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Letzte Woche stand meine Nachbarin Klara in der Küche, während ich meine Zutaten für den Teig abwog. Sie beobachtete mich eine Weile, dann fragte sie: „Warum machst du eigentlich nicht einfach Zitronenschale in den Teig und in die Glasur? Das wäre doch konsequent.” Ich begann, ihr zu erklären, warum das die feine Balance stören würde – dann hielt ich inne. Sie hatte recht.
Ehrlich gesagt, ich war jahrelang der Meinung, dass Spritzgebäck im Frühling eigentlich keine Veränderung braucht. Es ist doch perfekt, wie es ist, oder? Aber dann stand ich da, mit meiner teuren Bio-Zitrone in der Hand, und dachte: Vielleicht sollte ich einfach mal loslassen. Also habe ich es gemacht. Ich habe die Schale in den Mürbteig gegeben und einen extra Schuss Saft in die Glasur. Und wisst ihr was? Es war nicht nur gut. Es war besser.
Dieses zarte Spritzgebäck mit Zitronenglasur ist jetzt mein absoluter Frühlingsfavorit. Ich meine, es gibt kaum etwas Schöneres, als wenn die ersten Sonnenstrahlen durch das Küchenfenster fallen und man den Duft von Butter und Zitrone in der Luft spürt. Genau das passiert hier. Der Teig ist butterweich, fast schmelzend, und die Glasur gibt diesen frischen, säuerlichen Kick, der einfach nach Frühling schreit.
Vielleicht kennst du das ja: Du suchst ein Gebäck, das nicht zu schwer ist, das man auch mal am Nachmittag zum Kaffee genießen kann, ohne danach ein Mittagsschläfchen zu brauchen. Genau dafür ist dieses Rezept gemacht. Es ist leicht, es ist luftig, und es schmeckt nach Sonnenschein. Ich habe es letztes Wochenende für einen Osterbrunch gebacken – und es war das erste Blech, das leer war.
Am besten gefällt mir, dass dieses Rezept nicht kompliziert ist. Du brauchst keine ausgefallenen Techniken oder stundenlange Kühlzeiten. Es ist einfach ehrliches, gutes Gebäck, das mit ein paar Handgriffen fertig ist. Und genau deshalb mache ich es immer wieder.
Warum du dieses Rezept lieben wirst
- Schnell & einfach: In unter 30 Minuten hast du den Teig fertig. Keine stundenlange Wartezeit, kein kompliziertes Falten. Perfekt für den spontanen Frühlingsbesuch.
- Einfache Zutaten: Mehl, Butter, Zucker, Eier und Zitrone – das hast du wahrscheinlich schon zu Hause. Keine exotischen Gewürze oder schwer erhältlichen Spezialitäten.
- Perfekt für den Frühling: Ob zu Ostern, zum Muttertag oder einfach für den sonnigen Nachmittag auf dem Balkon – dieses Gebäck passt zu jeder Frühlingsgelegenheit.
- Garantierter Publikumsliebling: Ich habe es noch nie erlebt, dass jemand nur eines nimmt. Die Kombination aus buttrigem Teig und frischer Zitronenglasur macht süchtig.
- Unwiderstehlich lecker: Der Teig ist so zart, dass er auf der Zunge zergeht. Und die Glasur? Die gibt dem Ganzen den perfekten Frischekick.
Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ganz einfach: die doppelte Zitrone. Viele Rezepte geben die Zitrone nur in die Glasur oder nur in den Teig. Aber ich habe gelernt, dass die Kombination beides verstärkt. Der Teig bekommt eine feine, blumige Note, während die Glasur die Säure bringt. Das Ergebnis ist ein perfekt ausbalanciertes Gebäck, das nicht zu süß und nicht zu sauer ist.
Ehrlich, dieses Rezept ist nicht einfach nur gut – es ist das Gebäck, bei dem du nach dem ersten Bissen die Augen schließt. Es ist Komfortessen neu interpretiert: leichter, frischer, aber mit derselben wohltuenden Wirkung. Perfekt, um Gäste zu beeindrucken, ohne Stress zu haben.
Welche Zutaten du brauchst
Dieses Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Jede Komponente hat ihre Aufgabe, und wenn du sie richtig auswählst, wird das Ergebnis einfach perfekt.
Für den Teig
- 250 g weiche Butter – am besten ungesalzen, damit du die Salzmenge selbst bestimmen kannst. Ich nehme immer die Butter von Meggle oder Weihenstephan, weil sie einen besonders feinen Buttergeschmack hat. Die Butter sollte wirklich weich sein, nicht nur zimmerwarm – dann lässt sie sich leichter cremig rühren.
- 100 g Puderzucker – ja, Puderzucker, nicht normaler Zucker. Er macht den Teig feiner und sorgt dafür, dass das Gebäck noch zarter wird. Du kannst auch normalen Zucker nehmen, aber dann wird der Teig etwas körniger.
- 1 Päckchen Vanillezucker – für das typische Aroma. Ich verwende am liebsten Dr. Oetker, aber selbstgemachter Vanillezucker ist natürlich noch besser.
- 2 Eigelb – nur das Eigelb, nicht das ganze Ei. Das macht den Teig reichhaltiger und bröseliger. Das Eiweiß kannst du übrigens für eine andere Verwendung aufheben, zum Beispiel für Baiser oder einen Cocktail.
- 300 g Mehl (Type 405) – das klassische Weizenmehl für Mürbeteig. Wenn du ein etwas herzhafteres Gebäck magst, kannst du auch 50 g durch Dinkelmehl ersetzen. Aber Vorsicht: Dinkelmehl saugt mehr Flüssigkeit auf, also gib es langsam dazu.
- 1 Prise Salz – klingt unwichtig, aber Salz hebt den Buttergeschmack enorm. Ich nehme feines Meersalz.
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone – nur die gelbe Schale, nicht das Weiße. Das Weiße ist bitter. Eine Bio-Zitrone ist wichtig, weil du die Schale mitisst. Ich wasche die Zitrone vorher immer kurz mit heißem Wasser ab.
Für die Glasur
- 150 g Puderzucker – die Basis für jede Glasur. Sie sollte fein sein, damit die Glasur glatt wird.
- 2-3 EL frisch gepresster Zitronensaft – frisch ist hier das Zauberwort. Flaschensaft schmeckt einfach nicht so gut. Ich presse die Zitrone, von der ich vorher die Schale abgerieben habe – so wird nichts verschwendet.
- Optional: 1 TL Zitronenschale – für extra Aroma in der Glasur. Einfach etwas von der Schale fein hacken und unterrühren.
Substitutions-Tipps
- Butter: Du kannst auch Margarine verwenden, aber der Geschmack wird nicht so reichhaltig sein. Für eine vegane Variante nimmst du pflanzliche Butter und ersetzt die Eigelb durch 2 EL Apfelmus.
- Mehl: Glutenfreie Mehlmischungen funktionieren auch, aber der Teig wird etwas bröseliger. Gib dann 1 TL Guarkernmehl oder Xanthan dazu, um die Bindung zu verbessern.
- Zitrone: Im Sommer kannst du auch Limette oder Orange verwenden. Die Glasur wird dann etwas süßer oder säuerlicher – je nachdem, welche Frucht du nimmst.
Welche Küchengeräte du brauchst
Die gute Nachricht: Du brauchst keine teuren Spezialgeräte. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in der Küche.
- Handrührgerät oder Küchenmaschine: Für den Teig ist ein Rührgerät mit Rührbesen ideal. Ich benutze meine KitchenAid dafür, aber ein einfaches Handrührgerät tut es auch. Wichtig: Rühre nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh.
- Spritzbeutel mit Sterntülle – das ist das wichtigste Werkzeug. Ich empfehle eine Tülle mit einem Durchmesser von etwa 1,5 cm. Die Sterntülle gibt dem Gebäck die typische Riffelung. Wenn du keinen Spritzbeutel hast, kannst du den Teig auch mit zwei Teelöffeln formen – die Kekse werden dann etwas rustikaler, aber genauso lecker.
- Backblech mit Backpapier – normales Backpapier reicht völlig. Ich lege immer zwei Bleche bereit, damit ich alle Kekse auf einmal backen kann.
- Kleine Schüssel für die Glasur – und einen Löffel oder eine kleine Gabel zum Verrühren.
- Kuchengitter – zum Abkühlen der Kekse. Wenn du keins hast, reicht auch ein Backblech mit einem Geschirrtuch.
Ein kleiner Tipp aus Erfahrung: Investiere in einen guten Spritzbeutel aus Silikon oder beschichteter Baumwolle. Die billigen Plastikbeutel reißen gerne, wenn der Teig zu fest ist. Ich habe das einmal erlebt – der Teig war überall, nur nicht auf dem Blech. Seitdem nehme ich lieber einen stabileren.
Die Zubereitung – Schritt für Schritt
Jetzt wird es praktisch. Folge diesen Schritten, und du wirst sehen, wie einfach dieses Rezept ist.
Schritt 1: Den Teig vorbereiten (10 Minuten)
Gib die weiche Butter, den Puderzucker und den Vanillezucker in eine große Schüssel. Rühre alles mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten lang, bis die Masse hell und cremig ist. Sie sollte fast weiß aussehen. Dann gib die beiden Eigelb dazu und rühre noch eine Minute weiter. Jetzt kommt die Zitronenschale und die Prise Salz dazu – kurz unterrühren.
Jetzt das Mehl. Gib es in zwei Portionen dazu und rühre nur so lange, bis sich alles verbunden hat. Wichtig: Nicht zu lange rühren! Sobald kein weißes Mehl mehr zu sehen ist, hör auf. Sonst wird der Teig zäh und die Kekse werden hart. Der Teig sollte jetzt weich, aber nicht klebrig sein. Wenn er zu klebrig ist, gib noch 1 EL Mehl dazu. Wenn er zu trocken ist, träufle 1 EL kaltes Wasser hinein.
Schritt 2: Den Teig spritzen (15 Minuten)
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Lege zwei Backbleche mit Backpapier aus.
Fülle den Teig in den Spritzbeutel mit der Sterntülle. Drücke den Teig nach unten, damit keine Luftblasen entstehen. Jetzt spritzt du kleine Tuffs auf das Backpapier. Halte den Spritzbeutel senkrecht und drücke vorsichtig. Wenn der Tuff die gewünschte Größe hat – etwa 4 cm Durchmesser –, hörst du auf zu drücken und ziehst den Beutel mit einer schnellen Drehung nach oben. So entsteht die typische Spitze.
Lass zwischen den Keksen etwa 3 cm Platz, da sie beim Backen etwas auseinanderlaufen. Aus dieser Menge Teig bekommst du etwa 40-50 Kekse, je nach Größe.
Mein persönlicher Tipp: Wenn der Teig zu fest zum Spritzen ist, wärme ihn kurz mit den Händen an. Wickle den Spritzbeutel dafür in ein warmes, feuchtes Tuch für 2 Minuten. Das macht den Teig geschmeidiger.
Schritt 3: Backen (12-15 Minuten)
Schiebe die Bleche nacheinander in den Ofen. Backe die Kekse auf der mittleren Schiene. Sie sind fertig, wenn die Ränder ganz leicht goldbraun sind – die Mitte sollte noch hell sein. Das dauert etwa 12-15 Minuten. Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel werden, sonst werden sie trocken.
Wenn du beide Bleche gleichzeitig backen möchtest, schalte auf Umluft und tausche die Bleche nach der Hälfte der Zeit. Lass die Kekse nach dem Backen 5 Minuten auf dem Blech abkühlen, dann hebe sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kuchengitter. Sie sind noch weich, also sei behutsam.
Schritt 4: Die Glasur zubereiten (5 Minuten)
Während die Kekse abkühlen, bereitest du die Glasur zu. Gib den Puderzucker in eine kleine Schüssel. Presse die Zitrone aus und gib 2 EL Saft dazu. Rühre mit einem Löffel glatt. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Wenn sie zu dick ist, gib noch einen Spritzer Saft dazu. Wenn sie zu dünn ist, rühre etwas mehr Puderzucker ein.
Für extra Zitronengeschmack kannst du jetzt noch 1 TL fein gehackte Zitronenschale unterrühren. Das gibt der Glasur eine schöne Textur und noch mehr Aroma.
Schritt 5: Glasieren (10 Minuten)
Die Kekse müssen vollständig abgekühlt sein, bevor du sie glasierst – sonst läuft die Glasur ab. Nimm einen Keks, tunke die Oberseite in die Glasur und drehe ihn leicht, damit die Glasur gleichmäßig verteilt wird. Lass den überschüssigen Glasur kurz abtropfen, dann setze den Keks zurück auf das Gitter. Wiederhole das mit allen Keksen.
Lass die Glasur etwa 30 Minuten trocknen, bis sie fest ist. Wenn du es eilig hast, kannst du die Kekse auch für 10 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Tipps & Tricks für perfektes Spritzgebäck
Ich habe in den letzten Jahren so manches Spritzgebäck in den Sand gesetzt – hier sind meine besten Erkenntnisse, damit dir das nicht passiert.
Der Teig darf nicht zu warm sein. Wenn die Butter zu weich ist oder der Teig zu lange gerührt wird, wird er klebrig und lässt sich nicht mehr spritzen. Mein Trick: Wenn der Teig anfängt zu kleben, stelle ihn für 10 Minuten in den Kühlschrank. Dann wird er wieder fester.
Die richtige Konsistenz der Glasur. Ich habe oft den Fehler gemacht, zu viel Saft in die Glasur zu geben. Dann läuft sie von den Keksen und sammelt sich auf dem Gitter. Die perfekte Glasur ist dick genug, dass sie einen dünnen Film auf dem Keks bildet, aber nicht so dick, dass sie klumpig wird. Teste es: Tauche einen Löffel ein – die Glasur sollte gleichmäßig ablaufen und den Löffel bedecken.
Gleichmäßige Größe. Wenn die Kekse unterschiedlich groß sind, backen sie ungleichmäßig. Ich versuche immer, die gleiche Menge Teig pro Tuff zu verwenden. Das klappt am besten, wenn du den Spritzbeutel gleichmäßig drückst und ein Gefühl für die Menge bekommst. Nach den ersten 5 Keksen hast du den Dreh raus.
Nicht zu lange backen. Das ist der häufigste Fehler. Die Kekse sehen nach 12 Minuten noch hell aus, aber sie sind schon fertig. Wenn du wartest, bis sie goldbraun sind, sind sie trocken und hart. Nimm sie raus, wenn die Ränder gerade anfangen, Farbe zu bekommen.
Die Zitrone richtig verarbeiten. Reibe die Schale immer nur von der gelben Schicht ab. Das Weiße darunter ist bitter und ruiniert den Geschmack. Ich benutze eine feine Microplane-Reibe – die gibt die perfekte, feine Schale.
Variationen für jeden Geschmack
Dieses Grundrezept ist so vielseitig – du kannst es nach Lust und Laune abwandeln.
Schokoladen-Spritzgebäck: Ersetze 30 g Mehl durch 30 g ungesüßtes Kakaopulver. Die Glasur lässt du weg oder machst eine weiße Schokoladenglasur. Das schmeckt herrlich schokoladig und passt auch gut zum Herbst.
Vegane Variante: Tausche die Butter gegen vegane Margarine und die Eigelb gegen 2 EL Apfelmus oder 1 EL Leinsamenmehl gemischt mit 3 EL Wasser. Der Teig wird etwas weicher, also kühle ihn vor dem Spritzen 20 Minuten. Die Glasur ist ohnehin vegan, wenn du darauf achtest, dass der Puderzucker ohne tierische Zusätze ist.
Glutenfreie Option: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung (ich empfehle Schaer oder Bauckhof). Gib 1 TL Xanthan dazu, damit der Teig zusammenhält. Der Teig wird etwas bröseliger, also spritze die Kekse nicht zu dünn.
Fruchtige Note: Statt Zitrone kannst du auch Limette oder Orange verwenden. Für eine besondere Note mische 1 TL geriebene Ingwerwurzel unter den Teig – das gibt eine angenehme Schärfe, die super zum Frühling passt.
Gewürz-Spritzgebäck: Gib 1 TL Zimt, 1/2 TL Kardamom und eine Prise Nelkenpulver in den Teig. Die Glasur machst du dann mit Orangensaft. Das schmeckt weihnachtlich, aber ehrlich – ich backe es das ganze Jahr.
Servieren und Aufbewahren
Dieses Gebäck schmeckt am besten frisch, aber es lässt sich auch wunderbar aufbewahren.
Servieren: Serviere die Kekse auf einer schönen Platte – vielleicht mit ein paar frischen Blüten oder Minzblättern dekoriert. Sie passen perfekt zu einer Tasse Earl Grey oder einem Milchkaffee. Im Frühling stelle ich sie gerne auf den Gartentisch, wenn die Sonne scheint. Die Kombination aus kaltem Gebäck und warmem Getränk ist einfach himmlisch.
Aufbewahren: In einer luftdichten Dose halten sich die Kekse etwa 5-7 Tage. Lege sie am besten in einer einzigen Schicht oder trenne die Lagen mit Backpapier, damit die Glasur nicht zerkratzt. An einem kühlen Ort (nicht im Kühlschrank!) bleiben sie am frischesten.
Einfrieren: Du kannst die unglasierten Kekse einfrieren. Lege sie dafür in einen Gefrierbeutel und drücke die Luft heraus. Sie halten sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen nimmst du sie einfach heraus und lässt sie bei Zimmertemperatur auftauen – das dauert etwa 30 Minuten. Danach glasierst du sie frisch. Die Glasur selbst lässt sich nicht einfrieren, also mach sie immer frisch.
Reheating: Die Kekse müssen nicht aufgewärmt werden. Wenn du sie aber gerne etwas wärmer magst, lege sie für 5 Minuten in den auf 100 °C vorgeheizten Ofen. Aber Vorsicht: Die Glasur kann dabei schmelzen.
Mein persönlicher Tipp: Die Kekse schmecken am zweiten Tag noch besser. Die Aromen haben dann Zeit, sich zu verbinden. Aber ehrlich – bei mir sind sie selten länger als einen Tag haltbar.
Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile
Dieses Gebäck ist ein Genussmittel, aber es hat auch einige positive Aspekte.
Pro Keks (ungefähr):
Kalorien: 85 kcal
Fett: 5 g
Kohlenhydrate: 9 g
Eiweiß: 1 g
Zucker: 5 g
Gesundheitliche Vorteile: Die Zitrone ist reich an Vitamin C, das das Immunsystem stärkt und die Eisenaufnahme fördert. Außerdem enthält sie Antioxidantien, die die Zellen schützen. Die Butter liefert fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D, die für die Knochengesundheit wichtig sind. Natürlich solltest du es mit der Menge nicht übertreiben – aber ein oder zwei Kekse am Tag sind völlig in Ordnung.
Diätetische Hinweise: Dieses Rezept ist nicht glutenfrei, aber durch die oben genannten Substitutionen leicht anpassbar. Es enthält Laktose (durch die Butter) und Gluten (durch das Mehl). Für eine vegane Variante siehe die Variationen oben.
Meine Meinung: Ich glaube, dass Genuss ein wichtiger Teil einer ausgewogenen Ernährung ist. Dieses Gebäck ist nicht dazu da, dich zu ernähren – es ist dazu da, dir eine Freude zu machen. Und das tut es. Also iss es mit gutem Gewissen, aber in Maßen.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig auch ohne Spritzbeutel formen?
Ja, absolut! Wenn du keinen Spritzbeutel hast, forme den Teig zu kleinen Kugeln (etwa 2 cm Durchmesser) und drücke sie mit einer Gabel flach. Oder rolle den Teig zu einer Rolle, wickele ihn in Frischhaltefolie, kühle ihn 30 Minuten und schneide dann Scheiben ab. Die Kekse werden dann anders aussehen, aber genauso gut schmecken.
Warum ist mein Teig zu klebrig?
Das passiert, wenn die Butter zu weich ist oder du zu viel Flüssigkeit (Eigelb) verwendet hast. Gib einfach 1-2 EL Mehl dazu und rühre kurz durch. Wenn der Teig immer noch klebt, stelle ihn für 15 Minuten in den Kühlschrank. Dann wird er fester und lässt sich besser verarbeiten.
Kann ich die Glasur auch weglassen?
Klar! Die Kekse schmecken auch ohne Glasur sehr lecker – sie sind dann einfach weniger süß und haben einen reineren Buttergeschmack. Du kannst sie auch mit Puderzucker bestäuben oder in geschmolzene Schokolade tauchen. Aber ehrlich: Die Zitronenglasur macht den Frühling erst perfekt.
Wie bekomme ich die Kekse gleichmäßig groß?
Übung macht den Meister. Aber ein Trick: Markiere mit einem Zahnstocher kleine Kreise auf dem Backpapier (etwa 4 cm Durchmesser). Dann spritzt du die Kekse genau in diese Kreise. Nach ein paar Mal hast du ein Gefühl für die richtige Menge und brauchst die Markierungen nicht mehr.
Kann ich den Teig vorbereiten und später backen?
Ja, der Teig lässt sich gut vorbereiten. Wickele ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für bis zu 2 Tage in den Kühlschrank. Lass ihn vor dem Spritzen etwa 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, damit er wieder geschmeidig wird. Du kannst den Teig auch einfrieren – dann hält er sich bis zu 3 Monate. Vor dem Verarbeiten einfach im Kühlschrank auftauen lassen.
Fazit – Warum du dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltest
Dieses zarte Spritzgebäck mit Zitronenglasur ist mehr als nur ein Rezept – es ist eine Einladung, den Frühling mit allen Sinnen zu genießen. Der buttrige, zarte Teig, der auf der Zunge zergeht, kombiniert mit der frischen, säuerlichen Glasur – das ist einfach perfekt.
Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Du brauchst keine stundenlangen Vorbereitungen oder komplizierte Techniken. Es ist einfach ehrliches, gutes Gebäck, das mit ein paar Handgriffen fertig ist. Und es macht einfach glücklich. Wenn ich diese Kekse backe, riecht die ganze Wohnung nach Butter und Zitrone – und das allein ist schon Grund genug, sie zu machen.
Also, trau dich! Probiere es aus, und wenn du magst, passe es an deinen Geschmack an. Gib mehr Zitrone dazu, mach es vegan oder füge Schokolade hinzu – es ist dein Gebäck. Ich würde mich riesig freuen, wenn du mir in den Kommentaren erzählst, wie es dir gelungen ist. Und wenn du ein Foto machst, tagge mich auf Pinterest – ich liebe es, eure Kreationen zu sehen.
In diesem Sinne: Ran an die Rührschüssel, und lass den Frühling in deine Küche einziehen!
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Zartes Spritzgebäck mit Zitronenglasur – 3 einfache Frühlingsrezepte
Dieses zarte Spritzgebäck mit Zitronenglasur ist der perfekte Frühlingsgenuss. Der butterweiche Teig und die frische, säuerliche Glasur machen es zu einem unwiderstehlichen Gebäck für Kaffee und Brunch.
- Prep Time: 30 Minuten
- Cook Time: 15 Minuten
- Total Time: 45 Minuten
- Yield: 40-50 Kekse 1x
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 250 g weiche Butter (1 Tasse + 2 EL)
- 100 g Puderzucker (3/4 Tasse)
- 1 Päckchen Vanillezucker (1 TL)
- 2 Eigelb
- 300 g Mehl Type 405 (2 1/4 Tassen)
- 1 Prise Salz
- Abrieb von 1 Bio-Zitrone
- 150 g Puderzucker (1 1/4 Tassen)
- 2–3 EL frisch gepresster Zitronensaft
- Optional: 1 TL Zitronenschale
Instructions
- Butter, Puderzucker und Vanillezucker in einer großen Schüssel mit dem Handrührgerät auf mittlerer Stufe etwa 3 Minuten cremig rühren, bis die Masse hell und fast weiß ist.
- Eigelb dazugeben und eine Minute weiterrühren. Zitronenschale und Salz unterrühren.
- Mehl in zwei Portionen dazugeben und nur so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Nicht zu lange rühren, sonst wird der Teig zäh.
- Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
- Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle (ca. 1,5 cm Durchmesser) füllen. Kleine Tuffs (ca. 4 cm Durchmesser) mit 3 cm Abstand auf das Backpapier spritzen.
- Kekse auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldbraun sind. Die Mitte sollte noch hell sein.
- Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann vorsichtig auf ein Kuchengitter heben.
- Für die Glasur: Puderzucker in eine kleine Schüssel geben, 2-3 EL Zitronensaft dazugeben und glatt rühren. Die Glasur sollte dickflüssig sein, aber noch vom Löffel laufen. Optional 1 TL Zitronenschale unterrühren.
- Vollständig abgekühlte Kekse mit der Oberseite in die Glasur tauchen, leicht drehen, überschüssige Glasur abtropfen lassen und zurück auf das Gitter setzen.
- Glasur etwa 30 Minuten trocknen lassen (oder 10 Minuten im Kühlschrank).
Notes
Der Teig darf nicht zu warm sein; bei Klebrigkeit 10 Minuten kühlen. Die Glasur sollte dickflüssig sein, nicht zu dünn. Kekse nicht zu lange backen – sie sind fertig, wenn die Ränder leicht goldbraun sind. Die Kekse schmecken am zweiten Tag noch besser.
Nutrition
- Serving Size: 1 Keks
- Calories: 85
- Sugar: 5
- Sodium: 30
- Fat: 5
- Saturated Fat: 3
- Carbohydrates: 9
- Protein: 1
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