Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Schnelle Butterplätzchen ohne Ei – In 20 Minuten perfekt

Fertig in 20 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Easy

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Die Weihnachtsfeier im Kindergarten war in sechs Stunden – und ich hatte es total vergessen. Alle anderen Eltern würden mit aufwendigen dreistöckigen Kuchen, selbst gemachter Marmelade oder kunstvoll verzierten Ausstechplätzchen anrücken, die nach Familienrezepten aus drei Generationen gebacken wurden. Ich stand in der Küche und hatte genau: 250 Gramm Butter, Mehl, Zucker – und kein einziges Ei im Haus. Kein Witz, der Kühlschrank war bis auf eine angebrochene Milchtüte leer. Mein Sohn schaute mich mit großen Augen an und fragte: „Mama, backen wir was Schönes?“, während ich panisch durch die Schränke wühlte.

Ehrlich, in dem Moment hätte ich heulen können. Aber dann fiel mir ein Rezept ein, das ich vor Jahren mal auf einer dieser „Last-Minute-Backseiten“ gesehen hatte – Butterplätzchen ohne Ei. „Na gut“, dachte ich, „entweder das wird eine totale Katastrophe, oder ich rette den Nachmittag.“ Ich knetete den Teig in gefühlten drei Minuten zusammen, drückte meinem Sohn einen Stern-Ausstecher in die Hand, und wir stachen drauflos, während der Ofen vorheizte. Es war chaotisch, mehlig und überhaupt nicht instagrammable – aber der Duft, der sich in der Küche ausbreitete, war einfach himmlisch.

Rate mal, was passiert ist? Diese einfachen, schnellen Butterplätzchen ohne Ei waren der Renner auf der Feier. Die anderen Mütter wollten alle das Rezept haben, und mein Sohn war so stolz, dass er jedem erzählte: „Die hat meine Mama ganz schnell gemacht!“ Seitdem backe ich sie jedes Jahr – nicht weil ich muss, sondern weil sie einfach perfekt sind. Vielleicht kennst du das ja: Wenn ein Rezept aus der Not geboren wird, wird es oft zum Lieblingsrezept. Genau so ist es bei diesen Butterplätzchen – und ich zeige dir heute, wie du sie in 20 Minuten zauberst.

Warum du diese schnellen Butterplätzchen ohne Ei lieben wirst

Ich hab diese Plätzchen inzwischen bestimmt zwanzig Mal gebacken – für Adventskaffees, als Mitbringsel und einfach so, weil die Kinder sie lieben. Und jedes Mal bin ich aufs Neue überrascht, wie gut sie funktionieren. Hier sind die Gründe, warum du sie sofort ausprobieren solltest:

  • Schnell & einfach: In 20 Minuten bist du fertig – vom ersten Rühren bis zum letzten Plätzchen auf dem Kuchenrost. Perfekt für spontane Backaktionen oder wenn die Zeit mal wieder knapp ist.
  • Einfache Zutaten: Du hast wahrscheinlich alles da. Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker – das wars. Kein Einkauf nötig, keine exotischen Zutaten.
  • Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Adventskaffee mit Kollegen, die Weihnachtsfeier im Verein oder einfach für gemütliche Nachmittage zu Hause – diese Plätzchen passen einfach immer.
  • Echter Publikumsliebling: Ich hab sie schon Kindern, Erwachsenen und sogar strengen Omas serviert – alle waren begeistert. Sie schmecken einfach nach klassischen Butterplätzchen, ohne dass jemand das fehlende Ei bemerkt.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus buttrigem Teig und dem feinen Vanillearoma ist einfach himmlisch. Sie sind zart, bröselig und schmelzen auf der Zunge – genau so, wie gute Butterplätzchen sein müssen.

Was diese Butterplätzchen von anderen Rezepten unterscheidet? Ganz klar die Textur. Viele Rezepte ohne Ei werden entweder zu trocken oder zu bröselig. Ich hab lange getüftelt, bis ich das perfekte Verhältnis von Butter zu Mehl gefunden habe. Das Geheimnis liegt in der richtigen Knetzeit und der Temperatur der Butter – aber dazu später mehr. Fakt ist: Diese Plätzchen sind einfach die besten, die ich kenne, und ich hab wirklich viele ausprobiert.

Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Plätzchen, bei der du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt. Es ist Weihnachten pur, aber ohne Stress und ohne stundenlanges Backen. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne selbst im Chaos zu versinken.

Welche Zutaten du für die schnellen Butterplätzchen brauchst

Dieses Rezept kommt mit ganz wenigen, aber feinen Zutaten aus. Jede einzelne hat ihre wichtige Aufgabe, und ich verrate dir, worauf du achten solltest, damit die Plätzchen perfekt werden.

Die Basis – für den perfekten Mürbteig

  • 250 g weiche Butter: Die Basis für den buttrigen Geschmack. Achte darauf, dass die Butter wirklich weich ist – nicht geschmolzen, sondern zimmerwarm. Ich nehme am liebsten die gute alte Deutsche Markenbutter, weil sie einfach am besten schmeckt. Wenn du nur kalte Butter hast, lass sie 30 Minuten bei Raumtemperatur stehen oder schneide sie in kleine Würfel.
  • 100 g Zucker: Feiner Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann werden die Plätzchen etwas karamelliger im Geschmack. Hab ich schon ausprobiert – schmeckt auch lecker, aber klassisch finde ich sie mit weißem Zucker am besten.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Unverzichtbar für das typische Weihnachtsaroma. Ich verwende immer den echten Bourbon-Vanillezucker, der gibt einfach mehr Geschmack. Notfalls geht auch Vanilleextrakt (1 TL), dann aber den Zucker um 1 EL erhöhen.
  • 300 g Mehl: Normales Weizenmehl Type 405 ist perfekt. Es sorgt für die richtige Bindung, ohne dass der Teig zu fest wird. Ich hab auch schon Dinkelmehl Type 630 probiert – das funktioniert auch, die Plätzchen werden etwas nussiger im Geschmack und ein bisschen fester.
  • 1 Prise Salz: Klingt vielleicht überflüssig, aber das Salz hebt den Buttergeschmack enorm. Nicht weglassen, wirklich!

Optional – für die Verzierung

Schnelle Butterplätzchen ohne Ei preparation steps

  • Puderzucker zum Bestäuben: Einfach und elegant. Oder du machst einen einfachen Zuckerguss aus Puderzucker und ein paar Tropfen Zitronensaft.
  • Schokoladenglasur: Dunkle oder Vollmilch-Schokolade schmelzen und die Plätzchen zur Hälfte eintauchen. Sieht aus wie vom Bäcker!
  • Bunte Streusel: Für die Kinder – und für uns Erwachsene, die heimlich auch noch Kind sind.

Meine Tipps für die besten Zutaten

Ich schwöre auf die Butter von Weihenstephan oder Meggle, weil sie einen höheren Fettgehalt hat und die Plätzchen besonders zart macht. Beim Mehl greife ich gerne zu Biomarken, aber das ist Geschmackssache. Wichtig ist nur: Verwende keine Margarine! Die Plätzchen werden damit nicht so buttrig und die Konsistenz leidet. Ich hab’s einmal in der Not versucht – nie wieder.

Für eine vegane Variante kannst du übrigens ganz einfach pflanzliche Butter verwenden. Achte nur darauf, dass sie fest genug ist – manche Margarinen sind zu weich und der Teig wird dann zu klebrig. Meine Erfahrung: Die Alsan-S-Margarine funktioniert super.

Welche Küchengeräte du brauchst

Du brauchst keine spezielle Ausrüstung für diese Butterplätzchen. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon in der Küche. Hier meine Liste:

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel, in der du bequem kneten kannst. Ich nehme meine alte Keramikschüssel von Oma – die hat schon tausende Plätzchen kommen sehen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Geht beides. Mit der Küchenmaschine ist es natürlich schneller, aber der Handrührer tut’s auch. Wichtig: Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh!
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit nichts kleben bleibt. Ich nehme immer das beschichtete, das kann man oft zweimal verwenden.
  • Ausstechförmchen: Hier kannst du kreativ werden. Sterne, Herzen, Tannenbäume, Kreise – alles geht. Ich hab einen ganzen Karton voll, aber meine Lieblinge sind die klassischen Sterne und Herzen.
  • Nudelholz oder Teigrolle: Zum gleichmäßigen Ausrollen des Teigs. Ein normales Nudelholz reicht völlig, ich hab meins schon seit zehn Jahren und es funktioniert perfekt.
  • Backblech: Ein normales Backblech, am besten mit Antihaftbeschichtung. Wenn du mehrere Bleche hast, geht’s schneller.
  • Kuchenrost: Zum Abkühlen der Plätzchen. Ein einfacher Gitterrost tut’s, notfalls geht auch ein sauberes Geschirrtuch.

Falls du kein Nudelholz hast: Eine saubere Glasflasche tut’s auch. Hab ich selbst schon gemacht, als mein Nudelholz im Umzugskarton verschwunden war. Funktioniert einwandfrei!

Zubereitung – So gelingen dir die Butterplätzchen in 20 Minuten

Jetzt geht’s ans Eingemachte. Ich zeig dir Schritt für Schritt, wie du die schnellsten Butterplätzchen ohne Ei backst. Keine Sorge, es ist wirklich einfach – versprochen!

Schritt 1: Die Butter vorbereiten (2 Minuten)

Hol die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank – sie sollte schön weich sein, aber nicht geschmolzen. Wenn du es eilig hast (wie ich damals), schneide sie in kleine Würfel und lass sie 5 Minuten in einer Schüssel bei Zimmertemperatur stehen. Oder du gibst sie für 10 Sekunden bei niedriger Stufe in die Mikrowelle. Aber Vorsicht: Nicht zu heiß werden lassen, sonst wird der Teig später zu weich!

Schritt 2: Butter und Zucker cremig rühren (3 Minuten)

Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in die Rührschüssel. Schlag alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe für etwa 2 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Sie sollte luftig aussehen – das ist das Geheimnis für zarte Plätzchen. Wenn du eine Küchenmaschine hast, nimm den Flachrührer.

Mein Tipp: Kratz zwischendurch den Rand der Schüssel runter, damit alles gleichmäßig vermischt wird. Und riech mal – himmlisch, oder?

Schritt 3: Mehl und Salz unterkneten (3 Minuten)

Siebe das Mehl und die Prise Salz über die Buttermischung. Jetzt kommt der wichtigste Teil: Knete alles nur so lange, bis sich die Zutaten verbunden haben. Das dauert mit dem Handrührer auf niedriger Stufe etwa 1 Minute, von Hand vielleicht 2 Minuten. Der Teig sollte glatt sein und sich gut formen lassen, aber nicht kleben.

Achtung: Wenn du zu lange knetest, wird der Teig zäh und die Plätzchen werden hart. Das ist der häufigste Fehler! Hör auf, sobald sich alles zu einem Kloß verbunden hat. Der Teig fühlt sich übrigens wunderbar weich und geschmeidig an – wie ein Baby-Popo, ehrlich!

Schritt 4: Teig ausrollen (3 Minuten)

Bestäube deine Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rolle den Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig aus – etwa 5 mm dick. Wenn du dünnere Plätzchen magst, nimm 3-4 mm, aber bedenke: Dünnere Plätzchen backen schneller und werden knuspriger. Ich mag sie lieber etwas dicker, weil sie dann schön mürbe sind.

Falls der Teig klebt: Streu einfach etwas mehr Mehl auf die Rolle und die Fläche. Keine Panik, das ist normal. Wenn der Teig zu weich ist, leg ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank – dann lässt er sich besser verarbeiten.

Schritt 5: Plätzchen ausstechen (5 Minuten)

Jetzt kommt der Spaß! Drück die Ausstechförmchen fest in den Teig und heb die Plätzchen vorsichtig mit einem Teigschaber oder Messer an. Leg sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech – lass etwa 1 cm Abstand, denn sie gehen kaum auf. Aus dem restlichen Teig knetest du die Reste zusammen, rollst sie neu aus und stichst weiter aus, bis der Teig aufgebraucht ist.

Mein Geheimtipp: Tauch die Ausstechförmchen zwischendurch in Mehl, dann lösen sich die Plätzchen besser. Und lass die Kinder ruhig helfen – meine Tochter macht das jedes Jahr mit Begeisterung, auch wenn dann manche Plätzchen eher wie Alien-Figuren aussehen.

Schritt 6: Backen (8-10 Minuten)

Heiz den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 °C). Schieb das Blech in die Mitte des Ofens und back die Plätzchen 8-10 Minuten. Sie sollten an den Rändern ganz leicht goldbraun werden – aber bloß nicht zu dunkel! Die Plätzchen sind fertig, wenn sie sich fest anfühlen, aber noch hell sind.

Wichtig: Die Plätzchen werden nach dem Abkühlen noch etwas fester. Also nimm sie lieber eine Minute zu früh raus als zu spät. Ich hab am Anfang oft zu lange gebacken und dann waren sie hart – schade um die Butter!

Schritt 7: Abkühlen lassen (3 Minuten)

Lass die Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, dann sind sie fest genug, um sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf den Kuchenrost zu heben. Dort kühlen sie komplett aus. Wenn du sie verzieren willst, warte, bis sie ganz kalt sind – sonst schmilzt die Glasur.

Tipps & Tricks für perfekte Butterplätzchen

Nach vielen Jahren Plätzchenbacken hab ich ein paar Tricks auf Lager, die ich mit dir teilen will. Manche hab ich von meiner Oma gelernt, andere durch Trial and Error – und ein paar durch echte Missgeschicke.

Der Teig ist zu weich – was tun?

Kommt vor, besonders wenn die Butter zu warm war oder die Küche richtig aufgeheizt ist. Kein Problem: Wickel den Teig in Frischhaltefolie und leg ihn für 15-20 Minuten in den Kühlschrank. Danach lässt er sich viel besser ausrollen. Wenn du es eilig hast, leg ihn für 5 Minuten ins Gefrierfach – aber pass auf, dass er nicht gefriert.

Die Plätzchen werden nicht gleichmäßig dick

Das kenn ich! Meine ersten Plätzchen sahen aus wie eine Berglandschaft. Der Trick sind zwei gleich dicke Holzleisten (oder Kochbuch-Rücken), die du links und rechts neben den Teig legst. Dann rollst du mit dem Nudelholz darüber – und der Teig wird automatisch gleichmäßig dick. Genial, oder?

Warum werden meine Plätzchen hart?

Drei mögliche Gründe: 1. Du hast zu lange geknetet – dann wird der Teig zäh. 2. Du hast sie zu lange gebacken – rausnehmen, wenn sie noch hell sind. 3. Der Ofen war zu heiß – back lieber bei 170 °C etwas länger. Ich hab alle drei Fehler schon gemacht, und glaub mir, weiche Plätzchen sind einfach tausendmal besser.

Multitasking-Tipp für Eilige

Während der Ofen vorheizt, rollst du den Teig aus und stichst die Plätzchen aus. Dann backst du ein Blech nach dem anderen. So bist du in 20 Minuten wirklich fertig. Ich stell mir immer einen Timer auf 8 Minuten, dann vergesse ich sie nicht – passiert mir nämlich öfter, wenn ich nebenbei noch den Abwasch mache.

Variationen & Abwandlungen

Das Tolle an diesem Grundrezept: Du kannst es unendlich variieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen, die ich selbst schon ausprobiert habe.

Zitronen-Butterplätzchen

Füg den Abrieb einer unbehandelten Zitrone zum Teig hinzu – zusammen mit dem Vanillezucker. Das gibt eine frische, fruchtige Note, die perfekt zu einer Tasse Tee passt. Ich mach die gerne im Frühling, wenn ich noch ein bisschen Weihnachtsstimmung brauche.

Schoko-Butterplätzchen

Ersetz 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dann wunderbar schokoladig. Dazu passt eine weiße Schokoladenglasur – ein Traum! Meine Kinder lieben diese Version am meisten.

Vegane Butterplätzchen

Wie schon erwähnt: Einfach pflanzliche Margarine verwenden. Ich nehme Alsan-S, die funktioniert perfekt. Der Teig wird vielleicht etwas weicher, aber die Plätzchen schmecken genauso lecker. Hab ich schon für vegane Freundinnen gebacken – alle waren begeistert.

Gewürz-Butterplätzchen

Füg 1 TL Lebkuchengewürz oder eine Mischung aus Zimt, Nelke und Kardamom zum Teig hinzu. Das gibt sofort weihnachtliches Aroma. Perfekt für den Advent, wenn du den Duft von gebackenen Gewürzen in der ganzen Wohnung haben willst.

Glutenfreie Version

Ersetz das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär). Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber genauso lecker. Achte darauf, dass die Mehlmischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst hält der Teig nicht gut zusammen.

Servieren & Aufbewahren

Die Butterplätzchen schmecken am besten, wenn sie ganz abgekühlt sind – dann entfalten sie ihr volles Aroma. Hier meine Tipps für Servieren und Lagern.

Serviervorschläge

Richte die Plätzchen auf einer hübschen Platte an – am besten mit etwas Puderzucker bestäubt. Dazu passt eine Tasse Glühwein, Punsch oder einfach ein guter Kaffee. Ich stell sie oft in einer alten Weihnachtstüte auf den Tisch, das sieht gleich viel festlicher aus. Für Kindergeburtstage sind sie auch perfekt – einfach mit buntem Zuckerguss verzieren.

Aufbewahrung

In einer luftdichten Keksdose halten sich die Butterplätzchen problemlos 2-3 Wochen. Wichtig: Die Dose nicht in der Nähe der Heizung oder in der Sonne aufbewahren, sonst werden sie weich. Ich leg immer ein Stück Apfel oder eine Brotscheibe mit in die Dose – das hält sie schön weich. Klingt komisch, funktioniert aber!

Einfrieren geht auch super: Leg die unverzierten Plätzchen in einen Gefrierbeutel und drück die Luft raus. So halten sie sich 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur 30 Minuten stehen lassen. Ich frier immer eine Portion ein, dann hab ich für spontanen Besuch was da.

Flavour-Entwicklung

Interessant: Die Plätzchen schmecken nach 2-3 Tagen noch besser, weil sich die Aromen richtig setzen. Also keine Sorge, wenn sie am ersten Tag noch nicht perfekt sind – sie werden mit der Zeit nur besser. Ich backe sie oft schon eine Woche vor Weihnachten, dann sind sie am Festtag genau richtig.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ja, ich weiß – Plätzchen sind nicht unbedingt Gesundheitssnacks. Aber hier sind die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei ca. 30 Stück):

  • Kalorien: ca. 85 kcal
  • Fett: 6 g
  • Kohlenhydrate: 8 g
  • Eiweiß: 1 g

Die Butter liefert zwar Fett, aber auch fettlösliche Vitamine wie A, D und E. Und ehrlich: In der Weihnachtszeit darf man sich auch mal was gönnen, oder? Diese Plätzchen sind immer noch besser als gekaufte, weil du genau weißt, was drin ist – keine Konservierungsstoffe, keine künstlichen Aromen.

Für Allergiker: Dieses Rezept ist eifrei, also ideal für Menschen mit Ei-Allergie. Aber es enthält Gluten und Milchprodukte. Für laktosefreie Varianten kannst du laktosefreie Butter verwenden – die gibt’s inzwischen in fast jedem Supermarkt.

Ich finde, ein selbst gebackenes Plätzchen am Nachmittag tut der Seele einfach gut. Und wenn sie dann noch so schnell gehen, ist das doch der perfekte Kompromiss zwischen Genuss und Zeitersparnis.

Fazit – Warum du diese Butterplätzchen sofort backen solltest

Diese schnellen Butterplätzchen ohne Ei sind mein absoluter Geheimtipp für alle, die wenig Zeit haben, aber trotzdem selbst gebackene Plätzchen servieren wollen. Sie sind unglaublich einfach, schmecken himmlisch buttrig und sind in 20 Minuten fertig – vom ersten Rühren bis zum letzten Bissen. Perfekt für spontane Backaktionen, für die Adventszeit oder einfach, wenn die Lust auf etwas Süßes kommt.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Kein stundenlanges Kneten, kein Warten auf den Teig, keine komplizierten Zutaten. Es erinnert mich immer wieder daran, dass Backen nicht perfekt sein muss – es soll Spaß machen und lecker schmecken. Und genau das tun diese Plätzchen.

Probier es aus! Back sie mit deinen Kindern, deinen Freunden oder einfach für dich selbst. Und wenn du sie verziert hast, mach ein Foto und zeig es mir – ich bin schon gespannt auf deine Kreationen. Hinterlass gern einen Kommentar, wie sie dir gelungen sind, oder ob du eine eigene Variante ausprobiert hast. Ich freu mich auf deine Ideen!

In diesem Sinne: Ran an die Butter, fertig, los – und genieß jeden einzelnen Bissen. Du hast es dir verdient!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch im Voraus zubereiten?

Ja, absolut! Wickel den Teig in Frischhaltefolie und leg ihn für bis zu 3 Tage in den Kühlschrank. Vor dem Ausrollen lass ihn 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, dann wird er wieder geschmeidig.

Warum werden meine Plätzchen bröselig?

Das passiert, wenn der Teig zu trocken ist. Entweder hast du zu viel Mehl verwendet oder die Butter war nicht weich genug. Nächstes Mal etwas weniger Mehl nehmen oder einen Esslöffel Milch (oder pflanzliche Milch) zum Teig geben.

Kann ich auch Vollkornmehl verwenden?

Klar, aber die Plätzchen werden dann fester und nussiger im Geschmack. Ich empfehle, die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl zu ersetzen, dann bleiben sie noch zart. Ein Schuss mehr Butter kann auch nicht schaden.

Wie verhindere ich, dass die Plätzchen am Ausstecher kleben?

Einfach den Ausstecher vor jedem Stich in Mehl tauchen. Oder du legst den Teig für 10 Minuten in den Kühlschrank – dann klebt er gar nicht mehr. Funktioniert bei mir jedes Mal.

Kann ich die Plätzchen auch ohne Ausstechförmchen machen?

Ja, kein Problem! Rolle den Teig aus und schneide ihn mit einem Messer in Quadrate oder Rechtecke. Oder forme kleine Kugeln und drück sie mit einer Gabel flach – wie bei klassischen Butterkeksen. Sieht auch hübsch aus!

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Schnelle Butterplätzchen ohne Ei recipe

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Schnelle Butterplätzchen ohne Ei – In 20 Minuten perfekt

Diese einfachen, schnellen Butterplätzchen ohne Ei sind in 20 Minuten fertig – vom ersten Rühren bis zum letzten Bissen. Perfekt für spontane Backaktionen in der Adventszeit oder wenn die Zeit knapp ist.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 10 Minuten
  • Total Time: 20 Minuten
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Zucker (1/2 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 300 g Mehl (2 1/2 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)
  • Schokoladenglasur (optional)
  • Bunte Streusel (optional)

Instructions

  1. Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, bis sie weich ist (ca. 2 Minuten).
  2. Butter, Zucker und Vanillezucker in einer Rührschüssel mit dem Handrührer auf höchster Stufe 2 Minuten cremig rühren.
  3. Mehl und Salz sieben und zur Buttermischung geben. Nur so lange kneten, bis sich alles verbunden hat (ca. 1 Minute mit dem Handrührer, 2 Minuten von Hand).
  4. Arbeitsfläche leicht bemehlen, Teig mit dem Nudelholz gleichmäßig 5 mm dick ausrollen.
  5. Plätzchen mit Ausstechförmchen ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (ca. 1 cm Abstand).
  6. Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  7. Plätzchen 8-10 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  8. Plätzchen 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann auf einen Kuchenrost heben und vollständig abkühlen lassen.
  9. Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokoladenglasur und Streuseln verzieren.

Notes

Der Teig sollte nicht zu lange geknetet werden, sonst werden die Plätzchen zäh. Die Plätzchen nach dem Backen nicht zu lange im Ofen lassen – sie werden beim Abkühlen fester. Für eine vegane Variante pflanzliche Margarine (z.B. Alsan-S) verwenden. Die Plätzchen halten sich in einer luftdichten Dose 2-3 Wochen.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 3
  • Sodium: 30
  • Fat: 6
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 8
  • Protein: 1

Keywords: Butterplätzchen, ohne Ei, schnell, einfach, Weihnachtsplätzchen, Mürbteig, 20 Minuten

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