Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Einfaches Quitten-Chutney: Perfekt für den Erntedank-Braten

Fertig in 60 Minuten
Portionen 6-8 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Ich stand letzte Woche auf dem Parkplatz eines Supermarkts, als mich dieser Geruch traf. Es war nicht der Duft von Benzin oder nassem Asphalt, sondern etwas ganz anderes. Jemand hatte sein Autofenster runtergelassen, und eine warme, süße Wolke voller Gewürze wehte herüber. Und plötzlich war ich acht Jahre alt, stand in der kleinen Küche meiner Tante Margret in der Pfalz und sah zu, wie sie einen Topf voller goldener Früchte über dem Herd köchelte. Sie rührte mit einem alten Holzlöffel um, und der Duft von Zimt, Nelken und etwas Herbem zog durch das ganze Haus. „Das ist mein Geheimnis für den Braten“, sagte sie mit einem Augenzwinkern. Ich habe sie nie nach dem Rezept gefragt, und als sie vor ein paar Jahren wegzog, dachte ich, dieser Geschmack sei für immer verloren.

Letzte Woche, auf diesem Parkplatz, habe ich dann beschlossen, ihn zurückzuholen. Ich habe drei Chargen Chutney gekocht, bis meine Küche aussah wie ein Schlachtfeld, und die Nachbarn dachten, ich würde ein Gewürzlabor betreiben. Aber dieser eine Topf – dieser hier – der hat es getroffen. Vielleicht kennen Sie das ja, dieses Gefühl, wenn man einen Geschmack aus der Kindheit wiederfindet und einen kurzen Moment lang alles richtig ist. Dieses einfache Quitten-Chutney ist genau das für mich geworden. Es ist nicht kompliziert, aber es schmeckt nach Erinnerung. Und es rettet jeden Braten, das verspreche ich Ihnen. Ehrlich, ich habe gestern Abend noch einen Löffel voll direkt aus dem Glas probiert. Kein Braten in Sicht, und es war trotzdem großartig.

Warum Sie Dieses Rezept Lieben Werden

Dieses Chutney ist nicht nur ein weiteres Beilagen-Rezept. Es ist der heimliche Star auf Ihrem Teller, besonders wenn die Zeit knapp ist und der Druck am Herd steigt. Ich habe es so entwickelt, dass es maximalen Geschmack bei minimalem Aufwand liefert – perfekt für den stressigen Alltag.

  • Schnell & Einfach: In unter einer Stunde haben Sie ein fertiges Chutney. Kein stundenlanges Einkochen, keine komplizierten Schritte. Es ist an einem ganz normalen Dienstagabend machbar.
  • Einfache Zutaten: Quitten sind im Herbst überall zu finden, und die Gewürze haben Sie wahrscheinlich schon im Schrank. Keine ausgefallenen Supermarkt-Gänge nötig.
  • Perfekt für den Erntedank-Braten: Ob Truthahn, Ente, Schweinebraten oder ein einfacher Ofenkäse – dieses Chutney passt zu allem, was auf den Herbsttisch kommt. Es ist die süß-saure Note, die jedes Gericht abrundet.
  • Ein echter Publikumsliebling: Jeder, der es probiert hat, wollte das Rezept. Kinder lieben die Süße, Erwachsene die Würze. Es ist ein Garant für leere Gläser.
  • Unglaublich lecker: Die Kombination aus der herben Quitte, dem süßen Apfelsaft und den warmen Gewürzen ist einfach himmlisch. Es schmeckt nach Herbst, nach Gemütlichkeit und nach einem gelungenen Festessen.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Ich habe einen Trick gelernt – die Quitten werden zuerst in etwas Butter und Zucker karamellisiert, bevor die restlichen Zutaten hinzukommen. Das gibt dem Chutney eine Tiefe, die man sonst nur von stundenlang geschmorten Gerichten kennt. Es ist nicht einfach nur ein weiteres Chutney. Es ist das Chutney, das Sie jedes Jahr aufs Neue machen werden. Versprochen.

Welche Zutaten Sie Brauchen

Dieses Rezept lebt von seinen einfachen, aber wirkungsvollen Zutaten. Jede Komponente hat eine Aufgabe, und zusammen ergeben sie ein Geschmackserlebnis, das größer ist als die Summe seiner Teile. Keine Angst, Sie müssen keine exotischen Gewürze kaufen – alles ist im gut sortierten Supermarkt erhältlich.

  • Quitten (ca. 1 kg): Die Hauptdarstellerin. Achten Sie darauf, dass die Früchte fest sind und keine Druckstellen haben. Reiben Sie die flaumige Schale vor dem Verarbeiten mit einem Küchentuch ab. Das ist wichtig, denn der Flaum kann bitter schmecken. Ich kaufe meine Quitten am liebsten auf dem Wochenmarkt, wo sie oft günstiger und aromatischer sind.
  • Apfelsaft (200 ml): Er ersetzt den klassischen Essig und gibt dem Chutney eine milde Süße. Verwenden Sie am besten naturtrüben Apfelsaft – der hat mehr Geschmack. In der Not geht auch klarer Saft, aber das Aroma ist dann etwas flacher.
  • Zucker (150 g, braun oder weiß): Der Zucker karamellisiert die Quitten und sorgt für die typische Chutney-Konsistenz. Brauner Zucker gibt eine leichte Karamellnote, weißer Zucker ist neutraler. Ich verwende meist eine Mischung aus beidem.
  • Zwiebel (1 große, rote oder gelbe): Die Zwiebel bildet die herzhafte Basis. Sie wird fein gewürfelt und sorgt für eine leichte Schärfe, die wunderbar mit der Süße der Quitten harmoniert. Rote Zwiebeln sind etwas milder, gelbe geben mehr Biss.
  • Ingwer (ein daumengroßes Stück, frisch): Der Ingwer bringt eine angenehme Schärfe und Frische ins Spiel. Reiben Sie ihn fein, damit er sich gut verteilt. In einer Prise geht auch Ingwerpulver, aber frischer Ingwer ist unschlagbar.
  • Gewürze:
    • 1 Zimtstange (oder 1 TL gemahlener Zimt)
    • 3-4 Nelken
    • 1 Sternanis (optional, aber sehr empfehlenswert)
    • 1/2 TL gemahlener Koriander
    • Eine Prise Salz und frisch gemahlener Pfeffer
  • Butter (1 EL) und etwas Öl: Zum Anbraten der Zwiebeln und Karamellisieren der Quitten. Die Butter gibt Geschmack, das Öl verhindert das Anbrennen.
  • Optional: 1-2 EL Apfelessig oder Zitronensaft: Falls Ihnen das Chutney zu süß ist, können Sie am Ende etwas Säure hinzufügen. Ich mag es lieber süß-sauer und gebe immer einen Spritzer Zitrone dazu.

Benötigte Küchengeräte

Sie brauchen keine teure Spezialausrüstung für dieses Rezept. Ein paar grundlegende Dinge reichen völlig aus. Ich koche mein Chutney übrigens in meinem alten, verbeulten Edelstahltopf – der hat schon so manches Chutney gesehen und leistet mir seit Jahren treue Dienste. Ein schwerer Boden ist wichtig, damit nichts anbrennt.

  • Einen großen Topf (mindestens 3 Liter Fassungsvermögen) mit schwerem Boden
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett
  • Eine feine Reibe für den Ingwer
  • Einen Holzlöffel oder einen hitzebeständigen Silikonspatel
  • Ein sauberes Geschirrtuch oder Küchenkrepp zum Abreiben der Quitten
  • Sterilisierte Einmachgläser (ca. 2-3 Stück à 200-250 ml)
  • Optional: Eine Konservendose oder ein Einkochtopf, falls Sie das Chutney länger haltbar machen möchten

Zubereitung: Schritt für Schritt

Quitten-Chutney preparation steps

Okay, legen wir los. Keine Sorge, es ist wirklich einfach. Ich habe die Schritte so detailliert wie möglich beschrieben, damit nichts schiefgehen kann. Und wenn doch – das ist auch nicht schlimm. Chutney ist verzeihend.

  1. Quitten vorbereiten (ca. 15 Minuten): Reiben Sie die Quitten zuerst mit einem Küchentuch kräftig ab, um den Flaum zu entfernen. Das ist der wichtigste Schritt, denn der Flaum schmeckt wirklich bitter. Dann waschen Sie die Früchte kurz ab, halbieren sie und entfernen das Kerngehäuse mit einem kleinen Messer oder einem Apfelausstecher. Die Schale können Sie dran lassen – sie gibt Farbe und Pektin, das später für die Bindung sorgt. Schneiden Sie die Quitten in kleine, gleichmäßige Würfel von etwa 1 cm Größe. Je kleiner die Würfel, desto schneller gart das Chutney. Ich habe mich dabei schon oft geschnitten, also passen Sie auf Ihre Finger auf!
  2. Zwiebel und Ingwer vorbereiten (ca. 5 Minuten): Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Würfel. Den Ingwer schälen und fein reiben. Stellen Sie alles bereit – wenn das Kochen erst losgeht, geht es schnell.
  3. Karamellisieren (ca. 10 Minuten): Geben Sie die Butter und einen Schuss Öl in den großen Topf und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Sobald die Butter schäumt, geben Sie die Zwiebelwürfel dazu und braten sie glasig an. Dann den Zucker einstreuen und unter Rühren schmelzen lassen, bis er eine hellbraune Farbe annimmt. Jetzt kommen die Quittenwürfel dazu. Rühren Sie alles gut um, sodass die Quitten mit der Zucker-Zwiebel-Masse überzogen sind. Lassen Sie das Ganze unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten karamellisieren. Die Quitten werden dabei etwas weicher und bekommen eine schöne goldene Farbe. Dieser Schritt ist der geheime Trick für den intensiven Geschmack!
  4. Köcheln lassen (ca. 30-40 Minuten): Gießen Sie den Apfelsaft an und geben Sie die Gewürze (Zimtstange, Nelken, Sternanis, Koriander, Salz, Pfeffer) und den geriebenen Ingwer dazu. Rühren Sie alles gut um. Bringen Sie die Mischung zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie das Chutney ohne Deckel bei sanfter Hitze köcheln. Rühren Sie gelegentlich um, besonders gegen Ende, damit nichts anbrennt. Die Quitten werden nach und nach weich, und die Flüssigkeit reduziert sich zu einer sirupartigen Konsistenz. Das dauert etwa 30 bis 40 Minuten. Sie erkennen, dass das Chutney fertig ist, wenn die Quittenstücke weich sind, aber noch etwas Biss haben, und die Flüssigkeit dickflüssig ist. Wenn Sie mit dem Löffel über den Topfboden streichen, sollte eine kurze Spur zurückbleiben.
  5. Abschmecken und abfüllen (ca. 10 Minuten): Nehmen Sie den Topf vom Herd und entfernen Sie die Zimtstange, die Nelken und den Sternanis (falls verwendet). Schmecken Sie das Chutney mit Salz, Pfeffer und eventuell einem Spritzer Zitronensaft oder Apfelessig ab. Es sollte süß-säuerlich-würzig sein. Lassen Sie es kurz abkühlen, bevor Sie es in die sterilisierten Gläser füllen. Verschließen Sie die Gläser sofort und stellen Sie sie für etwa 10 Minuten auf den Kopf – das erzeugt ein Vakuum und macht das Chutney länger haltbar. Dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Und das war’s! Sie haben jetzt ein selbstgemachtes Quitten-Chutney, das jedes Festessen rettet. Ich habe beim ersten Mal vergessen, die Nelken zu entfernen, und beim Essen hat dann jeder eine ganze Gewürznelke im Mund gehabt. Seitdem bin ich da sehr gründlich. Lernen Sie aus meinen Fehlern!

Kochtipps & Techniken

Hier kommen ein paar Dinge, die ich auf die harte Tour gelernt habe. Vielleicht ersparen sie Ihnen den ein oder anderen kleinen Küchenunfall.

Die Sache mit dem Flaum: Ich kann es nicht oft genug sagen – reiben Sie die Quitten wirklich gründlich ab. Der Flaum ist nicht nur unschön, er schmeckt auch bitter und kann das ganze Chutney ruinieren. Ich mache das immer über der Spüle, dann fliegt nichts in der Küche herum.

Nicht zu lange kochen: Quitten enthalten viel Pektin, das beim Kochen freigesetzt wird und das Chutney eindickt. Wenn Sie es zu lange kochen, wird es zu fest und erinnert eher an Marmelade. Es ist perfekt, wenn die Flüssigkeit sirupartig ist und die Quittenstücke noch ihre Form erkennen lassen. Ein bisschen Biss ist erwünscht!

Der richtige Topf: Ein Topf mit schwerem Boden ist Gold wert. Er verteilt die Hitze gleichmäßig und verhindert, dass der Zucker anbrennt, bevor die Quitten weich sind. Ich habe meinen Topf von einer Freundin geerbt, und er hat schon tausend Chutneys überstanden.

Multitasking ist erlaubt: Während das Chutney köchelt, können Sie schon den Tisch decken oder den Braten vorbereiten. Es erfordert nur gelegentliches Umrühren. Perfekt für einen hektischen Abend unter der Woche.

Variationen & Anpassungen

Dieses Grundrezept ist wunderbar wandelbar. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es nach Ihrem Geschmack verändern können. Ich habe sie alle selbst ausprobiert, und jede Version hat ihren eigenen Charme.

  • Würzige Variante: Geben Sie eine fein gehackte rote Chili oder eine Prise Cayennepfeffer mit in den Topf. Die Schärfe passt hervorragend zu Wildgerichten oder kräftigem Schweinebraten. Mein Mann liebt diese Version – ich finde sie manchmal etwas zu heftig.
  • Fruchtige Variante: Ersetzen Sie die Hälfte der Quitten durch Äpfel oder Birnen. Das macht das Chutney etwas milder und fruchtiger. Im Herbst, wenn die Äpfel überall herumliegen, ist das meine Standardvariante.
  • Herbstliche Gewürzvariante: Fügen Sie zusätzlich eine Prise Muskatnuss, einen halben Teelöffel gemahlenen Piment oder etwas Kardamom hinzu. Das gibt dem Chutney eine noch wärmere, weihnachtliche Note. Perfekt für die Adventszeit.
  • Zuckerreduziert: Für eine leichtere Version können Sie den Zucker auf 100 g reduzieren. Dann wird das Chutney aber weniger süß und auch etwas weniger dick. Geben Sie dann eventuell einen Teelöffel Apfelpektin dazu, um die Konsistenz zu verbessern.
  • Mit Rosinen oder Datteln: Eine Handvoll Rosinen oder fein gehackte Datteln, die in den letzten 10 Minuten mitkochen, geben dem Chutney eine zusätzliche süße Note und eine interessante Textur. Ich habe das letztes Jahr zu Weihnachten ausprobiert und es war ein voller Erfolg.

Servier- und Aufbewahrungshinweise

Dieses Chutney ist ein echtes Multitalent. Es schmeckt nicht nur zu Braten, sondern zu so vielen Gerichten. Und das Beste: Es wird mit der Zeit sogar noch besser.

Servieren: Das Chutney schmeckt sowohl warm als auch kalt hervorragend. Zu einem festlichen Braten serviere ich es am liebsten lauwarm. Einfach das Glas kurz vor dem Essen in ein warmes Wasserbad stellen oder in einem kleinen Topf erwärmen. Es passt perfekt zu Truthahn, Ente, Gänsebraten, Schweinefilet, aber auch zu einem einfachen Ofenkäse oder einem würzigen Blauschimmelkäse. Ein Klecks davon auf einem Butterbrot oder einem gegrillten Käsesandwich ist auch der absolute Hammer. Probieren Sie es mal!

Aufbewahrung: Gut verschlossen und kühl gelagert hält sich das Chutney mindestens 3-4 Monate. Einmal geöffnet, sollte es im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 2-3 Wochen verbraucht werden. Achten Sie darauf, dass Sie immer einen sauberen Löffel verwenden, um Schimmelbildung zu vermeiden. Wenn Sie das Chutney länger haltbar machen möchten, können Sie es im Einkochtopf bei 90°C für 20 Minuten einkochen. Dann ist es sogar bis zu einem Jahr haltbar – perfekt als Weihnachtsgeschenk aus der Küche!

Geschmacksentwicklung: Wie die meisten Chutneys entfaltet auch dieses sein volles Aroma erst nach ein paar Tagen. Die Gewürze ziehen durch und die Aromen verbinden sich. Ich finde, es schmeckt am dritten oder vierten Tag am besten. Also keine Sorge, wenn es am Anfang noch nicht perfekt schmeckt – geben Sie ihm etwas Zeit.

Nährwertangaben & Gesundheitliche Vorteile

Quitten sind nicht nur lecker, sondern auch richtig gesund. Sie sind reich an Vitamin C, Ballaststoffen und Antioxidantien. Das macht dieses Chutney zu einer kleinen Wohltat für Ihr Immunsystem, besonders in der Erkältungszeit. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ca. 2 Esslöffel):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 60-70 kcal
Kohlenhydrate ca. 15-18 g
davon Zucker ca. 12-14 g
Ballaststoffe ca. 1-2 g
Fett 0,5 g
Eiweiß 0,5 g

Bitte beachten Sie, dass dies nur Schätzwerte sind, die je nach genauen Zutaten und Mengen variieren können. Wenn Sie auf eine zuckerreduzierte Ernährung achten, können Sie die Zuckermenge wie oben beschrieben reduzieren. Das Chutney ist von Natur aus glutenfrei und vegan, wenn Sie statt Butter etwas mehr Öl verwenden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich das Chutney auch mit anderen Früchten machen?
Ja, absolut! Äpfel, Birnen und sogar unreife Mangos eignen sich hervorragend. Passen Sie dann die Garzeit an – Äpfel und Birnen garen etwas schneller als Quitten.

Muss ich die Quitten schälen?
Nein, die Schale kann dranbleiben. Sie enthält viel Pektin, das für die richtige Konsistenz sorgt. Wichtig ist nur, den Flaum gründlich abzureiben.

Wie lange ist das Chutney haltbar?
Ungeöffnet und kühl gelagert hält es sich 3-4 Monate. Geöffnet im Kühlschrank etwa 2-3 Wochen. Wenn Sie es einkochen, sogar bis zu einem Jahr.

Das Chutney ist zu flüssig geworden. Was kann ich tun?
Kein Problem! Lassen Sie es einfach ohne Deckel bei niedriger Hitze weiterköcheln, bis die überschüssige Flüssigkeit verdampft ist. Rühren Sie dabei öfter um, damit nichts anbrennt.

Kann ich das Chutney auch einfrieren?
Ja, das geht. Füllen Sie es in gefriergeeignete Behälter und lassen Sie etwas Platz zum Ausdehnen. Eingefroren hält es sich etwa 6 Monate. Nach dem Auftauen kann die Konsistenz etwas wässriger sein – dann einfach kurz aufkochen und eindicken lassen.

Fazit

Dieses einfache Quitten-Chutney ist mehr als nur ein Rezept. Es ist ein Stück Herbst, eingefangen in einem Glas. Es ist die Erinnerung an den Duft in Tante Margrets Küche, die ich jetzt jedes Jahr neu erschaffen kann. Und es ist die Gewissheit, dass ich auch an einem stressigen Dienstagabend etwas Besonderes auf den Tisch zaubern kann, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.

Probieren Sie es aus! Ich bin mir sicher, dass Sie dieses Chutney lieben werden. Und wenn Sie Ihre eigene Version daraus machen – mit einer extra Prise Chili, ein paar Rosinen oder einem Schuss Rum – dann teilen Sie es mir doch in den Kommentaren mit. Ich bin schon sehr gespannt auf Ihre Kreationen! Bis dahin: Gutes Gelingen und einen wunderbaren Erntedank-Braten!

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Quitten-Chutney recipe

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Einfaches Quitten-Chutney: Perfekt für den Erntedank-Braten

Dieses einfache Quitten-Chutney ist der heimliche Star auf Ihrem Teller. Es kombiniert die herbe Quitte mit süßem Apfelsaft und warmen Gewürzen zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis, das jeden Braten rettet.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 20 Minuten
  • Cook Time: 40 Minuten
  • Total Time: 1 Stunde
  • Yield: 4 Portionen (ca. 2-3 Gläser à 200-250 ml) 1x
  • Category: Beilage
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 kg Quitten (ca. 2.2 lbs)
  • 200 ml Apfelsaft (ca. 3/4 Tasse)
  • 150 g Zucker, braun oder weiß (ca. 3/4 Tasse)
  • 1 große Zwiebel, rot oder gelb
  • 1 daumengroßes Stück frischer Ingwer
  • 1 Zimtstange (oder 1 TL gemahlener Zimt)
  • 3–4 Nelken
  • 1 Sternanis (optional)
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1 Prise Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 EL Butter (ca. 14 g)
  • Etwas Öl zum Anbraten
  • 1–2 EL Apfelessig oder Zitronensaft (optional)

Instructions

  1. Quitten vorbereiten: Reiben Sie die Quitten mit einem Küchentuch kräftig ab, um den Flaum zu entfernen. Waschen Sie sie kurz, halbieren Sie sie und entfernen Sie das Kerngehäuse. Die Schale kann dranbleiben. Schneiden Sie die Quitten in kleine, gleichmäßige Würfel von etwa 1 cm Größe.
  2. Zwiebel und Ingwer vorbereiten: Schälen Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in feine Würfel. Den Ingwer schälen und fein reiben.
  3. Karamellisieren: Geben Sie die Butter und einen Schuss Öl in einen großen Topf mit schwerem Boden und erhitzen Sie sie bei mittlerer Hitze. Sobald die Butter schäumt, geben Sie die Zwiebelwürfel dazu und braten sie glasig an. Dann den Zucker einstreuen und unter Rühren schmelzen lassen, bis er eine hellbraune Farbe annimmt. Die Quittenwürfel dazugeben und alles gut umrühren. Lassen Sie das Ganze unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten karamellisieren.
  4. Köcheln lassen: Gießen Sie den Apfelsaft an und geben Sie die Gewürze (Zimtstange, Nelken, Sternanis, Koriander, Salz, Pfeffer) und den geriebenen Ingwer dazu. Rühren Sie alles gut um. Bringen Sie die Mischung zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie das Chutney ohne Deckel bei sanfter Hitze etwa 30-40 Minuten köcheln, bis die Quitten weich sind und die Flüssigkeit sirupartig ist. Rühren Sie gelegentlich um.
  5. Abschmecken und abfüllen: Nehmen Sie den Topf vom Herd und entfernen Sie die Zimtstange, die Nelken und den Sternanis. Schmecken Sie das Chutney mit Salz, Pfeffer und eventuell einem Spritzer Zitronensaft oder Apfelessig ab. Lassen Sie es kurz abkühlen, füllen Sie es in sterilisierte Gläser, verschließen Sie diese sofort und stellen Sie sie für etwa 10 Minuten auf den Kopf. Dann wieder umdrehen und vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Quitten gründlich abreiben, um den bitteren Flaum zu entfernen. Nicht zu lange kochen, sonst wird das Chutney zu fest. Das Chutney entfaltet sein volles Aroma nach ein paar Tagen. Ungeöffnet und kühl gelagert hält es sich 3-4 Monate.

Nutrition

  • Serving Size: 2 Esslöffel
  • Calories: 6070
  • Sugar: 1214
  • Sodium: 50
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 2
  • Carbohydrates: 1518
  • Fiber: 12
  • Protein: 5

Keywords: Quitten-Chutney, Erntedank, Braten, Chutney, einfach, herbstlich, Gewürze

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