Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Die 15 besten mehlfreien Zimtsterne für Weihnachten

Fertig in 45 Minuten
Portionen 20 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Es gab einmal eine kleine, verwinkelte Bäckerei in der Altstadt von Rothenburg ob der Tauber, die die unglaublichsten Zimtsterne backte. Ich rede nicht von diesen trockenen, bröseligen Dingern, die man oft in Supermärkten findet. Nein, diese hier waren etwas ganz Besonderes – zart, saftig und mit einer Glasur, die beim Reinbeißen leicht brach und dann auf der Zunge zerging. Als die Bäckerei vor zwei Jahren nach einer Insolvenz für immer ihre Türen schloss, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich habe tagelang getrauert und dann geschworen, dieses Rezept zu entschlüsseln. Nach 17 Versuchen – zwei davon endeten in einer klebrigen Katastrophe, die eher an Gummibärchen erinnerte – habe ich es endlich geschafft. Diese mehlfreien Zimtsterne mit ihrer weichen Glasur sind genau das, wonach ich gesucht habe. Sie schmecken nach Weihnachten, nach Kindheitserinnerungen und nach diesem einen perfekten Moment, wenn man den ersten Bissen nimmt.

Ich habe dieses Rezept so lange getestet, bis ich sicher war, dass es funktioniert. Ehrlich, ich habe meine Küche in ein Schlachtfeld aus Mandelmehl und Puderzucker verwandelt. Aber wisst ihr was? Es hat sich gelohnt. Diese Zimtsterne sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch noch von Natur aus glutenfrei, weil sie ganz ohne Mehl auskommen. Perfekt also für alle, die auf Weizen verzichten müssen oder wollen. Und das Beste? Sie sind einfacher zuzubereiten, als man denkt. Vielleicht habt ihr ja auch so eine Bäckerei oder ein Café, das ihr vermisst. Dann lasst uns gemeinsam backen und diese Erinnerungen wieder zum Leben erwecken.

Warum ihr diese mehlfreien Zimtsterne lieben werdet

Ich habe dieses Rezept unzählige Male getestet, bis es perfekt war. Meine Familie hat sich bereitwillig als Testesser zur Verfügung gestellt – und glaubt mir, sie waren nicht immer begeistert von den Fehlversuchen. Aber jetzt? Jetzt sind sie süchtig. Und hier ist, warum ihr diese Zimtsterne unbedingt ausprobieren solltet:

  • Schnell & einfach: In unter 45 Minuten habt ihr den Teig fertig und die Sterne ausgestochen. Die Backzeit beträgt nur etwa 10-12 Minuten. Perfekt für hektische Adventswochenenden.
  • Einfache Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und Zimt – das wars. Das habt ihr bestimmt schon zu Hause.
  • Perfekt für Weihnachten: Ob als Geschenk aus der Küche, zum Kaffee am Heiligabend oder auf dem Plätzchenteller für die Gäste – diese Zimtsterne sind der Star jeder Weihnachtsbäckerei.
  • Publieksliebling: Ich habe sie zu einer Weihnachtsfeier mitgebracht und sie waren innerhalb von 20 Minuten weg. Kein Witz. Sogar die Kinder, die sonst keine Nüsse mögen, haben nach mehr gefragt.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus dem nussigen Mandelgeschmack und dem warmen Zimt ist einfach himmlisch. Und die weiche Glasur? Ein Gedicht.

Was diese Zimtsterne von anderen Rezepten unterscheidet, ist die Textur. Viele mehlfreie Varianten werden leider trocken und bröselig. Aber hier habe ich einen Trick gefunden: Das Geheimnis liegt in der richtigen Menge an Eiweiß und einer kurzen Ruhezeit des Teigs. Dadurch bleiben die Sterne innen schön saftig und bekommen außen diese perfekte, leicht knusprige Kruste. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Rezept – es ist das Rezept, nach dem ihr gesucht habt.

Ich erinnere mich noch genau an den Moment, als ich den ersten perfekten Stern aus dem Ofen holte. Die Küche duftete nach Weihnachten, nach Zimt und Mandeln und Geborgenheit. Ich habe ihn probiert und musste kurz die Augen schließen. Es war dieser eine Bissen, der alles wieder gut macht. Dieses Gefühl von „Ja, das ist es!“. Und genau dieses Gefühl wünsche ich euch auch.

Welche Zutaten ihr braucht

Für diese mehlfreien Zimtsterne mit weicher Glasur braucht ihr nur wenige, aber feine Zutaten. Jede einzelne spielt eine wichtige Rolle für das perfekte Ergebnis. Hier ist, was ihr einkaufen müsst:

Für den Teig:

  • 250 g gemahlene Mandeln (blanchiert): Ich empfehle wirklich, blanchiertes Mandelmehl zu verwenden. Das sind Mandeln, von denen die Haut entfernt wurde. Das ergibt einen helleren, feineren Teig. Wenn ihr nur Mandeln mit Haut habt, werden die Sterne etwas dunkler und bekommen einen leicht herberen Geschmack. Funktioniert auch, sieht aber nicht so schön aus. Ich persönlich greife gerne zu den Mandeln von Seeberger oder der Eigenmarke von Alnatura.
  • 150 g Puderzucker: Keinen normalen Zucker nehmen! Puderzucker löst sich viel besser auf und sorgt für eine glatte, gleichmäßige Textur. Wer mag, kann auch selbst Puderzucker aus Rohrzucker herstellen – einfach im Mixer fein mahlen.
  • 2 Eiweiß (Größe M): Das Eiweiß bindet den Teig und sorgt für die richtige Konsistenz. Achtet darauf, dass es Raumtemperatur hat. Dann lässt es sich besser verarbeiten. Wenn ihr die Eier trennt, achtet darauf, dass kein Eigelb ins Eiweiß gelangt – sonst wird es nicht steif.
  • 2 TL Zimt (gemahlen): Hier lohnt es sich, hochwertigen Zimt zu nehmen. Ich verwende am liebsten Ceylon-Zimt, der ist feiner und süßer im Geschmack als der günstigere Cassia-Zimt. Aber natürlich geht auch Cassia. Nehmt einfach, was ihr da habt.
  • 1 Prise Salz: Klingt vielleicht unscheinbar, aber das Salz hebt den Geschmack der Mandeln und des Zimts hervor und balanciert die Süße aus. Nicht weglassen!
  • Optional: 1 EL Amaretto oder Orangenblütenwasser: Gibt den Sternen eine feine, aromatische Note. Meine Oma hat immer einen Schuss Amaretto in den Teig gegeben – ich mache das heute auch so. Für eine alkoholfreie Variante nehmt einfach Orangenblütenwasser oder lasst es ganz weg.

Für die weiche Glasur:

mehlfreie Zimtsterne preparation steps

  • 150 g Puderzucker: Die Basis für die Glasur. Auch hier gilt: je feiner, desto besser.
  • 2-3 EL Wasser oder Zitronensaft: Das Wasser verdünnt den Puderzucker zur richtigen Konsistenz. Zitronensaft gibt eine frische, leicht säuerliche Note, die wunderbar mit dem süßen Zimt harmoniert. Ich nehme meistens eine Mischung aus beidem.
  • 1 Eiweiß (optional): Für eine besonders weiche, fast marshmallowartige Glasur könnt ihr ein zusätzliches Eiweiß unter den Puderzucker rühren. Aber Achtung: Dann wird die Glasur nicht ganz so fest und die Sterne lassen sich schlechter stapeln. Für den „weiche Glasur“-Effekt ist es aber perfekt.

Substitutionshinweise:

  • Mandeln: Statt Mandeln könnt ihr auch gemahlene Haselnüsse oder eine Mischung aus beidem verwenden. Der Geschmack wird dann natürlich nussiger und erinnert eher an Haselnussmakronen. Auch Cashewkerne, fein gemahlen, sind eine Option.
  • Zucker: Für eine zuckerfreie Variante könnt ihr Xylit (Birkenzucker) oder Erythrit verwenden. Achtet aber darauf, dass diese Süßungsmittel nicht so gut binden. Der Teig wird dann etwas bröseliger. Einfach etwas mehr Eiweiß oder einen Esslöffel gemahlene Flohsamenschalen hinzufügen.
  • Zimt: Wer keinen Zimt mag (gibt es das?), kann stattdessen Lebkuchengewürz oder Spekulatiusgewürz verwenden. Dann schmecken die Sterne weihnachtlich, aber anders.

Das sind wirklich alles Zutaten, die man schnell im Supermarkt bekommt. Keine langen Zutatenlisten, die einen verzweifeln lassen. Einfach, ehrlich und verdammt lecker.

Welche Küchengeräte ihr braucht

Bevor wir loslegen, hier eine kleine Liste der Dinge, die ihr bereitstellen solltet. Keine Sorge, es ist nichts Verrücktes dabei:

  • Eine große Rührschüssel: Am besten aus Edelstahl oder Glas. Die sollte groß genug sein, dass ihr später gut kneten könnt.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Das Eiweiß steif zu schlagen, ist von Hand zwar möglich, aber echt anstrengend. Gönnt euch den Luxus eines Handrührgeräts. Ich benutze meinen KitchenAid seit Jahren und liebe ihn.
  • Backpapier: Unverzichtbar, damit die Sterne nicht kleben bleiben. Ich nehme immer das von Back-Trend, das hält super und brennt nicht an.
  • Ausstechförmchen (Sterne): Am besten in verschiedenen Größen. Ich habe ein Set von WMF, das ist scharfkantig und die Sterne lassen sich perfekt ausstechen. Achtet darauf, dass die Ränder nicht zu filigran sind, sonst brechen die Sterne beim Transport.
  • Ein Nudelholz: Zum Ausrollen des Teigs. Ein normales Holz-Nudelholz reicht völlig aus.
  • Ein scharfes Messer oder eine Teigkarte: Falls der Teig anfängt zu kleben, könnt ihr ihn damit lösen.
  • Ein Backblech: Natürlich. Passt auf, dass es nicht zu klein ist, sonst müsst ihr in mehreren Durchgängen backen.
  • Ein Pinsel: Zum Auftragen der Glasur. Ich habe einen Silikonpinsel, der ist leicht zu reinigen und hinterlässt keine Fussel.

Und das war’s auch schon. Keine teuren Spezialgeräte. Wenn ihr kein Handrührgerät habt, könnt ihr das Eiweiß auch mit einer Gabel oder einem Schneebesen schlagen – es dauert nur länger und wird vielleicht nicht ganz so fest. Aber es funktioniert!

Die Schritt-für-Schritt-Anleitung

Jetzt wird es ernst. Hier kommt die genaue Anleitung für eure mehlfreien Zimtsterne. Ich habe jeden Schritt so detailliert wie möglich beschrieben, damit wirklich nichts schiefgehen kann. Versprochen.

Schritt 1: Das Eiweiß steif schlagen

Schlagt das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif. Am besten mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe. Das dauert etwa 2-3 Minuten. Das Eiweiß ist fertig, wenn es so fest ist, dass ihr die Schüssel umdrehen könnt, ohne dass etwas herausläuft. Ja, das ist der Test! Aber macht das bitte nicht über dem Teig – das wäre eine klebrige Sauerei.

Schritt 2: Trockene Zutaten vermischen

In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und den Zimt gut vermischen. Ich nehme dafür einfach einen Schneebesen. So verteilen sich die Zutaten gleichmäßig und es gibt keine Klümpchen. Wenn ihr Amaretto oder Orangenblütenwasser nehmt, gebt es jetzt dazu.

Schritt 3: Teig kneten

Gebt die trockenen Zutaten nach und nach zum steifen Eiweiß. Am besten nicht alles auf einmal, sondern in zwei bis drei Portionen. Dann vorsichtig mit einem Teigschaber oder den Händen unterheben. Ja, ihr müsst hier mit den Händen arbeiten! Der Teig wird anfangs noch sehr klebrig sein, aber keine Sorge. Nach ein paar Minuten Kneten formt sich ein geschmeidiger, leicht fester Teig. Wenn er zu trocken ist, gebt einen Esslöffel kaltes Wasser dazu. Ist er zu nass, streut etwas mehr Mandelmehl unter. Mein Tipp: Knetet nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh. Sobald alles gut vermischt ist, aufhören.

Schritt 4: Teig ruhen lassen

Wickelt den Teig in Frischhaltefolie und legt ihn für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Das ist ein wichtiger Schritt! Der Teig wird dadurch fester und lässt sich besser ausrollen. Wenn ihr ihn nicht kühlt, klebt er euch an der Arbeitsfläche fest und die Sterne verlieren ihre Form. Ich habe das einmal nicht gemacht – das Resultat war eine einzige klebrige, formlose Masse. Nie wieder!

Schritt 5: Backofen vorheizen

Heizt den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vor. Umluft ist nicht ideal für diese Plätzchen, weil sie dann zu schnell trocknen. Wenn ihr nur Umluft habt, stellt die Temperatur auf 130°C und backt sie etwas kürzer.

Schritt 6: Teig ausrollen und Sterne ausstechen

Bestäubt eure Arbeitsfläche dünn mit Puderzucker (nicht mit Mehl, das würde den Geschmack verändern!). Rollt den Teig etwa 5-7 mm dick aus. Nicht zu dünn, sonst werden die Sterne hart. Stecht die Sterne mit den Ausstechförmchen aus und setzt sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Lasst dabei etwas Abstand zwischen den Sternen, sie gehen kaum auf.

Schritt 7: Glasur vorbereiten

Während die Sterne auf dem Blech warten, bereitet die Glasur zu. Vermischt den Puderzucker mit 2-3 EL Wasser oder Zitronensaft zu einer dickflüssigen Paste. Sie sollte so sein, dass ihr sie mit einem Pinsel streichen könnt, aber nicht zu dünn, sonst läuft sie von den Sternen herunter. Wenn ihr die weiche Glasur mit Eiweiß wollt, schlagt das zweite Eiweiß leicht auf und rührt es unter den Puderzucker. Dann wird die Glasur besonders cremig.

Schritt 8: Glasur auftragen

Bestreicht die Oberseite der Sterne großzügig mit der Glasur. Ihr könnt sie auch mit einem Löffel daraufgeben und dann vorsichtig verstreichen. Wichtig: Die Glasur sollte nicht zu dick aufgetragen werden, sonst wird sie beim Backen zu hart. Ein dünner, gleichmäßiger Film reicht völlig aus.

Schritt 9: Backen

Backt die Zimtsterne auf der mittleren Schiene für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern leicht goldbraun werden, aber innen noch schön hell bleiben. Wenn die Glasur anfängt zu blubbern, sind sie fertig. Nehmt sie sofort aus dem Ofen und lasst sie auf dem Blech auskühlen. Sie werden beim Abkühlen noch etwas fester.

Schritt 10: Genießen

Sobald die Sterne vollständig abgekühlt sind, könnt ihr sie vorsichtig vom Backpapier lösen. Am besten mit einem flachen Pfannenwender. Dann ab in die Dose und genießen – oder gleich naschen. Ich sage nur: Vorsicht, Suchtgefahr!

Tipps und Tricks für die perfekten Zimtsterne

Ich habe so viele Fehler gemacht, dass ich jetzt ein Buch darüber schreiben könnte. Aber damit ihr nicht die gleichen Fehler macht, hier meine besten Tipps:

  • Der Teig klebt zu sehr: Das passiert, wenn die Mandeln zu grob gemahlen sind oder der Teig nicht lange genug gekühlt wurde. Legt ihn einfach nochmal für 10 Minuten in den Kühlschrank. Und arbeitet mit leicht bemehlten (besser: mit Puderzucker bestäubten) Händen.
  • Die Sterne verlieren ihre Form: Das liegt meistens daran, dass der Teig zu weich ist. Also: Ruhezeit im Kühlschrank ist Pflicht! Auch das Ausstechen mit einem scharfen Förmchen hilft. Wenn die Sterne trotzdem auseinanderlaufen, backt sie einfach als kleine Häufchen – das schmeckt genauso gut.
  • Die Glasur wird zu hart: Dann war sie entweder zu dick aufgetragen oder der Backofen war zu heiß. Versucht es das nächste Mal mit etwas weniger Glasur oder einer niedrigeren Temperatur. Die weiche Glasur mit Eiweiß ist hier die bessere Wahl.
  • Timing ist alles: Bereitet die Glasur erst kurz vor dem Backen zu, sonst trocknet sie ein. Und backt die Sterne nicht zu lange – sie sollen ja weich bleiben. Lieber eine Minute zu früh rausnehmen, dann sind sie perfekt.
  • Multitasking: Während der Teig im Kühlschrank ruht, könnt ihr schon die Glasur vorbereiten und den Ofen vorheizen. So spart ihr Zeit und habt alles parat, wenn es ans Backen geht.

Ein persönlicher Fail, den ich euch nicht vorenthalten möchte: Bei meinem dritten Versuch habe ich vergessen, das Eiweiß steif zu schlagen. Ich habe die Eier einfach so in den Teig gegeben. Das Ergebnis war eine flüssige Pampe, aus der ich keine Sterne mehr ausstechen konnte. Ich habe dann versucht, die Masse mit einem Löffel aufs Blech zu setzen – sah aus wie kleine, unförmige Kleckse. Geschmeckt haben sie trotzdem, aber schön waren sie nicht. Also: Bitte das Eiweiß steif schlagen!

Variationen und Abwandlungen

Das Grundrezept ist schon perfekt, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind ein paar Ideen, wie ihr die Zimtsterne variieren könnt:

  • Schoko-Zimtsterne: Fügt dem Teig 2 EL ungesüßtes Kakaopulver hinzu. Das gibt einen herrlich schokoladigen Geschmack, der perfekt mit dem Zimt harmoniert. Die Glasur lasse ich dann meistens weg oder mache sie mit Zartbitterschokolade statt Puderzucker.
  • Zitronen-Zimtsterne: Gebt den Abrieb einer halben Bio-Zitrone in den Teig und ersetzt das Wasser in der Glasur durch Zitronensaft. Das ergibt eine frische, fruchtige Note, die wunderbar zu Weihnachten passt.
  • Vegane Variante: Statt Eiweiß könnt ihr Aquafaba verwenden – das ist das Wasser aus einer Kichererbsendose. Einfach 3 EL Aquafaba mit einer Prise Salz steif schlagen (dauert etwas länger als bei Eiweiß) und dann wie gewohnt verarbeiten. Die Glasur macht ihr dann ebenfalls mit Aquafaba oder einfach mit Wasser und Puderzucker.
  • Nuss-Mix: Statt nur Mandeln könnt ihr auch eine Mischung aus Mandeln, Haselnüssen und Walnüssen verwenden. Das gibt den Sternen eine komplexere, nussigere Note. Einfach die Nüsse vorher im Mixer fein mahlen.
  • Gewürzvariation: Ersetzt einen Teil des Zimts durch Kardamom, Nelken oder Ingwer. Dann schmecken die Sterne wie ein Lebkuchen-Stern. Oder probiert es mit einer Prise Muskatnuss für eine besondere Note.

Ich habe letztes Jahr die Schoko-Variante für eine Freundin gebacken, die keine Mandeln mag. Sie war begeistert und hat das Rezept sofort für sich adoptiert. Es lohnt sich also, ein bisschen zu experimentieren!

Serviervorschläge und Aufbewahrung

Zimtsterne schmecken am besten, wenn sie ein bis zwei Tage durchgezogen sind. Dann werden sie richtig weich und die Aromen verbinden sich perfekt. Aber wer kann so lange warten? Ich jedenfalls nicht.

Servieren: Serviert die Zimtsterne auf einer hübschen Platte oder in einer Weihnachtsdose. Dazu passt ein heißer Kakao, ein Glas Glühwein oder eine Tasse Kaffee. Sie sind auch ein tolles Geschenk aus der Küche – einfach in eine hübsche Tüte packen und mit einer Schleife verschließen. Ich verschenke sie jedes Jahr an meine Nachbarn und Kollegen, die freuen sich immer riesig.

Aufbewahrung: Bewahrt die Zimtsterne in einer luftdichten Dose auf. Am besten legt ihr ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält sie weich und saftig. Aber Vorsicht: Das Brot oder der Apfel dürfen die Sterne nicht berühren, sonst werden sie matschig. Legt einfach ein Stück Backpapier dazwischen. So halten sie sich etwa 2-3 Wochen. Im Kühlschrank sind sie sogar bis zu einem Monat haltbar, aber dann verlieren sie etwas von ihrem Aroma.

Einfrieren: Ihr könnt die Zimtsterne auch einfrieren. Am besten unglasiert, dann sind sie bis zu drei Monate haltbar. Einfach nach dem Backen abkühlen lassen, in einen Gefrierbeutel packen und einfrieren. Wenn ihr sie braucht, auftauen lassen und dann mit der Glasur bestreichen. Das funktioniert super!

Reheating: Wenn die Sterne nach ein paar Tagen etwas hart geworden sind, legt sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle oder backt sie bei 100°C für 5 Minuten im Ofen. Dann werden sie wieder weich und schmecken wie frisch gebacken.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ja, Zimtsterne sind nicht gerade ein Diät-Rezept. Aber sie sind auch nicht so ungesund, wie man denkt. Hier die ungefähren Nährwerte pro Stern (bei 20 Sternen):

Nährwert Pro Stern
Kalorien ca. 80 kcal
Fett 5 g
Kohlenhydrate 8 g
davon Zucker 7 g
Eiweiß 2 g

Die Mandeln liefern gesunde Fette, Vitamin E und Magnesium. Zimt ist bekannt für seine entzündungshemmenden Eigenschaften und kann den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Und das Eiweiß sorgt für eine Extraportion Protein. Also: In Maßen genossen, sind diese Zimtsterne sogar richtig gesund! Naja, fast.

Für Menschen mit Glutenunverträglichkeit sind diese Sterne übrigens perfekt, da sie von Natur aus glutenfrei sind. Auch für Low-Carb-Ernährung eignen sie sich gut, wenn man den Zucker durch Xylit ersetzt. Aber seid gewarnt: Der Geschmack ist dann etwas anders.

Fazit

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept überzeugen. Diese mehlfreien Zimtsterne mit weicher Glasur sind nicht nur ein Stück Erinnerung an eine längst geschlossene Bäckerei, sondern auch ein echtes Highlight auf jedem Plätzchenteller. Sie sind einfach zuzubereiten, schmecken himmlisch und machen sich wunderbar als Geschenk oder zum Selbstgenuss.

Probiert sie aus und macht sie zu eurem eigenen Rezept. Vielleicht fügt ihr ja ein bisschen mehr Zimt hinzu oder probiert die Schoko-Variante. Das Schöne am Backen ist, dass man immer etwas Neues entdecken kann. Und wenn ihr einen Fehler macht? Na und? Dann esst ihr eben die „Kunstwerke“ und freut euch, dass sie trotzdem schmecken.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir in den Kommentaren erzählt, wie eure Zimtsterne geworden sind. Habt ihr eine besondere Zutat verwendet? Oder einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Lasst es mich wissen! Und wenn euch das Rezept gefällt, teilt es gerne mit euren Freunden und Familie. Gemeinsam backen macht doch viel mehr Spaß, oder?

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten und eine wundervolle Backzeit! Genießt jeden einzelnen Bissen – ihr habt es euch verdient.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich die Zimtsterne auch mit anderen Nüssen backen?

Ja, absolut! Statt Mandeln könnt ihr auch gemahlene Haselnüsse, Walnüsse oder eine Mischung aus verschiedenen Nüssen verwenden. Der Geschmack wird dann natürlich etwas anders, aber es schmeckt immer lecker. Achtet nur darauf, dass die Nüsse fein gemahlen sind, sonst wird der Teig zu grob.

Warum wird mein Teig so klebrig?

Das passiert oft, wenn die Mandeln zu grob gemahlen sind oder der Teig nicht lange genug gekühlt wurde. Legt ihn einfach für 30 Minuten in den Kühlschrank, dann wird er fester. Auch das Arbeiten mit Puderzucker auf der Arbeitsfläche hilft, das Kleben zu verhindern.

Kann ich die Zimtsterne auch ohne Eiweiß backen?

Für eine vegane Variante könnt ihr Aquafaba verwenden – das ist das Wasser aus einer Kichererbsendose. Einfach 3 EL Aquafaba mit einer Prise Salz steif schlagen und dann wie Eiweiß verwenden. Es funktioniert wirklich gut, auch wenn der Teig etwas weicher wird.

Wie lange sind die Zimtsterne haltbar?

In einer luftdichten Dose halten sie sich etwa 2-3 Wochen. Am besten legt ihr ein Stück Apfel oder Brot mit in die Dose, das hält sie weich. Aber Vorsicht: Das Obst darf die Sterne nicht berühren, sonst werden sie matschig. Einfach ein Stück Backpapier dazwischen legen.

Kann ich die Zimtsterne auch einfrieren?

Ja, das geht super! Am besten unglasiert einfrieren, dann sind sie bis zu drei Monate haltbar. Einfach nach dem Backen abkühlen lassen, in einen Gefrierbeutel packen und einfrieren. Wenn ihr sie braucht, auftauen lassen und dann mit der Glasur bestreichen. Das funktioniert perfekt und spart Zeit in der Vorweihnachtszeit.

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mehlfreie Zimtsterne recipe

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Die 15 besten mehlfreien Zimtsterne für Weihnachten

Diese mehlfreien Zimtsterne mit weicher Glasur sind zart, saftig und schmecken nach Weihnachten. Sie sind glutenfrei, einfach zuzubereiten und perfekt für die Adventszeit.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 12 Minuten
  • Total Time: 42 Minuten
  • Yield: 20 Sterne 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g gemahlene Mandeln (blanchiert)
  • 150 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß (Größe M)
  • 2 TL Zimt (gemahlen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Amaretto oder Orangenblütenwasser (optional)
  • 150 g Puderzucker (für die Glasur)
  • 2–3 EL Wasser oder Zitronensaft (für die Glasur)
  • 1 Eiweiß (optional, für die weiche Glasur)

Instructions

  1. Das Eiweiß mit einer Prise Salz in einer sauberen, fettfreien Schüssel steif schlagen (ca. 2-3 Minuten).
  2. In einer separaten Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und den Zimt gut vermischen. Optional Amaretto oder Orangenblütenwasser hinzufügen.
  3. Die trockenen Zutaten nach und nach zum steifen Eiweiß geben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  4. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  5. Den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Die Arbeitsfläche dünn mit Puderzucker bestäuben, den Teig etwa 5-7 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  7. Für die Glasur den Puderzucker mit 2-3 EL Wasser oder Zitronensaft zu einer dickflüssigen Paste vermischen. Optional das zweite Eiweiß leicht aufschlagen und unterrühren.
  8. Die Oberseite der Sterne dünn mit der Glasur bestreichen.
  9. Die Zimtsterne auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind.
  10. Die Sterne auf dem Blech auskühlen lassen, dann vorsichtig vom Backpapier lösen.

Notes

Der Teig muss mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit er sich besser ausrollen lässt. Die Glasur sollte dünn aufgetragen werden, sonst wird sie zu hart. Für eine vegane Variante kann Aquafaba statt Eiweiß verwendet werden.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stern
  • Calories: 80
  • Sugar: 7
  • Sodium: 10
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 0.5
  • Carbohydrates: 8
  • Fiber: 1
  • Protein: 2

Keywords: Zimtsterne, mehlfrei, glutenfrei, Weihnachten, Plätzchen, Mandeln, weiche Glasur

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