Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Weihnachtliche Punschkekse: Bestes Rezept mit rosa Glasur

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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„Mama, warum machst du nicht einfach Punsch in die Kekse?” Meine Tochter sah mich mit diesem unschuldigen, aber unerschütterlichen Blick an, den nur Sechsjährige haben. Ich stand da, den Schneebesen in der Hand, und wollte gerade eine lange Erklärung darüber beginnen, warum flüssiger Punsch und Teig sich nicht vertragen. Aber dann hielt ich inne. Einen Moment lang war ich einfach still. Sie hatte ja irgendwie recht – der Geschmack von Punsch, dieses warme, würzige Aroma, das in der Weihnachtszeit durch jede Küche zieht, war genau das, was diesen Keksen fehlte. Also schloss ich den Kühlschrank, holte die Gewürze raus und begann von vorne. Und wissen Sie was? Es hat funktioniert. Besser als alles, was ich mir selbst ausgedacht hätte. Diese weihnachtlichen Punschkekse mit rosa Zuckerglasur sind das Ergebnis eines Moments, in dem ich zugegeben habe, dass ich nicht immer die beste Idee habe. Die Glasur ist übrigens komplett alkoholfrei – perfekt für die ganze Familie. Ich meine, wer hätte gedacht, dass eine Kind-Idee so ein Hit wird? Vielleicht waren Sie ja auch schon mal in so einer Situation, in der der vermeintliche „Experte” eines Besseren belehrt wurde. Ehrlich, diese Kekse schmecken nach genau dem, was Weihnachten ausmacht: gemütlich, süß und ein bisschen überraschend.

Warum Sie diese Punschkekse lieben werden

Diese Kekse sind nicht einfach nur ein weiteres Rezept in Ihrer Weihnachtsbäckerei. Sie sind ein kleines Erlebnis. Der Teig ist butterweich, die Gewürze erinnern an einen dampfenden Punschstand auf dem Weihnachtsmarkt, und die rosa Glasur macht sie optisch zu etwas ganz Besonderem. Aber das Beste? Sie sind so einfach, dass Sie sie sogar mit Kindern backen können – genau wie ich es versehentlich getan habe.

  • Einfach & schnell: Der Teig ist in 15 Minuten fertig. Kein stundenlanges Kühlen, keine komplizierten Techniken.
  • Alltagszutaten: Alles, was Sie brauchen, haben Sie wahrscheinlich schon im Vorratsschrank. Keine ausgefallenen Sachen.
  • Perfekt für die Adventszeit: Ob zum Kaffee, für den Plätzchenteller oder als Mitbringsel – diese Kekse passen einfach immer.
  • Familienliebling: Meine Tochter hat die ersten fünf Stücke selbst gegessen. Und ich habe ihr nicht mal einen Vorwurf gemacht.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus würzigem Punschgeschmack und süßer, fruchtiger Glasur ist einfach himmlisch. Sie werden nach jedem Bissen die Augen schließen.

Was diese Kekse von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie der Punschgeschmack nicht aufgesetzt wirkt, sondern sich perfekt in den buttrigen Teig schmiegt. Ich habe wochenlang getestet, bis die Gewürzmischung genau richtig war. Nicht zu dominant, nicht zu schwach – genau so, dass man denkt: „Ja, das schmeckt nach Weihnachten.” Und die rosa Glasur? Die ist nicht nur hübsch, sie bringt auch eine leichte Fruchtnote mit, die den würzigen Keks perfekt ausgleicht. Ehrlich, das ist kein Standardrezept. Das ist mein bestes.

Was Sie an Zutaten brauchen

Für diese weihnachtlichen Punschkekse brauchen Sie keine exotischen Zutaten. Alles, was Sie brauchen, finden Sie im Supermarkt – oder haben Sie vielleicht sogar schon zu Hause. Die Zutatenliste ist überschaubar, aber jede Komponente hat ihre Aufgabe. Lassen Sie mich Ihnen erklären, warum.

Für den Teig:

  • 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, sonst wird der Teig nicht geschmeidig. Ich nehme am liebsten die von Weihenstephan, aber jede gute Markenbutter tut es auch.
  • 100 g Puderzucker – Puderzucker macht den Teig feiner und zarter als normaler Zucker. Keine Sorge, die Kekse werden trotzdem süß genug.
  • 1 Ei (Größe M) – Das Ei bindet den Teig. Wenn Sie vegane Kekse möchten, können Sie es durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser ersetzen.
  • 1 Päckchen Vanillezucker – Selbst gemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber der aus dem Tütchen tut es auch.
  • 300 g Mehl (Type 405) – Für einen mürben Teig ist dieses Mehl ideal. Wer es herzhafter mag, kann auch Dinkelmehl 630 nehmen.
  • 1/2 TL Backpulver – Nur eine kleine Menge, damit die Kekse nicht zu flach werden.
  • 1 Prise Salz – Salz hebt die Aromen hervor. Klingt komisch, ist aber so.

Für den Punsch-Geschmack:

Weihnachtliche Punschkekse preparation steps

  • 2 TL Lebkuchengewürz – Ich empfehle die Mischung von Ostmann oder Fuchs. Die haben genau die richtige Balance aus Zimt, Nelken, Kardamom und Muskat.
  • 1 TL Zimt (gemahlen) – Zimt ist der Star in jedem Punsch. Nehmen Sie Ceylon-Zimt, wenn Sie können – er ist milder und aromatischer.
  • 1/2 TL Ingwerpulver – Das gibt dem Ganzen eine leichte Schärfe, die an heißen Punsch erinnert.
  • 1/4 TL Nelkenpulver – Vorsicht, Nelken sind sehr intensiv. Weniger ist hier mehr.
  • 1 EL Orangensaft (frisch gepresst) – Die Säure und Frische der Orange machen den Punschgeschmack erst rund. Ich presse immer eine halbe Orange aus.
  • 1 TL Orangenschale (abgerieben) – Unbehandelte Orangen sind hier ein Muss. Die Schale enthält die ätherischen Öle, die den Geschmack so intensiv machen.

Für die rosa Zuckerglasur:

  • 150 g Puderzucker – Die Basis jeder guten Glasur. Am besten nochmal durch ein Sieb streichen, damit keine Klümpchen entstehen.
  • 2-3 EL Rote-Bete-Saft (oder Himbeersaft) – Ja, Sie haben richtig gelesen! Rote-Bete-Saft färbt die Glasur wunderschön rosa, ohne künstliche Farbstoffe. Alternativ geht auch Himbeersaft – der schmeckt noch fruchtiger. (Tipp: Ich habe beides getestet, und der Rote-Bete-Saft gibt die schönere Farbe.)
  • 1/2 TL Zitronensaft – Ein Spritzer Zitrone verhindert, dass die Glasur zu süß wird, und sorgt für den richtigen Glanz.

Substitutionshinweise: Für eine glutenfreie Variante ersetzen Sie das Mehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung. Für eine vegane Version nehmen Sie pflanzliche Butter und das Leinsamen-Ei. Die Kekse werden dann etwas bröseliger, aber immer noch lecker. Und wenn Sie keinen Orangensaft mögen? Dann nehmen Sie Apfelsaft – das funktioniert auch, der Geschmack wird dann aber etwas milder.

Welche Küchengeräte Sie brauchen

Sie brauchen keine Profi-Ausstattung für diese Kekse. Ein paar Basics reichen völlig aus. Ich backe seit Jahren mit denselben Sachen, und ehrlich – die Kekse werden jedes Mal besser.

  • Rührschüssel (groß) – Eine einfache Edelstahlschüssel tut es. Ich habe meine von Rösle, aber jede andere Marke funktioniert auch.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Mit dem Handrührer geht es schneller, aber mit der Küchenmaschine wird der Teig gleichmäßiger. Ich benutze beides, je nach Laune.
  • Backblech – Ein normales Blech reicht. Legen Sie es mit Backpapier aus, dann klebt nichts fest.
  • Ausstechformen – Sterne, Herzen, Tannenbäume – alles geht. Ich habe ein Set von Wilton, das schon viele Weihnachten überlebt hat.
  • Nudelholz – Zum Ausrollen des Teigs. Ein einfaches Holz-Nudelholz ist am besten. Tipp: Bestäuben Sie es leicht mit Mehl, dann klebt der Teig nicht.
  • Kuchengitter – Zum Abkühlen der Kekse. Ohne Gitter werden sie unten feucht. Ein Backblech geht auch, wenn Sie es umdrehen.
  • kleine Schüssel für die Glasur – Eine kleine Schüssel reicht. Zum Verrühren ein Löffel oder ein kleiner Schneebesen.

Budget-Tipp: Wenn Sie keine Ausstechformen haben, schneiden Sie den Teig einfach mit einem Messer in Quadrate oder Rechtecke. Das sieht rustikal aus und schmeckt genauso gut. Ich habe das einmal gemacht, als meine Formen in der Spülmaschine waren – und es hat niemand gemerkt.

So bereiten Sie die Punschkekse zu

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden im Handumdrehen duftende, weihnachtliche Kekse auf dem Tisch haben. Ich habe die Zeiten und Temperaturen für Sie genau getestet – Sie können sich also darauf verlassen.

  1. Butter und Zucker schaumig rühren: Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Die Mischung sollte luftig sein – wie eine Wolke. (Wenn Sie das Gefühl haben, dass es zu fest ist, lassen Sie die Butter noch 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen.)
  2. Ei und Orangensaft unterrühren: Geben Sie das Ei, den Orangensaft und die abgeriebene Orangenschale hinzu. Rühren Sie alles auf mittlerer Stufe unter, bis es gut vermischt ist. Die Masse wird jetzt etwas flüssiger – das ist normal. Riechen Sie mal: Schon jetzt duftet es herrlich nach Orange!
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl, das Backpulver, das Salz, das Lebkuchengewürz, den Zimt, den Ingwer und die Nelken. Ich nehme dafür immer eine Gabel, damit alles gleichmäßig verteilt ist. (Tipp: Wenn Sie die Gewürze vorher in der Handfläche verreiben, entfalten sie ihr Aroma besser.)
  4. Teig kneten: Geben Sie die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Mischung. Rühren Sie zuerst auf niedriger Stufe, dann mit den Händen, bis ein glatter Teig entsteht. Der Teig sollte nicht kleben – wenn doch, geben Sie noch einen Esslöffel Mehl dazu. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank. (Ich weiß, das ist schwer, aber der Teig wird so viel besser formbar.)
  5. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Teig ausrollen und ausstechen: Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig etwa 5 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst werden die Kekse zu hart. Stechen Sie mit Ihren Lieblingsformen Kekse aus und legen Sie sie mit etwas Abstand auf die Backbleche. (Ich habe mal zu viele auf ein Blech gepackt – die sind dann ineinander gelaufen. Also lieber Platz lassen.)
  7. Backen: Backen Sie die Kekse auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Achtung: Sie sehen nach dem Backen noch weich aus – das ist gut. Sie werden beim Abkühlen fest. Lassen Sie sie 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzen Sie sie auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen. (Geduld, ich weiß – aber heiße Glasur auf heißen Keksen ist eine Sauerei.)
  8. Glasur zubereiten: Während die Kekse abkühlen, bereiten Sie die Glasur zu. Geben Sie den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Fügen Sie nach und nach den Rote-Bete-Saft (oder Himbeersaft) hinzu und rühren Sie mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Der Zitronensaft kommt zum Schluss dazu – er sorgt für den Glanz. Die Glasur sollte so dick sein, dass sie vom Löffel läuft, aber nicht tropft. (Wenn sie zu dünn ist, einfach mehr Puderzucker einrühren.)
  9. Kekse glasieren: Tauchen Sie die Oberseite jedes ausgekühlten Kekses in die Glasur oder streichen Sie sie mit einem kleinen Löffel darauf. Lassen Sie die Glasur auf dem Kuchengitter fest werden. Das dauert etwa 20-30 Minuten. (Ich stelle die Kekse in dieser Zeit immer in den kühlen Flur – da werden sie schneller fest.)
  10. Genießen: Sobald die Glasur fest ist, können Sie die Kekse servieren. Oder, wie bei uns, heimlich naschen, bevor sie auf den Teller kommen. Die Kekse schmecken am besten am ersten Tag, aber sie halten sich in einer Dose bis zu zwei Wochen.

Tipps & Tricks für perfekte Punschkekse

Nachdem ich diese Kekse bestimmt ein Dutzend Mal gebacken habe (meine Familie hat sich nicht beschwert), habe ich ein paar Tricks gelernt, die ich mit Ihnen teilen möchte. Manche davon habe ich durch Fehler gelernt – ja, auch ich habe Kekse verbrannt.

Der Teig sollte nicht zu warm werden: Wenn Sie den Teig zu lange kneten oder die Butter zu weich ist, werden die Kekse beim Backen verlaufen. Mein Trick: Nach dem Kühlen den Teig nochmal kurz mit den Händen durchkneten, bevor ich ihn ausrolle. Das macht ihn geschmeidiger, ohne ihn zu warm zu machen.

Gleichmäßige Dicke ist wichtig: Rollen Sie den Teig so gleichmäßig wie möglich aus. Ich benutze zwei gleich dicke Holzleisten (oder Lineale) links und rechts vom Teig, um die Höhe zu kontrollieren. Das klingt übertrieben, aber es funktioniert. Dickere Kekse werden weicher, dünnere knuspriger – ich mag sie lieber weich.

Die Glasur nicht zu früh auftragen: Ich habe einmal ungeduldig Glasur auf noch lauwarme Kekse gestrichen. Das Ergebnis? Eine rosa Pfütze auf dem Kuchengitter. Warten Sie, bis die Kekse komplett abgekühlt sind – das dauert etwa 30 Minuten, aber es lohnt sich.

Multitasking-Tipp: Während der Teig im Kühlschrank ruht, können Sie schon die Glasur vorbereiten und das Backpapier zurechtschneiden. So geht es hinterher schneller. Und wenn Sie Kinder haben: Lassen Sie sie die Kekse ausstechen – das macht Spaß und entlastet Sie.

Mein größter Fehler: Einmal habe ich vergessen, das Backpulver in den Teig zu geben. Die Kekse waren flach und hart wie Ziegelsteine. Seitdem schreibe ich mir die Zutaten auf einen Zettel und streiche sie ab, während ich sie in die Schüssel gebe. Klingt altmodisch, aber es hilft.

Variationen & Abwandlungen

Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es sich leicht anpassen lässt. Ich habe im Laufe der Zeit verschiedene Versionen ausprobiert, und jede hatte ihren eigenen Charme. Hier sind ein paar Ideen, die Sie inspirieren könnten.

Vegane Variante: Ersetzen Sie die Butter durch pflanzliche Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt) und das Ei durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser (10 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas bröseliger, aber der Geschmack bleibt. Ich habe diese Variante für eine Freundin gebacken, und sie war begeistert.

Glutenfreie Variante: Tauschen Sie das Weizenmehl gegen eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schaer oder Bauck Hof). Geben Sie 1 TL Xanthan oder Guarkernmehl dazu, damit der Teig zusammenhält. Die Kekse werden etwas fester, aber immer noch lecker. Mein Tipp: Rollen Sie den Teig zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie aus – das verhindert, dass er reißt.

Schoko-Punsch-Kekse: Geben Sie 50 g fein gehackte Zartbitterschokolade oder Kakaonibs in den Teig. Die Schokolade schmilzt beim Backen und gibt den Keksen eine zusätzliche Geschmacksebene. Ich habe das einmal gemacht, als ich noch Reste von Weihnachtsschokolade hatte – es war ein Volltreffer.

Andere Glasuren: Statt der rosa Glasur können Sie auch eine weiße Zuckerglasur (mit Milch oder Zitronensaft) oder eine Schokoladenglasur (geschmolzene Zartbitterschokolade mit etwas Kokosöl) verwenden. Die rosa Farbe ist aber einfach zu schön, um darauf zu verzichten. Oder kombinieren Sie beides: weiße Glasur mit ein paar Tropfen roter Lebensmittelfarbe für einen Marmoreffekt.

Gewürzvariation: Wenn Sie es etwas kräftiger mögen, geben Sie eine Prise Kardamom oder einen Hauch von Piment in den Teig. Ich habe einmal eine Messerspitze Chilipulver hinzugefügt – das gab den Keksen eine überraschende Schärfe, die perfekt zur Süße der Glasur passte. Aber Vorsicht: Weniger ist hier wirklich mehr.

Servier- & Aufbewahrungstipps

Diese Kekse sind nicht nur zum Naschen da – sie können auch richtig schön präsentiert werden. Und wenn Sie welche übrig haben (was selten vorkommt), hier ist, wie Sie sie aufbewahren.

Servieren: Die Kekse schmecken am besten bei Zimmertemperatur. Legen Sie sie auf eine hübsche Platte oder in eine Weihnachtsdose. Ein paar Zweige frischer Rosmarin oder getrocknete Orangenscheiben daneben sehen toll aus und unterstreichen den weihnachtlichen Charakter. Ich serviere sie gerne mit einer Tasse Kinderpunsch oder einem heißen Kakao – das passt perfekt.

Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Keksdose auf. Zwischen den Lagen können Sie etwas Backpapier legen, damit die Glasur nicht aneinander klebt. So halten sie sich bis zu zwei Wochen – wenn sie so lange überleben. Tipp: Legen Sie ein Stück Apfel in die Dose (aber nicht direkt auf die Kekse). Das hält sie weich und saftig. Wechseln Sie den Apfel alle zwei Tage aus.

Einfrieren: Sie können die unglasierten Kekse problemlos einfrieren. Legen Sie sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und frieren Sie sie bis zu drei Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf ein Kuchengitter legen – das dauert etwa 30 Minuten. Die Glasur bereiten Sie dann frisch zu. Ich mache das oft, wenn ich schon im November Vorfreude auf Weihnachten habe.

Reheating: Wenn die Kekse nach ein paar Tagen etwas weicher geworden sind, können Sie sie für 2-3 Minuten bei 150 °C im Backofen aufbacken. Aber Achtung: Die Glasur kann dabei schmelzen. Besser ist es, sie einfach so zu genießen – weiche Kekse sind auch lecker.

Nährwerte & gesundheitliche Vorteile

Ja, es sind Kekse – aber das heißt nicht, dass sie nicht auch ein paar gute Seiten haben. Hier ist, was Sie pro Keks (bei 30 Stück) erwarten können. Die Werte sind natürlich ungefähre Angaben, je nachdem, welche Zutaten Sie genau verwenden.

  • Kalorien: ca. 95 kcal pro Keks
  • Fett: 5 g
  • Kohlenhydrate: 12 g
  • Eiweiß: 1 g
  • Ballaststoffe: 0,5 g

Die Gewürze in diesen Keksen sind nicht nur lecker – sie haben auch gesundheitliche Vorteile. Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren, Ingwer wirkt entzündungshemmend, und Nelken sind reich an Antioxidantien. Die Orange liefert Vitamin C, und der Rote-Bete-Saft in der Glasur ist eine gute Quelle für Folsäure. Natürlich sind Kekse kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, aber sie sind ein kleiner Genuss, der auch noch etwas Gutes tut. Und ehrlich: Ein Keks am Abend hat noch niemandem geschadet.

Allergenhinweise: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl) und Laktose (in der Butter). Für eine laktosefreie Variante können Sie laktosefreie Butter oder Margarine verwenden. Die vegane Variante ist frei von tierischen Produkten.

Fazit

Diese weihnachtlichen Punschkekse mit rosa Zuckerglasur sind mehr als nur ein Rezept – sie sind eine kleine Geschichte. Eine Geschichte davon, dass man manchmal auf die einfachen Ideen hören sollte, auch wenn sie von einem Kind kommen. Der Teig ist butterweich, die Gewürze erinnern an gemütliche Abende auf dem Weihnachtsmarkt, und die rosa Glasur macht sie zu einem Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Ich backe sie jetzt jedes Jahr, und jedes Mal denke ich an den Moment zurück, in dem meine Tochter mich eines Besseren belehrt hat. Vielleicht haben Sie ja auch eine kleine Idee, die Sie bisher nicht ausprobiert haben? Ich kann Ihnen nur sagen: Probieren Sie es aus. Manchmal sind die besten Rezepte die, die man nicht selbst erfindet, sondern die einem geschenkt werden.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Sie dieses Rezept ausprobieren! Teilen Sie mir in den Kommentaren mit, wie es Ihnen gelungen ist – oder ob Sie eine eigene Variante entwickelt haben. Und wenn Ihnen die Kekse gefallen, teilen Sie das Rezept doch mit Ihren Freunden und Ihrer Familie. Weihnachten ist schließlich die Zeit des Teilens. Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude beim Backen und eine wundervolle, besinnliche Adventszeit!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Kekse auch ohne Orangensaft machen?

Ja, Sie können den Orangensaft durch Apfelsaft ersetzen. Der Geschmack wird dann etwas milder, aber die Kekse bleiben saftig. Die Orangenschale können Sie weglassen oder durch etwas Zitronenschale ersetzen.

Die Glasur wird nicht rosa – was mache ich falsch?

Das kann passieren, wenn der Rote-Bete-Saft zu hell ist. Verwenden Sie am besten einen kräftigen, dunklen Saft. Alternativ können Sie ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe hinzufügen. Oder Sie nehmen Himbeersaft – der gibt eine schöne, natürliche rosa Farbe.

Kann ich den Teig auch über Nacht im Kühlschrank lassen?

Ja, das ist sogar empfehlenswert! Der Teig wird durch das längere Kühlen fester und lässt sich noch besser ausrollen. Wickeln Sie ihn gut in Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet. Lassen Sie ihn dann vor dem Verarbeiten 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen.

Warum sind meine Kekse nach dem Backen so hart?

Das kann mehrere Gründe haben: Der Teig wurde zu lange geknetet, die Backzeit war zu lang, oder der Teig war zu dünn ausgerollt. Achten Sie darauf, die Kekse nur 10-12 Minuten zu backen und sie nicht zu dünn auszurollen (ca. 5 mm). Sie sollten nach dem Backen noch weich sein – sie härten beim Abkühlen nach.

Kann ich die Kekse auch mit Kindern backen?

Unbedingt! Das ist ein perfektes Rezept zum Backen mit Kindern. Die Kleinen können den Teig ausrollen, Kekse ausstechen und die Glasur auftragen. Achten Sie nur darauf, dass der Teig vor dem Ausrollen gut gekühlt ist – dann klebt er weniger. Und natürlich: Beaufsichtigen Sie Kinder beim Umgang mit dem Backofen.

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Weihnachtliche Punschkekse recipe

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Weihnachtliche Punschkekse: Bestes Rezept mit rosa Glasur

Diese butterweichen Kekse mit würzigem Punschgeschmack und einer hübschen rosa Zuckerglasur sind ein echter Hingucker auf jedem Plätzchenteller. Ein einfaches Rezept, das perfekt in die Adventszeit passt und auch mit Kindern gebacken werden kann.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Ei (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 300 g Mehl (Type 405)
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt (gemahlen)
  • 1/2 TL Ingwerpulver
  • 1/4 TL Nelkenpulver
  • 1 EL Orangensaft (frisch gepresst)
  • 1 TL Orangenschale (abgerieben)
  • 150 g Puderzucker (für die Glasur)
  • 2–3 EL Rote-Bete-Saft (oder Himbeersaft)
  • 1/2 TL Zitronensaft

Instructions

  1. Butter und Zucker schaumig rühren: Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe für etwa 3 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht.
  2. Ei und Orangensaft unterrühren: Geben Sie das Ei, den Orangensaft und die abgeriebene Orangenschale hinzu. Rühren Sie alles auf mittlerer Stufe unter, bis es gut vermischt ist.
  3. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischen Sie das Mehl, das Backpulver, das Salz, das Lebkuchengewürz, den Zimt, den Ingwer und die Nelken.
  4. Teig kneten: Geben Sie die Mehlmischung nach und nach zur Butter-Ei-Mischung. Rühren Sie zuerst auf niedriger Stufe, dann mit den Händen, bis ein glatter Teig entsteht. Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie und legen Sie ihn für 30 Minuten in den Kühlschrank.
  5. Backofen vorheizen: Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (160 °C Umluft). Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Teig ausrollen und ausstechen: Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig etwa 5 mm dick aus. Stechen Sie mit Ihren Lieblingsformen Kekse aus und legen Sie sie mit etwas Abstand auf die Backbleche.
  7. Backen: Backen Sie die Kekse auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun sein, aber in der Mitte noch hell. Lassen Sie sie 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann setzen Sie sie auf ein Kuchengitter zum vollständigen Auskühlen.
  8. Glasur zubereiten: Geben Sie den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Fügen Sie nach und nach den Rote-Bete-Saft (oder Himbeersaft) hinzu und rühren Sie mit einem Löffel, bis eine glatte, dickflüssige Masse entsteht. Der Zitronensaft kommt zum Schluss dazu.
  9. Kekse glasieren: Tauchen Sie die Oberseite jedes ausgekühlten Kekses in die Glasur oder streichen Sie sie mit einem kleinen Löffel darauf. Lassen Sie die Glasur auf dem Kuchengitter fest werden (ca. 20-30 Minuten).
  10. Genießen: Sobald die Glasur fest ist, können Sie die Kekse servieren.

Notes

Der Teig sollte nicht zu warm werden, sonst verlaufen die Kekse. Gleichmäßige Dicke beim Ausrollen ist wichtig. Die Glasur nicht zu früh auftragen – die Kekse müssen komplett abgekühlt sein. Für eine vegane Variante Butter durch pflanzliche Margarine und Ei durch 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser ersetzen. Für glutenfreie Kekse glutenfreie Mehlmischung und 1 TL Xanthan verwenden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 95
  • Sugar: 6
  • Sodium: 30
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1

Keywords: Punschkekse, Weihnachtskekse, rosa Glasur, Plätzchen, Adventsbäckerei, einfaches Rezept, mit Kindern backen

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