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Letzte Woche stand ich im Supermarkt, völlig übermüdet nach einem langen Arbeitstag, und griff geistesabwesend nach einer Dose Tomatenmark. Und plötzlich – dieser Geruch. Nicht der von Tomaten, sondern der von leicht angebranntem Knoblauch und Majoran, der sich mit dem süßlichen Duft von roter Beete mischte. Ich war schlagartig wieder sieben, in der winzigen Küche meiner Tante Margot, die mit einem verschmitzten Lächeln einen Topf mit dieser tiefroten, fast schwarzen Flüssigkeit umrührte. „Das ist Hexenblut“, flüsterte sie mir zu, „macht unsichtbar und schmeckt nach Abenteuer.“ Sie ist schon lange nicht mehr da, aber dieser Moment, dieses Gefühl von Geheimnis und Wärme – das wollte ich unbedingt wieder einfangen. Ich musste einfach diese Suppe kochen, für meine eigene kleine Bande, und zwar schnell und ohne viel Tamtam. Und wisst ihr was? Es hat geklappt. Der Zauber ist zurück.
Warum ihr diese Halloween-Blutsuppe lieben werdet
Diese Suppe ist der absolute Geheimtipp für eine gruselige, aber entspannte Halloween-Party mit der Familie. Sie sieht täuschend echt aus – wie direkt aus einem Vampirfilm – aber schmeckt zum Glück gar nicht gruselig, sondern richtig lecker und sättigend.
- Blitzschnell & einfach: In nur 20 Minuten steht sie auf dem Tisch. Perfekt, wenn die kleinen Monster vor lauter Süßigkeiten-Sammeln hungrig nach Hause kommen.
- Günstige Zutaten: Keine exotischen Gewürze oder teuren Spezialitäten. Alles, was ihr braucht, habt ihr entweder im Vorratsschrank oder bekommt ihr für wenige Euro im Discounter.
- Perfekt für Halloween: Die Farbe ist einfach genial. Mit ein paar Deko-Tricks wird aus einer simplen Suppe der Star jeder Grusel-Party.
- Kommt bei allen an: Selbst die größten Gemüsemuffel werden hier schwach. Die Kombination aus cremiger Tomate und erdiger roter Beete ist einfach unwiderstehlich – und der Gruselfaktor lenkt gekonnt ab.
- Restlos glücklich: Sie schmeckt am nächsten Tag sogar noch besser, wenn die Aromen so richtig durchgezogen sind. Perfekt zum Vorbereiten.
Was diese Suppe von anderen unterscheidet? Es ist dieses eine, kleine Geheimnis: ein Schuss Balsamico-Essig ganz am Ende. Der nimmt der roten Beete ihre manchmal etwas „erdige“ Note und macht die Suppe herrlich sämig und rund. Und die Konsistenz – oh, die ist perfekt. Sie ist samtig, aber nicht zu dick, genau richtig zum Dippen von gruseligen Brotgesichtern. Ich habe so viele Versionen probiert, aber diese hier ist einfach die beste. Sie ist der Beweis, dass Gruseln auch richtig gut schmecken kann, ohne dass man stundenlang in der Küche stehen muss.
Welche Zutaten ihr braucht
Das Schöne an diesem Rezept ist, dass es mit ganz einfachen, bodenständigen Zutaten auskommt. Keine Angst vor roter Beete – die gibt es fertig gegart im Glas oder vakuumiert, das spart richtig Zeit. Ich zeige euch, worauf es ankommt.
Hier ist die Einkaufsliste für eure gruselige Suppe:
- 2 EL Olivenöl – Zum Anschwitzen von Zwiebel und Knoblauch. Ein gutes, aber nicht das teuerste Öl reicht völlig.
- 1 große Zwiebel – Sie gibt die herzhafte Basis. Ich nehme am liebsten eine Gemüsezwiebel, weil sie etwas milder ist.
- 2 Knoblauchzehen – Dürfen bei einer „Blutsuppe“ natürlich nicht fehlen! Einfach hacken oder durch die Presse drücken.
- 1 Dose stückige Tomaten (400 g) – Die besten nehmen wir von einer Marke, die wir mögen. Ich schwöre auf die von Mutti, aber jede gute Marke tut es.
- 250 g gegarte rote Beete (Abtropfgewicht) – Das ist der Star der Show! Sie gibt die intensive, blutrote Farbe. Bitte keine eingelegte rote Beete aus dem Glas mit Essig nehmen, sondern die vakuumierte oder aus dem Glas im eigenen Saft. Die ist neutral im Geschmack.
- 500 ml Gemüsebrühe – Selbst gekocht ist natürlich am besten, aber ein guter Bio-Würfel oder -Pulver tut es auch. Ich nehme oft die gekühlte aus dem Karton.
- 1 TL getrockneter Majoran – Das ist mein Geheimtipp! Majoran passt perfekt zu roter Beete und gibt der Suppe eine leicht herbe, fast schon mystische Note. Kein Oregano, der wäre zu italienisch.
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver – Für die Farbe und eine leichte Rauchnote.
- Salz & Pfeffer – Zum Abschmecken. Nicht zu sparsam sein, die Suppe verträgt ordentlich Pfeffer.
- 1 EL Balsamico-Essig, dunkel – Das ist der Zaubertrick! Er hebt die Aromen und macht die Süße der roten Beete komplexer. Unbedingt dran denken.
- Optional: 100 ml Sahne oder Hafer-Kochcreme – Macht die Suppe extra cremig und mildert die Farbe ein wenig. Für die „Vampir-Version“ lasse ich sie aber oft weg, damit das Blut schön dunkel bleibt.
Substitutions-Tipp: Für eine vegane Version der Halloween-Blutsuppe lasst ihr einfach die Sahne weg oder nehmt eine pflanzliche Kochcreme. Wer es besonders proteinreich mag, kann noch eine Dose weiße Bohnen (abgespült) mitpürieren. Das macht die Suppe schön sämig und sättigend, ohne den Geschmack zu verfälschen.
Welche Ausrüstung ihr braucht
Keine Sorge, ihr braucht keine Hexenküche mit Spezialgeräten. Ein paar Basics reichen völlig aus, um diese gruselige Suppe zu zaubern.
- Ein großer Suppentopf – Am besten mit schwerem Boden, damit nichts anbrennt. Mein Lieblingstopf ist ein alter, etwas verbeulter Emailletopf von meiner Oma – der macht einfach die beste Suppe.
- Ein scharfes Messer und ein Schneidebrett – Zum Zwiebel- und Knoblauchschneiden. Einmal kurz durchziehen, schon seid ihr fertig.
- Ein Pürierstab oder Standmixer – Das ist das wichtigste Utensil! Ein Pürierstab ist einfacher, weil ihr die Suppe direkt im Topf pürieren könnt. Wenn ihr einen Standmixer nehmt, lasst die Suppe erst kurz abkühlen und püriert sie in zwei Durchgängen, sonst gibt es eine Explosion in der Küche (glaubt mir, das hatte ich schon!).
- Ein Kochlöffel – Aus Holz oder Silikon, zum Umrühren.
- Optional: Kleine Kürbisförmchen oder Ausstecher – Damit könnt ihr aus Toastbrot oder Käse gruselige Gesichter oder Kürbisse ausstechen, die ihr auf die Suppe legt. Sieht klasse aus!
Für den Anfang reicht ein einfacher Pürierstab für 15 Euro völlig aus. Ich habe jahrelang mit einem billigen Modell gearbeitet, bis ich mir einen teureren geleistet habe. Der Unterschied ist nicht riesig, also spart ruhig erstmal.
So wird die Halloween-Blutsuppe gemacht
Los geht’s! Ich zeige euch Schritt für Schritt, wie ihr in nur 20 Minuten diese gruselig leckere Suppe auf den Tisch bringt. Die Zubereitung ist wirklich kinderleicht – perfekt, um die Kleinen mitmachen zu lassen.
- Vorbereitung: Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, den Knoblauch hacken. Die rote Beete aus der Verpackung nehmen und in grobe Stücke schneiden. Keine Sorge, sie färbt – am besten Einweghandschuhe oder einfach schnell die Hände waschen.
- Anschwitzen: Das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, das dauert etwa 3-4 Minuten. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, bis er duftet – aber nicht braun werden lassen, sonst wird er bitter!
- Die Basis: Die stückigen Tomaten aus der Dose dazugeben. Alles gut umrühren und kurz aufkochen lassen. Dann die Brühe angießen und die grob geschnittene rote Beete hineingeben. Majoran und Paprikapulver dazustreuen. Alles verrühren und bei geschlossenem Deckel 10 Minuten leise köcheln lassen. Jetzt verbinden sich die Aromen – und die Küche wird langsam magisch.
- Das Geheimnis: Nach 10 Minuten den Balsamico-Essig dazugeben. Das ist der Moment, in dem die Suppe ihren letzten Schliff bekommt. Noch einmal aufkochen lassen und dann den Topf vom Herd nehmen.
- Pürieren: Jetzt kommt der wichtigste Schritt. Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren. Ich püriere immer in einer leichten Auf-und-Ab-Bewegung, damit die Suppe schön luftig wird. Wenn ihr einen Standmixer benutzt, füllt die Suppe nur zur Hälfte ein, setzt den Deckel auf und haltet ein Küchentuch darüber, bevor ihr startet. Heiße Flüssigkeit dehnt sich aus – das kann sonst böse enden.
- Verfeinern (optional): Wenn ihr die cremige Version wollt, gebt jetzt die Sahne oder Hafer-Kochcreme dazu und verrührt sie kurz mit dem Pürierstab. Aber Achtung: Die Farbe wird dann weniger intensiv rot, eher ein sanftes Rosa. Für den maximalen „Blut“-Effekt lasse ich die Sahne weg.
- Abschmecken: Jetzt wird abgeschmeckt! Mit Salz und ordentlich Pfeffer würzen. Probiert unbedingt nochmal – die Suppe sollte kräftig und rund schmecken. Wenn sie zu süß ist (durch die rote Beete), gebt noch einen Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Balsamico dazu.
- Servieren: Die Suppe in Schüsseln füllen und gruselig dekorieren. Dazu passen zum Beispiel „Hexenfinger“ aus Grissini mit Mandel-Nägeln oder kleine „Spinnennetze“ aus saurer Sahne (einfach einen Klecks Sahne mit einem Zahnstocher spiralförmig verziehen). Und natürlich die berühmten „Blutgrissini“ – einfach in die Suppe stellen!
Ein kleiner Tipp von mir: Wenn die Suppe zu dick ist, einfach noch etwas Brühe oder Wasser unterrühren. Sollte sie zu dünn sein, lasst sie noch 5 Minuten ohne Deckel köcheln, dann reduziert sie ein wenig.
Kochtipps & Techniken für die perfekte Blutsuppe
Ich habe bei dieser Suppe schon einiges an Erfahrung gesammelt – positive und negative. Hier sind meine besten Tipps, damit euch der Grusel-Spaß garantiert gelingt.
Das größte Missgeschick: Einmal habe ich die rote Beete nicht abgetropft, sondern mitsamt dem Saft aus dem Glas in den Topf geschüttet. Der Saft war mit Essig und Zucker eingelegt – das Ergebnis war eine viel zu süße, säuerliche Brühe, die nach nichts anderem schmeckte. Nehmt also wirklich die vakuumierte rote Beete oder die aus dem Glas im eigenen Saft, das ist geschmacklich neutral.
Das Timing ist entscheidend: Die Suppe ist in 20 Minuten fertig, aber die Aromen entfalten sich erst richtig, wenn sie 10 Minuten köchelt. Gebt ihr diese Zeit! Und keine Sorge, wenn sie zwischendurch etwas dunkler wird – das ist normal und sogar erwünscht.
Multitasking leicht gemacht: Während die Suppe köchelt, könnt ihr schon die Deko vorbereiten. Schneidet aus Toastbrot mit Ausstechern kleine Kürbisse oder Gespenster. Oder rührt einen Klecks Creme fraiche mit etwas Milch glatt und malt mit einem Zahnstocher Spinnennetze auf die Suppe. So ist alles fertig, wenn die Suppe serviert wird.
Der Trick für eine extra samtige Konsistenz: Püriert die Suppe nicht nur, bis sie fein ist, sondern noch eine Minute länger. Dadurch wird sie richtig schön cremig, ganz ohne Sahne. Der Pürierstab arbeitet dabei am besten – im Mixer wird sie manchmal zu luftig.
Vorbereiten für den großen Tag: Ihr könnt die Suppe super am Vortag kochen. Die Aromen ziehen dann nochmal richtig durch und sie schmeckt am nächsten Tag noch besser. Einfach abkühlen lassen, im Kühlschrank lagern und vor dem Servieren kurz aufkochen.
Variationen & Anpassungen
Diese Suppe ist ein echtes Allroundtalent und lässt sich wunderbar an eure Vorlieben und Bedürfnisse anpassen. Hier sind ein paar Ideen, die ich selbst ausprobiert habe.
Die „Vampir-Jagd“-Version (extra Protein): Einfach eine Dose Kichererbsen (abgespült und abgetropft) mit der roten Beete in den Topf geben und mitköcheln lassen. Das gibt extra Biss und macht die Suppe noch sättigender. Meine Kinder haben den Unterschied nicht mal bemerkt – sie waren zu sehr mit dem Grusel-Faktor beschäftigt.
Die „Kürbis-Blutsuppe“ (Herbst-Variante): Ersetzt die Hälfte der roten Beete durch gewürfelten, gekochten Kürbis (z.B. Hokkaido). Das gibt der Suppe eine leicht süßliche Note und eine noch schönere, orange-rote Farbe. Passt perfekt in die Herbstzeit und ist auch eine tolle Resteverwertung von Halloween-Kürbissen.
Die „Schneewittchen“-Version (mild & cremig): Für alle, die es weniger intensiv mögen: Püriert die Suppe mit 100 ml Sahne oder Kokosmilch. Die Farbe wird heller, fast rosa, und der Geschmack wird milder und süßlicher. Dazu passt ein Klecks Creme fraiche und ein paar Croutons – wie eine sanfte, gruselige Umarmung in einer Schüssel.
Glutenfrei & vegan: Die Suppe ist von Natur aus glutenfrei (achtet nur bei der Brühe darauf). Für die vegane Version lasst ihr die Sahne einfach weg oder nehmt Hafer-Kochcreme. Auch die Deko kann vegan sein – zum Beispiel mit Grissini aus dem Reformhaus und einer veganen Creme fraiche.
Meine persönliche Lieblingsvariante: Ich gebe manchmal einen Schuss geräuchertes Paprikapulver dazu. Das verleiht der Suppe eine rauchige Note, die an ein Lagerfeuer erinnert – perfekt für eine gruselige Halloween-Nacht. Und ein paar Tropfen flüssiges Raucharoma (gibt es im gut sortierten Supermarkt) machen den Effekt noch authentischer.
Servier- & Aufbewahrungstipps
Die Halloween-Blutsuppe ist ein echter Hingucker, aber sie schmeckt auch noch Tage später fantastisch. Hier sind meine besten Tipps fürs Servieren und Lagern.
Servieren: Die Suppe schmeckt am besten heiß, aber nicht kochend. Füllt sie in tiefe Teller oder Schüsseln und dekoriert sie nach Lust und Laune. Ein Klassiker sind „Blutgrissini“ – einfach Grissini in die Suppe stecken, als wären sie in Blut getaucht. Oder ihr backt kleine „Hexenfinger“ aus Blätterteig mit einer Mandel als Nagel. Für die Kleinen: Ein Klecks Sahne in die Mitte der Suppe geben und mit einem Zahnstocher zu einem Spinnennetz verziehen – das lieben sie!
Dazu passen: Ein knuspriges Baguette oder selbst gemachte Croutons. Auch ein Klecks Creme fraiche oder ein Schuss Kürbiskernöl passen wunderbar. Für die Erwachsenen: Ein Glas Rotwein oder ein kräftiges Bier – das unterstreicht den „Blut“-Charakter.
Aufbewahrung: Die Suppe hält sich im Kühlschrank in einem gut verschlossenen Behälter 3-4 Tage. Sie wird mit der Zeit sogar noch aromatischer. Einfach vor dem Servieren wieder aufkochen oder in der Mikrowelle erwärmen.
Einfrieren: Die Suppe lässt sich hervorragend einfrieren! Füllt sie in Gefrierbeutel oder -dosen und friert sie bis zu 3 Monate ein. Sie verliert nichts von ihrem Geschmack. Zum Auftauen einfach über Nacht in den Kühlschrank stellen oder direkt im Topf bei niedriger Hitze auftauen.
Reheating-Tipp: Wenn die Suppe nach dem Aufwärmen etwas zu dick ist, einfach einen Schuss Wasser oder Brühe unterrühren. Und vergesst nicht, nochmal abzuschmecken – manchmal braucht sie nach dem Einfrieren einen kleinen Schuss Salz oder Pfeffer.
Mein persönlicher Tipp: Ich koche oft die doppelte Menge und friere die Hälfte ein. So habe ich an einem stressigen Tag im November oder Dezember blitzschnell eine leckere, wärmende Suppe auf dem Tisch – ganz ohne Hexenwerk.
Nährwerte & gesundheitliche Vorteile
Diese Halloween-Blutsuppe ist nicht nur gruselig lecker, sondern auch richtig gesund. Hier sind die ungefähren Nährwerte pro Portion (ohne Sahne, mit 1 EL Olivenöl):
- Kalorien: ca. 180 kcal
- Eiweiß: ca. 5 g
- Fett: ca. 8 g
- Kohlenhydrate: ca. 20 g
- Ballaststoffe: ca. 6 g
Die gesundheitlichen Vorteile: Rote Beete ist ein echtes Superfood! Sie enthält viel Folsäure, Kalium und Eisen – ideal für eine gesunde Blutbildung (passt ja zum Thema!). Die Ballaststoffe in der roten Beete und den Tomaten halten lange satt und fördern die Verdauung. Knoblauch und Zwiebeln sind bekannt für ihre entzündungshemmende Wirkung und stärken das Immunsystem – perfekt für die kühle Jahreszeit.
Diätetische Hinweise: Die Suppe ist von Natur aus fettarm, wenn ihr auf die Sahne verzichtet. Sie ist glutenfrei und kann leicht vegan zubereitet werden. Achtet jedoch auf die Brühe – manche Fertigbrühen enthalten Gluten oder Hefeextrakt. Wer auf eine histaminarme Ernährung achten muss, sollte die Tomaten durch Kürbis ersetzen. Die Suppe enthält durch die rote Beete auch Oxalsäure, daher sollten Menschen mit Nierensteinen sie in Maßen genießen.
Meine Meinung: Ich finde es toll, dass eine so leckere und gruselige Suppe auch noch so gesund ist. So kann ich meine Familie an Halloween mit gutem Gewissen verwöhnen – und sie merken gar nicht, wie viel Gutes da drin steckt. Das nenne ich einen gelungenen Trick!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Kann ich die Suppe auch ohne rote Beete machen?
Ja, aber dann wird die Farbe nicht so intensiv rot. Ihr könnt stattdessen mehr Tomatenmark nehmen oder etwas Paprikapulver für die Farbe. Der Geschmack wird dann aber anders – eher eine klassische Tomatensuppe. Die rote Beete gibt der Suppe eine ganz besondere, erdige Note.
Die Suppe ist zu süß geworden – was tun?
Das passiert manchmal, wenn die rote Beete sehr süß ist. Einfach einen Schuss Zitronensaft oder mehr Balsamico-Essig dazugeben. Das hebt die Säure und balanciert die Süße aus. Auch ein Schuss Brühe kann helfen, die Süße zu verdünnen.
Kann ich die Suppe auch kalt essen?
Ja, absolut! Sie schmeckt auch kalt als „Blut-Suppe“ im Glas – perfekt für eine Halloween-Party als Vorspeise. Einfach abkühlen lassen und mit einem Klecks Sahne und einem Grissino servieren. Das sieht richtig edel aus.
Meine Kinder mögen keine rote Beete – wie kann ich sie überlisten?
Der Gruselfaktor ist hier der Schlüssel! Nennt die Suppe „Vampirblut“ und dekoriert sie mit „Spinnennetzen“ oder „Blutgrissini“. Kinder lieben solche Geschichten. Püriert die Suppe sehr fein, damit keine Stückchen mehr zu sehen sind. Und wenn sie immer noch zögern, gebt einen Klecks Sahne dazu – das macht sie milder und süßer.
Kann ich die Suppe einfrieren und wie lange hält sie sich?
Ja, sie lässt sich hervorragend einfrieren. In einem gut verschlossenen Behälter oder Gefrierbeutel hält sie sich bis zu 3 Monate. Vor dem Servieren einfach im Topf bei niedriger Hitze auftauen und wieder aufkochen. Sie verliert nichts von ihrem Geschmack – eher wird sie noch aromatischer.
Fazit
Diese Halloween-Blutsuppe ist der Beweis, dass Gruseln auch richtig gut schmecken kann – und das ganz ohne Stress und mit einfachen Zutaten. Sie ist schnell gemacht, günstig und begeistert Groß und Klein. Der Zauber, den ich damals in der Küche meiner Tante Margot gespürt habe, lebt in jedem Löffel weiter. Ich liebe es, wie diese Suppe meine Familie an einem Tisch versammelt, wie die Kinderaugen leuchten, wenn sie die „Blutgrissini“ in die Suppe tunken, und wie wir alle lachen, wenn die rote Beete mal wieder an den Fingern klebt.
Probiert es einfach aus! Macht die Suppe zu eurer eigenen – ob mit Kürbis, Kichererbsen oder extra scharf. Ich bin mir sicher, dass ihr sie lieben werdet. Und wenn ihr sie ausprobiert, erzählt mir davon! Hinterlasst einen Kommentar unter dem Rezept, teilt eure gruseligsten Deko-Ideen oder markiert mich auf Pinterest. Ich freue mich riesig auf eure Kreationen. Denn das ist das Schönste am Kochen: die Geschichten, die wir darum herum weben – und die wir teilen.
Habt eine zauberhafte, gruselig-leckere Halloween-Zeit!
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Gruselig leckere Halloween-Blutsuppe: Günstig & einfach in 20 Minuten
Diese tiefrote, samtige Suppe aus Tomaten und roter Beete ist der Star jeder Halloween-Party. Sie ist blitzschnell zubereitet, günstig und begeistert mit ihrem gruseligen Aussehen und ihrem köstlichen Geschmack.
- Prep Time: 10 Minuten
- Cook Time: 10 Minuten
- Total Time: 20 Minuten
- Yield: 4 Portionen 1x
- Category: Suppe
- Cuisine: Deutsch
Ingredients
- 2 EL Olivenöl
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Dose stückige Tomaten (400 g)
- 250 g gegarte rote Beete (Abtropfgewicht)
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 TL getrockneter Majoran
- 1 TL edelsüßes Paprikapulver
- Salz & Pfeffer
- 1 EL Balsamico-Essig, dunkel
- Optional: 100 ml Sahne oder Hafer-Kochcreme
Instructions
- Zwiebel und Knoblauch schälen. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden, den Knoblauch hacken. Die rote Beete aus der Verpackung nehmen und in grobe Stücke schneiden.
- Das Olivenöl im großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Zwiebelwürfel darin glasig dünsten, etwa 3-4 Minuten. Dann den gehackten Knoblauch dazugeben und kurz mitbraten, bis er duftet – aber nicht braun werden lassen.
- Die stückigen Tomaten aus der Dose dazugeben. Alles gut umrühren und kurz aufkochen lassen. Dann die Brühe angießen und die grob geschnittene rote Beete hineingeben. Majoran und Paprikapulver dazustreuen. Alles verrühren und bei geschlossenem Deckel 10 Minuten leise köcheln lassen.
- Nach 10 Minuten den Balsamico-Essig dazugeben. Noch einmal aufkochen lassen und dann den Topf vom Herd nehmen.
- Mit dem Pürierstab die Suppe fein pürieren. Wenn ihr einen Standmixer benutzt, füllt die Suppe nur zur Hälfte ein, setzt den Deckel auf und haltet ein Küchentuch darüber, bevor ihr startet.
- Wenn ihr die cremige Version wollt, gebt jetzt die Sahne oder Hafer-Kochcreme dazu und verrührt sie kurz mit dem Pürierstab.
- Mit Salz und ordentlich Pfeffer würzen. Probiert unbedingt nochmal – die Suppe sollte kräftig und rund schmecken. Wenn sie zu süß ist, gebt noch einen Spritzer Zitronensaft oder etwas mehr Balsamico dazu.
- Die Suppe in Schüsseln füllen und gruselig dekorieren.
Notes
Die Suppe schmeckt am nächsten Tag noch besser. Sie lässt sich hervorragend einfrieren (bis zu 3 Monate). Für eine vegane Version Sahne weglassen oder durch Hafer-Kochcreme ersetzen. Wer es proteinreicher mag, kann eine Dose weiße Bohnen mitpürieren.
Nutrition
- Serving Size: 1 Portion (ca. 350 m
- Calories: 180
- Sugar: 12
- Sodium: 600
- Fat: 8
- Saturated Fat: 1
- Carbohydrates: 20
- Fiber: 6
- Protein: 5
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