Schultag, und ich kann dir sagen: Sie machen einfach glücklich.
Warum du diese Regenbogen-Waffeln lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male getestet – mit verschiedenen Mehlsorten, mit und ohne Ei, sogar mit pflanzlicher Milch. Und jedes Mal war ich überrascht, wie gut die bunten Waffeln funktionieren. Es ist kein Hexenwerk, sondern einfach ein cleverer Trick, der aus einem Frühstück ein Erlebnis macht.
- Schnell & einfach: In weniger als 30 Minuten hast du einen Stapel bunter Waffeln auf dem Tisch. Perfekt für hektische Schulmorgen, an denen trotzdem etwas Besonderes her muss.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keine ausgefallenen Lebensmittel. Mehl, Eier, Milch, Butter – das hast du garantiert zu Hause. Die Farben kommen entweder aus natürlichen Quellen oder aus der kleinen Flasche, die jeder in der Backschublade hat.
- Perfekt für den ersten Schultag: Diese Waffeln sind wie ein freudiges „Hallo, neues Abenteuer!” auf dem Teller. Sie machen Mut, sie machen Spaß, und sie sind der perfekte Start in ein aufregendes Jahr.
- Purer Familien-Spaß: Kinder lieben es, die Farben zu wählen und zu sehen, wie der Teig im Waffeleisen zu einem Kunstwerk wird. Und ehrlich? Auch Erwachsene grinsen, wenn sie so einen bunten Teller vor sich haben.
- Unglaublich lecker: Vergiss den faden Geschmack von gefärbtem Gebäck. Diese Waffeln sind außen knusprig, innen fluffig und haben einen zarten Butter-Vanille-Geschmack, der einfach perfekt ist. Die Farbe ist nur das i-Tüpfelchen.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die Methode, den Teig nicht zu stark zu verrühren, damit die Waffeln luftig bleiben, und die Tatsache, dass ich die Farben schichte, statt sie zu vermischen. Das sorgt für diese wunderschönen, klaren Regenbogenstreifen, die jedes Kind (und jeden Erwachsenen) zum Staunen bringen. Es ist kein weiteres „normales” Waffelrezept – es ist dein neues Lieblingsrezept für besondere Morgen.
Was du an Zutaten brauchst
Dieses Rezept lebt von einfachen, aber hochwertigen Zutaten. Keine Sorge, du musst keinen Spezialitätenladen aufsuchen – alles ist im normalen Supermarkt erhältlich. Ich zeige dir, worauf es ankommt.
Für den Waffelteig (Grundrezept)
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Das Mehl sorgt für die perfekte, lockere Struktur. Du kannst auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann werden die Waffeln etwas nussiger im Geschmack.
- 2 TL Backpulver: Unverzichtbar für die Fluffigkeit. Achte darauf, dass es frisch ist – sonst werden die Waffeln flach.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den gesamten Geschmack hervor und balanciert die Süße aus.
- 2 EL Zucker: Ich nehme feinen Haushaltszucker. Für eine karamellige Note kannst du braunen Zucker verwenden.
- 2 große Eier (Zimmertemperatur): Die Eier binden den Teig und machen ihn schön luftig. Wenn du die Eier vorher aus dem Kühlschrank nimmst, vermeidest du Klümpchen.
- 300 ml Milch (Zimmertemperatur): Vollmilch gibt den cremigsten Teig, aber du kannst auch Hafer- oder Mandelmilch verwenden.
- 80 g geschmolzene Butter (abgekühlt): Butter ist der Geschmacksträger Nummer eins. Für eine vegane Variante nimmst du Margarine oder Kokosöl (dann schmeckt es leicht exotisch).
- 1 TL Vanilleextrakt: Ein Muss! Vanille rundet den Geschmack ab und lässt die Waffeln himmlisch duften. Ich schwöre auf das echte Extrakt, kein Aroma.
Für die Farben
- Lebensmittelfarben (Gel, nicht flüssig!): Ich empfehle dir, zu einem Gelfarben-Set zu greifen, wie man es für Fondant oder Buttercreme verwendet. Die Farben sind intensiver und du brauchst nur winzige Mengen, sodass der Teig nicht zu flüssig wird. Meine Lieblingsmarke ist „Sugarflair” oder „Wilton” – die halten ewig.
- Alternative: Natürliche Farben: Für eine bunte Waffel ohne künstliche Zusätze kannst du auch Pulver verwenden: Rote Bete für Pink, Kurkuma für Gelb, Matcha für Grün und Heidelbeerpulver für Lila. Die Farben werden etwas gedeckter, aber sehen auch wunderschön aus!
Zum Servieren (optional, aber empfohlen)
- Puderzucker: Zum Bestäuben – wie frischer Schnee auf dem Regenbogen.
- Ahornsirup oder Honig: Für die extra Süße.
- Frische Beeren: Heidelbeeren, Himbeeren und Erdbeeren passen farblich perfekt.
- Schlagsahne oder Joghurt: Ein Klecks Sahne macht die Waffeln noch festlicher.
Welche Küchengeräte du benötigst
Keine Angst, du brauchst keine Profi-Ausstattung. Aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein.
- Waffeleisen (Herzform oder klassisch): Das Herzstück des Ganzen. Ich habe ein günstiges Modell für 25 Euro und es funktioniert einwandfrei. Wichtig: Ein antihaftbeschichtetes Eisen, damit die bunten Waffeln sich lösen.
- Mehrere Rührschüsseln (mindestens 4-5 kleine): Du brauchst für jede Farbe eine eigene Schüssel. Ich verwende einfach meine kleinen Edelstahl-Schälchen – die sind perfekt.
- Schneebesen oder Handrührgerät: Ein Schneebesen reicht völlig, aber ein Handrührgerät macht die Arbeit schneller und der Teig wird klümpchenfrei.
- Messbecher und Küchenwaage: Für präzise Ergebnisse. Gerade bei Mehl lohnt sich das Abwiegen.
- Kleine Löffel oder Spatel: Zum Portionieren des gefärbten Teigs in das Waffeleisen. Ein flexibler Silikonspatel ist Gold wert.
- Küchenpapier oder ein feuchtes Tuch: Zum Abwischen des Waffeleisens zwischen den Durchgängen, falls etwas Farbe überläuft.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung
Jetzt wird es bunt! Folge diesen Schritten, und du wirst im Handumdrehen die schönsten Waffeln deines Lebens zaubern. Keine Sorge, es ist einfacher, als es aussieht.
- Teig zubereiten (5 Minuten): In einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen. In einer zweiten Schüssel die Eier, Milch, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt verquirlen. Dann die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange verrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Ja, es dürfen ein paar kleine Klümpchen bleiben – das ist gut so! Wenn du zu lange rührst, werden die Waffeln zäh.
- Teig aufteilen (2 Minuten): Wiege oder schätze den Teig ab und teile ihn gleichmäßig auf 4 bis 5 kleine Schüsseln auf. Ich mache meistens 5 Portionen: Rot, Orange, Gelb, Grün und Lila. Für 4 Portionen nimmst du die klassischen Regenbogenfarben ohne Orange.
- Einfärben (3 Minuten): Jetzt kommt der Spaß! Gib in jede Schüssel einen winzigen Klecks Lebensmittelfarbe – bei Gel reicht die Menge eines Stecknadelkopfes. Rühre kräftig mit einem kleinen Löffel, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist. Wenn die Farbe zu blass ist, gib noch eine winzige Spur dazu. Aber Vorsicht: Weniger ist mehr, die Farbe intensiviert sich beim Backen noch etwas.
- Waffeleisen vorheizen (5 Minuten): Schalte dein Waffeleisen ein und lass es richtig heiß werden. Ich stelle es immer auf die höchste Stufe (bei meinem Modell Stufe 5). Fette es leicht mit etwas Öl oder Butter ein – auch wenn es antihaftbeschichtet ist, gibt das extra Sicherheit.
- Schichten und backen (pro Waffel 4-5 Minuten): Jetzt kommt der entscheidende Schritt! Nimm einen kleinen Löffel und gib nacheinander Kleckse der verschiedenen Farben in das Waffeleisen. Ich mache das immer in der Reihenfolge des Regenbogens: Unten einen Klecks Lila, dann etwas Grün daneben, dann Gelb, Orange und Rot. Die Kleckse sollten sich leicht berühren, aber nicht überlappen. Schließe das Waffeleisen und backe die Waffel, bis sie goldbraun und knusprig ist – das dauert je nach Eisen 4 bis 5 Minuten. Öffne das Eisen nicht zu früh, sonst reißt die Waffel!
- Wiederholen (für jede Waffel): Wiederhole Schritt 5 für jede weitere Waffel. Zwischendurch wische ich das Eisen kurz mit einem Küchenpapier aus, um Farbablagerungen zu entfernen. Das ist nicht zwingend nötig, aber deine Waffeln bleiben so farblich sauber getrennt.
- Abkühlen und servieren (2 Minuten): Lege die fertigen Waffeln auf ein Kuchengitter, damit sie nicht weich werden. Bestäube sie mit Puderzucker und serviere sie mit Ahornsirup und frischen Beeren. Und dann: Genießen!
Mein persönlicher Tipp: Stell die gefärbten Teig-Schüsseln in der Reihenfolge des Regenbogens auf – das macht den Prozess intuitiver und du verlierst nicht den Überblick. Und wenn du ganz mutig bist: Lass die Kinder die Farben aussuchen! Mein Neffe hat einmal eine „Monster-Waffel” in Grün und Lila gemacht – sie sah gruselig aus, aber hat fantastisch geschmeckt.
Kochtipps und Techniken für perfekte Regenbogen-Waffeln
Ich habe bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du nicht die gleichen Erfahrungen machen musst, habe ich hier meine besten Tipps für dich.
- Die richtige Teigkonsistenz: Der Teig sollte dickflüssig sein, aber vom Löffel fließen. Wenn er zu fest ist, gib einen Schuss Milch dazu. Ist er zu flüssig, löffel etwas Mehl nach. Ein zu flüssiger Teig verläuft im Waffeleisen und die Farben vermischen sich zu einer braunen Pampe.
- Nicht zu viel Farbe: Ich habe am Anfang immer großzügig Farbe in den Teig gegeben – das Ergebnis war eine gruselige, graubraune Masse. Weniger ist wirklich mehr! Ein Zahnstocher voll Gel-Farbe reicht für eine Portion.
- Das Waffeleisen nicht überfüllen: Ein häufiger Fehler: Zu viel Teig auf einmal ins Eisen geben. Der Teig quillt dann über und verbrennt. Ich gebe pro Waffel etwa 3-4 Esslöffel Teig – das reicht für ein schönes, gleichmäßiges Ergebnis. Die genaue Menge hängt von der Größe deines Waffeleisens ab.
- Geduld beim Backen: Ich weiß, es ist verlockend, das Waffeleisen nach 2 Minuten zu öffnen, um zu sehen, ob es schon schön bunt ist. Tu es nicht! Die Waffel reißt dabei und die Farben verlaufen. Warte die volle Backzeit ab, bis kein Dampf mehr aus dem Eisen aufsteigt.
- Die Reihenfolge der Farben: Wenn du die Farben in einer bestimmten Reihenfolge in das Eisen gibst, entsteht ein Muster. Ich lege immer die kräftigen Farben (Lila, Rot) an den Rand und die hellen (Gelb) in die Mitte. Das ergibt ein schönes, gleichmäßiges Regenbogenmuster.
- Temperaturkontrolle: Jedes Waffeleisen ist anders. Wenn deine Waffeln zu dunkel werden, reduziere die Temperatur um eine Stufe. Werden sie zu blass, erhöhe sie. Nach der ersten Waffel hast du den Dreh raus.
Ein kleiner Fail aus meiner Anfangszeit: Ich habe einmal vergessen, die Farben zu notieren, und habe versehentlich Blau und Gelb im selben Teig vermischt – Grün war nicht geplant, aber es sah aus wie eine Alien-Waffel. Mein Sohn fand es großartig! Manchmal sind die „Fehler” die besten Geschichten.
Variationen und Anpassungen
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass du es immer wieder neu erfinden kannst. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die fantastisch funktionieren.
- Vegane Regenbogen-Waffeln: Ersetze die Eier durch 2 EL gemahlene Leinsamen, gemischt mit 6 EL Wasser (lass die Mischung 5 Minuten quellen). Verwende Pflanzenmilch und Margarine statt Butter. Die Waffeln werden etwas weniger fluffig, aber immer noch lecker und bunt!
- Glutenfreie Variante: Tausche das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle die von Schär). Gib einen zusätzlichen TL Backpulver dazu, da glutenfreie Mehle weniger Auftrieb haben. Die Konsistenz wird etwas bröseliger, aber der Geschmack ist top.
- Schoko-Regenbogen: Für eine besonders dekadente Version kannst du in eine der Farbportionen 1 EL Kakaopulver mischen. Die braune Farbe passt überraschend gut zwischen Lila und Grün – wie eine kleine Überraschung im Regenbogen.
- Natürlich gefärbt: Wie schon erwähnt, funktionieren natürliche Pulverfarben wunderbar. Mein Favorit ist die Kombination aus Kurkuma (Gelb), Matcha (Grün) und Rote Bete (Pink). Die Farben sind erdiger, aber genauso schön. Du musst die Pulver direkt in den Teig einrühren.
- Mini-Waffeln: Wenn du ein Mini-Waffeleisen hast (oder mehrere), sind die Waffeln perfekt für Kinderhände. Die Backzeit verkürzt sich auf 2-3 Minuten. Ich habe einmal 20 Mini-Waffeln für eine Geburtstagsparty gemacht – ein voller Erfolg!
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Damit deine Regenbogen-Waffeln nicht nur gut aussehen, sondern auch perfekt schmecken, habe ich hier noch ein paar letzte Ratschläge.
- Serviertemperatur: Am besten schmecken die Waffeln warm, direkt aus dem Eisen. Sie sind außen knusprig und innen weich. Wenn sie abkühlen, verlieren sie etwas von ihrer Knusprigkeit, aber du kannst sie im Ofen bei 100°C für 5 Minuten wieder aufwärmen.
- Die perfekte Präsentation: Staple die Waffeln auf einem großen Teller, bestäube sie mit Puderzucker und dekoriere sie mit einem Regenbogen aus frischen Beeren. Ein Klecks Schlagsahne oben drauf macht sie noch festlicher. Für den ersten Schultag lege ich manchmal eine kleine Schultüte aus Papier daneben – die Kinder lieben es!
- Getränke-Empfehlung: Ein Glas Milch (oder Pflanzenmilch) ist der Klassiker. Für die Erwachsenen passt ein Cappuccino oder ein Chai Latte wunderbar zu den süßen Waffeln.
- Aufbewahrung im Kühlschrank: Übrig gebliebene Waffeln halten sich im Kühlschrank in einer luftdichten Dose für 2-3 Tage. Lege ein Stück Küchenpapier mit in die Dose, das zieht die Feuchtigkeit auf und die Waffeln bleiben etwas knuspriger.
- Einfrieren: Du kannst die Waffeln auch einfrieren! Lege sie einzeln auf ein Backblech und friere sie für 1 Stunde vor. Dann kannst du sie in einen Gefrierbeutel umfüllen. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach im Toaster oder Ofen aufwärmen – nicht in der Mikrowelle, sonst werden sie matschig.
- Die Farbe hält sich: Auch nach dem Einfrieren und Auftauen bleiben die Farben erhalten. Ich habe einmal Waffeln für eine Woche im Voraus gemacht – sie sahen am nächsten Wochenende noch genauso bunt aus wie am ersten Tag.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Ich will nicht so tun, als wären diese Waffeln ein Gesundheitsfood. Aber sie sind auch kein reiner Zuckerbombe. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Waffel (bei 6 Waffeln aus dem Rezept):
| Nährwert | Pro Waffel |
|---|---|
| Kalorien | ca. 280 kcal |
| Kohlenhydrate | 35 g |
| Eiweiß | 7 g |
| Fett | 12 g |
| Zucker | 8 g |
Die Waffeln enthalten durch die Milch und Eier wertvolles Eiweiß und Calcium. Wenn du die Vollkorn-Variante wählst, kommen noch Ballaststoffe dazu. Die Lebensmittelfarbe ist natürlich ohne Nährwert, aber sie macht das Essen zu einem Erlebnis – und das ist auch etwas wert! Für eine zuckerreduzierte Version kannst du den Zucker weglassen und stattdessen die Süße aus dem Ahornsirup oder den Beeren ziehen. Allergiker sollten beachten: Das Rezept enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Die entsprechenden Alternativen habe ich in den Variationen beschrieben.
Fazit: Warum diese Waffeln dein neues Schultags-Ritual werden
Ich liebe dieses Rezept, weil es zeigt, dass Kochen nicht immer kompliziert sein muss, um besonders zu sein. Mit ein paar Handgriffen und einer Prise Kreativität verwandelst du einen ganz normalen Waffelteig in ein Kunstwerk, das Kinderaugen zum Leuchten bringt. Es ist kein Rezept für Perfektionisten – es ist ein Rezept für Menschen, die den Moment genießen und ein Lächeln aufs Gesicht zaubern wollen. Vielleicht wirst du es wie ich machen und es jedes Jahr zum ersten Schultag backen. Vielleicht entdeckst du es für Geburtstage oder einfach für einen regnerischen Sonntagmorgen. Wie auch immer du es verwendest: Ich hoffe, du hast genauso viel Freude daran wie ich. Probiere es aus, experimentiere mit den Farben und mach es zu deinem eigenen. Und wenn du es gemacht hast, schreib mir unbedingt in die Kommentare, wie es gelaufen ist! Welche Farbkombination war bei dir der Hit? Welche Variation hast du ausprobiert? Ich bin schon gespannt auf deine Regenbogen-Geschichten. Also, ran an die Schüsseln und los geht’s – deine Küche wird heute zum kunterbunten Atelier!
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Waffeln auch ohne Lebensmittelfarbe machen?
Ja, absolut! Du kannst natürliche Farben wie Kurkuma (Gelb), Matcha (Grün) oder Rote-Bete-Pulver (Rot) verwenden. Die Farben werden etwas weniger intensiv, aber genauso schön.
Warum werden meine Waffeln nicht bunt, sondern braun?
Das passiert, wenn du zu viel Farbe verwendest oder die Waffeln zu lange backst. Verwende nur winzige Mengen Gel-Farbe und backe die Waffeln nicht länger als nötig. Ein zu heißes Waffeleisen kann die Farben auch verbrennen.
Kann ich den Teig am Vorabend vorbereiten?
Ich empfehle, den Teig frisch zuzubereiten, da das Backpulver seine Triebkraft verliert, wenn der Teig zu lange steht. Du kannst aber die trockenen Zutaten am Vorabend abwiegen und die Eier und Milch bereitstellen. Dann geht es morgens schneller.
Welches Waffeleisen ist am besten geeignet?
Jedes Waffeleisen mit antihaftbeschichteten Platten funktioniert. Ich persönlich mag die runden oder herzförmigen Eisen, weil die Farben darin besonders schön zur Geltung kommen. Ein Eisen mit einstellbarer Temperatur ist von Vorteil.
Kann ich die Waffeln auch herzhaft machen?
Klar! Lass einfach den Zucker weg und reduziere die Vanille auf einen Hauch. Dann kannst du die Farben beibehalten und die Waffeln mit Käse, Kräutern oder sogar etwas Paprikapulver würzen. Das ist ein echter Hingucker auf dem Brunch-Buffet!
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Bunte Regenbogen-Waffeln zum ersten Schultag: einfaches Rezept für Kinder
Diese bunten Regenbogen-Waffeln sind ein fröhliches und einfaches Rezept für den ersten Schultag. Mit leuchtenden Farben und einem knusprig-fluffigen Butter-Vanille-Geschmack zaubern sie jedem Kind ein Lächeln ins Gesicht.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 6 Waffeln 1x
- Category: Frühstück
- Cuisine: Amerikanisch
Ingredients
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 2 EL Zucker
- 2 große Eier (Zimmertemperatur)
- 300 ml Milch (Zimmertemperatur)
- 80 g geschmolzene Butter (abgekühlt)
- 1 TL Vanilleextrakt
- Lebensmittelfarben (Gel, z.B. Sugarflair oder Wilton) in Rot, Orange, Gelb, Grün, Lila
- Puderzucker zum Bestäuben (optional)
- Ahornsirup oder Honig zum Servieren (optional)
- Frische Beeren zum Servieren (optional)
- Schlagsahne oder Joghurt zum Servieren (optional)
Instructions
- In einer großen Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und Zucker vermischen.
- In einer zweiten Schüssel Eier, Milch, geschmolzene Butter und Vanilleextrakt verquirlen.
- Die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und nur so lange verrühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Ein paar kleine Klümpchen sind in Ordnung.
- Den Teig gleichmäßig auf 4 bis 5 kleine Schüsseln aufteilen.
- In jede Schüssel einen winzigen Klecks Lebensmittelfarbe geben (bei Gel reicht die Menge eines Stecknadelkopfes) und kräftig verrühren, bis die Farbe gleichmäßig verteilt ist.
- Das Waffeleisen vorheizen und leicht mit Öl oder Butter einfetten.
- Nacheinander Kleckse der verschiedenen Farben in das Waffeleisen geben (z.B. in der Reihenfolge Lila, Grün, Gelb, Orange, Rot). Die Kleckse sollten sich leicht berühren, aber nicht überlappen.
- Das Waffeleisen schließen und die Waffel 4-5 Minuten backen, bis sie goldbraun und knusprig ist. Das Eisen nicht zu früh öffnen.
- Die fertige Waffel auf ein Kuchengitter legen. Das Waffeleisen zwischen den Durchgängen mit Küchenpapier auswischen.
- Schritte 7-9 für jede weitere Waffel wiederholen.
- Die Waffeln mit Puderzucker bestäuben und mit Ahornsirup und frischen Beeren servieren.
Notes
Der Teig sollte dickflüssig sein, aber vom Löffel fließen. Nicht zu viel Farbe verwenden – ein Zahnstocher voll Gel-Farbe reicht pro Portion. Das Waffeleisen nicht überfüllen (ca. 3-4 Esslöffel Teig pro Waffel). Geduld beim Backen – das Eisen nicht zu früh öffnen. Die Reihenfolge der Farben im Eisen bestimmt das Muster. Bei zu dunklen Waffeln die Temperatur reduzieren, bei zu blassen erhöhen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Waffel
- Calories: 280
- Sugar: 8
- Sodium: 200
- Fat: 12
- Saturated Fat: 7
- Carbohydrates: 35
- Fiber: 1
- Protein: 7
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