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Ich war an einem verregneten Dienstagnachmittag auf dem Flohmarkt in Berlin-Neukölln unterwegs, auf der Suche nach alten Backformen, als die ältere Frau am Stand neben mir – sie hielt einen zerfledderten Ordner in der Hand – anfing, über Eis am Stiel zu reden. Sie war die letzte Person, von der ich ein Rezept erwartet hätte. Grauer Wollmantel, strenge Brille, sah aus wie eine ehemalige Buchhalterin. Aber sie sprach mit einer solchen Begeisterung über die perfekte Cremigkeit von Kokosmilch-Eis, dass ich einfach stehen bleiben musste. „Matcha“, sagte sie und wedelte mit dem Ordner, „das ist der Schlüssel. Aber nicht dieses bittere Zeug aus dem Supermarkt.“ Sie hatte recht, natürlich. Drei Wochen später stand ich in meiner Küche, umgeben von Kokosmilch-Dosen und einem halben Kilo Matcha-Pulver, das ich bei einem kleinen Teehändler in Kreuzberg gekauft hatte. Meine erste Charge war eine Katastrophe – zu bitter, zu eisig, die Schokolade blätterte ab. Aber beim dritten Versuch, an einem schwülen Juliabend, hielt ich dieses cremige, grüne Wunder in der Hand. Die weiße Schokolade knackte perfekt, das Eis war seidig und hatte genau diese leichte Erdigkeit, die Matcha so besonders macht. Und ehrlich gesagt, seitdem mache ich kein anderes Eis am Stiel mehr. Vielleicht geht es dir ja ähnlich – du suchst nach einem Dessert, das erfrischt, aber nicht zu schwer ist, und das trotzdem nach einem echten Genussmoment schmeckt. Dieses Rezept hier ist genau das: cremig, vegan, und mit dieser einen Zutat, die alles verändert.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
Dieses cremige Matcha-Eis am Stiel mit weißer Schokolade ist nicht nur ein weiteres veganes Dessert. Es ist das Ergebnis von etwa acht Testrunden, einer leichten Verbrennung am Zeigefinger (heiße Schokolade, lass mich nicht anfangen) und der Erkenntnis, dass die richtige Fettquelle den Unterschied zwischen einem Eisblock und einem cremigen Traum ausmacht. Ich habe es meiner Schwester gegeben, die normalerweise alles Vegane mit Skepsis betrachtet – sie hat drei Stücke auf einmal gegessen. Das sagt eigentlich alles.
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten Vorbereitungszeit hast du die Basis fertig. Die Geduld brauchst du nur beim Einfrieren – aber das macht die Spannung ja aus.
- Einfache Zutaten: Du brauchst keinen ausgefallenen Eisladen. Kokosmilch, Ahornsirup, Matcha und weiße Schokolade – das war’s im Kern. Alles aus dem normalen Supermarkt oder Asialaden.
- Perfekt für warme Tage: Ob für den Garten, den Balkon oder einfach als kleiner Luxus nach dem Abendessen – dieses Eis ist leicht, erfrischend und macht einfach gute Laune.
- Crowd-Pleaser: Ich hab’s auf einem Kindergeburtstag serviert (ja, wirklich) und die Kleinen haben nicht mal gefragt, ob es vegan ist. Sie wollten nur den Nachschlag.
- Unverschämt lecker: Die Kombination aus der sanften Süße der weißen Schokolade und dem leicht herben, fast nussigen Matcha-Geschmack ist einfach perfekt. Es schmeckt nicht nur gesund – es schmeckt nach Urlaub.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Der Trick liegt in der Kombination aus vollfetter Kokosmilch und einem Schuss Mandelmilch. Dadurch wird die Textur unglaublich cremig, ohne dass es schwer im Magen liegt. Und die weiße Schokolade? Ich verwende eine hochwertige vegane Sorte von iChoc oder Vivani – die schmilzt einfach gleichmäßiger und gibt diesen schönen Crunch. Glaub mir, das ist kein normales Eis am Stiel. Das ist das Eis, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt.
Was du an Zutaten brauchst
Die Zutatenliste für dieses cremige Matcha-Eis am Stiel ist angenehm kurz. Du wirst überrascht sein, wie wenig es braucht, um so viel Geschmack zu erzeugen. Ich hab die Zutaten nach Funktionen gruppiert, damit du den Überblick behältst.
Für die Matcha-Eis-Basis:
- 400 ml Kokosmilch (vollfett): Das ist das Herzstück. Nimm die Dose, nicht die Getränkeversion aus dem Karton. Die Marke „Kara“ oder „Thai Kitchen“ funktioniert bei mir am besten. Die Kokosmilch sorgt für die unglaubliche Cremigkeit, ohne dass du eine Eismaschine brauchst.
- 100 ml Mandelmilch (ungesüßt): Ein kleiner Trick von mir. Die Mandelmilch macht die Textur etwas leichter und verhindert, dass das Eis zu fest wird. Du kannst auch Hafermilch nehmen, aber Mandelmilch gibt einen feinen, neutralen Geschmack.
- 80 ml Ahornsirup (oder Agavendicksaft): Die Süße muss stimmen. Ahornsirup hat ein leicht karamelliges Aroma, das wunderbar mit Matcha harmoniert. Agave ist geschmacksneutraler, beides funktioniert.
- 2 EL Matcha-Pulver (hohe Qualität): Hier bitte nicht sparen. Ich kaufe meinen Matcha immer bei „Yamamotoyama“ oder einem kleinen Teeladen in der Nähe. Zeremonieller Matcha ist zu teuer, aber kulinarischer Matcha in guter Qualität ist perfekt. Achte auf eine leuchtend grüne Farbe – das ist ein Zeichen für Frische.
- 1 Prise Meersalz: Klingt komisch, aber Salz verstärkt die Aromen und gleicht die Bitterkeit des Matchas aus. Einfach eine kleine Prise – nicht mehr.
- 1 TL Vanilleextrakt (optional): Ich mag den Hauch von Vanille, der den Matcha-Geschmack abrundet. Wenn du es pur magst, lass es weg.
Für den weißen Schokoladenüberzug:
- 200 g vegane weiße Schokolade: Ich schwöre auf „iChoc“ oder „Vivani“ – sie schmelzen gleichmäßig und brechen beim Anbeißen schön. Hacke sie vorher in kleine Stücke, das erleichtert das Schmelzen.
- 2 TL Kokosöl: Das macht die Schokolade geschmeidiger und sorgt für den perfekten Glanz. Ein Muss, damit die Schokolade nicht bröckelt.
Optional für die Dekoration:
- 1 EL gehackte Pistazien: Ein bisschen Crunch und ein hübscher Farbkontrast. Alternativ gehen auch Kokosraspeln oder gehackte Mandeln.
- Etwas weißes Schokoladenpulver oder Matcha-Pulver zum Bestäuben: Für den Instagram-Moment, wenn du so bist.
Substitutions-Hinweise: Wenn du keine Kokosmilch magst (obwohl ich dich bitten würde, es einmal zu probieren – der Geschmack ist sehr mild), kannst du auch Cashewmilch oder dicke Hafermilch verwenden. Das Ergebnis wird dann aber weniger cremig. Für eine zuckerfreie Variante ersetze den Ahornsirup durch Erythrit oder Xylit – die Konsistenz bleibt gleich, die Süße ist etwas anders. Achte darauf, dass deine weiße Schokolade wirklich vegan ist – manche Marken verstecken Milchpulver drin.
Das Equipment, das du brauchst
Du brauchst keine teure Eismaschine für dieses Rezept. Ehrlich, ich hab meine vor zwei Jahren verschenkt, weil sie nur Staub angesetzt hat. Hier ist, was du wirklich brauchst:
- Eis am Stiel Förmchen: Ich hab meine von „Zoku“ – sie sind aus Silikon und lassen sich super leicht entformen. Alternativ gehen auch die klassischen Plastikförmchen aus dem Supermarkt. Wichtig: Sie sollten ein Fassungsvermögen von etwa 80-100 ml pro Stück haben.
- Eisstiele aus Holz: Die gibt’s im Bastelladen oder online. Manchmal sind sie bei den Förmchen dabei. Ich kaufe immer ein paar extra, falls einer bricht.
- Mittelgroßer Topf: Zum Erhitzen der Kokosmilch. Nimm einen mit dickem Boden, damit nichts anbrennt.
- Schneebesen: Ein kleiner, flexibler Schneebesen ist Gold wert, um den Matcha klumpenfrei einzurühren. Ein Milchaufschäumer geht auch, aber der Schneebesen gibt mir mehr Kontrolle.
- Schüssel (hitzebeständig): Für das Wasserbad zum Schmelzen der Schokolade. Eine Edelstahlschüssel ist ideal.
- Messbecher und Löffel: Für die genauen Mengen. Ich bin sonst eher ein „nach Gefühl“-Koch, aber bei Matcha lohnt sich die Präzision.
- Backpapier oder ein kleines Blech: Zum Ablegen der fertigen Eis am Stiel, während die Schokolade fest wird.
Budget-Tipp: Wenn du keine speziellen Förmchen hast, nimm einfach kleine Pappbecher (wie für Kaffee) und steck die Stiele rein. Das funktioniert einwandfrei und sieht sogar rustikal aus. Die Silikonförmchen von Ikea sind auch günstig und halten ewig.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Okay, lass uns loslegen. Ich zeige dir genau, wie du dieses cremige Matcha-Eis am Stiel hinbekommst, ohne dass es zu einer eisigen Enttäuschung wird. Versprich mir, dass du die Schritte in der Reihenfolge machst – ich hab schon zu oft versucht, Abkürzungen zu nehmen, und es hat nie geklappt.
- Die Kokosmilch-Basis vorbereiten (5 Minuten): Öffne die Dose Kokosmilch. Schütte sie nicht, sondern rühre sie erst in der Dose gut um, damit sich das feste Fett mit der Flüssigkeit vermischt. Gieße dann 400 ml in einen mittelgroßen Topf. Füge die 100 ml Mandelmilch und die 80 ml Ahornsirup hinzu. Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, aber lass sie nicht kochen – sie sollte nur warm werden, etwa bis zu dem Punkt, wo du deinen Finger kurz eintauchen kannst, ohne dich zu verbrennen. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Rühre gelegentlich um, damit sich alles verbindet.
- Den Matcha einrühren (3 Minuten): Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt der wichtige Teil: Gib die 2 EL Matcha-Pulver in eine kleine Schüssel. Schöpfe etwa 4-5 EL von der warmen Kokosmilch-Mischung ab und gib sie zum Matcha. Rühre mit dem Schneebesen kräftig, bis eine glatte, klumpenfreie Paste entsteht. Das ist der „Matcha-Brei“, der verhindert, dass sich später Klumpen im Eis bilden. Gieße diese Paste dann zurück in den Topf und rühre alles gut durch. Füge die Prise Salz und, wenn du magst, den Vanilleextrakt hinzu. Schmecke kurz ab – die Mischung sollte süß sein, aber mit einer deutlichen, nicht aufdringlichen Matcha-Note.
- Die Masse abkühlen lassen (10 Minuten): Lass die Matcha-Mischung auf Raumtemperatur abkühlen. Ich stelle den Topf dafür in ein kaltes Wasserbad (einfach den Topf in eine größere Schüssel mit kaltem Wasser stellen). Rühre gelegentlich um, damit sich keine Haut bildet. Die Masse muss komplett kalt sein, bevor sie in die Förmchen kommt – sonst wird das Eis später kristallin.
- In die Förmchen füllen und einfrieren (Mindestens 6 Stunden): Gieße die abgekühlte Matcha-Masse gleichmäßig in deine Eis-am-Stiel-Förmchen. Lass oben etwa einen halben Zentimeter Platz, weil die Masse beim Gefrieren noch etwas expandiert. Klopfe die Förmchen vorsichtig auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen. Stecke die Holzstiele hinein. Ab damit ins Gefrierfach – am besten über Nacht. Ich sag dir, 6 Stunden sind das absolute Minimum. Nach 4 Stunden war es bei mir noch zu weich und ist beim Entformen fast zerbrochen.
- Die weiße Schokolade schmelzen (10 Minuten): Kurz bevor die Eis am Stiel fertig gefroren sind, bereitest du den Überzug vor. Hacke die 200 g weiße vegane Schokolade in kleine Stücke. Gib sie in eine hitzebeständige Schüssel. Füge die 2 TL Kokosöl hinzu. Stelle die Schüssel auf einen Topf mit simmerndem Wasser (das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren). Lass die Schokolade langsam schmelzen – rühre gelegentlich um. Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird sie klumpig. Sobald sie glatt und glänzend ist, nimm sie vom Wasserbad. Lass sie etwa 2-3 Minuten abkühlen – sie sollte noch flüssig sein, aber nicht mehr heiß.
- Die Eis am Stiel tauchen (5 Minuten): Hol die gefrorenen Eis am Stiel aus den Förmchen. Wenn sie sich nicht lösen, halte die Förmchen kurz unter warmes Wasser (nicht heiß, sonst schmilzt das Eis). Jetzt kommt der spaßige Teil: Tauche jedes Eis am Stiel schnell in die geschmolzene Schokolade. Halte es über die Schüssel und lass den Überschuss abtropfen. Wenn du magst, bestreue sie sofort mit den gehackten Pistazien oder Kokosraspeln – die Schokolade wird sonst zu fest. Lege die Eis am Stiel auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Die Schokolade aushärten lassen (5 Minuten): Stelle das Blech mit den getauchten Eis am Stiel für etwa 5 Minuten zurück ins Gefrierfach. Die Schokolade wird schnell fest und knackig. Danach sind sie bereit zum Servieren! Wenn du sie länger aufbewahren willst, wickel jedes Eis am Stiel einzeln in Backpapier oder Frischhaltefolie ein.
Tipps & Tricks für das perfekte Eis
Ich hab bei diesem Rezept so ziemlich jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Damit du nicht die gleichen Umwege gehen musst, hier meine gesammelten Erfahrungen:
- Die Kristallfalle umgehen: Wenn dein Eis am Stiel nach dem Einfrieren eisige Kristalle hat, war die Kokosmilch-Mischung wahrscheinlich zu heiß, als du sie eingefüllt hast, oder du hast zu viel Mandelmilch verwendet. Die vollfette Kokosmilch ist der Schlüssel zur Cremigkeit. Keine Angst vor dem Fett – es ist gutes Fett!
- Der Matcha-Geschmack: Matcha kann schnell bitter werden, wenn du zu viel nimmst oder die falsche Qualität verwendest. 2 EL sind für mich die perfekte Balance. Wenn du es intensiver magst, erhöhe auf 2,5 EL, aber nicht mehr. Und kaufe keinen Matcha, der bräunlich oder olivgrün ist – der schmeckt nach Heu.
- Die Schokolade bleibt nicht haften: Das passiert, wenn das Eis am Stiel zu kalt ist oder die Schokolade zu heiß. Lass die geschmolzene Schokolade kurz abkühlen, bis sie nur noch lauwarm ist. Und die Eis am Stiel sollten direkt aus dem Gefrierfach kommen – keine Zwischenstopps bei Raumtemperatur.
- Multitasking-Tipp: Bereite die Matcha-Masse am Abend vor und lass sie über Nacht gefrieren. Am nächsten Tag schmilzt du die Schokolade in 10 Minuten – das ist ein entspanntes Nachmittagsprojekt.
- Die Stiele richtig platzieren: Wenn du die Stiele nach dem Einfüllen in die Förmchen steckst, wackeln sie oft. Ich halte sie für etwa 30 Sekunden fest, bis die Masse etwas anzieht. Oder ich fülle die Förmchen nur zur Hälfte, stecke den Stiel rein, und fülle dann die restliche Masse auf – so bleibt er in der Mitte.
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist super vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die wirklich funktionieren:
- Schokoladig-Matcha: Für alle, die es noch dekadenter mögen: Füge der Matcha-Basis 2 EL geschmolzene dunkle vegane Schokolade hinzu. Das gibt einen herrlichen Mokka-Geschmack. Ich hab das mal für einen Freund gemacht, der Matcha eigentlich nicht mag – er hat drei Stücke gegessen.
- Fruchtig-frisch: Püriere eine halbe reife Mango und mische sie unter die abgekühlte Matcha-Masse, bevor du sie in die Förmchen füllst. Die Süße der Mango harmoniert perfekt mit dem Matcha. Ein Tipp: Die Mango sollte sehr reif sein, sonst wird das Eis zu sauer.
- Low-Carb / Zuckerfrei: Ersetze den Ahornsirup durch 60 g Erythrit oder Xylit. Achte darauf, dass du das Erythrit vorher in etwas warmer Mandelmilch auflöst, sonst knirscht es später im Eis. Die weiße Schokolade ist dann natürlich nicht mehr zuckerfrei – du könntest sie weglassen oder eine zuckerfreie Kakaobutter-Schokolade suchen.
- Mit Crunch: Bevor du die Eis am Stiel in die Schokolade tauchst, kannst du sie in gehackten gerösteten Mandeln oder Kokosraspeln wälzen. Das gibt einen schönen Kontrast zur glatten Schokolade.
- Eis am Stiel ohne Stiel: Wenn du keine Förmchen hast, fülle die Masse einfach in eine flache Auflaufform und friere sie ein. Rühre sie alle 30 Minuten um (für etwa 2-3 Stunden), bis sie eine cremige Sorbet-Textur hat. Das ist dann eher ein Matcha-Sorbet, aber auch sehr lecker.
Servieren & Aufbewahren
Die Eis am Stiel schmecken am besten, wenn sie direkt aus dem Gefrierfach kommen – die Schokolade sollte knackig sein und das Eis innen noch fest, aber cremig. Lass sie vor dem Servieren etwa 2-3 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann lösen sie sich leichter vom Stiel und die Textur wird perfekt.
Servier-Ideen:
- Als erfrischendes Dessert nach einem sommerlichen Curry oder einer leichten Gemüsepfanne.
- Zu einer Tasse grünem Tee oder Jasmintee – das ist mein persönlicher Favorit an einem ruhigen Nachmittag.
- Für eine Party: Stelle sie auf einem Bett aus zerstoßenem Eis oder gefrorenen Beeren in einer Schale an. Sieht hübsch aus und bleibt länger kalt.
- Mit einem Klecks geschlagener Kokossahne und ein paar frischen Minzblättern – das gibt einen schönen Kontrast.
Aufbewahren:
- Im Gefrierfach: Die fertigen Eis am Stiel halten sich in einem luftdichten Behälter oder gut eingewickelt in Backpapier bis zu 2 Wochen. Aber ehrlich, bei mir sind sie nie länger als 3 Tage haltbar.
- Nicht wieder einfrieren: Wenn ein Eis am Stiel angetaut ist, solltest du es nicht wieder einfrieren. Die Textur wird dann wässrig und kristallin. Lieber gleich essen!
- Schokolade lagern: Wenn du die Eis am Stiel länger aufbewahrst, kann die weiße Schokolade leicht anlaufen (weil die Kälte ihr zu schaffen macht). Das ist nur optisch – geschmacklich passiert nichts. Du kannst sie vor dem Servieren kurz mit einem Fön (auf niedriger Stufe) oder einer warmen Handfläche anhauchen, dann wird sie wieder glänzend.
Nährwerte & Gesundheitliche Vorteile
Ich bin keine Ernährungsberaterin, aber ich achte schon darauf, was ich esse. Dieses Eis ist nicht nur lecker, sondern hat auch ein paar gute Seiten:
- Matcha: Enthält Antioxidantien (vor allem EGCG), die entzündungshemmend wirken können. Außerdem hat er eine moderate Menge Koffein – etwa 30-40 mg pro Portion – was für einen sanften Energieschub sorgt, ohne dieses Zittern wie nach Kaffee.
- Kokosmilch: Liefert gesunde mittelkettige Triglyceride (MCTs), die schnell vom Körper verwertet werden. Gut für das Gehirn und den Stoffwechsel.
- Weiße Schokolade: Okay, sie ist nicht das gesündeste Lebensmittel, aber in Maßen genossen, gibt sie einfach Glücksgefühle. Die vegane Variante hat oft weniger Zucker als die herkömmliche.
Geschätzte Nährwerte pro Portion (1 Eis am Stiel, ohne Dekoration):
| Nährstoff | Menge |
|---|---|
| Kalorien | ca. 220 kcal |
| Fett | 16 g |
| davon gesättigte Fettsäuren | 12 g |
| Kohlenhydrate | 18 g |
| davon Zucker | 14 g |
| Eiweiß | 2 g |
| Ballaststoffe | 1 g |
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist vegan, glutenfrei und laktosefrei. Wenn du auf Soja achtest, kontrolliere die Zutaten deiner weißen Schokolade – manche Marken enthalten Sojalecithin. Für eine zuckerfreie Variante siehe die Variationen oben.
Fazit
Dieses cremige Matcha-Eis am Stiel mit weißer Schokolade ist für mich mehr als nur ein Dessert. Es ist der Beweis, dass vegane Eiscreme nicht nach Kompromiss schmecken muss, sondern nach purem Genuss. Es ist die kleine Auszeit an einem heißen Tag, das Lächeln auf dem Gesicht von Gästen, die nicht glauben können, dass es vegan ist, und einfach mein absolutes Lieblingsrezept für den Sommer geworden.
Ich liebe es, wie die Aromen hier zusammenarbeiten: die sanfte Süße der Schokolade, die leichte Erdigkeit des Matchas, die Cremigkeit, die einfach perfekt ist. Und das Beste? Du kannst es ganz nach deinem Geschmack anpassen – ob mit Mango, extra Schokolade oder ganz pur. Probier es aus, und lass mich wissen, wie es dir schmeckt! Hinterlasse gerne einen Kommentar unten oder teile deine Version auf Pinterest – ich bin schon gespannt auf deine Kreationen. Und wenn du Fragen hast, schreib mir. Ich bin hier für dich, genau wie die Buchhalterin auf dem Flohmarkt es für mich war.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich auch grünen Tee anstelle von Matcha verwenden?
Nein, das würde nicht funktionieren. Grüner Tee ist viel feiner gemahlen und würde sich nicht richtig in der Kokosmilch auflösen. Du würdest eher einen krümeligen, bitteren Tee-Eis-Effekt bekommen. Matcha ist speziell gemahlen und dafür gemacht, sich zu verbinden. Bleib beim Matcha – es lohnt sich.
Warum wird mein Eis am Stiel so hart wie ein Stein?
Das liegt meistens daran, dass die Kokosmilch nicht fett genug war oder du zu viel Mandelmilch verwendet hast. Die vollfette Kokosmilch ist entscheidend für die Cremigkeit. Wenn du eine leichtere Variante möchtest, reduziere die Mandelmilch auf 50 ml und erhöhe die Kokosmilch auf 450 ml.
Kann ich die weiße Schokolade durch dunkle Schokolade ersetzen?
Absolut! Dunkle Schokolade (vegan, versteht sich) passt auch sehr gut zu Matcha. Sie gibt einen kräftigeren, weniger süßen Kontrast. Ich würde eine mit 70% Kakao empfehlen. Achte nur darauf, dass die Schokolade nicht zu bitter ist, sonst überdeckt sie den Matcha-Geschmack.
Meine Schokolade wird beim Schmelzen klumpig. Was hab ich falsch gemacht?
Das passiert, wenn Wasser in die Schokolade gelangt. Ein einziger Tropfen kann die ganze Schüssel ruinieren. Achte darauf, dass deine Schüssel und dein Schneebesen absolut trocken sind. Und erhitze die Schokolade langsam im Wasserbad – nicht direkt auf dem Herd. Wenn es passiert ist, rette die Schokolade, indem du einen Löffel Kokosöl einrührst. Manchmal klappt das.
Wie lange sind die Eis am Stiel haltbar?
Im Gefrierfach, gut verpackt, mindestens 2 Wochen. Aber die Schokolade kann nach etwa einer Woche etwas an Glanz verlieren (das ist normal). Wenn du sie länger aufbewahren willst, wickel jedes Eis am Stiel einzeln in Backpapier und dann in eine Gefrierbox. So bleiben sie frisch und nehmen keine Gerüche auf.
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Einfaches veganes Matcha-Eis am Stiel mit weißer Schokolade
Cremiges, veganes Matcha-Eis am Stiel mit knackigem weißen Schokoladenüberzug – erfrischend, einfach zuzubereiten und perfekt für warme Tage.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 6 Stunden 25 Minuten (inkl. Gefrierzeit)
- Yield: 6 Portionen 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Japanisch-inspiriert
Ingredients
- 400 ml Kokosmilch (vollfett)
- 100 ml Mandelmilch (ungesüßt)
- 80 ml Ahornsirup (oder Agavendicksaft)
- 2 EL Matcha-Pulver (hohe Qualität)
- 1 Prise Meersalz
- 1 TL Vanilleextrakt (optional)
- 200 g vegane weiße Schokolade
- 2 TL Kokosöl
- 1 EL gehackte Pistazien (optional)
- Etwas weißes Schokoladenpulver oder Matcha-Pulver zum Bestäuben (optional)
Instructions
- Die Kokosmilch-Basis vorbereiten: Öffne die Dose Kokosmilch, rühre sie gut um und gib 400 ml in einen mittelgroßen Topf. Füge 100 ml Mandelmilch und 80 ml Ahornsirup hinzu. Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze, ohne sie kochen zu lassen, bis sie warm ist (ca. 3-4 Minuten). Rühre gelegentlich um.
- Den Matcha einrühren: Nimm den Topf vom Herd. Gib 2 EL Matcha-Pulver in eine kleine Schüssel. Schöpfe etwa 4-5 EL der warmen Kokosmilch-Mischung ab und rühre sie mit einem Schneebesen kräftig in das Matcha-Pulver, bis eine glatte Paste entsteht. Gieße die Paste zurück in den Topf und rühre alles gut durch. Füge die Prise Salz und optional den Vanilleextrakt hinzu. Schmecke ab.
- Die Masse abkühlen lassen: Lass die Matcha-Mischung auf Raumtemperatur abkühlen. Stelle den Topf dafür in ein kaltes Wasserbad und rühre gelegentlich um, damit sich keine Haut bildet.
- In die Förmchen füllen und einfrieren: Gieße die abgekühlte Matcha-Masse gleichmäßig in die Eis-am-Stiel-Förmchen. Lasse oben etwa einen halben Zentimeter Platz. Klopfe die Förmchen vorsichtig auf die Arbeitsfläche, um Luftblasen zu lösen. Stecke die Holzstiele hinein. Friere die Förmchen für mindestens 6 Stunden oder über Nacht ein.
- Die weiße Schokolade schmelzen: Kurz bevor die Eis am Stiel fertig gefroren sind, hacke 200 g vegane weiße Schokolade in kleine Stücke. Gib sie zusammen mit 2 TL Kokosöl in eine hitzebeständige Schüssel. Stelle die Schüssel auf einen Topf mit simmerndem Wasser (das Wasser sollte die Schüssel nicht berühren). Lasse die Schokolade langsam schmelzen, rühre gelegentlich um. Nimm sie vom Wasserbad, sobald sie glatt und glänzend ist, und lasse sie 2-3 Minuten abkühlen.
- Die Eis am Stiel tauchen: Hole die gefrorenen Eis am Stiel aus den Förmchen. Falls nötig, halte die Förmchen kurz unter warmes Wasser. Tauche jedes Eis am Stiel schnell in die geschmolzene Schokolade und lasse den Überschuss abtropfen. Bestreue sie sofort mit gehackten Pistazien oder Kokosraspeln, falls gewünscht. Lege die Eis am Stiel auf ein mit Backpapier belegtes Blech.
- Die Schokolade aushärten lassen: Stelle das Blech mit den getauchten Eis am Stiel für etwa 5 Minuten zurück ins Gefrierfach, bis die Schokolade fest und knackig ist. Danach sind sie bereit zum Servieren. Für längere Aufbewahrung wickele jedes Eis am Stiel einzeln in Backpapier oder Frischhaltefolie ein.
Notes
Die vollfette Kokosmilch ist entscheidend für die Cremigkeit. Matcha in guter Qualität (leuchtend grün) vermeidet Bitterkeit. Die Schokolade sollte nicht zu heiß sein, sonst haftet sie nicht. Für eine zuckerfreie Variante Ahornsirup durch Erythrit oder Xylit ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Eis am Stiel
- Calories: 220
- Sugar: 14
- Sodium: 50
- Fat: 16
- Saturated Fat: 12
- Carbohydrates: 18
- Fiber: 1
- Protein: 2
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