Geschrieben von

Lyla Curtis

Veröffentlicht

Die besten Butterplätzchen zum Ausstechen wie von Oma

Fertig in 90 Minuten
Portionen 30 Stück
Schwierigkeitsgrad Medium

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Ich stand an einem verregneten Dienstag im November in der Schlange beim örtlichen Hofladen, als der ältere Herr vor mir – bestimmt 80 Jahre alt, mit einer zerknitterten Stoffmütze – sich umdrehte und sagte: „Sie sehen aus, als bräuchten Sie ein gutes Plätzchenrezept.“ Ich lachte verlegen, denn ich hatte tatsächlich gerade überlegt, ob ich dieses Jahr überhaupt backen sollte. Meine ersten Versuche in der Vergangenheit waren eher staubtrocken und bröselig ausgefallen – nichts, was man stolz auf den Weihnachtsteller legen würde. Aber der Mann, nennen wir ihn Herrn Schmidt, ließ nicht locker. Er zog ein abgegriffenes, mit Butterflecken übersätes Notizbuch aus seiner Jackentasche und schrieb mir auf einem Kassenzettel die Zutaten für seine „Butterplätzchen zum Ausstechen – wie von Oma“ auf. „Das Geheimnis“, sagte er mit einem Augenzwinkern, „ist die kalte Butter und eine Prise Geduld. Meine Frau hat das Rezept vor 50 Jahren von ihrer Großmutter bekommen. Es hat noch nie enttäuscht.“ Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Aber als ich die Plätzchen dann am nächsten Wochenende backte und der Duft von Vanille und Butter durch meine Küche zog – da wusste ich, dass dieser Zettel ein Schatz war. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn ein Rezept einfach nach Zuhause schmeckt, ohne dass man genau sagen kann, warum. Genau das sind diese Butterplätzchen. Sie sind nicht einfach nur Kekse – sie sind eine warme Umarmung in Bissform.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Rezept für Butterplätzchen zum Ausstechen ist mehr als nur eine weitere Backanleitung. Es ist das Ergebnis von Generationen von Erfahrung, die auf einem handgeschriebenen Kassenzettel festgehalten wurde. Ich habe es inzwischen Dutzende Male gebacken – für Weihnachtsmärkte, Geburtstage und einfach, weil ich einen schlechten Tag hatte. Es funktioniert jedes Mal.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten zusammengerührt. Keine stundenlange Kneterei, keine komplizierten Techniken.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen nicht mehr als Butter, Zucker, Mehl, Eier und Vanille – alles, was Sie wahrscheinlich schon im Haus haben.
  • Perfekt für gemütliche Nachmittage: Ob mit Kindern, Freunden oder allein bei einer Tasse Tee – das Ausstechen der Plätzchen macht einfach Spaß und schafft Momente der Ruhe.
  • Pures Wohlfühlessen: Der buttrige, zartschmelzende Teig erinnert an die Kindheit. Jeder Bissen fühlt sich an wie eine Erinnerung an Omas Küche.
  • Immer gelingsicher: Dank der genauen Anleitung und meiner Tipps aus eigener Erfahrung werden Ihre Plätzchen nicht trocken oder bröselig – versprochen!

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Butter und Mehl, kombiniert mit einer kurzen Kühlzeit, die dem Teig die ideale Konsistenz verleiht. Kein Verlaufen im Ofen, kein Zusetzen der Ausstechformen. Es ist, als hätte Oma Ihnen direkt über die Schulter geschaut. Und das Beste: Der Teig schmeckt sogar roh himmlisch – aber das verrate ich nicht weiter.

Zutaten, die Sie brauchen

Dieses Rezept für Butterplätzchen zum Ausstechen lebt von der Qualität seiner wenigen, aber feinen Zutaten. Jede Komponente hat eine wichtige Aufgabe, und ich verrate Ihnen, worauf Sie achten sollten. Die meisten Zutaten haben Sie bestimmt zu Hause – nur vielleicht nicht in der richtigen Form.

  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur) – Die Butter ist der Star. Sie muss wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Nehmen Sie am besten deutsche Markenbutter mit mindestens 82 % Fettgehalt. Ich schwöre auf die Butter von der Molkerei Berchtesgadener Land – sie gibt den Plätzchen diese unvergleichliche Cremigkeit. (Tipp: Lassen Sie die Butter über Nacht bei Raumtemperatur stehen, nicht in der Mikrowelle erwärmen – das macht den Unterschied.)
  • 100 g Puderzucker – Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig feiner. Sie können auch feinen Backzucker nehmen, aber Puderzucker sorgt für die zarte, mürbe Textur, die an Omas Plätzchen erinnert. (Für eine weniger süße Variante: Reduzieren Sie auf 80 g.)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt) – Vanille ist das Herz des Geschmacks. Ich bevorzuge echten Vanillezucker aus der Bourbon-Vanille, aber selbst gemachter mit ausgekratztem Mark ist noch besser. Wenn Sie Vanilleextrakt verwenden, nehmen Sie einen hochwertigen – der Unterschied ist enorm.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Buttergeschmack und balanciert die Süße aus. Verwenden Sie feines Meersalz oder Fleur de Sel für eine edle Note.
  • 2 Eigelb (Größe M) – Die Eigelbe binden den Teig und machen ihn geschmeidig. Das Eiweiß können Sie übrigens für Baiser oder einen Cocktail verwenden – nichts verschwenden! (Tipp: Die Eier sollten ebenfalls Zimmertemperatur haben, sonst wird der Teig klumpig.)
  • 300 g Weizenmehl Type 405 – Das klassische Kuchenmehl ist perfekt. Es hat wenig Klebereiweiß, sodass der Teig zart bleibt. Für eine herzhaftere Note können Sie 50 g durch Dinkelmehl Type 630 ersetzen – das gibt einen leicht nussigen Geschmack.
  • 50 g Speisestärke (z. B. Maisstärke) – Das ist mein Geheimtipp! Die Stärke macht die Plätzchen extra mürbe und zartschmelzend. Ohne sie werden sie zwar auch gut, aber mit ihr werden sie perfekt. (Herr Schmidt hat sie nicht erwähnt – ich habe sie durch Experimentieren entdeckt.)

Für die Dekoration (optional):

  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft
  • Bunte Zuckerstreusel oder gehackte Mandeln
  • Geschmolzene Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch)

Substitutionshinweise:

  • Für eine vegane Version: Ersetzen Sie die Butter durch vegane Blockbutter (z. B. von Alsan oder Naturli) und die Eigelbe durch 2 EL Aquafaba (Kichererbsenwasser). Der Teig wird etwas fester, aber die Plätzchen schmecken trotzdem butterig.
  • Glutenfrei: Verwenden Sie eine glutenfreie Mehlmischung für Kekse (z. B. von Schär) und ersetzen Sie die Stärke durch Reismehl. Lassen Sie den Teig dann 30 Minuten länger kühlen.
  • Weniger Zucker: Reduzieren Sie den Puderzucker auf 70 g und fügen Sie 1 EL Honig oder Ahornsirup hinzu – das gibt eine besondere Note.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine ausgefallene Profiausrüstung – aber ein paar Dinge erleichtern die Arbeit ungemein. Hier ist meine persönliche Liste, die sich über Jahre bewährt hat.

  • Rührschüssel: Eine große Schüssel aus Edelstahl oder Glas – Plastik kann manchmal Gerüche annehmen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine: Ich benutze meine Küchenmaschine von Kenwood, aber ein einfaches Handrührgerät mit Knethaken tut es auch. Wichtig: Nicht zu lange kneten, sonst wird der Teig zäh.
  • Teigrolle: Eine klassische Holzrolle ist ideal. Tipp: Bestäuben Sie die Rolle leicht mit Mehl, damit der Teig nicht klebt. Ich habe eine aus Marmor – sie hält den Teig schön kühl.
  • Ausstechförmchen: Sterne, Herzen, Tannenbäume – alles erlaubt! Achten Sie auf scharfe Kanten, damit die Formen sauber werden. Ich habe ein Set von Wilton, das seit 10 Jahren hält.
  • Backblech mit Backpapier: Normale Bleche reichen völlig. Backpapier verhindert Ankleben und erleichtert die Reinigung.
  • Kühlschrank: Ja, wirklich! Der Teig muss mindestens 1 Stunde kühlen – das ist nicht verhandelbar. Planen Sie das ein.
  • Küchenwaage: Bitte keine Cups oder Löffel – wiegen Sie die Zutaten genau ab. Butterplätzchen sind empfindlich, was die Proportionen angeht.
  • Optional: Spritzbeutel mit Sterntülle: Für die Dekoration mit Glasur – aber ein einfacher Löffel tut es auch.

Budget-Tipp: Sie müssen kein Vermögen ausgeben. Ein einfaches Handrührgerät von Bosch für 30 Euro reicht völlig. Die Ausstechförmchen bekommen Sie im Set für 5 Euro im Discounter. Investieren Sie lieber in gute Butter – das macht den Unterschied.

Zubereitung – Schritt für Schritt

Butterplätzchen zum Ausstechen preparation steps

Jetzt wird es ernst! Folgen Sie diesen Schritten genau, und Ihre Butterplätzchen zum Ausstechen werden wie von Oma – garantiert. Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie den Prozess. Backen ist Meditiation für die Seele.

  1. Butter und Zucker cremig rühren (5 Minuten)
    Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in die Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe, bis die Masse hell und luftig ist – etwa 3–4 Minuten. Sie sollte fast wie eine Creme aussehen. (Tipp: Kratzen Sie zwischendurch den Rand der Schüssel mit einem Teigschaber ab.)
  2. Eigelb und Salz unterrühren (2 Minuten)
    Fügen Sie die beiden Eigelbe und die Prise Salz hinzu. Rühren Sie auf mittlerer Stufe, bis alles gut vermischt ist. Nicht zu lange – sonst wird die Masse zu flüssig. Die Konsistenz sollte glatt und geschmeidig sein.
  3. Mehl und Stärke einarbeiten (3 Minuten)
    Mischen Sie das Mehl und die Speisestärke in einer separaten Schüssel. Geben Sie die Mischung löffelweise zur Buttercreme – am besten bei niedriger Stufe. Sobald alles grob vermischt ist, kneten Sie den Teig kurz mit den Händen zu einer glatten Kugel. (Warnung: Nicht überkneten! Sobald der Teig zusammenhält, aufhören.)
  4. Teig kühlen – der wichtigste Schritt (mindestens 1 Stunde)
    Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine verschließbare Dose. Drücken Sie ihn flach – das kühlt schneller. Ab in den Kühlschrank für mindestens 1 Stunde, besser 2 Stunden. Ich lasse ihn oft über Nacht stehen, dann wird er besonders fest und lässt sich perfekt ausstechen. (Geduld zahlt sich aus!)
  5. Backofen vorheizen (10 Minuten vor dem Backen)
    Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 °C). Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus. Während der Ofen heiß wird, können Sie den Teig ausrollen.
  6. Teig ausrollen und ausstechen (15–20 Minuten)
    Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus – etwa 5 mm dick. Wenn er klebt, bestäuben Sie die Teigrolle ebenfalls mit Mehl. Stechen Sie nun Ihre Lieblingsformen aus. Drücken Sie die Förmchen fest an, aber nicht zu tief. Heben Sie die Plätzchen vorsichtig mit einem Teigschaber auf das Backblech. Lassen Sie etwas Abstand – sie gehen kaum auf, aber Platz zum Atmen schadet nicht.
  7. Backen – der Duftmoment (10–12 Minuten)
    Schieben Sie das Blech in die Mitte des Ofens. Backen Sie die Plätzchen, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind – die Mitte sollte hell bleiben. Das dauert je nach Ofen 10–12 Minuten. (Achtung: Sie sehen nach dem Backen weicher aus als sie sind – sie werden beim Abkühlen fest. Nehmen Sie sie lieber früher raus als zu spät.)
  8. Abkühlen lassen (5 Minuten auf dem Blech, dann auf Gitter)
    Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen – sie sind noch sehr weich. Dann heben Sie sie vorsichtig mit einem Spatel auf ein Kuchengitter. Vollständig auskühlen lassen, bevor Sie sie dekorieren. Sonst schmilzt die Glasur.

Mein persönlicher Tipp: Wenn Sie den Teig nach dem Kühlen zu hart finden, lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Dann wird er wieder geschmeidig. Und keine Sorge, wenn mal ein Plätzchen bricht – das sind die „Chef-Verkostungen“.

Backtipps & Techniken – aus Fehlern gelernt

Ich habe in den Jahren so manches Mal danebengegriffen – und daraus gelernt. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihre Butterplätzchen zum Ausstechen perfekt werden.

  • Der Teig darf nicht warm werden: Wenn Ihre Küche heiß ist oder Sie lange rollen, wird der Teig weich und klebt. Legen Sie ihn dann für 10 Minuten zurück in den Kühlschrank. Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Erfahrung.
  • Gleichmäßig ausrollen: Verwenden Sie zwei gleich dicke Holzleisten (oder Kochlöffelstiele) links und rechts vom Teig – so rollen Sie immer gleichmäßig 5 mm dick. Keine dicken und dünnen Stellen mehr!
  • Mehl sparsam verwenden: Zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche macht den Teig trocken. Bestäuben Sie lieber die Teigrolle als die Fläche.
  • Der Ofen ist kein Marathon: Backen Sie die Plätzchen in mehreren Durchgängen, nicht alle auf einmal. Jedes Blech einzeln – so haben sie genug Platz und backen gleichmäßig.
  • Die Farbe ist der Schlüssel: Wenn die Plätzchen zu dunkel werden, sind sie trocken. Sie sollten nur am Rand goldbraun sein. Lieber ein bisschen zu hell als zu dunkel – sie werden beim Abkühlen noch fester.
  • Mein größter Fehler: Einmal habe ich den Teig nicht gekühlt – die Plätzchen sind im Ofen zu einer einzigen großen Butterlache zerflossen. Seitdem bin ich streng mit der Kühlzeit. Lernen Sie aus meinem Drama!

Variationen & Anpassungen – für jeden Geschmack

Dieses Grundrezept ist fantastisch, aber manchmal möchte man etwas Neues ausprobieren. Hier sind meine liebsten Abwandlungen – alle getestet und für gut befunden.

  • Zitronen-Butterplätzchen: Fügen Sie den Abrieb einer unbehandelten Zitrone und 1 EL Zitronensaft zum Teig hinzu. Die frische Note passt wunderbar zu einer Tasse Earl Grey. Ich liebe diese Variante im Frühling.
  • Schoko-Butterplätzchen: Ersetzen Sie 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Der Teig wird dunkel und schokoladig – perfekt für alle, die es nicht süß genug bekommen. Tipp: Mit weißen Schokotropfen dekorieren.
  • Vegane Version: Wie oben beschrieben – mit veganer Butter und Aquafaba. Der Teig ist etwas fester, aber die Plätzchen werden überraschend butterig. Meine Freundin, die Veganerin ist, schwört darauf.
  • Gewürzplätzchen: Geben Sie 1 TL Lebkuchengewürz oder Zimt in den Teig. Das riecht beim Backen so weihnachtlich, dass Sie sofort in Festtagsstimmung kommen.
  • Nussbutterplätzchen: Ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Die Plätzchen werden etwas bröseliger, aber der nussige Geschmack ist unwiderstehlich. Vorsicht bei Allergikern!

Tipps zum Servieren & Aufbewahren

Butterplätzchen schmecken am besten, wenn sie richtig gelagert und serviert werden. Hier ist mein Erfahrungsschatz.

  • Serviertemperatur: Zimmertemperatur – dann entfalten sie ihr volles Aroma. Aus dem Kühlschrank schmecken sie fad. Nehmen Sie sie 30 Minuten vor dem Servieren heraus.
  • Präsentation: Stapeln Sie die Plätzchen auf einer schönen Platte oder in einer Blechdose. Mit einem Band umwickelt – das perfekte Geschenk. Ich dekoriere sie oft mit einer dünnen Schicht Puderzucker, die wie Schnee aussieht.
  • Passende Getränke: Ein Glas kalte Milch (wie in der Kindheit), eine Tasse heißer Kakao oder ein kräftiger Kaffee. Für Erwachsene: Ein Glas Eierlikör oder Glühwein passt hervorragend.
  • Aufbewahrung: In einer luftdichten Dose bei Raumtemperatur halten sie sich 2–3 Wochen. Aber ehrlich – bei uns sind sie nach 3 Tagen weg. (Tipp: Legen Sie ein Stück Apfelschale in die Dose – das hält sie weich. Aber wechseln Sie die Schale alle 2 Tage.)
  • Einfrieren: Der Teig lässt sich hervorragend einfrieren. Wickeln Sie ihn in Folie und legen Sie ihn in einen Gefrierbeutel. Hält sich 3 Monate. Zum Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen.
  • Reheating: Wenn die Plätzchen nach ein paar Tagen etwas weich werden, legen Sie sie für 3 Minuten bei 150 °C in den Ofen – sie werden wieder knusprig. Aber Vorsicht: Nicht zu lange, sonst verbrennen sie.

Nährwertangaben & gesundheitliche Vorteile

Ja, Butterplätzchen sind ein Genussmittel – aber in Maßen genossen, haben sie sogar etwas Gutes. Hier die ungefähren Nährwerte pro Plätzchen (bei 30 Stück):

Nährwert Pro Stück
Kalorien 85 kcal
Fett 5 g
davon gesättigte Fettsäuren 3 g
Kohlenhydrate 9 g
davon Zucker 3 g
Eiweiß 1 g
Ballaststoffe 0,2 g
  • Butter enthält fettlösliche Vitamine wie A, D, E und K – gut für Haut und Knochen. Außerdem liefert sie kurzkettige Fettsäuren, die leicht verdaulich sind.
  • Eigelb ist reich an Cholin, das die Gehirnfunktion unterstützt. Und es enthält Lutein – gut für die Augen.
  • Mehl liefert komplexe Kohlenhydrate, die langsam Energie freisetzen – perfekt für einen gemütlichen Nachmittag.
  • Allergene: Enthält Gluten, Milchprodukte und Eier. Für Allergiker bitte die Substitutionshinweise oben beachten.

Meine persönliche Perspektive: Plätzchen sind kein Feind der Gesundheit. Ein oder zwei Stück am Tag mit einer Tasse Tee – das ist Seelenfutter. Es geht um Balance, nicht um Verzicht. Und wenn Sie die Zutaten in Bio-Qualität kaufen, tun Sie sich und der Umwelt etwas Gutes.

Fazit – Warum dieses Rezept ein Schatz ist

Dieses Rezept für Butterplätzchen zum Ausstechen ist mehr als nur eine Anleitung – es ist eine Einladung, in die Küche zu gehen und sich eine Auszeit zu nehmen. Der Duft von Butter und Vanille, das Gefühl des kühlen Teigs zwischen den Fingern, das erste knusprige Plätzchen direkt vom Blech – das sind Momente, die man nicht kaufen kann. Herr Schmidt hatte recht: Das Geheimnis liegt in der Einfachheit und der Liebe zum Detail. Ich backe diese Plätzchen jetzt seit drei Jahren, und sie werden jedes Mal besser. Sie sind mein Trostessen an grauen Tagen, mein Party-Hit auf Weihnachtsfeiern und mein Geschenk für Menschen, die mir am Herzen liegen.

Probieren Sie es aus – und machen Sie das Rezept zu Ihrem eigenen. Fügen Sie Ihre Lieblingsgewürze hinzu, experimentieren Sie mit Formen, backen Sie mit Ihren Kindern. Denn am Ende geht es nicht um Perfektion, sondern um den Genuss und die Erinnerungen, die dabei entstehen. Lassen Sie mich wissen, wie Ihre Plätzchen geworden sind! Schreiben Sie einen Kommentar unter diesen Beitrag oder teilen Sie ein Foto auf Pinterest mit dem Hashtag #ButterplätzchenWieVonOma. Ich freue mich riesig auf Ihre Kreationen.

In diesem Sinne: Ran an die Butter, die Förmchen bereitgelegt – und los geht’s! Ihre Küche wird es Ihnen danken.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich den Teig auch ohne Kühlung verarbeiten?

Nein, das würde ich nicht empfehlen. Der Teig ist ohne Kühlung zu weich und klebt an der Rolle und den Förmchen. Außerdem verlaufen die Plätzchen im Ofen – ich habe es einmal ausprobiert und bereut. Mindestens 1 Stunde Kühlzeit ist Pflicht, besser 2 Stunden.

Warum werden meine Plätzchen hart und trocken?

Das passiert meistens, wenn der Teig zu lange geknetet wurde oder zu viel Mehl auf der Arbeitsfläche war. Auch zu langes Backen macht sie trocken. Backen Sie sie nur 10–12 Minuten und nehmen Sie sie raus, wenn die Ränder goldbraun sind. Die Mitte sollte hell bleiben. Und verwenden Sie die Speisestärke – sie hält die Plätzchen zart.

Kann ich den Teig auch mit Vollkornmehl machen?

Ja, aber die Plätzchen werden dann etwas herber und weniger mürbe. Ersetzen Sie höchstens 50 % des Mehls durch Vollkornmehl (z. B. Dinkelvollkorn). Der Teig wird fester, also lassen Sie ihn etwas länger kühlen. Der Geschmack ist nussiger und erinnert an Bauernkekse.

Wie verhindere ich, dass die Plätzchen beim Backen ihre Form verlieren?

Der wichtigste Faktor ist die Kühlzeit. Wenn der Teig kalt genug ist, behalten die Plätzchen ihre Form. Achten Sie auch darauf, dass die Ausstechförmchen scharfe Kanten haben – stumpfe Formen drücken den Teig nur zusammen. Und legen Sie die ausgestochenen Plätzchen für 10 Minuten ins Gefrierfach, bevor Sie sie backen – das hilft gegen Verlaufen.

Kann ich die Plätzchen einfrieren?

Absolut! Am besten frieren Sie den Teig roh ein – in Folie gewickelt und in einem Gefrierbeutel hält er sich 3 Monate. Zum Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen. Fertig gebackene und dekorierte Plätzchen können Sie auch einfrieren, aber sie werden nach dem Auftauen etwas weicher. Legen Sie sie dann für 3 Minuten bei 150 °C in den Ofen – wie frisch gebacken!

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Butterplätzchen zum Ausstechen recipe

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Die besten Butterplätzchen zum Ausstechen wie von Oma

Dieses Rezept für Butterplätzchen zum Ausstechen ist das Ergebnis von Generationen Erfahrung. Mit kalter Butter und einer Prise Geduld gelingen Ihnen zartschmelzende Plätzchen, die nach Kindheit schmecken.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde 25 Minuten (inkl. Kühlzeit)
  • Yield: 30 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter (Zimmertemperatur) (1 Tasse + 2 EL)
  • 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder 1 TL Vanilleextrakt)
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb (Größe M)
  • 300 g Weizenmehl Type 405 (2 1/4 Tassen)
  • 50 g Speisestärke (z. B. Maisstärke) (1/4 Tasse)
  • Für die Dekoration (optional): Puderzucker zum Bestäuben, Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft, bunte Zuckerstreusel oder gehackte Mandeln, geschmolzene Kuvertüre (Zartbitter oder Vollmilch)

Instructions

  1. Butter und Zucker cremig rühren (5 Minuten): Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in die Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührer auf höchster Stufe, bis die Masse hell und luftig ist – etwa 3–4 Minuten.
  2. Eigelb und Salz unterrühren (2 Minuten): Fügen Sie die beiden Eigelbe und die Prise Salz hinzu. Rühren Sie auf mittlerer Stufe, bis alles gut vermischt ist.
  3. Mehl und Stärke einarbeiten (3 Minuten): Mischen Sie das Mehl und die Speisestärke in einer separaten Schüssel. Geben Sie die Mischung löffelweise zur Buttercreme bei niedriger Stufe. Sobald alles grob vermischt ist, kneten Sie den Teig kurz mit den Händen zu einer glatten Kugel.
  4. Teig kühlen – der wichtigste Schritt (mindestens 1 Stunde): Wickeln Sie den Teig in Frischhaltefolie oder legen Sie ihn in eine verschließbare Dose. Drücken Sie ihn flach und kühlen Sie ihn für mindestens 1 Stunde, besser 2 Stunden.
  5. Backofen vorheizen (10 Minuten vor dem Backen): Heizen Sie den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor (Umluft: 160 °C). Legen Sie zwei Backbleche mit Backpapier aus.
  6. Teig ausrollen und ausstechen (15–20 Minuten): Bestäuben Sie Ihre Arbeitsfläche leicht mit Mehl. Rollen Sie den Teig gleichmäßig aus – etwa 5 mm dick. Stechen Sie Ihre Lieblingsformen aus und heben Sie die Plätzchen vorsichtig auf das Backblech.
  7. Backen – der Duftmoment (10–12 Minuten): Backen Sie die Plätzchen in der Mitte des Ofens, bis die Ränder ganz leicht goldbraun sind – die Mitte sollte hell bleiben.
  8. Abkühlen lassen (5 Minuten auf dem Blech, dann auf Gitter): Lassen Sie die Plätzchen 5 Minuten auf dem Blech ruhen, dann heben Sie sie vorsichtig auf ein Kuchengitter. Vollständig auskühlen lassen, bevor Sie sie dekorieren.

Notes

Der Teig muss mindestens 1 Stunde kühlen – das ist nicht verhandelbar. Wenn der Teig nach dem Kühlen zu hart ist, lassen Sie ihn 5 Minuten bei Raumtemperatur stehen. Backen Sie die Plätzchen nicht zu lange – sie werden beim Abkühlen fester.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 85
  • Sugar: 3
  • Sodium: 1
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 2
  • Protein: 1

Keywords: Butterplätzchen, Ausstechen, Weihnachtsplätzchen, Omas Rezept, mürbe Plätzchen, einfaches Plätzchenrezept

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