Geschrieben von

Mariah Lyons

Veröffentlicht

Wohlig-warme Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch: Einfaches Rezept

Fertig in 30 Minuten
Portionen 4 Portionen
Schwierigkeitsgrad Einfach

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Das Herbstfest bei meiner Freundin stand in genau zwei Stunden an, und ich hatte es total verpennt. Alle anderen würden mit aufwendigen Torten, selbst gebackenen Broten und kunstvoll angerichteten Vorspeisen auftauchen. Ich hatte einen Hokkaido-Kürbis, der schon seit einer Woche in der Obstschale lag, ein Stück Ingwer, das langsam runzelig wurde, und eine Dose Kokosmilch im Vorratsschrank. Ehrlich gesagt, ich war kurz davor, einfach eine Flasche Wein mitzubringen und zu behaupten, ich hätte kochen wollen. Aber dann fiel mir ein Rezept ein, das ich mal irgendwo aufgeschnappt hatte. Ich habe den Kürbis einfach in grobe Stücke gehackt (die Schale blieb dran, weil Hokkaido das ja mitmacht), alles in einen Topf geworfen und gehofft, dass es irgendwie essbar wird. Die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld, aber die Suppe war in 25 Minuten fertig. Als ich sie in eine alte Thermoskanne füllte, dachte ich nur: „Na ja, besser als nichts.“

Und rate mal, was passiert ist? Die Leute sind regelrecht verrückt danach geworden. Ich stand da mit meiner einfachen Suppe, während alle anderen von meiner „geheimnisvollen, wärmenden Kreation“ schwärmten. Es war fast ein bisschen peinlich. Eine Frau hat mich sogar nach dem Rezept gefragt, während ich mir heimlich den Kürbissaft vom Ärmel wischte. Dieses Gericht ist seitdem mein absoluter Geheimtipp für genau solche Momente – wenn man keine Zeit hat, aber trotzdem etwas Wohlig-warmes auf den Tisch zaubern will. Vielleicht kennst du das ja, wenn einem die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt und man trotzdem nicht auf Geschmack verzichten möchte? Diese Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch hat mich gerettet, und ich bin mir sicher, sie wird auch dich retten. Sie ist mein kleiner, bescheidener Triumph in der Not, und ich mache sie heute noch genauso.

Warum du diese Kürbissuppe lieben wirst

Ich habe diese Suppe unzählige Male gekocht – für mich allein an regnerischen Abenden, für Gäste, die plötzlich vor der Tür standen, und sogar für meine Familie, die sonst nicht so auf Kürbis steht. Jedes Mal war sie ein Volltreffer. Hier sind die Gründe, warum du sie unbedingt ausprobieren solltest:

  • Schnell & einfach: In unter 30 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt für hektische Wochentage oder wenn der Kürbis schon sehnsüchtig aus der Obstschale schaut.
  • Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keinen extra Supermarktbesuch. Kürbis, Ingwer, Kokosmilch und ein paar Gewürze – das hast du bestimmt zu Hause.
  • Perfekt für kühle Tage: Diese Suppe ist wie eine kuschelige Decke für den Magen. Sie wärmt von innen und macht alles ein bisschen besser.
  • Ein echter Publikumsliebling: Selbst Kinder und eingefleischte Fleischfans schlecken den Teller aus. Das ist keine Übertreibung.
  • Unverschämt lecker: Die Kombination aus süßlichem Kürbis, scharfem Ingwer und cremiger Kokosmilch ist einfach unwiderstehlich. Glaub mir, nach dem ersten Löffel wirst du die Augen schließen.

Was diese Kürbissuppe von anderen unterscheidet? Es ist die Art, wie der Ingwer nicht nur eine Note, sondern einen richtigen Kick gibt, und die Kokosmilch alles zu einer samtigen Umarmung verbindet. Ich habe unzählige Versionen probiert – manche waren zu wässrig, andere zu schwer. Diese hier ist genau richtig: leicht, aber befriedigend. Es ist kein fancy Restaurantgericht, sondern ehrliches, wohliges Comfort Food, das genau das liefert, was es verspricht: Wärme, Trost und ein Lächeln auf dem Gesicht.

Was du an Zutaten brauchst

Für dieses Rezept verwendest du einfache, aber kraftvolle Zutaten, die zusammen eine unschlagbare Geschmackstiefe ergeben. Keine ausgefallenen Sachen, nur das, was die Natur im Herbst so hergibt. Ich zeige dir, worauf du achten solltest.

  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg): Der absolute Star. Hokkaido ist perfekt, weil du die Schale nicht schälen musst – die wird beim Kochen schön weich und gibt der Suppe eine tolle Farbe. Achte darauf, dass der Kürbis fest ist und keine Druckstellen hat. Ich kaufe meinen immer auf dem Wochenmarkt, aber der aus dem Supermarkt tut es auch.
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 20-30g): Hier kommt der Kick! Frischer Ingwer ist ein Muss. Das getrocknete Pulver kannst du vergessen – es fehlt die Schärfe und das Aroma. Schäle ihn mit einem Löffel (das geht viel einfacher als mit einem Sparschäler) und schneide ihn in feine Scheiben. Je nachdem, wie scharf du es magst, kannst du die Menge anpassen. Ich bin ein Fan von ordentlich Schärfe.
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml): Verwende die vollfette Kokosmilch, nicht die Light-Version. Die macht die Suppe herrlich cremig und gibt ihr diesen samtigen Mundgefühl. Ich schwöre auf die Marke „King‘s“ – die hat den höchsten Fettgehalt und schmeckt am intensivsten. Schüttle die Dose vor dem Öffnen gut, damit sich das Fett mit dem Wasser vermischt.
  • 1 Zwiebel: Eine ganz normale Gemüsezwiebel. Sie bildet die Basis und gibt eine leichte Süße. Du kannst auch eine Schalotte nehmen, wenn du eine da hast.
  • 2 Knoblauchzehen: Für die Tiefe. Knoblauch und Ingwer sind ein Dreamteam. Drücke sie frisch aus, das Pulver ist hier nicht willkommen.
  • 500 ml Gemüsebrühe: Ich nehme am liebsten eine selbstgemachte, aber ein guter Würfel tut es auch. Achte auf eine klare, nicht zu dominante Brühe, damit der Kürbisgeschmack im Vordergrund bleibt.
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl: Zum Anbraten. Kokosöl passt natürlich thematisch perfekt, aber Olivenöl geht auch.
  • Gewürze:
    • 1 TL Kurkuma (für die Farbe und eine erdige Note)
    • 1/2 TL gemahlener Koriander (wärmt von innen)
    • 1/4 TL Chiliflocken (optional, für eine leichte Schärfe)
    • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Zum Servieren (optional, aber empfohlen):
    • Kürbiskerne (geröstet, für den Crunch)
    • Ein Schuss Kokosmilch oder Sahne
    • Frischer Koriander oder Petersilie
    • Ein Spritzer Limettensaft (macht den Geschmack richtig frisch!)

Substitutions-Tipps: Du kannst den Hokkaido auch durch Butternut-Kürbis ersetzen, dann musst du ihn aber schälen. Für eine vegane Variante ist das Rezept ohnehin geeignet. Wer es weniger scharf mag, lässt die Chiliflocken einfach weg. Und falls du keine Kokosmilch magst, probiere es mit Sahne oder einer anderen Pflanzensahne – der Geschmack wird dann aber anders.

Welche Ausrüstung du brauchst

Keine Sorge, du brauchst keine Profiküche für diese Suppe. Die meisten Sachen hast du bestimmt schon. Hier ist, was ich verwende:

  • Ein großer Topf (3-4 Liter): Am besten mit einem schweren Boden, damit nichts anbrennt. Ich habe einen alten Gusseisentopf von meiner Oma, der ist perfekt.
  • Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett: Ein gutes Messer ist die halbe Miete. Hokkaido-Kürbis ist zwar weicher als andere Sorten, aber ein stumpfes Messer macht trotzdem keinen Spaß.
  • Ein Pürierstab (oder Standmixer): Der Pürierstab ist mein bester Freund für Suppen. Du kannst die Suppe direkt im Topf pürieren, was weniger Abwasch bedeutet. Falls du einen Standmixer nimmst, lass die Suppe erst etwas abkühlen und püriere sie in Portionen – sonst gibt es eine Explosion!
  • Ein Esslöffel und ein Teelöffel: Zum Abmessen der Gewürze. Ich mache das immer nach Gefühl, aber am Anfang sind genaue Mengen besser.
  • Ein kleiner Topf oder eine Pfanne: Falls du die Kürbiskerne rösten möchtest.

Mein Tipp: Investiere in einen guten Pürierstab. Ich hatte mal einen billigen, der ist nach dem dritten Gebrauch kaputt gegangen. Ein mittelpreisiges Modell von Braun oder Philips hält ewig und macht die Suppe schön samtig.

Die Zubereitung – Schritt für Schritt

Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch preparation steps

Jetzt wird es praktisch. Ich führe dich durch jeden Schritt, damit nichts schiefgehen kann. Versprochen!

Schritt 1: Den Kürbis vorbereiten (5 Minuten)
Wasche den Hokkaido-Kürbis gründlich, denn die Schale bleibt dran. Halbiere ihn dann und kratze mit einem Esslöffel die Kerne und das faserige Innere heraus. Die Kerne kannst du übrigens aufbewahren, waschen, trocknen und im Ofen rösten – ein leckerer Snack! Schneide den Kürbis dann in grobe Würfel (ca. 2-3 cm). Keine Sorge, sie müssen nicht perfekt gleich sein, sie werden ja später püriert.

Schritt 2: Ingwer, Zwiebel und Knoblauch vorbereiten (5 Minuten)
Schäle den Ingwer mit einem Löffel (ja, das funktioniert wirklich!) und schneide ihn in feine Scheiben oder hacke ihn grob. Schäle die Zwiebel und den Knoblauch und hacke beides fein. Tränen sind hier erlaubt – ich heule jedes Mal wie ein Schlosshund bei Zwiebeln.

Schritt 3: Die Basis anbraten (5 Minuten)
Erhitze das Oliven- oder Kokosöl in deinem großen Topf bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebelwürfel dazu und brate sie für 2-3 Minuten glasig an. Dann kommt der Knoblauch und der Ingwer dazu. Rühre alles gut um und brate es für eine weitere Minute, bis es duftet. Pass auf, dass der Knoblauch nicht verbrennt – sonst wird er bitter. Ich habe das schon einmal geschafft und die ganze Suppe hat nach verbranntem Toast geschmeckt. Nicht empfehlenswert.

Schritt 4: Den Kürbis anschwitzen (5 Minuten)
Gib die Kürbiswürfel in den Topf und rühre alles gut um. Lass den Kürbis für etwa 3-4 Minuten mitbraten, während du gelegentlich umrührst. Das bringt mehr Geschmack, als wenn du ihn einfach in der Brühe kochst. Du wirst sehen, wie die Würfel anfangen, leicht zu karamellisieren.

Schritt 5: Die Gewürze dazugeben (1 Minute)
Streue Kurkuma, gemahlenen Koriander und die Chiliflocken (falls du sie verwendest) über das Gemüse. Rühre alles gut ein, damit sich die Gewürze verteilen. Jetzt riecht es schon himmlisch in der Küche!

Schritt 6: Ablöschen und kochen (15 Minuten)
Gieße die Gemüsebrühe und die Kokosmilch in den Topf. Rühre alles gut um und bringe die Suppe zum Kochen. Reduziere dann die Hitze, setze einen Deckel auf und lass sie für 15 Minuten sanft köcheln. Der Kürbis sollte nach dieser Zeit so weich sein, dass du ihn mit einer Gabel zerdrücken kannst. Wenn nicht, lass sie noch 5 Minuten länger kochen.

Schritt 7: Pürieren (3 Minuten)
Nimm den Topf vom Herd. Jetzt kommt der Pürierstab zum Einsatz. Püriere die Suppe direkt im Topf, bis sie schön glatt und samtig ist. Wenn du einen Standmixer verwendest, lass die Suppe erst 5 Minuten abkühlen und püriere sie in zwei bis drei Portionen. Fülle den Mixer nie mehr als zur Hälfte, sonst gibt es eine heiße Suppenexplosion – glaub mir, ich habe die Küche danach geputzt.

Schritt 8: Abschmecken (2 Minuten)
Schmecke die Suppe mit Salz und Pfeffer ab. Jetzt kommt der geheime Trick: Ein Spritzer frischer Limettensaft! Das hebt den ganzen Geschmack auf ein neues Level. Der Limettensaft schneidet durch die Fettigkeit der Kokosmilch und bringt die Süße des Kürbisses zur Geltung. Probiere es aus – du wirst überrascht sein, wie viel Unterschied ein kleiner Spritzer macht.

Schritt 9: Anrichten und servieren (2 Minuten)
Fülle die Suppe in Schalen oder Teller. Gib einen Klecks Kokosmilch oder Sahne in die Mitte und ziehe mit einem Zahnstocher ein Muster durch. Streue geröstete Kürbiskerne und frische Kräuter darüber. Fertig!

Tipps und Tricks für die perfekte Kürbissuppe

Ich habe bei dieser Suppe so einige Fehler gemacht, damit du sie nicht machen musst. Hier sind meine besten Tipps:

  • Der Ingwer macht den Unterschied: Verwende immer frischen Ingwer. Getrockneter Ingwer schmeckt muffig und hat nicht diese angenehme Schärfe. Ich habe es einmal mit Pulver probiert – nie wieder!
  • Nicht zu lange kochen: Kürbis ist schnell gar. Wenn du ihn zu lange kochst, verliert er sein Aroma und wird wässrig. 15 Minuten sind völlig ausreichend.
  • Die richtige Konsistenz: Wenn dir die Suppe zu dick ist, kannst du einfach etwas mehr Brühe oder Wasser hinzufügen. Ist sie zu dünn, lass sie ohne Deckel noch ein paar Minuten einkochen. Ich mag sie gerne so, dass sie den Löffel leicht umhüllt.
  • Gewürze anpassen: Ich gebe die Gewürze immer erst am Ende dazu, nachdem ich abgeschmeckt habe. So kann ich die Intensität besser dosieren. Manchmal will ich mehr Kurkuma für die Farbe, manchmal mehr Koriander für die Wärme.
  • Multitasking: Während die Suppe köchelt, kannst du die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne rösten oder den Koriander hacken. So sparst du Zeit und hast am Ende alles parat.
  • Der häufigste Fehler: Zu wenig würzen! Kürbis ist von Natur aus mild und braucht ordentlich Salz, Pfeffer und die Schärfe des Ingwers. Trau dich, kräftig zu würzen. Ich habe am Anfang immer zu zaghaft gesalzen und die Suppe schmeckte fade.

Variationen und Anpassungen

Diese Suppe ist ein echtes Verwandlungstalent. Hier sind ein paar Ideen, wie du sie abwandeln kannst:

  • Mit Süßkartoffel: Ersetze die Hälfte des Kürbisses durch eine Süßkartoffel. Das gibt eine noch cremigere Textur und eine leichte Süße. Perfekt für einen kalten Winterabend.
  • Mit Currypaste: Für eine asiatische Note: Brate 1 EL rote Currypaste zusammen mit der Zwiebel an. Der Ingwer und die Kokosmilch passen perfekt dazu. Das ist meine absolute Lieblingsvariante, wenn ich etwas Exotisches will.
  • Mit Möhren: Eine Handvoll Möhrenwürfel mit dem Kürbis kochen. Das macht die Suppe süßer und gibt eine schöne, orange Farbe. Meine Nichte liebt diese Version.
  • Mit Kichererbsen: Für mehr Protein: Gib eine Dose abgetropfte Kichererbsen in den letzten 5 Minuten der Kochzeit dazu. Das macht die Suppe sättigender und ist perfekt als Hauptgericht.
  • Mit geröstetem Kürbis: Für ein intensiveres Aroma: Statt den Kürbis im Topf zu braten, röste ihn im Ofen bei 200°C für 20 Minuten. Das karamellisiert den Zucker und gibt eine rauchige Note. Ein bisschen aufwendiger, aber der Geschmack ist es wert.

Ich habe einmal eine Version mit geröstetem Kürbis und einem Schuss Ahornsirup gemacht – das war fast schon dessertartig. Aber für den Alltag reicht die einfache Variante völlig aus.

Servieren und Aufbewahren

Servieren: Diese Suppe schmeckt am besten heiß, aber nicht kochend. Serviere sie in tiefen Tellern oder Schalen. Ein Klecks Kokosmilch oder Sahne in der Mitte sieht nicht nur schön aus, sondern sorgt auch für einen zusätzlichen Frischekick. Dazu passen geröstete Kürbiskerne, ein paar Korianderblätter oder ein Spritzer Limettensaft. Ich liebe es, ein Stück knuspriges Baguette oder ein Fladenbrot dazu zu reichen – perfekt zum Dippen!

Was denkst du, was dazu am besten passt? Ein Glas trockener Weißwein oder ein warmer Ingwertee? Ich persönlich mag einen milden Apfelwein dazu.

Aufbewahren: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Behälter für 3-4 Tage. Der Geschmack wird sogar noch intensiver, wenn sie ein paar Stunden durchzieht. Ich koche oft die doppelte Menge und esse sie über die Woche verteilt.

Einfrieren: Diese Suppe lässt sich hervorragend einfrieren! Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lass sie vollständig abkühlen, bevor du sie ins Gefrierfach legst. So hält sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze erwärmen. Ein kleiner Tipp: Wenn du sie einfrierst, lass die Kokosmilch erst nach dem Auftauen dazu, da sie sich sonst leicht trennen kann. Aber ehrlich gesagt, ich habe es schon oft mit Kokosmilch eingefroren und es hat trotzdem gut geschmeckt – die Textur war nur minimal anders.

Reheating: Erwärme die Suppe langsam im Topf bei mittlerer Hitze. Rühre gelegentlich um, damit nichts anbrennt. Die Mikrowelle geht auch, aber ich finde, der Geschmack ist im Topf besser. Wenn die Suppe beim Aufwärmen zu dick wird, gib einfach einen Schuss Wasser oder Brühe dazu.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Diese Kürbissuppe ist nicht nur lecker, sondern auch richtig gut für dich. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (bei 4 Portionen):

Nährwert Menge pro Portion
Kalorien ca. 280 kcal
Fett 18 g (davon 14 g gesättigt)
Kohlenhydrate 22 g (davon 10 g Zucker)
Ballaststoffe 6 g
Eiweiß 5 g
Vitamin A 250% des Tagesbedarfs
Vitamin C 30% des Tagesbedarfs
Eisen 15% des Tagesbedarfs

Warum ist das gut für dich? Kürbis ist reich an Beta-Carotin, das dein Körper in Vitamin A umwandelt – super für die Augen und das Immunsystem. Ingwer wirkt entzündungshemmend und kann bei Erkältungen helfen. Kokosmilch liefert gesunde Fette, die deinen Körper mit Energie versorgen. Und Kurkuma ist ein echtes Superfood mit antioxidativen Eigenschaften. Diese Suppe ist also nicht nur wohlig-warm, sondern auch eine richtige Nährstoffbombe. Perfekt für kalte Tage, an denen du etwas Gutes für dich tun willst.

Falls du auf eine glutenfreie oder vegane Ernährung achtest: Diese Suppe ist beides von Natur aus! Achte nur darauf, dass deine Gemüsebrühe glutenfrei ist (die meisten sind es).

Fazit

Diese wohlig-warme Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch ist mehr als nur ein Rezept – sie ist mein kleiner Held in der Not, mein Trost für regnerische Tage und mein Geheimtipp für unerwartete Gäste. Sie beweist, dass man mit einfachen Zutaten und wenig Zeit etwas ganz Besonderes zaubern kann. Ich liebe es, wie der Ingwer einem einen sanften Tritt gibt, während die Kokosmilch alles in eine samtige Umarmung hüllt. Und das Beste: Du kannst sie ganz nach deinem Geschmack anpassen – mit mehr Schärfe, mehr Süße oder einer extra Portion Gemüse.

Probier sie aus, und lass mich wissen, wie sie dir schmeckt! Hast du eine eigene Variante ausprobiert? Oder hast du einen Tipp, den ich noch nicht kenne? Ich bin gespannt auf deine Erfahrungen. Schreib mir einen Kommentar, teile das Rezept mit deinen Freunden oder markiere mich auf Social Media – ich freue mich riesig, von dir zu hören. Denn gutes Essen ist dazu da, geteilt zu werden. Und jetzt nichts wie ran an den Kürbis!

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

1. Kann ich auch einen anderen Kürbis verwenden?
Ja, absolut! Butternut-Kürbis, Muskatkürbis oder sogar einen Spaghettikürbis (der wird dann aber nicht so cremig). Den Butternut musst du vorher schälen. Hokkaido ist aber am einfachsten, weil die Schale mitgekocht werden kann.

2. Kann ich die Suppe auch ohne Kokosmilch machen?
Klar, du kannst die Kokosmilch durch Sahne, eine andere Pflanzensahne (wie Hafer- oder Sojasahne) oder einfach durch mehr Brühe ersetzen. Der Geschmack wird dann weniger exotisch, aber immer noch lecker.

3. Wie bekomme ich die Suppe richtig schön cremig?
Der Trick ist ein guter Pürierstab. Püriere die Suppe gründlich, bis keine Stückchen mehr zu sehen sind. Wenn du einen Standmixer nimmst, püriere sie in Portionen und lass sie vorher etwas abkühlen. Ein Schuss Kokosmilch am Ende macht sie noch samtiger.

4. Kann ich die Suppe einfrieren?
Ja, sie lässt sich super einfrieren! Fülle sie in Gefrierbeutel oder -dosen und lass sie vollständig abkühlen. Im Gefrierfach hält sie sich bis zu 3 Monaten. Beim Auftauen einfach im Topf langsam erwärmen.

5. Was mache ich, wenn die Suppe zu scharf geworden ist?
Keine Panik! Ein Schuss Kokosmilch, Sahne oder ein Klecks Joghurt mildert die Schärfe. Auch ein Spritzer Zitronensaft oder etwas Honig kann helfen. Einfach nach und nach dazugeben, bis die Schärfe deinen Wünschen entspricht.

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Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch recipe

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Wohlig-warme Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch: Einfaches Rezept

Eine cremige, wärmende Kürbissuppe mit Ingwer und Kokosmilch, die in unter 30 Minuten zubereitet ist. Perfekt für kühle Tage und unerwartete Gäste.

  • Author: Sarah
  • Prep Time: 10 Minuten
  • Cook Time: 20 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 4 Portionen 1x
  • Category: Suppe
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 1 mittelgroßer Hokkaido-Kürbis (ca. 800g-1kg)
  • 1 Stück frischer Ingwer (ca. 20-30g)
  • 1 Dose Kokosmilch (400ml)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl oder Kokosöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Koriander
  • 1/4 TL Chiliflocken (optional)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Zum Servieren (optional): Kürbiskerne (geröstet), ein Schuss Kokosmilch oder Sahne, frischer Koriander oder Petersilie, ein Spritzer Limettensaft

Instructions

  1. Den Kürbis waschen, halbieren, Kerne entfernen und in grobe Würfel (ca. 2-3 cm) schneiden.
  2. Ingwer mit einem Löffel schälen und in feine Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Öl in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Zwiebelwürfel 2-3 Minuten glasig braten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und eine weitere Minute braten.
  4. Kürbiswürfel in den Topf geben und 3-4 Minuten unter gelegentlichem Rühren anschwitzen.
  5. Kurkuma, gemahlenen Koriander und Chiliflocken (optional) über das Gemüse streuen und gut einrühren.
  6. Gemüsebrühe und Kokosmilch angießen, umrühren und aufkochen. Hitze reduzieren, Deckel aufsetzen und 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
  7. Topf vom Herd nehmen. Suppe mit einem Pürierstab direkt im Topf glatt pürieren. Bei Verwendung eines Standmixers die Suppe etwas abkühlen lassen und in Portionen pürieren.
  8. Mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer Limettensaft abschmecken.
  9. In Schalen anrichten, mit einem Klecks Kokosmilch oder Sahne, gerösteten Kürbiskernen und frischen Kräutern garnieren.

Notes

Der Ingwer sollte frisch sein, nicht getrocknet. Die Kokosmilch sollte vollfett sein. Die Suppe kann im Kühlschrank 3-4 Tage aufbewahrt werden und lässt sich gut einfrieren (bis zu 3 Monate). Beim Einfrieren kann die Kokosmilch sich leicht trennen, aber der Geschmack bleibt gut.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Portion (ca. 400 m
  • Calories: 280
  • Sugar: 10
  • Sodium: 600
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 14
  • Carbohydrates: 22
  • Fiber: 6
  • Protein: 5

Keywords: Kürbissuppe, Ingwer, Kokosmilch, Hokkaido, Herbst, einfach, schnell, vegan, glutenfrei

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