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Ich wollte eigentlich eine leichte Joghurt-Dip-Sauce für einen gemütlichen Grillabend machen. Klingt simpel, oder? Nun, ich stand in der Küche, der Knoblauch brutzelte schon in der Pfanne, und ich griff – völlig verträumt, weil mein Nachbar mir gleichzeitig von seinem neuen Hund erzählte – nach der Rahm statt nach dem Joghurt. Die Packung war schon halb in der Pfanne, als ich meinen Fehler bemerkte. Der Duft, der aufstieg, war allerdings so unwiderstehlich, dass ich einfach weitermachte. Was dabei herauskam, war nichts für den Grillabend. Es war etwas viel Besseres.
Diese cremige würzige Raclette-Sauce mit Joghurt und Knoblauch ist das Ergebnis meiner zerstreuten Sekunde. Ein kompletter Glücksgriff, der beweist, dass die besten Rezepte oft aus kleinen Pannen entstehen. Die Sauce ist so süchtig machend, dass ich sie inzwischen zu fast allem mache – zu Raclette, zu Pellkartoffeln, zu gegrilltem Gemüse. Sie ist samtig, hat diesen wunderbaren Knoblauch-Kick und eine erfrischende Note vom Joghurt, die perfekt mit der Wärme des geschmolzenen Käses harmoniert. Vielleicht habt ihr ja auch schon mal aus einer Notlage heraus ein neues Lieblingsrezept gezaubert? Genau so fühlt sich das an.
Seit diesem Abend ist sie aus meiner Küche nicht mehr wegzudenken. Sie ist nicht nur einfacher als die traditionelle Variante, sondern auch vielseitiger. Und mal ehrlich: Wer liebt nicht eine Sauce, die im Handumdrehen fertig ist und trotzdem nach einem richtigen Festmahl schmeckt? Diese Raclette-Sauce ist mein kleiner Triumph über das Chaos – und ich bin mir sicher, sie wird auch euer neuer Favorit.
Warum ihr diese cremige Raclette-Sauce lieben werdet
Es gibt Saucen, die sind okay. Und dann gibt es diese. Sie ist nicht nur eine weitere Beilage – sie ist der Star auf dem Tisch. Nach unzähligen Tests in meiner Küche und dem Feedback von Freunden, die sie inzwischen nachkochen, kann ich euch sagen: Diese Sauce hat das Zeug zur Legende.
- Schnell & einfach: In weniger als 15 Minuten steht sie auf dem Tisch. Kein stundenlanges Köcheln, kein ständiges Rühren. Perfekt für spontane Raclette-Abende oder wenn die Gäste schon da sind.
- Einfache Zutaten: Ihr braucht keine exotischen Gewürze oder teuren Käse. Die meisten Zutaten habt ihr garantiert zu Hause – Joghurt, Knoblauch, Sahne und ein paar Basics.
- Perfekt für kalte Abende: An einem verregneten Sonntag oder nach einem langen Tag ist diese Sauce genau das Richtige. Sie wärmt von innen und fühlt sich an wie eine kulinarische Umarmung.
- Der absolute Publikumsliebling: Ich habe sie schon auf drei Raclette-Partys serviert – und jedes Mal war der Topf als erster leer. Kinder lieben sie genauso wie Erwachsene.
- Einzigartig cremig: Der Trick liegt in der Kombination aus Joghurt und Sahne. Der Joghurt gibt eine leichte Säure und Frische, während die Sahne für diese unglaublich samtige Textur sorgt. Keine Klumpen, kein Trennen – einfach perfekt.
Was diese Raclette-Sauce mit Joghurt und Knoblauch von anderen Rezepten unterscheidet? Es ist die Balance. Viele Rezepte sind entweder zu schwer oder zu säuerlich. Hier passt einfach alles. Ich habe wochenlang an den Mengenverhältnissen gefeilt, bis ich diesen Punkt erreicht habe, wo man einfach nicht aufhören kann zu löffeln. Es ist die Art von Sauce, bei der man nach dem ersten Bissen die Augen schließt und kurz innehalten muss.
Welche Zutaten ihr braucht
Für diese cremige, würzige Sauce braucht ihr wirklich nicht viel. Das Schöne daran: Die Zutaten sind simpel, aber in der richtigen Kombination entfalten sie eine unglaubliche Tiefe. Hier ist, was ihr bereithalten solltet.
- 200 ml Sahne: Ich nehme am liebsten Schlagsahne mit 30% Fett. Sie sorgt für die seidige Textur. Wer es leichter mag, kann auch Kochsahne verwenden, aber die Sauce wird dann etwas weniger cremig. (Ein Tipp von mir: Die Sahne sollte Zimmertemperatur haben, dann klumpt sie nicht, wenn sie auf den heißen Knoblauch trifft.)
- 150 g griechischer Joghurt (10% Fett): Das ist die heimliche Heldin. Der Joghurt bringt nicht nur Frische, sondern auch eine wunderbare Cremigkeit, ohne die Sauce zu schwer zu machen. Ich bevorzuge die Marke “Fage” oder einen gut abgetropften Naturjoghurt. Wer einen milderen Geschmack mag, kann auch einen Joghurt mit 3,5% Fett nehmen – dann wird die Sauce aber flüssiger.
- 3-4 große Zehen Knoblauch: Ja, so viel! Der Knoblauch wird nicht roh verwendet, sondern kurz in Butter angeschwitzt. Das nimmt ihm die Schärfe und macht ihn süßlich und aromatisch. Für eine mildere Version reichen 2 Zehen. (Achtung: Lasst den Knoblauch nicht braun werden, sonst wird er bitter!)
- 1 EL Butter: Zum Anschwitzen des Knoblauchs. Butter gibt einfach mehr Geschmack als Öl. Ich verwende ungesalzene Butter, um die Salzigkeit besser kontrollieren zu können.
- 150 g geriebener Raclette-Käse oder Greyerzer: Der Käse ist das Herz der Sauce. Raclette-Käse schmilzt wunderbar und hat diesen typischen, leicht nussigen Geschmack. Greyerzer geht auch, ist aber etwas kräftiger. Wichtig: Reibt den Käse selbst – fertig geriebener Käse enthält oft Trennmittel und schmilzt nicht so schön.
- 1 TL Speisestärke: Ein kleiner Trick, der die Sauce geschmeidig hält und verhindert, dass sie sich trennt. Einfach unter den geriebenen Käse mischen, bevor ihr ihn in die Sauce gebt.
- Salz, weißer Pfeffer, eine Prise Muskatnuss: Für die Würze. Weißer Pfeffer ist milder als schwarzer und lässt die Sauce schön hell. Muskatnuss ist optional, aber sie gibt diesem Gericht eine wunderbar warme Note.
- Optional: Ein Schuss Weißwein (ca. 50 ml): Ich gebe manchmal einen Schuss trockenen Weißwein dazu, wenn ich den Gästen eine besondere Note bieten will. Er hebt die Aromen und macht die Sauce noch raffinierter. Für eine alkoholfreie Version einfach weglassen oder durch etwas Gemüsebrühe ersetzen.
Welche Küchenhelfer ihr benötigt
Ihr braucht keine ausgefallene Ausrüstung für diese Sauce. Das meiste habt ihr bestimmt schon in der Küche. Hier ist, was ich verwende:
- Ein mittelgroßer Topf oder eine beschichtete Pfanne: Am besten mit dickem Boden, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird und nichts anbrennt. Ich schwöre auf meinen alten Emailletopf – der ist unverwüstlich.
- Ein Schneidebrett und ein scharfes Messer: Zum Hacken des Knoblauchs. Ein scharfes Messer ist wichtig, sonst wird der Knoblauch gequetscht und gibt zu viel Bitterstoffe ab.
- Eine Küchenreibe: Für den Käse. Eine feine Reibe sorgt dafür, dass der Käse schnell und gleichmäßig schmilzt. Ich habe mir vor Jahren eine Microplane gekauft, die ist perfekt dafür.
- Ein Schneebesen: Unverzichtbar! Mit einem Schneebesen verhindert ihr Klumpen und bekommt eine glatte, seidige Sauce. Ein Holzlöffel geht notfalls auch, aber der Schneebesen ist besser.
- Eine kleine Schüssel: Zum Vermischen des Käses mit der Speisestärke, bevor er in die Sauce kommt. Das verhindert Klumpenbildung.
Falls ihr keinen Topf mit dickem Boden habt, macht euch keine Sorgen. Einfach die Hitze etwas niedriger stellen und öfter umrühren. Und falls ihr keine Küchenreibe habt? Dann kauft den Käse am Stück und schneidet ihn in ganz kleine Würfel – das dauert etwas länger, funktioniert aber auch.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es spannend! Die Zubereitung ist wirklich einfach, aber es gibt ein paar kleine Kniffe, die den Unterschied zwischen einer guten und einer unvergesslichen Sauce ausmachen. Folgt einfach diesen Schritten.
- Knoblauch vorbereiten: Schält die Knoblauchzehen und hackt sie fein. Nicht zu fein – ihr wollt kleine Stückchen, keinen Brei. Ich drücke die Zehen vorher mit der flachen Seite des Messers an, dann löst sich die Schale leichter. Ein kleiner Trick, den ich von meiner Oma gelernt habe.
- Butter schmelzen: Gebt die Butter in den Topf und lasst sie bei mittlerer Hitze schmelzen. Sie sollte schäumen, aber nicht braun werden. Sobald sie geschmolzen ist, kommt der gehackte Knoblauch hinein.
- Knoblauch anschwitzen: Schwitzt den Knoblauch bei mittlerer Hitze etwa 1-2 Minuten an. Rührt ständig um. Er soll duften und glasig werden, aber auf keinen Fall Farbe nehmen. In dem Moment, wo der Duft durch die Küche zieht – ihr wisst, was ich meine –, ist der Knoblauch fertig. Wenn er braun wird, wird er bitter, und das wollt ihr nicht.
- Sahne hinzufügen: Gießt die Sahne zum Knoblauch in den Topf. Rührt alles gut mit dem Schneebesen um und lasst es kurz aufkochen. Dann die Hitze sofort auf niedrige Stufe reduzieren. Die Sauce soll nur sanft simmern, nicht sprudelnd kochen. (Das ist wichtig, sonst kann die Sahne gerinnen.)
- Käse einrühren: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Nehmt den Topf kurz vom Herd – ja, wirklich! – und gebt den mit Speisestärke vermischten Käse nach und nach in die heiße Sahne. Rührt dabei kräftig mit dem Schneebesen. Der Käse schmilzt durch die Restwärme wunderbar ein. Wenn ihr den Topf auf dem Herd lasst, wird der Käse zu schnell heiß und kann klumpig werden oder sich trennen. Das ist der Fehler, den ich am Anfang immer gemacht habe.
- Joghurt unterziehen: Sobald der Käse vollständig geschmolzen ist und die Sauce schön glatt aussieht, kommt der Joghurt dazu. Rührt ihn vorsichtig unter. Auch hier gilt: Nicht mehr kochen lassen! Der Joghurt darf nur warm werden, sonst kann er ausflocken. Die Sauce wird jetzt etwas heller und bekommt diese unglaublich cremige Konsistenz.
- Abschmecken: Würzt die Sauce mit Salz, weißem Pfeffer und einer winzigen Prise Muskatnuss. Schmeckt sie ab – aber seid vorsichtig mit dem Salz, der Käse bringt schon eine Menge mit. Wer mag, gibt jetzt auch den Weißwein dazu und rührt noch einmal kurz durch.
- Servieren: Füllt die fertige Raclette-Sauce in eine vorgewärmte Sauciere oder einen kleinen Topf. Sie sollte schön heiß sein, aber nicht mehr kochen. Wenn ihr sie für ein Raclette-Essen vorbereitet, könnt ihr sie auch in den Raclette-Pfännchen auf dem Tisch warm halten.
Ein letzter Tipp: Wenn die Sauce beim Warmhalten etwas dick wird, einfach einen kleinen Schuss Milch oder Sahne unterrühren. Dann wird sie wieder schön fließend.
Kochtipps & Techniken für die perfekte Sauce
Ich habe diese Sauce bestimmt ein Dutzend Mal gemacht, bevor sie wirklich perfekt war. Hier sind die größten Erkenntnisse aus meiner Trial-and-Error-Phase. Spart euch die Fehler, die ich gemacht habe!
Der häufigste Fehler: Die Hitze ist zu hoch. Ich kann es nicht oft genug sagen: Diese Sauce liebt sanfte Wärme. Sobald sie kocht, riskiert ihr, dass sich die Fette trennen und die Sauce körnig wird. Denkt daran: Ihr wollt sie warm halten, nicht kochen. Wenn ihr seht, dass sich an den Rändern kleine Fettaugen bilden, ist die Hitze zu hoch – sofort runterdrehen und kräftig umrühren.
Mein persönliches Desaster: Bei meinem zweiten Versuch habe ich den Joghurt direkt in die kochende Sahne gegeben. Es war, als hätte ich einen Stein in den See geworfen – die ganze Sauce ist sofort ausgeflockt. Ich habe sie dann noch mit dem Stabmixer püriert, aber es war nie wieder dasselbe. Seitdem nehme ich den Topf immer vom Herd, bevor der Joghurt dazukommt. Lernt aus meinem Fehler!
Multitasking-Tipp: Wenn ihr die Sauce für ein Raclette-Essen macht, bereitet sie am besten direkt vor dem Servieren zu. Sie schmeckt zwar aufgewärmt auch noch gut, aber frisch ist sie einfach am cremigsten. Ihr könnt aber den Knoblauch schon vorbereiten und den Käse reiben – das spart später Zeit. Dann müsst ihr nur noch loslegen, wenn die Gäste da sind.
Der Käse-Trick: Die meisten Raclette-Käse schmelzen gut, aber ich habe festgestellt, dass die Qualität einen riesigen Unterschied macht. Kauft den Käse am Stück und reibt ihn selbst. Der fertig geriebene aus der Tüte ist oft mit Trennmitteln behandelt, die das Schmelzen erschweren. Das Ergebnis ist eine weniger geschmeidige Sauce. Glaubt mir, die fünf Minuten extra lohnen sich.
Variationen & Abwandlungen
Das Schöne an dieser Basis ist, dass ihr sie total an euren Geschmack anpassen könnt. Ich habe im Laufe der Zeit ein paar Versionen ausprobiert, die alle ihre Daseinsberechtigung haben.
- Die würzige Variante: Für alle, die es gerne scharf mögen. Gebt einfach eine halbe, fein gehackte rote Chili oder einen Teelöffel Chiliflocken zusammen mit dem Knoblauch in die Butter. Das gibt der Sauce einen wunderbaren Kick, der perfekt zu kräftigem Raclette-Käse passt.
- Die Kräuterversion: Im Frühling und Sommer liebe ich es, frische Kräuter unterzurühren. Ein Bund Schnittlauch, etwas Petersilie und ein paar Blättchen frischer Thymian – einfach fein hacken und ganz zum Schluss unter die fertige Sauce heben. Das schmeckt so frisch und leicht!
- Die vegetarisch-milde Variante: Wenn Kinder mitessen oder ihr es etwas leichter mögt, könnt ihr einen Teil des Raclette-Käses durch jungen Gouda ersetzen. Der schmilzt ebenfalls gut, ist aber milder. Dazu passt dann auch etwas weniger Knoblauch – vielleicht nur zwei Zehen.
- Die vegane Option: Ja, das geht auch! Ersetzt die Sahne durch Hafer-Kochsahne, den Joghurt durch einen veganen Naturjoghurt auf Sojabasis und den Käse durch eine vegane Käsealternative für Raclette. Ich habe es mit dem veganen Reibekäse von “Simply V” probiert – das Ergebnis war erstaunlich gut, auch wenn die Konsistenz etwas anders ist.
- Die Pilz-Variante: Ein persönlicher Favorit von mir. Bratet 150 g fein geschnittene Champignons oder Pfifferlinge in der Butter an, bevor ihr den Knoblauch dazugebt. Dann alles wie gewohnt weitermachen. Die Pilze geben der Sauce eine erdige Note, die fantastisch zu Kartoffeln passt.
Tipps zum Servieren & Aufbewahren
Diese cremige würzige Raclette-Sauce mit Joghurt und Knoblauch ist ein Allroundtalent. Sie passt zu so viel mehr als nur zum klassischen Raclette. Hier sind meine liebsten Kombinationen.
Serviertemperatur: Die Sauce sollte schön heiß sein, aber nicht kochend. Am besten stellt ihr sie in einer vorgewärmten Schale auf den Tisch. Wenn ihr ein Raclette-Essen macht, könnt ihr die Sauce in den kleinen Pfännchen auf dem Tisch warm halten – das sieht nicht nur hübsch aus, sondern hält sie auch perfekt auf Temperatur.
Was passt dazu? Natürlich Pellkartoffeln und Raclette-Käse! Aber ich liebe sie auch zu gegrilltem Gemüse wie Zucchini, Paprika oder Auberginen. Einfach das Gemüse auf dem Raclette-Grill oder in der Pfanne anbraten und dann mit der Sauce beträufeln. Auch zu einem saftigen Steak oder zu Bratkartoffeln ist sie ein Traum. Und ganz ehrlich? Ich habe sie schon pur mit einem Löffel aus der Schüssel gegessen – aber das bleibt unter uns.
Aufbewahren: Falls mal etwas übrig bleibt (was selten vorkommt), könnt ihr die Sauce abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich dort etwa 2-3 Tage. Wichtig: Deckt sie gut ab, sonst nimmt sie andere Gerüche an. Der Knoblauchduft kann auch mal in den Joghurt übergehen – das ist normal.
Wieder aufwärmen: Das ist der heikelste Teil. Gebt die Sauce in einen kleinen Topf und erhitzt sie bei sehr niedriger Hitze. Rührt dabei ständig mit dem Schneebesen. Wenn sie zu dick wird, einfach einen Schuss Milch oder Sahne unterrühren. Auf keinen Fall in der Mikrowelle erhitzen – da wird sie fast immer klumpig. Ich habe es einmal probiert und es war eine Katastrophe. Seitdem nehme ich lieber den Topf.
Einfrieren: Das würde ich nicht empfehlen. Durch den Joghurt und die Sahne kann die Sauce beim Auftauen ausflocken und wird wässrig. Lieber kleine Mengen frisch zubereiten – das geht ja schnell genug!
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Okay, lasst uns ehrlich sein: Eine Raclette-Sauce ist kein Diätgericht. Aber sie hat durchaus ihre Vorzüge, besonders wenn man sie mit Bedacht genießt. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):
- Kalorien: ca. 320 kcal
- Fett: 28 g (davon 18 g gesättigte Fettsäuren)
- Kohlenhydrate: 5 g
- Eiweiß: 12 g
Der Joghurt bringt nicht nur Cremigkeit, sondern auch wertvolle Probiotika mit, die gut für die Darmflora sind. Außerdem liefert er reichlich Kalzium für starke Knochen. Der Knoblauch ist ein echtes Superfood: Er enthält Allicin, das entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken kann. An kalten Winterabenden ist das doch genau das Richtige!
Für alle, die auf ihre Kohlenhydrate achten: Diese Sauce ist von Natur aus kohlenhydratarm und kann daher gut in eine Low-Carb-Ernährung integriert werden. Sie enthält zudem eine ordentliche Portion Eiweiß, was sie sättigend macht. Allerdings solltet ihr wegen des hohen Fettgehalts nicht zu viel davon essen – aber bei Raclette ist das ja auch nicht der Sinn, oder?
Allergene: Die Sauce enthält Milchprodukte (Laktose) und ist daher nicht für Menschen mit Laktoseintoleranz geeignet. Die vegane Variante ist hier die bessere Wahl.
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich die Sauce auch ohne Sahne zubereiten?
Ja, das ist möglich. Ihr könnt die Sahne durch mehr Joghurt oder durch eine Mischung aus Milch und etwas Mehlschwitze ersetzen. Die Sauce wird dann aber weniger cremig und hat eine etwas andere Konsistenz. Ich persönlich finde die Version mit Sahne einfach am besten.
Warum ist meine Sauce klumpig geworden?
Das passiert meistens, wenn die Hitze zu hoch war oder der Käse zu schnell eingerührt wurde. Der häufigste Fehler ist, den Topf nicht vom Herd zu nehmen, bevor der Käse dazukommt. Wenn es passiert ist, könnt ihr versuchen, die Sauce mit einem Stabmixer zu pürieren – das rettet sie manchmal. Aber Vorsicht: Dann wird sie sehr glatt und verliert etwas an Textur.
Kann ich die Sauce für ein Raclette-Buffet vorbereiten?
Absolut! Bereitet sie wie beschrieben zu und füllt sie in eine Thermoskanne oder einen vorgewärmten Topf. So bleibt sie stundenlang warm. Auf dem Buffet könnt ihr sie dann in einer kleinen Schale mit einem Teelicht darunter warm halten. Das sieht auch noch toll aus!
Welcher Käse eignet sich am besten?
Der klassische Raclette-Käse aus der Schweiz oder aus Frankreich ist ideal. Er schmilzt wunderbar und hat diesen typischen, leicht nussigen Geschmack. Greyerzer oder Emmentaler gehen auch, sind aber etwas kräftiger. Für eine mildere Variante könnt ihr auch jungen Gouda oder Butterkäse verwenden.
Kann ich die Sauce auch kalt essen?
Technisch gesehen schon, aber ich würde es nicht empfehlen. Die Sauce schmeckt warm einfach am besten, weil der Käse dann schön geschmolzen und cremig ist. Kalt wird sie fest und verliert ihr Aroma. Wenn ihr einen kalten Dip sucht, probiert lieber die Basis ohne Käse – also Joghurt, Knoblauch und Gewürze – das ist ein hervorragender Dip für Gemüse.
Fazit – Warum ihr diese Sauce unbedingt probieren müsst
Diese cremige würzige Raclette-Sauce mit Joghurt und Knoblauch ist für mich mehr als nur ein Rezept. Sie ist der Beweis, dass manchmal die besten Dinge aus einem kleinen Chaos entstehen. Sie ist einfach, schnell und trotzdem so besonders, dass sie jedes Raclette-Essen zu etwas Besonderem macht. Ich liebe es, wie sie den Tisch zusammenbringt – jeder taucht sein Brot, seine Kartoffel oder sein Gemüse hinein, und plötzlich wird gelacht und genossen.
Probiert sie aus, passt sie an euren Geschmack an und macht sie zu eurer eigenen. Vielleicht entdeckt ihr ja auch eine neue Lieblingsvariante, die ich noch nicht kenne! Ich bin schon gespannt, was ihr daraus macht.
Habt ihr die Sauce schon ausprobiert? Oder habt ihr eine eigene Version? Schreibt es mir in die Kommentare – ich freue mich riesig über eure Erfahrungen und Ideen! Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es doch mit euren Freunden. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Also, ran an die Töpfe und lasst es euch schmecken!
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Cremige Raclette-Sauce mit Joghurt & Knoblauch – Bestes Rezept
Diese cremige, würzige Raclette-Sauce mit Joghurt und Knoblauch ist das Ergebnis eines glücklichen Zufalls. Sie ist samtig, hat einen wunderbaren Knoblauch-Kick und eine erfrischende Note vom Joghurt – perfekt für Raclette, Pellkartoffeln oder gegrilltes Gemüse.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Soße
- Cuisine: Schweizerisch
Ingredients
- 200 ml Sahne (ca. 3/4 Tasse)
- 150 g griechischer Joghurt (10% Fett) (ca. 2/3 Tasse)
- 3–4 große Zehen Knoblauch
- 1 EL Butter
- 150 g geriebener Raclette-Käse oder Greyerzer (ca. 1 1/2 Tassen)
- 1 TL Speisestärke
- Salz, weißer Pfeffer, eine Prise Muskatnuss
- Optional: 50 ml trockener Weißwein (ca. 1/4 Tasse)
Instructions
- Knoblauch vorbereiten: Schäle die Knoblauchzehen und hacke sie fein.
- Butter schmelzen: Gib die Butter in einen mittelgroßen Topf und lasse sie bei mittlerer Hitze schmelzen, bis sie schäumt.
- Knoblauch anschwitzen: Gib den gehackten Knoblauch hinzu und schwitze ihn bei mittlerer Hitze 1-2 Minuten an, bis er duftet und glasig ist. Nicht braun werden lassen.
- Sahne hinzufügen: Gieße die Sahne zum Knoblauch in den Topf, rühre mit einem Schneebesen um und lasse sie kurz aufkochen. Reduziere die Hitze sofort auf niedrige Stufe.
- Käse einrühren: Nimm den Topf vom Herd. Gib den mit Speisestärke vermischten Käse nach und nach in die heiße Sahne und rühre kräftig mit dem Schneebesen, bis der Käse vollständig geschmolzen ist.
- Joghurt unterziehen: Rühre den Joghurt vorsichtig unter die Sauce. Nicht mehr kochen lassen.
- Abschmecken: Würze die Sauce mit Salz, weißem Pfeffer und einer Prise Muskatnuss. Optional den Weißwein einrühren.
- Servieren: Fülle die Sauce in eine vorgewärmte Sauciere oder einen kleinen Topf und serviere sie heiß.
Notes
Die Sauce sollte nicht kochen, nachdem der Joghurt hinzugefügt wurde, sonst flockt sie aus. Wenn die Sauce beim Warmhalten zu dick wird, einfach einen Schuss Milch oder Sahne unterrühren. Für eine vegane Option Sahne durch Hafer-Kochsahne, Joghurt durch veganen Sojajoghurt und Käse durch veganen Reibekäse ersetzen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion
- Calories: 320
- Sugar: 3
- Sodium: 400
- Fat: 28
- Saturated Fat: 18
- Carbohydrates: 5
- Protein: 12
Keywords: Raclette-Sauce, Joghurt, Knoblauch, cremig, würzig, einfach, schnell, Raclette, Käsesauce


