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Lena war nicht gerade dabei, uns zu beeindrucken. Ich war an einem Dienstagabend im Dezember kurz bei ihr vorbeigeschneit, um ihr einen Adventskalender zu bringen, den ich zu viel gekauft hatte, und der Duft, der mir aus der Küche entgegenschlug, ließ mich mitten im Flur stehen bleiben. Es roch nach Butter, nach Kräutern und nach etwas, das sich einfach nur nach gemütlichem Zuhause anfühlte. Als ich dann in die Küche kam, stand sie da, im zerknautschten Pullover, und drehte ganz lässig ein Blech mit dem goldbraunsten Gebäck aus dem Ofen, das ich je gesehen hatte. „Ach, das?“, sagte sie, als ich mit offenem Mund auf das Kunstwerk starrte. „Das ist nur ein Blätterteig-Tannenbaum. Den macht man in fünf Minuten fertig.“ Sie wischte sich die Hände an der Jeans ab und grinste. Ich war sprachlos. Ich meine, ich backe gerne, aber so etwas Lässig-Schönes hatte ich noch nie hingekriegt. In dem Moment wusste ich: Dieses Rezept muss ich mir merken. Und seitdem ist dieser Blätterteig-Tannenbaum mit Pesto und Frischkäse mein absoluter Geheimtipp für jede Weihnachtsfeier, bei der ich nicht stundenlang in der Küche stehen will. Vielleicht kennst du das ja – du willst etwas Besonderes servieren, aber die Zeit rennt dir davon? Dann lass mich dir zeigen, wie einfach das geht.
Warum du diesen Blätterteig-Tannenbaum lieben wirst
Ich habe dieses Rezept in den letzten Jahren unzählige Male gemacht – für Geburtstage, für Weihnachtsfeiern im Büro und einfach, weil ich Lust auf etwas Herzhaftes hatte. Und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, wie viel Lob ich dafür bekomme. Die Leute denken immer, ich hätte stundenlang gewerkelt. Dabei ist das Gegenteil der Fall.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 10 Minuten vorbereitet und nach 20 Minuten Backzeit bist du fertig. Perfekt für stressige Adventswochenenden oder wenn spontan Gäste kommen.
- Minimale Zutaten: Du brauchst nur vier Hauptzutaten: Blätterteig, Pesto, Frischkäse und etwas Eigelb zum Bestreichen. Das hast du wahrscheinlich alles schon im Haus.
- Optischer Hingucker: Der Tannenbaum sieht auf jedem Buffet umwerfend aus. Kein Schnörkel, keine ausgefallenen Formen – aber er wirkt, als käme er aus einer Konditorei.
- Immer ein Erfolg: Kinder lieben ihn, Erwachsene lieben ihn, und Veganer? Einfach den Frischkäse durch eine pflanzliche Alternative ersetzen. Er ist einfach ein echter Publikumsliebling.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus dem buttrigen, flockigen Blätterteig, dem würzigen Pesto und dem cremigen Frischkäse ist einfach himmlisch. Ich sage dir, nach dem ersten Bissen wirst du süchtig.
Was diesen Tannenbaum von anderen Rezepten unterscheidet? Ganz klar die Füllung. Viele Rezepte verwenden nur Pesto oder nur Kräuterbutter. Aber die Mischung aus Pesto und Frischkäse? Die ist perfekt ausbalanciert. Der Frischkäse mildert die Intensität des Pestos und macht die Füllung schön cremig, ohne dass sie ausläuft. Das ist kein weiteres „auch ganz nett“-Rezept – das ist deine neue Geheimwaffe für die Weihnachtsbäckerei. Versprochen.
Was du an Zutaten brauchst
Für diesen Blätterteig-Tannenbaum verwendest du wirklich nur einfache, aber hochwertige Zutaten. Das Schöne ist: Du kannst die Füllung ganz nach deinem Geschmack anpassen. Hier kommt meine Lieblingskombination, die ich schon Dutzende Male gemacht habe.
Für den Tannenbaum
- 1 Packung Blätterteig (ca. 275 g, rechteckig ausgerollt): Ich greife am liebsten zu Blätterteig aus dem Kühlregal, zum Beispiel von Henglein oder der Eigenmarke von Rewe oder Edeka. Der ist bereits perfekt ausgerollt und spart enorm viel Zeit. Achte darauf, dass er kalt ist, wenn du ihn verarbeitest – das macht ihn später leichter zu schneiden.
- 3–4 EL grünes Pesto (nach Geschmack): Hier kannst du ruhig zu einem guten Pesto aus dem Glas greifen. Ich mag das von Barilla oder das Bio-Pesto von Alnatura sehr gerne, weil es schön kräftig ist. Wenn du Zeit hast, kannst du natürlich auch selbstgemachtes Pesto nehmen – dann wird es noch aromatischer.
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe): Der Philadelphia ist mein Favorit, weil er so schön cremig ist und nicht zu sauer schmeckt. Du kannst aber auch jede andere Marke nehmen. Wichtig ist, dass er Zimmertemperatur hat, damit er sich gut verstreichen lässt.
- 1 Eigelb (zum Bestreichen): Das gibt dem Tannenbaum diese wunderschöne, goldbraune Farbe. Wenn du kein Eigelb verwenden möchtest, kannst du auch etwas Milch oder Sahne nehmen – der Glanz wird dann etwas matter, aber es funktioniert.
- Optional: Etwas geriebener Parmesan oder gehackte Pinienkerne zum Bestreuen: Das gibt extra Crunch und Aroma. Ich streue oft eine Prise Parmesan darüber, bevor der Tannenbaum in den Ofen kommt.
Für die Dekoration (optional, aber schön)
- Ein paar frische Rosmarinzweige oder Thymian: Sie sehen aus wie kleine Tannennadeln und unterstreichen das weihnachtliche Thema.
- Etwas Paprikapulver oder Chiliflocken: Ein Hauch davon auf dem fertigen Tannenbaum sieht aus wie „Schnee“ oder kleine Weihnachtslichter – ein netter optischer Trick.
Substitutionstipp: Du möchtest eine vegetarische oder vegane Variante? Kein Problem! Nimm einfach veganen Frischkäse (z. B. von Simply V oder Bedda) und ein veganes Pesto (die meisten grünen Pestos aus dem Glas sind übrigens bereits vegan, achte nur auf Parmesan-freie Sorten). Für die vegane Version bestreichst du den Teig mit etwas Pflanzenmilch anstelle des Eigelbs. Das Ergebnis ist fast genauso gut!
Einkaufstipp: Wenn du Blätterteig kaufst, achte darauf, dass er wirklich rechteckig ausgerollt ist. Es gibt auch runde oder quadratische Varianten, aber für die Tannenbaumform ist ein Rechteck am praktischsten. Und falls du nur tiefgekühlten Blätterteig hast: Lass ihn über Nacht im Kühlschrank auftauen, dann lässt er sich genauso gut verarbeiten wie der frische aus dem Kühlregal.
Was du an Küchengeräten brauchst
Keine Sorge – für diesen Blätterteig-Tannenbaum brauchst du keine ausgefallene Küchenausstattung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon zu Hause. Hier ist meine Liste, die ich in den letzten Jahren zusammengestellt habe:
- Backblech mit Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich verwende immer Backpapier von Rewe, das ist stabil und brennt nicht an.
- Ein scharfes Messer oder ein Pizzarad: Zum Schneiden der Tannenbaum-Form und der „Äste“. Ein Pizzarad ist ideal, weil es saubere, gerade Schnitte macht. Ich habe mir vor Jahren ein günstiges von WMF gekauft, das funktioniert immer noch perfekt.
- Ein Backpinsel: Zum Verteilen des Eigelbs. Wenn du keinen hast, kannst du auch einen Teelöffel oder deine Finger nehmen – aber ein Pinsel macht die Sache einfach sauberer.
- Ein Teelöffel oder ein kleiner Spatel: Zum Verstreichen des Frischkäse-Pesto-Gemischs.
- Ein Schneidebrett: Zum Ausrollen (falls nötig) und Schneiden des Teigs.
Tipp aus meiner Küche: Wenn du kein Pizzarad hast, nimm einfach ein scharfes Messer. Aber achte darauf, dass die Klinge wirklich scharf ist – sonst drückst du den Teig nur zusammen, anstatt ihn zu schneiden. Und falls du den Tannenbaum mal auf einem runden Blech backen musst, weil dein Backblech zu klein ist: Kein Problem! Rolle den Teig vorher etwas aus, damit er in die Form passt. Das habe ich schon oft gemacht, und es funktioniert einwandfrei.
Und so wird der Blätterteig-Tannenbaum gemacht
Jetzt wird es spannend! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie du diesen genialen Tannenbaum zauberst. Keine Angst – es ist wirklich einfacher, als es aussieht. Und wenn du einmal den Dreh raus hast, machst du ihn in zehn Minuten fertig.
- Backofen vorheizen: Heize deinen Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (oder 180 °C Umluft) vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn der Blätterteig darf nicht auf dem blanken Blech kleben.
- Füllung vorbereiten: In einer kleinen Schüssel vermischst du den Frischkäse (100 g) mit dem Pesto (3–4 EL). Rühre alles gut um, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht. Schmecke sie kurz ab – wenn du es kräftiger magst, gib noch einen Löffel Pesto dazu. Ich habe es schon oft gemacht und finde, dass 3 EL Pesto perfekt sind, aber Geschmäcker sind ja verschieden.
- Blätterteig vorbereiten: Rolle den Blätterteig auf einem bemehlten Schneidebrett oder direkt auf dem Backpapier etwas aus, falls er nicht schon die richtige Größe hat. Er sollte etwa 30 x 25 cm groß sein. Keine Sorge, wenn die Kanten nicht perfekt gerade sind – das sieht später niemand.
- Tannenbaum formen: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Stell dir vor, der Teig ist ein Weihnachtsbaum. Schneide mit einem scharfen Messer oder Pizzarad eine Dreiecksform aus dem Teig. Das untere Ende sollte etwa 15 cm breit sein, das obere Ende läuft spitz zu. Klingt kompliziert? Ist es nicht! Du schneidest einfach links und rechts je einen schrägen Streifen ab, sodass ein Dreieck entsteht. Die abgeschnittenen Teigreste hebst du auf – daraus kannst du später kleine Sterne oder Kekse backen.
- Füllung verteilen: Jetzt streichst du die Frischkäse-Pesto-Mischung gleichmäßig auf dem Teigdreieck aus. Lass dabei einen kleinen Rand von etwa 1 cm frei, damit die Füllung später nicht ausläuft. Ich verwende dafür immer einen Teelöffel und verteile die Masse vorsichtig.
- Äste einschneiden: Hier wird es richtig kreativ! Schneide von den beiden Längsseiten des Dreiecks ausgehend schräge Einschnitte in den Teig. Die Einschnitte sollten etwa 2–3 cm tief sein und in einem Abstand von 2 cm zueinander liegen. So entstehen die „Äste“ des Tannenbaums. Achte darauf, dass du in der Mitte einen etwa 3 cm breiten Steg frei lässt – das wird der Stamm des Baums.
- Äste eindrehen: Jetzt kommt der magische Moment! Nimm jeden der eingeschnittenen Teigstreifen und drehe ihn zweimal um sich selbst, sodass eine spiralförmige „Tannennadel“ entsteht. Das klingt aufwändiger, als es ist. Ich mache es immer so: Ich fasse den Streifen an der Spitze, drehe ihn einmal nach links, dann einmal nach rechts, und lege ihn wieder hin. Die gedrehten Streifen sehen später aus wie kleine Tannenzweige.
- Eigelb auftragen: Verquirle das Eigelb mit einem Teelöffel Wasser und bestreiche den gesamten Tannenbaum damit. Das gibt ihm diese wunderschöne, goldene Farbe. Wenn du magst, streust du jetzt noch etwas geriebenen Parmesan oder Pinienkerne darüber.
- Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen und backe den Tannenbaum für 18–22 Minuten. Er sollte schön goldbraun sein und der Teig sollte sich deutlich vom Blech lösen. Bei mir dauert es meistens genau 20 Minuten – aber jeder Ofen ist anders, also behalte ihn im Auge.
- Auskühlen lassen: Nimm den Tannenbaum aus dem Ofen und lass ihn 5 Minuten auf dem Blech abkühlen. Dann kannst du ihn vorsichtig auf ein Kuchengitter oder direkt auf eine Servierplatte legen. Wenn du magst, dekorierst du ihn jetzt mit frischen Rosmarinzweigen oder Thymian – das sieht aus wie kleine Tannennadeln und duftet himmlisch.
Mein persönlicher Tipp: Wenn du den Tannenbaum vorbereiten möchtest, kannst du ihn bis zu 2 Stunden vor dem Backen formen und dann im Kühlschrank lagern. Das ist perfekt, wenn du Gäste erwartest und nicht in der letzten Minute hektisch werden willst. Einmal habe ich ihn sogar am Abend vorher vorbereitet – das ging auch, aber der Teig war dann etwas weicher. Am besten schmeckte er, als ich ihn direkt vor dem Servieren gebacken habe.
Meine besten Tipps & Tricks für den perfekten Blätterteig-Tannenbaum
Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse:
- Der Teig muss kalt sein: Blätterteig wird am besten verarbeitet, wenn er schön kühl ist. Wenn er zu warm wird, klebt er und lässt sich nicht sauber schneiden. Lege ihn nach dem Ausrollen für 10 Minuten in den Kühlschrank, wenn er dir zu weich vorkommt.
- Nicht zu viel Füllung verwenden: Ich bin ein großer Fan von Pesto, aber weniger ist hier wirklich mehr. Wenn du zu viel Füllung aufträgst, läuft sie beim Backen aus und der Tannenbaum wird matschig. Ein dünner, gleichmäßiger Belag reicht völlig aus.
- Die Einschnitte müssen tief genug sein: Schneide ruhig mutig! Wenn die Einschnitte zu flach sind, drehen sich die „Äste“ nicht richtig und der Tannenbaum sieht am Ende eher wie ein unförmiger Klumpen aus. Trau dich, die Schere richtig anzusetzen.
- Der Ofen muss heiß sein: Blätterteig liebt Hitze. Wenn der Ofen nicht heiß genug ist, wird der Teig nicht richtig flockig und bleibt blass. Heize ihn unbedingt vor und öffne die Tür während des Backens nicht zu oft.
- Nicht zu lange backen: Der Tannenbaum ist fertig, wenn er goldbraun ist und sich der Teig vom Blech löst. Wenn er zu dunkel wird, schmeckt er bitter. Bei mir sind 20 Minuten bei 200 °C perfekt – aber wie gesagt, jeder Ofen ist anders.
Mein größter Fail: Einmal habe ich vergessen, das Eigelb aufzutragen. Der Tannenbaum sah aus wie ein blasser Geist – total blass und unappetitlich. Ich habe ihn dann nochmal mit etwas Milch bestrichen und für 5 Minuten zurück in den Ofen geschoben. Es hat halbwegs funktioniert, aber seitdem vergesse ich das Eigelb nie wieder. Also: Nicht nachmachen!
Variationen & Ideen zum Ausprobieren
Das Tolle an diesem Rezept ist, dass du es unendlich abwandeln kannst. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten:
- Mediterrane Variante: Ersetze das grüne Pesto durch rotes Pesto (Tomatensugo mit getrockneten Tomaten) und füge etwas zerbröckelten Feta zur Füllung hinzu. Das schmeckt herrlich sommerlich und passt auch super zu einem Glas Rotwein.
- Käse-Liebhaber-Variante: Streue nach dem Bestreichen mit Eigelb noch eine Handvoll geriebenen Gouda oder Emmentaler über den Tannenbaum. Der Käse schmilzt und wird schön knusprig – ein Traum für alle Käse-Fans!
- Vegetarische Füllung: Mische unter die Frischkäse-Pesto-Masse noch gegrillte Paprika (aus dem Glas) oder getrocknete Tomaten, fein gehackt. Das gibt extra Biss und Aroma.
- Vegane Version: Wie schon erwähnt, nimmst du veganen Frischkäse und veganes Pesto. Bestreiche den Teig mit Pflanzenmilch. Ich habe diese Variante für eine Freundin gemacht, die vegan lebt, und sie war begeistert. Der Teig war genauso flockig und lecker.
- Süße Variante: Ja, das geht auch! Statt Pesto und Frischkäse nimmst du Nutella oder Marmelade als Füllung. Bestreiche den Tannenbaum mit Eigelb und bestreue ihn mit Mandelsplittern. Das ist ein perfekter süßer Snack für den Nachmittag.
Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich habe letztes Jahr eine Version mit Pesto, Frischkäse und gerösteten Walnüssen gemacht. Die Walnüsse habe ich grob gehackt und über die Füllung gestreut, bevor ich den Tannenbaum gebacken habe. Der Crunch war einfach unglaublich! Probiere es aus – du wirst es lieben.
Tipps zum Servieren und Aufbewahren
Dein Blätterteig-Tannenbaum ist fertig – und jetzt? Hier erfährst du, wie du ihn am besten servierst und aufbewahrst.
- Serviertemperatur: Der Tannenbaum schmeckt am besten lauwarm, direkt aus dem Ofen. Aber auch bei Zimmertemperatur ist er noch wunderbar. Wenn du ihn für eine Party vorbereitest, kannst du ihn ruhig eine Stunde vorher backen und dann bei Raumtemperatur servieren.
- Dazu passen: Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Zitronen-Dressing ist eine tolle Beilage. Oder du servierst ihn mit einem Dip – zum Beispiel einem Joghurt-Dip mit Knoblauch oder einer scharfen Tomatensalsa. Ich mag ihn aber auch pur, weil die Füllung schon so aromatisch ist.
- Getränkeempfehlung: Dazu passt ein trockener Weißwein wie ein Sauvignon Blanc oder ein alkoholfreier Punsch. Für Kinder ist Apfelschorle immer eine gute Wahl.
- Aufbewahrung: Falls wider Erwarten etwas übrig bleibt (was bei mir noch nie passiert ist), kannst du den Tannenbaum in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Er hält sich dort 2–3 Tage. Allerdings wird der Blätterteig mit der Zeit etwas weicher, also genieße ihn lieber am ersten Tag.
- Einfrieren: Du kannst den ungebackenen Tannenbaum auch einfrieren. Forme ihn wie beschrieben, lege ihn auf ein mit Backpapier belegtes Blech und stelle ihn für 2 Stunden ins Gefrierfach. Danach kannst du ihn in einem Gefrierbeutel verpacken und bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Backen musst du ihn nicht auftauen – backe ihn einfach gefroren für 22–25 Minuten bei 200 °C.
- Reheating: Wenn du den Tannenbaum am nächsten Tag nochmal aufwärmen möchtest, lege ihn für 5 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Die Mikrowelle ist keine gute Idee, weil der Teig dann matschig wird. Vertrau mir – ich habe es ausprobiert, und es war nicht schön.
Mein Tipp zur Präsentation: Serviere den Tannenbaum auf einem großen Holzbrett oder einer weißen Platte. Lege ein paar Rosmarinzweige und getrocknete Cranberries darum – das sieht aus wie ein kleiner Winterwald und macht sofort Lust auf Weihnachten.
Nährwerte & gesundheitliche Aspekte
Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich möchte dir trotzdem einen groben Überblick geben. Der Blätterteig-Tannenbaum ist kein Diätgericht, aber als Fingerfood für eine Feier ist er völlig in Ordnung. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 8 Stücken):
| Nährwert | Pro Stück |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180–220 kcal |
| Fett | ca. 12–15 g |
| Kohlenhydrate | ca. 14–18 g |
| Eiweiß | ca. 4–6 g |
Gesundheitliche Vorteile: Das Pesto liefert gesunde Fette aus Olivenöl und Pinienkernen, die gut für dein Herz sind. Frischkäse enthält etwas Kalzium für starke Knochen. Und Blätterteig? Naja, er macht glücklich – das ist auch etwas wert! Wenn du die vegane Variante wählst, sparst du tierische Fette und Cholesterin.
Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Gluten (im Blätterteig), Milchprodukte (im Frischkäse) und möglicherweise Nüsse (im Pesto, wenn es Pinienkerne enthält). Für eine glutenfreie Version müsstest du glutenfreien Blätterteig verwenden – den gibt es in gut sortierten Supermärkten, aber er ist nicht ganz so flockig. Für eine milchfreie Version nimmst du veganen Frischkäse und ein Pesto ohne Parmesan.
Fazit: Warum du diesen Blätterteig-Tannenbaum unbedingt machen solltest
Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und trotzdem so viel hermacht. Es ist der Beweis, dass man nicht stundenlang in der Küche stehen muss, um etwas Besonderes zu zaubern. Der Blätterteig-Tannenbaum mit Pesto und Frischkäse ist mein absoluter Geheimtipp für alle, die ihre Gäste beeindrucken wollen, ohne selbst gestresst zu sein. Er ist schnell gemacht, schmeckt fantastisch und sieht aus wie ein Kunstwerk.
Ich ermutige dich, das Rezept nach deinen eigenen Vorlieben anzupassen. Probiere verschiedene Pestos aus, experimentiere mit Kräutern oder Käse – mach ihn zu deinem persönlichen Tannenbaum. Ich bin mir sicher, dass er auch bei dir zum neuen Lieblingsrezept für die Weihnachtszeit wird.
Hast du den Tannenbaum schon ausprobiert? Oder hast du eine eigene Variante entwickelt? Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren davon erzählst! Teile gerne auch ein Foto auf Pinterest oder Instagram und markiere mich – ich liebe es, die Kreationen meiner Leser zu sehen. Und wenn dir das Rezept gefällt, dann speichere es dir auf deinem Pinterest-Board ab, damit du es immer wieder findest.
Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Nachbacken und eine wundervolle, besinnliche Weihnachtszeit. Genieße jeden Bissen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich den Blätterteig-Tannenbaum auch mit anderen Füllungen machen?
Ja, absolut! Du kannst die Füllung nach Belieben variieren. Probiere es mit Kräuterbutter, Tomatenmark, Hummus oder sogar mit einer süßen Füllung wie Nutella. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Wie verhindere ich, dass der Tannenbaum beim Backen auseinanderfällt?
Achte darauf, dass die Einschnitte nicht zu tief sind – lass in der Mitte einen etwa 3 cm breiten Steg frei. Außerdem sollte der Teig kalt sein, bevor er in den Ofen kommt. Wenn er zu weich ist, kann er beim Backen seine Form verlieren.
Kann ich den Tannenbaum auch ohne Ei bestreichen?
Ja, du kannst das Eigelb durch etwas Milch, Sahne oder Pflanzenmilch ersetzen. Der Glanz wird dann etwas matter, aber der Tannenbaum wird trotzdem schön goldbraun. Für eine vegane Version ist Pflanzenmilch die beste Wahl.
Wie lange hält sich der Tannenbaum?
Im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter hält er sich 2–3 Tage. Am besten schmeckt er aber am ersten Tag, wenn der Blätterteig noch schön knusprig ist. Du kannst ihn auch einfrieren – entweder ungebacken oder nach dem Backen.
Kann ich den Tannenbaum auch in der Heißluftfritteuse backen?
Ja, das habe ich schon ausprobiert! Backe ihn bei 180 °C für etwa 12–15 Minuten in der Heißluftfritteuse. Achte darauf, dass er nicht zu dunkel wird. Das funktioniert super, wenn du nur eine kleine Menge machen möchtest.
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Einfacher Blätterteig-Tannenbaum mit Pesto-Frischkäse: Bestes Fingerfood
Dieser Blätterteig-Tannenbaum mit Pesto und Frischkäse ist ein schnelles, einfaches und optisch beeindruckendes Fingerfood für Weihnachtsfeiern. Mit nur wenigen Zutaten und in kurzer Zeit zauberst du einen goldbraunen Hingucker, der garantiert alle begeistert.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 20 Minuten
- Total Time: 30 Minuten
- Yield: 8 Stücke 1x
- Category: Fingerfood
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 1 Packung Blätterteig (ca. 275 g, rechteckig ausgerollt)
- 3–4 EL grünes Pesto
- 100 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
- 1 Eigelb (zum Bestreichen)
- Optional: etwas geriebener Parmesan oder gehackte Pinienkerne zum Bestreuen
- Optional: frische Rosmarinzweige oder Thymian zur Dekoration
- Optional: etwas Paprikapulver oder Chiliflocken zur Dekoration
Instructions
- Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- In einer kleinen Schüssel Frischkäse (100 g) mit Pesto (3–4 EL) verrühren, bis eine gleichmäßige, cremige Masse entsteht.
- Blätterteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche oder direkt auf dem Backpapier auf etwa 30 x 25 cm ausrollen.
- Mit einem scharfen Messer oder Pizzarad eine Dreiecksform aus dem Teig schneiden (untere Breite ca. 15 cm, obere Spitze). Teigreste aufbewahren.
- Die Frischkäse-Pesto-Mischung gleichmäßig auf dem Teigdreieck verstreichen, dabei einen Rand von ca. 1 cm frei lassen.
- Von den beiden Längsseiten des Dreiecks ausgehend schräge Einschnitte (ca. 2–3 cm tief, im Abstand von ca. 2 cm) in den Teig schneiden. In der Mitte einen ca. 3 cm breiten Steg frei lassen (der Stamm).
- Jeden eingeschnittenen Teigstreifen zweimal um sich selbst drehen, sodass spiralförmige ‘Tannennadeln’ entstehen.
- Eigelb mit einem Teelöffel Wasser verquirlen und den gesamten Tannenbaum damit bestreichen. Nach Wunsch mit geriebenem Parmesan oder Pinienkernen bestreuen.
- Den Tannenbaum im vorgeheizten Ofen 18–22 Minuten backen, bis er goldbraun ist und sich der Teig vom Blech löst.
- Den Tannenbaum 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter oder eine Servierplatte legen. Nach Wunsch mit Rosmarinzweigen oder Thymian dekorieren.
Notes
Der Teig sollte kalt verarbeitet werden. Nicht zu viel Füllung verwenden, damit sie nicht ausläuft. Die Einschnitte müssen tief genug sein, damit sich die Äste gut drehen lassen. Der Ofen muss gut vorgeheizt sein. Den Tannenbaum nicht zu lange backen, sonst wird er bitter. Für eine vegane Variante veganen Frischkäse und veganes Pesto verwenden und den Teig mit Pflanzenmilch bestreichen.
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück
- Calories: 200
- Sugar: 2
- Sodium: 300
- Fat: 13.5
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 16
- Fiber: 1
- Protein: 5
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