Love this? Save it for later!
Share the inspiration with your friends
Ich wollte eigentlich nur einen simplen Schokoladenkeks backen. Nichts Besonderes, nur etwas Süßes für einen verregneten Dienstagabend. Aber dann fiel mir beim Durchwühlen der Gewürzschublade ein halb vergessenes Päckchen Lebkuchengewürz in die Hände – du weißt schon, dieses eine, das man jedes Jahr kauft und dann nie aufbraucht. Und weil ich zu faul war, es zurückzuräumen, habe ich es einfach mit in den Teig geschmissen. Einen ordentlichen Esslöffel voll. Und dann noch einen.
Ich stand da, mit meiner Schüssel, und dachte: „Na super, jetzt schmecken die Kekse nach Weihnachten im September.“ Aber wisst ihr was? Der Ofen tat sein Übriges, und als ich die erste Blechladung rausholte, breitete sich dieser Duft in der Küche aus – diese perfekte Kombination aus dunkler Schokolade, Zimt und Nelken. Ich habe einen Keks probiert, als er noch fast zu heiß zum Anfassen war, und musste einfach lachen. Es war, als hätte der Dezember beschlossen, einen Monat früher einzuziehen. Die weiße Schokolade, die ich als letzte Zutat untergehoben hatte, schmolz in kleinen, süßen Tupfern. Es war nicht der Keks, den ich geplant hatte. Es war besser.
Seit diesem verregneten Abend mache ich diese Cookies jedes Jahr. Sie sind inzwischen mein Geheimtipp für die Adventszeit, aber ehrlich? Ich backe sie auch im Juli, wenn mir einfach danach ist. Vielleicht kennst du das ja – dieses Gefühl, wenn ein Rezept so gut wird, dass man es einfach nicht mehr missen möchte.
Warum du diese Schoko-Lebkuchen-Cookies lieben wirst
Diese Cookies sind der Beweis, dass Weihnachtsbäckerei nicht kompliziert sein muss. Sie vereinen alles, was wir an der Adventszeit lieben – den würzigen Duft von Lebkuchen, die tiefe Süße von Zartbitterschokolade und die cremige Note von weißer Schokolade – in einem einzigen, unkomplizierten Keks. Und das Beste daran: Sie sind an einem normalen Dienstagabend machbar. Kein stundenlanges Kneten, kein stundenlanges Kühlen, kein Drama.
- Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig gemischt. Keine aufwendigen Techniken, kein langes Warten. Perfekt für spontane Back-Attacken an stressigen Tagen.
- Zutaten aus dem Vorrat: Bis auf das Lebkuchengewürz hast du vermutlich alles zu Hause. Keine teuren Spezialzutaten, kein Extra-Einkauf für ein einzelnes Rezept.
- Perfekt für die Adventszeit: Ob für den Plätzchenteller, als Mitbringsel zur Weihnachtsfeier oder einfach für gemütliche Abende auf dem Sofa – diese Cookies passen einfach immer.
- Garantierter Publikumsliebling: Kinder lieben die weiße Schokolade, Erwachsene die würzige Note des Lebkuchengewürzes. Jeder findet hier seinen Moment.
- Unwiderstehlich lecker: Die Kombination aus knusprigem Rand, weichem Kern und den süßen Schokoladenstückchen ist einfach himmlisch. So richtig schön comfort food.
Was diese Cookies von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen dem kräftigen, würzigen Lebkuchenaroma und der milden Süße der weißen Schokolade. Die Zartbitterschokolade im Teig sorgt für Tiefe, während die weißen Stückchen für überraschende, cremige Glücksmomente sorgen. Ich habe das Rezept genau so oft getestet, bis das Verhältnis von Gewürzen, Schokolade und Mehl perfekt war – nicht zu süß, nicht zu würzig, sondern genau richtig.
Und mal ehrlich: Es gibt kaum etwas Besseres, als an einem kalten Abend in einen warmen, weichen Keks zu beißen, der nach Weihnachten schmeckt. Dieses Rezept ist nicht nur gut – es ist die Art von Keks, bei dem du nach dem ersten Bissen kurz die Augen schließt.
Welche Zutaten du brauchst
Für diese einfachen Schoko-Lebkuchen-Cookies brauchst du keine exotischen Zutaten. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon im Schrank. Ich setze hier auf einfache, aber hochwertige Grundzutaten, die zusammen ein echtes Geschmackserlebnis ergeben.
Für den Teig
- 250 g Mehl (Type 405): Das klassische Weizenmehl sorgt für die perfekte Keksstruktur – außen knusprig, innen weich. Für eine glutenfreie Variante kannst du eine 1:1-Mehlmischung verwenden.
- 1 TL Backpulver: Sorgt für die richtige Lockerheit. Nicht zu viel, sonst werden die Kekse zu sehr aufgebläht.
- 2 EL Lebkuchengewürz: Das Herzstück des Rezepts. Ich verwende am liebsten die Mischung von Ostmann oder Fuchs, aber jede gute Gewürzmischung funktioniert. Achte darauf, dass sie nicht zu alt ist – das Aroma verfliegt mit der Zeit.
- 1 Prise Salz: Klingt unscheinbar, ist aber entscheidend. Es balanciert die Süße aus und hebt die Aromen hervor.
- 150 g weiche Butter: Sie muss wirklich weich sein, nicht geschmolzen! Nimm sie am besten eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Ich verwende immer ungesalzene Butter, um die Kontrolle über den Salzgehalt zu behalten.
- 100 g brauner Zucker: Er gibt den Keksen eine leichte Karamellnote und macht sie schön saftig. Du kannst auch normalen weißen Zucker nehmen, aber der braune Zucker macht den Unterschied.
- 1 Ei (Größe M): Am besten Zimmertemperatur, dann verbindet es sich besser mit der Butter. Wenn du es eilig hast, leg das Ei für 5 Minuten in warmes Wasser.
- 1 Päckchen Vanillezucker: Oder das Mark einer halben Vanilleschote. Rundet den Geschmack wunderbar ab.
- 100 g Zartbitterschokolade (70% Kakao): Gehackt oder als Tropfen. Die Bitterkeit der dunklen Schokolade ist der perfekte Kontrast zum süßen Lebkuchengewürz. Ich nehme am liebsten Lindt Excellence 70% oder eine gute Bio-Schokolade.
- 100 g weiße Schokolade: In grobe Stücke gehackt. Sie schmilzt beim Backen nicht ganz auf und hinterlässt cremige, süße Tupfer. Achte darauf, dass es echte weiße Schokolade ist, kein Kuvertüre-Ersatz.
Optionale Verzierungen

- Puderzucker: Zum Bestäuben vor dem Servieren. Sieht aus wie frischer Schnee auf den Keksen.
- Zimt-Zucker-Mischung: Für extra Weihnachtsflair. Einfach 1 EL Zucker mit 1 TL Zimt mischen und die noch warmen Kekse darin wälzen.
Substitutions-Hinweise: Wenn du keine weiße Schokolade magst, kannst du sie durch Vollmilchschokolade ersetzen. Für eine vegane Version nimmst du pflanzliche Butter und einen Ei-Ersatz (z.B. 1 EL Leinsamen + 3 EL Wasser). Die Kekse werden dann etwas weniger weich, schmecken aber immer noch fantastisch.
Welches Equipment du brauchst
Für diese Cookies brauchst du keine ausgefallene Küchenausstattung. Ein paar Basics reichen völlig aus, und ich verrate dir auch, wie du sie ersetzen kannst, falls du mal etwas nicht zur Hand hast.
- Rührschüssel: Eine mittelgroße Schüssel aus Glas oder Edelstahl reicht völlig. Ich mag meine alte Keramikschüssel am liebsten – sie hat schon hunderte Kekse kommen sehen.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Nicht zwingend nötig, aber praktisch. Du kannst die Butter auch mit einem Schneebesen und etwas Muskelkraft cremig rühren. Ein Holzlöffel tut es auch, versprochen!
- Backblech: Ein normales Blech, am besten mit Backpapier ausgelegt. Ich schwöre auf antihaftbeschichtete Bleche, aber normales Blech mit Papier funktioniert genauso gut.
- Esslöffel oder Keksportionierer: Für gleichmäßige Kekse. Ein Portionierer (Größe: etwa 4 cm Durchmesser) ist eine lohnende Investition – ich habe meinen für 5 Euro im Supermarkt gekauft und benutze ihn ständig.
- Küchenwaage: Backen nach Gewicht ist einfach genauer. Wenn du keine hast, kannst du die Mengen auch mit Messbechern umrechnen, aber sei da vorsichtig – Mehl kann sich stark unterscheiden.
- Kühlgitter: Zum Abkühlen der Kekse. Ein einfaches Kuchendrahtgitter reicht. Wenn du keins hast, lass die Kekse einfach auf dem Blech etwas abkühlen und nimm sie dann vorsichtig mit einem Pfannenwender herunter.
Budget-Tipp: Du brauchst keine teure Markenausrüstung. Ein einfaches Handrührgerät von Bosch oder Braun für 30 Euro hält Jahre. Mein erstes Rührgerät war ein gebrauchtes von Kleinanzeigen für 10 Euro – es hat einwandfrei funktioniert.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Hier kommt der wichtigste Teil. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich führe dich durch jeden Schritt, damit deine Cookies garantiert gelingen.
Schritt 1: Ofen vorheizen und vorbereiten
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus. Das Vorheizen ist wichtig – der Teig sollte nicht warten müssen, sonst wird er zu weich.
Schritt 2: Trockene Zutaten mischen
In einer kleinen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Lebkuchengewürz und der Prise Salz verrühren. Stell die Mischung erstmal beiseite. So verteilt sich das Gewürz später gleichmäßig im Teig und klumpt nicht.
Schritt 3: Butter und Zucker cremig rühren
Gib die weiche Butter zusammen mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe für etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und schön cremig ist. Sie sollte fast wie eine dicke Creme aussehen. Wichtig: Schabe zwischendurch mit einem Teigschaber den Rand der Schüssel ab, damit nichts unvermischt bleibt.
Schritt 4: Ei unterrühren
Füge das Ei hinzu und rühre es auf niedriger Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh. Die Masse sieht jetzt vielleicht etwas seltsam aus – fast als würde sie sich trennen. Keine Panik, das ist normal! Sobald das Mehl dazu kommt, wird alles gut.
Schritt 5: Mehlmischung einarbeiten
Gib die Mehlmischung in zwei Portionen zur Butter-Zucker-Masse. Rühre auf niedriger Stufe nur so lange, bis kein weißes Mehl mehr zu sehen ist. Nicht überrühren! Ein paar Sekunden mit dem Teigschaber von Hand nacharbeiten ist besser, als den Teig zu lange zu maschinell zu bearbeiten. Der Teig ist jetzt ziemlich fest und fast ein bisschen krümelig – perfekt.
Schritt 6: Schokolade unterheben
Jetzt kommt der beste Teil: Hebe die gehackte Zartbitterschokolade und die gehackte weiße Schokolade mit einem Teigschaber oder einem Holzlöffel unter den Teig. Verteile sie gleichmäßig, aber arbeite nicht zu lange. Du willst ja, dass später in jedem Keks ein Stückchen Schokolade steckt.
Schritt 7: Kekse formen
Nimm mit einem Esslöffel oder einem Keksportionierer etwa walnussgroße Portionen Teig ab (ca. 30-35 g pro Stück). Rolle sie zu lockeren Kugeln – sie müssen nicht perfekt rund sein, ein wenig rustikal ist sogar schöner. Setze die Kugeln mit genügend Abstand (mindestens 5 cm) auf das vorbereitete Backblech. Sie laufen beim Backen auseinander, also gib ihnen Platz!
Schritt 8: Backen
Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Cookies für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich und fast ein wenig unterbacken aussehen. Wichtig: Sie härten beim Abkühlen noch nach! Wenn du sie zu lange backst, werden sie hart. Ich nehme sie immer nach 11 Minuten raus, wenn sie noch leicht glänzend aussehen.
Schritt 9: Abkühlen lassen
Lass die Cookies für 5 Minuten auf dem heißen Blech ruhen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerfallen leicht. Nach 5 Minuten kannst du sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter setzen. Lass sie dort vollständig auskühlen – das dauert etwa 20 Minuten. Wenn du es nicht aushältst (ich kenne das!), iss einen, sobald er kühl genug ist, um ihn zu halten. Der wird himmlisch weich sein.
Tipps & Tricks für die perfekten Cookies
Ich habe in den letzten Jahren so einige Fehler mit diesen Cookies gemacht – damit du sie nicht wiederholen musst. Hier sind meine besten Tricks.
Die Butter muss weich sein – wirklich
Das ist der häufigste Fehler. Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig klumpig und die Kekse werden nicht gleichmäßig. Wenn du vergessen hast, sie rauszunehmen, schneide sie in kleine Würfel und leg sie für 10 Sekunden in die Mikrowelle (nicht länger!). Oder lege sie in eine Schüssel und stelle sie auf einen warmen Herd.
Nicht zu viel rühren
Sobald das Mehl im Teig ist, solltest du nur noch so lange rühren, bis alles vermischt ist. Zu langes Rühren aktiviert das Gluten im Mehl, und deine Cookies werden zäh wie Gummibärchen. Ich habe das einmal gemacht – es war eine Tragödie. Die Kekse waren so fest, dass man sie fast nicht beißen konnte.
Der Teig darf nicht zu warm sein
Wenn deine Küche sehr warm ist oder du die Butter zu sehr erwärmt hast, wird der Teig zu weich und die Kekse verlaufen beim Backen. In dem Fall: Einfach den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Das kann ich nur empfehlen! Ich mache das oft, wenn ich Zeit habe – die Kekse werden dann schön dick und weich.
Gleichmäßige Größe für gleichmäßiges Backen
Verwende einen Keksportionierer, dann werden alle Kekse gleich groß und backen gleichmäßig. Wenn du Löffel verwendest, versuche, immer die gleiche Menge zu nehmen. Ich habe mal kleine und große Kekse auf einem Blech gebacken – die kleinen waren verbrannt, die großen noch roh. Nicht schön.
Das Blech zwischendurch abkühlen lassen
Wenn du mehrere Bleche nacheinander backst, lass das Blech zwischen den Durchgängen kurz abkühlen. Ein heißes Blech lässt den Teig sofort verlaufen. Ich stelle das Blech einfach für 2 Minuten auf die Fensterbank oder spüle es kurz mit kaltem Wasser ab (und trockne es natürlich wieder).
Variationen & Anpassungen
Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber man kann es auf so viele Arten abwandeln. Hier sind meine liebsten Variationen.
Vegane Schoko-Lebkuchen-Cookies
Ersetze die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan oder Flora Plant) und das Ei durch einen Leinsamen-Ei-Ersatz (1 EL geschrotete Leinsamen + 3 EL Wasser, 5 Minuten quellen lassen). Die Kekse werden etwas weniger weich, aber genauso lecker. Ich habe das für einen veganen Freund gemacht, und er hat drei auf einmal gegessen.
Extra würzige Variante
Füge zusätzlich 1 TL gemahlenen Ingwer, 1/2 TL Kardamom und eine Prise gemahlene Nelken hinzu. Das gibt den Keksen eine noch intensivere, fast orientalische Note. Perfekt, wenn du es richtig weihnachtlich magst.
Nussige Schoko-Lebkuchen-Cookies
Ersetze 50 g der Zartbitterschokolade durch 50 g gehackte Walnüsse oder Pekannüsse. Die Nüsse röste ich vorher kurz in einer Pfanne ohne Fett an, dann werden sie noch aromatischer. Einfach himmlisch!
Glutenfreie Variante
Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schaer oder Dm) anstelle des normalen Mehls. Die Kekse werden etwas bröseliger, schmecken aber immer noch fantastisch. Achte darauf, dass auch das Backpulver glutenfrei ist.
No-Bake-Variante (für den Sommer)
Du kannst den Teig auch als Energy Balls formen. Dafür den Teig (ohne Backen) zu kleinen Kugeln rollen und für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Sie sind dann etwas weicher, aber perfekt für heiße Tage, an denen du den Ofen nicht anmachen willst.
Servier- & Aufbewahrungsvorschläge
Diese Cookies schmecken am besten, wenn sie noch leicht warm sind – dann ist die weiße Schokolade noch ein bisschen geschmolzen und der Lebkuchenteig schön weich. Aber auch komplett ausgekühlt sind sie ein Gedicht.
Servieren
Serviere die Cookies auf einer hübschen Platte, leicht mit Puderzucker bestäubt. Dazu passt ein Glas kalte Milch, ein cremiger Kakao oder – für die Erwachsenen – ein Glühwein oder ein würziger Chai-Tee. Ich persönlich liebe sie mit einer Tasse selbstgemachtem Ingwertee – die Schärfe des Ingwers passt perfekt zu den süßen Gewürzen.
Aufbewahrung
Die Cookies bleiben in einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage frisch. Lege ein Stück Brot mit in die Dose – das Brot nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf und die Kekse bleiben schön weich. Klingt komisch, funktioniert aber wirklich!
Einfrieren
Du kannst die fertig gebackenen Cookies problemlos einfrieren. Lege sie in einen Gefrierbeutel oder eine Dose und friere sie bis zu 3 Monate ein. Zum Auftauen einfach bei Raumtemperatur für 30 Minuten stehen lassen. Oder – mein Geheimtipp – für 10 Sekunden in die Mikrowelle, dann schmecken sie fast wie frisch gebacken.
Teig einfrieren
Noch besser: Friere den ungebackenen Teig ein. Forme Kugeln, lege sie auf ein Blech und friere sie für 1 Stunde ein. Dann kannst du die gefrorenen Kugeln in einen Beutel umfüllen. Wenn du Lust auf frische Cookies hast, backe sie einfach direkt aus dem Gefrierschrank – verlängere die Backzeit um 2-3 Minuten. So hast du immer Weihnachtsstimmung auf Abruf!
Wie die Aromen sich entwickeln
Ehrlich gesagt: Am zweiten oder dritten Tag schmecken diese Cookies noch besser. Das Lebkuchengewürz zieht dann richtig durch, und die Aromen werden intensiver. Wenn du also die Geduld hast (ich habe sie selten), lass sie einen Tag ruhen – es lohnt sich!
Nährwertinformationen & gesundheitliche Vorteile
Okay, lass uns ehrlich sein: Das sind Kekse. Sie sind nicht als Superfood gedacht. Aber sie haben durchaus ihre guten Seiten. Hier eine ungefähre Nährwertangabe pro Cookie (bei 20 Stück).
| Nährwert | Pro Cookie (ca. 35g) |
|---|---|
| Kalorien | ca. 180 kcal |
| Fett | ca. 10 g |
| davon gesättigt | ca. 6 g |
| Kohlenhydrate | ca. 22 g |
| davon Zucker | ca. 14 g |
| Eiweiß | ca. 3 g |
| Ballaststoffe | ca. 1 g |
Die gute Seite der Zutaten
Die Zartbitterschokolade (70% Kakao) enthält Antioxidantien und Magnesium. Das Lebkuchengewürz mit Zimt, Nelken und Ingwer wirkt entzündungshemmend und kann die Verdauung anregen. Die Butter liefert fettlösliche Vitamine wie Vitamin A. Und der braune Zucker ist zumindest etwas weniger raffiniert als weißer Zucker – auch wenn er immer noch Zucker ist.
Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (Mehl), Milchprodukte (Butter, weiße Schokolade) und Eier. Für eine vegane oder glutenfreie Variante siehe die Anpassungen oben.
Meine Perspektive: Ich bin kein Ernährungsberater, aber ich glaube an den gesunden Menschenverstand. Ein Keks am Tag – oder auch zwei – ist vollkommen in Ordnung, solange du dich insgesamt ausgewogen ernährst. Und wenn dieser Keks dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann ist das doch der beste Nährwert überhaupt, oder?
Häufig gestellte Fragen (FAQs)
Kann ich den Teig über Nacht im Kühlschrank lassen?
Ja, absolut! Der Teig wird dadurch sogar noch aromatischer. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie ein, damit er nicht austrocknet. Vor dem Backen lass ihn etwa 10 Minuten bei Raumtemperatur stehen, damit er wieder etwas weicher wird und sich besser formen lässt.
Warum sind meine Kekse zu flach geworden?
Das passiert meistens, wenn die Butter zu warm war oder der Teig zu lange gerührt wurde. Auch zu wenig Mehl kann die Ursache sein. Ein weiterer Tipp: Kühle den Teig vor dem Backen für 15 Minuten im Kühlschrank – das verhindert das Verlaufen.
Kann ich die weiße Schokolade weglassen?
Klar, du kannst sie einfach durch mehr Zartbitterschokolade ersetzen oder weglassen. Dann werden die Kekse etwas weniger süß und der Lebkuchengeschmack tritt stärker hervor. Ich persönlich liebe die Kombination, aber es ist dein Rezept – mach, worauf du Lust hast!
Wie bekomme ich die Kekse extra weich?
Backe sie 1-2 Minuten kürzer als angegeben. Sie sollten beim Rausnehmen aus dem Ofen noch weich und fast ein wenig unterbacken aussehen. Sie härten beim Abkühlen noch nach. Außerdem hilft es, die Kekse in einer luftdichten Dose mit einem Apfelstück oder einer Brotscheibe aufzubewahren – das hält sie weich.
Kann ich statt Lebkuchengewürz auch Pumpkin Spice nehmen?
Ja, das funktioniert überraschend gut! Pumpkin Spice enthält ähnliche Gewürze (Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat), ist aber etwas milder und süßer. Die Kekse schmecken dann eher nach Herbst als nach Weihnachten – eine tolle Alternative für September und Oktober.
Fazit – Warum du diese Cookies sofort backen solltest
Diese einfachen Schoko-Lebkuchen-Cookies mit weißer Schokolade sind mehr als nur ein weiteres Rezept. Sie sind der Beweis, dass die besten Dinge im Leben manchmal aus einem kleinen Missgeschick entstehen – oder aus einer spontanen Idee an einem verregneten Abend. Sie vereinen alles, was wir an der Weihnachtszeit lieben, in einem einzigen, unkomplizierten Keks, der an einem normalen Dienstagabend machbar ist.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so verzeihend ist. Du musst kein Profi-Bäcker sein, um es hinzubekommen. Du musst keine stundenlangen Kühlzeiten einplanen oder seltene Zutaten besorgen. Es ist einfach, schnell und trotzdem unglaublich lecker. Und das Beste: Die Kekse schmecken jedem – vom Kleinkind bis zur Oma. Sie sind der perfekte Begleiter für gemütliche Abende, Adventsfeiern oder einfach für den Moment, in dem du dir eine kleine Auszeit gönnen willst.
Also, worauf wartest du? Schnapp dir die Zutaten, heiz den Ofen vor und back dir dein eigenes kleines Stück Weihnachtsglück. Und wenn du sie gebacken hast, erzähl mir davon! Schreib in die Kommentare, wie sie dir gelungen sind, ob du eine der Variationen ausprobiert hast oder ob du deine eigene Kreation entwickelt hast. Ich bin schon gespannt auf deine Geschichten – und vielleicht inspiriert mich deine Version ja zu meinem nächsten „Unfall“-Rezept.
Frohes Backen und genieß jeden einzelnen Bissen!
Pin This Recipe!

Einfache Schoko-Lebkuchen-Cookies mit weißer Schokolade – Bestes Rezept
Diese Schoko-Lebkuchen-Cookies vereinen den würzigen Duft von Lebkuchen mit der tiefen Süße von Zartbitterschokolade und der cremigen Note von weißer Schokolade. Sie sind schnell gemacht, perfekt für die Adventszeit und ein garantierter Publikumsliebling.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 12 Minuten
- Total Time: 27 Minuten
- Yield: 20 Cookies 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g Mehl (Type 405)
- 1 TL Backpulver
- 2 EL Lebkuchengewürz
- 1 Prise Salz
- 150 g weiche Butter
- 100 g brauner Zucker
- 1 Ei (Größe M)
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 100 g Zartbitterschokolade (70% Kakao), gehackt
- 100 g weiße Schokolade, grob gehackt
Instructions
- Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
- In einer kleinen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, dem Lebkuchengewürz und der Prise Salz verrühren.
- Gib die weiche Butter zusammen mit dem braunen Zucker und dem Vanillezucker in eine große Rührschüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe für etwa 3 Minuten, bis die Masse hell und cremig ist.
- Füge das Ei hinzu und rühre es auf niedriger Stufe unter, bis es vollständig eingearbeitet ist.
- Gib die Mehlmischung in zwei Portionen zur Butter-Zucker-Masse. Rühre auf niedriger Stufe nur so lange, bis kein weißes Mehl mehr zu sehen ist.
- Hebe die gehackte Zartbitterschokolade und die gehackte weiße Schokolade mit einem Teigschaber oder Holzlöffel unter den Teig.
- Nimm mit einem Esslöffel oder Keksportionierer etwa walnussgroße Portionen Teig ab (ca. 30-35 g pro Stück). Rolle sie zu lockeren Kugeln und setze sie mit mindestens 5 cm Abstand auf das vorbereitete Backblech.
- Schiebe das Blech in die Mitte des vorgeheizten Ofens. Backe die Cookies für 10-12 Minuten. Sie sollten an den Rändern goldbraun sein, aber in der Mitte noch weich und fast ein wenig unterbacken aussehen.
- Lass die Cookies für 5 Minuten auf dem heißen Blech ruhen. Dann vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter setzen und vollständig auskühlen lassen (ca. 20 Minuten).
Notes
Die Butter muss weich sein, nicht geschmolzen. Nicht zu viel rühren, sonst werden die Kekse zäh. Wenn der Teig zu warm ist, für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die Kekse härten beim Abkühlen nach, also nicht zu lange backen. Am zweiten oder dritten Tag schmecken sie noch besser, da das Lebkuchengewürz durchzieht.
Nutrition
- Serving Size: 1 Cookie (ca. 35 g)
- Calories: 180
- Sugar: 14
- Sodium: 0.1
- Fat: 10
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 22
- Fiber: 1
- Protein: 3
Keywords: Schoko-Lebkuchen-Cookies, Lebkuchen-Cookies, weiße Schokolade, Weihnachtsplätzchen, einfache Cookies, schnelle Plätzchen, Advent


