Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Orangen-Plätzchen mit Schokolade: Das beste Weihnachtsrezept

Fertig in 45 Minuten
Portionen 30-35 Stück
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Mein Vater hatte Orangen-Plätzchen jahrelang verweigert. Ein ganzes Jahrzehnt. „Zu trocken”, „Schmecken nach nichts”, „Verschwendete Butter” – das waren noch die nettesten Kommentare. Dann, letzten Dezember, stand ich in der Küche und knetete einen Teig, den ich eigentlich nur für mich machen wollte. Eine Mischung aus frischer Orange, dunkler Schokolade und einer Prise Kardamom, die mir an einem kalten Nachmittag einfach richtig vorkam. Ich rollte Kugeln, drückte sie flach und schob das Blech in den Ofen, ohne groß darüber nachzudenken.

Eine Stunde später, als ich die abgekühlten Plätzchen in eine Dose legte, hörte ich ein vertrautes Knurren hinter mir. Mein Vater stand in der Tür, die Arme verschränkt, den Blick skeptisch auf die Dose gerichtet. „Sind das etwa wieder diese Dinger?”, fragte er. Ich hielt ihm wortlos eines hin. Er nahm es, drehte es um, zögerte – und biss hinein. Die Stille, die folgte, war lauter als jedes Lob. Dann griff er nach einem zweiten. Und einem dritten. „Die sind… anders”, murmelte er schließlich. „Die sind gut.”

Und das, liebe Leute, war der Moment, in dem ich wusste, dass ich etwas Besonderes gezaubert hatte. Vielleicht kennt ihr das ja – wenn ein Rezept so überzeugend ist, dass es selbst den hartnäckigsten Skeptiker bekehrt. Diese Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade und Kardamom sind genau das. Sie sind nicht zu süß, herrlich aromatisch und haben diesen kleinen, unerwarteten Kick, der einen immer wieder zugreifen lässt. Ich mache sie jetzt jedes Jahr, und sie sind längst zum Familienliebling geworden – sogar für meinen Vater.

Warum ihr diese Orangen-Plätzchen lieben werdet

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt und braucht keine stundenlange Kühlzeit. Perfekt für spontane Backnachmittage mit den Kindern.
  • Einfache Zutaten: Bis auf den Kardamom habt ihr wahrscheinlich alles im Haus. Keine exotischen Importe, keine teuren Spezialitäten.
  • Budgetfreundlich: Dieses Rezept kommt mit wenigen, günstigen Zutaten aus. Orangen gibt es im Winter fast geschenkt, und Zartbitterschokolade bekommt ihr schon für wenig Geld in guter Qualität.
  • Picky-Eater-geprüft: Meine Kinder lieben sie – obwohl sie normalerweise bei „Orangen-Gebäck” die Nase rümpfen. Die Schokolade und der Kardamom machen den Unterschied.
  • Perfekt zum Vorbereiten: Der Teig lässt sich gut einfrieren, und die gebackenen Plätzchen halten sich in der Dose wochenlang. Ideal für die stressige Weihnachtszeit.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus fruchtiger Orange, bitterer Schokolade und warmem Kardamom ist einfach himmlisch. Jeder Bissen schmeckt nach Weihnachten, aber nicht aufdringlich.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance. Viele Orangenplätzchen schmecken entweder zu süß oder zu flach. Hier sorgt die Zartbitterschokolade für die nötige Tiefe, und der Kardamom hebt das Aroma der Orange auf ein neues Level. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept – es ist das, nach dem eure Familie jedes Jahr fragen wird.

Was ihr für die Orangen-Plätzchen braucht

Dieses Rezept lebt von seiner Einfachheit. Die Zutaten sind bewusst gewählt, um ein Maximum an Geschmack mit einem Minimum an Aufwand zu erzielen. Hier ist, was ihr benötigt:

Für den Teig

  • 250 g Weizenmehl (Type 405) – Für eine zarte, mürbe Textur. Wer mag, kann bis zu 50 g durch Dinkelmehl ersetzen, das gibt einen nussigeren Geschmack.
  • 100 g Puderzucker – Macht den Teig feiner als normaler Zucker. Wer keinen Puderzucker hat, kann auch feinen Backzucker nehmen.
  • 180 g kalte Butter, in Würfeln – Die Butter muss wirklich kalt sein, sonst wird der Teig klebrig. Ich nehme am liebsten die von Aldi oder Lidl – die ist günstig und schmeckt gut.
  • 1 Ei (Größe M) – Bindet den Teig. Am besten ihr nehmt ein Ei aus dem Kühlschrank, dann bleibt die Butter schön kalt.
  • Abrieb von 2 Bio-Orangen – Nur die orange Schale, nicht das Weiße! Das Weiße ist bitter. Bio-Orangen sind hier wirklich wichtig, weil die Schale nicht behandelt ist.
  • 1 EL frisch gepresster Orangensaft – Für extra Fruchtgeschmack. Den Saft der ausgepressten Orangen könnt ihr übrigens für einen Winterpunsch oder ein Dressing verwenden.
  • 1 TL gemahlener Kardamom – Das Geheimnis! Nehmt frisch gemahlenen, wenn ihr könnt. Der Unterschied ist riesig. Ich mahle meine Kapseln immer selbst in einer kleinen Gewürzmühle.
  • 1 Prise Salz – Hebt die Süße und die Aromen hervor. Klingt komisch, ist aber so.

Für die Dekoration

Orangen-Plätzchen mit Schokolade preparation steps

  • 100 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao) – Ich schwöre auf die von Lindt oder die Eigenmarke von Edeka. Je besser die Schokolade, desto besser das Ergebnis. Aber es muss nicht die teuerste sein.
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl – Macht die Schokolade geschmeidiger und glänzender. Ohne wird sie beim Trocknen stumpf.
  • Optional: Etwas gehackte Pistazien oder Meersalzflocken – Für den letzten Pfiff. Aber auch ohne sind die Plätzchen perfekt.

Substitutionshinweise

Für eine glutenfreie Variante könnt ihr das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen. Gebt dann vielleicht einen Teelöffel Xanthan dazu, damit der Teig nicht bröselt. Wer auf Laktose verzichten muss, nimmt einfach laktosefreie Butter – das funktioniert einwandfrei. Und wenn ihr keinen Kardamom mögt oder nicht da habt, probiert es mit einer Prise Zimt oder gemahlenem Ingwer. Es wird anders, aber auch sehr lecker.

Welche Küchengeräte ihr braucht

Ihr braucht keine ausgefallene Ausstattung für diese Plätzchen. Ehrlich, ich habe sie schon mit den einfachsten Mitteln gemacht und sie waren jedes Mal großartig. Hier ist, was ihr wirklich braucht:

  • Eine große Rührschüssel – Nichts Besonderes, eine aus Glas oder Edelstahl reicht völlig.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine – Ich benutze mein altes Handrührgerät von Bosch, das ich seit zehn Jahren habe. Es funktioniert einwandfrei. Wer keine Maschine hat, kann den Teig auch mit der Hand kneten – dauert dann halt ein bisschen länger, aber das geht auch.
  • Ein Backblech mit Backpapier – Backpapier ist Gold wert, weil die Plätzchen nicht kleben bleiben und das Blech sauber bleibt.
  • Ein Teigschaber – Damit bekommt ihr den Teig restlos aus der Schüssel. Ich hab meinen für 1,50 Euro bei Ikea gekauft.
  • Ein feines Reibeisen oder eine Zestenreibe – Für den Orangenabrieb. Eine normale Gemüsereibe tut es auch, aber die Zesten werden schöner mit einer feinen Reibe. Die von Microplane ist mein Favorit, aber eine günstige von Amazon tut es auch.
  • Ein kleines Sieb – Zum Bestäuben mit Puderzucker, falls ihr das machen wollt. Ich persönlich finde die Schokoladenglasur schöner.
  • Ein Wasserbad oder eine Mikrowelle – Zum Schmelzen der Schokolade. Im Wasserbad wird sie gleichmäßiger warm, aber in der Mikrowelle geht es schneller. Ich mach es meist in der Mikrowelle – einfach in 20-Sekunden-Intervallen schmelzen und zwischendurch umrühren.

Ein Tipp zur Pflege: Wenn ihr eine Zestenreibe benutzt, spült sie sofort nach dem Gebrauch aus. Die Orangenschale trocknet sonst an und lässt sich schwer entfernen. Und euer Backblech? Einfach mit einem feuchten Tuch abwischen, solange es noch warm ist, dann geht der Fettfilm leichter ab.

So gelingen die Orangen-Plätzchen perfekt

Ich zeige euch jetzt Schritt für Schritt, wie ihr diese Plätzchen hinbekommt. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Vertraut mir – ich hab schon so manches Rezept in den Sand gesetzt, aber dieses hier klappt immer.

  1. Den Ofen vorheizen und das Blech vorbereiten. Heizt den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus. Das ist wichtig, denn die Plätzchen sollen nicht ankleben.
  2. Die trockenen Zutaten vermischen. Gebt das Mehl, den Puderzucker und den Kardamom in eine große Schüssel. Vermischt alles gut mit einem Schneebesen, damit sich der Kardamom gleichmäßig verteilt. Ich hab einmal vergessen, den Kardamom gut unterzumischen, und dann hatte ein Plätzchen eine riesige Kardamom-Bombe – das war nicht lecker, kann ich euch sagen.
  3. Die Butter einarbeiten. Gebt die kalten Butterwürfel dazu. Verknetet alles mit dem Handrührgerät (oder mit den Händen) zu einer krümeligen Masse. Es soll aussehen wie feuchter Sand. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Wenn ihr mit der Hand knetet, achtet darauf, dass die Butter nicht zu warm wird – sonst wird der Teig fettig.
  4. Die feuchten Zutaten hinzufügen. Gebt das Ei, den Orangenabrieb und den Orangensaft dazu. Knetet alles kurz und schnell zu einem glatten Teig. Nicht zu lange kneten, sonst wird er zäh! Sobald sich alles verbunden hat, hört auf. Der Teig sollte weich sein, aber nicht kleben. Wenn er zu klebrig ist, gebt noch einen Esslöffel Mehl dazu.
  5. Den Teig formen. Jetzt kommt der spaßige Teil. Formt mit den Händen kleine Kugeln – etwa walnussgroß. Ich nehme immer einen Teelöffel voll Teig und rolle ihn zwischen den Handflächen. Drückt die Kugeln dann leicht flach, sodass kleine Scheiben entstehen. Sie müssen nicht perfekt rund sein – das Handgemachte gibt ihnen den Charme. Legt sie mit etwas Abstand auf das Backblech, denn sie gehen ein bisschen auseinander.
  6. Die Plätzchen backen. Schiebt das Blech in den vorgeheizten Ofen und backt die Plätzchen für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Sie sehen nach dem Backen noch weich aus – das ist okay! Sie werden beim Abkühlen fester. Ich hab sie beim ersten Mal zu lange drin gelassen, weil ich dachte, sie müssten durch sein. Das Resultat? Harte, trockene Kekse. Also lieber eine Minute früher rausnehmen als zu spät.
  7. Die Plätzchen abkühlen lassen. Lasst die Plätzchen für 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzt sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind jetzt noch sehr zart, also vorsichtig sein! Lasst sie vollständig abkühlen, bevor ihr sie glasiert. Das dauert etwa 30 Minuten.
  8. Die Schokolade schmelzen. Während die Plätzchen abkühlen, schmelzt ihr die Zartbitterschokolade. Hackt sie grob und gebt sie zusammen mit dem Kokosöl in eine kleine hitzebeständige Schüssel. Stellt die Schüssel auf ein Wasserbad (das Wasser darf nicht kochen, nur simmern) oder gebt sie für 20-30 Sekunden in die Mikrowelle. Rührt um, bis die Schokolade glatt und glänzend ist. Achtung: Wenn ihr die Mikrowelle nehmt, macht kurze Intervalle, sonst verbrennt die Schokolade. Das ist mir einmal passiert – die ganze Küche hat gestunken, und die Schokolade war hinüber.
  9. Die Plätzchen dekorieren. Taucht die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade oder zieht mit einem Löffel Streifen darüber. Ich persönlich finde es am schönsten, wenn man sie nur zur Hälfte eintaucht – dann sieht man noch die schöne Farbe des Teigs. Streut, solange die Schokolade noch nass ist, ein paar gehackte Pistazien oder eine Prise Meersalz darüber, wenn ihr mögt.
  10. Die Schokolade fest werden lassen. Legt die dekorierten Plätzchen zurück auf das Kuchengitter oder auf ein Stück Backpapier. Lasst die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden. Das dauert etwa 1-2 Stunden. Wenn ihr es eilig habt, könnt ihr sie für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen – aber dann werden sie vielleicht etwas feucht, also lieber Geduld haben.

Meine besten Tipps für perfekte Plätzchen

Ich hab in den Jahren so einige Fehler gemacht – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit eure Orangen-Plätzchen jedes Mal gelingen:

  • Die Butter muss kalt sein. Das ist der wichtigste Tipp überhaupt. Warme Butter macht den Teig klebrig und die Plätzchen werden flach und breit. Nehmt die Butter direkt aus dem Kühlschrank und verarbeitet sie zügig.
  • Nicht zu viel kneten. Sobald der Teig zusammenhält, hört auf zu kneten. Sonst wird er zäh und die Plätzchen werden hart. Das Gluten im Mehl wird sonst zu stark aktiviert – ein klassischer Anfängerfehler, den ich selbst oft genug gemacht habe.
  • Die Größe der Kugeln ist entscheidend. Sie sollten alle etwa gleich groß sein, damit sie gleichmäßig backen. Ich benutze dafür einen kleinen Eisportionierer oder einfach einen Teelöffel. Das spart Zeit und die Plätzchen sehen professioneller aus.
  • Backzeit im Auge behalten. Jeder Ofen ist anders. Meine Oma hatte einen uralten Ofen, der immer 5 Grad kühler war als eingestellt. Fangt bei 10 Minuten an und macht die Stäbchenprobe: Ein Zahnstocher in der Mitte sollte noch ein paar feuchte Krümel haben, aber nicht mehr nass sein. Die Plätzchen sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind.
  • Geduld beim Abkühlen. Ich weiß, es ist schwer, aber widersteht der Versuchung, die Plätzchen zu essen, solange sie noch warm sind. Sie sind dann noch sehr weich und zerbrechen leicht. Außerdem schmecken sie am nächsten Tag noch besser, wenn sich die Aromen verbunden haben.
  • Multitasking ist erlaubt. Während die erste Ladung Plätzchen im Ofen ist, könnt ihr schon die nächsten Kugeln formen. Das spart Zeit und sorgt dafür, dass ihr nicht den ganzen Nachmittag in der Küche steht. Ich mach nebenbei oft schon den Abwasch – dann ist die Küche hinterher blitzblank.

Variationen und Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich wunderbar anpassen lässt. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe und die alle fantastisch waren:

  • Vegan: Ersetzt das Ei durch einen Esslöffel gemahlene Leinsamen, gemischt mit drei Esslöffeln Wasser (lasst die Mischung 5 Minuten quellen). Und nehmt vegane Butter. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber nicht weniger lecker. Mein veganer Freund war begeistert.
  • Schoko-Orangen-Wintertraum: Gebt 50 g gehackte Zartbitterschokolade direkt in den Teig. Dann habt ihr nicht nur die Glasur, sondern auch kleine Schokostücke im Plätzchen. Das ist mein absoluter Favorit für die Adventszeit.
  • Mit weißer Schokolade: Statt Zartbitter nehmt ihr weiße Schokolade für die Glasur. Das ist viel süßer, aber die Kombination mit der Orange ist traumhaft. Meine Tochter liebt diese Version.
  • Glutenfrei: Wie schon erwähnt, funktioniert glutenfreies Mehl. Ich habe die Sorte von Schär ausprobiert und sie war perfekt. Die Plätzchen werden etwas zarter, also vorsichtig beim Abkühlen.
  • Mit Nüssen: Hackt 50 g Mandeln oder Haselnüsse und gebt sie in den Teig. Das gibt einen tollen Crunch. Ich hab das mal für eine Party gemacht und alle dachten, ich hätte stundenlang in der Küche gestanden – dabei war es genauso schnell.
  • Gewürzvariante: Tauscht den Kardamom gegen 1 TL Lebkuchengewürz oder Pumpkin-Spice-Mischung. Das schmeckt dann eher nach klassischem Weihnachtsgebäck und ist perfekt, wenn ihr den Kardamom nicht mögt.

Servieren und Aufbewahren

Diese Plätzchen sind echte Allrounder. Hier ist, wie ich sie am liebsten genieße und aufbewahre:

Servieren: Am besten schmecken sie bei Zimmertemperatur. Holt sie also etwa 15 Minuten vor dem Servieren aus der Dose. Sie sind perfekt zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Glühwein. Ich stelle sie auf einem schönen Teller oder einer Etagere an – das sieht immer gleich festlich aus. Und sie sind ein tolles Mitbringsel, wenn ihr zu Besuch eingeladen seid. Einfach in eine hübsche Dose packen und schon habt ihr ein persönliches Geschenk.

Aufbewahren: In einer gut verschlossenen Keksdose halten sich die Plätzchen bei Raumtemperatur bis zu 3 Wochen. Wichtig: Legt sie nicht in den Kühlschrank, da werden sie feucht. Wenn ihr sie länger aufbewahren wollt, könnt ihr den ungebackenen Teig einfrieren. Formt Kugeln, legt sie auf ein Brett und friert sie ein. Dann packt ihr sie in einen Gefrierbeutel. So habt ihr immer frischen Teig parat – einfach auftauen lassen und backen. Die gebackenen Plätzchen (ohne Glasur) könnt ihr auch einfrieren. Taucht sie dann nach dem Auftauen in die Schokolade. Das mache ich oft, wenn ich weiß, dass Besuch kommt.

Reheating: Ihr müsst die Plätzchen nicht aufwärmen. Aber wenn ihr sie mal für ein Dessert warm haben wollt, legt sie für 3-4 Minuten bei 150 °C in den Ofen. Dann werden sie wieder weich und die Schokolade wird leicht flüssig. Ein Traum mit einer Kugel Vanilleeis!

Geschmacksentwicklung: Ehrlich gesagt schmecken die Plätzchen am dritten oder vierten Tag am besten. Dann haben sich die Aromen von Orange, Kardamom und Schokolade richtig verbunden. Also backt sie ruhig ein paar Tage vor Weihnachten – sie werden nur besser.

Nährwerte und gesundheitliche Aspekte

Ich weiß, Weihnachtsplätzchen sind nicht gerade für ihre Gesundheitswerte bekannt. Aber ein paar Dinge sind doch positiv:

  • Pro Plätzchen (ca. 20 g): etwa 90 Kalorien, 5 g Fett, 10 g Kohlenhydrate, 1 g Eiweiß. Das ist für ein Plätzchen völlig in Ordnung – zwei oder drei Stück sind ja auch genug.
  • Orangen: Sie sind voller Vitamin C, das das Immunsystem stärkt. Gerade in der Erkältungszeit ein kleiner Bonus. Die Schale enthält sogar noch mehr ätherische Öle und Antioxidantien als das Fruchtfleisch.
  • Zartbitterschokolade: Mit mindestens 70 % Kakao enthält sie weniger Zucker als Milchschokolade und liefert Flavonoide, die gut fürs Herz sein sollen. Also kein schlechtes Gewissen beim Naschen.
  • Kardamom: Dieses Gewürz wird in der ayurvedischen Lehre für seine verdauungsfördernden Eigenschaften geschätzt. Es hilft angeblich auch gegen Mundgeruch – aber ob das nach dem Plätzchenessen noch zieht, weiß ich nicht.
  • Allergene: Enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (Butter, Schokolade) und Ei. Wer darauf allergisch ist, sollte die Substitutionshinweise oben beachten.
  • Meine Meinung: Ich sehe diese Plätzchen als das, was sie sind: Ein Genuss für die Seele, der in Maßen absolut in Ordnung ist. Sie sind nicht täglich gedacht, sondern für besondere Momente. Und die sind es wert, finde ich.

Fazit

Diese Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade und Kardamom sind mehr als nur ein Rezept. Sie sind der Beweis, dass man mit einfachen, günstigen Zutaten und ein bisschen Liebe etwas ganz Besonderes zaubern kann. Sie haben meinen Vater bekehrt, sie begeistern meine Kinder jedes Jahr aufs Neue, und sie machen mich jedes Mal ein bisschen stolz, wenn ich die Dose öffne.

Probiert sie aus – und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Vielleicht mit mehr Kardamom, vielleicht mit Nüssen, vielleicht mit einer Prise Zimt. Das Schöne am Backen ist ja, dass ihr alles anpassen könnt, wie es euch und eurer Familie schmeckt. Ich bin gespannt, wie sie bei euch ankommen!

Habt ihr sie schon ausprobiert? Oder habt ihr eine eigene Variante? Schreibt es mir in die Kommentare – ich freue mich riesig über eure Erfahrungen und Ideen. Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es gerne mit euren Freunden und der Familie. Denn gutes Essen ist ja bekanntlich dazu da, geteilt zu werden. In diesem Sinne: Frohes Backen und eine wundervolle Weihnachtszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen?

Ja, absolut! Das ist sogar eine gute Idee, wenn ihr Zeit sparen wollt. Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn in den Kühlschrank. Lasst ihn dann vor dem Formen etwa 15 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er etwas weicher wird. Die Aromen werden durch die Ruhezeit sogar noch intensiver.

Meine Plätzchen sind zu trocken. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert, wenn der Teig zu lange geknetet wird oder die Backzeit zu lang war. Achtet beim nächsten Mal darauf, den Teig nur so lange zu kneten, bis er zusammenhält, und nehmt die Plätzchen eine Minute früher aus dem Ofen. Auch zu wenig Orangensaft kann der Grund sein – gebt ruhig einen Extra-Esslöffel dazu, wenn der Teig zu bröselig ist.

Kann ich auch andere Gewürze statt Kardamom verwenden?

Unbedingt! Zimt, Nelken, Ingwer oder eine fertige Lebkuchengewürzmischung passen hervorragend. Ich hab auch schon eine Prise Chili ausprobiert – das gibt einen interessanten Schärfe-Kick zur Orange. Experimentiert einfach, bis ihr eure Lieblingskombination gefunden habt.

Wie bekomme ich die Schokolade schön glänzend?

Das Kokosöl ist der Trick! Ohne Öl wird die Schokolade beim Trocknen stumpf und bekommt einen weißen Schleier (das nennt sich Fettreif). Ein Esslöffel Kokosöl oder auch neutrales Pflanzenöl sorgt für diesen schönen Glanz. Und schmelzt die Schokolade nicht zu heiß – das macht sie auch stumpf.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Schokoladenglasur servieren?

Klar! Sie schmecken auch pur fantastisch. Dann könnt ihr sie vor dem Backen mit etwas Puderzucker bestäuben oder in Hagelzucker wälzen. Ich mach das manchmal, wenn ich wenig Zeit habe oder die Schokolade einfach nicht da ist. Sie sind dann weniger süß, aber das Orangearoma kommt noch besser zur Geltung.

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Orangen-Plätzchen mit Schokolade recipe

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Orangen-Plätzchen mit Schokolade: Das beste Weihnachtsrezept

Diese Orangen-Plätzchen mit Zartbitterschokolade und Kardamom sind nicht zu süß, herrlich aromatisch und haben einen kleinen, unerwarteten Kick. Sie sind schnell gemacht, budgetfreundlich und perfekt für die Weihnachtszeit.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 2 Stunden 27 Minuten
  • Yield: 24 Portionen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Weizenmehl (Type 405)
  • 100 g Puderzucker
  • 180 g kalte Butter, in Würfeln
  • 1 Ei (Größe M)
  • Abrieb von 2 Bio-Orangen
  • 1 EL frisch gepresster Orangensaft
  • 1 TL gemahlener Kardamom
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zartbitterschokolade (mindestens 70 % Kakao)
  • 1 EL Kokosöl oder neutrales Pflanzenöl
  • Optional: etwas gehackte Pistazien oder Meersalzflocken

Instructions

  1. Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze (oder 160 °C Umluft) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Mehl, Puderzucker und Kardamom in einer großen Schüssel mit einem Schneebesen vermischen.
  3. Die kalten Butterwürfel dazugeben und mit dem Handrührgerät (oder den Händen) zu einer krümeligen Masse verkneten (ca. 2-3 Minuten).
  4. Ei, Orangenabrieb und Orangensaft hinzufügen und kurz zu einem glatten Teig kneten. Nicht zu lange kneten.
  5. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, leicht flach drücken und mit etwas Abstand auf das Backblech legen.
  6. Die Plätzchen 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Sie sehen nach dem Backen noch weich aus.
  7. Die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter setzen und vollständig abkühlen lassen (ca. 30 Minuten).
  8. Die Zartbitterschokolade grob hacken und mit dem Kokosöl im Wasserbad oder in der Mikrowelle (20-30 Sekunden-Intervalle) schmelzen, bis sie glatt und glänzend ist.
  9. Die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in die geschmolzene Schokolade tauchen oder Streifen darüber ziehen. Nach Wunsch mit gehackten Pistazien oder Meersalzflocken bestreuen.
  10. Die dekorierten Plätzchen auf dem Kuchengitter oder Backpapier bei Raumtemperatur fest werden lassen (ca. 1-2 Stunden).

Notes

Die Butter muss kalt sein, damit der Teig nicht klebrig wird. Nicht zu lange kneten, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Backzeit im Auge behalten – lieber eine Minute früher aus dem Ofen nehmen. Die Plätzchen schmecken am dritten oder vierten Tag am besten, wenn sich die Aromen verbunden haben.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen (ca. 20
  • Calories: 90
  • Sugar: 5
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 10
  • Fiber: 1
  • Protein: 1

Keywords: Orangen-Plätzchen, Weihnachtsplätzchen, Schokoladenplätzchen, Kardamom, Weihnachtsrezept, einfache Plätzchen, Orangenkekse

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