Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Bester Wohlfühl-Apfelkuchen vom Blech mit Zimtstreuseln

Fertig in 60 Minuten
Portionen 24 Stücke
Schwierigkeitsgrad Medium

Love this? Save it for later!

Share the inspiration with your friends

Es gab einmal eine kleine, etwas versteckte Bäckerei in der Seitenstraße hinter dem alten Bahnhof in meiner Heimatstadt. “Café Goldstück” hieß sie, und sie hatte diese riesigen, goldenen Blechkuchen in der Auslage, die aussahen wie eine Einladung zum Glücklichsein. Ihr Apfelkuchen mit Zimtstreuseln war nicht einfach nur Kuchen – es war, als hätte jemand den Duft von Sonntagnachmittagen und die Wärme einer kuscheligen Decke in Teig verwandelt. Als das Café vor zwei Jahren nach einem Besitzerwechsel seine Türen für immer schloss, war ich am Boden zerstört. Ich meine, wirklich. Ich stand da, vor der leeren Auslage, und wusste: Dieses Gefühl musste ich zurückholen. Nach 14 Versuchen – und ja, ein paar davon waren staubtrockene Katastrophen – habe ich es endlich geschafft. Dieser Kuchen hier ist der eine. Der, der mich jedes Mal innehalten lässt. Vielleicht kennst du das ja, wenn ein Geschmack dich direkt in eine glücklichere Zeit zurückversetzt. Genau das ist dieser Wohlfühl-Apfelkuchen vom Blech für mich. Er ist nicht nur ein Rezept; er ist eine Wiederbegegnung mit einem alten Freund. Und jetzt teile ich ihn mit dir, damit du dir dein eigenes Stückchen Geborgenheit backen kannst.

Warum du diesen Apfelkuchen lieben wirst

Dieser Kuchen ist der Inbegriff von Seelenwärme auf einem Blech. Er ist nicht zu süß, hat die perfekte Balance aus saftigen Äpfeln und buttrigen, knusprigen Streuseln und schmeckt genau nach dem, was man an einem regnerischen Tag braucht.

  • Einfach & Unkompliziert: Der Teig ist ein Rührteig, der in wenigen Minuten zusammengerührt ist. Keine aufwendigen Techniken, keine lange Gehzeit – perfekt für spontane Backgelüste.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Mehl, Zucker, Butter, Eier und Äpfel – das hast du bestimmt zu Hause. Keine exotischen Zutaten, nur pure, ehrliche Hausmannskost.
  • Das ultimative Comfort Food: Der Duft von Zimt und Äpfeln, der beim Backen durch die Küche zieht, ist Balsam für die Seele. Dieser Kuchen ist wie eine warme Umarmung an einem kalten Tag.
  • Garantiert saftig: Das Geheimnis liegt in der Kombination aus geriebenen und gewürfelten Äpfeln. So bleibt der Kuchen innen schön saftig, während die Streusel oben knusprig werden.
  • Ein echter Publikumsliebling: Ob beim Sonntagskaffee, auf dem Geburtstagsbuffet oder einfach so – dieser Kuchen verschwindet immer als erstes. Groß und Klein lieben ihn.

Was diesen Apfelkuchen von anderen unterscheidet? Es ist die schiere Menge an Streuseln und die perfekte Textur des Teiges. Er ist nicht zu schwer, nicht zu mächtig, sondern genau richtig. Ich habe unzählige Rezepte getestet, aber dieses hier hat die perfekte Balance gefunden. Es ist der Kuchen, den ich backe, wenn ich jemandem zeigen will, dass ich ihn mag. Ohne viel Tamtam, aber mit ganz viel Herz.

Welche Zutaten du brauchst

Für diesen Wohlfühl-Apfelkuchen vom Blech brauchst du keine Zauberei, sondern nur gute, ehrliche Zutaten. Die meisten davon hast du sicherlich sowieso im Haus. Lass mich dir zeigen, worauf es bei den einzelnen Komponenten ankommt.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter: Sie muss wirklich weich sein, sonst wird der Teig klumpig. Nimm am besten ungesalzene Butter, dann kannst du die Salzmenge selbst bestimmen. Ich schwöre auf die Butter von Kerrygold für einen besonders feinen Geschmack.
  • 200 g Zucker: Normaler Haushaltszucker reicht völlig. Du kannst auch 50 g durch braunen Zucker ersetzen, das gibt eine leicht karamellige Note.
  • 1 Päckchen Vanillezucker: Selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich am besten, aber gekaufter tut es auch.
  • 4 Eier (Größe M): Nimm sie am besten eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank, damit sie Raumtemperatur annehmen. Das hilft dem Teig, schön luftig zu werden.
  • 300 g Mehl (Type 405): Für einen besonders lockeren Kuchen kannst du 50 g durch Speisestärke ersetzen. Das macht den Teig noch zarter.
  • 1 TL Backpulver: Achte darauf, dass es noch frisch ist. Ein geöffnetes Päckchen verliert mit der Zeit an Triebkraft.
  • 1 Prise Salz: Klingt komisch im süßen Kuchen, aber Salz hebt den Geschmack aller anderen Zutaten hervor.
  • 100 ml Milch: Auch hier gilt: Am besten Zimmertemperatur. Vollmilch gibt einen saftigeren Teig, aber du kannst auch jede andere Milchsorte nehmen.

Für die Apfelschicht

Bester Apfelkuchen vom Blech mit Zimtstreuseln preparation steps

  • 1,2 kg Äpfel: Das ist die wichtigste Entscheidung. Ich nehme eine Mischung aus säuerlichen und süßen Sorten. Boskop ist mein Favorit, weil er beim Backen schön zerfällt und ein intensives Aroma abgibt. Dazu mische ich gerne Elstar oder Jonagold für eine fruchtige Süße. Wenn du nur eine Sorte nimmst, dann nimm Boskop (ca. 6-7 mittelgroße Äpfel).
  • Saft einer halben Zitrone: Verhindert, dass die Äpfel braun werden, und gibt eine frische Säure.
  • 2 EL Zucker: Nur, wenn die Äpfel sehr sauer sind. Meistens reicht die Süße aus dem Teig und den Streuseln.
  • 1 TL Zimt: Der Star der Show. Ich verwende Ceylon-Zimt, der ist feiner und weniger scharf als Cassia-Zimt.

Für die Zimtstreusel

  • 300 g Mehl: Auch hier Type 405.
  • 200 g Zucker: Eine Mischung aus 150 g weißem und 50 g braunem Zucker gibt den Streuseln eine tolle Farbe und einen karamelligen Crunch.
  • 2 TL Zimt: Ja, noch mehr Zimt! Das ist schließlich ein Zimtstreuselkuchen.
  • 200 g kalte Butter: Die Butter muss wirklich kalt sein und in kleine Würfel geschnitten. Das ist das Geheimnis für perfekte, krümelige Streusel.
  • 1 Prise Salz: Für die Geschmackstiefe.

Benötigte Küchengeräte

Für diesen Kuchen brauchst du kein spezielles Equipment. Ein paar Basics reichen völlig aus.

  • Ein Backblech (ca. 30×40 cm): Ein normales Ofenblech oder eine tiefe Backform. Wenn du nur ein flaches Blech hast, lege es mit Backpapier aus.
  • Eine große Rührschüssel: Für den Teig und später für die Streusel.
  • Ein Handrührgerät oder eine Küchenmaschine: Für den Rührteig. Mit dem Schneebesen geht es auch, dauert aber länger.
  • Eine Küchenreibe: Für die Äpfel. Eine grobe Reibe ist ideal.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Zum Würfeln der Äpfel.
  • Backpapier: Erspart dir das Einfetten des Blechs und die lästige Reinigung.

Ein Tipp von mir: Wenn du keine Küchenmaschine hast, mach die Streusel einfach mit den Händen. Das ist sogar besser, denn so spürst du genau, wann die Konsistenz perfekt ist – die Butter darf nicht schmelzen, sondern soll nur krümelig mit dem Mehl vermischt sein.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als du denkst. Ich zeige dir jeden Schritt genau, damit dein Kuchen garantiert gelingt.

  1. Backofen vorheizen und Blech vorbereiten: Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege dein Backblech mit Backpapier aus. Das spart später Nerven bei der Reinigung.
  2. Äpfel vorbereiten (während der Ofen heizt): Wasche die Äpfel, schäle sie und viertle sie. Entferne das Kerngehäuse. Jetzt kommt der wichtige Teil: Reibe die Hälfte der Äpfel (ca. 600 g) auf der groben Seite deiner Küchenreibe. Die andere Hälfte schneidest du in kleine, etwa 1 cm große Würfel. Gib alles in eine Schüssel und beträufle es sofort mit dem Zitronensaft. Vermische die Äpfel mit dem Zimt und, falls nötig, dem Zucker. Das Reiben sorgt für eine saftige Basis, die Würfel für schöne Fruchtstücke im Kuchen.
  3. Den Rührteig zubereiten: Gib die weiche Butter, den Zucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, cremige Masse entsteht. Die Mischung sollte richtig schön fluffig sein – das ist das Geheimnis eines lockeren Kuchens. Gib nun die Eier einzeln hinzu und rühre jedes etwa 30 Sekunden lang unter, bis alles gut vermischt ist.
  4. Trockene Zutaten mischen: In einer separaten Schüssel vermischst du das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz. Gib diese Mischung nun zur Butter-Eier-Creme. Rühre alles auf niedriger Stufe nur so lange, bis sich die Zutaten gerade verbunden haben. Gib dann die Milch hinzu und rühre noch einmal kurz durch. Der Teig ist jetzt ziemlich fest – das ist genau richtig so. Er soll die vielen Äpfel später tragen können.
  5. Teig auf dem Blech verteilen: Gib den Teig auf das vorbereitete Backblech. Das ist ein bisschen knifflig, weil er so fest ist. Nimm einen Teigschaber oder einen Löffel und verteile ihn so gleichmäßig wie möglich. Am besten befeuchtest du deine Hände mit etwas kaltem Wasser und drückst den Teig dann flach auf dem Blech aus. Ein kleiner Trick: Lege ein Stück Frischhaltefolie auf den Teig und rolle ihn mit einem Nudelholz aus. So wird er perfekt gleichmäßig.
  6. Die Apfelschicht auftragen: Verteile die vorbereiteten Äpfel gleichmäßig auf dem Teig. Drücke sie nicht hinein, lass sie einfach locker liegen. Die Reihenfolge ist wichtig: erst die geriebenen Äpfel, dann die gewürfelten. So entsteht eine schöne, saftige Schicht.
  7. Die perfekten Zimtstreusel herstellen: Für die Streusel gibst du Mehl, Zucker, Zimt und die Prise Salz in eine Schüssel. Vermische alles kurz. Jetzt kommt die kalte Butter ins Spiel: Schneide sie in kleine Würfel und gib sie zu den trockenen Zutaten. Jetzt heißt es: Hände rein! Verknete alles schnell zu krümeligen Streuseln. Achtung: Arbeite zügig, damit die Butter nicht warm wird. Die Streusel sollten unterschiedlich groß sein – von feinen Krümeln bis zu kleinen Klümpchen. Das gibt später die beste Textur.
  8. Streusel auf dem Kuchen verteilen: Streue die Zimtstreusel großzügig über die Apfelschicht. Es darf ruhig eine dicke Schicht sein. Ich nehme immer alle Streusel – es gibt nichts Schlimmeres als einen Kuchen mit zu wenigen Streuseln!
  9. Backen: Schiebe das Blech in den vorgeheizten Ofen auf die mittlere Schiene. Backe den Kuchen für etwa 35-40 Minuten. Die genaue Zeit hängt von deinem Ofen ab. Der Kuchen ist fertig, wenn die Streusel goldbraun sind und der Teig an den Rändern anfängt, sich vom Blech zu lösen. Mach eine Stäbchenprobe in der Mitte des Kuchens – wenn kein roher Teig mehr kleben bleibt, ist er perfekt. Lass den Kuchen nach dem Backen für mindestens 15 Minuten auf dem Blech abkühlen, bevor du ihn anschneidest. Sonst zerfällt er noch.

Tipps & Tricks für den perfekten Kuchen

Ich habe bei diesem Rezept so einige Male danebengegriffen – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit dir das nicht passiert.

Die größte Fehlerquelle: Zu weiche Streusel. Wenn deine Streusel im Ofen verlaufen und zu einer einzigen Kruste verschmelzen, war die Butter zu warm. Schneide die Butter wirklich erst direkt vor der Verarbeitung kalt aus dem Kühlschrank. Arbeite schnell und knete nicht zu lange. Wenn die Streuselmasse anfängt, zu kleben, stelle sie für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Die richtige Apfelwahl: Ich habe es schon erwähnt, aber es ist so wichtig: Nimm eine Mischung aus mehligen und festen Äpfeln. Boskop wird fast zu Apfelmus, während Elstar seine Form behält. Diese Kombination macht den Kuchen so unwiderstehlich saftig. Wenn du nur feste Äpfel wie Pink Lady nimmst, wird der Kuchen trocken.

Timing ist alles: Bereite die Äpfel erst zu, wenn der Teig fertig ist. So verhindern die Zitrone und der Zimt, dass sie braun werden, aber sie stehen nicht zu lange. Ich mache immer zuerst den Teig, stelle ihn kurz zur Seite, und dann kommen die Äpfel dran.

Geduld beim Abkühlen: Ich weiß, der Duft ist betörend und du willst sofort reinbeißen. Aber glaub mir: Ein warmer Apfelkuchen ist labbrig und fällt auseinander. Er muss fast vollständig abkühlen, damit sich die Struktur setzt. Dann schmeckt er übrigens auch am nächsten Tag noch besser, wenn die Aromen durchgezogen sind.

Variationen & Abwandlungen

Dieser Kuchen ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind ein paar meiner Lieblingsvarianten, die ich im Laufe der Zeit ausprobiert habe.

  • Mit Nüssen und Rosinen: Gib 100 g gehackte Walnüsse oder Mandeln und eine Handvoll Rosinen unter die Apfelschicht. Die Nüsse werden beim Backen schön knusprig und die Rosinen saftig. Ein absoluter Genuss!
  • Für den Herbst – mit Marzipan: Reibe 100 g Marzipanrohmasse grob und mische es unter die Streusel. Das gibt dem Kuchen eine unglaublich aromatische, leicht süße Note, die perfekt zu Äpfeln und Zimt passt. Ich habe das letztes Jahr zum ersten Mal ausprobiert und war hin und weg.
  • Vegane Variante: Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine, die für Backen geeignet ist) und die Eier durch 4 EL Apfelmus oder 4 EL geschrotete Leinsamen, die du mit 12 EL Wasser quellen lässt. Die Milch ersetzt du durch Hafer- oder Mandelmilch. Der Kuchen wird etwas kompakter, aber genauso lecker.
  • Mit einer Cremehaube: Wer es besonders dekadent mag, serviert den abgekühlten Kuchen mit einem Klecks geschlagener Sahne oder einer dicken Schicht Vanillepudding. Das ist dann eher eine Dessert-Version, aber himmlisch!

Servieren & Aufbewahren

Dieser Kuchen ist ein Allrounder. Er schmeckt pur, lauwarm oder kalt, zum Kaffee oder als Dessert.

Serviertemperatur: Am besten schmeckt er bei Zimmertemperatur. Wenn du ihn aus dem Kühlschrank nimmst, lass ihn vor dem Servieren etwa 20 Minuten ruhen. Dann entfaltet sich das Aroma am besten. Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis sind die Krönung.

Aufbewahrung: Der Kuchen hält sich in einer luftdichten Dose oder unter einer Kuchenglocke bei Raumtemperatur problemlos 3-4 Tage. Er wird mit der Zeit sogar noch saftiger. Im Kühlschrank hält er sich bis zu einer Woche, aber er verliert etwas von seiner fluffigen Textur.

Einfrieren: Du kannst den Kuchen hervorragend einfrieren. Schneide ihn in Stücke, wickle sie einzeln in Frischhaltefolie und lege sie in einen Gefrierbeutel. So hast du immer ein Stück Wohlfühlkuchen parat. Zum Auftauen nimmst du ein Stück einfach eine Stunde vor dem Genuss aus dem Gefrierfach. Du kannst es auch kurz im Ofen bei 100 °C aufwärmen – dann duftet die ganze Küche wieder.

Reheating: Wenn du den Kuchen nach ein paar Tagen wieder etwas aufwärmen möchtest, reichen 5 Minuten im Backofen bei 150 °C. Die Streusel werden wieder knusprig und der Teig warm und saftig. Aber ehrlich gesagt, ich esse ihn meistens kalt direkt aus der Dose – er ist einfach zu gut.

Nährwertangaben & gesundheitliche Aspekte

Lass uns ehrlich sein: Dieser Kuchen ist kein Diätgericht, sondern Seelenfutter. Aber das ist auch völlig in Ordnung! Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Stück (bei 24 Stücken).

  • Kalorien: ca. 320 kcal
  • Fett: ca. 18 g
  • Kohlenhydrate: ca. 38 g
  • Eiweiß: ca. 4 g

Die gesundheitlichen Vorteile kommen von den Äpfeln. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitamin C und Antioxidantien. Der Zimt kann helfen, den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Natürlich relativiert sich das durch die Butter und den Zucker, aber hey – ein Stück Kuchen am Sonntag ist ein Akt der Selbstliebe, keine Kalorienbombe. Ich sehe das so: Ein bewusster Genuss ist besser als ein schlechtes Gewissen. Gönn dir dein Stück und genieße es in vollen Zügen.

Fazit – Warum du diesen Kuchen jetzt backen solltest

Dieser Wohlfühl-Apfelkuchen vom Blech mit Zimtstreuseln ist mehr als nur ein Rezept. Er ist eine Einladung, innezuhalten, den Alltag für einen Moment zu vergessen und sich etwas Gutes zu tun. Er erinnert mich an das Café Goldstück, aber er hat jetzt auch sein eigenes Leben – in meiner Küche, mit meinen kleinen Abwandlungen und Fehlern. Er ist der Kuchen, den ich backe, wenn ich Trost brauche, wenn ich mich geborgen fühlen will oder wenn ich einfach nur einen Grund zum Lächeln suche. Probiere ihn aus, mach ihn zu deinem eigenen. Ändere die Äpfel, probiere andere Gewürze, lass die Streusel mal weg (aber warum solltest du das tun?). Ich bin mir sicher, dass er auch in deiner Küche ein Star wird.

Hast du das Rezept ausprobiert? Dann lass es mich wissen! Schreib mir in den Kommentaren, wie es dir gelungen ist, welche Äpfel du verwendet hast oder ob du eine eigene Variante entdeckt hast. Ich freue mich riesig auf deine Rückmeldung. Und wenn dir der Beitrag gefallen hat, teile ihn gerne mit deinen Freunden – denn gutes Essen ist zum Teilen da. Jetzt aber ran an den Ofen und back dir dein Stück Glück!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Kuchen auch mit weniger Zucker backen?

Ja, das ist möglich. Du kannst den Zucker im Teig auf 150 g und in den Streuseln auf 150 g reduzieren. Der Kuchen wird dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker. Die Äpfel bringen ja auch natürliche Süße mit.

Meine Streusel sind nach dem Backen hart und nicht krümelig. Was habe ich falsch gemacht?

Das passiert, wenn die Butter zu weich war oder du die Streusel zu lange geknetet hast. Die Butter muss eiskalt sein. Arbeite die Streusel mit den Fingerspitzen nur so lange, bis eine krümelige Masse entsteht. Wenn sie zu einer Kugel werden, hast du zu lange geknetet.

Kann ich den Kuchen auch in einer Springform backen?

Ja, das geht. Nimm eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Die Backzeit verlängert sich dann auf etwa 50-55 Minuten, weil der Teig dicker ist. Mach unbedingt die Stäbchenprobe.

Kann ich gefrorene Äpfel verwenden?

Grundsätzlich ja, aber ich empfehle es nicht für dieses Rezept. Gefrorene Äpfel geben beim Auftauen sehr viel Wasser ab, was den Teig matschig machen kann. Wenn du sie verwenden musst, tau sie vorher auf und drücke die Flüssigkeit vorsichtig aus.

Wie bekomme ich den Kuchen besonders saftig?

Das Geheimnis liegt in der Kombination aus geriebenen und gewürfelten Äpfeln sowie der Verwendung von Boskop-Äpfeln. Außerdem solltest du den Kuchen nicht zu lange backen. Sobald die Stäbchenprobe sauber ist, nimm ihn raus. Ein trockener Apfelkuchen ist meistens ein Zeichen von Überbacken.

Pin This Recipe!

Bester Apfelkuchen vom Blech mit Zimtstreuseln recipe

Print

Bester Wohlfühl-Apfelkuchen vom Blech mit Zimtstreuseln

Dieser saftige Apfelkuchen vom Blech mit buttrigen Zimtstreuseln ist der Inbegriff von Seelenwärme. Ein einfaches Rezept mit einer perfekten Balance aus süßen und säuerlichen Äpfeln, das an gemütliche Sonntagnachmittage erinnert.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 35-40 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 10 Minuten
  • Yield: 24 Stücke 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
  • 200 g Zucker (1 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (ca. 8 g)
  • 4 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 100 ml Milch (ca. 1/3 Tasse + 1 EL)
  • 1,2 kg Äpfel (ca. 6–7 mittelgroße, z.B. Boskop, Elstar)
  • Saft einer halben Zitrone
  • 2 EL Zucker (optional)
  • 1 TL Zimt
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen, für Streusel)
  • 200 g Zucker (1 Tasse, für Streusel, davon 150 g weiß + 50 g braun)
  • 2 TL Zimt (für Streusel)
  • 200 g kalte Butter (1 Tasse, für Streusel)
  • 1 Prise Salz (für Streusel)

Instructions

  1. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Backblech (ca. 30×40 cm) mit Backpapier auslegen.
  2. Äpfel waschen, schälen, vierteln und Kerngehäuse entfernen. Die Hälfte der Äpfel (ca. 600 g) grob reiben, die andere Hälfte in ca. 1 cm große Würfel schneiden. In eine Schüssel geben, mit Zitronensaft beträufeln und mit Zimt (und optional Zucker) vermischen.
  3. Weiche Butter, Zucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig rühren. Eier einzeln dazugeben und jeweils 30 Sekunden unterrühren.
  4. Mehl, Backpulver und Salz in einer separaten Schüssel mischen. Zur Butter-Eier-Creme geben und auf niedriger Stufe kurz verrühren. Milch hinzufügen und nochmals kurz durchrühren, bis ein fester Teig entsteht.
  5. Teig auf das vorbereitete Blech geben und gleichmäßig verteilen (am besten mit befeuchteten Händen oder mit Frischhaltefolie und Nudelholz).
  6. Die vorbereiteten Äpfel gleichmäßig auf dem Teig verteilen (zuerst die geriebenen, dann die gewürfelten). Nicht in den Teig drücken.
  7. Für die Streusel Mehl, Zucker, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen. Kalte Butter in kleinen Würfeln dazugeben und mit den Fingerspitzen schnell zu krümeligen Streuseln verkneten.
  8. Streusel großzügig über die Apfelschicht streuen.
  9. Auf der mittleren Schiene 35-40 Minuten backen, bis die Streusel goldbraun sind und der Teig sich vom Blechrand löst. Stäbchenprobe machen.
  10. Kuchen mindestens 15 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, bevor er angeschnitten wird.

Notes

Die Äpfel erst zubereiten, wenn der Teig fertig ist. Für perfekte Streusel die Butter eiskalt verwenden und nicht zu lange kneten. Den Kuchen vor dem Anschneiden fast vollständig abkühlen lassen, damit er nicht zerfällt.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 320
  • Sugar: 22
  • Sodium: 120
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 11
  • Carbohydrates: 38
  • Fiber: 2
  • Protein: 4

Keywords: Apfelkuchen, Blechkuchen, Zimtstreusel, einfaches Rezept, saftig, Herbst, Comfort Food

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

Diese Rezepte könntest du auch lieben

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆